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Skan Reader (1996)

16. Dezember 2016

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Ströme

18. November 2016

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Ströme

Psychoanalyse, Orgontherapie, Körpertherapie

21. März 2015

Man kann immer wieder beobachten, daß „Reichsche Therapie“ bei vielen einfach keine Wirkung zu zeitigen scheint. Sie bleiben irrational, werden teilweise sogar pestilent (Emotionelle Pest). Es fehlt ihnen an „Magnetismus“, vielmehr wirken sie „hohl“ und „leer“. Statt sich wohler und integrierter zu fühlen, werden sie entweder immer wehleidiger und „sensibler“. Oder sie verwandeln sich in narzißtische, blasierte Kotzbrocken, die sich einbilden „umstrukturiert“ zu sein.

Therapie macht nur Sinn, wenn man sich der Panzerung bewußt wird und sich entsprechend von innen her verändert. Solange die grundlegenden Verhaltensmuster, etwa eine alles erstickende Indifferenz, nicht bewußt gemacht werden, wird jedwede „bioenergetische“ Intervention verpuffen oder diesen Widerstand sogar noch weiter verstärken.

Heutzutage, wo der Charakterpanzer in der Struktur der Menschen immer wichtiger wird, auf die Charakteranalyse zu verzichten, d.h. es zu unterlassen, die okulare Panzerung aufzulösen, ist ein Kunstfehler. Was „Körpertherapeuten“, sogenannte „originale Reich-Therapeuten“, „Bioenergetiker“, etc. treiben, ist zutiefst reaktionär, weil sie die pathologische Tendenz der Gesellschaft zur Oberflächlichkeit nur noch weiter verstärken. „Nur nicht den Kern des Problems berühren!“

In der Orgontherapie muß Kontakt hergestellt werden und der Patient von seinen Ersatzkontakten entfremdet werden. Stattdessen bieten die „Neoreichianischen Körpertherapeuten“ Ersatzkontakt in Form von mechanischen Übungen und Massagen. Diese Therapien sind nur ein Spiegel dieser Gesellschaft: „action“ und „event“ bei Vermeidung von wirklichem bioenergetischen Kontakt.

Genauso wie der Sozialist alles von „der Gesellschaft“, d.h. dem Staat, erwartet und von der Eigenverantwortung entlastet werden will, soll der Therapeut den Patienten von außen her durch „Körperübungen“ und „Muskelmassage“ oder gar durch das „Bewegen der Lebensenergie“ heilen.

Das ist imgrunde eine mechanistische Einstellung, die sich kaum von der der „Schulmedizin“ unterscheidet. Wirkliche Veränderung kann nur Frucht von Eigenverantwortung sein. Aufgabe des Therapeuten ist es, die Selbststeuerung wieder in gang zu bringen, d.h. den Patienten mit Verantwortung zu belasten, statt ihn zu entlasten.

Und noch etwas: man verwechsele bitte die Charakteranalyse nicht mit der Psychoanalyse! In vieler Hinsicht sind es geradezu Gegensätze. Reich hat die „charakteranalytische Vegetotherapie“ aus der Psychoanalyse dadurch entwickelt, indem er die „Haltlosen“ in dieser Gesellschaft behandelte. Dieser „triebhafte Charakter“ zeigte reale körperliche Erscheinungen, im Gegensatz zu den üblichen „gutbürgerlichen“ Klienten der Psychoanalyse, wo es um Erinnerungen und den intellektuellen Austausch ging. Die Funktion des Orgasmus zeigte, daß es sich bei der Libido um eine reale Energie handelt, die sich beispielsweise zwischen dem Herzen (Angst) und dem Genital (Lust) hin und her bewegt.

