Posts Tagged ‘Planeten’

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 9)

3. Juni 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 5 (Fortsetzung)

Wir können jetzt unsere letzte Frage für heute abend stellen. Warum kommen sie jetzt und so häufig zu unserem kleinen Planeten, was reizt sie hier so?

Eine Reihe von Schriftstellern hat vorgeschlagen, daß die Entwicklung unserer eigenen atomaren Möglichkeiten sicherlich für irgendwelche nahen Nachbarn im Weltraum Anlaß zur Sorge gäbe. Professor Einstein machte kurz vor seinem Tod deutlich, daß der Mensch nun genügend Macht in seinen Händen hätte, um die totale Vernichtung des Lebens auf unserem Planeten in den Bereich des technisch Machbaren zu rücken.

Gerald Heard ist noch einen Schritt weitergegangen und hat vorgeschlagen, daß die Energie durch eine unter Wasser explodierte Wasserstoffbombe so viel Instabilität erzeugen könnte, daß als Ergebnis die Materie der Erde selbst zerfallen könnte. Die Insassen der Raumschiffe wären dann genauso an unserer Zukunft interessiert, wie wir es sein sollten, wenn zum Beispiel der Planet Mars bald explodieren würde mit all den Auswirkungen, die dies auf unsere eigene Position im Sonnensystem hätte.

Wie stichhaltig die Ideen von Heard auch immer sein mögen, bietet uns die Orgonforschung eine etwas andersgeartete Herangehensweise. Während des Oranur-Experiments wurden sehr starke atmosphärische und biologische Effekte beobachtet. Das verwendete Kernmaterial schien das Orgon in der Atmosphäre in einem derartigen Ausmaß anzuregen, daß es für die Gesundheit abträglich und lebensgefährlich wurde. Reich nannte das die Deadly Orgone-Reaktion.

Bei diesem Zustand wird die Orgonladung der Atmosphäre stark erhöht, bei gleichzeitig stark reduzierter Energiepulsation. Eine Stagnation und Starrheit trat an die Stelle des gewohnten gesunden, lebendigen Zustandes der Atmosphäre. Reich beschrieb seinen Eindruck von dem Notstand, der in der Nähe seines Laboratoriums entstand, wie folgt:

Stille und Öde breiten sich über die Landschaft, wobei das betroffene Gebiet von der nicht in Mitleidenschaft gezogenen Umgebung ziemlich deutlich abgegrenzt ist. Die Stille drückt sich darin aus, daß alles Leben in der Atmosphäre zu ersterben scheint. Die Vögel hören auf zu singen, die Frösche hören auf zu quaken. Die Vögel fliegen tief oder verstecken sich in den Bäumen. Die Tiere kriechen viel langsamer als sonst am Boden hin, und die Blätter und die immergrünen Nadeln der Bäume sehen sehr „traurig“ aus; sie hängen herab und verlieren ihre innere Spannung und die Fähigkeit, sich wieder aufzurichten. Die Bäume sehen schwarz aus, als ob sie abstürben. Man hat tatsächlich den Eindruck von Schwärze oder besser von Öde. Man wird das Gefühl nicht los, daß das der Tod ist, der „öde Tod“, wie manche sich ausdrücken. (Orgone Energy Bulletin, Vol. 4, No.4)

Diese tödliche Orgon-Reaktion, die erstmals während des Oranur-Experiments entdeckt wurde, tritt immer dann auf, wenn das Orgon durch Kernmaterial gereizt wird. So hat jede von uns erzeugte Atomexplosion neben all ihren bekannten Wirkungen auch zu bisher UNBEKANNTEN Wirkungen auf den Orgon-Stoffwechsel unserer Atmosphäre geführt. Sie alle haben dazu beigetragen, die tödliche Orgonreaktion auszulösen. Der Effekt ist kumulativ, oft diffus und schwer mit bestimmte Explosionen in Zusammenhang zu bringen.

Das vieldiskutierte Verhältnis der Atomexplosionen zur merklichen Verschlechterung des Wetters in der Welt wird jedoch angesichts dessen, was wir über Orgon und Wetter wissen, verständlich.

Aus Sicht des Orgon-Metabolismus und der gehemmten, stagnierenden tödlichen Reaktion werden eine ganze Reihe von Problemen verständlich. Warum das Dürreproblem in den USA die Ausmaße eines großen nationalen Notstands erreicht hat, wobei vier Fünftel des Landes anfällig für Dürre sind, im Gegensatz zu einem Fünftel vor nur zehn Jahren. Für uns in England mag es schwierig sein, sich der Schwere des Wüstenproblems in der Welt bewußt zu werden oder zu erkennen, daß dies mit einer Verringerung der Orgon-Pulsation zusammenhängt. Es stimmt, es gab immer hier und dort irgendwo Wüsten. Der entscheidende Punkt für uns 1955 ist, daß die atomare Strahlung die Macht hat, das, was Reich den „öden Tod“ in der Atmosphäre genannt hat, stark zu vermehren. Wir erleben diesen öden Tod in einer anderen Form. In dem zunehmenden Pulsationsverlust in unseren Jahreszeiten, im Hang zu gefährlichen Ansammlungen von Smog, selbst in ländlichen Gegenden, wo es über viele Kilometer hinweg weit und breit keinen Rauch aus Fabriken gibt. Versmogte Wolken und trüber Nieselregen, das Ausbleiben jedweden echten Sommers – auch das deutet auf einen Stillstand des gesunden Energieflusses hin. Erst letzte Woche (am 11. Juli) forderte die Sektion Warwickshire der National Farmers‘ Union eine globale Untersuchung der Auswirkungen atomarer Explosionen auf das Wetter durch Wissenschaftler. Zur Unterstützung ihrer Behauptung, daß etwas Anormales das Wetter aus dem Gleichgewicht gebracht habe, haben sie auf die folgenden vier Fakten hingewiesen:

  1. Seit vier Jahren gab es keine gute Saison.
  2. Hunderte Hektar Land sind durch zu viel Regen unbrauchbar geworden.
  3. Schafe und Rinder sind in größerer Anzahl unfruchtbar als je zuvor.
  4. Die Lammsaison ist die schlimmste seit Menschengedenken

In der Schlußfolgerung zu ihrem Bericht erklären sie, daß, wenn sich das Wetter in den nächsten zwei Jahren nicht bessern würde, die Landwirtschaft, wie sie heute kennen, verschwände.

Dies scheint weit entfernt von Raumschiffen zu sein. Aber wenn das Orgon so empfindlich auf nukleares Material reagiert, gibt es allen Grund, warum für die Raumschiffe die gegenwärtigen Entwicklungen auf der Erde von mehr als gewöhnlichem Interesse sein sollten. Wenn ein Milligramm Radium in einem 20-lagigen Orgonakkumulator eine atmosphärische Reaktion erzeugen kann, die als Zunahme der Hintergrundstrahlung im Radius von 300 Meilen von Reichs Laboratorium meßbar ist, können wir nur erahnen, welche Auswirkungen eine Wasserstoffbomben-Explosion auf den Orgon-Metabolismus im Weltall hätte.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

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Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 7)

31. Mai 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 4: BEWEGUNGSFORM

Ich wende mich nun dem vierten Unterscheidungsmerkmal der Untertassen zu, einer der am schwersten zu verstehenden, ihrer Bewegungsform. Gegen Ende seines Buches über den Weltraum, Schwerkraft und Fliegende Untertassen (Space, gravity and the flying saucer) macht Leonard Cramp folgende bemerkenswerte Aussage:

Wir sind jetzt in einer Phase angelangt, in der wir uns vergegenwärtigen können, was zweifellos der wichtigste Schlüssel für die Phänomene ist, die mit der Fliegenden Untertasse verbunden sind. Wir alle wissen, daß im Kern der Materie selbst das Elektron sich in einer Umlaufbahn dreht. Wir haben gesehen, daß Staubpartikel durch den Einfluß von Licht zum Drehen gebracht werden können. Satelliten, Planeten, Sonnen und sogar Galaxien rotieren und mit diesem universellen Phänomen ist die sogenannte Schwerkraft verbunden. Und – Fliegende Untertassen rotieren ebenfalls. (S. 165)

Sie rotieren nicht nur, sondern in ihrer Bewegung von Ort zu Ort wurden sie häufig als „pendelartig“ oder „zickzackförmig“ oder wie ein „Stein, der über einen Mühlenteich hüpft“ beschrieben. Cramp legt nahe, daß dies einfach der visuelle Effekt eines Objekts ist, das sich auf einer länglichen Spirale bewegt.

