Posts Tagged ‘Schwerkraft’

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.e.

26. August 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik

4. Kosmogonie

a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“

b. Gravitation im Funktionsbereich „Erstrahlung“

c. Quantenmechanik

d. Spezielle Relativitätstheorie

e. Allgemeine Relativitätstheorie

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.b.

3. August 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik

4. Kosmogonie

a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“

b. Gravitation im Funktionsbereich „Erstrahlung“

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.a.

29. Juli 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik

4. Kosmogonie

a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VI

11. Juli 2015

orgonometrieteil12

VI. Die Überwindung der Mechanik

1. Die Überwindung des Hamiltonschen Prinzips

a. Vom orgonomischen Potential zum mechanischen Potential

b. Vom mechanischen Potential zum orgonomischen Potential

2. Die Überwindung der Newtonschen Gesetze

a. Von der KRW zur Pulsation

b. Von der Pulsation zur KRW

Quasare werden von aktiven Galaxien in Richtung anderer aktiver Galaxien ausgestoßen

23. November 2014

1963 entdeckte der Astronom Maarten Schmidt eine „quasistellare Radioquelle“ (oder kurz „Quasar“, später stellte sich heraus, daß es auch „radioleise“ Quasare gibt), deren Rotverschiebung von 0,158 auf eine Entfernung von 3 Milliarden Lichtjahre hinwies. Das Problem, vor dem Schmidt bei seinem Objekt stand, war dessen Größe. Bei gleicher scheinbarer Leuchtstärke wäre die Sonne 1400 Lichtjahre und eine Galaxie von 100 Milliarden Sonnen 400 Millionen Lichtjahre entfernt. Hier war ein Objekt, das genauso stark leuchtete, jedoch sage und schreibe 3000 Millionen Lichtjahre entfernt war. Die absolute Helligkeit eines Quasars müßte demnach 100fach größer sein, als die einer Galaxie. Hinzu kommt, daß Quasare in Zeiträumen von Wochen bis hinab zu einem Tag ihre Lichtintensität verändern, was ihrer Größe eine obere Grenze setzt, die die Ausmaße einer Galaxie bei weitem unterschreitet. Man stand also vor dem Problem drei sich offenbar wechselseitig ausschließende Fakten (extrem hohe Rotverschiebung und nach gängiger Theorie damit extrem große Entfernung, extrem hohe scheinbare Leuchtkraft und relativ kleine Größe) auf einen Nenner zu bringen.

Eine solche Theorie (mittlerweile glaubt man, daß die Gravitationswirkung Schwarzer Löcher die Quasare mit der benötigten Energie versorgen) wird um so dringender, da ohne extrem weit entfernte, d.h. extrem alte Quasare die Urknalltheorie mausetot wäre. Quasare sind nämlich, als besonders junge Galaxien, bzw. als aktive Kerne zukünftiger Galaxien aus dem Frühstadium des Universums, der einzige unzweideutige Beleg für eine einheitliche Entwicklung des Universums, das ansonsten, was Entwicklungsstufen anbetrifft, vollkommen homogen organisiert ist, d.h. keine Alterssequenz zu erkennen gibt. So existieren in unserer Nähe sehr junge oder sogar sich gerade erst formierende Galaxien, während es umgekehrt in großer Entfernung sehr alte gibt. Bei genauerer Betrachtung wollen sich jedoch auch die Quasare partout nicht in eine einheitliche kosmische Evolution einpassen. Als „frischeste“ Gebilde im Kosmos sollten sie keine höheren Elemente jenseits von Bor enthalten, doch ihre Emissionslinien ähneln denen von normalen Galaxien, d.h. sie enthalten die Signets für Elemente wie Magnesium, Silizium und Schwefel.