Die Psychoanalytiker mieden diese beiden Bereiche, heftige psychosomatische Reaktionen und die Genitalität, in denen Freuds Libido wirklich greifbar wurde, wie der Teufel das Weihwasser und beschäftigten sich stattdessen mit „Psychologie“, d.h. das komplizierte Wechselspiel prägenitaler Strebungen, deren Verdrängung, Sublimierung, etc. In seiner Charakteranalyse ging es Reich hingegen darum, das Geflecht der prägenitalen Strebungen und Gegenstrebungen aufzulösen, um von der komplizierten Psychologie zum einfachen bioenergetischen Kern des Problems durchzudringen. Dieser erschloß sich ihm in den 1930er Jahren im Rahmen seiner sexualökonomischen Lebensforschung: es war die Sympathikotonie.

Es geht nicht um das Aufdecken hochkomplizierter psychologischer Zusammenhänge, sondern um denkbar einfache bioenergetische Prozesse. Patienten können beispielsweise a la Woody Allen jahrzehntelang zum Psychotherapeuten gehen, ohne ein einziges Mal auf jene Charakterhaltungen hingewiesen worden zu sein, mit deren Hilfe sie ihre organismische Orgonenergie drosseln, – d.h. mit deren Hilfe sie ihr eigenes Leben zerstören.

Die Zerstörung von Wilhelm Reichs Erbe

22. Juli 2014

Eines der Rätsel der Orgonomie ist ihr schleichendes Ableben nach einer zeitweisen Renaissance in den 1970er Jahren. Hier und da hat es ein Aufbäumen gegeben, aber der wellenförmige Abwärtstrend ist eindeutig. Man kann vieles als Grund anführen, etwa die Zersplitterung einer fiktiven „Reichianischen Bewegung“. Die wahre Ursache hat jedoch nichts mit der Orgonomie selbst zu tun, sondern ist in der sozialpsychologischen Entwicklung der Gesellschaft begründet.

Die ersten Anzeichen waren bereits in den 70er und Anfang der 80er Jahre zu sehen, als orgonomische Veranstaltungen stets nur von einer Richtung angefeindet und teilweise sogar gestürmt wurden: von links. Es waren jene Kräfte, die heute den öffentlichen Raum vollständig kontrollieren. Man schaue sich etwa folgendes Video über den Versuch an, an einer amerikanischen Universität über den Islam aufzuklären:

Wie einer der Kommentatoren zu dem Video sagt:

Erstaunlich. Diese kleinen Rotznasen werfen Blumen nach Mahmud Ahmadinedschad, kritisieren jedoch Geert Wilders. Unwirklich.

Willkommen in der Welt der Linken, in der jeder klare Gedanke als „Hate Speech“ defamiert wird und beispielsweise jede Andeutung hinsichtlich Genitalität und die Funktion des Orgasmus als „Diskriminierung“ abgewürgt wird. In einer solchen Welt hat die Orgonomie kaum Überlebenschancen.

Ein zentrales Element der linken Geisteserkrankung, der alles durchdringende und zersetzende „Anti-Autoritanismus“, zersetzt die Orgonomie auch von innen her.

Ein Orgontherapeut wurde nacheinander zum Arzt, Psychiater und Medizinischen Orgonomen ausgebildet – was alles in allem mehr als ein Jahrzehnt in Anspruch nimmt! Zu Reichs Zeiten gab es Ausbildung in Orgontherapie ausschließlich am Orgone Institute, d.h. bei Reich selbst, bzw. bei jenen, an die er diese Aufgabe innerhalb des Orgone Institute unmittelbar delegiert hatte. Iin den 40er Jahren war dies Thedore P. Wolfe, in den 50er Elsworth F. Baker. Nach Reichs Tod (und damit dem Ende des Orgone Institute) hat Baker diese Aufgabe bruchlos weitergeführt. Nach seinem Tod Charles Konia. Ein Orgontherapeut ist demnach jemand, der dazu von Reich, Baker oder Konia persönlich ernannt worden ist. Das läßt sich ebenso wenig weitergeben, wie etwa ein Hausarzt jemanden ausbilden und dann zum Allgemeinmediziner „autorisieren“ kann! Schon gar nicht reicht es, selber Patient gewesen zu sein und/oder Reich gelesen zu haben…

Orgontherapie ist „bio-psychiatrische Chirurgie“, die, wie jede andere Art von Chirurgie auch, nur von speziell dazu ausgebildeten Fachärzten durchgeführt werden darf (siehe Reichs Brief vom 9.10.1950 an Paul Ritter, Journal of Orgonomy, May 1977, S. 62). Ritter war Architekt! Ich führe das im einzelnen in meinem Blogeintrag Avanti diletanti! aus.

