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Weltall und Krebs

4. März 2015

Reich hatte die Tendenz, Gegebenheiten nicht auf die mythische Vergangenheit zurückzuführen, sondern mit dem Geschehen im Hier und Jetzt zu erklären. Beispielsweise führte er die chemischen Elemente der Atmosphäre auf Überlagerungsvorgänge zurück, die sich heute abspielen und nicht nur während der Formierung der Sonne und ihrer Planeten aus der Urwolke oder gar auf den Urknall zurückgehen. Ähnliches läßt sich über die Entstehung von Mikroorganismen sagen.

Mechanistische Wissenschaft erkennt man daran, daß keine Funktionsgesetze angegeben werden, auf deren Grundlage sich die Phänomene organisch entwickelt haben. Vielmehr wird alles auf mechanische Zufallsereignisse zurückgeführt.

Beispielsweise würden sich Sterne aus kosmischem Staub entwickeln, wenn dieser zufällig durch die Schockwellen von Supernovae zusammengepreßt wird. Die Planeten hätten sich dann aus den um die Sonne kreisenden Resten des kosmischen Staubes aufgrund von Gravitation „zusammengeklumpt“. Die Entwicklung auf der Erde bis heute wäre ähnlich mechanisch verlaufen.

Reich hatte ein grundsätzlich anderes Bild vom Kosmos, bei dem die Überlagerung eine zentrale Rolle spielt. Die Galaxien sind aus der Überlagerung freier kosmischer Orgonenergie entstanden. Die Sterne und ihre Planeten wären das Resultat der Überlagerung auf nächst kleinerer Ebene. Die Elemente der Atmosphäre und des Wassers (insbesondere Wasserstoff und Sauerstoff) bildeten sich durch Mikroüberlagerung in der dichten Orgonenergie-Hülle der Erde und bilden sich noch heute kontinuierlich.

In der Schule, den Universitäten und der populärwissenschaftlichen Literatur lernt man, daß die Atmo- und Aquasphäre in der Frühzeit der Erde durch Vulkanismus sozusagen „ausgedünstet“ wurde. Das wird uns als unumstößliche, kaum hinterfragbare Wahrheit verkauft. Reichs Theorie wirkt da hoffnungslos antiquiert.

Francis Albarède vom Laboratoire des Sciences de la Terre der Claude Bernard Universität in Lyon wendet gegen die herrschende Lehrmeinung ein, daß der Erdmantel, aus dem die Lava der Vulkane emporsteigt, sehr wenig Wasser enthält. Während der Frühphase des Sonnensystems wäre die Temperatur bis etwa zur Jupiter-Bahn viel zu hoch gewesen, als daß Wasser zusammen mit dem anderen Material des Planeten hätte kondensieren können. Erst viel später hätte die Anziehungskraft der großen äußeren Planeten wasserbedeckte Asteroiden aus den kalten Randbereichen des Sonnensystems in Richtung Erde geschleudert.

In der Biologie wird alles auf Urzellen zurückgeführt, die sich vielleicht schon vor 3,5 Milliarden Jahren über zufällige chemische Reaktionen auf der sich langsam erkaltenden Erde gebildet hätten. Manche verlagern die Anfänge des Lebens sogar in die unerforschlichen Weiten des Weltraums: „Panspermie“.

Als möglicher Beleg für die Panspermie gilt beispielsweise der Meteorit ALH84001. 2002 lieferte eine Studie von NASA-Forschern des Johnson Space Center in Houston die bis dahin stärksten Beweise, daß die in dem vom Mars stammenden Meteoriten gefundenen Magnetit-Körnchen von Bakterien produziert worden sind. 25 Prozent des Materials, so zeigte ein Test, müssen organischen Ursprungs sein. Noch heute wird ALH84001 kontrovers diskutiert.

Natürlich hätte auch die Orgonomie ein wirkliches Problem, sollte im Sonnensystem es außerhalb der Erde kein mikrobiotisches Leben geben, entstehen doch Bione überall dort, wo Materie in Wasser quillt.

Das mit den Bionen und dem beständigen Entstehen von neuem Leben ist keine bloß akademische Frage, sondern eine von Leben und Tod, die uns alle ganz konkret betrifft:

Vor einigen Jahren hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mediziner Wolfgang Wodarg vor möglichen Gesundheitsrisiken von Massenimpfungen, damals gegen die Schweinegrippe, gewarnt.

Der Nährboden des Impfstoffs von Novartis bestehe aus Krebszellen tierischer Herkunft. Man wisse nicht, ob es dabei ein Allergierisiko gebe. „Und viel wichtiger: Einige befürchten, daß bei geringen Verunreinigungen aus diesen hochpotenten Krebszellen ein Krebsrisiko für die Geimpften besteht“, so der Mediziner weiter. „Das kann man aber erst nach vielen Jahren und vielen Testpersonen auswerten. Das ist also ein Massenversuch.“

Verunreinigungen aus Krebszellen!

