Posts Tagged ‘Religion’

Eine Ergänzung zu „nachrichtenbrief57“: Das Grundproblem mit Moslems

12. August 2017

Im Video habe ich ausgeführt, daß der Appell ans Ichideal, an das Wahre, Schöne und Edle, eine Abkürzung auf dem Weg zum bioenergetischen Kern sein kann. Wahrscheinlich können neurotische Gesellschaften, also Gesellschaften, die per definitionem aus der sekundären Charakterschicht heraus leben, nur mit Hilfe der Religion überleben. Man nehme den Hinayana-Buddhismus auf Ceylon oder in Thailand. An sich sind das Atheisten, aber explizit „beten“ sie zu ihrem Ichideal, in diesem Fall der historische Gautama Buddha. Mahayana-Buddhisten „beten“ zwar zu gottgleichen Buddhas und Bodhisattwas, doch im Prinzip ist es dasselbe. Der nächste Schritt sind echte Religionen wie der Hinduismus oder das Christentum, wo die Schöpfergötter Krishna und Christus als Identifikationsfiguren dienen. Man kann das aber alles auf das beste Beispiel reduzieren: die „Anbetung“ Gautama Buddhas.

Es ist ungemein schwer ein Arschloch zu sein, wenn einem ständig ein edler Mensch vor Augen geführt wird; jemand, der selbstlos, schön und entspannt ist. Hinzu kommt, daß die religiösen Gebote durchweg an das Beste an uns appellieren. Der Islam ist die einzige Religion, die ich kenne, die das explizit nicht tut. Parsen und Jainas dürfen nicht lügen, niemanden übervorteilen, etc. Sikhs und Bahai sollen allen Menschen als Brüder und Schwestern entgegentreten. Christen werden ständig zur Feindesliebe ermahnt. Hindus und Buddhisten sollen ihre Leidenschaften überwinden. Hingegen handelt ein Gutteil des Koran von Kriegslist und Kriegsbeute, Mord und Folter. Man soll kein Mitleid mit den Feinden des Glaubens, d.h. allen Nichtmoslems haben. Neben der Gewalt dreht sich alles um Sex. Das Paradies ist voller Lustknaben und willigen Jungfrauen. Der „Fastenmonat“ ist der Monat des nächtlichen Schlemmens. Gott selbst ist ein selbstsüchtiger Widerling, der absolute Unterwerfung abverlangt und erst zufrieden ist und dir schlichtweg jede Sünde vergibt, wenn du möglichst viele „Ungläubige“ mit in den Tod reißt.

Der Islam ist ein Ausdruck der sekundären Schicht und appelliert an die sekundäre Schicht. Das erklärt auch die ansonsten vollkommen absurde Nähe der modernen Linken zum Islam. Feministinnen, die sich am Kindermord („Abtreibung“) und der Zerstörung der Familien („Emanzipation“) ergötzen; Antifaschisten, die ansonsten alle Traditionen, insbesondere aber die christlichen, ausmerzen wollen; die Blockwarte der Political Correctness, die ansonsten jeden Konservativen am liebsten in den GULAG schicken würden, – sie verbrüdern sich mit dem Islam, weil sie nur sekundäre Triebe, Perversion, Häßlichkeit und Niedertracht ertragen können. Es ist kein Zufall, daß der typische wandelnde Kartoffelsack und die typische grünhaarige Social Justice Warrior beide derartig scheiße aussehen, daß man Augenkrebs bekommt und seine Heterosexualität an den Nagel hängen möchte, wenn man durch die Stadt geht. Beide sind ständig empört, hassen die Redefreiheit, die Freiheit schlechthin, das Leben schlechthin. „Ihr liebt das Leben (OR), wir lieben den Tod (DOR)“ – ist ihr gemeinsamer Schlachtruf.

nachrichtenbrief52

30. Juli 2017

nachrichtenbrief51

28. Juli 2017

Der Mystizismus der Les Brigandes und der Mystizismus der Orgonomen

28. Mai 2017

Vor wenigen Tagen habe ich mich bereits mit Les Brigandes auseinandergesetzt. Die Damen faszinieren mich seit Monaten und daß nicht nur, weil es Frauen in der Blüte ihrer Weiblichkeit sind…