Es muß ein für allemal Schluß damit gemacht werden, daß Leute (darunter vollkommene Laien) irgendwelche „reichianischen“ „Therapieformen“ zusammenpfuschen und meistens auch noch mit angeblich „esoterischem“ Firlefanz ausschmücken.

1937 beschrieb Reich, wie sich am Ende der Therapie die Teilbewegungen des Organismus harmonisch vereinigen und einen funktionellen Sinn annehmen:

Solange mir diese Tatbestände nicht bekannt waren, war ich gezwungen, die Hemmung der Beckenbewegung teilweise durch „Übungen“ überwinden zu lassen. Die Unvollständigkeit der Erfolge brachte mich dazu, auf die künstlichen Maßnahmen zu verzichten und nach den Hemmungen der natürlichen Beweglichkeit zu suchen. (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 259)

In der Folgezeit sind tatsächlich Laien auf die bizarre Idee verfallen, Reichs Therapie ausgerechnet mittels roboterartiger Yogaübungen fortentwickeln zu wollen oder gar „den Orgasmusreflex zu üben“. Keine Satire!

Die Orgonomie ist in erster Linie eine Naturwissenschaft und kann nur Therapien befürworten, die logisch nachvollziehbar sind, eine naturwissenschaftliche Basis haben und einer ständigen Erfolgskontrolle unterliegen. In dieser Hinsicht gibt es nur zwei Therapieformen, die diese Kriterien erfüllen: die „evidence based“ tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Verhaltenstherapie, also das was die Krankenkasse jedem Versicherten ohnehin zahlen muß. Hinzu kommt die Orgontherapie selbst, die Reich zufolge ausschließlich von Fachpsychiatern mit einer orgonomischen Zusatzausbildung durchgeführt werden darf. Der Rest ist Körper- bzw. „Seelenverletzung“.

Bereits zu seiner Zeit als Psychoanalytiker mußte sich Reich mit jenen Wirrköpfen auseinandersetzen, die „mit dem Dritten Ohr hören“. Eine der Absurditäten dieser Welt ist, daß ausgerechnet viele unter denen, die sich selbst als Anhänger Reichs betrachten, sogenannte „Reichianer“, auf eine auffällige Weise unfähig sind, klar zu denken. Schlichte Debilität, offensichtliche Psychosen, narzißtische Selbstdarstellungen, paranoide und „spirituelle“ Wahnvorstellungen und nicht zuletzt Denkstörungen – sind besonders ausgeprägt bei denen, die als „Therapeuten“ auftreten.

Wie diesen Augiasstall ausmisten? In erster Linie dadurch, daß immer und unter allen Umständen auf klarem Denken bestanden wird. Nicht von ungefähr wehren sich die meisten sogenannten „Reichianer“ im Namen der Arbeitsdemokratie oder gar „der Demokratie“ und sogar der „Weiterentwicklung des Reichschen Ansatzes“ gegen jene strenge Disziplin des Denkens, die Reich gefordert hat.