Wenn wir davon ausgehen, daß Fliegende Untertassen Orgonenergie nutzen, dann sollten wir erwarten, eine Beziehung zwischen Orgonenergie und Spiralität zu finden. Finden wir eine solche Beziehung tatsächlich?

Anfang 1940 hatte Reich seinen Eindruck festgehalten, daß die pulsierenden Punkte des violetten Lichts, die er im Orgon-Dunkelraum beobachtet hatte, sich in Form einer bestimmten Flugbahn zu drehen schienen, als „Kreiselwellen“. Viele Jahre später war er in der Lage, bestimmte Probleme, die durch Naturphänomene wie die Galaxie und das Nordlicht auftraten, zu lösen, indem er annahm, daß zwei Orgonströme mit anfänglich unterschiedlichen Richtungen aufeinander zufließen, konvergieren und sich schließlich überlagern. Die Form, die die beiden sich überlagernden Ströme annehmen, ist die einer Spirale.

Dies wird durch Reichs Studie über die Entstehung von Hurrikanen bestätigt. Reich konnte zeigen, daß ein Hurrikan ebenfalls durch die Überlagerung zweier Orgonströme entsteht, wobei das Auge des Hurrikans dem Zentrum der resultierenden Spirale entspricht. Diese Forschung entwickelte sich folgerichtig zu einer praktischen Technik zur Veränderung des Wetters.

Wir sehen mit Interesse, daß Reichs Vermutungen hier durch die Forschungen eines Mannes namens James Pettigrew [1834-1908, PN] weitgehend bestätigt werden; einem englischen Arzt, der sehr detailliert zeigen konnte, wie eine erstaunliche Vielfalt natürlicher Manifestationen in der Tat spiralförmig sind. Unabhängig von Reich machte er auf die Ähnlichkeit in der Grundform zwischen Phänomenen wie den Spiralnebeln, dem Pflanzenwachstum, einem Tornado und der Entwicklung und Struktur der verschiedenen Knochen, Muskeln und Gewebe des menschlichen Körpers aufmerksam.

Seine Untersuchungen waren so gründlich und umfangreich, daß man mit Fug und Recht Spiralität als grundlegendes Merkmal der Natur betrachten kann. Die Frage lautet dann: Was im menschlichen Körper und in der Galaxie, im Nordlicht und in der Fliegenden Untertasse, bewegt sich spiralförmig?

Paul Ritter hat einiges geleistet, was die Untersuchung der Beweise von Pettigrew und vielen anderen Forschern betrifft, die über Spiralformationen geschrieben haben, und gezeigt, wie ihre Arbeit vor dem Hintergrund orgonotischer Funktionen einen umfassenderen Sinn ergibt.

Die genaue Mechanik der Bewegung der Fliegenden Untertasse muß noch untersucht werden. An dieser Stelle genügt es, die Tatsache festzuhalten, daß ihre schwingende, spiralförmige Bewegung in voller Übereinstimmung mit dem steht, was hinsichtlich der Bewegung des Orgons in anderen Funktionsbereichen entdeckt wurde.

Dies bringt mich zum Ende des ersten Abschnitts meines Vortrags und rundet ab, was ich über die beobachteten Eigenschaften von Untertassen und ihre Beziehung zum Orgon zu sagen habe.

Es hat sich erwiesen, daß die Hauptmerkmale der Fliegenden Untertassen in erstaunlicher Weise den Funktionen der Orgonenergie entsprechen, die Reich viele Jahre bearbeitet hatte, bevor es überhaupt so etwas wie ein „Untertassenproblem“ gab. Darüber hinaus entwickelten sich die Beziehungen, die Reich 1953 erstmals entdeckte und die ich heute abend ausgearbeitet habe, unerwartet aus dieser früheren Arbeit und ohne besondere Absicht bzw. den Versuch, irgendein „Untertassenproblem“ zu lösen.

In der verbleibenden Zeit möchte ich kurz auf die Beziehung des Orgons zur Schwerkraft und auf die Arbeit von Leonard Cramp eingehen. Welchen Beweis gibt es dafür, daß das Orgon in der Atmosphäre technologisch kontrolliert und gesteuert werden kann? Und was bewog die Fliegenden Untertassen unsere Atmosphäre seit etwa 1947 in einer derartigen Anzahl zu besuchen.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Orgon, ein Epiphänomen

10. August 2017

Nehmen wir die Sexualität und den Schlaf: Die Wissenschaft kann beide Phänomene sehr schön rund ohne das Orgon erklären. Es gibt da nur ein kleines Problem. Wenn ich wissen will, ob und wozu Pflanzen Wasser brauchen, begieße ich sie nicht mehr und habe unmittelbar die Antwort auf meine beiden Fragen. Bei Sexualität und dem Schlaf ist das anders. Es gibt Menschen, die ohne jedwede Sexualität hervorragend zurechtkommen und Experimente mit Schlafentzug können nicht eindeutig klären, welche Funktion der Schlaf genau hat. Wenn man mal von der Fortpflanzung absieht, scheinen beide Phänomene so überflüssig zu sein wie das Orgon selbst! Sie treten eh eindeutig erst bei höheren Tieren auf. Und genau hier liegt die Crux. Die Funktionen Energie-Entladung (die Funktion des Orgasmus) und Aufladung (Schlaf) gewinnen erst beim hochenergetischen Menschen eine alles bestimmende Bedeutung.

Astronomie und Meteorologie: In den Lehrbüchern finden sich kaum Lücken, die nach dem Orgon rufen würden, um die kosmischen und atmosphärischen Phänomene zu erklären. Hier ist es wieder ein „Extra“, in dem sich das Orgon zeigt. Beispielsweise können sich Planeten und Monde nach Newton auf allen möglichen Bahnen bewegen, sie kreisen aber um die Zentralkörper aus unerklärlichen Gründen bevorzugt gemäß Bodes Gesetz. Die Neigung der Planeten zur Ekliptik verweist auf den Einfluß des Galaktischen Orgonenergie-Stroms. Es gibt nun mal die diversen orgonotischen Parameter, die sich mit dem Wetter ändern und es gibt nicht zuletzt den Cloudbuster. Was Sternen- und Wettersysteme betrifft, hat Reich dazu ein ganzes Buch geschrieben, Die kosmischen Überlagerung.

Physik und Biologie: Die Quantenelektrodynamik erklärt lückenlos unsere alltägliche Umwelt, Newton und Einstein haben die Gravitation abschließend beschrieben und die Kernphysiker haben die Radioaktivität voll im Griff. Über die Gene läßt sich das Leben chemisch und damit mechanisch erklären. Wo sollte da Platz für das Orgon sein? Das Orgon zeigt sich durchgehend im „Extra“. Das habe ich im einzelnen in meinen Artikeln über ORANUR und Orgonometrie auf http://www.orgonomie.net erläutert.

Ich schreibe das am Abend tief im Wald. Als ich aufblicke, sehe ich zwischen den Bäumen das durch den Sonnenuntergang erregt flimmernde Orgon, in dem ich sitze wie ein Fisch im Wasser. Die Menschheit tut im Moment alles, um ganz praktisch zu beweisen, daß der Wald auch ohne atmosphärische Orgonenergie existieren kann…

Kosmische Überlagerung

24. Juni 2015

An sich hat sich seit Kant (sic!) nichts an der Theorie über die Entstehung des Sonnensystems geändert. Eine primordiale Staubwolke ist in Drehung geraten, wurde dazu zu einer Art „Diskus“, aus dessen mittlerer Ausbuchtung die Sonne wurde, während sich in der flachen Scheibe um den mittleren Gasball herum Ringe abschnürten, die sich schließlich zu den Planeten verdichteten. Das alles nach rein mechanischen Gesetzen.

Beim nahen Stern Ypsilon Andromedae A hat man entdeckt, daß zwei seiner Großplaneten, die man bereits vorher beobachtet hatte, in einem Winkel von etwa 30° zueinander um ihn herum kreisen:

Das stellt die bisherige Theorie über die Entstehung von Sonnensystemen in Frage. Als mögliche Erklärungen für die Bahnstörungen werden Bewegungen von Planeten ins Sternensystem hinein oder aus ihm heraus oder der Einfluß durch den Begleitstern Ypsilon Andromedae B genannt. Diese Theorien sind ziemlich willkürlich und können zu keinerlei tieferen Erkenntnissen führen.