Zunächst ist da ein Modell, das stets Teil von Reichs Herangehensweise war, aber in der Orgonomie immer eine Leerstelle blieb: die Alternative zur Kleinfamilie. Ein gesundes Leben in dieser kranken Gesellschaft ist undenkbar. Niemand kann alleine leben und dabei glücklich sein. Und schon gar nicht kann man Kinder in der Kleinfamilie gesund aufziehen. Wie soll das funktionieren? Es ist „orgonomische“ Mystik, daß Frauen von sich aus wissen, wie man in jedem Fall mit Säuglingen umzugehen hat. Selbst Schimpansen-Weibchen brauchen das Beispiel und die Hilfe anderer Weibchen, um mit dem Baby richtig umzugehen. Davon kann jeder Zoo ein Lied singen. Und auch später: Kinder brauchen vertraute Onkel und Tanten und vor allem andere Kinder, die genauso sind wie sie. Die peer group ist so wichtig, wichtiger als selbst die Eltern, aber wir müssen unsere Kinder in eine Welt hinausschicken, wo sie auf lauter kleine Psychopathen und Perverse treffen. Ohnehin: unser vereinzeltes Leben ist dermaßen unnatürlich und krankhaft. Homo sapiens kann von jeher nur in Clans leben oder das Menschentier stirbt, früher physisch, heute „nur“ emotionell. Es ist deshalb absolut überlebensnotwendig neue Formen des Zusammenlebens zu finden, Clanstrukturen. Nicht zuletzt macht das die Faszination von Les Brigandes: man sieht den Damen an, wie glücklich und zufrieden sie sind.

Die zweite mystische Illusion der Orgonomie, die wir anhand von Les Brigandes exemplifizieren können, ist die Vorstellung, man könne aus dem Nichts eine neue Zivilisation aufbauen. Tabula rasa und ungepanzerte Menschen bauen alles neu auf. Vollkommener Schwachsinn! Homo sapiens konnte nie ohne Traditionen leben, ohne Verehrung der Ahnen, etc. Egal wie nationalistisch, royalistisch, guruistisch, gnostisch, kabbalistisch, sektiererisch, was-weiß-ich das Projekt von Les Brigandes auch ist: man kann so ein Projekt nur vor dem Hintergrund einer jahrtausendealten Kultur zum Erfolg bringen. Menschen brauchen Identität und die kann nicht aus der Retorte stammen, sondern kann nur „nationalistisch“ sein. Und auch ohne irgendeine Art traditioneller Religion wird man nie auskommen. Les Brigandes selbst sagen, daß sie nur deshalb „rechts stehen“, weil es nur hier ein Gefühl für die natürliche Ordnung und das Gewachsene gibt. Linke kollektive Projekte, wie sie Reich in den 1930er Jahren am Beispiel der frühen UdSSR vorschwebten, sind in dem Fall zum Scheitern vorurteilt, schlicht weil sie Kunstprodukte ohne jede Erdung sind.

Der verrückte Wilhelm Reich

5. Mai 2017

Daß Reich sich in den 1950er Jahren manchmal recht merkwürdig verhalten hat, wird auf die unterschiedlichste Weise erklärt.

Beispielsweise damit, daß es hier gar keinen Wandel gegeben hat. Er habe schon zu seiner Inhaftierung auf Ellis Island merkwürdig paranoid reagiert und wollte Absonderliches tun. Beispielsweise konnte ihn Theodore P. Wolfe davon abhalten, Leuten Mitteilungen zu schicken wie: „Sie sind ein Feind der Lebensenergie!“ In den 1950er Jahren ist Elsworth F. Baker diese Rolle zugefallen, aber er hatte weder die Autorität von Wolfe noch dessen Nähe zu Reich.

