Posts Tagged ‘Physik’

nachrichtenbrief105

19. März 2018

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Anmerkung zu Teil 6 von DER ORGONENERGIE-AKKUMULATOR (nachrichtenbrief97)

15. Dezember 2017

Auf S. 13 von The Orgone Energy Accumulator (The Wilhelm Reich Foundation, 1951) schreibt Reich:

Wärme selbst ist ein subjektives Gefühl, keine Energie oder eine objektive Tatsache. Objektiv ist nur die Ausdehnung von Quecksilber in einem Thermometer.

Was für eine merkwürdige Aussage! Aber bei näherer Betrachtung ist Reichs Feststellung gar nicht so daneben, denn Wärme (im Original „heat“) wird zwar definiert als Energie – aber Energie, die von einem wärmeren zu einem kühleren Gegenstand fließt. Oder wie Wikipedia es ausdrückt:

Wärme ist in der Physik die Energie, die zwischen zwei thermodynamischen Systemen lediglich aufgrund eines Temperaturunterschieds übertragen wird. (…) Wärme fließt stets vom Ort höherer Temperatur zum Ort tieferer Temperatur. Der Wärmetransport kann durch Wärmeleitung, Wärmestrahlung oder ein strömendes Medium (Konvektion) erfolgen.

Wir befinden uns in der Welt der Auseinandersetzungen zwischen Reich und Einstein über die Thermodynamik des Orgonenergie-Akkumulators. Oder mit anderen Worten: wer von Reich verlangt, unkritisch die Begrifflichkeit der gängigen Physik zu übernehmen, der führt von Anfang an die Orgonphysik ad absurdum. Buchstäblich: wenn man unhinterfragt den Begriff „Wärme“ im üblichen Sinne gebraucht, hat man bereits „Nein“ zum Orgon gesagt!

Genauso sieht das, nach dem Thermometer, mit dem zweiten „Orgonometer“ aus, dem Elektroskop. Reich schrieb 1942 in seiner Autobiographie darüber, daß wir nichts über das Wesen der Elektrizität wissen können. Wie konnte Reich so einen Unsinn schreiben, wo doch jeder von den Atomen, Ionen und Elektronen weiß? Wer sich auf diese Begrifflichkeit der Elektrophysik einläßt, läßt von Anfang an keinen Platz für das Orgon!

Reich hatte Freuds Libidotheorie so interpretiert, daß

der Trieb selbst nicht bewußt sein kann, denn er ist dasjenige, was uns regiert und beherrscht. Wir sind sein Objekt. Denken wir an die Elektrizität. Wir wissen nicht, was und wie sie ist. Wir erkennen sie nur an ihren Äußerungen, am Licht und am elektrischen Schlag. Die elektrische Welle kann man wohl messen, doch auch sie ist nur eine Eigenschaft dessen, was wir Elektrizität nennen und eigentlich nicht kennen. So wie die Elektrizität meßbar wird durch ihre Energieäußerungen, so sind die Triebe nur durch Affektäußerungen erkennbar. Die „Libido“ Freuds (…) ist nicht dasselbe wie die „Libido“ der vorfreudschen Forschung. Diese meint das bewußte Sexualverlangen, das man spürt. Freuds „Libido“, ist und kann nichts anderes sein als die Energie des Sexualtriebes. Sie könnte vielleicht einmal zu messen sein. Ich gebrauchte das Gleichnis der Elektrizität und ihrer Energie völlig unbewußt, ohne zu ahnen, daß ich sechzehn Jahre später das Glück haben würde, die Identität von bioelektrischer und sexueller Energie nachzuweisen. (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 33)

nachrichtenbrief97

14. Dezember 2017

Der Rote Faden: Der rote Faden einer Verschwörung

13. Dezember 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

b. Reich und der Kalte Krieg

c. Der rote Faden einer Verschwörung

Der Rote Faden: Reich und der Kalte Krieg

6. Dezember 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

b. Reich und der Kalte Krieg

ORANUR, DOR, CORE, ORAC, MDB

13. November 2017

Das ORANUR-Experiment

DOR und Melanor

Die DOR-Krankheit

Der OR-DOR-Metabolismus

Kosmisches Orgon-Ingenieurswesen

Physikalische Orgontherapie

Die emotionale Wüste

nachrichtenbrief86

7. November 2017

nachrichtenbrief78

17. Oktober 2017

Willi gegen den Rest der Welt (Teil 3)