Auf den ersten Blick sieht die Lage der orgonomischen Theorie auch nicht viel besser aus, der zufolge Planetensysteme ein Produkt von Überlagerung sind. Auch hier bewegt sich alles in einer Scheibe, die in einer Richtung rotiert. Betrachtet man Reichs Theorie jedoch etwas genauer, sieht die Sache weitaus differenzierter aus.

Demnach wird unser Sonnensystem von zwei Energieströmen bestimmt, die sich in einem Winkel von 62° zueinander befinden: der Äquatoriale Orgonenergie-Strom und der Galaktische Orgonenergie-Strom.

Der Orgonom Robert Harman hat ausgeführt („Celestial Motion, Part II“, Journal of Orgonomy, 27[2], 1993) wie die Überlagerung dieser beiden Orgonenergie-Ströme zur Neigung der Ekliptik von 23,4° führt und daß die Neigungswinkel der anderen Planeten im Sonnensystem, obwohl sie teilweise drastisch von diesem Wert abweichen, doch eine mathematisch gesetzmäßige Beziehung zu dieser Überlagerung haben. (Harman zeigt, daß der „Äquatoriale“ Energiestrom das gesamte Sonnensystem umfaßt.)

Aus orgonomischer Warte könnte die Neigung der Planetenbahnen von Ypsilon Andromedae A (also nicht nur der Planeten wie in unserem Sonnensystem, sondern der Planetenbahnen selbst!) ebenfalls auf die Überlagerung des Galaktischen Orgonenergie-Stroms mit dem Äquatorialen Orgonenergie-Strom zurückzuführen sein. (Harman zeigt auch, daß der Äquatoriale Strom unsere Galaxie umfaßt.)

Geht man von der Existenz der Orgonenergie aus, ist diese Betrachtungsweise weitaus naheliegender als das willkürliche „Billardspiel“ der mechanistischen Astronomen!

Ein entsprechendes Fragezeichen kann man hinter die konventionelle Theorie der Galaxien-Entstehung setzen.

Der Astronom Pavel Kroupa von der Universität Bonn hinterfragt aufgrund von Beobachtungen über die Nachbargalaxien, die die Milchstraße, d.h. unsere Galaxie, umgeben, die Existenz der Dunklen Materie. Zur Lokalen Gruppe gehören der Andromedanebel und 24 kleine Galaxien, sogenannte Satellitengalaxien.

Die Forschergruppe um Professor Kroupa konnte zeigen, daß die Satellitengalaxien in einer Scheibe angeordnet sind und sich wie Planeten auf einer Ebene um die Milchstraße und den Andromedanebel drehen.

Aus Sicht der klassischen Standardkosmologie, die weitgehend auf der Vorstellung der Dunklen Materie beruht, wird diese Scheibe nicht erwartet, vielmehr müßten die Satellitengalaxien kreuz und quer um Milchstraße und Andromedanebel herumkreisen.

Wie Reich dargelegt hat, entstehen Galaxien wahrscheinlich dadurch, daß zwei kosmische Orgonenergie-Ströme aufeinandertreffen und sich spiralförmig überlagern. Dadurch ist eine Fläche im Raum gegeben, auf der es zu vielen kleineren Überlagerungen kommt.

Auf kleinerer Ebene entstehen so innerhalb der Galaxien die scheibenförmigen Sonnensysteme und auf einer größeren Ebene außerhalb der Galaxien die erwähnten scheibenförmig angeordneten „Satellitengalaxien“.

Was Andromeda betrifft habe ich in Überlagerung und Teilung von galaktischen Systemen folgendes angemerkt:

Jeder unvoreingenommene „Laie“, der die beeindruckenden Satellitenbilder von Hurrikanen betrachtet, muß unwillkürlich an eine Spiralgalaxie denken. (…) In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, daß Spiralgalaxien häufig paarweise auftreten, wobei eine Galaxie gewöhnlich deutlich größer ist als ihr Partner, außerdem drehen sie sich meist in entgegengesetzter Richtung, eine im Uhrzeigersinn, die andere entgegengesetzt. Als Beispiel ließe sich das Paar Milchstraße/Andromedanebel anführen. Spontan muß man an Hoch- und Tiefdruck-Gebiete denken.

Die von dem Orgonomen Robert Harman dargelegte Kosmologie (siehe meinen soeben zitierten Aufsatz) unterscheidet sich aufgrund der neueren astronomischen Erkenntnisse seit den 50er Jahren zwar stark von Reichs Darlegungen, aber auch er sagt aus ganz anderen Überlegungen heraus die Organisation der Galaxien in virtuellen Flächen voraus.

Reich hat seine Theorie zur Entstehung von Galaxien 1951 in seinem Buch Cosmic Superimposition (Die kosmische Überlagerung, Frankfurt 1997) auf fünf Druckseiten im Kapitel „Superimposition in Galactic Systems“ (Überlagerung in galaktischen Systemen) das erste Mal dargelegt.

Als erstes Beispiel für die „Überlagerung“ kosmischer Ströme präsentiert Reich die Galaxie M 101. Sie sieht in etwa wie folgt aus:

Hierzu schreibt Reich:

Mindestens vier Arme sind deutlich auszumachen, möglicherweise besteht aber das gesamte System aus fünf oder sechs Armen. Am spiralförmigen Bewegungsverlauf, wie ihn die Fotographie belegt, kann es keinen vernünftigen Zweifel geben. Es ist ein überaus beeindruckendes Bild der KOSMISCHEN ÜBERLAGERUNG von mehr als zwei kosmischen Orgonenergieströmen. Im Zentrum, wo die verschiedenen Ströme miteinander verschmelzen, erkennen wir die nahezu kreisrunde Form des zukünftigen „Kerns“. Dies ist der wachsende, anfangs scheibenförmig abgeflachte Kern des galaktischen Systems.

Reich zufolge wird die Form der Galaxien vom Winkel bestimmt, mit dem die sich überlagernden Orgonenergie-Ströme aufeinandertreffen. In dem erwähnten Kapitel von Die kosmische Überlagerung präsentiert er entsprechende Skizzen.

Hier detaillierte Infrarotaufnahmen von sechs Spiralgalaxien. Im Bereich des Infraroten („Wärmestrahlung“) sieht man sozusagen die „Skelette“ der Galaxien: die nackten Sterne, ohne Verzerrungen der Spiralgestalt durch „kalten“ Staub und Gase. Bis heute wissen die Astronomen nicht, was die Sterne veranlaßt hat, sich in derartigen Spiralstrukturen zusammenzufinden. Die Infrarotaufnahmen der ESO sollen zum Verständnis der zugrundeliegenden Vorgänge beitragen.

Die erste Aufnahme in der Bildfolge unten zeigt NGC 5247, die zweite M 100 (NGC 4321). Es folgt als drittes Bild NGC 1300, das prototypische Beispiel einer „Balkengalaxie”.

In der unteren Reihe macht als viertes Bild NGC 4030 den Anfang. Am Ende stehen NGC 2997 und schließlich NGC 1232, das als Zwischending zwischen einer Balkengalaxie und einer normalen Spiralgalaxie klassifiziert wird.

Die ersten beiden Darstellungen zeigen, wie Reich mit diesen Aufnahmen umgegangen wäre. Die roten Pfeile sollen die Richtung der sich überlagernden Orgonenergie-Ströme aufzeigen. Ich habe sie in Anlehnung an Reichs entsprechende Darstellungen in Die kosmische Überlagerung eingezeichnet. Auch ist zu bedenken, daß sich die Galaxien ja schließlich wie Feuerräder drehen.

Es bleibt das Einströmen der blauen Orgonenergie hin zu einem meist orangefarbenen ORANUR-Kern. Für NGC 1232, die letzte Galaxie der obigen Bildfolge, sieht das wie folgt aus:

So ungefähr wird sich auch unsere eigene Milchstraße von außen präsentieren:

Überlagerung im Sonnensystem

22. März 2015

In Die kosmische Überlagerung theoretisiert Reich, aufgrund seiner eigenen Beobachtungen in Maine, daß die Nordlichter (Aurora Borealis) eine orgonotische Erstrahlung am äußeren Rand der Atmosphäre darstellen und daß dabei die Überlagerung des Galaktischen Orgonenergie-Stromes mit dem Äquatorialen Orgonenergie-Strom eine Rolle spielt. Der Galaktische Orgonenergie-Strom trifft von Südwesten kommend in einem Winkel von 62° auf den Äquatorialen Orgonenergie-Strom. (Hier ein schönes Bild der Überlagerungsfunktion bei einem Nordlicht.)

