Posts Tagged ‘Russische Revolution’

Arbeitsdemokratie (Teil 1)

20. April 2018

Übersetzung eines Auszugs aus einem Kommentar des medizinischen Orgonomen David Holbrook, M.D. auf Dr. Konias Blog. Hier abgedruckt mit freundlicher Genehmigung des Autors

Reich definierte Arbeitsdemokratie wie folgt:

Arbeitsdemokratie wird als natürliche und wirklich rationale Arbeitsbeziehung definiert, wie sie unter Menschen funktioniert. Das Konzept der Arbeitsdemokratie stellt die Realität (nicht die Ideologie) dieser Arbeitsbeziehungen dar, die, obwohl sie allgemein durch die bestehende Panzerung und irrationale Ideologien entstellt sind, trotz allem die Grundlage aller gesellschaftlichen Leistung bilden. (Reich, W. 1931/1951. Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral. Köln: KiWi, Fußnote [1951], S. 93, Hervorhebung im Original)

Reich spricht also von den „Arbeitsbeziehungen zwischen Menschen“, aber er faßt diese Arbeitsbeziehungen weder in ökonomischen noch politischen Begriffen. Er unterscheidet „soziale“ Vorgänge von „politischen“:

Ich glaubte niemals, daß Sozialisten und Kommunisten wirklich emotionelle Probleme des Menschen lösen könnten. (…) Ich war mir ihrer trockenen ökonomistischen Orientierung wohl bewußt (…) Zwar konnte mich die Politik nie betrügen, aber es dauerte lange, bis ich „soziale“ von „politischen“ Prozessen unterscheiden konnte. Ich hatte eine hohe Meinung von Karl Marx als einem Wirtschaftstheoretiker des 19. Jahrhunderts. Heute jedoch betrachte ich seine Theorie als weit überholt durch die Entdeckung der kosmischen Lebensenergie. Ich glaube, daß von der Marxschen Theorie nur der lebendige Charakter der menschlichen Produktivkraft bestehenbleiben wird. Dies ist ein Aspekt seiner Arbeit, der völlig vernachlässigt (…) wurde (…). (Reich, W. 1953/1995. Menschen im Staat. Frankfurt: Stroemfeld, S. 20)

Er glaubte nicht, daß die Lösung des soziologischen Kernproblems des Menschen in der Ökonomie zu finden sei und [beispielsweise] etwas mit „Steuersenkungen für die Reichen“ zu tun hätte oder etwas, das durch ein System der „Meritokratie“ zu lösen wäre, in der Reichtum beim Tod einer Person konfisziert und neu verteilt würde:

Als ich im Banne der großen sozialistischen Bewegung stand und jahrelang mitten in den unteren Volksschichten als Arzt arbeitete, fiel ich dem groben Irrtum zum Opfer, daß der „Kapitalist am Elend schuld“ wäre. Es bedurfte der grausamen Erfahrung der Entartung der russischen Revolution, um mich von diesem Irrtum zu befreien. Sie hatten die Kapitalisten gemordet, und das Elend wurde größer und umfassender; das Lügen, die Diplomatie, das Politikantentum, die Spionage und Angeberei, die auszurotten sie ausgezogen waren, waren mächtiger denn je. (Reich, W. 1949. Äther, Gott und Teufel. Frankfurt: Nexus, S. 48f)

