Posts Tagged ‘RAF’

Modju als Charakteranalytiker

21. Oktober 2017

Auf dem Domplatz in Münster. Bundeswehroffiziere, merkwürdigerweise in Kampfuniform, gehen zu einer Veranstaltung ins Haus einer Studentenverbindung. „Clowns“ mit roten Pappnasen treiben ihren Schabernack und versuchen die Soldaten zu unbedachten Handlungen zu provozieren. Ich gehe dran vorbei und in mir steigt eine Mischung aus Mitleid mit den Soldaten auf, die sich als gestählte Einzelkämpfer unmöglich wehren können, wollen sie sich nicht selbst in unfaßbare Schwierigkeiten bringen, und maßloser Haß, ob der moralischen Arroganz des linken Ungeziefers. Ich kann mich gerade noch zurückhalten, nicht hinter einen dieser „Clowns“ zu treten und ihm die Schlabberhose runterzureißen. Spaß muß erlaubt sein!

Es wird gerne vergessen, daß über Leute wie Andreas Baader die RAF aus der „situationistischen Spaßguerilla“ hervorgegangen ist – die in der dadaistischen Aktion, wie etwa jener auf dem Domplatz, die Machtverhältnisse im Alltag aufbrechen wollte und dabei eindeutig von Reich beeinflußt war. Es ist wie in der individuellen Charakteranalyse: um den primären Kern zu befreien, muß man eine sekundäre Bildung nach der anderen bloßlegen, insbesondere durch Provokation. Die Emotionelle Pest bedient sich der gleichen Taktik – natürlich entsprechend verzerrt. Man denke nur an das Auftreten von Figuren wie Fritz Teufel oder Andreas Baader vor Gericht, wo die Staatsanwälte und Richter „demaskiert“ wurden. Es ist auch kein Zufall, wenn von der RAF bei Polizisten und Soldaten von „Charaktermasken“ gesprochen wurde!

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Der Rote Faden: Der Friedenskämpfer Nr. 1

8. August 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Der rote Parasit

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

Die Emotionelle Pest (Teil 1)

22. Mai 2016

Beim Gesunden sorgt die genitalorgastische Funktion für einen ausgeglichenen Energiehaushalt. Es gibt nur eine Form der orgastischen Potenz, aber unendlich viele Abstufungen der orgastischen Impotenz. Doch kann man prinzipiell vier Hauptmöglichkeiten ausmachen, wie die genitalorgastisch unerledigte Erregung entladen wird:

  1. die Erregung wird erfolgreich, d.h. weitgehend symptomfrei in der Panzerung gebunden, wie beim „normalen“ Neurotiker, was der Gesundheit im Verständnis der konventionellen Medizin und Psychologie entspricht.
  2. kann die Erregung nicht mehr gebunden werden, kommt es zu neurotischen Symptomen, wie z.B. bei der sexuellen Perversion. Oder die Panzerung versagt ganz: die befreite Angst führt dann z.B. zum hysterischen oder zum psychotischen Zusammenbruch.
  3. kann die Erregung weder in der Panzerung noch in neurotischen Symptomen gebunden werden, entlädt sie sich im autonomen Nervensystem, was zu den somatischen Biopathien führt.
  4. eine letzte Möglichkeit, mit dieser „überschießenden“ Erregung fertigzuwerden, ist die „soziale Biopathie“ „Emotionelle Pest“, bei der man buchstäblich „seine schlechte Laune an anderen ausläßt“. Mit dem Konzept der Emotionellen Pest schaute Reich nicht mehr nur auf die Pathologie der Opfer, sondern auf die der Täter.

Zu Recht fürchten wir die unwillkürliche Plasmabewegung, zu der jeder echte Kontakt führt, wie den Tod, da sie unsere gepanzerte Struktur zu zerreißen droht. Wir könnten eine Herzattacke erleiden, psychotisch oder suizidal werden. Deshalb wenden wir uns Weltanschauungen zu, an die wir uns festhalten können. Das ist die einfache neurotische Reaktion des „Kleinen Mannes“. Aber es gibt auch die pestilente Reaktion des „Großen Kleinen Mannes“, der besonders energetisch und intelligent ist und sich zum faschistischen „Führer“ über die anderen Kleinen Männer aufschwingt. Der Erregung wird nicht mehr ausgewichen, sondern ihre Quelle wird angegangen und vernichtet. Das sind die „Aktivisten“, die Unterschriftensammler, die Organisierer von Bürgerwehren, die mystischen Wirrköpfe, die auf entstellte Weise die kosmische Orgonenergie manipulieren (etwa „Chembuster“), usw. Hierher gehören auch alle, die irgendeine „gesellschaftspolitische Agenda“ durchsetzen wollen.

Anstatt sich an den Genitalen Charakter zu halten, folgt der Kleine Mann dem Pestilenten Charakter, denn der erspart ihm den lebensgefährlichen Kontakt mit dem Wesentlichen. Ausweichen vor dem Wesentlichen ist ja die Erhaltungsbedingung des Kleinen Mannes, so daß für ihn der Genitale Charakter die Verkörperung aller Gefahr darstellt, während der pestilente Wahrheitskrämer die Erlösung verkörpert.

Es geht also nicht darum allgemeine Grundwahrheiten über den gepanzerten Menschen zu verbreiten, sondern um die funktionell spezifischen Grundlagen der spezifischen Erkrankung Emotionelle Pest. Panzerung hat nichts spezifisch mit der Emotionellen Pest zu tun. Ein extrem gepanzerter Mensch kann frei von der Emotionellen Pest sein (z.B. derjenige, der unter einer Soziophobie leidet und autistisch in seiner Ecke sitzt), während sich ein ziemlich ungepanzerter, agiler und manipulativer Mensch wie Modju, d.h. wie ein pestilenter Charakter verhält. So ist es hinsichtlich der Emotionellen Pest irrelevant, ob beispielsweise Helmut Kohl „einen dicken Panzer hat“ oder nicht, wichtig ist nur, daß er, wie zu seiner Regierungszeit im Stern zu lesen war, „keine Neigung zum Potentatentum“ hat und „ein ziemlich normaler Mensch geblieben ist“. „Und er ist ein verläßlicher Freund – wie nicht viele.“ Das einzige spezifische strukturelle an der Panzerung bei der Emotionellen Pest ist nicht die Stärke der Panzerung per se, sondern eine extrem starke Beckenpanzerung.

Oberflächlich könnte man Opportunismus als typisches pestilentes Verhalten betrachten, doch mir scheint er doch eher typisch für das normale neurotische Verhalten zu sein. Die Emotionelle Pest hat etwas Aktives an sich, etwas über die „normale“ Neurose hinausschießendes, während Opportunismus das genaue Gegenteil ist. Es ist ein Unterschied, ob 1938 ein SA-Mann aggressiv eine Synagoge anzündet und dabei dein Großvater ängstlich die Gardinen zuzieht und den Volksempfänger aufdreht. Das letztere ist sozusagen der neurotische Boden, ohne den die Emotionelle Pest nicht existieren könnte. Etwas über diesen Boden hinausschießendes spezifisch Pestilentes wäre es, wenn dein Großvater zu deiner Großmutter gesagt hätte: „Jetzt geht es diesem Judengesindel endlich an den Kragen!“ Die einfache Neurose hat etwas passiv unbeweglich Persistierendes an sich („Es war schon immer so und wird immer so bleiben mit den Juden!“), während die Emotionelle Pest aktiv auf etwas insistiert („Jetzt müssen wir endlich konsequent durchgreifen und nicht nur immer reden, sondern die Juden aktiv fertigmachen!“).

„Es muß etwas getan werden!“ Das ist der Erkennungssatz der Pest. Man denke nur an all den gesellschaftspolitischen Aktivismus der letzten 40 Jahre: „Es muß etwas getan werden!“ Und am Ende ist dann die Situation schlimmer als zuvor, wenn nicht sogar ausweglos. Ich erinnere nur an die grandiose Schulpolitik der letzten Jahrzehnte!

Es stimmt zwar, daß es ohne die opportunistischen Mitläufer nie zu den diversen Katastrophen gekommen wäre, aber der spezifische Auslöser waren halt ganz bestimmte Modjus. Hätte man diese beseitigt, wäre es beispielsweise auch in Tausenden von Jahren nie zu einem Holocaust gekommen. Modju ist wie ein Virus, in einem geschwächten Organismus.

Was den aktiven Kampf gegen die Pest betrifft – also etwa „Modju ausschalten!“: das kann sehr leicht selbst in Emotionelle Pest umschlagen. So verstand sich z.B. die RAF als eine Kampfeinheit gegen den in Wirklichkeit nie untergegangenen Nazismus. Und auch die Nazis glaubten gegen die Emotionelle Pest zu kämpfen, deren diabolischen Plan zur Vernichtung der Menschheit sie in den Protokollen der Weisen von Zion nachlesen konnten. Hitler hat sich persönlich in der Nachfolge Jesu gesehen! Vorsicht also vor „Kämpfern gegen die Emotionelle Pest“ und Nachsicht gegenüber „opportunistischen Schweinen“!

Auf Grundlage des bisher gesagten, folgt hier ein „EP-Index“ (Emotionelle Pest). Null Punkte bedeuten vollständige EP-Freiheit, zehn Punkte absolute Modjuhaftigkeit, dabei folge ich der Einteilung:

  1. Energiepegel: unangemessene Aggressivität entsprechend der starken Beckenpanzerung und dem hohen Energieniveau: beides zusammen macht die Menschen zu „stacheligen“ Sadisten. Der Pestilente Charakter ist typischerweise ein Aktivist mit einem buchstäblich hohen Potential.
  2. Sozialverhalten: Hang zur üblen Nachrede und „Mobbing“, wozu auch allgemeine Unverträglichkeit und die Zerstörung von Arbeitsbeziehungen gehört. Gleichzeitig versteht sich der Pestilente Charakter aber immer wieder lieb Kind zu machen. Er ist ein Parasit, der von den Arbeitsleistungen anderer lebt.
  3. Persönlicher Umgang: Hang andere zu „Hypnotisieren“, „stechender, bohrender, hypnotisierender Blick á la Hitler“ und der allgemeine Hang andere mit seiner vermeintlich „bezwingenden Persönlichkeit“ zu manipulieren.
  4. Ideologie: Freiheits- und Wahrheitskrämerei, worunter auch der vermeintliche „Kampf gegen die Emotionelle Pest“ gehört. Dieses Predigen ist verbunden mit einer vollständigen Uneinsichtigkeit in die eigene Pathologie, fehlende Selbstkritik.
  5. Sexualität: pornographisches Verhältnis zur Sexualität, wobei ich hier Pornographie mit einer verächtlichen Haltung gegenüber der Sexualität gleichsetze, im Unterschied zur passiven Verklemmtheit, die nicht pestilent ist.

Betrachten wir nun konkrete Beispiele:

  1. unangemessene Aggressivität:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0
  2. Hang zur üblen Nachrede:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0
  3. Hang, andere zu „hypnotisieren“:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0
  4. Freiheits- und Wahrheitskrämerei:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0
  5. pornographisches Verhältnis zur Sexualität:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0

L. Ron Hubbard ist das Paradebeispiel eines „10-Punkte“-Modju. Er war extrem energetisch, kriminell, diktatorisch und ein Perverser, der seine Umgebung mit einer rigiden Sexualmoral malträtiert hat. Ein moderner Mohammed oder Joseph Smith!

Sein System beruhte darauf seine Mitmenschen durch Hypnosetechniken gefügig zu machen, ihnen ihre Seele zu stehlen – und sie dafür, d.h. für die eigene Zerstörung, ein Vermögen zahlen zu lassen.

Hier ein typisches Beispiel wie die Opfer aussehen – und das ist jemand, der die „Kirche“ verlassen hat, aber immer noch an den ganzen Unsinn glaubt. Was sie sagt, ist vollkommen gleichgültig, wichtig sind nur die Augen und die Ausstrahlung. Was Modju hinterläßt, ist eine leere Hülle:

Die gleiche Glut, der gleiche Irrsinn, die gleiche chronische Überexpansion, die gleiche krankhafte Erregung, der gleiche dauerhypnotisierte, dabei untergründig tief verzweifelt, depersonalisierte Zustand wie bei den Halbirren, die Stalin, Hitler und Mao zugejubelt haben.

Hier ein Beispiel, wozu solche Menschen in der Lage sind:

Wie kann man mit der Emotionellen Pest umgehen?

