Posts Tagged ‘Marxismus’

Blogeinträge Mai/Juni 2012

21. November 2017

Charles Konias Orgonsoziologie. Angesichts des gestrigen Beitrags zur Ökonomie möchte ich insbesondere auf seinen Blogeintrag „Wieso ‚Konjunkturpakete‘ nicht funktionieren“ verweisen:

Blogeinträge Mai/Juni 2012

  • Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Christentums
  • Wieso „Konjunkturpakete“ nicht funktionieren
  • Kommunismus/Sozialismus ist der Krebs des Gesellschaftskörpers
  • Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Liberalismus
  • Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Konservatismus
  • Der schwindende Kern-Kontakt bei den Menschen
  • Das Robin-Hood-Syndrom
  • Eines der Hauptsymptome eines emotionell pestkranken Charakters
  • Die Auswirkungen der sozio-politischen Rotverschiebung auf das Denken der Menschen

 

Kommentar zu „Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Christentums“:

Robert (Berlin) schrieb 2013:

Dieser Artikel ist ausgesprochen gut, leider aber sein Lösungsansatz sehr utopisch. Das deswegen, weil durch den Einbruch der islamischen Pest seine Lösung immer unwahrscheinlicher wird, abgesehen auch davon, dass es nie genügend Therapeuten geben wird. Man müsste eine freie „Insel“ schaffen, diese gut schützen und darin ungepanzerte Kinder aufwachsen lassen (unter der Aufsicht von Orgontherapeuten) und diese erziehen dann wiederum als Erwachsene weitere ungepanzerte Kinder.

O.:

„Die Emotionelle Pest ist eine medizinische Erkrankung und muß wie jede andere Infektionskrankheit behandelt werden.“ (laut Konia)
Dies würde sagen, EP sei keine psychische Erkrankung und könne nicht mit Psychotherapie behandelt werden.
Daher mein Gegenargument: Emotionelle Pest ist eine psychische Erkrankung und muss mit Psychotherapie behandelt werden.
Genauer betrachtet ist sie aber ein soziales Phänomen einer Masse psychisch Kranker (definiert nach Reich). Mit Einzeltherapie wird dem keiner beikommen können. Vielleicht wäre eine Kombination aus Grupen- und Einzeltherapie sinnvoll?
_______________
@ Robert: Ich möchte nicht auf der Insel leben, wo Orgontherapeuten die Aufsicht haben.

Zu „Wieso „Konjunkturpakete“ nicht funktionieren“:

David:

Die wirtschaftlichen Empfehlungen von Seiten der politischen Rechten, verantwortungsvolle Haushaltspolitik durch Ausgaben- und Steuerkürzungen und den Markt sich selbst regulieren lassen, kommt den aktuellen wirtschaftlichen Problemen der gepanzerten Menschheit näher als all die „Lösungen“ der heutigen linken Ideologen.

Richtig, die Deregulierung ist im Prinzip großartig.

Jedoch: de facto wird einseitig zugunsten der Konzerne und Firmen dereguliert, während – gegenwärtiger Berichterstattung zufolge – etwa ein Mini-Jobber sich mit Vertragswerken konfrontiert sieht, die bis oben voll gestopft sind mit Klauseln zugunsten des Stärkeren – für ihn gibt es also nicht weniger, sonder mehr Regulierung!

Das, was ich „Bürokratie westlichen Typs“ nenne, breitet sich immer mehr aus.

Knebelverträge nennt man sowas umgangssprachlich.

Es gibt – unter der Vortäuschung von Deregulierung von konservativer Seite her – eine gewaltige Verschärfung der Regulierung.

Und was kann Mann / Frau sonst machen, als sich verschärft ausbeuten zu lassen??

Mann / Frau braucht ja unbedingt das wenige Geld.

Diese ganze Freiheitsideologie und Dereguliererei ist genau so ein Lügengebäude wie der Marxismus, nur in entgegengesetzter Richtung .So sehe ich das.

