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Orgon, ein Epiphänomen

10. August 2017

Nehmen wir die Sexualität und den Schlaf: Die Wissenschaft kann beide Phänomene sehr schön rund ohne das Orgon erklären. Es gibt da nur ein kleines Problem. Wenn ich wissen will, ob und wozu Pflanzen Wasser brauchen, begieße ich sie nicht mehr und habe unmittelbar die Antwort auf meine beiden Fragen. Bei Sexualität und dem Schlaf ist das anders. Es gibt Menschen, die ohne jedwede Sexualität hervorragend zurechtkommen und Experimente mit Schlafentzug können nicht eindeutig klären, welche Funktion der Schlaf genau hat. Wenn man mal von der Fortpflanzung absieht, scheinen beide Phänomene so überflüssig zu sein wie das Orgon selbst! Sie treten eh eindeutig erst bei höheren Tieren auf. Und genau hier liegt die Crux. Die Funktionen Energie-Entladung (die Funktion des Orgasmus) und Aufladung (Schlaf) gewinnen erst beim hochenergetischen Menschen eine alles bestimmende Bedeutung.

Astronomie und Meteorologie: In den Lehrbüchern finden sich kaum Lücken, die nach dem Orgon rufen würden, um die kosmischen und atmosphärischen Phänomene zu erklären. Hier ist es wieder ein „Extra“, in dem sich das Orgon zeigt. Beispielsweise können sich Planeten und Monde nach Newton auf allen möglichen Bahnen bewegen, sie kreisen aber um die Zentralkörper aus unerklärlichen Gründen bevorzugt gemäß Bodes Gesetz. Die Neigung der Planeten zur Ekliptik verweist auf den Einfluß des Galaktischen Orgonenergie-Stroms. Es gibt nun mal die diversen orgonotischen Parameter, die sich mit dem Wetter ändern und es gibt nicht zuletzt den Cloudbuster. Was Sternen- und Wettersysteme betrifft, hat Reich dazu ein ganzes Buch geschrieben, Die kosmischen Überlagerung.

Physik und Biologie: Die Quantenelektrodynamik erklärt lückenlos unsere alltägliche Umwelt, Newton und Einstein haben die Gravitation abschließend beschrieben und die Kernphysiker haben die Radioaktivität voll im Griff. Über die Gene läßt sich das Leben chemisch und damit mechanisch erklären. Wo sollte da Platz für das Orgon sein? Das Orgon zeigt sich durchgehend im „Extra“. Das habe ich im einzelnen in meinen Artikeln über ORANUR und Orgonometrie auf http://www.orgonomie.net erläutert.

Ich schreibe das am Abend tief im Wald. Als ich aufblicke, sehe ich zwischen den Bäumen das durch den Sonnenuntergang erregt flimmernde Orgon, in dem ich sitze wie ein Fisch im Wasser. Die Menschheit tut im Moment alles, um ganz praktisch zu beweisen, daß der Wald auch ohne atmosphärische Orgonenergie existieren kann…

Überlagerung im Sonnensystem

22. März 2015

In Die kosmische Überlagerung theoretisiert Reich, aufgrund seiner eigenen Beobachtungen in Maine, daß die Nordlichter (Aurora Borealis) eine orgonotische Erstrahlung am äußeren Rand der Atmosphäre darstellen und daß dabei die Überlagerung des Galaktischen Orgonenergie-Stromes mit dem Äquatorialen Orgonenergie-Strom eine Rolle spielt. Der Galaktische Orgonenergie-Strom trifft von Südwesten kommend in einem Winkel von 62° auf den Äquatorialen Orgonenergie-Strom. (Hier ein schönes Bild der Überlagerungsfunktion bei einem Nordlicht.)

Ein grundsätzliches Problem dieses Erklärungsversuchs sind die Südlichter (Aurora Australis) die symmetrisch zu den Nordlichtern am Südpol auftreten, was eher auf eine rein mechanische (eben „symmetrische“) Erklärung deutet: die Wechselwirkung zwischen dem Magnetfeld der Erde und dem Sonnenwind, wobei ähnliche Leuchterscheinungen auftreten wie in einer Neonröhre.

Die beiden norwegischen Forscher Nikolai Østgaard und Karl Laundal von der Universität Bergen berichten jedoch, daß die beiden Auroren überraschenderweise vollkommen asymmetrisch sein können.