  1. Es ist sinnlos sich mit den Vertretern der Emotionellen Pest, beispielsweise den Proponenten des Pseudo-Liberalismus (der die heute virulenteste Form der Emotionellen Pest ist), abzugeben. Es ist so wie mit den psychopathischen Schlägertypen einst auf dem Schulhof – entweder haust du ihnen so eine in die Fresse, daß sie dich für immer in Ruhe lassen (meist reicht es, daß man als einziger nicht zurückweicht, nicht kleinbeigibt) oder du läßt sie in Ruhe und gehst ihnen tunlichst aus dem Weg. Jeder Kompromiß oder jedes Mittelding zwischen den beiden Alternativen bedeutet den sicheren Tod. Man läßt Modju nicht in seine Nähe: entweder indem man ihm einen vernichtenden Schlag versetzt oder indem man wegrennt.
  2. Wer sich mit der Emotionellen Pest beschäftigt, „wer den Saustall ausmisten will“, wird dabei zwangsläufig sich selbst „beschmutzen“. Nun ist der pestilente Charakter aber zumeist ein äußerst moralischer Mensch und wird dich als unmoralisches, „dreckiges“ Schwein bezeichnen. Dabei ist er selber nichts weiter als ein Haufen Dreck, macht dich aber wegen jedem kleinsten Dreckspritzer auf deiner Weste an.
    Dadurch erreicht Modju zweierlei: erstens verwischt er den Unterschied zwischen Sauberkeit und Dreck („Jeder hat doch Dreck am Stecken!“); und zweitens kann er sich selbst zum Kämpfer gegen den Dreck aufspielen: Judas spielt sich zum Christus auf.
    Deshalb muß man alles tun, um den Unterschied aufrechtzuerhalten, den Unterschied zwischen gut und böse. Und entgegen aller Pseudofunktionalisten hat Reich genau dies getan. Wenn wir den Unterschied zwischen OR und DOR verwischen, wird es nie gelingen das DOR zu sequestrieren. Und schließlich: die Pest wird nicht von Selbstzweifeln geplagt, warum also ausgerechnet wir?
  3. Wir haben keinerlei Grund, das Licht der Öffentlichkeit zu scheuen, die Pest mit ihren Leichen im Keller sehr wohl.
  4. Um aber nicht selbst pestilente Mittel zu benutzen, sollte man weniger auf die einzelnen Pestkranken abzielen, sondern auf die Mechanismen der Emotionellen Pest. Diese müssen unter allen Umständen für jeden sichtbar freigelegt werden. Das ist die Hauptaufgabe jeder orgonomischen Aufklärung. (Tatsächlich ist ein Großteil der Weltliteratur der Beschreibung der Mechanismen der Emotionellen Pest gewidmet.)
  5. Generell ist über die Irrationalität zu sagen, daß es unfair ist, Menschen wegen ihres neurotischen Charakters, also ihrer Krankheit, anzugreifen. Eine ganz andere Angelegenheit ist es, wenn der Neurotiker seine Irrationalität auf dem sozialen Schauplatz auslebt. Unverzeihlich ist es aber, daß er dies in einem lebenswichtigen Bereich tut – insbesondere der Orgonomie. Man muß im Umgang diese drei Bereiche voneinander trennen. Es geht schließlich um das Interesse des Lebendigen, nicht um abstrakte Moral. Wenn sich Modju in einem irrelevanten Bereich austobt – wen interessiert’s.
  6. Die Emotionelle Pest weicht nur zurück, wenn sie direkt attackiert wird. „Bis hier und nicht weiter! Mir ist scheiß egal, was du sonst tust, aber hier lasse ich dich nicht durch!“ Wenn die Emotionelle Pest wirklich die Emotionelle Pest ist, wird sie zurückweichen und sich ein anderes Opfer suchen, denn Feigheit ist ihr Wesensmerkmal. Vielleicht kollabiert sie auch gleich ganz, da sie auf Kompromißlosigkeit nicht vorbereitet war. Man muß diesen Überraschungseffekt ausnutzen. Die Pestilenz ist wie eine DOR-Wolke oder ein Krebstumor: ein wenig Orgon reicht und sie verflüchtigt sich. Ein Solschenizyn reicht – und das Reich des Bösen kollabiert!
    Unser eigener Pessimismus angesichts der Pest ist unser größter Feind!

Gesellschaftspolitik

19. Mai 2015

Das Elend Deutschlands läßt sich auf ein Wort eindicken: „Gesellschaftspolitik“. Es geht darum, daß Neurotiker statt ihre emotionalen Probleme zu lösen, versuchen die Gesellschaft zu verändern, um so selbst frei zu werden. Das trifft auf all die Marxisten, Kapitalismuskritiker und „Zinskritiker“ zu. Alles, was sie sagen, ist eine Funktion ihrer ganz persönlichen Neurose, ihnen Gehör zu geben, kann deshalb nur in die gesellschaftliche Katastrophe führen, ganau wie einst im Nationalsozialismus, der von einer ähnlichen Dynamik getragen wurde.

Die „Bewegung“, die von den Grünen und der heutigen (!) SPD repräsentiert wird, begann mit einem Knall, der sofort zeigte, worum es wirklich ging und geht: unterdrückte Energien sollen mobilisiert und „repressive Strukturen“ zerschlagen werden. Wir haben es mit Irren zu tun, deren Gemeingefährlichkeit der der Nationalsozialisten in nichts nachsteht!

Am 22. Mai 1967 wurde in Brüssel aus Protest gegen den Vietnamkrieg ein Kaufhaus in Brand gesetzt. 251 Menschen erstickten und verbrannten. In einem Flugblatt vom 24. Mai 1967 hatten die Politclowns der berühmten Berliner „Kommune I“ dazu folgendes zu sagen:

Ein brennendes Kaufhaus mit brennenden Menschen vermittelt zum ersten Mal in einer europäischen Großstadt jenes knisternde Vietnamgefühl, das wir bislang in Berlin noch missen mußten (…) Unsere belgischen Freunde haben endlich den Dreh heraus, die Bevölkerung am lustigen Treiben in Vietnam wirklich zu beteiligen: sie zünden ein Kaufhaus an, dreihundert saturierte Bürger beenden ihr aufregendes Leben, und Brüssel wird Hanoi. Keiner von uns braucht mehr Tränen über das arme vietnamesische Volk bei der Frühstückszeitung zu vergießen. (z.n. Aust: Der Baader Meinhof Komplex, Hamburg 1986, S. 43)

Am 2.4.1968 versuchten Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Horst Söhnlein das blutrote Leuchtzeichen von Brüssel im Frankfurter „Kaufhof“ zu wiederholen. In einem konkret-Leitartikel rechtfertigte Ulrike Meinhof dieses „Fanal gegen den Einsatz von Napalm in Vietnam“, bei der ein Hausmeisterehepaar nur durch Zufall mit dem Leben davonkam.

1970 folgte die Befreiung Baaders, bei der ein Bibliotheksangestellter einen Lebersteckschuß erlitt, und schließlich kam die RAF. Im Juni 1968 hatte der Schriftsteller Peter Schneider, der später wortgewaltig gegen „rechte Gewalt“ wetterte, in konkret die damalige Gewaltdiskussion auf den Punkt gebracht:

In prinzipieller Hinsicht endet die Frage nach der Gewalt in der Frage, wie wir entschlossen sind, unsere Ziele zu erreichen. (z.n. Röhl: Linke Lebenslügen, Frankfurt 1994, S. 42)

Daß darauf kein neuer Holocaust folgte, hat rein materielle Gründe: der Wille war da, genauso wie die „klammheimliche Freude“.

Die 68er Neonazis? Es ist kein Zufall, daß später einige der damaligen Führer des SDS zu bekennenden Nationalsozialisten mutierten. Man denke nur an Günter Maschke, der als Genosse von Rudi Dutschke und Gudrun Ensslin sich bereits Ende der 60er Jahre zum „Nationalrevolutionär“ wandelte; an Horst Mahler, einst RAF später NPD; oder an Reinhold Oberlercher, der nach 1989 die Verfassung des „Vierten Reiches“ (sic!) ausgearbeitet hat, das im Geiste Hegels das Vermächtnis von Karl Marx und Adolf Hitler verwirklichen soll (sic!).

Ende 1998 veröffentlichten diese drei SDSler eine Kanonische Erklärung zur Bewegung von 1968:

Das deutsche ‘68 war der zweite deutsche Revolutionsversuch gegen die Weltherrschaft des Kapitals. Deswegen wurde es als „linker Faschismus“ tituliert.

Der erste Revolutionsversuch war natürlich ‘33 erfolgt. Und jenen Altachtundsechzigern, die von der „beginnenden Demokratisierung der Gesellschaft“ reden, für die angeblich sie verantwortlich seien, schreibt Peter Sichrovsky ins Stammbuch, sie sollten

vielleicht einmal ihre längst vergessenen Reden und Pamphlete zum Thema Israel, Antisemitismus und Antizionismus lesen. Es ist nicht einfach, daß einem dabei nicht schlecht wird. (Sichrovsky: Der Antifa-Komplex, München 1999, S. 125)

Ich erinnere an die Diskussion über Joschka Fischers Teilnahme an einem PLO-Kongreß in Algier, wo zum „Endsieg“ (sic!) über Israel aufgerufen wurde.

1972 mahnte Ulrike Meinhof anläßlich des Münchner Olympia-Massakers vom 5. September aus dem Gefängnis heraus die westdeutsche Linke, sie könne anhand dieser Aktion, der elf Israelis zum Opfer gefallen waren, ihre

politische Identität wiederfinden – Antifaschismus – antiautoritäres Lager – antiimperialistische Aktion – wenn sie noch nicht ganz der Springerpresse und dem Opportunismus verfallen ist, wenn Auschwitz, Vietnam und Abstumpfung der Massen hier durch das System sie noch was angeht. (z.n. Butz Peters: RAF. Terrorismus in Deutschland, Stuttgart 1991, S. 137)

Bei dieser Aktion ging es dem palästinensischen „Schwarzen September“ darum, Gruppenmitglieder aus israelischen Gefängnissen freizupressen. Eine Politik, die sich nun die RAF zu eigen machte. Wobei der Hochsicherheitstrakt mit Auschwitz gleichgesetzt wurde. Meinhof: „der politische Begriff für den toten Trakt, Köln, sage ich ganz klar – ist: Das Gas“ (ebd., S. 150).

Im Dezember des gleichen Jahres erklärte sich Horst Mahler in seinem Prozeß ebenfalls solidarisch mit der Aktion in München. Und Meinhof, die als Entlastungszeugin für Mahler auftrat, erklärte, daß es die Linke unterlassen habe, den deutschen Massen die richtige Erklärung für Auschwitz zu geben, denn sie wären erst für die Revolution zu mobilisieren, wenn man sie von der Schuld am Faschismus freispräche. Der berechtigte Haß der Massen auf den Kapitalismus und insbesondere das Finanzkapital sei von den Nazis auf die Juden „als Geldjuden“ umgelenkt worden. Ferner identifizierte sie die eigene Gruppe und ihren Widerstand mit den Juden des Warschauer Ghettos (Robert Wistrich: Der antisemitische Wahn, Ismaning 1987, S. 405).

Das kennzeichnet bis heute die „68er“ und ihre ekligen Nachgeburten: sich als Opfer geben und sich gleichzeitig wie Nazis benehmen. Besonders perfide ist das angesichts der multikulturellen Umgestaltung unserer Gesellschaft, die im Namen der „Menschlichkeit“ erfolgt, tatsächlich aber nur aus einem unbändigen Zerstörungswillen gegen unsere Kultur heraus motiviert ist. „Deutschland verrecke!“

In einem vom kanadischen Journalisten Mark Steyn verfaßten Artikel über den „Selbstmord Europas“ ist ein bewerkenswerter Satz gefallen:

So ziemlich alle Parteien im Westen haben sich dem verschrieben, was man die sekundären Impulse einer Gesellschaft nennen könnte.

Reich hat in Die sexuelle Revolution den Unterschied zwischen primären und sekundären Trieben herausgearbeitet.

Was kann man tun? In einer antiautoritären Gesellschaft, in der jede Art von Konsens zerbrochen ist und Gesetze nur noch auf dem Papier stehen, gilt es, diesen kontaktlosen Zustand aufzuheben, indem man das tut, vor dem die Träger der Emotionellen Pest eine alles zerfressende Angst haben: eine Auseinandersetzung, die kompromißlos beim Kern des Problems bleibt. Man denke nur mal daran, wie sie wild auseinanderstäuben und wie Vampire im Sonnenlicht kollabieren, wenn man sie darauf hinweist, daß jeder ehrliche Sozialarbeiter eingestehen wird, daß die Erhöhung des Hartz-IV-Satzes nicht etwa zu weniger Elend, sondern zu mehr Verwahrlosung führen wird. Daß die Pest in fast jeder Diskussion doch die Oberhand gewinnt, ist der Kontaktangst ihrer Gegner zu schulden, die die „Vampire“ aus vermeintlichem Mitleid feige davonkommen lassen.

Gunnar Heinsohn verlangt vollkommen zurecht: „Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen“:

… Viertens: Die Abschaffung der Sozialhilfe wirkt für die Betroffenen hilfreicher als ihre Belohnung mit Quasiverbeamtung für immer mehr bildungsferne Kinder.

Diese unbequemen Einsichten haben in der amerikanischen Politik zu einem Umdenken geführt. Letztlich hat der Linksliberale Bill Clinton die entscheidende Wende eingeleitet. Ungeachtet aller „Rassismus“-Vorwürfe aus den eigenen Reihen setzte er zum 1. Januar 1997 die wichtigsten von Murrays Vorschlägen um. Clintons Reform beendete das seit 1935 geltende Recht auf lebenslange Sozialhilfe. An seine Stelle trat ein auf fünf Jahre begrenztes Recht auf Unterstützung bei tatkräftiger Hilfe nicht zu irgendeiner abstrakten Integration, sondern zum Übergang in Arbeit. Der Erfolg dieser Maßnahmen war durchschlagend: Bezogen vor der Reform 12,2 Millionen amerikanische Bürger Sozialhilfe, so waren es 2005 nur noch 4,5 Millionen. Die Frauen der Unterschicht betrieben nun Geburtenkontrolle. So sank die Zahl der „welfare mothers“ drastisch, ebenso die Kriminalität der Söhne dieses Milieus.

Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen. Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken – nicht anders als in Amerika. Eine solche Umwandlung des Sozialstaats würde auch die Einwanderung in die Transfersysteme beenden. Deutschland könnte dann im Wettbewerb um ausländische Talente mitspielen, um seinen demographischen Niedergang zu bremsen.

Soweit die „ideologische“ Auseinandersetzung. Sie wird ohne „polizeiliche“ Komponente niemals ausreichen: die Unterdrückung Sekundärer Triebe wirkt, solange konsequent vorgegangen wird. Sie war in der autoritären Gesellschaft bis etwa 1968 effektiv. Man denke nur daran, daß bis zu diesem Zeitpunkt Hollywood niemals Sekundäre Triebe glorifiziert hat. Seit dieser Zeit lebt die Industrie von einer Art Satanskult. Die Unterdrückung und Ausmerzung der Pest kann in Zukunft noch effektiver sein, da die Orgonomie erstmals einen Maßstab liefert, anhand dem primäre und sekundäre Triebe sauber voneinander getrennt werden können.