David

—-

Übrigens hat der Autor dieser Zeilen online beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht, die Leiharbeit – so genannte „Zeitarbeit“ – zu verbieten und unter Strafe zu stellen.

Auch als es die noch nicht gab, konnten dennoch die Firmen auf Auftragsspitzen reagieren:

Sie mussten eben zu den Treffpunkten der Gelegenheitsarbeiter gehen, wie etwa bei Haltestelle „Brendle“ am Stuttgarter Großmarkit, wo auch die „Servis“ des Arbeitsamtes war – die es heute nicht mehr gibt, und sie mussten sich dort Leute holen.

Das war keine Zeitarbeits-Einrichtung, sondern eine Vermittlung, d.h. der Arbeiter wurde nicht verliehen sondern vermittelt. Das muss wieder eingeführt werden.

Es ging also ohne weiteres, nur war es für die Firmen nicht so bequem.

Für die Firmen gab es auch nicht die Haftungs-Abwälzung, die man heutzutage um jeden Preis will – vielleicht wegen der amerikanischen Unsitte, dass übermäßig hoher Schadenersatz-Prozesse üblich sind.

Zu „Kommunismus/Sozialismus ist der Krebs des Gesellschaftskörpers“:

Robert (Berlin):

Ein anderer Krebs ist der Überwachungsapparat, der immer gigantischere Züge annimmt

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/steve-watson/senator-rand-pauls-botschaft-an-obama-genug-ist-genug-wir-wollen-unsere-freiheiten-zurueck-.html

David:

Wie bitte?

der Verzicht auf Rückzahlung der Darlehen für College-Studenten …

dieser Verzicht soll schlecht sein??

Hiermit bezieht sich Konia meines Erachtens auf eine Gesetzes-Änderung, die es erlaubt, von den Studienkredit-Schulden im Falle einer Privatinsolvenz genau so befreit zu werden wie von anderen Schulden auch.

Vorher waren Studienkredit-Schulden von der Privatinsolvenz ausgenommen, das heißt sie mussten auf jeden Fall bedingungslos – und mit Zins und Zinseszins – bis zum letzten Cent zurückgezahlt werden.

Bekanntermaßen stehen die jungen Menschen in Nordamerika – gehört habe ich es von Kanada aber USA ist vermutlich genauso – unter einem GEWALTIGEN sozialen Druck – verschuldet durch die Bildungs-Inflation die wiederum auf das Konto des Modern-Liberalen Charkters geht und zwar:

Kein College-Abschluss – keine Arbeitsstelle.

Die Personalchefs wollen College-Abschlüsse sehen heutzutage.

Glaubt hier etwa immer noch irgend jemand, dass die jungen – nicht besonders privilegierten – Kanadier und US-Bürger sich zum Spass so hoch verschulden??

Und wie könnte man die Bildungs-Inflation wieder zurückdrehen?

Robert (Berlin) schrieb 2016:

Gulag – Der lautlose Tod

GULAG – DER LAUTLOSE TOD
Kriegsdrama von Waris Hussein aus dem Jahr 1982.
Mit: John Savage, Willie Nelson, Francesca Annis, Ben Cross
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

INHALTSANGABE:
Als Abenteurer geht er nach Russland, wo er drei Jahre verbringen wollte. Doch Victors Leben wird zum Drama. Als angeblicher Spion verhaftet und in eine überfüllte Zelle eingesperrt, will man den amerikanischen Staatsbürger zu einer Unterschrift zwingen. In endlosen Verhören wird er brutal zusammengeschlagen und Tag für Tag fast leblos in das feuchte Rattenloch zurückgeschleift … bis er endlich unterschreibt sein eigenes Todesurteil. Denn die Antwort heißt 10 Jahre Gulag zehn Jahre lautloser Tod. Nur sein ungebrochener Stolz gibt dem US Bürger die Kraft, die grausame Zeit der Quälerei in Kälte und Eis zu überleben. Ausgezehrt und entkräftet wird Victor in ein abgelegenes Dorf verbannt. Jeglicher Kontakt zur Außenwelt ist abgeschnitten. Ständig überwacht und kontrolliert, findet sein kurzes Glück mit einer jungen Frau aus dem Dorf über Nacht ein jähes Ende. Russische Soldaten holen ihn ab und verschleppen den von Folter gekennzeichneten Mann in den Norden Sibiriens. Victors Alptraum beginnt erneut…