Ein grundsätzliches Problem dieses Erklärungsversuchs sind die Südlichter (Aurora Australis) die symmetrisch zu den Nordlichtern am Südpol auftreten, was eher auf eine rein mechanische (eben „symmetrische“) Erklärung deutet: die Wechselwirkung zwischen dem Magnetfeld der Erde und dem Sonnenwind, wobei ähnliche Leuchterscheinungen auftreten wie in einer Neonröhre.

Die beiden norwegischen Forscher Nikolai Østgaard und Karl Laundal von der Universität Bergen berichten jedoch, daß die beiden Auroren überraschenderweise vollkommen asymmetrisch sein können.

Zwar ist bereits bekannt, daß das Magnetfeld der Erde auf der Nord- und Südhalbkugel nicht ganz symmetrisch ist, doch lasse sich damit ein solch großes Ungleichgewicht nicht erklären, schreiben die Wissenschaftler. Sie vermuten daher, daß sich zwischen der nördlichen und südlichen Hemisphäre elektrische Stromflüsse ausbilden, die auch einen massiven Einfluß auf die Ausbildung von Polarlichtern haben.

auroren

Mit der Überlagerungsfunktion in einem größeren Maßstab haben wir uns bereits in Eine Stippvisite im blau-grünen Galaxien-Zoo (Teil 2) beschäftigt. Es ging darum, daß in Galaxien die Orgonenergie von außen her einströmt und dergestalt für die flache Rotationskurve sorgt. Sonnensysteme scheinen „mechanischer“ zu funktionieren, d.h. die Rotationskurve sinkt getreulich der Gravitationstheorie Newtons zum Rand hin ab. Doch zeigt der Rand des Sonnensystems andere Anzeichen einer erhöhten orgonotischen Aktivität. Beispielsweise haben die äußeren Planeten sehr viele Monde, die Planeten sind sehr aktiv, fast sonnenartig wie Jupiter, und nicht zuletzt weisen sie „Ringe“ auf.

In Die kosmische Überlagerung führt Reich aus:

(…), daß die Bildung galaktischer Systeme von derselben [Überlagerungs-] Funktion abhängig ist wie die Entstehung der einzelnen Sterne innerhalb einer Galaxie sowie der Planeten, die einen Fixstern umkreisen. Der Ring um den Saturn deutet darauf hin, daß sich der Planet aus scheibenförmig konzentrierter Orgonenergie entwickelt hat (S. 76).

Tatsächlich hat der Saturn mehrere Ringe: von innen nach außen sind das die Ringe D, C, B, A, F, G und E. An dem 1979 entdeckten F-Ring, zeigt sich, daß Reich den Saturn mit vollem Recht im Zusammenhang mit der Überlagerungsfunktion gesehen hat:

Erstens wurde 2004 mittels Cassini entdeckt, daß die verschiedenen Stränge des F-Ringes keine individuellen Ringsegmente bilden, wie man ursprünglich annahm, sondern zumindest vorübergehend, d.h. 2004 und 2005, eine einzelne Spirale darstellen, die sich mindestens dreimal um den Saturn windet.

Zweitens war der F-Ring 2009, als Cassini ihn aufnahm, verglichen mit dem Vorbeiflug von Voyager 1988/81, doppelt so hell und dreimal so breit.

Diese Veränderbarkeit der Ringe stellt die mechanistische Forschung vor ein Rätsel: Wie konnten sie sich bilden, erhalten und dabei dann auch noch ständig verändern?

F-Spirale

2009 wurde von der Entdeckung eines neuen Saturn-Rings berichtet. Er hat gigantische Ausmaße: er ist etwa das 12,5 fache der Entfernung Erde-Mond breit und etwa das 6 fache dieser Distanz dick. Verglichen mit dem neuen Ring ist Saturn selbst nur ein Punkt.

Der Astronom Anne Verbiscer von der University of Virginia und seine Kollegen betrachten den Saturn-Mond „Phoebe“ als Quelle des Rings. Meteoriten-Einschläge auf Phoebe würden den Ring ständig mit neuem Staub füttern.

Anders als alle bisher bekannten Planetenringe kreist er nicht in der Äquator-Ebene um seinen Planeten, sondern in der Umlaufbahnebene des Saturns um die Sonne. Die beiden Ebenen schneiden sich in einem Winkel von 26 Grad. Die Forscher vermuten zudem, daß sich der Ring von oben gesehen im Uhrzeigersinn dreht – im Gegensatz zum Großteil der andere Ringe und Monde, die sich im Gegenuhrzeigersinn drehen.

Die Neigung des neuen Rings erinnert an die Neigung der Ekliptik der Erde, die von Reich in Die kosmische Überlagerung auf die Wechselwirkung der beiden bereits oben erwähnten Orgonenergie-Ströme im Sonnensystem zurückgeführt wurde: des „Äquatorialen OR-Stroms“ und des „Galaktischen OR-Stroms“. Der amerikanische Orgonom Robert Harman hat dies für die restlichen Planeten in Celestial Motion (Part I): A Lawful Relationship Between the Rotation Of the Planets and the Galactic Plane analysiert. Ob die Neigung des neuendeckten Saturn-Rings ebenfalls mit der Wechselwirkung zwischen den beiden Orgonenergie-Strömen erklärt werden kann, bleibt abzuwarten.

Diagram of Saturn's Largest Ring

DOR-Wolken und DOR-Linien

20. März 2015

DOR-Wolken sind eine alltägliche Erscheinung. Sie sind typischerweise eckig und sehen aus wie Stahlwolle, die am Himmel hängt. Beobachtungen überzeugen schnell, daß ihre schwarz-graue Farbe weder etwas mit der dicke der Wolke zu tun haben kann noch mit dem Stand der Sonne.

Derartige Wolken „inmitten von Regenwolken zeigen das Vorhandensein von Ea an“ (Reich: Das ORANUR-Experiment II, S. 226). Siehe dazu auch Edens Die orgonomische UFO-Forschung – Ein Überblick.

Hier weitere Photos von DOR-Wolken, wie Reich und Eden sie beschrieben haben:

http://www.flickr.com/photos/94061424@N00/861224878/

http://www.flickr.com/photos/14580645@N05/2308197992

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Beleuchtete_Wolken_Dresden.jpg

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1028745/bilder/image_main/

http://www.boisedailyphoto.com/2012/04/cloud-contrast.html

http://www.free-background-wallpaper.com/image/117/Deep-Bank-Cloud-Background&search=clouds

Zur Ergänzung möchte ich auf etwas verweisen, was mehr oder weniger auf meinem eigenen Mist gewachsen ist. In Ea und die Wellenfunktion habe ich dazu u.a. folgendes geschrieben:

Der amerikanische Arzt Max Bloom hat zweimal am morgendlichen Himmel seltsame linealgerade dunkle Streifen beobachtet, wobei einer zusammen mit einem welligen Kondensstreifen auftrat, der verwehte und sich auflöste, während die schnurgerade Linie bestand hatte. Durch diesen Bericht sensibilisiert habe auch ich Anfang 1985 in Schleswig-Holstein, erneut etwa ein Jahrzehnt später in Hamburg und dann wieder 2004 in Westfalen, jeweils am frühen oder späten Nachmittag solche subtilen aber nichtsdestoweniger unzweideutig mathematisch perfekten und zweifellos artifiziellen dunklen Streifen gesehen, die übrigblieben, als die verwirbelten Kondensstreifen langsam verwehten und sich auflösten.

Charakteristischerweise erwägt Bloom, der (genau wie ich) kein Flugzeug sah, nicht die Möglichkeit, daß UFOs für diese seltsame und offensichtlich sehr seltene Erscheinung verantwortlich sein könnten. Eine solche Spekulation wäre nur folgerichtig gewesen, denn einerseits wurden UFOs mit bestimmten „Kondensstreifen“ oder „gasförmigen Himmels-Bändern“ in Verbindung gebracht und andererseits glaubte Reich, daß DOR-Wolken (genauer gesagt die typischen „Trockenheitswolken“), welche „mechanisch kantig“ aussehen und eine „schmutzige, stahlgraue Farbe“ haben, von UFOs erzeugt werden. Ich kann mir jedenfalls keinen Mechanismus vorstellen, wie Flugzeuge die von Bloom beobachteten Linien zuwege bringen sollen, zumal sich normalerweise Kondensstreifen und DOR ausschließen.

