Posts Tagged ‘Schwerkraft’

Der kosmische Energiewirbel

15. Dezember 2015

Es war eine halsbrecherische Gradwanderung, als sich Reich von der Psychologie und Soziologie der Biologie, Physik und schließlich der Astronomie zuwandte. Als sozial engagierter Psychoanalytiker war es ihm ein Leichtes in den ersten beiden Bereichen die damals führenden Wissenschaftler zu kritisieren. In den drei anderen Bereichen war er jedoch Laie, d.h. er hätte einer Fachdiskussion zwischen den Vertretern der jeweiligen Disziplinen kaum folgen, geschweige sich kritisch einbringen können. Das wird unmittelbar evident, wenn in seinen späteren Werken beispielsweise die eine oder andere Auslassung über die Physik schlichtweg falsch ist bzw. deutlich wird, daß er die entsprechenden Konzepte der Physik nicht wirklich verstanden hat.

Umso erstaunlicher ist es, daß umgekehrt so manche Theoriebildung in den Naturwissenschaften ihrerseits laienhaft, teilweise geradezu lächerlich wirkt, wenn man die betreffenden Phänomene von der Entdeckung des Orgons her betrachtet. In dieser Hinsicht ist Reich die eine große Anomalie in der Geschichte der Wissenschaften.

Betrachten wir dazu die Zwerggalaxie Segue 1, die knapp außerhalb unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, liegt. Mit seinen gerade mal 1 000 Sternen ist Segue 1 wirklich winzig. Trotzdem hat die Zwerggalaxie ein Gewicht von 600 000 Sonnenmassen. Daß die Zwerggalaxie nach neusten Forschungen 3 400 mal mehr Masse besitzt als man aus ihren sichtbaren Sternen schließen kann, gehe auf die „Dunkelmaterie“ zurück, von der Segue 1 mehr beherberge als jede andere Galaxie, die bisher beobachtet wurde.

Hat man Segue 1 „gewogen“, um seine Masse zu ermitteln? Hat man die dunkle Materie „gesehen“? Nein, natürlich nicht. Auf die Masse schließt man über die „Himmelsmechanik“. Auf die Dunkelmaterie schließt man wegen der Diskrepanz zwischen der sichtbaren Materie und den tatsächlich beobachteten Auswirkungen der Gravitation. Dunkelmaterie ist per Definition unsichtbar, d.h. „dunkel“.

Um bestimmen zu können, wieviel Dunkelmaterie sich in der Galaxie befindet, untersuchten die Forscher die Bewegung ihrer sichtbaren Sterne und stellten fest, daß sich die Galaxie nicht einfach als Sternenhaufen als Ganzes bewegt, sondern die Sterne sich auch untereinander bewegen.

Wenn die vielleicht 1 000 Sterne alles wären, was Segue 1 ausmacht, mit einem klitzekleinen Zusatz an Dunkelmaterie, würden sich die Sterne ungefähr mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen. Die (…) Daten zeigen jedoch, daß sie es nicht tun. Statt sich relativ zur Milchstraße mit einer stetigen Geschwindigkeit von 209 km/sec zu bewegen, bewegen sich einige der Segue 1-Sterne mit einer Geschwindigkeit von nur 194 km/sec, während andere 224 km/sec schnell sind. „Das sagt dir, daß Segue 1 weit mehr Masse besitzen muß, um die Sterne auf diese Geschwindigkeiten zu beschleunigen”, sagte Marla Geha, eine Astronomin von der Yale University in einer Mitteilung. Geha, zusammen mit Joshua Simon von der Carnegie Institution of Washington und Kollegen gaben 2008 das erste Mal Hinweise auf die Gehalt der Galaxie mit Dunkelmaterie bekannt, die neue Untersuchung liefert jedoch stärkere Belege.

Segue 1 sei aber nicht nur wegen der Dunkelmaterie von Interesse, sondern auch weil es eine außergewöhnliche Ansammlung „fast primordialer Sterne“ sei, d.h. Sterne, die kurz nach dem Urknall entstanden seien und entsprechend noch kaum schwere Elemente enthalten, die erst später in Sternen „erbrütet“ wurden. Unsere Sonne hätte den 2 500fachen Eisengehalt als die sieben Segue 1-Sterne, die untersucht wurden. Von den Milliarden Sternen der Milchstraße kennen wir gerade mal 30 mit einem ähnlich niedrigen Eisengehalt.