In Der Krebs führt Reich aus, daß „T-Bazillen“ aus Gewebsdegeneration hervorgehen. Das Gewebe verfault buchstäblich und zerfällt in winzige toxische Mikroorganismen, die man unter extremer Vergrößerung gerade noch im Lichtmikroskop erkennen kann, die besagten T-Bazillen. Sie regen zur Tumorbildung an und die Tumoren zerfallen wiederum in T-Bazillen.

Reich zeigte diese Zusammenhänge, indem er Versuchsmäusen verhältnismäßig gigantischn Dosen von T-Bazillen injizierte. Es ist kein Vergleich zu dem, was bei einer Impfung in den menschlichen Organismus gelangen könnte, trotzdem verlohnt es sich, Reichs Beschreibung mit Wodargs Befürchtungen zu vergleichen. Reich:

Die Überschwemmung des Organismus mit T-Bazillen führt zu allmählicher Kontraktion und Schrumpfung der Gewebe sowohl wie der einzelnen Zellen. Infolge davon treten auf: Abmagerung, Atrophie und Degeneration der Zellen, die schließlich in putriden Zerfall, einfach in Fäulnis übergehen. Es ist genau derselbe Prozeß, der sich beim krebskranken Menschen abspielt. Bei den T-Versuchs-Mäusen ist dieser Prozeß der Schrumpfung durch die Injektion von vornherein allgemein hervorgerufen. Bei den krebskranken Menschen geht die biophysikalische Schrumpfung infolge charakterologischer Resignation der T-Bazillen-Bildung voran. Die nun immer mehr zur Ausbildung gelangenden T-Bazillen beschleunigen den allgemeinen Schrumpfungsprozeß und regen zu lokalen Abwehrversuchen, d.h. Tumorbildung an. (Der Krebs, Fischer TB, S. 268).

Reich (S. 295f) erklärt einen Teil der Vererbung von Krankheiten damit, daß über die Blutbahn T-Bazillen von der Mutter auf das ungeborene Kind übergehen können.

Aus orgonomischer Sicht ist es schon etwas gruselig, wenn bei Impfungen „inaktivierte“ Viren oder Bruchstücke von Viren in die Blutbahn Gesunder injiziert werden, um so deren Immunsystem zu aktivieren. Ungewollt könnte hier das gleiche Geschehen wie im Mutterleib: die Weitergabe einer „Krankheitsanlage“ von einem Organismus zum anderen.

Hinzu kommt ein anderer Aspekt, den die Reichsche Bion-Forschung nahelegt: die Möglichkeit von „Pleomorphismus“, d.h. Viren können sich in Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen verwandeln und so das ganze schlichtweg unkontrollierbar werden. Pleomorphismus muß der im wahrsten Sinne des Wortes „sterilen“ mechanistischen Biologie durch die Lappen gehen, weil bei seinem Auftreten die entsprechenden Proben als „kontaminiert“ verworfen werden.

Siehe dazu meine Besprechung von Alan Cantwells The Cancer Microbe.

Betrachtet man Bione, etwa „rote“ Blutkörperchen, aus näherer Distanz, d.h. unter dem Mikroskop, erweisen sie sich als kleine blaue Orgonenergie-Sphären. Entsprechendes findet sich auch auf einer ganz anderen Größenebene. Man betrachte nur einmal die Orgonenergie-Hülle der Erde.

Das gleiche gilt für unseren Mond. Jeder kann den von Reich als Orgonenergie-Hülle interpretierten blauen Saum des Mondes sehen. In den Worten von Jerome Eden:

Eigene, persönlich gemachte Beobachtungen des Mondes mit einem 16x-Fernrohr weisen auf eine tiefblaue Orgonenergie-Hülle hin, die den Erdtrabanten umgibt. Besonders bei Vollmond kann man beobachten, wie diese bläuliche Energiehülle um die Ränder des Mondes schimmert und pulsiert.

1942 hat Reich bei einer Mondfinsternis beobachtet, daß der dunkle Halbkreis des Mondes viel kleiner ist als der helle und interpretiert dies als eine Erstrahlung der Orgonenergie-Hülle des Mondes.

Die NASA berichtet, daß bei Vollmond, wenn der Erdtrabant vom Schweif unserer Magnetosphäre getroffen wird, Staubstürme und elektrostatische Entladungen auf dem Mond auftreten. Dieser Effekt sei zum ersten Mal 1968 beobachtet worden, als Surveyor 7 nach Sonnenuntergang ein seltsames Leuchten am Mondhorizont photographierte.

