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Der Rote Faden: Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

18. Oktober 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

 

 

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Der Rote Faden: Psychoanalyse und Kommunismus

8. Oktober 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

 

 

Der Rote Faden: Der Warmduscher

6. September 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

 

 

Robert (Berlin) schrieb 2011:

Der aller letzte Rat, den Falk Brandt auf seinem Sterbebett in Schweden gab: da ganz Europa dem Faschismus anheimfallen wird, sollte eine Elitegruppe skandinavischer Sozialisten in die USA gehen um zu überleben, so daß sie eines Tages die sozialistische Idee zurück nach Europa bringen können

Unfassbar, wie genial dieser Falk war.
Auf solch eine Idee muss erst einer kommen. Hitler hätte unter günstigeren Umständen tatsächlich ganz Europa besetzen können.

Robert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mot_Dag

„Gegründet wurde Mot Dag 1922 von Studenten in Oslo. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Erling Falk, Harald Viggo Hansteen und Sigurd Hoel.“

Hoel war sogar Herausgeber der ZPPS.

http://en.wikipedia.org/wiki/Mot_Dag

„The first editor was Sigurd Hoel.
(…)
Many well-known authors, intellectuals, and future leading politicians and officials were among them. Of mention are filmmaker Olav Dalgard; the authors Helge Krog, Odd Eidem, Sigurd Hoel, Arnulf Øverland, Nic Waal and Inger Hagerup — the latter two of the few women who were connected to Mot Dag.“

Nic Waal war eine Schülerin von Reich. Sie war von 1927-36 mit Sigurd Hoel verheitatet.

http://en.wikipedia.org/wiki/Nic_Waal

http://www.psychoanalytikerinnen.de/skandinavien_biografien.html#Waal
„Als Wilhelm Reich vor den Nationalsozialisten nach Oslo floh, gehörten Nic und Sigurd Hoel zu der Gruppe von Anhängern, die sich um ihn scharten. Nic Hoel begann bei dem ebenfalls nach Oslo emigrierten Freudomarxisten Otto Fenichel eine weitere Analyse, die sie bei Reich fortsetzte. Sie war eine der wenigen, die Wilhelm Reich 1934 bei dessen Ausschluss aus der IPV offen verteidigte. Obwohl sie später seine Orgontheorie nicht nachvollzog, unterstützte sie Reich nach seiner Emigration in die USA weiterhin.“

http://en.wikipedia.org/wiki/Sigurd_Hoel
„From 1934 to 1939 Hoel was a co-worker of Wilhelm Reich who then had chosen Oslo as his exile. Hoel contributed to Reich’s German language periodical Zeitschrift für Politische Psychologie und Sexualökonomie (Journal for Political Psychology and Sex Economy) and was the editor-in-chief of the issues No. 13 to 15. One of his major essays deals with the Moscow Trials.“

Von Sigurd Hoel gibt es mehrere ins Deutsche übersetzte Werke.

Robert 2012:
Oliver Janisch: Das Kapitalismus Komplott, 2010 FinanzBuch Verlag, S.324 ff.