Praktisch jeder kann sich beispielsweise zum „originalen Reich-Therapeuten“ erklären, sich ein Cocktail aus „neo-Reichianischen Therapieansätzen“ selbst zusammenstellen oder gar eine neue „Therapieschule“ gründen. Etwa die „originale Orgasmusreflextherapie der Reichschen Sexualökonomie“ (sic!). Wie ehrlich auch immer ihre Motivation sein mag, diese Leute wissen nicht, was sie tun! Reich zufolge gibt es in jeder gegebenen Situation nur eine einzige richtige Intervention; daß der Erfolg der Therapie von der richtigen Diagnose abhängt und daß es von Reich entdeckte naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten des psychischen und bioenergetischen Funktionierens gibt, die man nicht ungestraft außer acht lassen darf. Beispielsweise darf man den Patienten nicht mit „Wahrheiten“ konfrontieren („deuten“), für die er gar nicht bereit ist (Wahrheitskrämerei). Auch ist es ein grober Kunstfehler, „Energie zu mobilisieren“ (nichts einfacher als das!), die den Patienten nur noch weiter in die Kontaktlosigkeit treibt, weil die oberen Segmente, insbesondere das Augensegment, noch nicht ausreichend von der Panzerung befreit sind (Freiheitskrämerei). Allein schon diese strenge Herangehensweise ist in unserer „anti-autoritären Welt“ nicht mehr durchzusetzen.

Drogen und Sexualökonomie (Teil 3)

14. Mai 2014

Das Thema Cannabis ist deshalb so wichtig, weil es wie kaum ein zweites den Unterschied zwischen Orgonomie und Pseudo-Orgonomie zeigt, die in Wirklichkeit Anti-Orgonomie ist.

Ein sogenannter „Reichianischer“ „Therapeut“ berichtet aus seiner „Ausbildung“ in „Reich’scher Körperarbeit“ (sic!): „(…) nach der Sitzung (…) kam er wieder rein mit einem kleinen Joint, hat ihn neben meinen Kopf gelegt und gesagt: ‚This is for you.’ (…) ‚Marihuana is a teacher.’ (…) Einerseits war er der Lehrer und Therapeut, andererseits gab es auch einfach das Miteinander-Kiffen (…)“ – Cannabis zerstört das Handwerkszeug des Therapeuten: die Kontaktfähigkeit, die in einem DOR-freien und strukturierten Energiefeld gründet.

Jeder Mensch mit einem intakten „orgonotischen Sinn“ empfindet unmittelbar die zerstörerische Wirkung von Cannabis auf das energetische System seiner Mitmenschen – und als „Passivraucher“ auch auf das eigene.

Wer häufig Cannabis konsumiert, hat ein höheres Risiko für Krebs in den Lungen und Atemwegen. Kiffen kann zudem die Bildung von Sperma und den Menstruationszyklus beeinträchtigen. Cannabiskonsum beeinträchtigt allerdings auch Geist und Psyche. Bekannt sind vor allem die unmittelbaren Auswirkungen: Kiffen führt zu allgemeinem Desinteresse und zu Gleichgültigkeit. Auch die Belastbarkeit nimmt ab. Weniger bekannt sind die langfristigen Folgen. Eine Langzeitstudie eines Wissenschaftlerteams um die Amerikanerin Madeline Meier sorgte im letzten August für Schlagzeilen: Kiffen mache dumm, hieß das Fazit der Studie. Die Forscher hatten gut tausend Neuseeländerinnen und Neuseeländer vom Kindesalter an bis ins Erwachsenenalter begleitet und sie zwischen sieben und 38 mehrmals Intelligenztests absolvieren lassen. Bei den Cannabis-abstinenten Probanden erhöhte sich der Intelligenzquotient während des Erwachsenwerdens leicht, während er bei den Cannabis konsumierenden Probanden um bis zu sechs Punkte fiel. Die Droge wirkte sich um so negativer aus, je früher mit dem Rauchen von Joints begonnen worden war.

