Posts Tagged ‘Psychologie’

ZUKUNFTSKINDER: 1. „Rousseauismus“? c. Verlorengegangene und erträumte Paradiese

27. Januar 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

1. „Rousseauismus“? c. Verlorengegangene und erträumte Paradiese

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Wilhelm Reichs Buch CHARAKTERANALYSE

21. Januar 2018

Reichs Charakteranalyse ist dreimal erschienen: das Original 1933, das Reichs Weiterentwicklung der Psychoanalyse zu einer Charakteranalyse (Gegenwart → Vergangenheit) dokumentiert, die zweite Auflage von 1945, die zusätzlich Material enthält, das zeigt, wie er direkt mit dem „orgonotischen System“ (Peripherie → Zentrum) im Menschen umgegangen ist und schließlich die dritte Auflage von 1949, die das gleiche für das „energetische Orgonom“ (Kopf → Becken) beschreibt. Hier präsentiere ich meine Übersetzung des Vorworts, das Reichs enger Mitarbeiter Theodore P. Wolfe seiner amerikanischen Übersetzung der Charakteranalyse 1945 vorangestellt hat.

1933 war die Veröffentlichung von Reichs Charakteranalyse ein Meilenstein der Psychoanalyse. Zu einer Zeit, als sich die Psychoanalyse immer mehr in metapsychologischen Spekulationen verfing, lag hier ein Buch vor, das auf soliden psychoanalytischen Prinzipien und auf präziser klinischer Beobachtung beruhte. Sowohl theoretisch als auch praktisch stellte es den ersten bedeutenden Schritt dar über die übliche Symptom- und Interpretationsanalyse hinaus. Theoretisch enthob es das Konzept „Charakter“ dem Bereich der Moralphilosophie und machte es zum Objekt wissenschaftlicher Untersuchung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Psychoanalyse nur den historischen Hintergrund einiger individueller Charakterzüge untersucht. Der „Charakter“ als solcher wurde als eine unwillkommene Komplikation betrachtet und wurde als „gut“ oder „schlecht“ im üblichen Sinne eingestuft, anstatt wissenschaftlich untersucht zu werden. Eine wissenschaftliche Charakterologie, die die Frage nach Art und Funktion der Charakterbildung und der Bedingungen der charakterlichen Differenzierung, d.h. die Entwicklung fest umrissener Charaktertypen beantworten würde, war nie in Angriff genommen worden.

In der Praxis haben die neuen Einsichten in die Funktion des Charakters zwangsläufig zu grundlegenden Veränderungen der therapeutischen Technik geführt. Der Akzent verschob sich vom unbewußten Material, das durch „freie Assoziation“ erlangt wird, zum Charakter des Patienten, d.h. zu seinem „charakteristischen“ Verhalten bei der Abwehr gegen die analytische Einsicht und das unbewußte Material. Die Bedeutung dieser Änderung in der Technik kann nur von jenen Therapeuten gewürdigt werden, die sich selber einer Charakteranalyse unterzogen haben und die die Technik in ihrer eigenen Praxis gemeistert haben. Sie machte Patienten einer Behandlung zugänglich, die zuvor unzugänglich geblieben wären. Sie setzte jenen deprimierenden langjährigen Analysen, insbesondere bei Zwangsneurosen, ein Ende, wo ein Übermaß unbewußten Materials ohne irgendeinen therapeutischen Nutzen erschlossen wurde, weil es der Analyse nicht gelang, die Affekte des Patienten zu mobilisieren. Dies lag wiederum in der Tatsache begründet, daß die Affekte größtenteils im Charakterpanzer gebunden waren, aus dem man sie nur durch die charakteranalytische Technik befreien konnte. Da diese Phänomene verstanden und therapeutisch nun gehandhabt werden konnten, wurden die therapeutischen Alibis überflüssig, daß „der Patient keine Besserung wolle“, weil er ein „unbewußtes Strafbedürfnis“ hätte, einen „Todestrieb“, etc.

