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Der Rote Faden: Der Friedenskämpfer Nr. 1

8. August 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Der rote Parasit

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

Peter ändert seine Meinung! (Teil 3)

18. Januar 2014

Im EDEN BULLETIN (Vol. 2, No. 4, Oct. 1975) hat Jerome Eden einen längeren rechtskonservativen Artikel von einem gewissen William P. Hoar abgedruckt, über die Unterwanderung der US-Regierung durch Sowjetagenten und die „internationalistische“ Agenda führender Kreise in den USA, die es mit einer Annäherung an die UdSSR sehr ernst meinen. Eden wollte damit zeigen, wie recht Reich hatte, als er vermutete, daß hinter seinen Problemen mit der FDA, einer Behörde des US-Gesundheitsministeriums (HEW), tatsächlich Sowjetagenten standen.

Hoar verweist u.a. darauf, daß dem Berkeley-Professor Harris Smith, Autor des Buches O.S.S.: The Secret History of America’s First Central Intelligence Agency, zufolge, CIA-Direktor Walter Bedell Smith Präsident Eisenhower davor gewarnt hatte, daß Nelson Rockefeller (1908-1979) ein Kommunist sei. Eden weist in einer Fußnote darauf hin, daß Rockefeller stellvertretender Leiter des US-Gesundheitsministeriums zu der Zeit war, als Reich von der FDA verfolgt wurde.

Auf Wikipedia lesen wir über Rockefeller:

Nach der Wahl seines republikanischen Parteifreundes Dwight D. Eisenhower zum US-Präsidenten wurde er 1953 Vorsitzender des Komitees President’s Advisory Committee on Government Organization. Er wurde zudem Repräsentant des US-Präsidenten im Operations Coordinating Board, einem dem National Security Council angeschlossenen geheimen Ausschuß, welcher verdeckte Operationen der CIA koordinierte. Dies erlaubte es Eisenhower über verdeckte Operationen stets informiert zu bleiben und gleichzeitig gegenüber dem US-Kongreß eine „glaubhafte Abstreitbarkeit“ („plausible deniability“) für die zum Teil illegalen Aktionen zu wahren. Nelson Rockefeller war in dieser Position z.B. über das Programm MKULTRA informiert und hatte zu einigen Teilen des Programms, welche der CIA Chef Allen Dulles wegen der Art der Finanzierung nicht selbst entscheiden wollte, als Vertreter des Präsidenten seine Zustimmung gegeben. Später wurde er Unterstaatssekretär im Ministerium für Gesundheit, Erziehung und Wohlfahrt.

Eden verbreitete 1975 Theorien über Rockefeller und Kissinger als Sowjetagenten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie damals deutsche „Reichianer“ die Augen verdrehten. Wie sieht das fast 40 Jahre später aus? Ich verweise auf eine Notiz vom vergangenen Jahr: „War Henry Kissinger ein Sowjetagent?

Es mag wunderlich klingen, daß ein derartig respektierter Mann wie Kissinger sich als ein Sowjetagent entpuppen sollte, aber wenn Sie die Verbindung zwischen den Rockefellern, der UdSSR und den USA verstehen, dann ist es nicht derartig bizarr. Wir haben glaubhafte Quellen, die Kissingers Beteiligung an der Spionage der UdSSR dokumentieren, angefangen mit seiner Karriere in der Einheit für Gegenspionage der US-Armee nach dem Krieg.

Kissinger wurde 1943 in die Armee eingezogen, wo er später dem 970th Counter Intelligence Detachment zugewiesen wurde und eine deutsche Stadt nach dem Waffenstillstand 1945 regierte. (…) Seine Herrschaft endete im April 1946, als er als Ausbilder an die European Command Intelligence School beordert wurde.

Um diese Zeit wurde Kissinger von sowjetischen Geheimagenten als Doppelagent rekrutiert, durch einen Spionagering, der als ODRA bekannt war und dessen Ziel es war, britische und amerikanische Geheimdienste zu unterwandern. Schließlich lief einer der Chefs des polnischen GZI, das dem KGB entsprach, Oberst Michael Goleniewski, in die USA über mit einem großen Cache von Dokumenten, einschließlich einem 1500 seitigen Bericht über die Tätigkeit der ODRA, der eine Liste der Spione und ihrer Code-Namen enthielt. (…)

Goleniewski lief 1961 über, als Kissinger Professor an der Harvard University war und Angestellter des Council on Foreign Relations (…). Goleniewskis ODRA-Dokumente enthalten auch den Namen des Sergeanten Henry A. Kissinger, Codename Bor. Ihnen zufolge war er 1954 in die USA zurückgekehrt, um an der Harvard University zu arbeiten und mit der CIA zusammenzuarbeiten. (…)

Es ist noch mehr an der Geschichte. Charlotte Iserbyt berichtet, daß sie Dr. Igor Glagolev, vor seinem Überlaufen ein Berater des Politbüros und sowjetischer Verhandlungsführer für Abrüstung, zu einer Debatte mit Paul Warnke eingeladen hatte, dem Chefunterhändler für SALT unter Jimmy Carter. Es ging um die Vorzüge von SALT II. Dr. Glagolev sagte Iserbyt, daß er vielen Treffen im Kreml beigewohnt hatte, wo Nelson Rockefeller oder Henry Kissinger anwesend waren. (…)

Schließlich, um den Fall von Kissingers Spionage weiter zu zementieren, die von Nelson Rockefeller durchweg gebilligt wurde, stellen wir fest, daß Präsident Nixon persönlich eingegriffen hatte, um auf Kissingers Zuverlässigkeitsüberprüfung zu verzichten, die allen Personen, die beim Weißen Hauses angestellt waren, abverlangt wurde. Der Grund ist einfach: Nixon und Kissinger wußten von Goleniewskis vernichtenden Enthüllungen. Kissinger ist, soweit bekannt, der einzige, von denen die berufen wurden, die während dieser ersten Amtszeit vom Präsidenten durchgewunken wurden. (In den 1950er Jahren stoppte der damalige Vize-Präsident Nixon die geplante Untersuchung des CIA durch McCarthy [EDEN BULLETIN, Vol. 5, No. 1, Jan. 1978, S. 6].)

So, um die Überschrift dieses Aufsatzes zu beantworten: es gibt überwältigende und schlüssige Nachweise dafür, daß Henry Kissinger ein sowjetischer Agent war und bis zum heutigen Tag Spionage für eine noch mächtigere Regierung betreibt, das Haus Rockefeller.

Eines der Bücher, auf die sich Reich am Schluß berief, war Josephson Emmanuel Mann: Rockefeller, „Internationalist“. The Man who Misrules the World (New York: Chedney Press, 1952).

Heute drücken diese Mächte (Council on Foreign Relations) in der Politik und den Medien die internationalistische Agenda in Form von Multikulti und Wegfall sämtlicher Ländergrenzen durch.

henryunelson