Was ich will: normale bürgerliche Verhältnisse.

Man trifft immer wieder auf basses Erstaunen, wenn man als jemand, der sich auf Wilhelm Reich bezieht, „konservative“ gesellschaftspolitische Positionen vertritt.

Dazu ist erstens zu sagen, daß „Gesellschaftspolitik“ an und für sich eine Verfallsform ist, denn sie bedeutet nichts anderes als den Einbruch irrationaler politischer Ideologien (seien diese nun links oder rechts) in den Bereich der rationalen Arbeitsdemokratie. Nun ist es aber gerade so, daß die Linke die „Gesellschaftspolitik“ auf ihre Fahnen geschrieben hat. „Gesellschaftspolitisch“ ist ein genuin linker Begriff!

Wie sich die Gesellschaftspolitik konkret auf die Massen auswirkt, hat Henryk M. Broder angesichts einer Debatte um den Hartz-IV-Satz in einem Gedankenexperiment beleuchtet, nachdem er drei Monate in Indien gelebt hatte:

Man nehme 100 000 deutsche Hartz-IV-Empfänger, deren Miete und Krankenversicherung „von oben“ getragen wird und die darüber hinaus ein schönes Taschengeld fürs Nichtstun erhalten, sich aber über die „soziale Kälte“ beklagen, verschiffe sie nach Indien und lade sie in einem der dortigen Slums ab. Gleichzeitig nehme man eine gleich große Gruppe von indischen Slumbewohnern und bringe sie mit einem Startkapital von jeweils, sagen wir, 1000 Euro nach Deutschland. Die Deutschen in Indien werden sich beim Verhungern nach dem Paradies zurücksehnen, während die nach Deutschland versetzten Inder lauter kleine Geschäfte gründen und innerhalb einer Generation zur steuerzahlenden Mittelschicht gehören werden. Das ist überall in der Welt geschehen, wo sich (nicht-moslemische) Asiaten niedergelassen haben!

Die Kommunisten, die Gesinnungsgenossen unserer hiesigen „Gesellschaftspolitiker“, haben dutzende Millionen von Asiaten ermordet, um ihnen diesen kapitalistischen Ungeist auszutreiben! Instinktiv importieren die Roten, die den Marsch durch die Institutionen geschafft haben, massenweise Moslems, die keine derartigen Probleme machen, sondern sich ins Heer der Hartz-IV-Empfänger einordnen.

Und man komme mir nicht mit den ausbeuterischen Kapitalisten! Die Gesellschaftspolitiker schaffen sich ihren eigenen „Markt“. Eine ganze milliardenschwere Sozialindustrie lebt sehr gut davon Menschen emotional zu zerstören – die dafür sehr dankbar sind!

Der Orgonom R.A. Harman hat dazu 1992 einen sehr interessanten Fallbericht veröffentlicht („The Function of Independence“). Darin geht es um eine junge schizophrene Frau, die Dr. Harman während seiner psychiatrischen Arbeit in einem „community mental health center“ traf. Es ging „psychisch“ (d.h. emotional) mit ihr bergab, solange sie, wenn man so sagen kann, von „Hartz IV“ lebte. Dann schlug die „soziale Kälte“ zu: ihr wurden im Rahmen der allgemeinen Sozialkürzungen die Gelder gestrichen und sie war gezwungen selbst für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Die Sozialarbeiter sahen ein persönliches Desaster für die Frau voraus. Zunächst kam es tatsächlich zu einem psychotischen Zusammenbruch, doch dann entwickelte sich die Patientin, die einen kleinen Job gefunden hatte, zu aller Überraschung hervorragend. Die Besserung entsprach exakt dem, was theoretisch die Folge einer psychiatrischen Orgontherapie sein sollte. Aber es kam, wie es kommen mußte: die gutmeinenden Sozialarbeiter erstritten gerichtlich, daß eine schwer kranke Frau wie sie doch gar nicht arbeiten müsse. Sie gab die Arbeit auf, „genoß“ ihr von allen Zwängen befreites Leben – und verfiel innerhalb weniger Monate erneut. Die Sozialarbeiter hatten ein Leben, das grade eine hoffnungsvolle Wende genommen hatte, irreparabel zerstört.

Und jetzt schaue man sich in Deutschland um: genau dies geschieht millionenfach.

Die Sozialpolitik macht genau das Gegenteil der Orgontherapie. In der Orgontherapie geht es darum das Energieniveau zu erhöhen, so daß sich Hemmnisse des Energieflusses bemerkbar machen und beseitigt werden können. Die Sozialpolitik hingegen senkt das Energieniveau der Massen, indem sie sie den „erregenden“ arbeitsdemokratischen Beziehungen entzieht.

Das gilt auch für die Arbeitenden, die ein Großteil ihrer Arbeitszeit nicht mehr im primären, gesunden arbeitsdemokratischen Austausch zubringen, sondern durch die sekundäre, krankhafte Sozialstaatsbürokratie malträtiert werden und denen ein Gutteil ihres Arbeitsertrages von der Sozialmafia schlichtweg gestohlen wird. Beispielsweise hat uns das Experiment „multikulturelle Gesellschaft“ bisher die phantastische Summe von 1000 Milliarden Euro gekostet. (Mehr als 30 Milliarden Euro jährlich über mehr als 30 Jahre hinweg.)

Die Umstände, unter denen die oben erwähnten Inder leben müssen, zwingen ihnen ein funktionelles Leben auf, während hier aus Menschen Haustiere gemacht werden.

Rede ich der „sozialen Kälte“ des Wort? Ganz im Gegenteil! Im heutigen System sind die Amtsstuben des Sozialstaates eine einzige Verkörperung bleierner Unmenschlichkeit. Und je „gerechter“ es zugehen soll, desto alptraumhafter wird das System. In einer rationalen Welt wären derartige Institutionen ein Hort der Freude, in denen Menschen der befriedigsten Tätigkeit überhaupt nachgehen: seinen Mitmenschen neue Lebensperspektiven zu eröffnen und aus dem Kreislauf der Abhängigkeit zu lösen. Das American College of Orgonomy bildet im Moment „soziale Orgonomen“ aus, die genau in diesem Bereich tätig werden könnten!

Man nehme als beliebiges Beispiel den Autismus als denkbar schwerwiegende Störung. Heute werden diese Menschen in ein lebenslanges Rentnerdasein gepreßt. Menschen, die zu einem Gutteil geradezu übermenschliche Sonderbegabungen besitzen. Sie könnten damit ein Vermögen verdienen, wenn man nur die eine oder andere Hürde beseitigen würde. Siehe dazu Das übersehene, unterdrückte und verachtete Lebendige (Teil 3).

Eine etwas andere Perspektive findet sich im Beitrag Superhartzie des Blogs Band of Brothers: ob Sozialstaat oder nicht, in diesem scheiß Land hat dank einer absurden, geradezu sadistischen Bürokratie niemand, auch nicht Broders Inder, die Chance, etwas auf die Beine stellen.

Ich werde nie einen Fernsehbeitrag von vor vielleicht 20 Jahren vergessen, in dem es darum ging, daß nach Jahrzehnten einem Beamten plötzlich einfiel, eine alteingesessene kleine Ein-Mann-Autowerkstatt müsse umgehend geschlossen werden, da sie widerrechtlich in einem reinen Wohngebiet stehe. Trotz inständiger Bitten, doch den Ermessensspielraum wie in den Jahrzehnten zuvor zugunsten des alten KFZ-Meisters walten zu lassen, wurde dessen Existenz nach „Recht und Ordnung“ erbarmungslos vernichtet. Was wurde nach der Leerräumung des Geländes dort gebaut? Eine Tankstelle, denn die sind in Wohngebieten zulässig.

Warum Reich Marx als obsolet betrachtete (Teil 3)

30. Juni 2014

Ich kann es einfach nicht lassen – hier schon wieder das Interview mit dem KGB-Offizier Yuri Bezmeno:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=uw178kV02_I%5D

Und hier ein Artikel, der Bezmenos Ausführungen denkbar kurz zusammenfaßt und auf die Gegenwart hin ausweitet: Droht den USA eine Invasion? Ziemlich abwegig, was dort prognostiziert wurde, aber eine logische Folge der Unterminierungsarbeit der sowjetischen Einflußagenten, die Bezmeno beschreibt. Er war einer von ihnen.

Was Deutschland betrifft verlohnt es sich Bettina Röhls Kolumnen zu lesen, etwa die über den Sarrazin-Skandal, der zeigt, daß wir in der Tat bereits im 4. Reich leben: freie Meinungsäußerung ist illegal, alles was nicht der rotgrünen Parteilinie folgt wird erbarmungslos niedergeknüppelt. Lauter widerliche kleine Freislers. Man lese Röhls Essay Thilo Sarrazin und die Heuchel-Gesellschaft.

Bettina Röhl ist die Tochter Ulrike Meinhofs. In ihrem Buch So macht Kommunismus Spaß beschreibt Röhl, eingebettet in ihre Familiengeschichte, wie die Sowjetunion den Westen systematisch ausgehöhlt hat.

Sie beschreibt die Geschichte der Zeitschrift konkret und deren Steuerung durch die verbotene KPD. Diese systematische Infiltration der „kritischen Öffentlichkeit“ durch die Kommunisten, die beispielsweise durch den obligatorischen antikommunistischen Artikel in jeder konkret-Nummer verschleiert wurde, hat „1968“ erst möglich gemacht.

Die Zersetzung wirkt bis heute fort, hat das soziale Gefüge zerstört und die gegenwärtige Islamisierung Europas ermöglicht. Der Erfolg macht ähnlich schwindelerregend wie die bevorstehende Eroberung der USA durch Rußland, China und Mexiko: man kann mit einiger Sicherheit davon ausgehen, daß Deutschland in wenigen Jahren von der SED regiert wird! Außerdem wird dieses „Deutschland“ kaum noch von indigenen Deutschen bewohnt sein. Wie Sarrazin sagt: Deutschland steht das Schicksal des ur-serbischen Kosovo bevor, der von den Albanern mittels ihrer hohen Geburtenrate erobert wurde.

Einer der „antiautoritären“ Führer von „68“, Daniel Cohn-Bendit, gab folgenden Kommentar zu Sarrazin ab: „verwirrt, dieser Mensch ist verwirrt“. Am Ende des Interviews argumentierte Cohn-Bendit, daß es erstens keine Parallelgesellschaft gäbe, zweitens die existierenden Parallelgesellschaften etwas Gutes seien und drittens, daß wir für die Existenz der (offenbar doch schlechten) Parallelgesellschaften selbst verantwortlich seien. So gehört im Deutschlandfunk am 07.10.09. Dieses hirnzersetzende „Denken“ ist das quasi offizielle Denken der EUdSSR! Wer nicht so „denkt“ ist „verwirrt“!

Anzufügen wäre, daß vor diesem Hintergrund auch die damalige Reich-Renaissance zu sehen ist: da man mit dem drögen Ökonomismus von Marx niemanden mobilisieren konnte, wurde Reich für die Verbreitung des Roten Faschismus instrumentalisiert.

Im ZDF-Nachtstudio („Die 68er – Sind sie an allem Schuld?“) vom 27.4.2004 erinnerte sich der Zeitzeuge und bekennende Marxist Bernd Lunkewitz:

Es hat damals sehr viele Ansätze aus allen möglichen Richtungen gegeben. Also, wenn man sagt, Wiederentdeckung von Literatur: wir haben in den 68gern ganz früh, ab 66 schon, also Wilhelm Reich gelesen. Massenpsychologie, Die Funktion des Orgasmus und alle solche Dinger. Also es gab diese hedonistische Seite. [Einwurf: Es wurde wichtiger als Marx – zum Teil.] Ne, das wurde es also mit Sicherheit nicht. [Allgemeine Erheiterung.] Also vielleicht für einige, aber – also alle imgrunde haben das gelesen, aber dann haben sich also viele wegentwickelt und tatsächlich zu Marx hin entwickelt.

Von jeher wird Reich als Wegbereiter sowohl für den Roten Faschismus (Marxismus) als auch für den Schwarzen Faschismus (angebliche „Spiritualität“) mißbraucht. Beides hat man beispielsweise anhand der „Wilhelm-Reich-Zeitschrift“ emotion verfolgen können:

Ein kurzer Abriß über die acht sozio-politischen Charaktertypen

5. Februar 2013

Winston Churchill hat seine konservative Charakterstruktur wie folgt in einem oft zitierten Spruch perfekt zum Ausdruck gebracht:

So schön die Strategie auch ist, sollte man doch gelegentlich auf das Resultat blicken.

Der konservative Charakter sieht sich räumlich und zeitlich in die Tradition eingebunden und handelt entsprechend wie ein verantwortungsvolles Familienoberhaupt. Er denkt an die Nation, nicht nur indem er sich seinen Mitmenschen (desto mehr, je näher sie ihm stehen), sondern auch seinen Vorfahren und seinen Kindern gegenüber verantwortlich fühlt. Niemals würde er das für irgendeinen „Fortschritt“ gefährden. (Daß er in einer gegebenen Situation aufgrund seiner Rigidität doch absoluten Mist bauen kann, ist dabei unbenommen.) Während „Progressive“ blind drauflos stürmen und alles Überkommene zerstören, betrachtet der Konservative immer genau, was aus seinen Taten folgen könnte.

Progressiven geht es, im krassen Gegensatz zu den Konservativen, immer nur um eins: um Rebellion, letztendlich um Rebellion gegen Gott selbst. Oder wie Stalin 1943 gegenüber Churchill sagte:

Gott steht auf Ihrer Seite? Ist er ein Konservativer? Der Teufel steht auf meiner Seite, er ist ein guter Kommunist.