Die europäische Freiheitsbewegung (…) zwischen 1918 und 1935 (…) war im Irrglauben befangen, daß sich die autoritäre Gesinnung mit dem Lebensprozeß der „Bourgeoisie“ und daß sich freiheitliche Gesinnung mit dem Lebensprozeß des „Proletariats“ deckten. (…) Autoritäre und freiheitliche Gesinnung haben nichts mit den scharfen ökonomischen Klassengrenzen zu tun. Die Ideologie einer sozialen Schicht ist keine unmittelbare Spiegelung ihrer wirtschaftlichen Lage. Den emotionellen, mystischen Erregungen der Menschenmassen muß eine zumindest gleich große, wenn nicht weit größere Bedeutung im sozialen Getriebe zugeschrieben werden als den rein ökonomischen Interessen. Die Praxis autoritären Zwanges geht ebenso kreuz und quer durch alle Schichten der Gesellschaft aller Nationen, wie freiheitliches Denken und Handeln. Es gibt keine charakterlich-strukturellen Klassengrenzen (…) (Reich, W. 1949/1966 (ursprünglich 1929 verfaßt). Die sexuelle Revolution: Zur charakterlichen Selbststeuerung des Menschen, vierte Auflage. Frankfurt: Fischer TB. Vorwort zur dritten Auflage (1944), S. 12, Hervorhebungen im Original)

(…) die Ideologie [kann] nicht mehr als eine bloße Spiegelung wirtschaftlicher Verhältnisse betrachtet werden. Sobald eine Ideologie die Struktur der Menschen erfaßt und geformt hat, ist sie zu einer materiellen, sozialen Kraft geworden. Es gibt keinen sozial-ökonomischen Prozeß von historischer Bedeutung, der nicht in der seelischen Struktur der Masse verankert und in Form des Verhaltens dieser Masse tätig wäre. Es gibt keine „Entwicklung der Produktionskräfte an sich“, sondern nur eine Entwicklung oder Bremsung der menschlichen Struktur, ihres Fühlens und Denkens auf der Grundlage wirtschaftlicher und sozialer Prozesse. Der Wirtschaftsprozeß, d.h. die Entwicklung der Maschinen, ist mit dem seelischen Strukturprozeß der Menschen, die ihn schaffen, antreiben, hemmen und von ihm beeinflußt werden, funktionell identisch. Wirtschaft ohne menschliche, tätige Triebstruktur ist undenkbar, ebenso umgekehrt menschliches Fühlen, Denken und Handeln ohne wirtschaftliche Grundlage und Folge. (ebd., S. 20, Hervorhebungen im Original)

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nachrichtenbrief89

19. November 2017

Der Rote Faden: Reich und Lenin

12. November 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

 

Der Rote Faden: Der Kalte Krieger Nr. 1

26. August 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

Peter der Griesgram

15. März 2017

Habe mir wieder über soziale Medien diverse „Reichianer“ und ähnliche Leute reingezogen. So viel Aufbruch und Hoffnung. Alles sehr „energetisch“ und „spirituell“. Für alles gibt es eine Lösung! Etwa läßt sich die Atmosphäre mit dem Cloudbuster vom DOR reinigen. Dafür gibt es detaillierte Beschreibungen. Und auch die Emotionelle Pest wird nicht vergessen. Beispielsweise soll das Geld- und Zinssystem reformiert werden.

Und ich sitze da – und das ganze geht mir dermaßen wider den Strich. Zunächst der Kult der Expansion. Alles ist easy, entspannt und voll von jenem aufgesetzten Optimismus, der so irritierend ist, weil man ihm etwa bei Krebspatienten im Endstadium begegnet. Zweitens findet sich jenes schwungvolle nach vorne Preschen, das keinerlei Substanz hat, weil es nicht aus der harten Arbeit am Kleinklein hervorgegangen ist. Das ganze ist leer und führt nirgendwo hin. Beides spiegelt paßgenau den gegenwärtigen Zustand des Kapitalismus wider.

Und schließlich fehlt der eine und alles entscheidende Aspekt, den bisher jede „Freiheitsbewegung“ geflissentlich übersehen hat. Die Freiheitsunfähigkeit der Massen, die in der Geschichte jede Expansion in einer um so heftigeren Kontraktion hat münden lassen, jedes „Vorwärts“ in einen noch schlimmeren Rückschritt. Reichs Beispiel war die Geschichte der russischen Revolution.

