Posts Tagged ‘Messias’

Der Charakter der Juden

29. Mai 2018

1. Wie in Der verdrängte Christus ausgebreitet, fokussiert sich in der Geschichte Israels und der Juden der kosmische Kampf zwischen OR und DOR, der lebendigen, lebensspendenden Lebensenergie und der giftigen „Todesenergie“. Es ist das auserwählte Volk, was biblisch betrachtet eine grauenvolle Auszeichnung ist, denn „rein“ zu sein, „ein priesterliches Volk“ zu sein, führt nicht nur zur Hybris, die Jesus beispielsweise ständig den Pharisäern vorwarf, sondern geht auch einher mit dem Bewußtsein das Opferlamm zu sein, das absolut fehlerlos sein muß. Deshalb auch die Befreiung, die Christus, das „perfekte Opferlamm“, bedeutet: er, der Messias der Juden, er der „auserwählte“ Sohn Gottes, wäscht mit seinem Blut alle Schuld hinweg. Die theologische und letztendlich bioenergetische Bedeutung des Alten und Neuen Testaments ist in ihrer kosmischen Tiefe schlichtweg unauslotbar. (Man schaue sich die diversen Videos auf One for Israel an!)

2. Das Judentum ist sowohl Volkstum als auch Religion. Entsprechend geht es ständig um den Kleinen Mann und dessen Überwindung, um Enge und Gemeinheit auf der einen und einem großherzigen Humanismus auf der anderen Seite. „Ist der Mensch für den Sabbat da oder der Sabbat für den Menschen.“ In Israel gibt es rabbinische Institute, die sich mit nichts anderem beschäftigen als Apparaturen zu bauen, mit denen man Gottes Vorschriften zum Sabbat austricksen kann, Gott betrügen kann, statt sich darauf zu konzentrieren, daß der Sabbat die erste und gleichzeitig bis heute wichtigste Sozialgesetzgebung der Menschheitsgeschichte ist.

3. In den USA wählen 90% aller Juden die Demokraten, also „humanistisch“ und links. Wie Charles Konia („Why are Jews Liberal?“, The Journal of Orgonomy, Fall 2009/Winter 2010, volume 43, number 2, S. 68f) ausgeführt hat, geht die überwiegend liberale Charakterstruktur („intellektuelle Abwehr“) der Juden darauf zurück, daß sie im Mittelalter und der frühen Neuzeit in intellektuelle Berufe abgedrängt wurden, insbesondere kein Land bewirtschaften und sich nicht bewaffnen durften. Israelis sind auffällig „unjüdisch“.

4. Der Kapitalismus ging aus der Überwindung der rigiden Welt der Gilden hervor. Dabei spielten die Juden als „übernationale“ Gruppe eine entscheidende Rolle. Siehe die entsprechende Kapitalismustheorie von Werner Sombart (vgl. Ökonomie und Sexualökonomie). Wie Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus dargelegt hat, hat der Kapitalismus zwei Aspekte: er verbiegt den Charakter, indem er zur Unehrlichkeit zwingt („der Kunde ist König“, die eigenen Produkte werden wider besseres Wissen als besser als die der Konkurrenz angepriesen, etc.), andererseits ist er die ökonomische Struktur, die der biosozialen Gegebenheit Arbeitsdemokratie noch am nächsten kommt. (Nach Marx mündet der vollendete Kapitalismus im Kommunismus!)

5. Reich waren Leute wie Otto Fenichel wirklich peinlich, denn durch ihr wildes Gestikulieren und andere Manierismen wurde jedem sofort augenfällig, daß es sich um Juden handelte, – wenn man so will um „Südländer“. Mitarbeitern wie Silvert sagte er, wenn sie im Rahmen der charakterologischen Umstrukturierung durch Orgontherapie gesundeten, würden sie aufhören wie Juden auszusehen und sich so zu bewegen. Im Zusammenhang mit seiner Geschichte mit den fast durchweg jüdischen Psychoanalytikern, Marxisten, Trotzkisten, etc. wirkt Reich aus der Distanz wie die Wiederkehr Christi, der sein Volk „vom Joch des Gesetzes“ befreien will.

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Der antisemitische Jude

26. Januar 2017

Es gibt zwei Arten von antisemitischen Juden. Da den linken Juden jeder Kontakt zum bioenergetischen Kern abgeht, sie in ständiger Rebellion gegen den Vater stehen („die Patriarchen“, Gott) und da sie in der charakterlichen Fassade leben und entsprechend einer universalistischen, humanistischen Ersatzreligion frönen (die sie als genuin „jüdisch“ betrachten), ist für sie Israel ein selbstsüchtiger „rassistischer Apartheidstaat“, der imgrunde keine Existenzberechtigung hat.