3. Oktober 2017

Jerome Greenfield merkte ganz richtig über Reich an, „in vielen seiner frühen Bücher (…) scheint er zu erforschen und versuchen zu erklären, was ihn so sehr vom ‚Homo normalis‘ unterscheidet. Unter diesem Gesichtspunkt kann man seine späten Schriften z.T. als Versuch betrachten, die praktischen Konsequenzen dieses Unterschiedes zu erklären, den Grund, warum er so viel Verfolgung und irrationale Kritik erfahren mußte und wie ihn dieser Unterschied zu seinen Entdeckungen in so verschiedenen Gebieten wie Biologie, Biophysik, Physik und Meteorologie führte“ (Greenfield: „Über Probleme als ‚Reichianer’“, Wilhelm Reich Blätter 5/76, S. 96-101). So kann man Reichs gesamtes Werk durchaus unmittelbar mit seinen sexuellen Empfindungen verbinden, die ihn anders machten als die anderen. Wie seine erst zwei Jahrzehnte nach Greenfields Analyse veröffentlichten nachgelassenen Schriften zeigen, betrachtete Reich selbst schließlich seine gesamte Arbeit als Ausfluß seiner speziellen sexuellen Erfahrung.

Siehe auch „Reichs innere Stürme“ in Walter Hoppe: Wilhelm Reich und andere große Männer der Wissenschaft im Kampf gegen den Irrationalismus, Kurt Nane Jürgenson, München 1984, S. 505-511.

Orgon, ein Epiphänomen

10. August 2017

Nehmen wir die Sexualität und den Schlaf: Die Wissenschaft kann beide Phänomene sehr schön rund ohne das Orgon erklären. Es gibt da nur ein kleines Problem. Wenn ich wissen will, ob und wozu Pflanzen Wasser brauchen, begieße ich sie nicht mehr und habe unmittelbar die Antwort auf meine beiden Fragen. Bei Sexualität und dem Schlaf ist das anders. Es gibt Menschen, die ohne jedwede Sexualität hervorragend zurechtkommen und Experimente mit Schlafentzug können nicht eindeutig klären, welche Funktion der Schlaf genau hat. Wenn man mal von der Fortpflanzung absieht, scheinen beide Phänomene so überflüssig zu sein wie das Orgon selbst! Sie treten eh eindeutig erst bei höheren Tieren auf. Und genau hier liegt die Crux. Die Funktionen Energie-Entladung (die Funktion des Orgasmus) und Aufladung (Schlaf) gewinnen erst beim hochenergetischen Menschen eine alles bestimmende Bedeutung.

Astronomie und Meteorologie: In den Lehrbüchern finden sich kaum Lücken, die nach dem Orgon rufen würden, um die kosmischen und atmosphärischen Phänomene zu erklären. Hier ist es wieder ein „Extra“, in dem sich das Orgon zeigt. Beispielsweise können sich Planeten und Monde nach Newton auf allen möglichen Bahnen bewegen, sie kreisen aber um die Zentralkörper aus unerklärlichen Gründen bevorzugt gemäß Bodes Gesetz. Die Neigung der Planeten zur Ekliptik verweist auf den Einfluß des Galaktischen Orgonenergie-Stroms. Es gibt nun mal die diversen orgonotischen Parameter, die sich mit dem Wetter ändern und es gibt nicht zuletzt den Cloudbuster. Was Sternen- und Wettersysteme betrifft, hat Reich dazu ein ganzes Buch geschrieben, Die kosmischen Überlagerung.

Physik und Biologie: Die Quantenelektrodynamik erklärt lückenlos unsere alltägliche Umwelt, Newton und Einstein haben die Gravitation abschließend beschrieben und die Kernphysiker haben die Radioaktivität voll im Griff. Über die Gene läßt sich das Leben chemisch und damit mechanisch erklären. Wo sollte da Platz für das Orgon sein? Das Orgon zeigt sich durchgehend im „Extra“. Das habe ich im einzelnen in meinen Artikeln über ORANUR und Orgonometrie auf http://www.orgonomie.net erläutert.

Ich schreibe das am Abend tief im Wald. Als ich aufblicke, sehe ich zwischen den Bäumen das durch den Sonnenuntergang erregt flimmernde Orgon, in dem ich sitze wie ein Fisch im Wasser. Die Menschheit tut im Moment alles, um ganz praktisch zu beweisen, daß der Wald auch ohne atmosphärische Orgonenergie existieren kann…