Von vielen Psychoanalytikern wurde das Buch enthusiastisch begrüßt. Über seine technischen Anleitungen wurde gesagt, sie gehörten „zum klarsten und eindeutigsten (…), was die psychoanalytische Literatur bis jetzt hervorgebracht hat“ und „zum besten und reifsten, was über Psychotherapie gesagt worden ist.“ „Der Wunsch [nach therapeutischer Anweisung] muß wirklich sehr stark gewesen sein, geht man von dem Eifer aus, mit dem Reichs Buch und Ideen von den jüngeren deutschen Analytikern aufgenommen wurden.“ Zieht man jedoch die psychoanalytischen Veröffentlichungen und private Gespräche mit Psychoanalytikern in Betracht, war ein tatsächliches Verständnis der Charakteranalyse sehr gering. Hauptsächlich beruhte es darauf, daß man nicht – wie es viele versucht haben – die Charakteranalyse akzeptieren und anwenden kann, ohne die Orgasmustheorie anzuerkennen. Man kann nicht argumentieren, wie es so viele Psychoanalytiker tun: „Ja, die Charakteranalyse ist richtig, die Orgasmustheorie aber nicht.“ Da das unzweideutige therapeutische Ziel der Charakteranalyse die Etablierung der orgastischen Potenz ist, folgt daraus, daß die Charakteranalyse und die Orgasmustheorie untrennbar miteinander verknüpft sind. Jedoch sind die Konzepte „orgastische Potenz“ und „orgastische Impotenz“ noch überhaupt nicht in das psychoanalytische Denken eingedrungen. Ein Mann wird immer noch als „potent“ betrachtet, wenn er erektil und ejakulativ potent ist. Auch hört man oft das Argument, daß Theorie und Praxis nicht notwendigerweise miteinander verbunden sind; daß man die eine Art von theoretischem Konzept und eine andere Art von Praxis haben kann. Das ist ein gefährlicher Irrtum und Selbstbetrug. Denn wenn man die Orgasmustheorie nicht akzeptiert hat, nicht erkennt, daß die Grundlage der Neurose sexuelle Stauung aufgrund orgastischer Impotenz ist, wirkt sich das unvermeidlich auf die Praxis aus: dann ist das praktische Ziel der Therapie nicht die Herstellung der orgastischen Potenz, so daß sich die sexuellen Energien, die im therapeutischen Prozeß freigelegt wurden, ein anderes Ventil suchen müssen. Dies macht wiederum die Formulierung einer entsprechenden Theorie notwendig: die der „Sublimierung“ und der „Verurteilung“. Theorie und Praxis sind so untrennbar miteinander verbunden wie Orgasmustheorie und Charakteranalyse. Besondere Erwähnung gebührt einer speziellen Art und Weise die Charakteranalyse „anzuerkennen“: die Verwendung der Bezeichnung „Charakteranalyse“ für eine Technik die rein gar nichts mit ihr gemein hat. Das ist eine heimtückische Art und Weise neue Entdeckungen aus dem Weg zu räumen, die viele Parallelen in der Geschichte der Wissenschaft hat (vgl. „Character-analysis.“ Internat. Journal of Sex-economy and Orgone-Research 1, 1942, S. 90ff.).

Diese wenigen Anmerkungen mögen andeuten, warum das Buch ein Meilenstein der Psychoanalyse war. Es war auch ein Meilenstein der Sexualökonomie. Es erschien zu einer Zeit, als sich in Europa die politischen Ereignisse zuspitzten. Wie viele vorangegangene Veröffentlichungen Reichs sollte es im Verlagshaus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung, dem Internationalen Psychoanalytischen Verlag, publiziert werden. Es wurde bereits korrekturgelesen als Hitler an die Macht kam, woraufhin es der Verlag ablehnte, das Buch mit entsprechender Verlagsangabe zu veröffentlichen. Reich war als Antifaschist zu bekannt geworden. Zur gleichen Zeit plante die Vereinigung den Ausschluß Reichs, der im folgenden Jahr, 1934 wirksam wurde. Die erste Auflage seiner Massenpsychologie des Faschismus erschien 1933, die zweite 1934. Die Jahre um 1933 waren für die Sexualökonomie eine Zeit der Umorientierung, die Zeit als der Durchbruch von der Psychologie zur Biologie gelang. Die theoretische Notwendigkeit war von Freud formuliert worden und eine praktische Verwirklichung hatte 1927 Reichs Die Funktion des Orgasmus erahnen lassen, wo er zum ersten Mal die Verbindung zwischen Sexualität und Angst auf der einen Seite und dem vegetativen System auf der anderen Seite formuliert hatte. So kann man es nicht einem plötzlichen Wechsel in den Konzepten zur Last legen, sondern es ist das Ergebnis einer allmählichen und unvermeidlichen Entwicklung, daß nach der Charakteranalyse Reichs Veröffentlichungen nicht länger psychologischer Natur, sondern biologischer und neuerdings biophysikalischer Natur waren. Die Entwicklung der letzten zehn Jahre war so schnell, daß das Tempo oft sogar für jene ziemlich unbequem war, die es aus unmittelbarer Nähe verfolgt haben. Für die meisten Menschen, die der Entwicklung nicht Schritt für Schritt gefolgt sind, mag es sogar so erscheinen, als gäbe es einen Bruch, der schwer nachzuvollziehen ist. Dieser Schwierigkeit wurde Rechnung getragen, indem der gegenwärtigen Auflage als Anhang Psychischer Kontakt und vegetative Strömung beigefügt wurde, eine Monographie, die 1935 veröffentlicht wurde. Der wesentliche Inhalt von Experimentelle Ergebnisse über die elektrische Funktion von Sexualität und Angst, einer Monographie, die 1937 publiziert wurde, findet sich in Die Funktion des Orgasmus von 1942. Das betreffende Buch beinhaltet auch die wesentlichen Teile von Orgasmusreflex, Muskelhaltung und Körperausdruck, das ebenfalls 1937 veröffentlicht wurde; es führt in die Technik der charakteranalytischen Vegetotherapie ein. Zieht man das in letzter Zeit in unserem Journal veröffentlichte mit in Betracht, gibt es in englischer Sprache ausreichend Material, das es dem ernsthaften Studenten ermöglicht, den Schritten zumindest theoretisch zu folgen, die von der Charakteranalyse von 1933 zur Orgontherapie und Orgonbiophysik von heute führten.

