Posts Tagged ‘Konservative’

Blogeinträge November/Dezember 2012

9. Juli 2018

Mehr zum „biologischen Rechenfehler“ heute::

Blogeinträge November/Dezember 2012

  • Der Gesundheitszustand der amerikanischen Wirtschaft
  • Die Grenzen des politischen Konservatismus
  • Die bio-soziale Bedeutung der früh einsetzenden Pubertät
  • Warum in der Politik fast immer die Linke gewinnt
  • Ein weiteres Schulmassaker, ein weiterer politischer Dialog
  • Ausflüchte und Ablenkungen gehen mit der oberflächlichsten Schicht des sozialen Panzers einher
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Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen (Teil 3)

19. Juni 2018

von Paul Mathews, M.A.*

Rassismus

Rassismus ist, wie Reich gezeigt hat, eine Folge des Mystizismus und der Notwendigkeit, eine patriarchalische Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten, die durch die der Rassenmischung innewohnenden Freiheit bedroht wäre. Er liefert uns auch Sündenböcke für die Schuldprojektion und das Ausweichen vor persönlicher Verantwortung. So machen sich weiße und schwarze Rassisten gegenseitig für ihre Probleme miteinander verantwortlich. Rassismus, einschließlich anti-schwarze Vorurteile, betrifft nicht nur Amerika, obwohl die öffentliche Aufmerksamkeit dazu neigt, uns das vergessen zu lassen. Er ist seit der Antike eine Pandemie in der Welt und wurzelt in den Tiefen der menschlichen Struktur aus Panzerung und Genitalangst, die zu Verzerrungen und sozialen Problemen führen. Wie die Sexualfeindlichkeit ist er im Charakter eines jeden Menschen verankert. Diese Tatsache entbindet uns nicht von der Verantwortung für die Bewältigung des Problems, sondern hilft uns, eine rationale Perspektive zu erlangen.

Rassismus, der auf Energiestauung und Panzerung basiert, sollte nicht mit rationaler Antipathie verwechselt werden. Eine geächtete und unterdrückte Gruppe kann mit der Zeit Charaktereigenschaften entwickeln, die sich für rationale Abneigung und sogar Unterdrückung anbieten. Brutalität, Unehrlichkeit, Kriminalität, Arroganz, ungesunde Lebensgewohnheiten usw. sind immer Zeichen von Pathologie. Ungeachtet ihrer Herkunft sollten sie nicht geduldet werden. Die bloße selbstaufopfernde Nachsicht für solche Eigenschaften, um die Sünden der Vergangenheit zu sühnen, wird der unterdrückten Gruppe nicht helfen; es wird nur zur (berechtigten) Verachtung für die Gruppe ermutigen, der diese Toleranz gewährt, da sie herablassend und respektlos ist. Hier liegt eine der grundlegenden Unterschiede zwischen den Einstellungen liberaler und konservativer Charaktertypen (1, 2 und 8: S. 173d). Liberale neigen dazu, sich vor ihrer „ererbten Kollektivschuld“ niederzuwerfen und so ihre Gesellschaft (die die Extremisten unter ihnen sowieso verabscheuen) der Destruktivität der unterdrückten Gruppe auszuliefern. Sie opfern sich bereitwillig auf, da sie nicht wirklich betroffen sind, denn sie sind zumeist Mittelschicht und wohlhabend und sie leben nicht in den notleidenden Bezirken, wo man die Hauptlast ihrer Handlungen zu spüren bekommt. Auf der anderen Seite neigen die Konservativen dazu, von anderen das zu erwarten, was sie selbst tun würden (zum Teil aufgrund ihres Gewahrseins der Existenz sekundärer Triebe).