Rechts vom Konservativen steht der erzkonservative Charakter, etwa Pat Buchanan, Redenschreiber von Nixon, später selbst Präsidentschaftsanwärter, Fernsehkommentator und Buchautor. In seinem Buch Churchill, Hitler und der unnötige Krieg: Wie Großbritannien sein Empire und der Westen die Welt verspielte kritisiert er, daß Churchill Hitlers Friedenbemühungen ignorierte und stattdessen alles tat, um die USA und Rußland in den Konflikt hineinzuziehen. Ergebnis war letztendlich die Vernichtung des britischen Empire. Ähnlich verhängnisvoll sei die Politik von G.W. Bush, der sich vollkommen den Interessen Israels unterordne, statt mit der islamischen Welt Frieden zu schließen.

Ohne selbst rechtsradikal zu sein, fühlt sich der Erzkonservative im Gegensatz zum einfachen Konservativen zum „rechten Spektrum“ zugehörig und hat damit eine gewisse instinktive Affinität zu faschistischen und beispielsweise auch islamistischen Strebungen. Churchill wäre nie auf die Idee gekommen, mit einem Faschisten gemeinsame Sache zu machen oder auch nur „Friedensangebote“ ernstzunehmen. (Selbstredend wäre die Sache anders gewesen, wäre es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Großbritannien und der Sowjetunion gekommen: Staatsräson! Es geht hier nicht um Moral, sondern darum, wie Charakterstrukturen Handlungen bestimmen.)

Rechts vom Erzkonservativen findet sich der Reaktionär, der sogar noch weiter vom gesunden Menschenverstand entfernt ist und dessen Kontakt zum bioenergetischen Kern noch prekärer und noch mehr mystisch verzerrt ist.

Unser Beispiel hier sei Recep Tayyip Erdogan, der Ministerpräsident der Türkei. Seine ganze Haltung kommt vielleicht am besten durch den folgenden Ausspruch zum Ausdruck, mit dem er sämtliche Anschuldigungen gegen Türken und Mohammedaner, etwa hinsichtlich der Armenier oder Dafur vom Tisch wischte: „Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen“.

Der echte faschistische Charakter findet sich unter den islamischen Terroristen, die für Taktierer und Kompromißler wie Erdogan nur Verachtung übrighaben. Ihre Kontaktlosigkeit ist fast vollständig. Es handelt sich zumeist um paranoid-schizophrene Charaktere.

Ein liberaler Charakter und deshalb in mancher Hinsicht Churchills Gegenspieler war Franklin D. Roosevelt. Obzwar ebenfalls gemeinhin kein Vertreter der Emotionellen Pest, ist dieser Charakter durch seine Kontaktlosigkeit und seinen Glauben an das Gute im Menschen doch gefährlich. So sagte Roosevelt beispielsweise 1943:

Ich habe einfach das Gefühl, daß Stalin nicht solch ein Mann ist. … und ich denke, wenn ich ihm alles gebe, was in meiner Macht steht und im Gegenzug um nichts bitte, er, Noblesse Oblige, nicht versuchen wird, sich irgendwelche Gebiete anzueignen und mit mir für eine Welt der Demokratie und des Friedens arbeiten wird.

Immerhin muß man diesem Idioten zugute halten, daß er ein amerikanischer Patriot war. Ganz anders sieht das bei seinen linken Kritikern aus, die ihm vorhalten, er hätte Pearl Harbor geschehen lassen, um einen zwingenden Kriegsgrund gegen Japan zu haben oder die USA hätten zumindest die armen Japaner mit Embargos dermaßen in die Enge getrieben, daß Nippon einfach zuschlagen mußte. Derartige Verschwörungstheorien haben immer einen einzigen Hintergrund: die USA zu delegitimieren und als „Aggressor“ dastehen zu lassen.

Wenn Linke irgendetwas hassen, dann dieses „Experiment der Selbstregierung“, d.h. Amerika. Nicht etwa, daß sie irgendwelche nachvollziehbaren rationalen Gründe hätte (alle „Gründe“ sind nur vorgeschoben und nichts weiter als Blablabla), sondern einzig und allein aus charakterologischen Gründen, d.h. Dinge (in diesem Fall die „Selbstregierung“) werden aus der Umwelt entfernt, die unerträgliche Emotionen, Sensationen und Antriebe provozieren könnten.

Die emotionell pestkranke Linke setzt sich charakterologisch aus Sozialisten, Pseudo-Liberalen (von Elsworth F. Baker als modern liberals bezeichnet) und Kommunisten zusammen.

Nehmen wir nacheinander Sigmar Gabriel und seine Genossen, Joschka Fischer und schließlich dessen Gegenspielerin Jutta Ditfurth:

Während Sozialdemokraten gemeinhin ganz offen in ihren staatsgläubigen Bestrebungen sind und unverhohlen mit der sozialistischen Sehnsucht, d.h. der Hilflosigkeit der Massen spielen, versteckt der Pseudo-Liberale seine viel weitgehenderen und explizit zerstörerischen Ziele hinter einer liberal-bürgerlichen Fassade. Man denke an den gewalttätigen Revoluzzer Fischer, der sich bürgerlich gab und sich der Staatsräson unterwarf, heimlich aber seine subversiven Ziele um so effektiver verfolgte, etwa die Umvolkung Deutschlands. Der einzige Unterschied zu einem kommunistischen Charakter wie Ditfurth ist, daß die letztere diese Ziele offen und unverhohlen verfolgt, so als sei die linke Machtübernahme bereits erfolgt. Man denke auch an die RAF in den 1970er Jahren, ihrem pseudo-liberalen Umfeld (den „Sympathisanten“) und dem sozialdemokratischen Zeitgeist, der den Nährboden bildete. Man hatte zumindest („letztendlich“) die gleichen Ziele!

Die Linken sind vor allem dadurch gekennzeichnet, daß sie ihre sekundären Triebe abwehren. Die „politische Korrektheit“ ist ihr Lebenselixier. Kernkontakt („Gott“) ist kaum vorhanden. Bei den Rechten ist es genau umgekehrt: sie haben einen, wenn auch mystisch verzerrten Kernkontakt, während die Abwehr gegen sekundäre Triebe kaum eine Rolle spielt: man spricht „eine klare Sprache“ mit einem Hang zu unverblümtem Sadismus. Es sind die sprichwörtlichen „Kreuzritter“.

achtspinner

Hatte Adolf Hitler einen Führerschein?

18. Februar 2012

Anläßlich des Rücktritts von Christian Wulff, der in seiner Charakterstruktur in jeder Beziehung die Bevölkerung widergespiegelt hat, blicke ich auf einen seinen Vorgänger zurück:

Wohl kaum ein Mann hat sich jemals weniger zum „Führen“ eines Landes geeignet als Adolf Hitler. Er ist an die Macht gekommen, weil sich der einfache Michel mit ihm vollkommen identifizieren konnte. Er war genauso entscheidungsschwach, kriecherisch, zaghaft, kleingeistig, rachsüchtig und ressentiment-beladen wie der durchschnittliche deutsche Untertan.

