Posts Tagged ‘Moskau’

Der Rote Faden: Reich und Trotzki

18. November 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

 

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Der Rote Faden: Der rote Parasit

25. Juli 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Der rote Parasit

Reich, die Kennedys, King, Benno Ohnesorg und Moskau

15. Juni 2017

Je älter ich werde, desto mehr bin ich von der soziopolitischen Charakterologie überzeugt, die Elsworth F. Baker in Der Mensch in der Falle dargelegt hat. Und ich werde zunehmend zorniger, wenn diese mit rein politischen oder „verschwörungstheoretischen“ Argumenten beiseite gewischt bzw. zu einem Nichts relativiert wird.

Verschwörungstheorien, etwa über die „Illuminati“, sind Produkt des hilflosen kleinen Mannes, der zwar irgendwie spürt, daß hinter dem Weltgeschehen eine bioenergetisch und charakterologisch bestimmte „Macht“ steckt, die von Reich, Baker und Konia erstmals beschrieben wurde, doch kann er aufgrund seiner emotionalen Panzerung mit diesen Ahnungen nicht recht umgehen und setzt sie kurzschlußartig in irgendwelche wirren Verschwörungstheorien um, die er mit immer mehr angelesenem angeblichen Fachwissen untermauert.

Es hat zahllose Theorien darüber gegeben, wer John F. Kennedy umgebracht hat. Die meisten dieser Theorien beruhten auf dem Unverständnis von Laien, die beispielsweise nicht wissen, daß bei Schußverletzungen die Austrittswunde um vieles größer ist als die Eintrittswunde und daß ein Kopf nach hinten fliegt, wenn von hinten in ihn hineingeschoßen wird und die Kugel vorne wieder austritt. Auch konnten sie nicht verstehen, daß eine einzelne Kugel mehrere Menschen verletzen kann und dabei einen Zickzackkurs verfolgt. Zum Glück kann man heute solche Dinge in der Computergraphik simulieren, so daß jeder sehen kann, daß das scheinbar Unmögliche, eine „magic bullet“, eben doch möglich ist und angebliche „Widersprüche“ gar keine sind, wenn man den Sachverhalt mit Fachwissen betrachtet. (Genau dasselbe läßt sich zu den idiotischen Verschwörungstheorien über den 11. September sagen!)

Oswald konnte am 22. November 1963 der einzige Schütze gewesen sein. Oswald war zweifellos aktiver Kommunist und seine Verbindungen zu Kuba waren eindeutig. Die Behauptung ist demnach alles andere als abwegig, daß Kennedy vom langen Arm des KGB ermordet wurde. Das Motiv ist offensichtlich: man bringt eine gemäßigt linke Hoffnungsfigur um, um die Linke weiter nach links zu treiben. Und es hat hervorragend funktioniert. Viele Amerikaner sind bis heute überzeugt, daß Kennedy vom CIA und „Nazis“ ermordet wurde. Man sehe sich nur mal Oliver Stones idiotischen Film JFK an!

Es folgte am 4. April 1968 die Ermordung von Martin Luther King, der in der letzten Periode seines Lebens immer weiter nach links gedriftet war und anfing, gegen den Vietnam-Krieg und das Wirtschaftssystem der USA zu wettern. Die Umstände seines Todes waren mehr als fragwürdig. Verschwörungstheoretiker gehen davon aus, daß er nicht von einem rassistischen Einzeltäter, sondern von einer großangelegten Verschwörung weißer Rassisten, vielleicht sogar vom FBI (J. Edgar Hoover) ermordet worden war.

Es gibt ein Detail in der Geschichte, das nicht recht ins Bild passen will. Der vermeintliche Attentäter James Earl Ray wurde nach eigener Aussage von einem angeblichen Waffenschmuggler namens „Raoul“ angewiesen, eine Waffe zu kaufen und in jenes Hotel in Memphis zu bringen, von dem aus King erschossen wurde. Welcher amerikanische weiße Rassist würde sich „Raoul“ nennen?! Heute ist Raúl Castro Staatschef Kubas. Es ist gut möglich, daß kubanische Agenten den Vornamen des damaligen Chefs des kubanischen Geheimdienstes verwendet haben.

Robert Kennedy wurde am 6. Juni 1968 von dem christlichen Palästinenser Sirhan B. Sirhan ermordet. In den darauffolgenden Jahren plante die PLO und die Drahtzieher vom KGB, die hinter der PLO standen, Sirhan durch die Entführung amerikanischer Diplomaten freizupressen.

Der Student Benno Ohnesorg wurde nicht von dem durch die rechte Springer-Presse fanatisierten „Nazi“ Karl-Heinz Kurras, sondern von dem Stasi-Agenten Karl-Heinz Kurras ermordet.

Das Neue Deutschland berichtete am 5. Juni 1967 über den „antidemokratischen Polizeiterror“ im Westen:

Dieser tödliche Schuß war nicht Notwehr, und es war kein unglücklicher Zufall. Auf diesen Höhepunkt des politischen Terrors war die Hetze der Springer-Presse seit Wochen angelegt.