Hinzu kommt, daß zwar bei den Galaxien eine mehr oder weniger klare Hubble-Beziehung zwischen der Rotverschiebung und der scheinbaren Leuchtkraft vorliegt, bei Quasaren jedoch die beiden Größen in keinster Weise miteinander korreliert sind. Das ist der Beweis, daß die Rotverschiebung (oder zumindest der entscheidende Anteil derselben) bei den Quasaren nicht von der Entfernung abhängig sein kann, sondern entweder von den Quasaren selbst oder von ihrer unmittelbaren Umgebung. Darauf, daß die Rotverschiebung direkt von den Quasaren abhängig ist, scheint der Umstand zu verweisen, daß der Astronom Halton Arp materielle Verbindungen, so genannte „Filamente“, zwischen Quasaren und Galaxien entdeckt hat, die vollkommen unterschiedliche Rotverschiebungen haben. Daß dies nicht bloße optische Täuschungen sein können, wird durch entsprechende diese Filamente fortsetzende Strukturen innerhalb der Galaxien evident. Auch haben beide Objekte ähnliche Spektrallinien. Es lassen sich mehrere Beispiele angeben, wo Quasare sich aus statistischer Sicht sehr auffällig in der Nähe bestimmter „Muttergalaxien“ befinden. Des weiteren führt Arp aus, daß offenbar Quasare mit höherer Rotverschiebung den Galaxien näher sind, als solche mit geringerer. Ebenso scheint die Leuchtkraft der Quasare mit wachsender Entfernung von der Muttergalaxie anzusteigen.

Die gleiche Beziehung kann man auch zwischen Galaxien beobachten, wobei die Galaxie mit der größeren Rotverschiebung stets das weitaus kleinere Objekt ist. Tatsächlich scheinen die kleinen rotverschobenen Begleitgalaxien in vieler Hinsicht Quasaren zu gleichen. Arp zufolge könnte es sich bei ihnen um eine spätere Entwicklungsform von Quasaren handeln. Quasare werden von aktiven Galaxien ausgestoßen, entwickeln sich schrittweise zu Galaxien und so organisiert sich das Universum.

Bevor wir uns Charles Konias an Arp anknüpfende Theorie der Quasar-Rotverschiebung zuwenden, ist es angebracht das entsprechende Konzept der „Steady-State-Theorie“ zu beschreiben. Bis zur Entdeckung der Hintergrundstrahlung gab es zwei gleichberechtigte kosmologische Theorien: die Urknalltheorie und als Alternative dazu die besagte Steady-State-Theorie, die Ende der 1940er Jahre von Fred Hoyle formuliert worden war. Hoyle zufolge wird die Materie noch heute kontinuierlich erzeugt, um die Leere aufzufüllen, die von der ständigen Expansion des Weltalls erzeugt wird. In diesem Zusammenhang erklären Hoyle und Jayant V. Narlikar im Anschluß an ihre 1964 ausgearbeitete Gravitationstheorie die Rotverschiebung der Quasare dadurch, daß die Quasare tatsächlich so etwas wie Urmaterie darstellen, nur daß sie nicht aus dem Urknall hervorgegangen sind, sondern noch heute von Galaxien in einem „Schöpfungsakt“, bzw. „Mini-Urknall“ ausgestoßen werden (daher auch die erwähnten Filamente). Da es sich um vollkommen neue Materie handelt, besitze sie keine Trägheit (d.h. sie bewegt sich wie masselose Orgonenergie!). Trägheit entstehe erst, gemäß dem Machschen Prinzip, mit zunehmendem Alter der Quasare durch Wechselwirkung mit immer mehr Teilchen im übrigen Universum.

Zusammenfassend kann man sagen:

  1. Anders als bei Galaxien gibt es bei Quasaren keine eindeutige Relation zwischen Rotverschiebung und Leuchtkraft, d.h. Quasare mit größerer Rotverschiebung müssen nicht unbedingt schwächer leuchten.
  2. Quasare sind relativ selten, so daß es nur eine verschwindend kleine Wahrscheinlichkeit gibt, daß sie unserer Blickrichtung gemäß dicht neben eine Galaxie projiziert wurden, was wahrscheinlich macht, daß sich die Quasare wirklich in der Nähe der betreffenden Galaxien befinden – trotz nicht zusammenpassender Rotverschiebung.
  3. Auch untereinander können Quasare z.B. durch gerade Linien verbunden sein, was extrem unwahrscheinlich ist.
  4. Es gibt Beobachtungen, wo Objekte mit weit voneinander abweichenden Rotverschiebungen ganz offensichtlich durch „Nebelfäden“ miteinander verbunden sind.
  5. Eine intrinsische Rotverschiebung erklärt zwanglos die „superluminalen“ Bewegungen, die man bei Quasaren beobachtet hat (Narlikar: Die sieben Wunder des Universums, Frankfurt 2001, S. 332-337).