Außerdem hofft man, daß Segue 1 endlich Licht auf die geisterhafte Dunkelmaterie werfen wird. Man erwartet eine schwache Gammastrahlung, die durch die Kollision der Teilchen entstehen könnte, aus denen sich die Dunkelmaterie vielleicht zusammensetzt, konnte bisher aber nichts in dieser Richtung registrieren.

So bleibt das vielleicht größte Rätsel der modernen Wissenschaft, die Dunkelmaterie, vorerst ungelöst. Ein Rätsel, das Reich bereits vor 70 Jahren gelöst hat, denn mit Hilfe seiner Entdeckung des Orgons und seiner daraus abgeleiteten Theorie der „kosmischen Überlagerung“ sind die hier aufgeworfenen Probleme spielend leicht zu erklären.

Die Milchstraße ist nichts anderes als ein Orgonenergie-Wirbel, in den ständig frische kosmische Orgonenergie einfließt. Dies wird u.a. daran evident, daß sich die Galaxie nicht nach den von Kepler bei unserem Sonnensystem entdeckten Gesetzen bewegt. Trotzdem die Sterne ähnlich wie die Planeten um die Sonne um einen gigantischen massereichen Galaxiekern kreisen, durchqueren sie ihre Kreisbahnen zum Rande der Galaxie hin nicht immer langsamer, wie es etwa bei den Planeten der Fall ist, man vergleiche nur die Umlaufzeit des Pluto mit dem des Merkur, sondern die Bewegungskurve der Galaxie ist „flach“, d.h. die Milchstraße dreht sich fast wie eine Schallplatte.

Als die Astronomin Vera Rubin die Bewegungskurven von Spiralgalaxien Anfang der 1970er Jahre maß, postulierte sie die „Dunkelmaterie“, die sich (ausgerechnet, d.h. gegen alle Gesetze der Physik!) am Galaxierand ansammelt und so der Gravitation des Galaxiekerns etwas entgegenzusetzen hat.

Reichs Theorie kommt ohne diese absurden Hypothesen aus: die kosmische Orgonenergie fließt von außen („vom Rand her“) in die Spiralgalaxien hinein und treibt entsprechend die äußeren Sterne zusätzlich an. Im Gegensatz zum unsichtbaren Gespenst „Dunkelmaterie“ kann man diese blaue Energie sogar sehen:

Sternenansammlungen („Zwerggalaxien“), die sich in unmittelbarer Nähe von Spiralgalaxien befinden, werden von diesen sich überlagernden kosmischen Orgonenergie-Strömen ähnlich beeinflußt wie die „randständigen“ Sterne der Spiralgalaxien selbst.

Tatsächlich handelt es sich bei den Sternen von Segue 1 höchstwahrscheinlich nicht um besonders alte, sondern um besonders junge Sterne. „Frische“ Produkte der kosmischen Überlagerung am Rande der Milchstraße. Die Schöpfung findet (in kosmologischen Zeitbegriffen) hier und heute statt, nicht in einem hypothetischen „Urknall“ vor zig Milliarden Jahren!

Ein anderes Beispiel fand sich bei der Erforschung der beiden kleinen elliptischen Galaxien Fornax und Sculptor (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Spiralgalaxie!), die beide fast identisch aussehen. Hier die Sculptor-Zwerggalaxie:

Beide Zwerggalaxien sind genauso wie Segue 1 Satelliten der Milchstraße.

Matt Walker vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics und Jorge Peñarrubia, University of Cambridge haben die Dunkelmaterie in diesen Galaxien untersucht und sind erneut zu einem Ergebnis gekommen, das die mechanistische Astronomie in ihren Grundfesten erschüttert.

Man stellt sich die dunkle Materie als eine Art zähen Brei vor, der sich, wie bereits gesagt, nur anhand seiner Schwerkraft äußert. Die entsprechenden Computermodelle zeigen, daß die Dunkelmaterie im Zentrum der jeweiligen Formation am dichtesten sein muß. Klar, sie verhält sich ganz nach den Gesetzen der Schwerkraft! Die neueren Messungen zeigen aber, daß die Dunkelmaterie mehr oder weniger gleichmäßig über die Zwerggalaxien verteilt ist.