Zu „Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Liberalismus“:

Robert (Berlin) schrieb 2013:

Ein bestechender Artikel zu Obama

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ein_gott_der_keiner_war

O.:

Was unterscheidet Obama von seinem Vorgänger: Eigentlich nur seine vielen (falschen) Versprechen … ansonsten führt er im Einklang mit allen anderen Präsidenten die gleiche (eben konservative) Politik fort.
Seine Fassade scheint einem „liberalen Charakter“ entsprechen, sein Handeln ist „konservativ“. Wie seine Vorgänger spielt er eine Rolle, die des Präsidenten. Ihn als liberal-kommunistisch zu titulieren ist sicherlich eine gute Beleidigung für Linke, aber er tut was Globalisten tun. Hier blicke ich eher auf das Verhalten, woraus ich keinen liberalen Charakter ableiten würde. – Es mag ja sein, das ich hiervon auch gar nichts verstehe.

Zu „Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Konservatismus“:

Robert (Berlin):

Im schwarzen Faschismus müsste es dementsprechend auch pseudo-konservative Typen aus der roten Ecke gegeben haben; sozusagen alles spiegelbildlich.

David:

Goebbels?

Robert (Berlin):

Ich merke gerade, dass ich quatsch geschrieben habe. Der Pseudo-Konservative wäre ja der schwarze Faschist, der in der Demokratie „als ob“ auf Konservativ macht, wenn der Trend zum Rechten stark ist. Das wären dann Konservative, die z.B. in der Weimarer Republik im Stahlhelm oder ähnlichem gewesen ist. aber in Wirklichkeit nur auf dem Nationalsozialismus warteten.

O.:

Konias späte Konstruktion des konservativen Gutmenschentum mag nachkommende Generationen überzeugen und ablenken von dem 80er Globalisierungskapitalismus (der nichts mit den Linken zu tun hatte). Hierzu haben die Konservativen geschwiegen und rein gar nichts gemacht, sie haben abgewartet oder Beifall geklatscht als Typen wie Schröder ihre Politik auch noch reaktionär übertrafen.
Konservative haben in den 60- bis 80-er gegen den Kommunismus gewettert mit Parolen „Lieber tot als rot!“.
Wer jetzt „aufsteht“ und eine konservative „Revolution“ fordert, hat den Zug lange verpasst und sorgt dafür, dass alles so weiterläuft. „Linke Geister“ werden beschworen, konstruiert, in Szene gesetzt und von „Konservativen“ neu geschaffen. Jedes Aufbegehren (z. B. gegen Globalisierung und für mehr Basisdemokratie oder Arbeitsdemokratie, für eine leistungsgerechte Bezahlung) wird in die linke Ecke gestellt. So wird sich nichts ändern, die Bevölkerung bleibt gespalten, gelähmt und nehmen ihr Schicksal nicht in die eigene Hand. Alle Selbstregulationsansätze fallen bei Konia unter die „linke Fahne“ und somit wird die emotionelle Pest weiterregieren, die sich Konia eigentlich wegwünscht.
Ich habe mir den Beleg erspart, wonach es in den 70ern eben keine „anti-autoritäre“ Entwicklung gab und die Konservativen zweifelsohne alles im Griff hatten. Mit dem Chaos kämpfen wir heute.
Ich glaube nicht, dass wir mit einer erneuten politisierenden Rechts-Links-Debatte ein Problem lösen werden, wir entfernen uns von jedem arbeits-(demokratisch-)orientierten Ansatz.
First of all – no politics.