Zitat:
„Es sind oft gerade die beliebtesten Politiker, die einen höchst zweifelhaften Hintergrund haben. Erst nach Willy Brandts Tod stellte sich in Deutschland heraus, dass er bereits während des Zweiten Weltkriegs Informant des russischen Geheimdienstes KGB war. Sein richtiger Name war Herbert Frahm,
»Willy Brandt« ein seit 1934 benutzter Deckname. Falsche Identitäten anzunehmen scheint ihm gelegen zu haben: 1936 kehrte er aus dem norwegischen Exil unter dem Decknamen Gunnar Gaasland nach Deutschland zurück und sprach Deutsch mit norwegischem Akzent. Er war im Auftrag Jakob Walchers
als »Kriegsberichterstatter« unterwegs. Walcher hatte nach der russischen Revolution zusammen mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht den kommunistischen Umsturz in Deutschland geplant. Sie können das alles auf Wikipedia nachlesen, weil es in Deutschland nichts Verwerfliches ist, eine kommunistische
Revolution anzuzetteln.
Was auf Wikipedia natürlich nicht steht, ist, dass Brandt KGB-Informant war. Er wurde von einem ehemaligen KGB-Offizier mit Decknamen »Curb« als KGB-Spion enttarnt, wie der Focus 1998 schreibt. 1992 offenbarte sich »Curb« nach der Wende dem britischen Geheimdienst. Brandt erhielt vom KGB-Vorläufer NKWD den Decknamen »Polarforscher«. Laut Focus versuchte ausgerechnet der Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Peter Frisch, mit aller Macht die Veröffentlichung von Willy Brandt betreffenden Geheimdienstinformationen, besonders in Form der geplanten Memoiren des Obersten »Curb«, zu verhindern. Die Vertuschungsaktion war laut Focus mit Helmut Kohl abgesprochen, der zu Brandt eine Freundschaft entwickelt hatte.
Behalten Sie das im Hinterkopf.Der Überläufer wurde vom Bundeskriminalamt als absolut vertrauenswürdig eingestuft, weil er zahlreiche Spione enttarnte. Focus zitiert einen Verfassungsschutzmitarbeiter so:
Uns wurde ganz mulmig, was der alles wusste. Moskau besitzt offensichtlich tonnenweise Erpressungsmaterial. Tonnenweise! Wir wissen nicht, was alles in den Akten stand, weil sie nie veröffentlicht wurden. Angeworben wurde Brandt während des Zweiten Weltkriegs. Am 14. Dezember 1966, zwei Wochen nach der Ernennung Brandts zum Vizekanzler in der großen Koalition, brachte die schwedische Hauptstadtzeitung Aftonbladet einen Artikel, in dem es hieß, dass Brandt immer noch in der aktuellen Datei der Stockholmer Sicherheitspolizei Säpo, die ihn seit seiner Anwerbung beobachtete, als »verdächtiger Ostblock-Spion« erfasst sei. Die SPD protestierte gegen den Bericht. Niemand kann sagen, wie lange Brandt spionierte. Auf jeden Fall war er vom KGB erpressbar. Im April 1972 startete Rainer Barzel das Misstrauensvotum gegen Brandt. Wie wir heute wissen, bestach die Stasi mindestens zwei Abgeordnete der Unionsfraktion, für Brandt zu stimmen. Da sollen wir glauben, dass er kein Ostagent mehr war? Zumindest arbeitete er offensichtlich im Interesse der Stasi. Er leitete zusammen mit Walter Scheel die Ostpolitik ein, also die Annäherung an die kommunistischen Regime, die schließlich zu den Ostverträgen mit der Sowjetunion und Polen führten. Am 6. Mai 1974 trat Brandt vom Amt des Bundeskanzlers zurück. Offizielle Begründung für diesen Schritt war die Enttarnung von Günter Guillaume, einem seiner Mitarbeiter, als DDR-Spion. Warum sollte ein Kanzler zurücktreten, nur weil er ausspioniert wurde? Liegt es nicht viel näher, dass Brandt befürchtete, dass seine KGB-Tätigkeit bekannt würde? Es ist immer verdächtig, wenn Akten nicht freigegeben werden. Also muss Brandt sich die Spekulation gefallen lassen.“

Robert fährt fort:
http://www.focus.de/politik/deutschland/spionage-kgb-dossiers-ruetteln-am-denkmal-willy-brandt_aid_170084.html

Robert 2016:
Besprechung Weg nach Berlin
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43065460.html

Robert:
Sehr interessant, was Ella Lingens über ihren Freund Karl von Motesicky schreibt:
„Motesicky selbst wohnte in einer großzügigen Wohnung in Wien und kam nur dann und wann zu Besuch. Auch er war gegen seine Familie aufgestanden (…), hatte sich dem Kommunismus zugewandt, ihn aber bald mit seltsamen sektiererischen
psychiatrischen Bewegungen verbunden oder gegen sie getauscht – ich bin da nie ganz durchgedrungen – und führte dank seines Vermögens das Leben eines Privatgelehrten auf der Suche nach dem wirklichen Leben, das wir für ihn zu verkörpern schienen.“

Ella Lingens, Gefangene der Angst, S. 43

Eine psychiatrische Sekte ist die Orgonomie bis heute geblieben.

Robert 2013:
Dieselbe Haltung des Zwiedenkens vertrat Lion Feuchtwanger in „Moskau 1937“. Da kann eine Gesellschaft, auf Vernunft gegründet, auch gerne blutige Opfer kosten.

Peter 2016:
Zum Tod von Egon Bahr:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_grosse_irrtum_des_egon_bahr

Er war ein typischer Sozialdemokrat: ein Verröter an der Freiheit, der sich zugute hielt, er, ausgerechnet er, hätte die Freiheit verteidigt und ausgeweitet. Siehe auch die Analyse der Entspannungspolitik durch Bukowski, wie ich sie hier dargelegt habe:

http://orgonomie.net/hdosozio.htm

Die Pest kann man nur besiegen, indem man ihrEinhalt gebietet, nicht indem man mit ihr „verhandelt“.