Ein praktisch identischer orgonomischer Erklärungsansatz wurde von Konia in die Diskussion eingebracht. Wie bei Hoyle und Narlikar tritt auch in Konias Theorie beim Prozeß der Erschaffung von Materie, an dem die Quasare Anteil haben, das erste Mal in der funktionellen Entwicklung Schwerkraft auf (Charles Konia: „The Creation of Matter in Galaxies: Part 1“, Journal of Orgonomy, Nov. 1988).

Um Konias Argumentation nachvollziehen zu können, muß man sich Reichs Beschreibung der Erzeugung von Massepartikeln aus der Überlagerung von masselosen Orgonenergie-Strömen vergegenwärtigen, wie er sie in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat. In der Überlagerung verwandelt sich die Vorwärtsbewegung der Orgonenergie in eine immer enger werdende Kreisbewegung. Entsprechend bewegen sich die Elektronen, solange die Kondensation der Materie aus der masselosen Orgonenergie noch nicht ganz abgeschlossen ist, in größeren Radien um den Atomkern als bei fertiger Materie, was in einer entsprechenden Rotverschiebung der Spektrallinien zum Ausdruck kommt (Konia: „The Creation of Matter in Galaxies: Part 5“, Journal of Orgonomy, Nov. 1990).

Der Orgonom Robert Harman hat die These aufgestellt, daß die Ausstoßung von Quasaren durch aktive Galaxien offenbar Gesetzmäßigkeiten folgen: sie werden nicht chaotisch, sondern geordnet in Richtung anderer aktiver Galaxien ausgestoßen („Functional Cosmology, Prt IV: The Arp Hazard Triplets and NGC5985“, The Journal of Orgonomy, 38(1), Spring/Summer 2004). Seine Theorie faßt er mit folgenden drei orgonometrischen Gleichungen zusammen:

harmenejekt1

harmenejekt2

Was eine verblüffende Ahnlichkeit mit der folgenden Grundgleichung der Orgonomie habe:

harmenejekt3

Die Astronomen Damien Hutsemékers (Université de Liège) et al. sind nun unerwarteterweise auf etwas gestoßen, was diese Vorstellung unterstützt. Ihre Beobachtungen weisen darauf hin, daß sich Quasare „aneinander und an den Großstrukturen des Kosmos (…) orientieren – und das über gewaltige Entfernungen hinweg“.

Hutsemékers und seine Kollegen wollten einer alten Beobachtung der Astronomie nachgehen: daß das Licht einiger Quasare übereinstimmend polarisiert ist, was offenbar nicht von ihrer Umgebung abhängt, sondern intrinsisch ist. Dazu betrachtete man nun das Licht von 93 weit entfernten Quasaren genauer und stellten fest, daß die Rotationsachsen einiger Quasare aneinander ausgerichtet schienen.

Die Strahlung wies bei diesen Quasaren in die gleiche Richtung – und das, obwohl sie Milliarden Lichtjahren voneinander entfernt lagen. Aber warum? Um das zu klären, untersuchten die Astronomen als nächstes, ob die Quasare möglicherweise auch an der Struktur des sie umgebenden Kosmos orientiert waren. (…)

Und tatsächlich: Die Auswertungen ergaben, daß die Achsen vieler Quasare an den großräumigen kosmischen Strukturen orientiert waren: „Die Polarisationsrichtung der Quasare ist entweder parallel oder senkrecht zu den Strukturen, zu denen sie gehören“, berichten die Forscher. In den langgestreckten Filamenten des kosmischen Netzes zeigten die Quasarachsen beispielsweise vorwiegend entlang dieser Äste. (…) Das Besondere an dieser Entdeckung ist aber vor allem ihre Größenordnung: Für Galaxien ist schon länger bekannt, daß ihr Umfeld auch ihre Ausrichtung beeinflussen kann. Aber die jetzt beobachtete Gleichrichtung der Quasare läßt sich über mehr als 500 Megaparsec hinweg beobachten und ist damit mindestens eine Größenordnung größer, wie die Forscher berichten.

Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!