Ebenfalls auf die „Werte der Diaspora“ berufen sich die ultraorthodoxen Juden, „die Taliban des Judentums“. Für sie hat Israel kein Existenzrecht, weil es auf universalistischen, humanistischen Prinzipien beruht, d.h. eine westliche Demokratie ist und kein Gottesstaat, der vom „Messias“ ins Leben gerufen wurde. Die Ultraorthodoxen, die in Israel leben, verweigern den Kriegsdienst und machen den säkularen Juden das Alltagsleben zur Hölle. Charakterstrukturell unterscheiden sie sich kaum von Salafisten.

Im Sinne von Jes 42,24f sehen manche Ultraorthodoxen im Holocaust eine Strafe Gottes, weil das Judentum den Sabbat nicht mehr geheiligt hätte. 1972 sprach vor der B’nai B’rith der Pariser Militär-Rabbiner André Chekroun vom „Sühneopfer von sechs Millionen der Unsrigen“ (Ehrlich, et. al.: Religiöse Strömungen im Judentum heute, Zürich 1973, S. 52). Es ist, um mit Hitler zu reden, der Haß auf jene, die sich selbstsüchtigerweise nicht selbst opfern wollen und deshalb geopfert werden müssen.

Derartiger Wahnsinn ist rational nur zu begreifen, wenn man in die bioenergetische Tiefenstruktur der Massen schaut, die die Grundlage ihrer politischen und religiösen Haltungen ist. Diesen Zugang bietet die soziopolitische Charakterologie, wie sie von Elsworth F. Baker und Charles Konia entdeckt wurde. Siehe Dr. Konias Blog http://www.orgonomie.wordpress.com.

Aus dem Führerhauptquartier der Antiorgon-Naziliga: Die drei Grundlagen des Nationalsozialismus (Teil 2)

16. Mai 2012

Hitler wurde als „Messias aller Deutschen“ bezeichnet. Dietrich Eckart „der Prediger und Apostel Adolf Hitlers“ und „unsterbliche Dichter und Künder des Dritten Reiches“ brachte kurz vor seinem Tod 1923 folgenden poetischen Erguß zu Papier:

Du blödes Volk! Du schmähtes jeden, der sich treulich um dich mühte, mit gotteslästerlichen Reden lohntest du auch Hitlers Güte, grunztest, als die Pharisäer Hinterrücks ihn niederzwangen.

Baldur von Schirach, Reichsführer der HJ, dichtete voll Ergriffenheit:

Wir hörten oftmals deiner Stimme Klang und lauschten stumm und falteten die Hände, da jedes Wort in unsere Seelen drang. Wir wissen alle: einmal kommt das Ende, das uns befreien wird aus Not und Zwang. Was ist ein Jahr der Zeitenwende! Was ist das Gesetz, was hemmen will – der reine Glaube, den du uns gegeben, durchpulst bestimmend unser junges Leben. Mein Führer, du allein bist Weg und Ziel! (H.J. Gamm: Der braune Kult, Hamburg 1962, S. 24)

Und sogar Kindergebete galten ihm:

Führer, mein Führer, von Gott mir gegeben, beschütz und erhalte noch lange mein Leben! Hast Deutschland gerettet aus tiefster Not; Dir danke ich heute mein täglich Brot. Bleib lang noch bei mir, verlaß mich nicht, Führer, mein Führer, mein Glaube, mein Licht! Heil, mein Führer! (ebd., S. 213f)

Hitler selbst hatte 1922 gesagt:

Ich wäre kein Christ (…), wenn ich nicht, wie einst vor 2000 Jahren unser Herr, Front machen würde gegen die, die dieses arme Volk heute ausplündern und ausbeuten!

Es schmerzt mich, daß ich als Katholik gerade von katholischer Seite so niederträchtig angegriffen werde. Das schmerzt mich um so mehr, weil wirklich keine Bewegung mehr für das Christentum eintritt als die unsere und weil ich derjenige bin, dessen Arbeit es mit zu verdanken ist, daß das Christentum sich wieder so entfalten kann!

Entsprechend dankbar verkündete der Thüringer Kirchenrat Leutheuser 1933:

Christus ist zu uns gekommen durch Adolf Hitler. Er ist der entscheidende Mensch gewesen, als ein ganzes Volk bereit war, unterzugehen. Durch seine Kraft, seine Ehrlichkeit, seinen Glauben und seinen Idealismus fand der Heiland zu uns. Wir haben eigentlich nur eine Aufgabe: Werdet deutsch! Nicht: Werdet Christen! (z.n . Werner Reichelt: Das Braune Evangelium, Wuppertal, 1990, S. 56).