Es ist sinnlos bei diesen vier traurigen Morden jeweils groß ins Detail zu gehen. Ich möchte mich nicht in die Reihe der erwähnten Verschwörungstheoretiker einreihen, die sich von einer Abstrusität in die nächste hangeln. Immerhin zeichnet sich ein Szenario ab, das klassischem leninistischen Macht-Zynismus entspricht:

Schaffe linke Märtyrer, indem du linke Gallionsfiguren, die nach der Machtergreifung eh als erste vor den Erschießungskommandos der Tscheka landen würden, ermorden läßt und schiebe diese Taten den Stützen des Regimes zu. Du beseitigst so unsichere, da idealistische Kantonisten im eigenen Lager und deslegitimierst das feindliche Lager. Die Rebellionen und Aufstände, die Folge dieser Morde sein werden, machen die „inneren Widersprüche“ des feindlichen Lagers deutlich und könnten sogar Initialzündung für Aufstände sein, die Wegmarken auf dem Weg zur Weltrevolution sein können. Die Ermordeten waren stets Linke, die, wie etwa der Republikaner (sic!) King, Moskau potentiell mehr Probleme machen konnten als jeder Rechtskonservative.

Die Linke und beispielsweise die Wahl von Obama sind ohne die vorangegangenen Morde kaum vorstellbar!

Amerika, die neue Schwarze Legende

21. Februar 2016

In den letzten Tagen wurde in den Medien endlich etwas diskutiert, was seit Ende des 19. Jahrhunderts die geistige Atmosphäre dieses Planeten systematisch verpestet: die subversive Propaganda Rußlands. Wie schon Marx und Engels konstatierten, war im 19. Jahrhundert Rußland der Hort der Reaktion in Europa. Insbesondere der Antisemitismus wurde aus dem Land der Pogrome angestachelt. Das unrühmlichste und folgenreichste Beispiel sind Die Protokolle der Weisen von Zion, die vom zaristischen Geheimdienst verfaßt wurden, um den „rechten Kräften“ in Europa Material zur Massenpropaganda zu liefern und in Rußland selbst von den wahren Ausbeutungsverhältnissen abzulenken. Damals gerierte sich Rußland als der Verteidiger des Christentums, genauso wie heute unter Zar Putin.

Zwischenzeitlich hatte Rußland die Seiten gewechselt und sich als Hort des Sozialismus aufgespielt und mit einer ungeheuer ausgeklügelten und umfassenden ideologischen Zersetzungsarbeit den Westen angegriffen, unter deren Auswirkungen wir noch heute zu leiden haben. Ich habe das in der Vergangenheit schon öfters anhand dieses Videos diskutiert:

Praktisch alle „Intellektuellen“ des Westens arbeiteten unter den Vorgaben Moskaus, ohne es selbst zu ahnen. Heute wiederholt sich die Geschichte, nur das es mittlerweile „Rechte“ sind, die im Sinne des zaristischen Imperiums wirken. Lächerlicherweise sind es genau diese Leute, die überall Manipulationen und Verschwörungen wittern, dabei aber gar nicht merken, daß sie selbst nur Marionetten sind, wenn sie etwa von der „deutsch-russischen Freundschaft“ schwadronieren und auf peinlichste Weise von dem „ganzen Kerl“ Putin schwärmen. Kotz!

Der gesamten ideologischen Subversion von Seiten der Russen in den letzten eineinhalb Jahrhunderten ist die „Schwarze Legende“ Amerika gemeinsam: der Westen als Quell alles Bösen, Gemeinen und Widerlichen.

Ein Gutteil dessen, was heute gegen die Katholische Kirche gesagt wird, ist „schwarze Legende“: ein Produkt des Kampfes Englands gegen Spanien, der Französischen Revolution gegen das Ancien Regime, etc. – und hat wenig bis nichts mit der historischen Realität zu tun. Es entstammt dem Kampf der damaligen Linken (den Vertretern der mechanistischen Staatsidee) gegen die damalige Rechte (den Vertretern der überkommenen Kirche).

Als Kaiser Karl V. und sein Sohn Phillip II. der damaligen „Supermacht“ Spanien vorstanden, wehrten sich die militärisch hoffnungslos unterlegenen protestantischen Mächte mit Hilfe der Druckerpresse gegen die damalige Supermacht Spanien. Das „Gehirn“ gegen die „Muskulatur“ – Links gegen Rechts. So entstand die Schwarze Legende, die sich hauptsächlich um die sprichwörtliche „Spanische Inquisition“ dreht. Dieser Propagandamythos beruht auf zweierlei: erstens wird der historische Kontext außer acht gelassen und zweitens werden alle zweifellos vorhandenen Missetaten tendenziös auf groteske Weise überzeichnet. Noch heute arbeitet die fast durchweg linke Presse mit dieser Methode!