6. Januar 2014

In der mehr oder weniger „offiziellen“ Reich-Biographie von Myron Sharaf, Fury on Earth (New York, 1983, S. 347), hat der amerikanische Cartoonist William Steig die Rolle des fanatischen Idioten zu spielen, der Reich allzu wörtlich nimmt und ihn damit diskreditiert.

Steig wurde dem breiten Publikum durch den Disney-Streifen Shrek – Der tollkühne Held bekannt, dessen Hauptfigur eines von Steigs Kinderbüchern entnommen wurde. In den letzten Jahren vor Reichs Tod gehörte er zu Reichs engerem Umfeld. Er hatte die Karikaturen zum Büchlein Rede an den Kleinen Mann beigetragen. (Eine von ihnen ziert diesen Beitrag.) Auch hatte er einige kurze Übersichtsartikel in Reichs Zeitschrift über dessen neuste Theorien verfaßt und er organisierte die Herausgabe von Contact with Space unmittelbar vor Reichs Tod.

Sharaf zitiert das Tagebuch des Schriftstellers Isaac Rosenfeld:

Die Art und Weise, in der die Orgontheorie verbreitet wird, ist oft sehr komisch. Beispielsweise sagte mir Bill Steig im Gespräch: „Ein neues [Orgone Energy] Bulletin ist gerade herausgekommen. Sehr aufregend. Reich sagt, das Licht komme nicht von der Sonne.“ Es stellte sich heraus, daß es hier lediglich um die atmosphärische Zerstreuung des Lichts geht, indem das Orgon durch die Sonnenenergie erregt wird. Aber die Form, in der diese Neuigkeit daherkommt – „Haltet die Druckmaschinen an. Das Licht kommt nicht von der Sonne!“ – ist unbestreitbar komisch.

amiutterlyworthless

Es gibt ernstzunehmende Leute, die heute, mehr als ein halbes Jahrhundert später, weitaus „absurdere“ Theorien verbreiten. Ich verweise auf meinen alten Blogeintrag über John Lear. Lear will aus „zuverlässigen Quellen“ erfahren haben, daß der Mond, die restlichen Planeten des Sonnensystems und vielleicht sogar die Sonne selbst von menschenähnlichen Lebewesen bevölkert werden. Diese Vorstellung sei nur absurd, wenn man der (im übrigen durch so gut wie keine Beobachtung gerechtfertigte!) Theorie folgt, die Sonne sei ein Fusionsreaktor, der wie eine Glühbirne elektromagnetische Strahlung (Licht und Wärme) ins All strahlt, so daß man auf dem Merkur gekocht wird, während man auf den äußeren Planeten erfriert. Einige Wissenschaftler vertreten jedoch die Theorie, daß die Sonne in Wirklichkeit eine „elektrostatisch aufgeladene Kugel ist“, die mit ihrer Umgebung wechselwirkt. Die Sonneneinstrahlung und die Temperatur auf den Planeten wird, wie Lear erfahren haben will, durch diese Wechselwirkung der Sonne mit den jeweiligen planetaren „elektrischen Atmosphären“ so geregelt, daß zwischen Merkur und Pluto überall Leben möglich sei.

Was die Gravitation anbelangt, die auf den Kleinplaneten und Monden angeblich zu klein sei, um eine Atmosphäre zu halten, und auf den angeblichen „Gasriesen“ angeblich so groß, daß wir dort wie ein Pfannkuchen plattgedrückt werden würden, verweist Lear auf die Buch Gravitational Force of the Sun von Pari Spolter. Sie vertritt die Theorie, daß im Sonnensystem die Gravitation proportional zur Beschleunigung sei und nicht zur Masse – die man eh nicht messen kann, denn schließlich kann niemand die Erde, den Mond, die Sonne, etc. „wiegen“. Entsprechend herrschen beispielsweise auf der Mondoberfläche nicht 1/6, sondern 2/3 der Erdschwere.

Wir „wissen“ natürlich alles besser, weil wir – glauben, was uns erzählt wird.

Orgonometrie (Teil 2) VI.2.e.

19. Dezember 2013

orgonometrieteil12

Orgonometrie (Teil 2):

VI. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra
b. Differenzieren
c. Integrieren
d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse
b. Jenseits der Masse
c. Himmelsmechanik
d. Die Kreiselwelle
e. Kosmische Überlagerung

Die expandierende Erde

11. Dezember 2013

Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre habe ich aufmerksam die populärwissenschaftlichen Sendungen des Physikers Heinz Haber verfolgt. Eine der ersten wissenschaftlichen Theorien, von denen ich in meinem Leben überhaupt Kenntnis genommen habe, war Habers Theorie, daß die Erde im Laufe der Erdgeschichte gewachsen bzw. „sich aufgebläht“ habe. Vor 60 Millionen Jahren war sie weitaus kleiner als heute, weshalb auch die Erdanziehung entsprechend geringer war. Deshalb konnte es zu Urzeiten all die Riesenmonster geben: Schlangen so groß wie Gelenkbusse, Skorpione so groß wie Schafe und überhaupt die sprichwörtlichen Dinosaurier.

Das war in den 1960er Jahren schon wissenschaftliche Ketzerei und ist es heute erst recht. Dabei hat es wenig mit „Wissenschaft“ zu tun, daß eine Theorie, die so viele wissenschaftliche Rätsel auf einmal löst (urzeitlicher Riesenwuchs, Kontinentaldrift, etc.), zunächst marginalisiert und schließlich als spökenkiekerischer Unsinn hingestellt wurde. Es ist die Todesangst vor der Bewegung und der Schöpfung von Neuem. Der mechanistische, angeblich „wissenschaftliche“, Geist kann nicht akzeptieren, das sich etwas dynamisch verändert und das ständig Neues hinzukommt. Er will, daß alles starr und ewig unveränderlich bleibt, – in Übereinstimmung mit der erstarrten Charakterstruktur.

Siehe dazu die ausgezeichnete arte-Dokumentation unter dem bezeichnenden Titel Und sie bewegt sich doch!

Was orgonomisch hinter derartigen Theorien steckt, hat Robert A. Harman 2004 in seinem Aufsatz „Functional Cosmology, Part V: Lumination, Attraction and Mass“ ausgeführt (Journal of Orgonomy, 38[2]:21-42) ausgeführt. Gravitation ist das Resultat der Transformation von Zeit in Länge, was gleichzeitig mit der stetigen Zunahme von Masse einhergeht. Er beruft sich dabei auf den Astronomen Halton Arp, demzufolge die Masse der Teilchen, etwa der Protonen, nach ihrer Erschaffung kontinuierlich zunimmt. Die Welt geht auf wie ein Hefeteig.

transtl

Orgonometrie (Teil 2) VI.2.b.

25. November 2013

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Orgonometrie (Teil 2):

VI. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra
b. Differenzieren
c. Integrieren
d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse
b. Jenseits der Masse

Nahwirkungstheorie und Fernwirkungstheorie (Teil 1)

31. August 2013

Denkbar knapp ausgedrückt besagt die Nahwirkungstheorie, daß alles in der Welt wie ein Billardspiel funktioniert, bei dem alles auf dem direkten Kontakt zwischen den Billardkugeln, dem Coe und den Banden beruht. Ein Beispiel für die Fernwirkungstheorie ist die Newtonsche Gravitationstheorie, die auf jeden „Erklärungsmechanismus“ verzichtet. Der Fall des Apfels vom Baum und die Bewegung des Mondes um die Erde werden von einer hypothetischen „Kraft“, der Gravitation, bestimmt, ohne daß irgendein Mechanismus angegeben wird, wie diese Kraft funktioniert. Ein „Mechanismus“ ist auch schwer vorstellbar, da die Wirkung der „Schwerkraft“ instantan sein soll.

Newton selbst war diese Vorstellung zutiefst zuwider. Sie war jedoch unausweichlich. Angenommen die Gravitation würde sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten: dann würde die Erde zu einem Ort hingezogen, an dem die Sonne vor 8 Minuten war und umgekehrt die Sonne zu einem Ort, wo die Erde vor 8 Minuten war. Ergebnis wäre, daß die beiden Objekte gemäß den Gravitationsgesetzen spiralförmig aufeinander zustürzten! Diese Überlegung war der Tod aller mechanischen Nahwirkungstheorien der Gravitation, insbesondere der von Descartes, welcher die Gravitation mittels „Ätherwirbeln“ erklären wollte. Er dachte dabei etwa an einen Wasserstrudel, bei dem alles „gravitationsartig“ dem Mittelpunkt zustrebt. Newton wollte die Gravitation ähnlich wie vor ihm Descartes ebenfalls auf den Äther zurückführen, da ihm wie gesagt die Fernwirkungstheorie persönlich zutiefst zuwider war, beließ es aber bei privaten naturphilosophischen Spekulationen, die er nicht mit seinen mathematischen Formulierungen verbinden konnte.