Zu „Das Robin-Hood-Syndrom“:

David:

Zitat aus New York Times:

Was jetzt gebraucht wird, ist noch mehr Unterstützung, einschließlich Ausgaben der Zentralregierung für Bildung und öffentliche Bauvorhaben zur Schaffung von Arbeitsplätzen …

Und es wird – im Entwicklungshilfesektor – immer mehr in Ausbildungsplätze gesteckt, deren Fehlen jedoch nicht das Hauptproblem ist.

Zitat Muhammad Yunus, Die Armut besiegen, S. 139:

Die politischen Entscheidungsträger, die internationalen Berater und viele NGO … glauben, die Menschen seien arm, weil es ihnen an Kenntnissen mangle. Ausgehend von dieser Annahme leiten sie Maßnahmen zur Armutsbekämpfung ein, in deren Mittelpunkt umfassende Ausbildungsprogramme stehen

… dass die meisten Experten gute Absichten verfolgen. Sie geben der Ausbildung den Vorzug, weil sich diese Vorgehensweise folgerichtig aus ihren irrigen Annahmen ergibt.

Zitat Ende. Yunus relativiert dies ein wenig, indem er später sagt, dass doch Ausbildung in vielen Fällen hilfreich ist. Jedoch habe werde der Arme ausgebeutet, habe nicht die Möglichkeit, die Früchte seiner Arbeit selbst zu ernten, weil er dekapitalisiert ist. Er hat kein Kapital, das hat im Dorf nur der Zwischenhändler, Mittler, Geldverleiher, der dem Armen die Bedingungen diktiert.

Abgesehen von Aubildungsplätzen hat für Yunus auch das Schaffen von Arbeitsplätzen (Arbeitsstellen für abhängige Beschäftigung) nicht sehr hohe Priorität.

Zitat: Aber es ist falsch, anzunehmen, die Menschen müssten darauf warten, dass ihnen jemand einen Arbeitsplatz gibt,

Hervorhebung hier von mir, und weiter:

… die Menschen sollen zwischen verschiedenen Optionen wählen können, darunter abhängige und selbständige Erwerbstätigkeit.

… Der beschriebene Einschätzungsfehler geht mit einem weiteren blinden Fleck der herkömmlichen Wirtschaftstheorie einher. Gemeint ist die Annahme, das „Unternehmertum“ sei eine seltene Eigenschaft.

Den Lehrbüchern zufolge haben nur wenige Menschen das Talent, wirtschaftliche Chancen zu erkennen, und den Mut, ihr Kapital zu riskieren, um solche Chancen zu nutzen.

Zitat Ende, Hervorhebung von mir. Genau das hat man auch mir ein Leben lang immer gesagt.

… gibt man den Menschen geeignete Werkzeuge in die Hand, so werden die meisten von ihnen bereitwillig die Gelegenheit beim Schopf packen.

Zitat Ende.

Zurück aus der „Dritten Welt“ in unser Land zu unseren Hartz-Behörden.

Auch hier werden Bildungsprogramme groß geschrieben: die Abhängigen müssen gehorchen; immer noch eine Bildungsmaßnahme und immer noch eine (Blome / Augstein zufolge oft dieselbe mehrmals hintereinander), sonst ist ja die Stütze weg.

Einen Systemzusammenbruch möchte man fast wünschen. Erst dann können Zustände eintreten, in welchen die Armen (in Deutschland sind die Armen Relativ Arme) sich selber helfen können.

Zu „Eines der Hauptsymptome eines emotionell pestkranken Charakters“:

Robert (Berlin):

http://www.barack-obama-infos.de/

Zu „Die Auswirkungen der sozio-politischen Rotverschiebung auf das Denken der Menschen“:

O. schrieb 2014:

Welchen Beleg gibt es für diese Annahme: „Die Democratic Party in Amerika wurde in den 1960er Jahren, zu der Zeit, als sich die sozio-politische Rotverschiebung zutrug, von knallharten kommunistischen Charakteren unterwandert und erfolgreich übernommen.“?