Spanien wurde seit Jahrhunderten vom Islam bedroht. Über Jahrhunderte war fast das gesamte Land besetzt. Erst 1492 fiel der letzte islamische Brückenkopf in Granada. Der Islam war eine reale Bedrohung und es ist nur natürlich, daß sich das spanische Königreich gegen „ideologische Subversion“ zur Wehr setzte. So erklärt sich im übrigen auch das brutale Vorgehen der Spanier in Südamerika: im Kampf gegen die Mauren waren die Sitten hoffnungslos verroht. Um so erstaunlicher ist es, wie differenziert und für damalige Verhältnisse human die Inquisition vorgegangen ist. Die Folter war auf wenige Gefangene beschränkt, in ihrem Umfang stark begrenzt und wurde von Ärzten überwacht. Den durchweg hochgebildeten Inquisitoren ging es um Hinweise, die zu weiteren Aufdeckungen führen konnten, nicht um wertlose Geständnisse. Die Haftbedingungen waren für die Opfer der Spanischen Inquisition besser als für alle anderen Gefangenen weltweit. Den Inquisitoren ging es schließlich um das „Seelenheil“ ihrer Mitkatholiken (bekennende Moslems und Juden waren von vornherein keine Objekte der Inquisition!), nicht um austauschbare seelenlose Untertanen, wie sie den Vertretern der mechanistischen Staatsidee vorschwebten. Man kann die damaligen Zustände in den „Kerkern der Spanischen Inquisition“ durchaus mit dem in Grund und Boden verteufelten Club Mediterran Guantanamo vergleichen.

Während im übrigen Europa Hexen und Ketzer zu Abertausenden bei grausamen Folterungen umkamen, wurden in Spanien in den 350 Jahren der Inquisition von dieser gerademal drei- bis höchsten fünftausend Menschen hingerichtet! Wer die Spanische Inquisition mit dem nationalsozialistischen Deutschland oder dem stalinistischen Rußland vergleicht, weiß nicht wovon er redet! Selbst ein Vergleich mit der Stasi ist fehl am Platze, denn die Spanische Inquisition war personell hoffnungslos schlecht ausgestattet. Von einer landesweiten alles erdrückenden Terrorherrschaft zu sprechen, ist schlichtweg lächerlich. Das einfache Landvolk hatte zumeist nie von dieser Institution gehört!

Warum ich das ausführe? Weil heute die öffentliche Meinung von einer neuen in jeder Hinsicht praktisch identischen Schwarzen Legende beherrscht wird: das teuflische Amerika als Grund aller Übel dieser Welt. Ähnlich wie damals die Protestanten haben in dieser Hinsicht die Sowjets den Kalten Krieg gewonnen, denn die Legende wirkt fort und wird sogar immer wirkmächtiger.

Es beginnt mit der Besiedlung Nordamerikas. Die war alles andere als ein immerwährendes Massaker an den Ureinwohnern. Zunächst einmal war es der Bevölkerungsdruck in Europa, der die Menschen nach Amerika trieb. (Dafür sollten doch die Linken heute noch am ehesten Verständnis haben, die wie selbstverständlich der Einwanderung der arabischen und afrikanischen Massen nach Europa das Wort reden!) Die Indianer der Ostküste wichen immer weiter nach Westen aus, was zu entsprechenden Umschichtungen im Mittleren Westen führte. Insbesondere den Pawnees wurde übel mitgespielt und sie mußten sich wehren. Entsprechend sind die Pawnees immer die „bösen Indianer“, Verräter an der „indianischen Sache“ in den Western, die ansonsten praktisch durchweg „pro-indianisch“ waren und sind – noch heute verehren viele Indianer John Wayne! Man zeige mir auch nur einen „rassistischen“ Western!

Im großen und ganzen war die Besiedelung Amerikas ein tragisches Geschehen. Die überwiegende Mehrzahl der Indianer sind nicht den Kugeln der Weißen zum Opfer gefallen, sondern ihrer mangelnden Immunabwehr erlegen, lange bevor sie überhaupt irgendeinen Weißen zu Gesicht bekommen hatten. Es hat schlicht und ergreifend keinen Völkermord in Nordamerika gegeben!

Nachdem man Amerika in ein Land des organisierten Genozids umgelogen hatte, wurde ihm, ausgerechnet Amerika, Kolonialismus und Imperialismus angedichtet. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898 war Amerika bloßer Erbe Spaniens auf Kuba, Puerto Rico, Guam und den Philippinen – wurde also noch später als Deutschland zur Kolonialmacht. Und Imperialismus… Ich weigere mich schlichtweg mit antiamerikanischen Kindsköpfen zu „argumentieren“. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Wahnsinn der Linken:

In Verbindung mit dieser Pseudogelehrsamkeit präsentiert Chomsky oft etwas als Geschichtstatsache, was tatsächlich Propaganda oder bloße Dichtung ist. (…) Über die Befreiung Grenadas durch Ronald Reagan, zum Beispiel, hat Chomsky geschrieben: „Als Grenada eine gemäßigte soziale Revolution in Angriff nahm, setze Washington schnell alle Hebel in Bewegung, um diese Bedrohung zu beseitigen.“ In Wirklichkeit hatten natürlich Marxistische Ideologen in einem Staatsstreich die Macht in Grenada ergriffen, der von den Sowjets angespornt wurde, die, selbst ermutigt durch die „amerikanische Malaise“ der Carter-Jahre, überall kommunistische Revolutionen in Lateinamerika aggressiv förderten. Dann begannen die Kubaner auf der Insel einen Flughafen zu bauen, der für sowjetische atombestückte Langstreckenbomber geeignet war. Schließlich installierte ein weiterer gewaltsamer Staatsstreich noch einen weiteren Marxistischen Diktator, der, nach der Ermordung seiner Rivalen, die ganze Insel einschließlich amerikanischer Staatsbürger unter Hausarrest stellte. Erst jetzt intervenierten die Vereinigten Staaten, die von vier karibischen Nationen darum gebeten worden waren. Danach freuten sich 85 Prozent der Bewohner Grenadas darüber, daß die Vereinigten Staaten gehandelt hatten und dieser Art einer sogenannten „gemäßigten sozialen Revolution“, die überall sonst Gulags und Unterdrückung mit sich gebracht hat, Einhalt geboten hatten.

Und so in allem, was das „antiimperialistische” linke Gesindel so von sich gibt!

Und dann das ewige Aufdecken von angeblichen „Widersprüchen“ bei 9/11. Mir bleibt da immer schlichtweg die Spucke weg angesichts des schieren Ausmaßes an Irrationalismus. Deshalb zitiere ich mal wieder aus einem Leserbrief aus einem anderen Blog:

Woher kommt bloß immer dieser Unsinn, da wäre mirakulöserweise was verschwunden? Da war alles, was zu einem Flugzeug-Crash gehört: Leichenteile, Trümmer plus Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder.

Geht auch mal weg von den eingestürzten Gebäuden und fragt Euch endlich mal: Wo ist das Flugzeug geblieben, was angeblich in den Pentagon geflogen ist? Jetzt kommt mir nicht damit, alles verglüht einschließlich Menschen und Gepäck.

Flug AA 77: Die verbrannten , zerfetzten Reste der Passagiere lagen samt Flugzeugtrümmern überall herum. Die Ersthelfer mußten durch Leichenteile waten. 184 von 189 der im Pentagon getöteten Menschen konnten per DNA-Analyse identifiziert werden. Die Datenschreiber wurden gefunden, waren aber so zerstört, daß sie keine brauchbaren Informationen lieferten.
http://en.wikipedia.org/wiki/American_Airlines_Flight_77#Rescue_and_recovery
Hier bitte unter „Remains“ zu lesen beginnen.

Wo ist das weitere Flugzeug geblieben, was angeblich auf einem Acker abgestürzt sein soll? Es war immer nur ein großes Loch in der Erde zu sehen und man wollte und will uns klarmachen, das gesamte Flugzeug ist im Erdboden verschwunden. Klar doch.

Vollkommener Unfug. Flug UA 93: Aufschlag mit 903 Km/h, 40 Grad-Winkel, Krater 3 Meter tief und 12 Meter breit. Massenhaft Trümmer gefunden (Bilder vom Ausgraben und Bergen alle frei im Internet zu besichtigen), dazu die Reste der Passagiere (1.500 Einzelfetzen, insgesamt 272 kg schwer. Das größte gefundene Leichenteil war ein Teil einer Wirbelsäule, bestehend aus 5 Wirbeln.) Alle Passagiere durch DNA-Tests identifiziert; Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder gefunden und ausgewertet. Auf ihnen basiert u.a. der Film United 93.
Zum Einlesen: http://en.wikipedia.org/wiki/United_Airlines_Flight_93, hier Punkt 3 „Aftermath“ angucken.

Wieso wurde nie gezeigt, zumindest ist mir kein Bericht bekannt, wo die Trümmerteile des WTC und der anderen Gebäude hingebracht wurden?

Es wurde laufend darüber berichtet. Ein riesiges Areal in NY (der Fresh Kills Landfill auf Staten Island) diente einzig und allein zum Lagern und durchsieben der der WTC-Trümmer. Hier landeten auch die Flugzeugreste und die zerstörten Autos, von denen es reichlich gab. 4.257 menschliche Überreste (z.T. lediglich Fleischfasern) wurden hier gefunden (ja, die werden so akribisch registriert und gelistet), 300 von ihnen konnten per DNA-Analyse zugeordnet werden.
Über die Arbeit auf dem Fresh Kills Landfill gibt es seit 2003 eine Dauerausstellung in NY.
Trümmer, Überreste und die Arbeit der Helfer können Sie alles angucken: Einfach bei der Google-Bildersuche vier Worte eingeben: fresh kills landfill WTC.
Ein Teil des WTC-Stahls wurde beim Bau der USS New York (24 Tonnen) verwendet. Es ist der Bug des Schiffes. Und ja, diese Symbolik wurde bewußt gewählt.

Und klar, bei dem ganzen Chaos wurde der Paß eines der Flugzeugentführer einige Häuser vom WTC entfernt gefunden.

Da wurde noch viel mehr gefunden. Über 54.000 persönliche Gegenstände, darunter Brieftaschen, Portemonnaies, Ausweise, Ringe und Uhren.