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Zu dieser Zeit konnte niemand dieses Phänomen erklären. Doch heute glaubt die NASA, es sei Sonnenlicht gewesen, das vom elektrisch aufgeladenen Mondstaub, der knapp über der Oberfläche schwebte, gebrochen wurde. Die mechanistische Theorie besagt, daß der Mond mit Elektronen beschossen wird, die vom Magnetfeld der Erde eingefangen wurden. Während die Photonen des Sonnenlichts diese Elektronen wieder aus der Mondoberfläche wegschlagen, könnten sie sich auf der sonnenabgewandten Seite ansammeln und so der Mondoberfläche eine starke negative Ladung geben. Der negativ geladene Mondstaub würde anfangen zu schweben und sich aufgrund der Ladungsunterschiede zwischen der Tag- und Nachtseite bewegen.

Die mechanistische Wissenschaft findet für alles eine meist recht komplizierte „Erklärung“. Sie verliert dabei aber den Überblick und geht an den Zusammenhängen vorbei. Etwa dem, daß „blaue Säume“ universell im Planetensystem zu finden sind. Beispielsweise entdeckte die Sonde Cassini sowohl beim Saturn als auch beim größten Saturnmond Titan blaue Orgonenergie-Hüllen.

Von der Erde aus gesehen erscheint der Saturn gelb, doch hat Cassini 2005, zur Überraschung der Wissenschaftler am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena, über der Nordhalbkugel des Saturn einen Himmel photographiert, der in einem satten Orgonblau erstrahlt:

Saturn

Auch vom Vorbeiflug am Titan schickte uns Cassini Photos zu, auf denen eindeutig eine blaue Orgonenergie-Hülle zu sehen ist:

Titannackt

TitanSchichten

Auf einem Falschfarbenphoto (Ultraviolett und Infrarot) sieht das ganze noch spektakulärer aus:

Titanblau

Titan ist der erdähnlichste Himmelskörper im Sonnensystem. Was sein blaues Energiefeld betrifft, das dem der Erde ähnelt, ist vielleicht erwähnenswert, daß dieser Saturnmond ungefähr so von Methan bestimmt wird, wie die Erde von Wasser und daß auf der Erde Methan mit bionösem Zerfall assoziiert ist, der mit einem bläulichen Leuchten einhergeht. Außerdem setzen die Wissenschaftler die Methan-Atmosphäre mit der ursprünglichen Erdatmosphäre gleich – der Voraussetzung des Beginns bionösen Lebens.

Schließlich zwei Kleinstplaneten, die von Hubble aufgenommen wurden. Ceres:

Ceres

Vesta:

Vesta

Zum Abschluß: der Sonnenuntergang auf dem „roten Planeten“ Mars ist blau.

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Unbeantwortete Fragen der mechanistischen Wissenschaft

9. Februar 2015

Es ist immer wieder verblüffend, wie die moderne Astronomie aus isolierten Beobachtungen weitreichende Schlüsse über Struktur und Dynamik des gesamten Universums zieht. Das fing mit der Interpretation der Rotverschiebung an („das Universum ist aus einem Urknall hervorgegangen und expandiert noch immer“) bis zur Postulierung der Dunkelenergie („die Expansion beschleunigt sich“).

Das Problem, das zur Postulierung der Dunkelenergie führte, stellte sich wie folgt dar:

Bestimmte Supernovae leuchteten zu schwach, jedenfalls nach den Voraussagen des kosmologischen Standardmodells. Daraufhin kamen die Astronomen auf die Idee, daß sich das Universum nicht nur ausdehnt, sondern sich diese Ausdehnung auch beschleunigt, was die unerklärliche Lichtschwäche der Supernovae erklären würde. Als Grund für diese Beschleunigung der Expansion postulierte man wiederum die besagte „Dunkelenergie“.

Eine Forschergruppe an der Carnegie Institution in Washington, D.C. meint, auf diese Ausweitung des kosmologischen Standardmodells verzichten zu können. Dabei griff sie auf neuere Entdeckungen über den „kosmischen Staub“ zurück. Ein bestimmter Kohlenstoffstaub absorbiere die Wellenlängen im nahen Infrarotbereich, in denen jene Supernovae leuchten, deren Beobachtung zur Postulierung der beschleunigten kosmischen Expansion geführt hatte. Dergestalt wäre die Dunkelenergie überflüssig geworden.

Der mechano-mystische Charakter der gegenwärtigen Wissenschaft kann kaum deutlicher zutage treten. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen absurden Theorien, die dem Hirn eines Science Fiction-Autors entsprungen sein könnten, einerseits und grob mechanischen Erklärungen, die wirklich jede Faszination, die von der Wissenschaft ausgehen kann, im Keim ersticken.

Die generelle Rotverschiebung interpretierten wir als Absorption der elektromagnetischen Wellen gleichmäßig über das gesamte Spektrum hinweg (siehe Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen). Es ist offensichtlich, daß die kosmische Orgonenergie nicht nur die vermeidliche Expansion, sondern auch deren angebliche Beschleunigung ohne absonderliche Ad-Hoc-Theorien, und ohne das gesamte Universum durcheinanderzuwirbeln, erklären könnte.

Die Entdeckung der Orgonenergie bietet jede Menge Möglichkeiten, um „unerklärliche“ astronomische Phänomene auf eine nachprüfbare und vor allem einfache, d.h. „ökonomische“ Weise zu erklären. Man muß nicht das gesamte Universum in Bewegung setzen, um Variationen im Leuchtverhalten von Sternen und Galaxien zu erklären! Das zeigt beispielhaft das „MAGIC-Problem“, das zu den 13 unbeantworteten Rätseln der Wissenschaft gehört, die vor einigen Jahren in New Scientist präsentiert wurden. Hier mögliche orgonomische Antworten:

1. Eines der größten Probleme bei der Ausarbeitung von Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen war die Erklärung der über das gesamte elektro-magnetische Spektrum hinweg gleichen Rotverschiebung als Wechselwirkung zwischen sekundärer Strahlung und primärer Orgonenergie. Man würde erwarten, daß kurzwelligere Strahlung (insbesondere Gamma-Strahlung) eine signifikant größere ORANUR-Reaktion im kosmischen Orgonenergie-Ozean hervorruft als kurzwellige, etwa Radiostrahlung. Was die Rotverschiebung betrifft, ist das nicht der Fall. Andererseits gibt es das MAGIC Teleskop auf La Palma, mit dem nachgewiesen wurde, daß Gammastrahlung signifikant länger zur Erde braucht als niederfrequente Strahlung. Aus mechanistischer Sicht ist das unerklärlich und absolut verheerend für die Spezielle Relativitätstheorie. Für die Orgonomie hingegen kommen die „MAGIC-Ergebnisse“ wie gerufen! Ich zitiere New Scientist:

2005 untersuchten Forscher am MAGIC Gammastrahlen-Teleskop auf La Palma (Kanarische Inseln) Gammastrahlen-Ausbrüche, die vom Schwarzen Loch im Zentrum der eine halbe Milliarde Kilometer entfernt liegenden Galaxie Markarian 501 ausgestrahlt wurden. Die energiereiche Gammastrahlung der Ausbrüche erreichte das Fernrohr 4 Minuten später als Strahlen niedrigerer Energie. Beide Teile des Spektrums sollten jedoch zur gleichen Zeit ausgestrahlt worden sein. Ist das zeitliche Zurückbleiben darauf zurückzuführen, daß energiereichere Strahlung den Raum langsamer durchquert? Das würde keinen Sinn machen, da es einer der Hauptdoktrinen der Speziellen Relativität widersprechen würde. Einstein zufolge durchquert jedwede elektromagnetische Strahlung das Vakuum mit der kosmischen Höchstgeschwindigkeit – der Lichtgeschwindigkeit. Die Energie der Strahlung sollte dabei vollkommen irrelevant sein. (…) Das Mysterium hat sich im letzten Jahr mit dem Start des Fermi Gammastrahlen-Weltraumteleskops der NASA weiter vertieft. Es hat hochenergetische Photonen beobachtet, die bis zu 20 Minuten später von einer 12 Milliarden Lichtjahre entfernten Quelle angekommen sind als lebhaftere niedrigenergetische Photonen.

2. In Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen wird gezeigt, daß die 3 Kelvin-Hintergrundstrahlung direkter Ausdruck der kosmischen Orgonenergie ist, ähnlich wie ja auch ein Orgonenergie-Akkumulator unter idealen Bedingungen etwa 3 Kelvin wärmer ist als seine Umgebung. Die beobachtete Struktur in dieser Hintergrundstrahlung spiegelt die unterschiedliche Verteilung der kosmischen Orgonenergie wider. 2005 wurde zusätzlich die „Axis of Evil“ entdeckt: die besagte feine Struktur der Hintergrundstrahlung scheint in eine bestimmte Richtung im Raum zu zeigen. Eine Erklärungsmöglichkeit wäre, daß man nicht alle Bewegungen der Erde (um die Sonne, die sich wiederum um den Galaxiekern dreht, der sich wiederum in Richtung des Virgo-Clusters bewegt) korrekt abgezogen hat. Wie immer auch die Erklärung letztendlich sein mag: das Universum hat mehr Struktur und großräumige Bewegungen als von den Mechanisten angenommen wurde. Es ist alles andere als isotrop und starr. Oder mit anderen Worten: statt „Entropie“ herrscht das Orgonomische Potential.

3. Dafür, daß es den „Urknall“ nie gegeben hat, spricht auch der „Dark Flow“. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Galaxie-Haufen, die mit unerklärlich großer Geschwindigkeit einer Struktur zuströmen, die größer sein muß, als alles, was im Universum beobachtet wird. Für ein solch gigantisches Gebilde, das die entsprechende ungeheure gravitative Wirkung zeitigt, ist innerhalb der „Urknall-Kosmologie“ schlichtweg kein Platz. Für den Studenten der Orgonomie handelt es sich beim „Dark Flow“ um einen gigantischen Orgonenergie-Strom.

4. Im Eozän, das vor 56 Millionen Jahren begann und vor 34 Millionen Jahren endete, war die Erdtemperatur dermaßen hoch, daß die beiden Pole des Planeten 15 bis 20 Grad Celsius warm waren. Kann es sein, daß die Sonne doch nicht so stabil („mechanisch“) vor sich hin brennt, wie wir glauben, sondern es zu gewaltigen Fluktuationen kommen kann? Wieder: alles deutet auf Bewegung, Änderung und Pulsation hin. Und hier eine Studie über die Einwirkung der Sonne auf das Klima. Leute, vergeßt den pseudowissenschaftlichen und betrügerischen Schwachsinn mit den Treibhausgasen!

5. Satelliten werden bei „Swingby-Manövern“ auf eine Weise beschleunigt, die weder durch die klassische Mechanik, noch durch die Allgemeine Relativitätstheorie erklärt werden kann. Beim Swingby-Manöver wird beispielsweise die Gravitation der Erde benutzt, um vorbeifliegenden interplanetaren Satelliten einen zusätzlichen Schub zu geben. Sie werden sozusagen ins Weltall geschleudert. Ob die unerklärliche zusätzliche Beschleunigung, die sie dabei erfahren, Reichs in Die kosmische Überlagerung dargelegte Theorien bestätigt? Die Mechanisten geben als wahrscheinlichste Erklärung die „Dunkelmaterie“ an, die sich in der Nähe von normaler Materie akkumuliert – was der Orgonenergie ziemlich nahe kommt.

426px-Haeckel_Ascidiae6. Was kommt dabei heraus, wenn man einen Wellensittich mit einem Maulwurf kreuzt? Die Frage ist einfach lächerlich, aber tatsächlich gibt es ein Lebewesen, das offenbar auf eine entsprechende Weise entstanden ist: die Seescheide. 2005 stellte man fest, daß ihre DNS zur Hälfte aus „Seeigel“ und zur anderen Hälfte aus „Lanzetfischchen“ besteht. Irgendwann muß sich also ein primitiver Urfisch mit einem Seeigel gepaart haben – bzw. im Wasser wurde ein Ei des einen vom Spermium des anderen befruchtet. Wie ist es möglich, daß daraus eine ganze Tierklasse, eben die Seescheiden, hervorgehen konnte? In Biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht wird gezeigt, daß neben der „mechanischen“ Genetik eine andere alle Arten umfassende „organisierende“ Kraft wirksam sein muß. Sie sorgt u.a. für die Orgonom-Form fast aller Lebewesen und ihrer Organe. Offenbar kann sie auch aus mechanistischer Sicht unvereinbare genetische Materialien so aufeinander abstimmen, daß ein funktionierender Organismus entsteht.

7. Seit einigen Jahren geistert durch die parawissenschaftlichen und „esoterischen” Medien „Morgellons Krankheit“. Von der offiziellen Wissenschaft und Medizin wurde sie lange als Massenhysterie, Hypochondrie und eine weitere urbane Legende des Internetzeitalters abgetan, doch mittlerweile nimmt man das Krankheitsbild von offizieller Seite doch ernster. Es handelt sich um eine Hautkrankheit, die mit einem Schwächegefühl und Abgeschlagenheit einhergeht; man fühlt, als würden „Insekten unterhalb der Haut krabbeln“, es kommt zu schmerzhaften Ausschlägen und die Haut sondert merkwürdige „Fäden“ ab, die wie Kunstfasern aussehen. Von den besagten Medien wird diese Krankheit u.a. mit den „Chemtrails“ in Zusammenhang gebracht, mit denen ich mich in Die Wolken sterben (Teil 2) auseinandergesetzt habe. Haben wir es bei Morgellons Krankheit mit einem weiteren Aspekt des globalen DOR-Notstandes zu tun?

8. 1997 wurden mit Unterwassermikrophonen zwei bisher unerklärliche extrem laute Geräusch im Ozean aufgenommen: Bloop und Slow Down. Niemand weiß, was sie (und viele andere derartige mysteriöse Geräusche) verursacht hat. Siehe dazu Ea und die Wellenfunktion.

9. Die Frage, warum sich das Universum nach dem Urknall nicht selbst zerstört hat, da doch theoretisch genauso viel Materie wie Antimaterie entstanden sein muß, beantwortet sich von selbst, wenn es keinen Urknall gegeben hat. Darüberhinaus ist aber auch die hier denkbar plastisch werdende „Asymmetrie“ des Universums von theoretischem Interesse. Ich erinnere nur an den wirklich alles durchdringenden „Linksdrall“, mit dem ich mich hier bereits beschäftig habe. Diese Asymmetrie zeigt, daß das Universum nicht mechanisch ist. Es hebt sich eben nicht alles auf und führt zu Struktur- und Bewegungslosigkeit. Für den letztendlich nekrophilen Mechanisten („Wärmetod“) ist das ein unbegreifliches Rätsel und ein Skandalon.

10. Während die Menge und Isotopenverteilung von Wasserstoff und Helium im Universum bestens zum Urknall-Szenarium paßt, ordnet sich das dritte Element, das teilweise auch gleich nach dem Urknall entstanden sein muß, nicht in dieses Bild ein: Lithium. Von Lithium-7 ist nur ein Drittel der vorausgesagten Menge zu finden, während es von Lithium-6 tausendmal zu viel gibt. Interessanterweise stimmen die orgonomische Theorie und die Urknalltheorie in Bezug auf Wasserstoff und Helium weitgehend überein, da Wasserstoff und Helium Kr×-Elemente sind. Siehe dazu meine Ausführungen im III. Kapitel von Orgonometrie. Lithium steht jedoch außerhalb dieser Reihe.

11. Ladungstrennung ist etwas Alltägliches. Elektronen sind negativ geladen, Protonen positiv. Was nie so recht ins mechanische und „symmetrische“ Weltbild passen wollte, ist die Tatsache, daß es keine magnetischen „Monopole“ gibt. Man kann Nord- und Südpol nicht voneinander trennen. Zwar wurden Monopole mittlerweile entdeckt (ein Triumpf der mechanistischen Wissenschaft, von dem der Reakteur des New Scientist offensichtlich noch nichts wußte), aber trotzdem sind sie eine exotische Ausnahme.

12. Vorsicht! Beim Weiterlesen können Kopfschmerzen auftreten: Es gibt die Theorie, daß unsere vierdimensionale Realität eine holographische Projektion ist, die vom dreidimensionalen „Entropie-Rand“ des Universums ausgeht, der identisch mit seinem „Informations-Rand“ ist. Das kann man sich bildlich vorstellen, wenn man davon ausgeht, daß der Informationsgehalt eines dreidimensionalen Volumens durch die Größe seiner zweidimensionalen Oberfläche bestimmt wird. Experimentell wäre die Theorie eines holographischen Universums prüfbar, wenn man von der quantenmechanisch wohlbegründeten Vermutung ausgeht, daß sich dieses dreidimensionale Hologramm aus „Pixeln“ zusammensetzt, die 10-35 m groß sind. Das ist zwar prinzipiell unmeßbar klein, gerät aber wegen der Milliarden Lichtjahre großen Projektionsweite im vierdimensionalen Universum doch in den Bereich der Meßbarkeit. Und tatsächlich haben die Geräte, mit denen man „Gravitationswellen“ aufspüren will, ein geheimnisvolles „Rauschen“ registriert. Demnach hat die Raum-Zeit eine sozusagen „schaumige“ Struktur. Für den Studenten der Orgonomie ist dieses Rauschen schlicht eine weitere Ausdrucksform der kosmische Orgonenergie, die eben nicht nur im elektromagnetischen, sondern auch im gravitativen Bereich „flimmert“. Ohnehin ist das beharrliche Ausbleiben von Gravitationswellen für die mechanistische (speziell relativistische) Physik eine veritable Katastrophe. Wenn das so weitergeht, ist Einsteins Allgeimeine Relativitätstheorie im allgemeinen und seine Gravitationstheorie im besonderen nicht mehr zu halten!

13. Neben dem „Placenbo-Effekt“ spricht man neuerdings auch vom „Nocebo-Effekt“: vollkommen gesunde Menschen erkranken und sterben sogar, einfach weil man ihnen fälschlicherweise (oder gemeinerweise) eine negative Prognose gegeben hat. Die Mediziner fragen sich, wie der Geist (die psychische Einstellung) so radikal auf den Organismus zu wirken vermag. Im entsprechenden sehr lesenswerten Wikipedia-Beitrag wird beispielsweise beschrieben, wie bei Patienten, die dachten, sie würden eine Chemotherapie durchlaufen, die jedoch tatsächlich nur Placebos erhielten, die Haare ausfielen, weil das ihrer Meinung zu einer „Chemo“ halt dazugehört! All diese Effekte sind weniger geheimnisvoll, wenn man statt Psyche und Soma mechanisch aufeinander einwirken zu lassen („Psychosomatik“) als dritten Faktor die Orgonenergie einkalkuliert und begreift, daß „psychische“ Probleme in erster Linie emotionale Probleme sind, denen wiederum greifbare energetische Prozesse zugrundeliegen (Expansion = Lust, Kontraktion = Angst).

Kosmische Strahlung im Orgonraum

22. August 2012

Die kosmische Strahlung wurde 1912 entdeckt. Ihr Ursprung blieb bis vor kurzem ein Rätsel. Reich war sich unsicher, welche Beziehung die Orgonenergie zur kosmischen Strahlung hat. Einerseits konnten sie nicht identisch sein, da noch niemand kosmische Strahlen mit freiem Auge gesehen habe, außerdem sollen diese ja aus dem fernen Weltraum stammen, während Reich die „Orgonstrahlung“ bei Bion-Präparaten im Labor entdeckt hatte, wenn die kosmischen Strahlen jedoch planetaren Ursprungs seien, „dann wären sie dasselbe wie die Orgonstrahlen. Die angenommene große ‚Durchdringungsfähigkeit‘ der ‚kosmischen Strahlen‘ würde sich dann einfach daraus erklären, daß das Orgon überall vorhanden ist“ (Der Krebs, Fischer TB, S. 113).