Imagine!

12. November 2013

Eine kleine Geschichte von 2009, über die m.W. in Deutschland kaum berichtet wurde – sie wurde nicht mal in Großbritannien selbst berichtet:

Ein Mitglied des britischen Oberhauses lud Geert Wilders zu einer privaten Sitzung in London ein. Sie wollte ihren Kollegen Wilders Film Fitna vorführen und ihn danach in einer offenen Runde debattieren. Das wußte der pakistanisch-stämmige Lord Nazir Ahmed, der 1998 von Labour ins Oberhaus entsandt worden war, zu verhindern: er würde 10 000 Moslems mobilisieren, um Wilders davon abzuhalten, nach London zu kommen. Außerdem drohte er, seine Oberhaus-Kollegin zu verklagen. Wilders wurde daraufhin ausgeladen und die Vorführung von Fitna abgesagt. Die pakistanische Presse jubilierte und Lord Ahmed pries Allah für „den Sieg für die moslemische Gemeinschaft“.

Heute bekommen die indigenen Engländer schon Probleme mit der Polizei, wenn sie das Undenkbare tun: die englische Flagge, rotes Kreuz auf weißem Grund, zeigen.

Wie konnte es soweit kommen, in einer Nation, die stets absolut rücksichtslos für ihre eigenen Interessen gegenüber Frankreich, Deutschland und Rußland gekämpft hat? Und ganz nebenbei auch noch die Emotionelle Pest überwunden hat (Napoleon, Hitler, Stalin bzw. dessen Nachfolger)! Heute ist England tot und wird in wenigen Jahrzehnten ein mosleminisches Land sein.

England hat stets alle anti-autoritären Bestrebungen einer „Neuordnung Europas“ bekämpft, sei es die Französische Revolution gewesen, die Russische Revolution oder der Nationalsozialismus, nicht zuletzt auch die europäische Vereinigung. Die Tradition und die lokale Autorität wurden verteidigt. Die berühmten „60er“ Jahre haben diesen britischen Grundimpetus zerstört. Durch die „sexuelle Revolution“ wurde in Großbritannien die Familie zerstört und damit die Verankerung des Einzelnen in der Tradition und im eigenen bioenergetischen Kern („verzerrter Kernkontakt“, Identifikation mit den Autoritäten). Seit dieser Zeit sind die Briten dem Internationalismus und der Political Correctness vollkommen schutzlos ausgeliefert.

Innerhalb einer Generation (die letzten 30 Jahre) wurde eine Nation, die vorher ganzen Weltrevolutionen widerstanden hatte, besiegt und ausgelöscht. Kaum etwas anderes zeigt die unglaubliche Effektivität und Durchschlagskraft von Reichs sexualpolitischem Ansatz. Mit dieser einen Stellschraube kann man die Charakterstruktur eines ganzen Landes (die durchschnittliche Charakterstruktur des durchschnittlichen Massenmenschen) grundlegend verändern und damit wirklich alles verändern. Man kann eine ganze Nation entwaffnen, sie dazu bringen, daß sie sich auf den Rücken legt und lustvoll ihre Kehle jedem Raubtier präsentiert. Welches Raubtier?!

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Was ist geschehen? Durch die sexuelle Revolution wurde die muskuläre Panzerung auf ungeordnete Weise aufgelöst und durch eine um so stärkere Augenpanzerung ersetzt. Ergebnis ist die Unfähigkeit selbst (auf geordnete und effektive Weise!) aggressiv zu sein und die Aggression anderer auszuhalten. Das nennt sich dann Pazifismus, Friedenserziehung, Deeskalation, etc. Man darf „keine Muskeln mehr zeigen“! Zweitens werden aufgrund der okularen Panzerung Gefahren nicht mehr adäquat wahrgenommen, nicht mehr in der richtigen Perspektive gesehen (sowohl räumlich als auch vor allem zeitlich: „Wohin führt das?“) und vor allem kann nicht mehr klar gedacht werden. Kurz gesagt, ist alles, wirklich alles, verschwunden, was die britische Nation groß gemacht hat: der Wille eigene Interessen durchzusetzen und strategisch zu planen.