Die sozialen Zustände in Amerika: Es ist unsinnig Amerika mit Deutschland zu vergleichen. Passend wäre einzig ein Vergleich mit dem gesamten europäischen Kontinent, einschließlich der Slums von Neapel und Palermo! Deren Einwohner ausnahmslos von Amerika träumen…

Das Tragikomische an der ganzen Sache ist, daß stets jene, die sich für ganz besonders schlau, kritisch und aufgeklärt halten, die beiden Schwarzen Legenden mit ganz besonderem Gusto weiterverbreiten. Über die Jahrhunderte ist die Linke nie reale Probleme angegangen, sondern hat mythologische Chimären bekämpft. Zeitweise hat sie sich sogar mit dem Islam verbündet, um gegen das „absolut Böse“, das die beiden Schwarzen Legenden verkörpern, anzukämpfen. Bis vor kurzem war es dann der Rote Faschismus. Heute ist es erneut der Islam. Für die Linke ist jeder massenmörderische Despot Amerika vorzuziehen.

Sowohl die „Diskurse“ nach der Reformation, als auch die heutigen „Diskurse“ sind das Papier nicht wert, auf denen sie endlos lange ausgetragen wurden und werden. Es ging nie um die Realität und eine wirklichkeitsgerechte Einschätzung der Vorgänge, sondern immer nur um neurotischen Irrationalismus, dummes Gequatsche, Massenverblödung. Fackelt die geistes-„wissenschaftlichen“ Fakultäten ab, werft die Zeitungen weg und schmeißt Bauziegel in die Bildschirme, auf denen die linken Hackfressen ihren eitrigen Hirnschleim in Form von Verschwörungstheorien absondern!

Dieser charakterologische Gegensatz prägt das Weltgeschehen, nicht das, was Marxisten und ähnliche grenzdebile Faschisten verbreiten!

Islam, der sexualökonomische Supergau

19. Juli 2015

Im Islam werden die Frauen wie im Nationalsozialismus zu bloßen Brutmaschinen degradiert. 1970 gab es weltweit 0,65 Milliarden Muslime, das waren etwa 18% der Weltbevölkerung. Heute gibt es bereits 1,5 Milliarden Muslime, mehr als ein Fünftel der Menschheit. Im Jahre 2030 werden sie sich voraussichtlich auf 3 Milliarden verdoppelt haben. Vor Europas Toren werden, statt wie zur Jahrtausendwende 150 Millionen, 300 Millionen Muslime stehen.

Seit dem Sturz des Schahs ist im Iran die Bevölkerung von 36 Millionen auf mehr als 74 Millionen gestiegen, in 20 Jahren werden es 120 Millionen sein. In Ägypten wächst die Bevölkerung, die sich in 50 Jahren verdreifacht hat, jede acht Monate um 1 Million. In Algerien gab es 1962 10 Millionen Menschen, heute sind es 32 Millionen. In der Türkei 1950 20 Millionen, heute 71 Millionen. Und Erdogan will die Entwicklung weiter ankurbeln!

Anfang des 20. Jahrhunderts bestand die Hälfte der Bevölkerung im Gebiet der heutigen Türkei aus Christen! Überhaupt waren Algerien, Ägypten und die Türkei einst Gebiete mit 100% christlicher Bevölkerung. Heute sind die Christen dort, wenn nicht ganz ausgemerzt, eine bedrängte winzige Minderheit. Dank des islamistischen Terrors verliert die koptische Kirche, die 10 bis 15% der Bevölkerung ausmacht, jährlich 20 000 Mitglieder durch Übertritte zum Islam.

In Europa gibt es insgesamt vielleicht 40 Millionen Muslime, davon 16 Millionen in Westeuropa. 1 Million in Großbritannien: das war jedenfalls die Zahl Mitte der 80er Jahre, mittlerweile sind es 2,5 Millionen! Hier die Dynamik:

1961: 0 050 000
1971: 0 226 000
1981: 0 553 000
1991: 0 950 000
2001: 1 600 000
2004: 1 870 000
2005: 2 017 000
2006: 2 142 000
2007: 2 327 000
2008: 2 422 000
2010: 2 869 000

5 Millionen (sic!) Muselmanen in Frankreich, wo sie schon stärker vertreten sind als die Protestanten und in absehbarer Zeit die Katholiken vom ersten Platz verdrängen werden.

1960 gab es in Deutschland gerade mal 1200 Muslime! Heute sind es 3,5 Millionen. In 20 oder 30 Jahren werden es 12 Millionen sein. 100 000 gebürtige Deutsche sind Muslime, zur Hälfte Frauen, von denen etwa 10 000 ohne Heirat mit einem Muslim zum Islam konvertiert sind. Gegenwärtig gibt es in Deutschland 750 000 muslimische Schüler. In Städten wie Bremen stammt mittlerweile jeder fünfte Grundschüler aus einer muslimischen Familie.

Die Zahl der islamischen Vereine und Moscheen in Deutschland ist Definitionssache. Die Dynamik ist jedoch eindeutig:

1970: 3 Moscheen
1990: 1 500 Moscheen
1997: 2 700 Moscheen

Hier etwas dramatischere Zahlen zu Deutschland.