Peter:

http://www.breitbart.com/Big-Journalism/2013/11/12/Horowitz-blasts-left-Heritage

Peter schrieb 2016:

Die Rotverschiebung hat mittlerweile selbst die CSU verfaßt, die heute in den wichtigen (!) Fragen eine linksradikale Haltung angenommen hat: http://www.pi-news.net/2016/01/csu-will-weitere-millionen-ins-land-lassen/

Wer die Blockparteien, die Volkszertreter, wählt, ist in meinen Augen ein Schwein!

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Der Rote Faden: Reich und Lenin

12. November 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

 

Der Rote Faden: Reich und Marx

8. November 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

 

Der Rote Faden: Reich in Norwegen

2. November 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

 

Vulgärorgonomie

1. November 2017

In seiner Diskussion mit dem Psychoanalytiker Géza Roheim führt Reich aus, daß Flugzeuge zunächst gebaut wurden, um Distanzen zu überbrücken. Erst im nachhinein wurden sie in Träumen zu phallischen Symbolen. Für Roheim wurden jedoch die Werkzeuge des Menschen (beispielsweise) als Penissymbole geschaffen, die rationale Verwendung sei dann erst sekundär hinzugetreten (Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral, KiWi, S. 178).

Das ist ein schönes Beispiel wie fruchtbare Ansätze, etwa die Psychoanalyse, von ihren Vertretern selbst zerstört werden. Beispielsweise auch der Marxismus: natürlich kommt erst das Fressen – aber das zum Anlaß für absurde und verwirrende Überbau-Unterbau-Debatten zu nehmen…

In beiden Bereichen (Freudismus und Marxismus) hat Reich um Rationalität und Klarheit gerungen. Seine Kritiker sind nicht ernstzunehmen, weil ihre Kritik vulgärpsychoanalytisch und vulgärmarxistisch ist.

In diesem Zusammenhang stellt sich die interessante Frage, was eigentlich „Vulgärorgonomie“ ist. Für „Reichianische“ Körperpsychotherapeuten schwebt das, was den Inhalt der Orgontherapie ausmacht, nämlich die Panzerung, ähnlich frei im Raum, wie für Roheim die Inhalte der Psychoanalyse, etwa „Komplexe“, frei im Raum schwebten. Der „Körperpsychotherapeut“ sieht nicht die Funktion, die die Panzerung hat. Um die erfassen zu können, brauchte er nämlich einen Zugang zur Charakteranalyse und Charakterdiagnostik nach Reich und Elsworth F. Baker.

Eine ähnliche Entsprechung findet sich in der sozialen Orgonomie. Mechanisch sind „Reichianer“ von linker Politik begeistert, etwa was sexualökonomische Fragen (Empfängnisverhütung, Abtreibung, etc.) und den Umweltschutz betrifft. Oberflächlich entsprechen linke Wahlprogramme nämlich weitgehend „orgonomischen Forderungen“. Was diese Leute nicht sehen, ist die zugrundeliegende soziopolitische Charakterdynamik, wie Elswort F. Baker und Charles Konia sie dargestellt haben.

Der Rote Faden: Die Leninistische Organisation

28. Oktober 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

 

Der Rote Faden: Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

18. Oktober 2017

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b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

 

 

Der Rote Faden: Psychoanalyse und Kommunismus

8. Oktober 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

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d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

 

 

Der Rote Faden: Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

29. September 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

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e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

 

 

Robert (Berlin) 2012: Dahmer hat sich etwas mit Reichs Analyse der sowjetischen Reaktion beschäftigt, aber als typischer Kathedersozialist und natürlich negativ, da sein Idol Trotzki alles besser erklärt habe. Dahmer gab dann auch mehrere Schriften Trotzkis heraus.