Man muß auch berücksichtigen, daß fast alle in seiner Umgebung extreme Atheisten waren, Linke und Mechanisten. Reich entwickelte sich zunehmend von ihnen weg, was ganz natürlich zu Spannungen führte. Er konnte schlichtweg seine Umgebung nicht mehr ausstehen. Beispielsweise beschrieb seine Sekretärin Lois Wyvell Reichs Enttäuschung und Wut, als er erfuhr, daß die Leute, die auf Orgonon tätig waren, abends einen Lehrgang bei einem der Orgonomen nahmen und dort an elektronischen Schaltkreisen bastelten. Leute, die tagsüber behaupteten mangels Vorbildung Reichs naturwissenschaftlichen und orgonometrischen Ausführungen nicht folgen zu können und ein demonstratives Desinteresse zur Schau trugen. Oder sitze mal mit pseudointellektuellen Arschgesichtern zusammen, die grundsätzlich nichts mit Religion anfangen können und ständig linksliberale Platitüden von sich geben!

Ilse Ollendorff hat den zeitweise exzessiven Alkoholkonsum ihres Ehemanns zu dieser Zeit angeführt. Reich hatte das Schicksal fast aller Emigranten, die es nach Skandinavien verschlug. Es war da fast unmöglich kein Alkoholiker zu werden. Man denke nur an „Weinbrandt Willy“, Willy Brandt!

Reichs Tochter Eva hat sich zu der merkwürdigen Theorie verstiegen, daß die Ölfarben, die sie ihm geschenkt hatte und die zum Hobby seiner letzten Jahre wurden, ihn mit ihren Gasen vergiftet hätten.

All das kann Reichs selbstzerstörerisches Verhalten erklären, seine Aggressivität, seine Ungerechtigkeiten gegenüber Leuten, die ihm nahestanden, etc. Die naheliegendste Erklärung hat m.W. aber noch niemand vorgebracht. Was auf den ersten Blick auffällt, ist, wie unglaublich schnell Reich gealtert ist. Mit Mitte 50 sah er schon aus wie Leute normalerweise erst mit Mitte 70 oder 80. Und das kann nicht nur an seinem aufreibenden Leben und Raubbau an der Gesundheit gelegen haben, sondern muß vor allem genetische Gründe gehabt haben. Man schau sich seine Tochter Eva an, die bereits in den 1980er Jahren, also in etwa dem gleichen Alter, erste Zeichen von Demenz zeigte, was bestimmte Leute gnadenlos ausgenutzt haben… Was im Alter generell als erstes flötengeht, ist das Urteilsvermögen. Zur Demenz gehört dann Aggressivität, Weinerlichkeit, Vergeßlichkeit, Ungeduld und Paranoia. Jeder kennt das von den eigenen Eltern.

Das Zerstörerische an der Politisierung

29. April 2017

Dr. Charles Konia befaßt sich mit der Ersatzreligion der atheistischen Linken:

Das Zerstörerische an der Politisierung

Orthodoxie und Katholizismus

27. April 2017

Gestern schon wieder Ausführungen über Religion. Gibt es denn nicht wahrhaftig Wichtigeres? Nun, ich persönlich bin über die Religion zur Orgonomie gekommen. Genauer gesagt über Tantra und Bhakti-Yoga, d.h. das Bewußtwerden und die Mobilisierung der inneren Orgonenergie-Ströme („kosmischer Sex und kosmische Liebe“). In der Religion geht es nicht um „Erlösung“, „Gott“, „den Sinn des Lebens“ und den ganzen übrigen Mumpitz, sondern um den Umgang mit der organismischen Orgonenergie. Deshalb gibt es kaum wichtigere Ausführungen als solche religiöser Natur!

Der Osten ist vom orthodoxen „Denken“, d.h. einer bestimmten Art des organismischen Orgonenergie-Haushalts bestimmt. Typisch für den gepanzerten, will sagen „fragmentarisierenden“, Menschen haben der Osten und der Westen nur jeweils einen Teilaspekt der allumfassenden kosmischen Wahrheit erfaßt. Die Orthodoxie legte alles Gewicht auf die göttliche Natur Jesu. Damit hat die Theologie des Ostens zwar eine unvergleichliche Tiefe und Zwangsläufigkeit erlangt, doch – das Wesentliche klammert sie vollständig aus, weshalb sie die Menschen auch nie motivieren konnte gegen das Unrecht, gegen die Emotionelle Pest aufzustehen.