Bereits in der ersten Auflage von 1933 hatte Reich in seinem Kapitel über den masochistischen Charakter Freuds Todestriebtheorie widerlegt, mit der Freud nicht nur das Selbstdestruktive, sondern allgemein das Destruktive im Menschen erklären wollte. Das ergänzte Reich in der dritten Auflage von 1949 mit einem Kapitel über den pestilenten Charakter (die Emotionelle Pest), in dem gezeigt wird, warum und wie sich das Destruktive in der Gesellschaft ausbreitet. Ähnlich wie der Masochist, der vorgibt Schmerzen erleiden zu wollen, tatsächlich aber von seinen sexuellen Spannungen befreit werden will, ohne „Schuld“ auf sich zu laden, tut der Pestilente so, als wolle er nur dein Bestes, tatsächlich will er aber Erregung aus der Umwelt verbannen, die in ihm unerträgliche Spannungen hervorruft. Das vorgeschobene Motiv ist nie das wahre Motiv!

In den neueren von Mary Boyd Higgins zu verantwortenden amerikanischen Ausgaben der Charakteranalyse wurden diese funktionellen Zusammenhänge unsichtbar gemacht, indem das Kapitel über die Emotionelle Pest nicht mehr Folgekapitel des Kapitels über den Masochismus ist, sondern an das Ende des Buches gestellt wurde! Tja, die Emotionelle Pest…

Peters Lektüre von KINDER DER ZUKUNFT (Teil 5)

13. Januar 2018

Kinder der Zukunft: einer der entscheidenden Sätze findet sich auf S. 22f: Ziel sei es, „den natürlichen Ausdruck des Neugeborenen zu verstehen und jede Einschränkung zu beseitigen“. Dieses Grundanliegen Reichs kann man wirklich auf alle Gebiete ausdehnen: in der Therapie wird versucht, den natürlichen Ausdruck freizulegen und zu unterstützen, desgleichen in den Versuchen die Arbeitsdemokratie freizulegen, selbst beim Cloudbusting, was die Selbststeuerung der Atmosphäre betrifft – überall. Das ist der Kern der Orgonomie. Sozusagen: der Kern ist ihr Kern. Und genau deshalb ist dieses Buch auch so überaus wichtig. Und genau weil es so wichtig ist:

Auf S. 27 schreibt Reich, daß „die Natur in den tiefen Quellen des lebendigen Prinzips ein Zusammenwirken der Menschen anstrebt“, doch die neurotischen Prinzipien „diese grundsätzliche Einigkeit der internationalen menschlichen Existenz zerreißen und trennen“. Das sollte, so Reich weiter, im Schmelztiegel USA leicht zu begreifen sein, im Gegensatz zu Ländern mit „nationalen Beschränkungen“. Soweit Reich. Das Prinzip „Kinder der Zukunft“ soll hier, ganz gemäß dem Zeitgeist nach zwei verheerenden Weltkriegen, der Durchsetzung des internationalistischen Projekts dienen. Etwa im Sinne dieser Schmelztiegelhexe (und, nein, ich bin kein Antisemit, aber sie ist nun mal das beste Beispiel):

Wir müssen bei Reich das Überzeitliche vom Zeitgebundenen trennen. Die Wahrheit von damals ist heute eine lebensfeindliche, pestilente Lüge, die unser Leben insbesondere aber das Leben unserer deutschen Kinder in eine veritable Hölle verwandelt! Oder wie Reich auf S. 29 schreibt: die biophysikalischen Grundlagen „sind jenseits der Veränderlichkeit“, während Institutionen und Ideologien unbedeutende sekundäre Funktionen darstellen, die veränderbar sind.

Ich werde gefragt, warum ich so streng mit dem Buch Kinder der Zukunft umgehe. Schlechte Umgangsformen, kompromißlos, extrem, etc. Sozusagen schlecht für „die Bewegung“ oder „die Sache“. Ich gebe nur das wider, was mir aufgefallen ist und was der Leser m.E. wissen sollte. Die Übersetzung ist flüssig zu lesen und gibt das Original korrekt wider. Aber ist das SELBSTVERSTÄNDLICHE erwähnenswert? Ist erwähnenswert, daß jeder SELBSTVERSTÄNDLICH das Buch lesen sollte, der sich auch nur marginal für Reich interessiert?

Ein anderes Beispiel: Teile von Äther, Gott und Teufel (1983) mußten ins Deutsche übersetzt werden. Eine ganz überwiegend gute Übersetzung. Nicht erwähnenswert, da SELBSTVERSTÄNDLICH. Erwähnenswert sind einzig und allein Stellen wie: „es gibt keinen luftleeren Raum“ (sic!), weil der Übersetzer allen Ernstes „vacuum“ mit „luftleer“ widergegeben hat. Ich muß so etwas erwähnen, allein schon, weil es sonst niemand macht. Für mein Empfinden ist ein solches Schweigen gewissenlos, nach dem Motto: „Hauptsache Äther, Gott und Teufel ist auf deutsch erschienen!“

Warum fehlt in Kinder der Zukunft, im Gegensatz zur amerikanischen Originalausgabe, die Quellenangabe des zentralen und wichtigsten Kapitels des Buches, „Die Kinder der Zukunft“? („Children of the Future. I. Report on the Orgonomic Infant Research Center“, Orgone Energy Bulletin, 2(4), Oktober 1950, S. 194-206). Kann man sich solche Nachlässigkeiten bei einem Freud-Buch vorstellen? Deshalb die rigiden Formalitäten, die Reich und später Elsworth F. Baker ihrer Umgebung aufzwangen: angesichts von „Orgasmus, Sexualökonomie und Entspannung“ muß man Respekt erzwingen. Siehe Reichs Rede an den Kleinen Mann.

Ich weiß, ich bin kleinlich, aber Fußnote 3, S. 21: „Der Begriff Sexualökonomie ist eine Weiterentwicklung der Freudschen Trieblehre.“ Warum nicht: „Die Sexualökonomie ist eine Weiterentwicklung der Freudschen Trieblehre“? Der Begriff der Sexualökonomie umfasse, so diese Fußnote des Übersetzers, die Gesamtheit der menschlichen Antriebe, nicht nur, wie häufig fälschlicherweise angenommen werde, den Sexualtrieb. Und warum heißt es denn „Sexualökonomie“? Lautet der Untertitel des Buches nicht „Zur Prävention sexueller Pathologien“? „Sexualität“ steht schlichtweg für die Expansion des Energiesystems, das eine Einheit ist, nicht, wie bei Freud, ein Sammelsurium voneinander vollkommen unabhängiger Triebe, die miteinander griechische Tragödie spielen. Regulator dieses Energiesystems ist der Orgasmus. Und was macht diese Fußnote? Sie relativiert die Bedeutung der Sexualität!

Aber zitieren wir das Glossar von Die Massenpsychologie des Faschismus:

Sexualökonomie. Der Begriff bezieht sich auf die Regulierungsweise der biologischen Energie oder, was dasselbe ist, des sexuellen Energiehaushalts des Individuums. Sexualökonomie meint die Art, in der ein Individuum mit seiner biologischen Energie wirtschaftet – wieviel davon es eindämmt, wieviel davon es orgastisch entlädt. Die Faktoren, die diese Regulierungsweise bestimmen, sind soziologischer, psychologischer und biologischer Natur. Die sexualökonomische Wissenschaft hat die aus dem Studium dieser Faktoren gewonnene Gesamtheit des Wissens zum Inhalt gehabt. Der Begriff bezeichnet Reichs Arbeit vom Zeitpunkt seiner Widerlegung der Freudschen Kulturphilosophie bis zur Entdeckung des Orgons, wonach er zu dem Terminus Orgonomie – Wissenschaft von der Lebensenergie – abgewandelt wurde.