O.: Reich ab 1927 noch völlig unfertig in seiner therapeutischen Sichtweise, versucht das erste Verständnis von der Wichtigkeit der sexuellen Befriedigung auf soziale Erziehung zu übertragen, um einen „besseren Typus“ zu schaffen: Kritisch, selbsbewußt, arbeitsfähig und befriedigt. Hier scheint das Missverständnis zu entstehen, es gehe überhaupt nur um die Möglichkeit zur Befriedigung, was eine Vorbedingung zu einer qualitativen Verbesserung des Einzelnen ermöglichen mag, wenn eine charakterliche Veränderung hierdurch (durchs Quantitative) möglich ist.
Ist der Stand der Orgontherapie heute weiter? Oder hängen wir in einer Charakteranalyse von 1933 fest, die heute zu sozialpolitischer Charakterologie einlädt? Erkenntnistheoretisch und am (geistes-)wissenschaftlichen Ansatz orientiert, müsste man es dann auch so benennen.

O.: „… Ihr Vater und ihre Brüder hielten Gericht über sie und verurteilten sie zum Tode. Sie wurde lebendig in Stücke geschnitten. (ebd., S. 216f)
Die gleiche Geschichte könnte sich heute so in Berlin zutragen, aber was kümmert das eine bestimmte Spezies von „Reichianern“!“ (s.o.)
Nun zuerst die Revolution auszurufen ist vielleicht auch etwas ungeschickt, insbesondere wenn man wissen sollte, wer die Peiniger sind und dass sie ihre Familienehre beschmutzt sehen. – Jedes Mädchen und jede Frau bekocht ihre Patriarchen und Peiniger täglich und bringt ihnen Tee, da gibt es genug Möglichkeiten mal ein scharfes Messer zur Hand zu nehmen oder den Tee mit Ergänzungsstoffen zuzubereiten.
Vor wenigen Jahren, gab es einen Fall eines kleinen Mädchens, dass, ich weiß nicht mehr von wo (Jemen oder so?), von ihren Eltern abgehauen ist. Die Presse berichtete darüber und sie sollte dann zu den Eltern zurückgeführt werden, wo es mit Sicherheit umgebracht worden wäre.
Wäre da die Bundesregierung mal von selbst auf die Idee gekommen, das Kind herauszuholen und in Deutschland geschützt und mit Bildung aufwachsen zu lassen? Nein, da musste man geschickt an die Ehre appellieren, damit schließlich diplomatisch eine deutsche Firma sich für das Kind einsetzte (eine Randnotiz ein paar Tage später). Offiziell ging das wohl nicht, weil da gewisse Gefühle der muslimischen Welt vermutlich verletzt worden wären. Ob das Mädchen tatsächlich von den Eltern „freigekauft“ wurde und man sich um sie kümmerte, weiß ich nicht. Vielleicht ist sie auch tot.
Hier bedarf es nicht nur eines politischen Signals, sondern einer schützenden und mit allen Mitteln ausgestattete Organisation.
Aber auch hier bleibt dann die Frage, was ist mit dem Rest des Elends?

O.: Geschichten wie diese machen fassungslos:

http://www.welt.de/politik/article1904570/Achtjaehriges-Maedchen-reicht-seine-Scheidung-ein.html