S. I. Hayakawae, der unter Belagerung stehende amtierende Präsident des San Francisco State College – selbst ein ehemaliger Kolumnist einer Negerzeitung in Chicago – hat erklärt: „Es gibt viele Weiße, die für Schwarze nicht den gleichen Standard an Moral und Verhalten wie für Weiße haben. Das ist eine Haltung der moralischen Herablassung und jeder Schwarze, der sich selbst respektiert, hat das Recht, das übelzunehmen und er nimmt dies auch übel.“4 In demselben Artikel wird er zitiert, wie er die „intellektuell schlampige Gewohnheit“ von Weißen und Schwarzen angreift, die jeden als rassistisch anprangern, der sich irgendeiner Negerforderung widersetzt.5

Die liberale Herangehensweise ist, dass Toleranz ein Beweis für die Aufrichtigkeit des Verlangens nach Wiedergutmachung sei und eine Periode notwendiger Katharsis für den Hass und die Wut der unterdrückten Gruppe ermögliche. Dass es so nicht funktioniert, zeigt die Zunahme der Bewegung für Separatismus und Missachtung für Weiße sowie die Zunahme von Gewalt und des Gewaltpotenzials auch in Bereichen, in denen viel gute Arbeit geleistet wurde und Fortschritte erzielt worden sind. Genau wie bei der Pornografie ist eine bloße Massenkatharsis sekundärer Triebe, ohne Vorbereitung oder Kontrolle, ein ähnlich nutzloses und gefährliches Manöver wie bei einem Patienten – umso mehr, als es große Menschenmassen betrifft und lawinenartig zum Krieg anwachsen kann.

Die kriecherische, furchtsame Haltung der Weißen ruft Verachtung bei den Schwarzen hervor und führt zu arroganten, unrealistischen Forderungen der Extremisten, wie dem Aufruf zum Selbstmord bzw. der Vernichtung aller Weißen.6 Dieses umgekehrte Vorurteil und dieser Rassismus ist äußerst gefährlich, da er zu Gewalt und Aufruhr in großem Umfang führt, in Verbindung mit anderen Formen der Pest. Wie der weiße faschistische Rassismus entspringt der Rassismus bestimmter frustrierter, unreifer schwarzer Revolutionäre der Mystik der sekundären Triebe. Er wird also nicht durch den Wunsch motiviert, den Zustand der Schwarzen zu verbessern (wenn auch leidenschaftlich rationalisiert durch ihre redegewandten Psychopathen), sondern durch den zerstörerischen Hass blockierter Energie. Diese pestartigen Charaktere benutzen das Elend ihres eigenen Volkes zur persönlichen Glorifizierung und sinnlosen Zerstörung. In Listen, Little Man! hat Reich erklärt, dass ein Kommunist nicht jemand ist, der die Armen liebt, sondern jemand, der die Reichen hasst. Ebenso sind diese schwarzen Extremisten nicht durch die Liebe zu Schwarzen motiviert (sie versinnbildlichen wirklich einen extremen Hass auf ihre eigene Schwarzheit), sondern durch den Hass auf Weiße. Wie alle Faschisten wollen sie das menschliche Glück überall zerstören, da sie in ihrem gepanzerten Zustand echte Liebe, Arbeit und Wissen – besonders in den Rassenbeziehungen – nicht tolerieren können. Sie sollten nicht von einem leichtgläubigen Publikum, das von schuldbeladenen Liberalen und ihren Kommunikationsmedien irregeführt wird, gepriesen, entschuldigt und gar gefeiert werden.

 

Fußnoten

* Pädagoge, Sprachlehrer und Kliniker. Doktorand der Psychologie, New York University. Mitglied des American College of Orgonomy. [Anm. d. Übers.: Paul N. Mathews (1924-1986)]

4 New York Daily News, 6. Dezember 1968.

5 Artikel von schwarzen Extremisten werden häufig von Weißen geduldet, selbst wenn sie deren Ausrottung propagieren.

6 Vgl. Artikel von LeRoi Jones, Eldridge Cleaver und anderen schwarzen Nationalisten.

 

Anmerkungen des Übersetzers

d Christusmord, Zweitausendeins, Seite 291/92.
„Wie er es schon in der Vergangenheit getan hat, so wird der Freiheitsscharlatan auch in Zukunft Jugendbewegungen ins Leben rufen, und später wird er das Leben der Heranwachsenden in seinem innersten Kern verraten, indem er, weil er mehr versprochen hat, als er halten kann, noch reaktionärer wird als der gute alte Konservative.“