Es ist charakteristisch, daß John Lennons Imagine (1971) zum Requiem dieser Nation geworden ist. Übersetzen wir die Kontaktlosigkeit dieses Idioten in etwas, was Sinn macht:

Stell dir vor, es gibt keinen Himmel. Das heißt stell dir vor, alles sei sinnlos. Stell dir vor, es gibt keine Hölle unter uns, d.h. keine Konsequenzen deines Handelns. Über uns nur Himmel, nur Sinnlosigkeit und Tod. Stell dir vor, alle Menschen leben nur für das heute und scheißen auf Tradition und Zukunft.

Stell dir vor, es gibt keine Länder und du und deine Kinder sind den Barbaren schutzlos ausgeliefert. Es ist nicht schwer sich das vorzustellen. Es gäbe nichts für das es sich zu töten oder zu sterben lohnte. Und auch keine Religion. Stell dir vor, alle Menschen leben in Frieden. Oder mit Brecht: stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu dir.

Du magst sagen, ich bin ein Träumer, aber ich bin nicht der einzige – es gibt Myriaden Lemminge wie mich. Ich hoffe, eines Tages wirst du dich uns Zombies anschließen und die Welt wird eine Einheit sein.

Stelle dir vor, es gäbe keinen Besitz. Ich frage mich, ob du das kannst. Keine Notwendigkeit für Gier und Hunger – sondern alle wälzen sich wie grunzende, glückliche, da gut versorgte, Schlachtschweine im eigenen Kot und Urin und grunzen. Alle Menschen werden Brüder. Stell dir vor, alle Menschen würden sich die Welt teilen – dann kommt Lord Nazir Ahmed und nimmt sich seinen Teil von den grunzenden Idioten. Imagine!

Der NACHRICHTENBRIEF zur Bundestagswahl

17. September 2013

Ich kann mich noch plastisch erinnern, mit welchem Anspruch die Grünen (damals echte Kinderliebhaber) Anfang der 1980er Jahre in den Bundestag zogen. Man sollte endlich über alles sprechen können, insbesondere aber über die eigenen Interessen. 30 Jahre später kann man dank dieser Ratten über NICHTS mehr sprechen, ohne als „Nazi“ zu gelten!

Was war die „Emanzipationsbewegung“? Menschen sollten ihre ureigensten Interessen erkennen und für die Durchsetzung dieser Interessen streiten. Was folgte, war genauso wie zu Zeiten der russischen Revolution. Kaum sind die Roten Faschisten an der Macht, wird daraus das genaue Gegenteil: jeder, der für seine eigenen Interessen eintritt, gilt plötzlich als reaktionärer Konterrevolutionär. In der Sowjetunion sind solche Leute in den Vernichtungslagern des GULAG verschwunden, heute droht ihnen der gesellschaftliche Tod als „Rechte“, „Rassisten“, „Nazis“.

Die Leute, die arbeiten, arbeiten ein Großteil des Jahres als Sklaven jener, die das Sozialsystem schamlos ausnutzen, aber wehe du beschwerst dich über die unerträgliche Steuer- und Abgabenlast! Wehe du wehrst dich gegen Biogasanlagen und Vogelschredder (angebliche „Windkraftanlagen“)! Wehe du wehrst dich gegen die grün-rote Indoktrination in den Schulen, die allem diametral widerspricht woran du glaubst! Deine Kinder gehören ihnen, d.h. der Partei der Kinderficker! Wehe du wehrst dich dagegen, daß die Politiker dich zwingen, deine Kinder in einer Art landesweiter „Bronx“ aufwachsen zu lassen! Jede ethnische Gruppe auf diesem Planeten kämpft für ihre eigenen Interessen, aber wehe du wehrst dich gegen die Überfremdung oder zeigst Solidarität mit deinen Leuten!