O.: In Berlin führte man vor Jahren die „Vorschule“ ein. Statt dass das Kind in den Kindergarten geht, musste es zur Schule mit 5 Jahren, damit es schneller „intelligent“ werde. Was ein denkender und empfindender Mensch schon vorher hätte sagen können, traf dann auch ein: Die Sprachentwicklung war nicht wirklich besser und die Kinder dieser Jahrgangsstufe hatten wohl deutlich mehr Probleme. Natürlich sprechen wir hier von Ganztagsschulen, wo die Kinder um vier abgeholt werden dürfen.
Ohne Kommentar (und Entschuldigung) ließ man dieses Modell wieder fallen und versuchte hingegen die Kindergärten besser auszustatten und die Kinder sollten eben da schon wissenschaftlich (ver-/) gebildet werden bei einem Personalschlüssel, der natürlich überhaupt nicht geht – d. h. die Kinder nicht individuell fördern kann, sondern fast wie in der DDR massenhaft abfertigt. Nur dank empathischer Erzieher wurden die Kinder dort gut aufgebhoben.
Wer mal so nebenbei in den ehemaligen Ost-Verwahrungstätten (Kindergärten) so rein schnuppern kann, sieht die kolllektive Abfertigung noch. Mittags wird dann gemeinsam geschlafen, dann gibt den superleckeren Einheitstee – mit oder ohne Zucker ist dann die pädagogische Diskussion – wo Eltern auch nichts mitzureden haben. Das Essen was Kinder an Schulen etc. bekommen ist so schlecht und minderwertig, das man es sich als Erwachsener kaum antun möchte. Montags Nudeln mit Tomatensoße mit Tee und Apfelmus… usw. (Das gilt in allen Schulen West und Ost).
…. ich lass mal lieber die weitere Beschreibung, das muss man einfach erlebt und gesehen haben, das ist heute immer noch nicht anders in diesen Blocksiedlungen, wo in der Mitte das kleinere Gebäude mit dem Arzt, dem Kindergarten und dem Einkaufsladen um die Ecke ist.
Die seelische Behinderung der Kinder ist hier vorprogrammiert und wird über Generationen weitergetragen werden. Da muss ich mich einfach nur schämen für dieses „arme“ Land.

O.: Mit geht es nicht darum „Ost-Pädagogen“ schlecht zu machen, darunter gibt es heute auch sehr nette und taugliche Pädagogen. Es geht mir um die Atmosphäre, die in den Neuzigern noch sehr deutlich zu sehen war und teilweise sich bis heute gehalten hat, weil eine Durchmischung von West und Ost nicht stattgefunden hat.

O.: Das ist absolut korrekt, ich habe es gelesen. Das ist einfach zu gut gemeint mit illusorischen Ansprüchen ohne finanzielle Umsetzung und Ressourcen. D.h. es geht auf Kosten der Kinder und pädagogischen Fachkräfte und an Schulsozialarbeiter und Soziale Gruppenarbeit in Schulen wird nicht gedacht (nur als Alibi-„Projekte“), ebenso weinig an Kinderclubs, Schüler- und Jugendzentren mit entsprechendem Personal. Was machen die sogenannten „Lückekinder“, wenn nach der Überbetreuung/ Überwachung, sie dann ab der 5. Klasse plötzlich nur noch die Straße haben? Drogen verticken und Banden bilden? Die Eltern und Lehrer wissen davon nichts.

Robert (Berlin): Man braucht nur solch einen abgehobenen Blödsinn wie das Berliner Bildungsprogramm ( http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungswege/vorschulische_bildung/berliner_bildungsprogramm_2004.pdf ) zu lesen und dann die beschissene Realität zu kennen, um zu merken, wie Schwachsinnig die Verantwortlichen vorgehen.

Robert (Berlin): „Projekt Frankenstein 2.0“
Die künstliche Gebärmutter befreit die Frauen
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/03/die-kunstliche-gebarmutter-befreit-die.html

Jonas: Mit dem Erstarken derartiger Bestrebungen wird mehr und mehr Menschen klar werden, dass sie eine solche Zukunftsgesellschaft *nicht* wollen. Man wird dies dann sicherlich als „bloßes Gefühl“ oder als „Irrationalismus“ abtun.
Wenn die Orgonomie mit ihren Erkenntnissen Recht hat, dann kann wohl nur sie objektive und wissenschaftliche Gründe liefern, warum eine solche Zukunft tatsächlich nicht erstrebenswert ist.
Wer ernsthaft an der Orgonomie als Wissenschaft arbeiten möchte, sollte auf diesen Zeitpunkt vorbereitet sein – mit klaren und empirisch untermauerten Argumenten, warum sich das Leben eben nicht wie jede „andere“ beliebige Maschine behandeln lässt.