Wie tief Cannabis in die Bioenergetik eingreift, zeigt sich vor allem an den erwähnten Sexualfunktionen. Lani J. Burkman, et al. von der University at Buffalo haben 2003 eine Studie präsentiert, die zeigte, daß bei Marihuana-Rauchern eine signifikant geringere Menge an Spermaflüssigkeit und Spermazellen festzustellen ist, als bei einer Kontrollgruppe. Auch bewegen sich die Spermien zu früh zu schnell und sind deshalb für eine Befruchtung zu erschöpft, wenn sie die Eizelle erreichen. (Die pestilenten Cannabis-Propagandisten drehen das Argument gerne um: „Cannabis macht müde Spermien munter!“)

Cannabis ist Saharasia, die „Anti-Orgonomie“, zum Inhalieren. Von jeher ist Haschisch eng mit der islamischen Kultur verknüpft, von den Assassinen („Haschisch-Esser“) bis zu den Mujaheddin in Afghanistan (die den Mut aus der Haschischpfeife zogen). „In sämtlichen mohammedanischen Ländern nimmt Haschisch als Genußmittel die Stellung ein, die bei uns dem Alkohol zukommt“ (Schmidbauer/Scheidt: Rauschdrogen, München 1971, S. 34). Erstmals hat Marokkos Regierung offiziell zugegeben, daß im Land massenweise Cannabis angebaut wird. Mehr als 800 000 Marokkaner leben davon.

Seit 400 Jahren sind die Niederlande ein Hafen der Freiheit, eine Art „Amerika“ mitten in Europa. Der Beweis, daß Demokratie, Kapitalismus und sexuelle Freiheit Hand in Hand gehen (vgl. Ökonomie und Sexualökonomie). Man betrachte die lebenswarmen, von Lebensfreude überschäumenden und in einem guten Sinne erotischen Bilder eines Vermeer (1632-75), um ermessen zu können, wie sehr die Niederlande stets der Gegenpol Saharasias waren. Heute wird ihre gesellschaftliche Atmosphäre von fast einer Million Moslems bestimmt. In einigen holländischen Städten bilden sie bereits die stärkste Konfession – d.h. diese Städte sind islamische Städte. Um die Dynamik ermessen zu können, vergegenwärtige man sich, daß vor kaum 40 Jahren die ansässigen Moslems an den Fingern einer Hand abzuzählen waren!

Als vor zehn Jahren Theo van Gogh ermordet wurde, weil er zusammen mit der aus Somalia stammenden damaligen Parlamentsabgeordneten und Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali einen Film über die Frauenunterdrückung im Islam gedreht hatte, wurde dem Wüstendämon Allah ein weiteres Menschenopfer dargebracht. In einem Ritual wurde van Gogh die Kehle durchgeschnitten. Am Abend nach dem Mord zogen Zehntausende durch die Straßen und skandierten: „Wir wollen unser altes Holland wiederhaben.“ So stöhnen die Opfer der islamischen Expansion seit Jahrhunderten.

Aus bioenergetischer Sicht bemerkenswert ist die Verbindung zwischen marokkanischer Einwanderung, der „marokkanischen“ Droge Cannabis („der Geist Saharasias zum Inhalieren“) und einer benebelten, im multikulturellen Nirwana schwebenden niederländischen Bevölkerung. „Vermeer und Coffee-Shop“? Undenkbar! Statt gerötete Wangen – rot unterlaufene stumpfe Augen….

Neulich im Briefkasten: „Neu! ProGRASSive Headshop. Rauchware. Hanfprodukte. Bongs aus Glas & Acryl. …Wir machen Dampf!!!“ Das ganze im „space-igen“ Stil, dem man auch ständig auf MTV und VIVA begegnet, etwa in der Werbung für neckische Kiffer-Logos zum Runterladen für Handys. Es vergeht buchstäblich kein Tag, an dem man nicht in irgendeiner Form mit dem Problem konfrontiert wird und sei es nur ein T-Shirt, auf dem die Cannabis-Blätter gedruckt sind.

Am Cannabis lassen sich alle Probleme festmachen, mit denen eine „Sexpol“ heute konfrontiert wäre: die kommerzielle Ausbeutung der erwachenden Leidenschaften der Jugend und der Ängste, die damit einhergehen, die Flucht weg vom Genital „in den Kopf“ („Head“, „Space“) und schließlich die pseudo-progressive („pro-grass-ive“), pseudo-emanzipatorische und sogar ökologische („Hanf“) Verbrämung dieses Seelenmordes.

Cannabis, das durch den Gebrauch von Bongs „voll reinknallt“ (genauso stark wie Crack oder Heroin), schädigt das okulare Segment der Jugendlichen massivst und irreversibel. Wieder ist eine ganze Generation für die Orgonomie verloren, allein schon deshalb, weil es ihr unmöglich ist, funktionell, d.h. „tief“ und „perspektivisch“ zu denken. Und was später mit jenen Kindern geschieht, die von diesen cannabis-vergifteten, „energetisch flachen“, „abgefuckten“, „coolen“ Eltern aufgezogen werden, mag man sich gar nicht ausmalen – bzw. erleben wir es schon heute.

Betrachtet man das Individuum aus der sozio-politischen Perspektive der Orgonomie, läuft es letztendlich darauf hinaus, daß die soziale Irrationalität von jeher dem Zusammenspiel von Individuen mit einer okularen (Hirn-) Panzerung entsprungen ist. Solange dem nicht beim Massenindividuum durch eine verbesserte Sorge für Babys und Kinder entgegengewirkt wird, kann sich das Zusammenleben in der Gesellschaft nicht verbessern. Sie reproduziert und verankert ihre Werte im Charakter des Individuums. Umgekehrt reproduziert das Individuum die Gesellschaft (Gary A. Karpf: „Reactionary Socio-Political Traits in a Paranoid Schizophrenic Character“, Journal of Orgonomy, 30(1), 1996).

Wie das ganze von Seiten der Eltern aussieht, beschreibt Lisa Lindberg in ihrem Buch Wenn ohne Joint nichts läuft. Es beruht auf den schmerzhaften Erfahrungen einer Mutter, deren Tochter cannabis-abhängig war.

Cannabis ist weitaus heimtückischer als etwa Heroin. Die Symptome sind schleichend und nur schwer zu erkennen. In seiner Hinterhältigkeit ist es das chemische Äquivalent der Emotionellen Pest. Es ist DOR zum Inhalieren. Der „Konsument“ baut sich ein Ideologiegebäude auf, wird gegen Argumente immun und versucht Proselyten zu machen (Emotionelle Pest!). Jugendliche haben keine Lust mehr auf Schule, wählen ihre Lieblingsfächer ab, nehmen nicht mehr am Sportunterricht teil und geben alte Freundschaften auf.

Lindberg war in einem autoritären Elternhaus, geradezu einem „Gefängnis“, aufgewachsen, wollte das ihrer Tochter ersparen und ließ ihr deshalb „alle Freiheiten“. Heute würde sie nicht mehr so kontaktlos vorgehen und Grenzen setzen. Und warum nahm ihre wohlbehütete Tochter Cannabis? Sie wollte „cool“ sein, d.h. keine Gefühle haben, und damit einer „Jugendkultur“ entsprechen, die bereits Reich zu Zeiten der Beatniks angewidert hatte.

Yasmin Hurd (The Icahn School of Medicine at Mount Sinai, NYC) et al. haben eine Studie über die Auswirkungen von Marihuana von Eltern auf ihre Kinder und Kindeskinder veröffentlicht. Generationsübergreifend steigt die Anfälligkeit für Süchte und andere psychiatrische und neurologischer Störungen, etwa Zwangsverhalten. Cannabis ist die Emotionelle Pest, die sich nicht nur räumlich ausbreitet (Proselyten machen), sondern über die Epigenetik vor allem auch auf der Zeitachse: es betrifft direkt die Kinder der Zukunft, die bereits geschädigt geboren werden.

Infolge der „Emanzipationsbewegung“, die die Kinder der Zukunft der „Selbstverwirklichung“ von infantilen „Erwachsenen“ geopfert hat, wird unsere „Kultur“ immer mehr durch orale Deprivation und die dazu gehörige Schrumpfungsbiopathie geprägt: „Altersdiabetes“ bei fettleibigen Kindern; Psychopharmaka gegen Depressionen schon bei Jugendlichen; von der Nuckelflasche schnurstracks zum „Energydrink“ und zu „Alkopops“….