Peter 2013:
Wider die Romantisierung des Spanischen Bürgerkrieges:

http://www.pi-news.net/2013/10/gestern-522-von-roten-ermordete-spanische-martyrer-seliggesprochen/

Robert 2013:
„Brandt beherrschte also das Gedankengut der Sexpol fließend.“

Und beeinflusste auch seinen Sohn…
„Am schulfreien 17. Juni 1967 gründete sich das SDS-inspirierte Aktionszentrum unabhängiger und sozialistischer Schüler (AUSS) in Frankfurt. Dort referierte Willy Brandts ältester Sohn Peter über die Zumutungen des Kalten Kriegs unter der Fragestellung »Warum der 17. Juni gestorben ist«. Wie der Verfassungsschutz mitteilte, forderten die versammelten Gymnasiasten Zweierlei: die gründliche Reform der »seit dem Ende des 19. Jahrhunderts unverändert gebliebenen patriarchalischen Schulstruktur« und »in aller Breite Aufklärung über den Geschlechtsverkehr einschließlich aller Perversionen«. Allen voran verlangte der junge Brandt die Pille für jedes geschlechtsreife Mädchen und »den Abbau der sexuellen Diskriminierung von Schülern durch die Schulautorität«.“

Und auch Ulbricht wurde vermutlich von Reich beeinflusst…
„Nicht so deutlich, doch erheblich, unterschied sich die Praxis der schulischen Sexualaufklärung in den beiden deutschen Staaten. Auch insoweit erging es den Zonenkindern besser. In der DDR hatte Walter Ulbricht 1958 höchst selbst auf dem V. Parteitag der SED die »natürliche Aufklärung« der Kinder verlangt, um sie vor »Schwierigkeiten und Konflikten« zu schützen. Fortan wurde in den DDR-Schulen Sexualkunde unterrichtet.95 Unvorstellbar, dass sich Ulbrichts westlicher Widerpart Adenauer jemals zu solchen Sätzen durchgerungen hätte.“

(Götz Aly, Unser Kampf)

Robert 2016
USA zahlten heimlich Geld an Willy Brandt

Bereits in den Siebzigerjahren kursierten Gerüchte über geheime Zahlungen der CIA an Willy Brandt. Der SPD-Politiker bestritt alle Vorwürfe. Neueste Archivfunde belegen nun: Ab 1950 floss Geld.

http://www.spiegel.de/einestages/willy-brandt-bekam-geheime-us-zahlungen-ab-1950-a-1096881.html

Der Rote Faden: Der Friedenskämpfer Nr. 1

8. August 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Der rote Parasit

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

Peter ändert seine Meinung! (Teil 3)

18. Januar 2014

Im EDEN BULLETIN (Vol. 2, No. 4, Oct. 1975) hat Jerome Eden einen längeren rechtskonservativen Artikel von einem gewissen William P. Hoar abgedruckt, über die Unterwanderung der US-Regierung durch Sowjetagenten und die „internationalistische“ Agenda führender Kreise in den USA, die es mit einer Annäherung an die UdSSR sehr ernst meinen. Eden wollte damit zeigen, wie recht Reich hatte, als er vermutete, daß hinter seinen Problemen mit der FDA, einer Behörde des US-Gesundheitsministeriums (HEW), tatsächlich Sowjetagenten standen.

Hoar verweist u.a. darauf, daß dem Berkeley-Professor Harris Smith, Autor des Buches O.S.S.: The Secret History of America’s First Central Intelligence Agency, zufolge, CIA-Direktor Walter Bedell Smith Präsident Eisenhower davor gewarnt hatte, daß Nelson Rockefeller (1908-1979) ein Kommunist sei. Eden weist in einer Fußnote darauf hin, daß Rockefeller stellvertretender Leiter des US-Gesundheitsministeriums zu der Zeit war, als Reich von der FDA verfolgt wurde.

Auf Wikipedia lesen wir über Rockefeller:

Nach der Wahl seines republikanischen Parteifreundes Dwight D. Eisenhower zum US-Präsidenten wurde er 1953 Vorsitzender des Komitees President’s Advisory Committee on Government Organization. Er wurde zudem Repräsentant des US-Präsidenten im Operations Coordinating Board, einem dem National Security Council angeschlossenen geheimen Ausschuß, welcher verdeckte Operationen der CIA koordinierte. Dies erlaubte es Eisenhower über verdeckte Operationen stets informiert zu bleiben und gleichzeitig gegenüber dem US-Kongreß eine „glaubhafte Abstreitbarkeit“ („plausible deniability“) für die zum Teil illegalen Aktionen zu wahren. Nelson Rockefeller war in dieser Position z.B. über das Programm MKULTRA informiert und hatte zu einigen Teilen des Programms, welche der CIA Chef Allen Dulles wegen der Art der Finanzierung nicht selbst entscheiden wollte, als Vertreter des Präsidenten seine Zustimmung gegeben. Später wurde er Unterstaatssekretär im Ministerium für Gesundheit, Erziehung und Wohlfahrt.