Zwar ist bereits bekannt, daß das Magnetfeld der Erde auf der Nord- und Südhalbkugel nicht ganz symmetrisch ist, doch lasse sich damit ein solch großes Ungleichgewicht nicht erklären, schreiben die Wissenschaftler. Sie vermuten daher, daß sich zwischen der nördlichen und südlichen Hemisphäre elektrische Stromflüsse ausbilden, die auch einen massiven Einfluß auf die Ausbildung von Polarlichtern haben.

auroren

Mit der Überlagerungsfunktion in einem größeren Maßstab haben wir uns bereits in Eine Stippvisite im blau-grünen Galaxien-Zoo (Teil 2) beschäftigt. Es ging darum, daß in Galaxien die Orgonenergie von außen her einströmt und dergestalt für die flache Rotationskurve sorgt. Sonnensysteme scheinen „mechanischer“ zu funktionieren, d.h. die Rotationskurve sinkt getreulich der Gravitationstheorie Newtons zum Rand hin ab. Doch zeigt der Rand des Sonnensystems andere Anzeichen einer erhöhten orgonotischen Aktivität. Beispielsweise haben die äußeren Planeten sehr viele Monde, die Planeten sind sehr aktiv, fast sonnenartig wie Jupiter, und nicht zuletzt weisen sie „Ringe“ auf.

In Die kosmische Überlagerung führt Reich aus:

(…), daß die Bildung galaktischer Systeme von derselben [Überlagerungs-] Funktion abhängig ist wie die Entstehung der einzelnen Sterne innerhalb einer Galaxie sowie der Planeten, die einen Fixstern umkreisen. Der Ring um den Saturn deutet darauf hin, daß sich der Planet aus scheibenförmig konzentrierter Orgonenergie entwickelt hat (S. 76).

Tatsächlich hat der Saturn mehrere Ringe: von innen nach außen sind das die Ringe D, C, B, A, F, G und E. An dem 1979 entdeckten F-Ring, zeigt sich, daß Reich den Saturn mit vollem Recht im Zusammenhang mit der Überlagerungsfunktion gesehen hat:

Erstens wurde 2004 mittels Cassini entdeckt, daß die verschiedenen Stränge des F-Ringes keine individuellen Ringsegmente bilden, wie man ursprünglich annahm, sondern zumindest vorübergehend, d.h. 2004 und 2005, eine einzelne Spirale darstellen, die sich mindestens dreimal um den Saturn windet.

Zweitens war der F-Ring 2009, als Cassini ihn aufnahm, verglichen mit dem Vorbeiflug von Voyager 1988/81, doppelt so hell und dreimal so breit.

Diese Veränderbarkeit der Ringe stellt die mechanistische Forschung vor ein Rätsel: Wie konnten sie sich bilden, erhalten und dabei dann auch noch ständig verändern?

F-Spirale

2009 wurde von der Entdeckung eines neuen Saturn-Rings berichtet. Er hat gigantische Ausmaße: er ist etwa das 12,5 fache der Entfernung Erde-Mond breit und etwa das 6 fache dieser Distanz dick. Verglichen mit dem neuen Ring ist Saturn selbst nur ein Punkt.

Der Astronom Anne Verbiscer von der University of Virginia und seine Kollegen betrachten den Saturn-Mond „Phoebe“ als Quelle des Rings. Meteoriten-Einschläge auf Phoebe würden den Ring ständig mit neuem Staub füttern.

Anders als alle bisher bekannten Planetenringe kreist er nicht in der Äquator-Ebene um seinen Planeten, sondern in der Umlaufbahnebene des Saturns um die Sonne. Die beiden Ebenen schneiden sich in einem Winkel von 26 Grad. Die Forscher vermuten zudem, daß sich der Ring von oben gesehen im Uhrzeigersinn dreht – im Gegensatz zum Großteil der andere Ringe und Monde, die sich im Gegenuhrzeigersinn drehen.

Die Neigung des neuen Rings erinnert an die Neigung der Ekliptik der Erde, die von Reich in Die kosmische Überlagerung auf die Wechselwirkung der beiden bereits oben erwähnten Orgonenergie-Ströme im Sonnensystem zurückgeführt wurde: des „Äquatorialen OR-Stroms“ und des „Galaktischen OR-Stroms“. Der amerikanische Orgonom Robert Harman hat dies für die restlichen Planeten in Celestial Motion (Part I): A Lawful Relationship Between the Rotation Of the Planets and the Galactic Plane analysiert. Ob die Neigung des neuendeckten Saturn-Rings ebenfalls mit der Wechselwirkung zwischen den beiden Orgonenergie-Strömen erklärt werden kann, bleibt abzuwarten.

Diagram of Saturn's Largest Ring