So einfach, so funktionell ist das Leben! Ohnehin hätten wir uns das alles ersparen können, denn im amerikanischen Original lautet die Fußnote von Raphael und Higgins (die dort übrigens skandalöserweise nicht als solche gekennzeichnet ist, so daß jeder Leser sie Reich zuweisen wird, dessen Originalaufsatz gar keine Fußnoten hat!) entsprechend der offiziellen orgonomischen Definition von „Sexualökonomie“: „Sex economy refers to the manner in which the organism regulates its biological (orgone) energy.“ Ist dieses Fußnoten-Durcheinander etwa nicht erwähnenswert?

Warum, warum, warum müssen wirklich alle Bücher Reichs zu einem editorischen Alptraum entarten?!

In der Fußnote 5, S. 22 wird Dr. Müschenichs Doppelblindstudie über den Orgonenergie-Akkumulator erwähnt. Sie stamme aus dem Jahr 1995 (sic!). Als Beleg wird auf Dr. Müschenichs Buch von 1987 verwiesen… Puhhhhh… Ja, jetzt bin ich wirklich kleinlich, aber… Puhhhh…

P.S.: Gerade eben habe ich für neue Blogbeiträge in Reich-Büchern geblättert: In Charakteranalyse werden in einer Abbildung „blockierte Erregung“ und „blockierende Erregung“ miteinander vertauscht (KiWi, S. 574). In Äther, Gott und Teufel wird in einer Abbildung der Panzer nicht mit „Panzer“ beschriftet, sondern mit – „Liebe“ (1983, S. 67).

Das rotverschobene Kleinkind

26. Dezember 2017

Materie entsteht durch die kontraktile Überlagerung zweier massefreier Orgonenergie-Ströme. Im Kosmos erkennt man junge Materie, etwa in Quasaren, an den größeren Atomen, was sich in der Emission von langwelligeren Photonen ausdrückt („intrinsische Rotverschiebung“). Reift die Materie, wird die Strahlung immer kurzwelliger, weil sich der kontraktile Prozeß der Überlagerung fortsetzt.

Ähnliches beobachtet man beim Menschen. Zwar schrumpfen wir nicht physisch (zunächst wachsen wir sogar und die meisten nehmen in ihren besten Jahren an Körpergewicht und entsprechend an Körperumfang zu), jedoch bioenergetisch. Das zeigt sich vor allem in unserer Psyche: im Laufe der Zeit wird die Welt immer kleiner und die Zeit verfließt immer schneller. Man betrete nur mal den Schulhof der Kindheit: eine Landschaft voller Abenteuer schrumpft zu einer beklemmend kleinen Asphaltfläche. Man vergleiche wie die letzten Jahre vorbeigeflogen sind mit der unendlich großen Zeitdauer der frühen Kindheit!

Mechanistisch wird das damit erklärt, daß wir schlichtweg größer geworden sind und uns die Welt vertrauter geworden ist, weshalb auch die Zeit schneller zu fließen scheint. Wir lernen mit der Welt umzugehen, weswegen sie schrumpft, und außerdem gibt es nichts neues, weshalb die Zeit davoneilt. Doch das sind nur oberflächliche und wenig überzeugende Erklärungsversuche. Tatsächlich spiegelt die Psyche getreulich unser bioenergetisches System wider und das schrumpft in direkter Fortsetzung der kontraktilen Überlagerung, aus der wir ursprünglich hervorgegangen sind („genitale Überlagerung“).

Man könnte einwenden, daß die Welt uns größer erscheinen müßte, wenn wir (bioenergetisch!) schrumpfen, doch das ist mechanistisch gedacht, an anschaulichen Modellen orientiert. Es geht um das innere Erleben: mit uns schrumpft unser „Weltempfinden“.

nachrichtenbrief 85

5. November 2017

nachrichtenbrief84

3. November 2017

nachrichtenbrief79

20. Oktober 2017

nachrichtenrief77

14. Oktober 2017

Der Rote Faden: Rassenhygiene

26. Mai 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion:

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

nachrichtenbrief24

20. Mai 2017