Peter 2013: Kinderkrippen sind ein rotfaschistisches Verbrechen am Kind und an der Menschheit. Seelenmassenmord – die Spezialität der Kommunisten.

http://www.pi-news.net/2013/02/roger-koppel-zweifelt-an-kinderkrippen/

Peter 2016: Krippenerziehung ist Mord an Kinderseelen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2016-06/kita-qualitaet-mitarbeiter-fehlverhalten-umfrage

Claus: Man bedenke, dass es nicht nur um Krippen geht, sondern um Kitas überhaupt: Staatsbetreuung. Dabei wird so getan, als wäre nur mangelnde personelle Ausstattung zu bemängeln. Dadurch will man also auf noch mehr Staatsversorgung, eben auch für die Betreuer, hinwirken. Und die – das habe ich selbst so erlebt – vertreten vor allem das Interesse, Jobs zu schützen. In ‚Ganztagsschulen‘ werden Grundschulkinder geradezu daran gehindert, sich zu beschäftigen (sei es etwa mit Fußballspielen), weil es nicht dem jeweiligen Gruppenangebot entspricht.

Peter präsentiert: Der komplette Marx in einem Blogeintrag!

25. September 2017

Bevor ich Andreas Peglaus Buch Rechtsruck, von mir inzwischen besprochen, zur Hand nahm, nahm ich mir vor, an dem Buch ein hochwissenschaftliches Experiment durchzuführen. Fragestellung: würde Peglau durch seine Marx-Zitate meine These wiederlegen, daß Linke kaum mehr als ein halbes Dutzend Marx-Zitate bis zum Erbrechen wiederkäuen? Diese Mantras zeigen, daß der Marxismus eine echte Religion ist. Unten meine Liste aus einer Fußnote zu Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht. Peglau präsentiert den allerersten. Zu meiner Schande muß ich zugeben, daß ich zwei Sprüche vergessen habe, die ich dank Peglau hier nachtrage. Alle zehn Mantras, ein weiteres ist mir erst jetzt wieder eingefallen, entsprechen einer sozialen Fassade (Reichs Dreischichten-Modell: Kern, mittlere Schicht, Fassade), die vorgibt die mittlere Schicht abzuwehren, um sie desto besser durchzusetzen:

A. Signalisieren, daß man zu den Guten gehört:

  1. An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.
  2. Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.
  3. Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.

B. Man ist nicht das, was man ist. Der Kommunist spiegelt stets falsche Tatsachen vor:

  1. Ich bin kein Marxist.
  2. Der Erzieher selbst muß erzogen werden.
  3. Man muß an allem zweifeln.

C. Das Außen beherrscht das Innen, die Gesellschaft das Individuum, das Humane die Biologie:

  1. Die Gedanken der Herrschenden sind die herrschenden Gedanken.
  2. Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein.
  3. Radikal sein ist, die Sache an der Wurzel fassen. Die Wurzel für den Menschen ist aber der Mensch selbst.

D. Aktionismus:

  1. Die Philosophen haben die Welt nur interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.

Die mittlere Schicht findet sich in den restlichen 20 000 Seiten der Marx-Bände voller haßerfüllter, u.a. antisemitischer Polemiken, der bioenergetische Kern in den Anfangskapiteln von Das Kapital, auf die sich Reich explizit bezieht.

Wer mich widerlegen will: hier eine kleine Hilfestellung. Mein Punkt ist einfach, daß, egal welches linke Produkt man auch liest, mindestens einer der zehn Sätze fallen wird. DER MARXISMUS IST EINE RELIGION: