Posts Tagged ‘Meteorologie’

nachrichtenbrief111

23. April 2018

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nachrichtenbrief110

17. April 2018

nachrichtenbrief108

9. April 2018

DOR-Wolken und Saharasia-Theorie im 19. Jahrhundert

11. Januar 2018

Reichs DOR-Wolken hat bereits der Maler und Gesellschaftskritiker John Ruskin (1819-1900) beschrieben. Er, der „erste Ökologe“, nannte sie „Sturm-Wolken“ bzw. „Pest-Wolken“, dem ein „Pest-Wind“ vorangeht, eine Schwärzung der Landschaft. Siehe dazu seine beiden Vorträge The Storm-Cloud of the Nineteenth Century aus dem jahre 1884. Man vermeint Reich zu lesen, denn alles entspricht weitgehend dessen Beschreibung des atmosphärischen DOR. (Siehe auch Richard A. Blasbands „CORE Progress Report No. 10: DOR, 1884 and Today“. The Journal of Orgonomie, 15(1), May 1981, S. 127-129.)

Der Geograph und Anarchist Pjotr Kropotkin (1842-1921) war in vieler Hinsicht ein Vorläufer James DeMeos und seiner Saharasia-Theorie. Ich verweise auf den Artikel von Mike Davis: „Klimapioniere – Von Eiszeiten, Wassermangel und Wüstenzonen“, wo ich auch den Hinweis auf Ruskin gefunden habe.

Kropotkin war der erste, der in den 1870er Jahren die Vorstellung aufbrachte,

daß die 14 000 Jahre seit dem letzteiszeitlichen Maximum eine Epoche anhaltender, katastrophischer Austrocknung der Kontinentalgebiete seien. Diese Theorie – man könnte sie die „alte klimatische Deutung der Geschichte“ nennen – war zu Beginn des 20. Jahrhunderts äußerst einflußreich, verlor aber in den 1940er Jahren mit dem Aufkommen der dynamischen Meteorologie und deren Unterstellung eines sich selbst justierenden physikalischen Gleichgewichts rasch an Bedeutung.

Es ging dabei insbesondere um die These von der Austrocknung seit der letzten Eiszeit als Triebkraft der eurasischen Geschichte. Danach waren Ostturkestan und das Kernland der Mongolei einst wasserreich und „kulturell fortgeschritten“. Davis zitiert Kropotkin:

All das ist nun verschwunden, und es muß die schnelle Austrocknung dieser Gebiete gewesen sein, die ihre Einwohner nötigte, hinunter zur Dsungarischen Pforte, ins Tiefland von Balqasch und Obi zu wandern und dabei die Einwohner der Niederungen vor sich herzutreiben, was die großen Einfälle und Völkerwanderungen in Europa während der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung bewirkt hat.

Man vermeint DeMeo zu lesen!

nachrichtenbrief98

20. Dezember 2017

nachrichtenbrief97

14. Dezember 2017

nachrichtenbrief93

1. Dezember 2017

ORANUR, DOR, CORE, ORAC, MDB

13. November 2017

Das ORANUR-Experiment

DOR und Melanor

Die DOR-Krankheit

Der OR-DOR-Metabolismus

Kosmisches Orgon-Ingenieurswesen

Physikalische Orgontherapie

Die emotionale Wüste

Der Kern des orgonomischen Funktionalismus, die Orgonometrie

27. Oktober 2017

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

Willi gegen den Rest der Welt (Teil 3)

3. Oktober 2017

Jerome Greenfield merkte ganz richtig über Reich an, „in vielen seiner frühen Bücher (…) scheint er zu erforschen und versuchen zu erklären, was ihn so sehr vom ‚Homo normalis‘ unterscheidet. Unter diesem Gesichtspunkt kann man seine späten Schriften z.T. als Versuch betrachten, die praktischen Konsequenzen dieses Unterschiedes zu erklären, den Grund, warum er so viel Verfolgung und irrationale Kritik erfahren mußte und wie ihn dieser Unterschied zu seinen Entdeckungen in so verschiedenen Gebieten wie Biologie, Biophysik, Physik und Meteorologie führte“ (Greenfield: „Über Probleme als ‚Reichianer’“, Wilhelm Reich Blätter 5/76, S. 96-101). So kann man Reichs gesamtes Werk durchaus unmittelbar mit seinen sexuellen Empfindungen verbinden, die ihn anders machten als die anderen. Wie seine erst zwei Jahrzehnte nach Greenfields Analyse veröffentlichten nachgelassenen Schriften zeigen, betrachtete Reich selbst schließlich seine gesamte Arbeit als Ausfluß seiner speziellen sexuellen Erfahrung.

Siehe auch „Reichs innere Stürme“ in Walter Hoppe: Wilhelm Reich und andere große Männer der Wissenschaft im Kampf gegen den Irrationalismus, Kurt Nane Jürgenson, München 1984, S. 505-511.