„Der Konservative, der den gesellschaftlichen Status quo verteidigt, weil er die Schwierigkeiten kennt, die mit der Suche nach der Wahrheit verbunden sind, ist bei weitem ehrlicher. Ihm steht zumindest die Möglichkeit offen, anständig zu bleiben. Der Freiheitsscharlatan muss seine Seele zwangsläufig dem Teufel verschreiben, wenn er vorwärts kommen will.“

e Hayakawa war von 1968-1973 amtierender Präsident des San Francisco State College (heute San Francisco State University).
Stichwort belagert: 1968-69 erbitterter Studenten- und Black Panthers-Streik am College. Längster Streik von Studenten einer akademischen Einrichtung in den Vereinigten Staaten.

 

Literatur

1. Mathews, P.: „A Functional Understanding oft the Modern Liberal Character“, Journal of Orgonomy, 1:138-148, 1967.
2. Reich, W.: The Mass Psychology of Fascism. New York: Orgone Institute Press, 1946.
8. Reich, W.: The Murder of Christ. Rangeley, Me.: Orgone Institute Press, 1953

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 4 (1970), Nr. 1, S. 111-125.
Übersetzt von Robert (Berlin) mit Unterstützung von Peter Nasselstein

Peter das Haßhäschen

26. April 2018

Was ist Haß? Aufgestaute Aggression, d.h. der Affekt des „Jetzt reicht‘s!“ Aggression ist eine Expansion, die in die Muskulatur geht. Dem Linken ist der Haß fremd, nicht nachvollziehbar und überhaupt das Schrecklichste und Beängstigendste, was er sich vorstellen kann. Das ist so, weil seine neurotische Abwehr gegen die Orgonenergie-Ströme in seinem Organismus nicht wie beim Konservativen muskulär ist, sondern intellektuell. Er kennt richtige Haßgefühle gar nicht. Er kennt nur Ressentiment und Verachtung, d.h. die Verlagerung der Energie weg vom Genital in den Kopf hinein.

Man braucht nur das Radio oder den Fernseher anmachen bzw. eine Zeitung aufschlagen… Etwa beim Thema „Trump“: Aus jedem Satz über ihn spricht eine schneidende Verachtung. Daneben scheint es nur noch ein weiteres Thema zu geben: die Gesellschaft vor „Häjt Spietsch“ zu schützen.

Verachtung ist in jedem Fall irrational, pestilent und verdammenswert. Verachtung ist eine zusätzliche Qualität, die dem Lebendigen fremd ist. Hingegen kann das Lebendige selbstverständlich hassen. Der einzige Unterschied ist hier die Quantität. Die orgastische Potenz sorgt dafür, daß sich nichts über die Maßen aufstauen kann (siehe oben die erste Zeile!). Beim faschistischen „Hasser“ hingegen brodelt es inwendig ständig und da politischer Extremismus nicht nur mit extremer orgastischer Impotenz, sondern immer auch mit einer starken Augenpanzerung einhergeht, werden mit diesem vollkommen überdrehten Haß auch noch die falschen Objekte bedacht. So wird beispielsweise der Kampf gegen „Kommunismus und Liberalismus“ unversehens ein Vernichtungsfeldzug gegen „die Juden“. Dabei fühlt sich der Faschist hundertprozentig im Recht, denn er „wehrt sich ja nur“.

Die Linke und die Psyche

19. April 2018

Von Rechtswegen sind Linke Materialisten, „Dialektische Materialisten“, die nichts mit Psychologie am Hute haben. Reich mußte sich in den 1920er und 1930er Jahren zur Genüge mit diesem „Vulgärmarxismus“ herumschlagen. Dieser extreme Materialismus ist die Ideologie der Roten Faschisten, der Trotzkisten, Stalinisten, Maoisten, DKPler und andere derartige Sektierer am äußersten linken Rand. Man muß mit eigenen Augen gesehen haben, wie sich solche Kommunisten auf Operationstischen buchstäblich ausschlachten lassen, weil sie partout keine „psychosomatischen“ Krankheiten anerkennen wollen!