Das ist ganz ähnlich wie ich es bei Segue 1 für Spiralgalaxien erläutert habe, wo die Dunkelmaterie ausgerechnet am Rande der Galaxien wirksam wird – dort wo frische Orgonenergie spiralförmig einfließt.

Neuere Forschungen weisen sogar darauf hin, daß das Universum als Ganzes vom kosmischen Energiewirbel geprägt ist. Wie in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen erwähnt, ist die Drehrichtung der Galaxien (nach links oder nach rechts) nicht gleichmäßig verteilt, sondern die Anzahl der Galaxien, die sich gegen den Uhrzeigersinn drehen, ist statisch signifikant höher. Das deutet darauf hin, daß sich das gesamte Universum dreht! Hinzu kommt die Partikularbewegung des Lesers des NACHRICHTENBRIEFs:

  1. Die Erde kreist mit 29,78 km/sec um die Sonne.
  2. Die Sonne kreist mit 249 km/sec um das Zentrum der Milchstraße.
  3. Die Milchstraße wird mitsamt ihren Nachbargalaxien mit etwa 400 km/sec in Richtung des „Großen Attraktors“ gezogen.
  4. Die Lokale Gruppe, zu der die Milchstraße gehört, und weitere Millionen Galaxien in einer Entfernung von bis zu drei Milliarden Lichtjahren rasen mit über 700 km/sec in Richtung des Sternbilds Wasserschlange: der „Dunkle Fluß“.

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.e.

26. August 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik

4. Kosmogonie

a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“

b. Gravitation im Funktionsbereich „Erstrahlung“

c. Quantenmechanik

d. Spezielle Relativitätstheorie

e. Allgemeine Relativitätstheorie

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.b.

3. August 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik

4. Kosmogonie

a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“

b. Gravitation im Funktionsbereich „Erstrahlung“

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.a.

29. Juli 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik

4. Kosmogonie

a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VI

11. Juli 2015

orgonometrieteil12

VI. Die Überwindung der Mechanik

1. Die Überwindung des Hamiltonschen Prinzips

a. Vom orgonomischen Potential zum mechanischen Potential

b. Vom mechanischen Potential zum orgonomischen Potential

2. Die Überwindung der Newtonschen Gesetze

a. Von der KRW zur Pulsation

b. Von der Pulsation zur KRW

Quasare werden von aktiven Galaxien in Richtung anderer aktiver Galaxien ausgestoßen

23. November 2014

1963 entdeckte der Astronom Maarten Schmidt eine „quasistellare Radioquelle“ (oder kurz „Quasar“, später stellte sich heraus, daß es auch „radioleise“ Quasare gibt), deren Rotverschiebung von 0,158 auf eine Entfernung von 3 Milliarden Lichtjahre hinwies. Das Problem, vor dem Schmidt bei seinem Objekt stand, war dessen Größe. Bei gleicher scheinbarer Leuchtstärke wäre die Sonne 1400 Lichtjahre und eine Galaxie von 100 Milliarden Sonnen 400 Millionen Lichtjahre entfernt. Hier war ein Objekt, das genauso stark leuchtete, jedoch sage und schreibe 3000 Millionen Lichtjahre entfernt war. Die absolute Helligkeit eines Quasars müßte demnach 100fach größer sein, als die einer Galaxie. Hinzu kommt, daß Quasare in Zeiträumen von Wochen bis hinab zu einem Tag ihre Lichtintensität verändern, was ihrer Größe eine obere Grenze setzt, die die Ausmaße einer Galaxie bei weitem unterschreitet. Man stand also vor dem Problem drei sich offenbar wechselseitig ausschließende Fakten (extrem hohe Rotverschiebung und nach gängiger Theorie damit extrem große Entfernung, extrem hohe scheinbare Leuchtkraft und relativ kleine Größe) auf einen Nenner zu bringen.

Eine solche Theorie (mittlerweile glaubt man, daß die Gravitationswirkung Schwarzer Löcher die Quasare mit der benötigten Energie versorgen) wird um so dringender, da ohne extrem weit entfernte, d.h. extrem alte Quasare die Urknalltheorie mausetot wäre. Quasare sind nämlich, als besonders junge Galaxien, bzw. als aktive Kerne zukünftiger Galaxien aus dem Frühstadium des Universums, der einzige unzweideutige Beleg für eine einheitliche Entwicklung des Universums, das ansonsten, was Entwicklungsstufen anbetrifft, vollkommen homogen organisiert ist, d.h. keine Alterssequenz zu erkennen gibt. So existieren in unserer Nähe sehr junge oder sogar sich gerade erst formierende Galaxien, während es umgekehrt in großer Entfernung sehr alte gibt. Bei genauerer Betrachtung wollen sich jedoch auch die Quasare partout nicht in eine einheitliche kosmische Evolution einpassen. Als „frischeste“ Gebilde im Kosmos sollten sie keine höheren Elemente jenseits von Bor enthalten, doch ihre Emissionslinien ähneln denen von normalen Galaxien, d.h. sie enthalten die Signets für Elemente wie Magnesium, Silizium und Schwefel.

Hinzu kommt, daß zwar bei den Galaxien eine mehr oder weniger klare Hubble-Beziehung zwischen der Rotverschiebung und der scheinbaren Leuchtkraft vorliegt, bei Quasaren jedoch die beiden Größen in keinster Weise miteinander korreliert sind. Das ist der Beweis, daß die Rotverschiebung (oder zumindest der entscheidende Anteil derselben) bei den Quasaren nicht von der Entfernung abhängig sein kann, sondern entweder von den Quasaren selbst oder von ihrer unmittelbaren Umgebung. Darauf, daß die Rotverschiebung direkt von den Quasaren abhängig ist, scheint der Umstand zu verweisen, daß der Astronom Halton Arp materielle Verbindungen, so genannte „Filamente“, zwischen Quasaren und Galaxien entdeckt hat, die vollkommen unterschiedliche Rotverschiebungen haben. Daß dies nicht bloße optische Täuschungen sein können, wird durch entsprechende diese Filamente fortsetzende Strukturen innerhalb der Galaxien evident. Auch haben beide Objekte ähnliche Spektrallinien. Es lassen sich mehrere Beispiele angeben, wo Quasare sich aus statistischer Sicht sehr auffällig in der Nähe bestimmter „Muttergalaxien“ befinden. Des weiteren führt Arp aus, daß offenbar Quasare mit höherer Rotverschiebung den Galaxien näher sind, als solche mit geringerer. Ebenso scheint die Leuchtkraft der Quasare mit wachsender Entfernung von der Muttergalaxie anzusteigen.

Die gleiche Beziehung kann man auch zwischen Galaxien beobachten, wobei die Galaxie mit der größeren Rotverschiebung stets das weitaus kleinere Objekt ist. Tatsächlich scheinen die kleinen rotverschobenen Begleitgalaxien in vieler Hinsicht Quasaren zu gleichen. Arp zufolge könnte es sich bei ihnen um eine spätere Entwicklungsform von Quasaren handeln. Quasare werden von aktiven Galaxien ausgestoßen, entwickeln sich schrittweise zu Galaxien und so organisiert sich das Universum.

Bevor wir uns Charles Konias an Arp anknüpfende Theorie der Quasar-Rotverschiebung zuwenden, ist es angebracht das entsprechende Konzept der „Steady-State-Theorie“ zu beschreiben. Bis zur Entdeckung der Hintergrundstrahlung gab es zwei gleichberechtigte kosmologische Theorien: die Urknalltheorie und als Alternative dazu die besagte Steady-State-Theorie, die Ende der 1940er Jahre von Fred Hoyle formuliert worden war. Hoyle zufolge wird die Materie noch heute kontinuierlich erzeugt, um die Leere aufzufüllen, die von der ständigen Expansion des Weltalls erzeugt wird. In diesem Zusammenhang erklären Hoyle und Jayant V. Narlikar im Anschluß an ihre 1964 ausgearbeitete Gravitationstheorie die Rotverschiebung der Quasare dadurch, daß die Quasare tatsächlich so etwas wie Urmaterie darstellen, nur daß sie nicht aus dem Urknall hervorgegangen sind, sondern noch heute von Galaxien in einem „Schöpfungsakt“, bzw. „Mini-Urknall“ ausgestoßen werden (daher auch die erwähnten Filamente). Da es sich um vollkommen neue Materie handelt, besitze sie keine Trägheit (d.h. sie bewegt sich wie masselose Orgonenergie!). Trägheit entstehe erst, gemäß dem Machschen Prinzip, mit zunehmendem Alter der Quasare durch Wechselwirkung mit immer mehr Teilchen im übrigen Universum.

Zusammenfassend kann man sagen:

  1. Anders als bei Galaxien gibt es bei Quasaren keine eindeutige Relation zwischen Rotverschiebung und Leuchtkraft, d.h. Quasare mit größerer Rotverschiebung müssen nicht unbedingt schwächer leuchten.
  2. Quasare sind relativ selten, so daß es nur eine verschwindend kleine Wahrscheinlichkeit gibt, daß sie unserer Blickrichtung gemäß dicht neben eine Galaxie projiziert wurden, was wahrscheinlich macht, daß sich die Quasare wirklich in der Nähe der betreffenden Galaxien befinden – trotz nicht zusammenpassender Rotverschiebung.
  3. Auch untereinander können Quasare z.B. durch gerade Linien verbunden sein, was extrem unwahrscheinlich ist.
  4. Es gibt Beobachtungen, wo Objekte mit weit voneinander abweichenden Rotverschiebungen ganz offensichtlich durch „Nebelfäden“ miteinander verbunden sind.
  5. Eine intrinsische Rotverschiebung erklärt zwanglos die „superluminalen“ Bewegungen, die man bei Quasaren beobachtet hat (Narlikar: Die sieben Wunder des Universums, Frankfurt 2001, S. 332-337).

Ein praktisch identischer orgonomischer Erklärungsansatz wurde von Konia in die Diskussion eingebracht. Wie bei Hoyle und Narlikar tritt auch in Konias Theorie beim Prozeß der Erschaffung von Materie, an dem die Quasare Anteil haben, das erste Mal in der funktionellen Entwicklung Schwerkraft auf (Charles Konia: „The Creation of Matter in Galaxies: Part 1“, Journal of Orgonomy, Nov. 1988).

Um Konias Argumentation nachvollziehen zu können, muß man sich Reichs Beschreibung der Erzeugung von Massepartikeln aus der Überlagerung von masselosen Orgonenergie-Strömen vergegenwärtigen, wie er sie in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat. In der Überlagerung verwandelt sich die Vorwärtsbewegung der Orgonenergie in eine immer enger werdende Kreisbewegung. Entsprechend bewegen sich die Elektronen, solange die Kondensation der Materie aus der masselosen Orgonenergie noch nicht ganz abgeschlossen ist, in größeren Radien um den Atomkern als bei fertiger Materie, was in einer entsprechenden Rotverschiebung der Spektrallinien zum Ausdruck kommt (Konia: „The Creation of Matter in Galaxies: Part 5“, Journal of Orgonomy, Nov. 1990).

Der Orgonom Robert Harman hat die These aufgestellt, daß die Ausstoßung von Quasaren durch aktive Galaxien offenbar Gesetzmäßigkeiten folgen: sie werden nicht chaotisch, sondern geordnet in Richtung anderer aktiver Galaxien ausgestoßen („Functional Cosmology, Prt IV: The Arp Hazard Triplets and NGC5985“, The Journal of Orgonomy, 38(1), Spring/Summer 2004). Seine Theorie faßt er mit folgenden drei orgonometrischen Gleichungen zusammen:

harmenejekt1

harmenejekt2

Was eine verblüffende Ahnlichkeit mit der folgenden Grundgleichung der Orgonomie habe:

harmenejekt3

Die Astronomen Damien Hutsemékers (Université de Liège) et al. sind nun unerwarteterweise auf etwas gestoßen, was diese Vorstellung unterstützt. Ihre Beobachtungen weisen darauf hin, daß sich Quasare „aneinander und an den Großstrukturen des Kosmos (…) orientieren – und das über gewaltige Entfernungen hinweg“.

Hutsemékers und seine Kollegen wollten einer alten Beobachtung der Astronomie nachgehen: daß das Licht einiger Quasare übereinstimmend polarisiert ist, was offenbar nicht von ihrer Umgebung abhängt, sondern intrinsisch ist. Dazu betrachtete man nun das Licht von 93 weit entfernten Quasaren genauer und stellten fest, daß die Rotationsachsen einiger Quasare aneinander ausgerichtet schienen.

Die Strahlung wies bei diesen Quasaren in die gleiche Richtung – und das, obwohl sie Milliarden Lichtjahren voneinander entfernt lagen. Aber warum? Um das zu klären, untersuchten die Astronomen als nächstes, ob die Quasare möglicherweise auch an der Struktur des sie umgebenden Kosmos orientiert waren. (…)

Und tatsächlich: Die Auswertungen ergaben, daß die Achsen vieler Quasare an den großräumigen kosmischen Strukturen orientiert waren: „Die Polarisationsrichtung der Quasare ist entweder parallel oder senkrecht zu den Strukturen, zu denen sie gehören“, berichten die Forscher. In den langgestreckten Filamenten des kosmischen Netzes zeigten die Quasarachsen beispielsweise vorwiegend entlang dieser Äste. (…) Das Besondere an dieser Entdeckung ist aber vor allem ihre Größenordnung: Für Galaxien ist schon länger bekannt, daß ihr Umfeld auch ihre Ausrichtung beeinflussen kann. Aber die jetzt beobachtete Gleichrichtung der Quasare läßt sich über mehr als 500 Megaparsec hinweg beobachten und ist damit mindestens eine Größenordnung größer, wie die Forscher berichten.

Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!

6. Januar 2014

In der mehr oder weniger „offiziellen“ Reich-Biographie von Myron Sharaf, Fury on Earth (New York, 1983, S. 347), hat der amerikanische Cartoonist William Steig die Rolle des fanatischen Idioten zu spielen, der Reich allzu wörtlich nimmt und ihn damit diskreditiert.

Steig wurde dem breiten Publikum durch den Disney-Streifen Shrek – Der tollkühne Held bekannt, dessen Hauptfigur eines von Steigs Kinderbüchern entnommen wurde. In den letzten Jahren vor Reichs Tod gehörte er zu Reichs engerem Umfeld. Er hatte die Karikaturen zum Büchlein Rede an den Kleinen Mann beigetragen. (Eine von ihnen ziert diesen Beitrag.) Auch hatte er einige kurze Übersichtsartikel in Reichs Zeitschrift über dessen neuste Theorien verfaßt und er organisierte die Herausgabe von Contact with Space unmittelbar vor Reichs Tod.

Sharaf zitiert das Tagebuch des Schriftstellers Isaac Rosenfeld:

Die Art und Weise, in der die Orgontheorie verbreitet wird, ist oft sehr komisch. Beispielsweise sagte mir Bill Steig im Gespräch: „Ein neues [Orgone Energy] Bulletin ist gerade herausgekommen. Sehr aufregend. Reich sagt, das Licht komme nicht von der Sonne.“ Es stellte sich heraus, daß es hier lediglich um die atmosphärische Zerstreuung des Lichts geht, indem das Orgon durch die Sonnenenergie erregt wird. Aber die Form, in der diese Neuigkeit daherkommt – „Haltet die Druckmaschinen an. Das Licht kommt nicht von der Sonne!“ – ist unbestreitbar komisch.

amiutterlyworthless

Es gibt ernstzunehmende Leute, die heute, mehr als ein halbes Jahrhundert später, weitaus „absurdere“ Theorien verbreiten. Ich verweise auf meinen alten Blogeintrag über John Lear. Lear will aus „zuverlässigen Quellen“ erfahren haben, daß der Mond, die restlichen Planeten des Sonnensystems und vielleicht sogar die Sonne selbst von menschenähnlichen Lebewesen bevölkert werden. Diese Vorstellung sei nur absurd, wenn man der (im übrigen durch so gut wie keine Beobachtung gerechtfertigte!) Theorie folgt, die Sonne sei ein Fusionsreaktor, der wie eine Glühbirne elektromagnetische Strahlung (Licht und Wärme) ins All strahlt, so daß man auf dem Merkur gekocht wird, während man auf den äußeren Planeten erfriert. Einige Wissenschaftler vertreten jedoch die Theorie, daß die Sonne in Wirklichkeit eine „elektrostatisch aufgeladene Kugel ist“, die mit ihrer Umgebung wechselwirkt. Die Sonneneinstrahlung und die Temperatur auf den Planeten wird, wie Lear erfahren haben will, durch diese Wechselwirkung der Sonne mit den jeweiligen planetaren „elektrischen Atmosphären“ so geregelt, daß zwischen Merkur und Pluto überall Leben möglich sei.