Was allgemein die Bevölkerungsdynamik betrifft ist die Entwicklung in Bosnien-Herzegowina bezeichnend: 1961 waren dort die Muslime mit 31% die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe, 1991 waren sie mit 44% die größte.

In Rußland gibt es 15 Millionen Menschen, die muslimischen Volksgruppen angehören. Wenn man russische Muslime und Muslime aus den ehemaligen mittelasiatischen Teilrepubliken berücksichtigt, die innerhalb der russischen Grenzen leben, sind es vielleicht 20 Millionen Muslime in Rußland. Allein in Moskau leben 2 Millionen. Im Verlauf dieses Jahrhunderts werden die Muslime im Gebiet der ehemaligen UdSSR die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Wir reden hier über die ehemalige Supermacht!

Dem Studenten der Orgonomie kann das alles ziemlich egal sein, würde es nicht mit einer sexualökonomischen Katastrophe von apokalyptischen Ausmaßen einhergehen. Ich kann auf Seyran Ates‘ Der Islam braucht eine sexuelle Revolution verweisen. Oder hier das Buch zum Thema:

Thomas Maul: Sex, Djihad und Despotie. Zur Kritik des Phallozentrismus. Ça-Ira-Verlag, Freiburg 2010. 280 Seiten, 20 Euro. Das Buch erscheint dieser Tage.

Im Ehebett hat der Muslim in der Gattin seinen Acker zu beackern, um zukünftige Gotteskrieger zu zeugen. Ansonsten sind Frauen gefährlich: „Ich habe den Gläubigen keinen unheilvolleren Unruheherd hinterlassen als die Frau“, sagt Mohammed.

So ergeht denn auch, „wenn ihr zu euren Frauen geht“, die von Ibn Abbas überlieferte Bannformel des Propheten: „Dann sagt: Im Namen Gottes! O Gott schütze mich vor dem Teufel, und schütze auch das vor dem Teufel, was du für uns bestimmt hast.“ (al-Bukhari, 348) Seine exorzistische Funktion [gegen die Bedrängnisse des Sexus und des ewig lockenden Weibes] kann der innereheliche Koitus daher nur erfüllen, wenn er rituell so reglementiert wird wie der Nahrungstrieb über die Speisegesetze. Die etwaige Entstehung eines freien und spontanen Spiels der Lüste, der Liebe und der Leidenschaft ist als Ausschweifung explizit zu verhindern, indem der Beischlaf in rituelle Vorbereitung und in eine verbale Begleitmusik der Sprüche und Formeln eingebettet wird.
Vor der Vereinigung habe der Muslim z.B. sein „Glied zu waschen oder zu urinieren, sonst könnte der Teufel dem Kind Schaden zufügen“. Dann sei beim Verkehr darauf zu achten, nicht die Richtung gegen Mekka einzunehmen. Für den Beginn des Beischlafs verlange die „löbliche Sitte“ vom frommen Muslim die Anrufung des Götternamens, also ein bismillah („im Namen Allahs“), und eine kurze Koran-Rezitation, etwa: „Sprich: Gott ist einer“ (Kor 112:1). Darauf haben der Schlachtruf Allahu akbar („Gott ist übergewaltig“) und das Bekenntnis la ilaha illa Allah („Es ist kein Gott außer Gott“) zu folgen. Während des Aktes legte bereits der Prophet den Gläubigen folgende Beschwörungsformeln ans Herz: „Mein Gott, laß es eine gute Nachkommenschaft werden, wenn du beschlossen hast, eine solche aus meinen Lenden hervorgehen zu lassen“, und „Mein Gott, halte den Satan fern von uns und halte ihn von dem fern, was du uns (an Kindern) schenkst.“ (Muslim, Nr. 259) Wenn „der Samenerguß nahe“ ist, „soll man innerlich, ohne die Lippen zu bewegen“, sprechen: „Gelobt sei Gott, der aus dem Wasser (Samen) den Menschen geschaffen.“ (Kor 25:54)

Die organisierte, bis an die Zähne bewaffnete und fanatisierte orgastische Impotenz!

Die total verkackte Linke verteidigt diesen Schweinkram, wie sie einst die Freigabe der Pornographie, den Genderschwachsinn und diverse „Emanzipationsbewegungen“ verteidigt hat: mit einer „Logik“, die zeigt, daß diese versifften Zecken nichts weiter als Scheiße im Kopf haben.

Hier beispielsweise eine gehirnerweichende Debatte im GEZ-Radio über Integration und Multikulti mit einem, der Journalist, „Politikwissenschaftler“ und Muslim ist:

Ich finde als Journalist – und das ist immer schwierig – man muß differenzieren, auch was die Gewalt angeht. …

Zuvor hatte er ausgeführt, daß man zwischen Religion und Tradition unterscheiden müsse: auch in christlich geprägten mediterranen Ländern gäbe es Blutrache und jetzt werden die Imame ja in Deutschland ausgebildet.

Was für eine Argumentation! Die Katholische Kirche holt Seelsorger aus Afrika nach Deutschland. Gibt es da Probleme mit Gewalt von gläubigen Katholiken? Gibt es Probleme mit den Priestern der national organisierten orthodoxen Kirchen in Deutschland?