Die breite Masse der Linken ist vollkommen anders: „Psychosomatik“ ist ihr Lebenselixier, sie lieben Freud, sind ständig am psychologisieren, gehen ganz in der „Kultur“ auf und ihr vermeintlicher „Marxismus“ ist kaum mehr als verweltlichtes „Christentum“, d.h. alles dreht sich um Moral, den Kampf gegen Ungerechtigkeit und die Sünde an den Armen und Geknechteten. Alles dreht sich ums Bewußtsein. Es durchzieht wirklich die gesamte Existenz dieser Klientel: Bewußtmachen des Unbewußten im Sinne der Psychoanalyse, die Pornographisierung des Alltags, die spezifisch „buddhistische“ Spiritualität („Achtsamkeit“), der Wahn alles regulieren und bestimmen zu können, etc.

Warum die, für einen Linken auf den ersten Blick so unnatürliche, Faszination mit dem so „unmaterialistischen“ Bewußtsein? Bewußtsein steht für das einheitliche, koordinierte Funktionieren des Organismus als Ganzheit. Aber gleichzeitig (Vorsicht: Dialektik!) unterbindet das Bewußtsein das einheitliche Funktionieren. Und genau das ist der Hauptmechanismus der linken Charakterstruktur: das, was Reich als „intellektuelle Abwehr“ bezeichnet hat. Der Intellekt dient der Abwehr bioenergetischer Strebungen, was mit einer Verlagerung der organismischen Orgonenergie vom Becken ins Gehirn einhergeht. Während der Konservative im Solar plexus zentriert ist (vegetatives Nervensystem), geht der Linke ganz im Zentralen Nervensystem („energetisches Orgonom“) auf: er ist sein Gehirn. Ein Gehirn, das alles analysiert und in seine Einzelteile „zersetzt“ – entsprechend dem Materialismus. Je weiter die Abwehr sich steigert, d.h. je neurotischer der Linke wird, desto offen materialistisch wird er, bis das anfangs beschrieben Syndrom in reiner Form vorliegt, der beinharte, knochentrockene Kommunist.

Die Selbstsucht des Liberalen

15. April 2018

Der Konservative lebt (wenn auch mystisch verzerrt) aus seinem biologischen Kern heraus, der Liberale („Linke“) ist von diesem Kern getrennt und lebt ganz in der sozialen Fassade. Diese Trennung vom biologischen Kern geht einher mit einer Trennung von den Mitmenschen (Selbstsucht) und vom Kosmos („Atheismus“).

Beim Linken dreht sich alles um ihn selbst. Alles dreht sich um das ach so kostbare Ego. Für die Nation, die Familie, den religiösen Glauben, für Traditionen, etc. empfindet er nur Verachtung. Für Mutti war er ein Gott, entsprechend tritt er für den Sozialismus ein, der ihn vor aller Konkurrenz schützt. Wenn er sich opfert, dann nie für andere, sondern aus Protest, weil es nicht nach seinem Willen geht, oder um hinter seine hohlen „Ideale“ ein Ausrufungszeichen zu setzen. Man denke nur an die Selbstmorde der RAF-Mitglieder in Stammheim.

Der Konservative nimmt sich nicht so wichtig. Instinktive weiß er, daß er Teil einer Kette ist, die von der Vergangenheit in die Zukunft reicht, ein winziger Teil eines Ganzen, das für ihn auf ewig unüberschaubar bleibt. Deshalb glaubt er nicht an gesellschaftliche und ökonomische „Eingriffe“. Gleichzeitig ist sein Selbstgefühl und sein Selbstbewußtsein nicht so prekär wie das des Linken, denn der Konservative weiß, wo er steht, kennt seine Identität und kann sich wenn nötig durchsetzen. Sein „Ich“ hat sozusagen Substanz, so daß er sich niemals für eine bloße Idee wie den „Weltfrieden“ opfern würde, sondern allenfalls, wie im Tierreich üblich, für seine Gene. Der Linke haßt Kinder, ermordet sie („Schwangerschaftsunterbrechung“) auf dem Altar seiner „Selbstverwirklichung“ und zerstört die Zukunft der weniger Überlebenden. Für Reichs Konzept „Kinder der Zukunft“ hat er von jeher nur Verachtung übrig.