Nach der Machtergreifung sei, so Werner Reichelt in seiner Analyse des „braunen Evangeliums“, Schritt um Schritt die Christus-Geschichte in die Gegenwart übertragen und Hitler zum „Heiland der Deutschen“ erhoben worden, dessen Werdegang bis in die kleinsten Einzelheiten denen Jesu entsprach: Hitler wuchs in einer Art österreichischem Nazareth auf. Er führte seine Heimat heim ins Reich, als Verkörperung des Weges, der Wahrheit und des Lebens. Und trotzdem blieb dieser Gott doch ganz Mensch: „Das ist an ihm das Größte: daß er doch Mensch blieb, so wie du und ich.“ Durch sein, des schuldlosen armen Gefreiten, Opfer wird das ganze Volk gerettet werden. Am Anfang war er verborgen und seine Stimme galt im eigenen Land nichts. Seine Jünger wurden verfolgt, doch er hatte für sie die Trostworte der Bergpredigt: eines Tages wird alles umgekehrt sein! Standhaft steht Hitler gegen die satanische Versuchung des demokratischen Staates, der ihn, den eschatologischen Revolutionär, einbinden will. Wer nicht für Hitler ist, ist gegen ihn. Hitler verlangt absoluten, fanatischen Glauben. Ziel ist eine Art urchristlicher Gütergemeinschaft, wo das „Blut“ die Rolle des einigen Heiligen Geistes übernimmt. Die Dreieinigkeit wird durch „Ein Volk, ein Reich, ein Führer!“ ersetzt, bzw. „die Dreieinigkeit des Blutes, des Glaubens und des Staates“.

Anläßlich des NS-Winterhilfswerkes sagte Hitler 1937:

Wenn ich so manches Mal ärmlich gekleidete Mädchen mit unendlicher Geduld sammeln sehe, selbst frierend, um für andere Frierende zu sorgen, dann habe ich das Gefühl, daß sie alle auch Apostel eines Christentums sind. Und zwar eines Christentums, das von sich mit mehr Recht als ein anderes sagen kann: Dies ist das Christentum eines aufrichtigen Bekenntnisses, weil hinter ihm nicht das Wort, sondern die Tat steht. (z.n. Reichelt, S. 83)

Das hier beschriebene kann man wie folgt rekapitulieren:

In seiner Massenpsychologie des Faschismus beschreibt Reich die subjektiv revolutionäre Einstellung, die den Faschismus von bloßen reaktionären, restaurativen, „bürgerlichen“ Bewegungen kraß unterschieden hat. Hinzu kam, daß sich, wie Reich es ausdrückt, wie zuvor in allen anderen vorangegangenen derartigen Bewegungen „im Neuheidentum des deutschen Nationalsozialismus sich das vegetative Leben abermals Bahn (brach)“ (Die sexuelle Revolution, Fischer-TB, S. 267). Dabei imponiert die „nationalsozialistische Mystik“ wie ein grotesk verzerrter Animismus – die Alternative zum patriarchalischen, „bürgerlichen“ Mystizismus und Mechanismus (siehe dazu Reichs Äther, Gott und Teufel). Die Nähe des „Hitler-Mythus“ zum Christus von Reichs Christusmord ist ebenfalls allzu offensichtlich.

In der heutigen antiautoritären Gesellschaft beobachten wir ganz ähnliche Entwicklungen. Man denke nur an die USA, in der die Rebellion auf allen Ebenen immer groteskere Züge annimmt. Man braucht nur das Fernsehen anmachen, ins Kino gehen oder im Internet surfen! Alles ist von abstrusen Verschwörungstheorien durchzogen (die fast durchweg einen antisemitischen Kern haben!), ständig werden die traditionellen Werte und das „Establishment“ verhöhnt. Das traditionelle Christentum wird buchstäblich angepißt und mit Kot beschmiert. Eine ganze Nation hört auf das mystische Geschwafel eines Eckhart Tolle, öffnet Chakren, praktiziert „Quantenheilung“, etc. Obama wird als neuer Heiland präsentiert. Er hat sogar seine eigene Hakenkreuzfahne. Das ist Nationalsozialismus heute, nicht der Mummenschanz einer Handvoll geisteskranker Neonazis. (Die eh meist nur Schwule und Sadomasochisten sind, die ihren Fetisch ausleben.)