Eden verbreitete 1975 Theorien über Rockefeller und Kissinger als Sowjetagenten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie damals deutsche „Reichianer“ die Augen verdrehten. Wie sieht das fast 40 Jahre später aus? Ich verweise auf eine Notiz vom vergangenen Jahr: „War Henry Kissinger ein Sowjetagent?

Es mag wunderlich klingen, daß ein derartig respektierter Mann wie Kissinger sich als ein Sowjetagent entpuppen sollte, aber wenn Sie die Verbindung zwischen den Rockefellern, der UdSSR und den USA verstehen, dann ist es nicht derartig bizarr. Wir haben glaubhafte Quellen, die Kissingers Beteiligung an der Spionage der UdSSR dokumentieren, angefangen mit seiner Karriere in der Einheit für Gegenspionage der US-Armee nach dem Krieg.

Kissinger wurde 1943 in die Armee eingezogen, wo er später dem 970th Counter Intelligence Detachment zugewiesen wurde und eine deutsche Stadt nach dem Waffenstillstand 1945 regierte. (…) Seine Herrschaft endete im April 1946, als er als Ausbilder an die European Command Intelligence School beordert wurde.

Um diese Zeit wurde Kissinger von sowjetischen Geheimagenten als Doppelagent rekrutiert, durch einen Spionagering, der als ODRA bekannt war und dessen Ziel es war, britische und amerikanische Geheimdienste zu unterwandern. Schließlich lief einer der Chefs des polnischen GZI, das dem KGB entsprach, Oberst Michael Goleniewski, in die USA über mit einem großen Cache von Dokumenten, einschließlich einem 1500 seitigen Bericht über die Tätigkeit der ODRA, der eine Liste der Spione und ihrer Code-Namen enthielt. (…)

Goleniewski lief 1961 über, als Kissinger Professor an der Harvard University war und Angestellter des Council on Foreign Relations (…). Goleniewskis ODRA-Dokumente enthalten auch den Namen des Sergeanten Henry A. Kissinger, Codename Bor. Ihnen zufolge war er 1954 in die USA zurückgekehrt, um an der Harvard University zu arbeiten und mit der CIA zusammenzuarbeiten. (…)

Es ist noch mehr an der Geschichte. Charlotte Iserbyt berichtet, daß sie Dr. Igor Glagolev, vor seinem Überlaufen ein Berater des Politbüros und sowjetischer Verhandlungsführer für Abrüstung, zu einer Debatte mit Paul Warnke eingeladen hatte, dem Chefunterhändler für SALT unter Jimmy Carter. Es ging um die Vorzüge von SALT II. Dr. Glagolev sagte Iserbyt, daß er vielen Treffen im Kreml beigewohnt hatte, wo Nelson Rockefeller oder Henry Kissinger anwesend waren. (…)

Schließlich, um den Fall von Kissingers Spionage weiter zu zementieren, die von Nelson Rockefeller durchweg gebilligt wurde, stellen wir fest, daß Präsident Nixon persönlich eingegriffen hatte, um auf Kissingers Zuverlässigkeitsüberprüfung zu verzichten, die allen Personen, die beim Weißen Hauses angestellt waren, abverlangt wurde. Der Grund ist einfach: Nixon und Kissinger wußten von Goleniewskis vernichtenden Enthüllungen. Kissinger ist, soweit bekannt, der einzige, von denen die berufen wurden, die während dieser ersten Amtszeit vom Präsidenten durchgewunken wurden. (In den 1950er Jahren stoppte der damalige Vize-Präsident Nixon die geplante Untersuchung des CIA durch McCarthy [EDEN BULLETIN, Vol. 5, No. 1, Jan. 1978, S. 6].)

So, um die Überschrift dieses Aufsatzes zu beantworten: es gibt überwältigende und schlüssige Nachweise dafür, daß Henry Kissinger ein sowjetischer Agent war und bis zum heutigen Tag Spionage für eine noch mächtigere Regierung betreibt, das Haus Rockefeller.

Eines der Bücher, auf die sich Reich am Schluß berief, war Josephson Emmanuel Mann: Rockefeller, „Internationalist“. The Man who Misrules the World (New York: Chedney Press, 1952).

Heute drücken diese Mächte (Council on Foreign Relations) in der Politik und den Medien die internationalistische Agenda in Form von Multikulti und Wegfall sämtlicher Ländergrenzen durch.

henryunelson