Aber lassen wir unseren differenzierenden Fernsehjournalisten weiter sprechen:

… Wir haben beispielsweise ‘ne neue Studie gesehen, wo es heißt, die Gewalttätigkeit junger Muslime nimmt mit zunehmender Bindung an die Religion zu. Das hat der Pfeiffer vom Kriminologischen Institut in Hannover gezeigt. Naja, dann sagen wir: „Naja, wir wußten es ja schon immer: die jungen Muslimen sind gewalttätig.“ Was sie aber nicht gesagt haben, darüber haben wir jetzt auch letztens berichtet, das fand ich sehr erstaunlich: …

So, jetzt kommt es, das Gegenargument, daß das mit dem Islam gar nicht so schlimm sei. Man höre einen typischen Vertreter unserer intellektuellen Elite:

… daß beispielsweise, bei Männern äußert sich das möglicherweise in Gewalt nach außen, diese ganze Perspektivlosigkeit, …

Prof. Pfeiffer hat gezeigt, daß mit zunehmendem islamischen Glauben die Gewalttätigkeit wächst, bei unserem Fernsehjournalisten ist jedoch plötzlich die „Perspektivlosigkeit“ ausschlaggebend, d.h. wir, die deutsche Gesellschaft ist Schuld, nicht der Islam. (Und überhaupt: Perspektivlosigkeit? Ich dachte wir sind ein Einwanderungsland!) Der Fernsehjournalist bruchlos weiter:

… bei Frauen ist die Selbstmordrate unter jungen Muslimen doppelt so hoch wie unter gleichaltrigen Deutschen. …

Und weiter mit anklagender Stimme und typisch „aufklärerischem“ Ton:

… Da muß man sich jetzt fragen: bei denen äußert sich das wohl nicht in Gewalt nach außen, sondern das geht dann nach innen. Sie haben keinerlei Möglichkeiten einen Ansprechpartner zu finden. Das ist verpönt. Man gibt so etwas natürlich nicht zu. Depressionen sind, – ich kenne das aus der eigenen Familie, – Depressionen werden nicht zugelassen, man schämt sich dafür und dementsprechend ist die Selbstmordrate hoch. …

Indem er seine eigene Familie in die „Argumentation“ eingefädelt hat, ist der Islam plötzlich ganz aus dem Fokus geraten und wir sind unversehens beim allgemeinen Umgang mit Depression und Depressiven. Und für jene, die trotz dieses Gedankengangs beim Thema geblieben sind: Was will uns der Politikwissenschaftler damit sagen? Der Islam ist nicht so schlimm, weil die Gewalttätigkeit der männlichen jugendlichen Muslime durch die Selbstmordrate der jugendlichen weiblichen Muslime aufgehoben wird?

… Also da ist viel im Argen, worüber man sprechen muß und was man auch ansprechen muß und wo aber auch viel getan wird. Man kann es nicht nur schwarz-weiß sehen, das ist leider das Problem.

Euer Problem ist die Logik!

Dieses unsägliche Geschwafel ist kein Einzelfall, sondern die Regel: auf diese hirnzerfressende Weise „argumentieren“ alle im Mainstream! Ein breiter, alles zermalmender Strom in den Untergang unseres Vaterlandes. Davon lebt die Linke, die Emotionelle Pest allgemein, der sich ausbreitende Islam: immer vom Wesentlichen ablenken. Und nur so kann man die Pest besiegen: rücksichtslos beim Wesentlichen bleiben.

Ich schreibe das jetzt hier auf einer Parkbank. Offenbar ein Schüler hat folgendes auf das Holz geschmiert:

Schule macht nicht gemeinschaftsfähig, sondern asozial wie diese Inzucht-Familien sind

Naja, Bildung bringt das Land voran…

Stalin und Hitler

19. November 2013

Geschichte sollte nicht der Volkspädagogik dienen und nicht politisch instrumentalisiert werden („Mitgefühl“). Geschichtliche Ereignisse sollte man so betrachten, als würde man fernab von den Menschen über der Erde schweben. Nur so werden die funktionellen Zusammenhänge deutlich. Etwa, daß Bürgerkriege Auseinandersetzungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Charakterstrukturen sind. Der „europäische Bürgerkrieg“ zwischen 1917 und 1989 war da keine Ausnahme. Am Anfang stand der Rote Faschismus, der die gesamte menschliche Zivilisation bedrohte. Als Immun-Reaktion gegen ihn formte sich der Schwarze Faschismus, der zeitweise nicht weniger zerstörerisch war. Es war wie bei einer Infektion, wo man zeitweise nicht recht weiß, ob die Krankheitskeime oder die überschießende Immunabwehr lebensbedrohlicher sind. Schließlich obsiegten die westlichen Demokratien (OR) über die beiden Faschismen (DOR).