Einstein löste das Problem mit seiner Allgemeinen Gravitationstheorie, der zufolge Gravitation „gekrümmte Raumzeit“ ist und die Energie der Gravitation selbst die „Raumzeit krümmen“ kann, was den oben beschriebenen Effekt aufhebe, obwohl sich die Schwerkraft nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.

Schaut man in die Weiten des Universums mit seinen weiträumigen Strukturen, wo die Lichtgeschwindigkeit „zum Verzweifeln“ langsam ist, wird jede Nahwirkungstheorie, inklusive der Einsteinschen, vollkommen absurd. Es bleibt dann nämlich nichts, was das ganze organisiert und zusammenhält, d.h. das Universum zu einer funktionellen Einheit macht.

Entsprechendes läßt sich auch über den menschlichen Organismus sagen. Wie bereits F.A. Lange vor 150 Jahren in seiner Geschichte des Materialismus herausarbeitete, gibt es keinen denkbaren Schritt von „Atomen“, welcher Natur diese auch immer seien, d.h. den oben erwähnten Billardkugeln der Nahwirkungstheorie, zu dem, was wir „Geist“ nennen. Der Geist ist etwas, was schlichtweg keine „Teile“ hat. Oder anders ausgedrückt: Teile konstituieren ein Objekt, aber nie und nimmer ein Subjekt. Der „Geist“ repräsentiert das einheitliche Funktionieren des Organismus.

Es bleibt natürlich Newtons verzweifelte Frage, wie man die Fernwirkungstheorie verstehen soll, bzw. was man sich eigentlich darunter vorzustellen hat. Wie Newton selbst sagte, ist sie vollkommen absurd. Lange berief sich auf Kant. Das „Ding an sich“ sei unerkennbar, weshalb der ansonsten in jeder Hinsicht vorzuziehende Materialismus und damit alles menschliche Wissen hier an seine Grenze stoße.

Die Antwort findet sich in Einsteins Relativitätstheorie, der zufolge der Raum kein starrer Rahmen wie bei Newton ist, in dem sich das besagte Billardspiel „zeitlich“ abspielt, sondern Raum und Zeit ineinander verzahnt sind. Es kommt, abhängig vom Beobachter, aber trotzdem nicht nur subjektiv, zur „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“. In der Allgemeinen Relativitätstheorie ist der Uhrenlauf von der Krümmung der vierdimensionalen Raumzeit abhängig, in der Raum und Zeit zu einer Art „Substanz“ vereinigt sind, die theoretisch auch mit Überlichgeschwindigkeit verschoben werden kann (der berüchtigte „Warp-Antrieb“ des Science Fiction).

Als Einstein sich mit dem Äther-Problem beschäftigte, zunächst in der Speziellen Relativitätstheorie mit dem „Lichtäther“ und dann in der Allgemeinen Relativitätstheorie mit dem, wenn man so sagen kann, „Gravitationsäther“, ist er zwangsläufig auf die entsprechenden orgonotischen Funktionen gestoßen, in denen beispielsweise aus einem räumlichen Nebeneinander ein zeitliches Nacheinander wird und entsprechend der trennende Raum zu verschwinden scheint. Newton hat das für die Schwerkraft beschrieben, Henri Bergson für den „Geist“, den man nur „zeitlich“, aber nicht räumlich beschreiben könne. (So ist auch Reichs frühes Studium der Werke Langes und Bergsons zu verstehen: der letztere wies den Weg aus der Sackgasse, die der erstere aufgezeigt hatte.)

Orgonometrisch läßt sich „Fernwirkung“ in allen ihren Aspekten auf folgendes reduzieren:

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Siehe zu diesen Ausführungen auch The Journal of Orgonomy (Vol. 40, No. 2, Fall/Winter 2006).


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