Auf dem 31. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hamburg 2009 hieß es, daß Störungen durch Einnahme psychoaktiver Substanzen in immer jüngerem Alter auftreten. Bei 14- bis 29jährigen sei mittlerweile ein Viertel der Krankheitskosten auf Substanzmißbrauch zurückzuführen! Je jünger der Konsument desto größer sei das Abhängigkeitspotential und desto stärker werde das Nervensystem geschädigt.

  • Cannabis bringt eine Abnahme des Hinvolumens und der Zahl der dendritischen Fortsätze an den Nervenzellen mit sich. Der Konsum führt darüber hinaus zu verminderter Affektkontrolle, höherer Anfälligkeit für Depressionen und zu kognitiven Störungen. Die Inzidenz von Schizophrenie verdoppelt sich. Ich habe mich zu diesem Thema bereits ausgelassen. Man verschone mich also bitte mit solchen Argumenten wie „Selbstmedikation“ oder „Mir hat Marihuana nie geschadet!“ oder gar mit irgendwelchen tendenziös interpretierten Statistiken!
  • Ecstasy führt Prof. Dr. Rainer Thomasius vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters zufolge zur „kortikalen und subkortikalen Neurodegeneration“ und zu „kognitiven Störungen“.
  • Alkohol führt bei exzessivem Mißbrauch, Stichwort „Binge-Trinken“, zu kortikalen und subkortikalen Atrophien. „Zudem verringert sich“, heißt es im Kongreßbericht weiter, „das Volumen im präfontalen Kortex, wobei das Ausmaß des Schwunds eng mit der Menge des konsumierten Alkohols korreliert.“

Um zu sehen, wohin die „antiautoritäre Gegenkultur“ der 1960er Jahre geführt hat, schaue man sich MTV an: die Musikvideos, die „redaktionellen“ Beiträge, die Zeichentrickserien, etc. und auch die Werbeblöcke. Eine perverse Mischung aus Rebellion und kommerzieller Ausbeutung (es ist teuer, ein „Rebell“ zu sein!), schlechtem Geschmack, Verblödung, systematischer Verrohung (man führe sich die Zeichentrickfilme zu Gemüte!), Menschenverachtung, Zynismus und ekliger Sentimentalität, ständiger Verharmlosung von Cannabis bei gleichzeitiger Anstachelung der AIDS-Hysterie, Pornographie und einer unerbittlichen politischen Korrektheit. Und wenn man sich dann noch überlegt, daß dieser eitrige Jaucheausfluß der Hölle fast flächendeckend weltweit in die Hirne der Heranwachsenden geleitet wird – eine Welt (insbesondere Saharasia), die nach Freiheit, Lust und Lebensfreude lechzt…

Das ist eine doppelte Provokation, die Rechtsradikale (neuerdings verkörpert durch Putins Rußland) und Islamisten anstachelt, gegen „Amerika“ aufzustehen. Auf die gleiche Weise verwandelte sich die dekadente Weimarer Republik in das „Dritte Reich“.

In einem Interview aus dem Jahre 2005 machte Noel Gallagher, Gitarrist der „Britpop“-Combo Oasis, vor allem HipHop für die steigende Kriminalität unter Jugendlichen verantwortlich. Er möge HipHop nicht, weil diese Musik nur negative Stimmungen verbreite. Hinzuzufügen ist, daß die HipHop-Texte und -Videos Saharasia propagieren: buchstäblich mörderische Frauenverachtung, Stammesbewußtsein („My gang!“) und vor allem das Rauchen von Hasch und Marihuana.

Am Schluß etwas ORANUR – die Orgonakkumulatoren des neuen Zeitalters…:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=5rCbu6eT2j4%5D