Ursprünglich hatte niemand ausgerechnet Moskau als Zentrum der Weltrevolution vorgesehen. Sowohl Engels als auch Lenin waren wie selbstverständlich davon ausgegangen, daß Berlin das natürliche Epizentrum der Umwälzungen sein werde. Bis 1923 war entsprechend alle Hoffnung der sich gerade bildenden Sowjetunion darauf gerichtet, daß es in Deutschland zu einer Revolution („Räterepublik“) komme und natürlicherweise das „deutsche Proletariat“ die Führung auf dem Weg zur Weltrevolution übernehme, denn von einem nennenswerten „russischen Proletariat“ konnte man kaum sprechen. Diese Hoffnung war alles andere als unrealistisch, – so ist auch der damalige „Hitler-Putsch“ einzuordnen. Nach dem Vorbild Mussolinis wollte Hitler der Machtübernahme durch die Kommunisten ein für allemal einen Riegel vorschieben. Zum Glück erwies sich die parlamentarische Demokratie in Deutschland zu diesem Zeitpunkt als unerwartet stark.

1923 kam es in der Sowjetunion zum Richtungskampf: sollte man die Weltrevolution doch vorantreiben (Trotzki) oder sollte man gegen alle Marxistische Orthodoxie (die schon Lenin selbst kaum beachtet hatte) versuchen, zunächst einmal die Sowjetunion zu konsolidieren und auf eine Art „sowjetischen Nationalismus“ setzen (Stalin)? Dies hatte zur Konsequenz, daß die Komintern zu einem bloßen Instrument der sowjetischen Außenpolitik wurde. Für Deutschland bedeutete dies, daß die Kommunisten für das „Mutterland des Sozialismus“ Werbung machen mußten und von ihren Feinden nicht zu Unrecht als „Moskau-hörig“ gebrandmarkt wurden. Hinzu kam, daß die Säuberungen gegen Abweichler, insbesondere aber „Trotzkisten“, d.h. „Weltrevolutionäre“, nach Deutschland übergriff. Die deutschen Kommunisten sollten die Weimarer Republik schwächen, aber auf keinen Fall ein „Sowjet-Deutschland“ errichten, das Moskau Konkurrenz machen würde und vom „Trotzkistischen Geist“ durchsetzt wäre.

Hitlers Machtergreifung kam Stalin mehr als Recht. Hitler war der Eispickel, den Stalin in den Schädel des Trotzkismus rammte. Deutsche Kommunisten, die in die Sowjetunion flohen, wurden vor dem Krieg fast restlos ausgemerzt, jene, die ins westliche Ausland flohen, nach dem Krieg. Sie hatten ihre Schuldigkeit getan, nämlich Deutschland und den Westen zu zersetzen, was sollte die Sowjetunion schon mit solchen „Zersetzern“ im eigenen Territorium anfangen?

Schließlich erfüllte Hitler als „Eisbrecher“ genau jene Aufgabe, die Stalin ihm zugewiesen hatte: mit Hilfe der Ressourcen der Sowjetunion, vor allem Lebensmittel, Erdöl und seltene Metalle, schaltete Hitler die westlichen Demokratien aus und war drauf und dran, sich in einem Krieg mit England zu verausgaben. Stalin war bereit, Europa „vom Faschismus zu befreien“ und die Sowjetunion bis zum Atlantik auszudehnen. Die deutsche Armee war derartig schwach, das kurz vorher die deutschen Generäle beinahe Hitler weggeputscht hätten, weil sie panische Angst hatten vor einem Krieg mit – der Tschechoslowakei! Der Einfall ins Deutsche Reich und damit nach Westeuropa wäre für Stalin ein Spaziergang gewesen, wenn Hitler nicht das Undenkbare und deshalb vollkommen Unerwartete getan hätte: in Stalins Aufmarsch hinein anzugreifen. Die Sowjetarmee war überhaupt nicht auf Verteidigung ausgerichtet und deshalb ein leichtes Ziel für die von der Ausrüstung her eher minderwertige Wehrmacht. Immerhin hielt Hitler die Rote Armee solange zurück, bis Westeuropa (gegen Hitlers verzweifelten Widerstand!) von der amerikanischen Armee besetzt war. Die Sowjetunion konnte nicht mehr expandieren, trotz verzweifelter Versuche in der Dritten Welt, und kollabierte deshalb schließlich unter Gorbatschow.

Der wirklichkeitsfremde Hitler selbst ist nichts weiter als eine kuriose Randerscheinung. Kurios in zweifacher Hinsicht: erstens war der Angriff auf die Sowjetunion ein schlichtweg größenwahnsinniges Unternehmen, nur ein Irrer konnte so etwas befehlen, und zweitens hätte dieser Wahnsinn beinahe doch funktioniert, hätte man die Sowjetvölker, insbesondere aber die Ukrainer, auf seine Seite gebracht. Aber Hitler hatte von den von ihm so bewunderten Kommunisten gelernt: eine in sich geschlossene Ideologie ist unbesiegbar, – kreierte entsprechend eine abgrundtief schwachsinnige Gegenideologie („Rassenkampf“ statt Klassenkampf), der er dann jedoch selbst zum Opfer fiel. Immer, wenn es darum ging, rational hellsichtig oder ideologisch verblendet zu entscheiden, wählte er die letztere Option. Im krassen Gegensatz zum genialen Stalin war er unfähig dialektisch zu denken.

Dazu zwei Vorträge vor amerikanischen Militärakademien:

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