Es ist Wahlkampf. Eines dieser Nazi-Faltblätter im Briefkasten: „Laß Dich von diesem asozialen System nicht länger zum Narren halten und kämpf’ für eine deutsche Zukunft!“ „Zukunft statt Überfremdung: NATIONALER SOZIALISMUS – JETZT!“ Während die einen uns den Sozialismus bringen wollen, indem sie diese Gesellschaft mit Hilfe des „Multikulturalismus“ an den Rand des Zusammenbruchs treiben (das Sozialsystem soll kollabieren und so die „gesellschaftlichen Widersprüche“ sichtbar werden), nutzen die anderen dieselben Migranten, um die indigene Bevölkerung in die Rebellion zu treiben. Die Linke benutzt das Überhandnehmen dieses dumpfen Ressentiments („das gesunde Volksempfinden“) wiederum als Rechtfertigung für eine umfassende „antifaschistische“ Umerziehung. Die hirnzerfressenden Auswüchse der „Antifa“ bietet der NPD dann jede Menge Argumente, um „rational“ aufzutrumpfen.

Was wir hier vor uns haben ist die Emotionelle Pest in Reinkultur: das Ausleben des neurotischen Irrationalismus im gesellschaftlichen Leben. Die politischen Aktivisten sind strukturell, d.h. von ihrer Charakterstruktur her, unfähig, sich des Lebens zu erfreuen. Aber statt sich, wie der übliche Neurotiker, resigniert in sich selbst zurückzuziehen, werden sie „gesellschaftlich aktiv“, um auch in ihrer Umgebung das Leben auf das denkbar niedrigste Niveau („Sozialismus“) zu drücken. Wir alle sollen uns genauso mies, nutzlos, hilflos und ausgeliefert fühlen wie die Macher dieser volksverhetzenden Flugblätter. Unsere Demokratie soll in eine ausweglose Lage geraten, in der die Menschen nicht mehr ein noch aus wissen.

Das ganze wird dadurch besonders grotesk, daß beide Seiten die infantilen Bedürfnisse nach Erlösung ansprechen. Man wird sich um dich kümmern und dich versorgen! Tatsächlich appelliert der Wahlkampf beider Seiten an das hilflose Kind in uns, um das man sich kümmern muß. Der Sozialismus hat seine biophysikalische Grundlage in der Panzerung des Menschen, die von außen in Bewegung gesetzt werden muß, so als wäre der Mensch eine Marionette oder ein Roboter.

Was ist Orgontherapie? Nicht Muskeldrücken und auch nicht kompliziertes Charakteranalysieren, sondern eine ganz einfache Frage: „Was hast du seit der letzten Sitzung getan, um gesünder (selbstregulierter) zu werden?!“ Das heißt im Klartext: „Inwiefern hast du nicht als Roboter funktioniert, sondern als lebendiges Wesen?!“ Populistische Politiker tun genau das Gegenteil: sie machen die Menschen immer abhängiger vom Staat, indem sie ihnen „Sicherheit“ versprechen, d.h. ihre organismische Orgonenergie weiter abtöten, auf daß sie noch mehr wie Roboter funktionieren, noch weniger empfinden, d.h. vor allem keine Angst mehr spüren.

Die Politiker sind durchweg Verbrecher, weil sie davon Leben, die Menschen immer weiter in den neurotischen Sumpf zu treiben. Einzige Ausnahme ist vielleicht die FDP, die entsprechend universell verachtet und ins Lächerliche gezogen wird. Aber selbst die FDP erkennt zusehends ihre „soziale Ader“.

http://www.amazon.de/Neither-Left-Nor-Right-Preventing/dp/1457518287/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1378996836&sr=8-1&keywords=Charles+Konia