Reich hatte jede Veranlassung, diese extrem starke Strahlung mit der Orgonenergie in Zusammenhang zu bringen, zumal damals die Prozesse, die solche ungeheuerlichen Energien im Weltall hätten erzeugen können, noch nicht einmal im Ansatz vorstellbar waren.

Nach seinem Tod, d.h. seit den 1960er Jahren, vermuteten Astrophysiker, daß die Überbleibsel von Supernovae für die „galaktische kosmische Strahlung“ verantwortlich sein könnten, indem sie im interstellaren Gas Schockwellen verursachen, die wiederum magnetische Felder produzieren, die Protonen, Elektronen und andere geladene Teilchen derart beschleunigen, daß sie zur kosmischen Strahlung werden.

2007 konnten Yasunobu Uchiyama und seine Kollegen von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) derartige Magnetfelder ausreichender Stärke nachweisen. Die Gruppe hatte das Chandra-Weltraumteleskop der NASA auf Röntgenquellen im Supernova-Überbleibsel RXJ1713.7-3946 gerichtet. Die Geschwindigkeit der Schockwelle der Supernova wurde auf 16 Millionen km/h geschätzt, was wiederum auf die Stärke der dergestalt erzeugten magnetischen Felder schließen ließ.

Für die besonders energiereichen („extragalaktischen“) Teilchen der kosmischen Strahlung kommen nur zwei Quellen infrage: Teilchenbeschleunigung in der Nähe Schwarzer Löcher oder Gammastrahlen-Explosionen. Bei diesen Gamma Ray Bursts müßten (jedenfalls nach den bisherigen Modellvorstellungen der Physiker) auch Neutrinos entstehen. Jedoch wurden mit den entsprechenden Neutrinodetektoren zwischen 2008 und 2010 kein einziges Neutrino gemessen, daß zu einem der etwa 300 Ausbrüche gepaßt hätte, die in diesem Zeitraum erfolgten.

Die kosmische Strahlung bleibt auch 100 Jahre nach ihrer Entdeckung ein Rätsel.

Charles Konia hat sich 1972 in seinem Aufsatz „Visualisation of Cosmic Rays“ (The Journal of Orgonomy, 6(2), November 1972, S. 241-243) damit auseinandergesetzt, daß die kosmische Strahlung in der Tat nichts anderes sein könnte als – Orgonenergie. Siehe dazu auch meinen Blogeintrag Kosmische Teilchen oder kosmische Energie?

Konia weist auf Beobachtungen der Besatzung von Apollo 11 hin, die vielleicht einmal pro Minute intensive Lichtblitze (Lichtpunkte, Lichtstrahlen und ein paar „Doppellichtpunkte“) gesehen haben. Diese Lichtblitze wurden auf kosmische Strahlung zurückgeführt, weil entsprechende Teilchenspuren in den Plastikhelmen gefunden wurden , die die Astronauten trugen.

Der Autor des Science-Artikels, auf den sich Konia bezieht, G.L. Wick, weist darüber hinaus auf entsprechende visuelle Wahrnehmungen in der Nähe von Beschleunigern hin. Nicht zuletzt aber auf die Reste der kosmischen Strahlung auf Meereshöhe, die Myonen. Dazu ließ Wick Versuchspersonen, die mindestens 30 Minuten in absoluter Dunkelheit gesessen hatten, ihre visuellen Eindrücke beschreiben. Gleichzeitig waren unter und über ihnen Detektoren für Myonen angebracht (Szintillatoren). Offensichtlich konnten die Versuchspersonen im Zusammenhang mit der kosmischen Strahlung Lichtblitze wahrnehmen!

Konia zitiert dazu aus Reichs Der Krebs, wo dieser das Geschehen in einem abgedunkelten mit Metall ausgeschlagenen Raum (also einem Faradayschen Käfig) wie folgt beschreibt:

Im Verlauf von etwa einer halben Stunde weicht das Schwarz einem unbestimmten (blau-grauen, PN) Schimmer. Unsere Augen werden durch merkwürdige Lichterscheinungen irritiert. Es ist, als ob sich nebelige Schwaden von graublauer Farbe langsam durch den Raum bewegten. Wenn wir auf einen bestimmten Punkt an der Wand starren, sehen wir bewegte Lichterscheinungen. Je länger wir im Raume verweilen, desto deutlicher werden die Lichterscheinungen. Innerhalb der graublauen Schwaden erblicken wir tief blau-violette Lichtpünktchen. Sie erinnern lebhaft an die altgewohnten subjektiven Augenerscheinungen vor dem Einschlafen. Wir sind wieder im Zweifel, ob die Erscheinungen inner- oder außerhalb unserer Augen sind. Wenn wir die Augen schließen, verschwinden die tief violetten Pünktchen nicht. Sind unsere Sehnerven irritiert, oder sind die Lichterscheinungen nicht real? Die Erscheinungen müßten bei Lidschluß verschwinden und beim Öffnen der Augen wieder auftauchen. Aber es gibt subjektive Nachbilder. Wir können die Sache nicht einfach abtun. Denn woher kommt es, daß unsere Sehnerven im kompletten Dunkel irritiert werden und daß wir die Erscheinungen nicht „aus den Augen entfernen“ können? (…) An trockenen, sonnigen Tagen können z.B. blitzartige Strahlen in dem Metallkäfig gesehen werden. Um jeden Zweifel an der Existenz der atmosphärischen Orgonenergie auszuräumen, halte ich meine Studenten an, sich gründlich mit diesen Phänomenen bekanntzumachen. (S. 124)

Das Rätsel des verschwundenen Staubs bei TYC 8241 2652 1

6. Juli 2012

Das mit dem kosmischen Staub ist so eine Sache. Reich hat ihn schlichtweg mit der kosmischen Orgonenergie bzw. Wolken von konzentrierter Orgonenergie gleichgesetzt. Siehe etwa Äther, Gott und Teufel. Sogar die Ringe des Saturns sollten eine orgonotische Erstrahlung sein. Mit den Saturnringen habe ich mich bereits an anderer Stelle auseinandergesetzt.

In Die kosmische Überlagerung hat Reich beschrieben, wie die Atome durch Überlagerung kleiner Orgonenergie-Ströme entstehen, doch dem „kritischen Leser“ war stets bewußt, daß „der Wissenschaft zufolge“ Atome (jenseits von Wasserstoff und Helium) natürlich in Sternen „erbrühtet“ und dann in Supernovas ins Weltall hinausgeschleudert werden. Leider stimmt diese mechanistische Theorie nicht mit den Beobachtungsdaten überein!

2006 haben Astronomen der University of California, Berkeley die Überreste der Supernova E0102 in der 200 000 Lichtjahre entfernten Kleinen Magellanschen Wolke untersucht und dabei nur 4 Prozent der vorausgesagten Menge an „kosmischem Staub“ gefunden. Bereits vorher war bei der Untersuchung von alten Supernovas innerhalb unserer Milchstraße weit weniger Staub entdeckt worden, als man erwartet hatte.

Zur Rettung ihrer Theorie verweisen die Astronomen auf eine Studie des Space Telescope Science Institute in Baltimore über die Supernova 2003gd in der Galaxie M74 (NGC 628), wo „mindestens“ 10 Prozent des theoretisch erwarteten Staubes gefunden wurden. Außerdem wird spekuliert, daß der Staub nicht gleichmäßig kugelförmig ausgestoßen wird, sondern sozusagen „in Klumpen“ – oder daß er weitaus schneller als erwartet erkaltet und so für die Infrarotdetektoren unsichtbar wird – oder daß sich die Staubpartikel bei der Ausbreitung der Wellenfront gegenseitig sozusagen „aufreiben“ und dergestalt zu klein werden, um von den Instrumenten registriert werden zu können – oder daß….

Nun haben Carl Melis (University of California, San Diego) et al. beim 450 Lichtjahre entfernten sonnenähnlichen Stern TYC 8241 2652 1 etwas absolut Erstaunliches beobachtet. Zwischen 1983 und 2009 zeigten Teleskopaufnahmen, daß der gerade mal zehn Millionen Jahre alte Stern TYC 8241 2652 1 von kosmischen Staub umgeben war und zwar genau in jenen Bereichen, wo sich bei der Sonne die Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars befinden. In etwa 50 Millionen Jahren sollten sich bei TYC 8241 2652 1 aus dem Staub die entsprechenden Planeten „ausgeklumpt“ haben. Doch tatsächlich war zwei Jahre später der Staub (eine gigantische Menge an Staub!) einfach verschwunden! Die Astronomen stehen vor einem Rätsel.

Entweder hat TYC 8241 2652 1 den Staub einfach weggeblasen, doch wie das hätte geschehen sollen, kann niemand erklären. Oder es hat sich etwas weit Spektakuläres zugetragen, das der Co-Autor Inseok Song wie folgt beschreibt:

Wenn wir eine Art lawinenartiges Wachstum beobachtet haben, dann könnte die Entstehung von Planeten sehr schnell und effizient ablaufen. Das würde bedeuten, daß Planeten von einem Augenblick auf den anderen entstehen können, wenn die Bedingungen richtig sind.

Beide möglichen Szenarios, also daß sich das Material ganzer Sonnensysteme innerhalb von extrem kurzer Zeit in Nichts auflöst oder daß Planeten sich extrem schnell formieren, deutet auf orgonotische, d.h. masse-freie Prozesse, die der „Trägheit“ nicht unterworfen sind.