Besonders interessant ist Blooms Beobachtung eines „nackten“ DOR-Streifens ohne begleitenden Kondensstreifen, der einen Schatten auf eine unter ihm befindliche Wolke warf. Die Dunkelheit des geworfenen Schattens wollte nicht recht zu der scheinbaren Dichte des DOR-Streifens passen. „Für etwas“, schreibt Bloom, „das so durchsichtig war, blockierte es viel des Sonnenlichts.“ Ähnliches habe auch ich beobachtet, obwohl ich nur den Schatten auf der weißen Cumuluswolke sah, nicht aber den schattenwerfenden DOR-Streifen selbst, der offenbar viel zu subtil war, um vom Boden aus gesichtet werden zu können.

Hier das Photo einer DOR-Linie: „Etwas fiel vom Himmel und hinterließ eine lange schwarze Wolke, die auf die Erde herabreichte. Die schwarze Wolke sah wie Satan aus, der auf die Erde fiel.“ Zur weiteren Illustration hier einige Videos aus YouTube, wobei ich mich jedoch ausdrücklich von all dem „Chemtrail“-Unsinn, der hier geboten wird, distanzieren möchte. Siehe dazu Die Wolken sterben (Teil 2).

Was die Verbindung von DOR-Linien und UFOs betrifft, möchte ich auf folgendes verweisen: dieses Photo zeigt eine DOR-Linie in Verbindung mit einem UFO. Allgemein zur Verbindung von DOR-Wolken und UFOs siehe den Blogeintrag Jerome Eden: Kann der Planet Erde gerettet werden? (Teil 1).

Im Anschluß an den Italiener Giobanni Schiaparelli hat der bedeutende amerikanische Astronomen Percival Lowell die berühmt-berüchtigten „Marskanäle“ entdeckt. Über 50 Jahre später mit Beginn der Raumfahrt war „natürlich“ Lowells Theorie widerlegt und für die amerikanischen Wissenschaftler Carl Sagan und Paul Fox war

die überwiegende Mehrzahl der Kanäle (…) weitgehend ein Phantasieprodukt (…) ein anschauliches Beispiel für die Unzuverlässigkeit des Systems von Augen, Hirn und Hand unter schwierigen Beobachtungsbedingungen. (A.C. Clarke: Geheimnisvolle Welten, München 1981)

So wurde wieder einmal eine potentiell sehr wichtige Entdeckung vom Strom des sich akkumulierenden menschlichen Wissens entfernt.

1971, im Jahre der kartographischen Erfassung des Mars durch Mariner 9, machte der amerikanische Astronomen Peter Boyce eine überraschende Entdeckung in Chile an einem der besten Teleskope der Welt. Er sah „plötzlich von der Spitze eines der trompetenförmigen Dunkelgebiete (Syrtis major) in der Äquatorzone des Planeten einen klassischen Lowellschen Kanal ausgehen.“ Dann „erschienen weitere Markierungen, darunter immer mehr Linien und ‘Oasen’.“ Durch ein weiteres Teleskop sah auch sein Kollege Jim Westfall, sie „plötzlich überall auftauchen“ (ebd.).

Was hatte Lowell wirklich gesehen? Über die Oberfläche ziehender Staub, wie Boyce glaubt? Oder waren es vielleicht eine Art von „DOR-Linien“? Was hat es mit den dunklen Linien („Brücken“) auf dem Mond auf sich, die ich in Ea und die Wellenfunktion beschreibe? DOR-Linien?

Auf dem Jupitermond Europa wurden rätselhafte Linien entdeckt – dunkel und gerade – sie werden als „Risse in einer dicken Eisschicht“ interpretiert. Man sprach aber auch von

Serien von eigenartigen, feinen, dunklen Linien, die bis zu Tausenden von Kilometern lang und über diese Distanz bemerkenswert gerade sind. Ihr Ursprung bleibt vorerst ein Rätsel. (Guest, J., et al.: Planeten Geologie, Freiburg 1981)

Am 19.10.03 machte der Astrophotograph Olivier Meeckers ein Photo des Jupiters, auf dem ein unerklärlicher schwarzer Fleck zu erkennen ist. Eine DOR-Wolke?

Nun, die Linien auf dem Jupitermond seien Bruchlinien und die schwarzen Flecken auf dem Jupiter selbst Folgen von Meteoriten-Einschlägen. Klingt vernünftig und stimmt mit großer Wahrscheinlichkeit auch. Trotzdem sollte man DOR-Linien und DOR-Wolken nicht ausschließen, die man schließlich auf der Erde direkt beobachten kann.

Was ist mit den Sonnenflecken? Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Theorie des berühmten britischen Astronomen Fred Hoyle und seines Schülers N. Chandra Wickramasinghe, denen zufolge Viren und Bakterien im kosmischen Staub vorhanden sind und vom Sonnenwind getrieben auf die Erde herunter prasseln.

Die beiden Forscher konnten für die Zeit seit 1761 alle 11 Jahre eine große Grippeepidemie nachweisen. Dabei ist nicht nur auffällig, daß dieser 11-Jahresrhythmus mit der Sonnenfleckenaktivität synchron läuft, sondern auch mit dem Rhythmus, in dem Dürrekatastrophen auftreten.

Vielleicht haben die Grippeepidemien nichts mit „Viren aus dem All“ zu tun, wie Hoyle und Wickramasinghe annehmen, sondern mit einem vermehrten DOR-Gehalt der Erdatmosphäre entsprechend dem periodischen DOR auf der Sonnenoberfläche.

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Weltall und Krebs

4. März 2015

Reich hatte die Tendenz, Gegebenheiten nicht auf die mythische Vergangenheit zurückzuführen, sondern mit dem Geschehen im Hier und Jetzt zu erklären. Beispielsweise führte er die chemischen Elemente der Atmosphäre auf Überlagerungsvorgänge zurück, die sich heute abspielen und nicht nur während der Formierung der Sonne und ihrer Planeten aus der Urwolke oder gar auf den Urknall zurückgehen. Ähnliches läßt sich über die Entstehung von Mikroorganismen sagen.

Mechanistische Wissenschaft erkennt man daran, daß keine Funktionsgesetze angegeben werden, auf deren Grundlage sich die Phänomene organisch entwickelt haben. Vielmehr wird alles auf mechanische Zufallsereignisse zurückgeführt.

Beispielsweise würden sich Sterne aus kosmischem Staub entwickeln, wenn dieser zufällig durch die Schockwellen von Supernovae zusammengepreßt wird. Die Planeten hätten sich dann aus den um die Sonne kreisenden Resten des kosmischen Staubes aufgrund von Gravitation „zusammengeklumpt“. Die Entwicklung auf der Erde bis heute wäre ähnlich mechanisch verlaufen.

Reich hatte ein grundsätzlich anderes Bild vom Kosmos, bei dem die Überlagerung eine zentrale Rolle spielt. Die Galaxien sind aus der Überlagerung freier kosmischer Orgonenergie entstanden. Die Sterne und ihre Planeten wären das Resultat der Überlagerung auf nächst kleinerer Ebene. Die Elemente der Atmosphäre und des Wassers (insbesondere Wasserstoff und Sauerstoff) bildeten sich durch Mikroüberlagerung in der dichten Orgonenergie-Hülle der Erde und bilden sich noch heute kontinuierlich.

In der Schule, den Universitäten und der populärwissenschaftlichen Literatur lernt man, daß die Atmo- und Aquasphäre in der Frühzeit der Erde durch Vulkanismus sozusagen „ausgedünstet“ wurde. Das wird uns als unumstößliche, kaum hinterfragbare Wahrheit verkauft. Reichs Theorie wirkt da hoffnungslos antiquiert.

Francis Albarède vom Laboratoire des Sciences de la Terre der Claude Bernard Universität in Lyon wendet gegen die herrschende Lehrmeinung ein, daß der Erdmantel, aus dem die Lava der Vulkane emporsteigt, sehr wenig Wasser enthält. Während der Frühphase des Sonnensystems wäre die Temperatur bis etwa zur Jupiter-Bahn viel zu hoch gewesen, als daß Wasser zusammen mit dem anderen Material des Planeten hätte kondensieren können. Erst viel später hätte die Anziehungskraft der großen äußeren Planeten wasserbedeckte Asteroiden aus den kalten Randbereichen des Sonnensystems in Richtung Erde geschleudert.

In der Biologie wird alles auf Urzellen zurückgeführt, die sich vielleicht schon vor 3,5 Milliarden Jahren über zufällige chemische Reaktionen auf der sich langsam erkaltenden Erde gebildet hätten. Manche verlagern die Anfänge des Lebens sogar in die unerforschlichen Weiten des Weltraums: „Panspermie“.