Es stimmt zwar, daß im Realsozialismus das Wort „Ich“ tabu war und bei den heutigen Linken das „Wir“ im Mittelpunkt steht, aber das ist alles hohl. Der Staat tat alles, um die Menschen zu einer homogenen Masse von lauter Einzelnen ohne Vergangenheit und ohne Verortung zu machen, die sich nicht autonom organisieren können. „Fraktionsbildung“ war die große Sünde. Und das rot-grüne „Wir“ gilt immer nur einer rein abstrakten Menschheit. Kaum sagt jemand auf eine inhaltlich substantielle Weise „wir“ (etwa „wir Deutschen“), wird er niedergeknüppelt. Auch im täglichen Umgang wird man kaum kältere und rücksichtslosere, ja gemeinere Menschen finden als Linke. Dieses Gesocks hat kein Vaterland, keine Vergangenheit und – keine Zukunft!

Blogeinträge August 2012

6. April 2018

Im NACHRICHTENBRIEF wird gegenwärtig Paul Mathews‘ Artikel „Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters“ aus dem Jahre 1967 veröffentlicht. Hier wie sich die orgonomische Soziologie ein halbes Jahrhundert später darstellt:

Blogeinträge August 2012

  • Die Emotionelle Pest gedeiht im Sozialismus
  • Das System der gegenseitigen Kontrolle in der amerikanischen Regierung ist gescheitert
  • Die Gefahren im Kapitalismus
  • Wie Linke und Rechte die Amerikaner betrachten
  • In der Politik ist die Linke im Vorteil
  • Der freie Markt ist nicht das Problem
  • Kennzeichen eines linken Ideologen

Die Antifa, Hollywood, die Polizei und die soziopolitische Charakterologie

2. April 2018

Der Aufkleber unten sagt so gut wie alles über unsere rotverschobene Gesellschaft. Es handelt sich um eine Szene aus dem Hollywoodfilm Terminator, wo einer der bösen Roboter in Gestalt eines Polizisten den anarchistischen Helden jagt. „Vertraue niemals einem Polizisten.“

Unsere gesamte Gesellschaft (Schule, Universitäten, Medien) ist ein einziger antiautoritärer Alptraum. Er beruht auf einer charakterologischen Verschiebung vom Konservativen zum Liberalen, d.h. von der muskulären Abwehr zur intellektuellen Abwehr. Das geht einher mit Verachtung für und Haß auf die Polizei und das Militär. Beide Professionen beruhen auf der Anwendung bzw. Androhung von unmittelbarer körperlicher Gewalt und beide tun dies im Auftrag von denen „da oben“, letztendlich sind sie Vertreter des verhaßten Vaters.

Diese Charakterdynamik, die das eigentliche Substrat des „Linksseins“ ist, durchzieht sämtliche Gesellschaftsschichten und setzt sämtliche materiellen Interessen außer Kraft. Tatsächlich tut sich eine auffallende Schere auf, zwischen den Klasseninteressen der Unterschicht und deren größeren Hang zur muskulären Abwehr („rechts“, konservative Charakterstruktur) bzw. der Oberschicht und deren größeren Hang zur intellektuellen Abwehr („links“, liberale Charakterstruktur).

Das Photo unten und seine Beschriftung sagt dermaßen viel über den soziopolitisch-charakterologischen Gegensatz aus! Beispielsweise hat der Konservative noch einen gewissen, wenn auch mystisch verzerrten Kontakt zum bioenergetischen Kern (Identifizierung mit dem Vater und der Tradition) und kann deshalb annähernd zwischen primären und sekundären Trieben unterscheiden. Entsprechend ist in seinem Weltbild die bewaffnete Macht dafür da „to protect und to serve“ (zu schützen und zu dienen). Es geht darum, die primären Triebe vor den sekundären Trieben zu schützen und dem Lebendigen zu dienen. Das anarchistische Ungeziefer, das mit Aufklebern wie dem unten unsere Städte verschandelt, empfindet vollkommen anders. Der Linke wendet sich radikal vom Vater und der Tradition ab, verliert damit jedweden Kontakt zum bioenergetischen Kern und hat deshalb keinerlei Empfinden für den Unterschied zwischen primären und sekundären Trieben. In seinen Augen sind die „Bullenschweine“ PER SE unterdrückerisch und „triebfeindlich“. Der Linke identifiziert sich mit den Kriminellen und damit mit den sekundären Trieben. Er identifiziert sich mit der Emotionellen Pest. Er ist der Abschaum dieses Planeten.