Was die Gravitation anbelangt, die auf den Kleinplaneten und Monden angeblich zu klein sei, um eine Atmosphäre zu halten, und auf den angeblichen „Gasriesen“ angeblich so groß, daß wir dort wie ein Pfannkuchen plattgedrückt werden würden, verweist Lear auf die Buch Gravitational Force of the Sun von Pari Spolter. Sie vertritt die Theorie, daß im Sonnensystem die Gravitation proportional zur Beschleunigung sei und nicht zur Masse – die man eh nicht messen kann, denn schließlich kann niemand die Erde, den Mond, die Sonne, etc. „wiegen“. Entsprechend herrschen beispielsweise auf der Mondoberfläche nicht 1/6, sondern 2/3 der Erdschwere.

Wir „wissen“ natürlich alles besser, weil wir – glauben, was uns erzählt wird.

Orgonometrie (Teil 2) VI.2.e.

19. Dezember 2013

orgonometrieteil12

Orgonometrie (Teil 2):

VI. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra
b. Differenzieren
c. Integrieren
d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse
b. Jenseits der Masse
c. Himmelsmechanik
d. Die Kreiselwelle
e. Kosmische Überlagerung

Die expandierende Erde

11. Dezember 2013

Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre habe ich aufmerksam die populärwissenschaftlichen Sendungen des Physikers Heinz Haber verfolgt. Eine der ersten wissenschaftlichen Theorien, von denen ich in meinem Leben überhaupt Kenntnis genommen habe, war Habers Theorie, daß die Erde im Laufe der Erdgeschichte gewachsen bzw. „sich aufgebläht“ habe. Vor 60 Millionen Jahren war sie weitaus kleiner als heute, weshalb auch die Erdanziehung entsprechend geringer war. Deshalb konnte es zu Urzeiten all die Riesenmonster geben: Schlangen so groß wie Gelenkbusse, Skorpione so groß wie Schafe und überhaupt die sprichwörtlichen Dinosaurier.

Das war in den 1960er Jahren schon wissenschaftliche Ketzerei und ist es heute erst recht. Dabei hat es wenig mit „Wissenschaft“ zu tun, daß eine Theorie, die so viele wissenschaftliche Rätsel auf einmal löst (urzeitlicher Riesenwuchs, Kontinentaldrift, etc.), zunächst marginalisiert und schließlich als spökenkiekerischer Unsinn hingestellt wurde. Es ist die Todesangst vor der Bewegung und der Schöpfung von Neuem. Der mechanistische, angeblich „wissenschaftliche“, Geist kann nicht akzeptieren, das sich etwas dynamisch verändert und das ständig Neues hinzukommt. Er will, daß alles starr und ewig unveränderlich bleibt, – in Übereinstimmung mit der erstarrten Charakterstruktur.

Siehe dazu die ausgezeichnete arte-Dokumentation unter dem bezeichnenden Titel Und sie bewegt sich doch!

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=pRpmboR12Hc%5D

Was orgonomisch hinter derartigen Theorien steckt, hat Robert A. Harman 2004 in seinem Aufsatz „Functional Cosmology, Part V: Lumination, Attraction and Mass“ ausgeführt (Journal of Orgonomy, 38[2]:21-42) ausgeführt. Gravitation ist das Resultat der Transformation von Zeit in Länge, was gleichzeitig mit der stetigen Zunahme von Masse einhergeht. Er beruft sich dabei auf den Astronomen Halton Arp, demzufolge die Masse der Teilchen, etwa der Protonen, nach ihrer Erschaffung kontinuierlich zunimmt. Die Welt geht auf wie ein Hefeteig.

transtl

Orgonometrie (Teil 2) VI.2.b.

25. November 2013

orgonometrieteil12

Orgonometrie (Teil 2):

VI. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra
b. Differenzieren
c. Integrieren
d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse
b. Jenseits der Masse


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