Als möglicher Beleg für die Panspermie gilt beispielsweise der Meteorit ALH84001. 2002 lieferte eine Studie von NASA-Forschern des Johnson Space Center in Houston die bis dahin stärksten Beweise, daß die in dem vom Mars stammenden Meteoriten gefundenen Magnetit-Körnchen von Bakterien produziert worden sind. 25 Prozent des Materials, so zeigte ein Test, müssen organischen Ursprungs sein. Noch heute wird ALH84001 kontrovers diskutiert.

Natürlich hätte auch die Orgonomie ein wirkliches Problem, sollte im Sonnensystem es außerhalb der Erde kein mikrobiotisches Leben geben, entstehen doch Bione überall dort, wo Materie in Wasser quillt.

Das mit den Bionen und dem beständigen Entstehen von neuem Leben ist keine bloß akademische Frage, sondern eine von Leben und Tod, die uns alle ganz konkret betrifft:

Vor einigen Jahren hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mediziner Wolfgang Wodarg vor möglichen Gesundheitsrisiken von Massenimpfungen, damals gegen die Schweinegrippe, gewarnt.

Der Nährboden des Impfstoffs von Novartis bestehe aus Krebszellen tierischer Herkunft. Man wisse nicht, ob es dabei ein Allergierisiko gebe. „Und viel wichtiger: Einige befürchten, daß bei geringen Verunreinigungen aus diesen hochpotenten Krebszellen ein Krebsrisiko für die Geimpften besteht“, so der Mediziner weiter. „Das kann man aber erst nach vielen Jahren und vielen Testpersonen auswerten. Das ist also ein Massenversuch.“

Verunreinigungen aus Krebszellen!

In Der Krebs führt Reich aus, daß „T-Bazillen“ aus Gewebsdegeneration hervorgehen. Das Gewebe verfault buchstäblich und zerfällt in winzige toxische Mikroorganismen, die man unter extremer Vergrößerung gerade noch im Lichtmikroskop erkennen kann, die besagten T-Bazillen. Sie regen zur Tumorbildung an und die Tumoren zerfallen wiederum in T-Bazillen.

Reich zeigte diese Zusammenhänge, indem er Versuchsmäusen verhältnismäßig gigantischn Dosen von T-Bazillen injizierte. Es ist kein Vergleich zu dem, was bei einer Impfung in den menschlichen Organismus gelangen könnte, trotzdem verlohnt es sich, Reichs Beschreibung mit Wodargs Befürchtungen zu vergleichen. Reich:

Die Überschwemmung des Organismus mit T-Bazillen führt zu allmählicher Kontraktion und Schrumpfung der Gewebe sowohl wie der einzelnen Zellen. Infolge davon treten auf: Abmagerung, Atrophie und Degeneration der Zellen, die schließlich in putriden Zerfall, einfach in Fäulnis übergehen. Es ist genau derselbe Prozeß, der sich beim krebskranken Menschen abspielt. Bei den T-Versuchs-Mäusen ist dieser Prozeß der Schrumpfung durch die Injektion von vornherein allgemein hervorgerufen. Bei den krebskranken Menschen geht die biophysikalische Schrumpfung infolge charakterologischer Resignation der T-Bazillen-Bildung voran. Die nun immer mehr zur Ausbildung gelangenden T-Bazillen beschleunigen den allgemeinen Schrumpfungsprozeß und regen zu lokalen Abwehrversuchen, d.h. Tumorbildung an. (Der Krebs, Fischer TB, S. 268).

Reich (S. 295f) erklärt einen Teil der Vererbung von Krankheiten damit, daß über die Blutbahn T-Bazillen von der Mutter auf das ungeborene Kind übergehen können.

Aus orgonomischer Sicht ist es schon etwas gruselig, wenn bei Impfungen „inaktivierte“ Viren oder Bruchstücke von Viren in die Blutbahn Gesunder injiziert werden, um so deren Immunsystem zu aktivieren. Ungewollt könnte hier das gleiche Geschehen wie im Mutterleib: die Weitergabe einer „Krankheitsanlage“ von einem Organismus zum anderen.

Hinzu kommt ein anderer Aspekt, den die Reichsche Bion-Forschung nahelegt: die Möglichkeit von „Pleomorphismus“, d.h. Viren können sich in Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen verwandeln und so das ganze schlichtweg unkontrollierbar werden. Pleomorphismus muß der im wahrsten Sinne des Wortes „sterilen“ mechanistischen Biologie durch die Lappen gehen, weil bei seinem Auftreten die entsprechenden Proben als „kontaminiert“ verworfen werden.

Siehe dazu meine Besprechung von Alan Cantwells The Cancer Microbe.

Betrachtet man Bione, etwa „rote“ Blutkörperchen, aus näherer Distanz, d.h. unter dem Mikroskop, erweisen sie sich als kleine blaue Orgonenergie-Sphären. Entsprechendes findet sich auch auf einer ganz anderen Größenebene. Man betrachte nur einmal die Orgonenergie-Hülle der Erde.

Das gleiche gilt für unseren Mond. Jeder kann den von Reich als Orgonenergie-Hülle interpretierten blauen Saum des Mondes sehen. In den Worten von Jerome Eden:

Eigene, persönlich gemachte Beobachtungen des Mondes mit einem 16x-Fernrohr weisen auf eine tiefblaue Orgonenergie-Hülle hin, die den Erdtrabanten umgibt. Besonders bei Vollmond kann man beobachten, wie diese bläuliche Energiehülle um die Ränder des Mondes schimmert und pulsiert.

1942 hat Reich bei einer Mondfinsternis beobachtet, daß der dunkle Halbkreis des Mondes viel kleiner ist als der helle und interpretiert dies als eine Erstrahlung der Orgonenergie-Hülle des Mondes.

Die NASA berichtet, daß bei Vollmond, wenn der Erdtrabant vom Schweif unserer Magnetosphäre getroffen wird, Staubstürme und elektrostatische Entladungen auf dem Mond auftreten. Dieser Effekt sei zum ersten Mal 1968 beobachtet worden, als Surveyor 7 nach Sonnenuntergang ein seltsames Leuchten am Mondhorizont photographierte.

080418-surveyor-02

Zu dieser Zeit konnte niemand dieses Phänomen erklären. Doch heute glaubt die NASA, es sei Sonnenlicht gewesen, das vom elektrisch aufgeladenen Mondstaub, der knapp über der Oberfläche schwebte, gebrochen wurde. Die mechanistische Theorie besagt, daß der Mond mit Elektronen beschossen wird, die vom Magnetfeld der Erde eingefangen wurden. Während die Photonen des Sonnenlichts diese Elektronen wieder aus der Mondoberfläche wegschlagen, könnten sie sich auf der sonnenabgewandten Seite ansammeln und so der Mondoberfläche eine starke negative Ladung geben. Der negativ geladene Mondstaub würde anfangen zu schweben und sich aufgrund der Ladungsunterschiede zwischen der Tag- und Nachtseite bewegen.

Die mechanistische Wissenschaft findet für alles eine meist recht komplizierte „Erklärung“. Sie verliert dabei aber den Überblick und geht an den Zusammenhängen vorbei. Etwa dem, daß „blaue Säume“ universell im Planetensystem zu finden sind. Beispielsweise entdeckte die Sonde Cassini sowohl beim Saturn als auch beim größten Saturnmond Titan blaue Orgonenergie-Hüllen.

Von der Erde aus gesehen erscheint der Saturn gelb, doch hat Cassini 2005, zur Überraschung der Wissenschaftler am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena, über der Nordhalbkugel des Saturn einen Himmel photographiert, der in einem satten Orgonblau erstrahlt:

Saturn

Auch vom Vorbeiflug am Titan schickte uns Cassini Photos zu, auf denen eindeutig eine blaue Orgonenergie-Hülle zu sehen ist:

Titannackt

TitanSchichten

Auf einem Falschfarbenphoto (Ultraviolett und Infrarot) sieht das ganze noch spektakulärer aus:

Titanblau

Titan ist der erdähnlichste Himmelskörper im Sonnensystem. Was sein blaues Energiefeld betrifft, das dem der Erde ähnelt, ist vielleicht erwähnenswert, daß dieser Saturnmond ungefähr so von Methan bestimmt wird, wie die Erde von Wasser und daß auf der Erde Methan mit bionösem Zerfall assoziiert ist, der mit einem bläulichen Leuchten einhergeht. Außerdem setzen die Wissenschaftler die Methan-Atmosphäre mit der ursprünglichen Erdatmosphäre gleich – der Voraussetzung des Beginns bionösen Lebens.

Schließlich zwei Kleinstplaneten, die von Hubble aufgenommen wurden. Ceres:

Ceres

Vesta:

Vesta

Zum Abschluß: der Sonnenuntergang auf dem „roten Planeten“ Mars ist blau.

Eine Stippvisite im blau-grünen Galaxien-Zoo (Teil 2)

28. Juli 2014

Ein internationales Forscherteam um Gianfranco Gentile von der Universität in Gent ist auf Ungereimtheiten in der bisherigen Theorie von der Dunkelmaterie gestoßen. Die „Dunkelmaterie“ wurde vor allem postuliert, um den Zusammenhalt von Galaxienhaufen und die Rotationskurve von Galaxien zu erklären. Während sich die Planeten in einem Sonnensystem getreu den Gravitationstheorien Newtons und Einsteins so verhalten, daß sich ein innerer Planet wie Merkur schnell die Sonne umrundet, hingegen ein äußerer Planet wie Uranus sich entsprechend langsam bewegt, ist bei Galaxien die „Rotationskurve“ jedoch flach (teilweise sogar ansteigend!), d.h. die Sterne am Rande der Galaxie bewegen sich genauso schnell (wenn nicht sogar schneller!) wie die im Zentrum.

Die Orgonomie erklärt das damit, daß getreulich Reichs Überlagerungstheorie ständig frische Orgonenergie in die Galaxie einfließt und entsprechend die äußeren Sterne „antreibt“. Die mechanistische Wissenschaft hingegen erklärt die flache Rotationskurve mit der zusätzlichen Masse der unsichtbaren Dunkelmaterie: anders als im Sonnensystem ist die Masse einer Galaxie nicht im Zentrum konzentriert, sondern so verteilt, daß dabei die flache Roationskurve herauskommt.

Die Forscher um Gentile stießen nun jedoch bei ihren Berechnungen zur Verteilung Dunkler und sichtbarer Materie auf einen unerwarteten Zusammenhang: Es gibt möglicherweise eine bisher unbekannte Verbindung zwischen den beiden Materieformen. „Sie scheinen sich auf eine rätselhafte Weise miteinander auszutauschen“, erklärt [einer der Forscher]. So ist im Zentrum großer Galaxien offenbar gar keine Dunkle Materie nötig, um die beobachteten Gravitationseffekte zu erklären. Erst außerhalb einer bestimmten Grenzfläche hätte die Dunkle Materie dann einen Einfluß.

Mit anderen Worten, die mysteriöse „Dunkelmaterie“ verhält sich alles andere als mechanisch, weshalb die Mechanisten komplizierte Wechselwirkungen zwischen der normalen Materie und der Dunkelmaterie postulieren müssen. Oder die Gravitationsgesetze von Newton und Einstein müßten umgeschrieben werden, doch dem steht entgegen, daß die Dunkelmaterie, wie erwähnt, auch bei anderen Beobachtungen eine Rolle spielt.

bulletcluster

2006 berichtete New Scientist (Nr. 2566) über den ersten direkten Nachweis für Dunkelmaterie. Beim Galaxienhaufen 1E0657-56, dem „Bullet Cluster“ (siehe Bild oben), könne man anhand der Kollision eines kleinen mit einem großen Galaxiehaufen beobachten, wie sich normale Materie und Dunkelmaterie voneinander trennen.

Sieht man nicht eher die Teilung eines galaktischen Systems und die dabei freiwerdende Orgonenergie? – vgl. Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen.

Wie immer dem auch sei, eine Beobachtung in unmittelbarer Nähe unserer Milchstraße stellt in Frage, ob es die Dunkelmaterie überhaupt gibt. Pavel Kroupa und sein Team vom Argelander-Institut für Astronomie (AIfA) der Universität Bonn, Gerhard Hensler, Leiter des Astronomischen Instituts der Universität Wien, und Helmut Jerjen von der Australian National University fanden, daß die Satellitengalaxien der Milchstraße entgegen den Voraussagen der gängigen Kosmologie nicht gleichmäßig verteilt sind, sondern in einer Ebene, einer Art Scheibe, rechtwinklig zur Milchstraße liegen.

Kroupa, Hensler und Jerjen argumentieren, daß infolge der Entstehung der Satellitengalaxien durch Kollision zweier Urgalaxien, die dann unsere Milchstraße bildeten, die Satellitengalaxien keine Dunkle Materie enthalten können. Doch da die Sterne in den Satellitengalaxien sich so schnell bewegen, als wäre Dunkelmaterie anwesend, schlagen die Forscher vor, ganz auf die Dunkelmaterie zu verzichten und stattdessen Newtons Gravitationsgesetz umzuformulieren.

Dieser Ansatz bringt dann aber das Problem mit sich, daß es, wie anfangs gezeigt, überzeugende Belege für die Existenz der Dunkelmaterie gibt.

Die Bewegung von Zwerggalaxien um die großen Galaxien, wie etwa die Milchstraße oder Andromeda, stellt generell das gesamte mechanistische Weltmodell in Frage, das typischerweise bisher davon ausging, daß sich die Zwerggalaxien vollkommen chaotisch (mechanisch) um die Großgalaxien herum bewegen. Geraint Lewis (University of Sydney) et al. hatten im letzten Jahr jedoch bekanntgegeben, daß die Hälfte der Zwerggalaxien, die Andromeda umrunden, dies geordnet in einer 300 000 Lichtjahre dicken Scheibe tun. Nunmehr stelle sich überraschend heraus, daß entsprechendes auch bei anderen großen Galaxien auftrete. Lewis:

Überall sahen wir diese seltsam kohärente koordinierte Bewegung der Zwerggalaxien. Daraus können wir extrapolieren, daß diese kreisförmigen Ebenen tanzender Zwerge universal sind und in etwa 50 Prozent der Galaxien beobachtet werden. Das ist ein großes Problem, das unseren kosmologischen Standardmodellen widerspricht. Es ist eine Herausforderung unserer Vorstellung, wie das Universum funktioniert, einschließlich der Natur der Dunklen Materie.

Interessant, wie der Redakteur von world-science.net fortfährt – als beschreibe er die kosmische Orgonenergie, d.h. die von Reich beschriebene „Dunkelmaterie“:

Die Forscher glauben, daß die Antwort in einem derzeit unbekannten physikalischen Prozeß verborgen liegen kann, der die Gasflüsse im Universum regelt. Einige Experten haben radikalere Vorschläge vorgebracht, einschließlich dem Verbiegen und Verdrehen der Gesetze von Schwerkraft und Bewegung. „Das Überbordwerfen scheinbar etablierter Gesetze der Physik ist äußerst unangenehm“, sagte Professor Lewis, „aber wenn unsere Beobachtungen der Natur uns in diese Richtung weisen, müssen wir einen offenen Geist bewahren. Darum geht es in der Wissenschaft.“

Ich bin überzeugt, daß sich diese Widersprüche in Nichts auflösen würden, würden die Astronomen endlich die eigentliche Quelle der Gravitation einkalkulieren: die kosmische Orgonenergie!

Kurioserweise erschien in der gleichen Ausgabe des oben erwähnten New Scientist der Aufsatz „’Ether’ Returns in a Bid to Oust Dark Matter“ des Physikers Glenn Starkman, Case Western Reserve University in Cleveland, Ohio, der sich fragt, ob das Konzept „Dunkelmaterie“ nicht überflüssiger Ballast ist. Es wäre doch viel einfacher zum guten alten Äther zurückzukehren!

Starkman und Kollegen der University of Oxford, Tom Zlosnik und Pedro Ferreira, postulieren einen Äther, der ein Feld, keine Substanz ist, und der nichts mit der Ausbreitung des Lichts zu tun hat. Seine Aufgabe ist es, die „Flexibilität“ der Einsteinschen „Raum-Zeit“ so zu erhöhen, daß Massen eine größere Gravitationswirkung haben, als von ihrem bloßen Gewicht her zu erwarten wäre.