ZUKUNFTSKINDER: 6. Das sexuelle Elend der Jugend, a. Das Opfer der Jungend

17. März 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

6. Das sexuelle Elend der Jugend, a. Das Opfer der Jungend

…und der biologische Rechenfehler aller anderen

16. März 2018

Die traditionelle Linke und Rechte war eine Angelegenheit der Politik. Die Vertreter unterschiedlicher nachvollziehbarer Interessen fochten miteinander. Mit dem Aufkommen dessen, was zunächst als „Kulturbolschewismus“ denunziert und später als „Neue Linke“ bezeichnet wurde (man denke etwa an Reichs Beiträge über das „Klassenbewußtsein“), wurde die Kultur immer bedeutsamer. Beispielsweise hatte die „68er-Bewegung“ wenig mit klassischer Politik zu tun, wer hörte schon auf die verschrobenen Ergüsse eines Rudi Dutschke, und alles mit Musik, Mode und „Haltung“. Diesen Ansatz hat die Linke bis heute immer weiter perfektioniert, so daß hier Politik praktisch ausschließlich eine Funktion der Kultur oder genauer gesagt der „Haltung“ wurde. Märchenhaft reiche Leiter von Weltkonzernen können deshalb linksradikal sein: Gender, Diversity, erneuerbare Energien – alles Sachen, die keinerlei Fundierung in materiellen („politischen“) Interessen haben, sondern frei in der Luft schweben. Das geht einher mit einem radikalen Bruch mit der Biologie des Menschen, der als unbegrenzt kulturell formbar vorgestellt wird, was dem Roten Faschismus, der kompletten Kontrolle und der Vernichtung des Individuums Tür und Tor öffnet.

Die Konservativen haben erst in den letzten Jahren verstanden, in diesem Spiel mitzutun und fangen an, die Linke darin zu übertrumpfen. Das bezeichnet man in Amerika als „alternative Rechte“. Man hatte zwar von jeher die besseren Argumente gegenüber der charakterstrukturell kontaktlosen Linken, doch hat man nun erkannt, daß etwa die Arbeit mit „Memen“ weitaus effektiver ist. Bisher waren immer die Konservativen die Lachnummern, so daß die Linke vollkommen hilflos reagierte, als plötzlich Hillary als lebende Karikatur dastand.

Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zwischen der Neuen Linken und der Alternativen Rechten. Für die Linke schwebt die Kultur frei im Raum bzw. ist die letzte, nicht weiter reduzierbare Realität, während für die Rechte Kultur eine bloße Funktion der „Rasse“ ist. Da dies nichts anderes ist als die nationalsozialistische Anschauung, wehren sich die meisten Neuen Rechten mit Händen und Füßen gegen diesen Schritt, doch ist dies nicht glaubwürdig bzw. belügen sie sich selbst. Wir haben es mit dem Schwarzen Faschismus zu tun.

Tatsächlich haben beide Parteien keine Ahnung von Politik (das Ausfechten materieller Interessenunterschiede), von Kultur (die Regulierung der biologischen Energie) und von Biologie (die biologische Energie selbst). Das Lebendige ist gemeingefährlichen Idioten ausgeliefert! Ohne Orgonomie wird die Menschheit in einem Ozean aus Blut ertrinken.

ZUKUNFTSKINDER: 1. „Rousseauismus“? a. Von der Schwarzen Pädagogik zum digitalen Zeitalter

23. Januar 2018

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1. „Rousseauismus“? a. Von der Schwarzen Pädagogik zum digitalen Zeitalter