Schaut man sich die orthodoxe Ikonographie an, wird das Jesuskind immer als ernster, allwissender und alleskontrollierender „Erwachsener im Kleinformat“ dargestellt. Eine Identifikation mit dem „Kind der Zukunft“ ist fast unmöglich. Reich hätte sein Buch Christusmord niemals aus östlicher Perspektive schreiben können! Ausschließlich der Katholizismus (und der Protestantismus) macht es überhaupt möglich, sich Jesus als Mensch zu nähern und die Essenz des Christentums zu erfassen, wie es Reich in Christusmord abschließend getan hat.

Heute hat die westliche Kirche mitsamt ihrer krankhaften Theologie ihre Schuldigkeit getan, ist nur noch eine leere Hülle und gehört in den Orkus gestoßen, angeführt von ekligen Gestalten wie Papst Franziskus und den kommunistischen Clowns, die heute den Protestantismus repräsentieren. Fahrt zur Hölle!

Der naive Wilhelm Reich

24. März 2017

Der genitale Charakter (etwa Reich oder William Blake) und der liberale Charakter (etwa Rousseau) haben eines gemeinsam: beide glauben, daß der Mensch im Wesentlichen gut ist. Der genitale Charakter übersieht die sekundäre Schicht und sieht nur den Kern (Reichs berühmte „Naivität“). Der kontaktlose Liberale sieht nur die Fassade (die liberale „Naivität“). Konservative wie Edmund Burke oder Montesquieu betrachten den Menschen im Wesentlichen als böse. Deshalb treten sie für die traditionellen restriktiven Institutionen (Religion, Monarchie, Klassenstruktur) ein und plädieren für Gewaltenteilung (wie sie in der Verfassung der USA klassisch verwirklicht ist); eine Art „Panzerung“ (check and balances), die die sekundären Triebe in Schach hält.

Wilhelm Reichs Jüdischheit (Teil 2)

2. März 2017

Reich hat sich nie als Juden betrachtet, den er als Synagogengeher definierte, und „Reich hat oft angemerkt, daß jeder, der eine organisierte Religion praktiziert, kein Therapeut sein könne“ (Morton Herskowitz: „Recollections of Reich“, Journal of Orgonomy, 12(2), November 1978, S. 192).

Als Elsworth F. Baker ihm auf eine entsprechende Frage sagte, er, Reich, sei ein österreichischer Jude, wies Reich das vehement von sich und sagte er sei ein „Mischling“, die Behauptung, es gäbe eine „jüdische Rasse“, bestritt er. Ein Jude sei jemand, der in der jüdischen Religion aufgewachsen sei. Er sei das nicht und deshalb sei er kein Jude. Punkt (Baker: „My Eleven Years with Wilhelm Reich“, Journal of Orgonomy, Commemorative Issue, February 1986, S. 49).

In seinem letzten Brief an Ola Raknes aus dem Jahre 1957 hob Reich anläßlich eines Artikels von Raknes nochmals hervor, daß er trotz seiner Herkunft auf keinen Fall als Jude betrachtet werden wolle (Myron Sharaf: Fury on Earth, 1883, S. 463 ).

Reich hat zu Michael Silvert gesagt, Silvert würde weniger wie ein Jude aussehen, je mehr er er selbst werden würde (Lois Wyvell: „Orgone and You: 3. An Extraordinary Ordinary Man“, Offshoots of Orgonomy, No. 3, Autumn 1981, S. 4). Dies sagt, glaube ich, das wesentliche über Reich und seine Jüdischheit: Reich hat sich über den Holocaust hinaus vom Judentum losgesagt, um er selbst zu sein und nicht á la Woody Allen ständig die jüdische Neurose, den jüdischen Selbsthaß, mit sich rumtragen zu müssen.

Jones: Artificers of Fraud (2013)

10. Februar 2017

Bücherlogo

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Jones: Artificers of Fraud (2013)