Den Äther brachten sie ins Spiel, um eine Theorie von Jacob Bekenstein von der Hebrew University in Jerusalem, Israel zu vereinfachen, die wiederum auf einer Idee von Mordehai Milgrom, damals an der Princeton University fußte. Milgrom hatte bereits 1983 eine neue Naturkonstante in Newtons Theorie eingeführt, um die Gravitationskräfte in Galaxien ohne Dunkelmaterie erklären zu können. Bekenstein versuchte dann 2005 diese Idee mit der Allgemeinen Relativitätstheorie in Übereinstimmung zu bringen. Sein Ansatz bedurfte aber dermaßen vieler zusätzlicher Felder und Parameter, daß er nicht gerade zwingend wirkte. Starkmans Arbeitsgruppe hat Bekensteins Ansatz auf ein Feld reduzieren können: den (modifizierten) Äther.

Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!

6. Januar 2014

In der mehr oder weniger „offiziellen“ Reich-Biographie von Myron Sharaf, Fury on Earth (New York, 1983, S. 347), hat der amerikanische Cartoonist William Steig die Rolle des fanatischen Idioten zu spielen, der Reich allzu wörtlich nimmt und ihn damit diskreditiert.

Steig wurde dem breiten Publikum durch den Disney-Streifen Shrek – Der tollkühne Held bekannt, dessen Hauptfigur eines von Steigs Kinderbüchern entnommen wurde. In den letzten Jahren vor Reichs Tod gehörte er zu Reichs engerem Umfeld. Er hatte die Karikaturen zum Büchlein Rede an den Kleinen Mann beigetragen. (Eine von ihnen ziert diesen Beitrag.) Auch hatte er einige kurze Übersichtsartikel in Reichs Zeitschrift über dessen neuste Theorien verfaßt und er organisierte die Herausgabe von Contact with Space unmittelbar vor Reichs Tod.

Sharaf zitiert das Tagebuch des Schriftstellers Isaac Rosenfeld:

Die Art und Weise, in der die Orgontheorie verbreitet wird, ist oft sehr komisch. Beispielsweise sagte mir Bill Steig im Gespräch: „Ein neues [Orgone Energy] Bulletin ist gerade herausgekommen. Sehr aufregend. Reich sagt, das Licht komme nicht von der Sonne.“ Es stellte sich heraus, daß es hier lediglich um die atmosphärische Zerstreuung des Lichts geht, indem das Orgon durch die Sonnenenergie erregt wird. Aber die Form, in der diese Neuigkeit daherkommt – „Haltet die Druckmaschinen an. Das Licht kommt nicht von der Sonne!“ – ist unbestreitbar komisch.

amiutterlyworthless

Es gibt ernstzunehmende Leute, die heute, mehr als ein halbes Jahrhundert später, weitaus „absurdere“ Theorien verbreiten. Ich verweise auf meinen alten Blogeintrag über John Lear. Lear will aus „zuverlässigen Quellen“ erfahren haben, daß der Mond, die restlichen Planeten des Sonnensystems und vielleicht sogar die Sonne selbst von menschenähnlichen Lebewesen bevölkert werden. Diese Vorstellung sei nur absurd, wenn man der (im übrigen durch so gut wie keine Beobachtung gerechtfertigte!) Theorie folgt, die Sonne sei ein Fusionsreaktor, der wie eine Glühbirne elektromagnetische Strahlung (Licht und Wärme) ins All strahlt, so daß man auf dem Merkur gekocht wird, während man auf den äußeren Planeten erfriert. Einige Wissenschaftler vertreten jedoch die Theorie, daß die Sonne in Wirklichkeit eine „elektrostatisch aufgeladene Kugel ist“, die mit ihrer Umgebung wechselwirkt. Die Sonneneinstrahlung und die Temperatur auf den Planeten wird, wie Lear erfahren haben will, durch diese Wechselwirkung der Sonne mit den jeweiligen planetaren „elektrischen Atmosphären“ so geregelt, daß zwischen Merkur und Pluto überall Leben möglich sei.

Was die Gravitation anbelangt, die auf den Kleinplaneten und Monden angeblich zu klein sei, um eine Atmosphäre zu halten, und auf den angeblichen „Gasriesen“ angeblich so groß, daß wir dort wie ein Pfannkuchen plattgedrückt werden würden, verweist Lear auf die Buch Gravitational Force of the Sun von Pari Spolter. Sie vertritt die Theorie, daß im Sonnensystem die Gravitation proportional zur Beschleunigung sei und nicht zur Masse – die man eh nicht messen kann, denn schließlich kann niemand die Erde, den Mond, die Sonne, etc. „wiegen“. Entsprechend herrschen beispielsweise auf der Mondoberfläche nicht 1/6, sondern 2/3 der Erdschwere.

Wir „wissen“ natürlich alles besser, weil wir – glauben, was uns erzählt wird.

Das Rätsel des verschwundenen Staubs bei TYC 8241 2652 1

6. Juli 2012

Das mit dem kosmischen Staub ist so eine Sache. Reich hat ihn schlichtweg mit der kosmischen Orgonenergie bzw. Wolken von konzentrierter Orgonenergie gleichgesetzt. Siehe etwa Äther, Gott und Teufel. Sogar die Ringe des Saturns sollten eine orgonotische Erstrahlung sein. Mit den Saturnringen habe ich mich bereits an anderer Stelle auseinandergesetzt.

In Die kosmische Überlagerung hat Reich beschrieben, wie die Atome durch Überlagerung kleiner Orgonenergie-Ströme entstehen, doch dem „kritischen Leser“ war stets bewußt, daß „der Wissenschaft zufolge“ Atome (jenseits von Wasserstoff und Helium) natürlich in Sternen „erbrühtet“ und dann in Supernovas ins Weltall hinausgeschleudert werden. Leider stimmt diese mechanistische Theorie nicht mit den Beobachtungsdaten überein!

2006 haben Astronomen der University of California, Berkeley die Überreste der Supernova E0102 in der 200 000 Lichtjahre entfernten Kleinen Magellanschen Wolke untersucht und dabei nur 4 Prozent der vorausgesagten Menge an „kosmischem Staub“ gefunden. Bereits vorher war bei der Untersuchung von alten Supernovas innerhalb unserer Milchstraße weit weniger Staub entdeckt worden, als man erwartet hatte.

Zur Rettung ihrer Theorie verweisen die Astronomen auf eine Studie des Space Telescope Science Institute in Baltimore über die Supernova 2003gd in der Galaxie M74 (NGC 628), wo „mindestens“ 10 Prozent des theoretisch erwarteten Staubes gefunden wurden. Außerdem wird spekuliert, daß der Staub nicht gleichmäßig kugelförmig ausgestoßen wird, sondern sozusagen „in Klumpen“ – oder daß er weitaus schneller als erwartet erkaltet und so für die Infrarotdetektoren unsichtbar wird – oder daß sich die Staubpartikel bei der Ausbreitung der Wellenfront gegenseitig sozusagen „aufreiben“ und dergestalt zu klein werden, um von den Instrumenten registriert werden zu können – oder daß….

Nun haben Carl Melis (University of California, San Diego) et al. beim 450 Lichtjahre entfernten sonnenähnlichen Stern TYC 8241 2652 1 etwas absolut Erstaunliches beobachtet. Zwischen 1983 und 2009 zeigten Teleskopaufnahmen, daß der gerade mal zehn Millionen Jahre alte Stern TYC 8241 2652 1 von kosmischen Staub umgeben war und zwar genau in jenen Bereichen, wo sich bei der Sonne die Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars befinden. In etwa 50 Millionen Jahren sollten sich bei TYC 8241 2652 1 aus dem Staub die entsprechenden Planeten „ausgeklumpt“ haben. Doch tatsächlich war zwei Jahre später der Staub (eine gigantische Menge an Staub!) einfach verschwunden! Die Astronomen stehen vor einem Rätsel.

Entweder hat TYC 8241 2652 1 den Staub einfach weggeblasen, doch wie das hätte geschehen sollen, kann niemand erklären. Oder es hat sich etwas weit Spektakuläres zugetragen, das der Co-Autor Inseok Song wie folgt beschreibt:

Wenn wir eine Art lawinenartiges Wachstum beobachtet haben, dann könnte die Entstehung von Planeten sehr schnell und effizient ablaufen. Das würde bedeuten, daß Planeten von einem Augenblick auf den anderen entstehen können, wenn die Bedingungen richtig sind.

Beide möglichen Szenarios, also daß sich das Material ganzer Sonnensysteme innerhalb von extrem kurzer Zeit in Nichts auflöst oder daß Planeten sich extrem schnell formieren, deutet auf orgonotische, d.h. masse-freie Prozesse, die der „Trägheit“ nicht unterworfen sind.