Sigurd Hoel hat Reichs Einschätzung der Person Hitler von 1933 wie folgt zusammengefaßt:

Hitler habe mit verblüffender Aufrichtigkeit seiner Verachtung für die Massen Ausdruck gegeben.

Er hat wieder und wieder die Massen als „formbaren Lehm“ bezeichnet, von Natur passiv und weibisch, außer Stand zu denken, aber wohl geeignet zu fühlen, und mit einem unbewußten Wunsch in sich, brutalisiert, kommandiert, am Nacken gefaßt und geleitet zu werden.

Wobei, so Hoel, anzumerken sei, daß Hitler selbst gefühlsmäßig in hohem Grad ein „Massenmensch“ ist („Kulturkampf und Literatur“, Zeitschrift für politische Psychologie und Sexualökonomie, 1936, S. 89).

Im Zweiten Weltkrieg mußte Hitler zu seinen Siegen geradezu getragen werden. Er war baß erstaunt, als er mit seinem kleinen Feldzug gegen Polen einen europaweiten Krieg vom Zaun brach, auf den Deutschland in keinster Weise vorbreitet war. Als ihm dann das militärische Genie Manstein, das sich vollkommen zufällig bei der chaotischen Entscheidungsfindung mit seinem militärstrategisch revolutionären Angriffskonzept durchgesetzt hatte, trotz allem den triumphalen Sieg über den „Erbfeind Frankreich“ schenkte, verhinderte Hitler höchstpersönlich die Vernichtung des britischen Expeditionsheeres in Dünkirchen, die ihm mit einem Schlag die Weltherrschaft beschert hätte.

Nach großem Zaudern entschloß er sich dann schließlich doch England anzugreifen. Erste Voraussetzung war die Erringung der Luftherrschaft, doch kaum war die zum Greifen nahe, entschloß sich Hitler, militärisch vollkommen sinnlos, die Ressourcen der Luftwaffe für die Bombardierung englischer Städte einzusetzen. Rache dafür, daß die RAF ein paar Bomben auf Hamburg und Berlin geworfen hatte. Das nutzte die RAF, um sich von den verheerenden Schlägen zu erholen und die „Luftschlacht um England“ war für Deutschland verloren.

Um Großbritanniens letzten potentiellen Verbündeten auf dem Kontinent zu beseitigen und so die Insel doch noch in die Knie zu zwingen, entschloß sich Hitler mal so eben die Sowjetunion anzugreifen. Der Vormarsch verlief glatt. Mir hat einmal ein Lehrer beschrieben, wie seine Einheit von den Ukrainern voller echter Begeisterung als Befreier empfangen wurde. Moskau war in Reichweite, dessen Fall das stalinistische Regime unter keinen Umständen hätte überleben können. Und was tat Hitler? Er befahl die Zweiteilung der siegreichen Armee in zwei Heeresgruppen und den Zug Richtung Kaspisches Meer, um, logisch schlichtweg nicht nachvollziehbar, „Territorium zu erobern“… Gleichzeitig wurde auf Befehl Hitlers die durch und durch deutschenfreundliche Bevölkerung derartig drangsaliert, daß den stalinistischen Kommissaren ob des unerwarteten Propagandaerfolgs die Freudentränen in die Augen schossen.

Nach dem Desaster von Stalingrad, das wieder ganz alleine Hitler persönlich zu verantworten hatte, bot sich eine allerletzte Möglichkeit, den Ostfeldzug, wieder unter Manstein, doch noch zu einem für Deutschland akzeptablen Ende zu bringen: die gigantische Panzerschlacht im Kursker Bogen. Eine Niederlage hätte das definitive Ende der Roten Armee bedeutet. Und tatsächlich stand ein deutscher Sieg so gut wie fest, hätte Hitler nicht den Angriffsbefehl drei Monate hinausgezögert, bis die Russen ihre Verteidigungsstellungen bis zur Perfektion ausgebaut hatten. Resultat war ein Remise – von dem sich die Wehrmacht nie wieder erholt hat.

Die allerletzte Chance für Deutschland waren die „Wunderwaffen“. Deutschland hatte den ersten einsatzfähigen Düsenjäger, was dem Reich die Lufthoheit über den europäischen Kontinent selbst noch nach der Landung der Alliierten zurückgegeben hätte. Dresden würde noch heute in alter Pracht stehen. Und es ist nicht ganz auszuschließen, daß die Amerikaner eine welthistorische Niederlage erlitten hätten. Stattdessen befahl Hitler, daß die verzweifelt knappen Ressourcen für die militärisch vollkommen sinnlosen „Vergeltungswaffen“ V1 und V2 verschwendet wurden.

Nicht zuletzt hat Hitlers Antisemitismus Deutschland den Rest gegeben. Für fast alle anderen Nazigrößen, etwa Goebbels und Göring, war der Antisemitismus, dieser „Sozialismus der Dummen“ (Bebel), nur ein Mittel zum Zweck, d.h. der einzige Kleister, der die heterogene „Bewegung“ einigermaßen zusammenhalten konnte. Für Hitler war es jedoch eine „Herzensangelegenheit“. Man muß nur die Liste der Nobelpreisträger, fast durchweg Amerikaner und Israelis, durchgehen, um anhand all der aschkenasischen Namen zu sehen, was Deutschland dank Hitler an geistigem Kapital verlorengegangen ist. Nicht zuletzt die Atombombe, die Hitler hintertrieben hat, weil für ihn die Atomphysik eine „jüdische Wissenschaft“ war.

Reich hätte diese ganze Katastrophe bereits 1933 vorhersagen können, als er in Die Massenpsychologie des Faschismus über „Führer und Massenstruktur“ schrieb:

Nur dann, wenn die Struktur einer Führerpersönlichkeit mit massenindividuellen Strukturen breiter Kreise zusammenklingt, kann ein „Führer“ Geschichte machen.

Hitler konnte Geschichte machen, weil er die Verkörperung des kriecherischen, „lehmigen“, „femininen“ „Massenindividuums“ war. Hitler war die Verkörperung von Entscheidungsschwäche, ängstlichem Zaudern, ängstlicher Fremdenfeindlichkeit, kindischer Rachsucht und kindischer Großmannssucht. Die Verkörperung des Kleinen Mannes, der dem deutschen Volk die Ehre genommen hat. Oder wie es auf dem Grabstein von Johann Friedrich Adolf von der Marwitz heißt: „Sah Friedrichs Heldenzeit und kämpfte mit ihm in all seinen Kriegen. Wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte.“ Worte, die sich einzig Graf Stauffenberg zu Herzen nahm…

Das, was Hitler an die Macht brachte, hat gleichzeitig Deutschland vernichtet. „Das“ war der kleine Michel, den Hitler verkörpert hat wie sonst niemand. Das Hitler wirklich „Deutschland war“, zeigen die Reaktionen auf das Stauffenberg-Attentat etwa in Feldpostbriefen. Der deutsche Michel hat seine kongeniale Verkörperung wirklich über alles geliebt!