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Der Rote Faden: Gangster in der Regierung

30. Dezember 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

b. Reich und der Kalte Krieg

c. Der rote Faden einer Verschwörung

d. Reich vor Gericht

e. Reichs Verfolgungswahn

f. Gangster in der Regierung

 

Robert (Berlin) schrieb 2011:
http://www4.dr-rath-foundation.org/Books/paging.php?sdir=Rockefeller%20Medicine%20Men&latin=&dir=Rockefeller%20Medicine%20Men&start=0&page_nums=1)#=eng
http://www4.dr-rath-foundation.org/THE_FOUNDATION/history_of_the_pharma_cartel.html

O. dazu:
Wie kommt man an Informationen über solche Bücher?

Robert:
Einfach für den Newsletter anmelden.

O.:
Hier mal Dr. Raths Bestellformular: Wenn man einiges davon braucht, kommt man schnell mal eben auf 500 € pro Monat.

http://www.dr-rath.com/de/bestellen/products.php

Seine Vorträge sind teilweise sehenswert.

Robert:
Mir sind seine Tabletten auch zu teuer!

O.:
Die Tabletten sind wohl vergleichbar teuer mit denen, die man wohl auch über die Apotheke beziehen kann (vgl. Omega 3 Tabletten für Herz- und Gefäßerkrankungen). Nun man sollte wohl auch nicht alle auf einmal schlucken, dann wird es wohl billiger. Aber wenn ich ernsthafte Probleme mit einer Erkrankung hätte, würde ich sie wohl probieren und dann wären sie noch preiswerter als die Folgen und die Behandlung der Schulmedizin, die weitere Erkrankungen produziert.
Für den Alltag heißt das nur: auf seine Nahrung achten und Obst und Gemüse essen in ausreichenden Mengen. Außerdem ist der Orac dann auch als Ergänzung ökonomischer.
Die Tabletten sind aber auch eine gute Geschäftsidee, also so ganz uneigennützig ist der Aufwand auch nicht, um nicht zu sagen: geschicktes Marketing.

Robert:
„Die Tabletten sind aber auch eine gute Geschäftsidee, also so ganz uneigennützig ist der Aufwand auch nicht, um nicht zu sagen: geschicktes Marketing.“
Das alles ist eine Stiftung, die nicht profit-orientiert arbeitet.
„Die Dr. Rath Health Foundation ist eine Stiftung, die gemeinnützige Ziele verfolgt. Sie finanziert sich vor allem aus den Erlösen der Produkte der Gesundheitsunternehmen von Dr. Rath. Zu den damit finanzierten Projekten gehören insbesondere die weitere Forschung zu wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren und die weltweite Verbreitung dieser Forschungsergebnisse.“

http://www.dr-rath-stiftung.de/

Manfred:
Meines Wissens werden die Tabletten von einem Pharmakonzern hergestellt, also künstlich. Als ich mal dort anfragte, bekam ich keine richtige Antwort. Seine Geschäftsmethoden erinnern mich irgendwie an Scientology. Mach Geld, mach mehr Geld, mach noch mehr Geld.

Robert:
@Manfred
Seine Methoden des Verkaufssystem ähnlich Tupperware finde ich auch zweifelhaft.

Robert:
Rath ist de facto eine Ergänzung von Reichs Krebsforschung. Während Reich herausfand, warum jemand Krebs bekam, hat Rath herausgefunden, wie sich Krebs im Körper ausbreitet und wie sich diese Ausbreitung verhindern lässt.

http://www.victory-over-cancer.org/de/buch/index.html

Robert:
http://www4ger.dr-rath-foundation.org/THE_HAGUE/reden/niedz1.html

„Es ist die Familie Rockefeller, die die Richtung der Politik am „Memorial Sloan-Kettering“ vorgibt. Ein ehrenamtliches Mitglied des geschäftsführenden Vorstands und Aufsichtsrats ist Laurence S. Rockefellers, Urenkel des verstorbenen Ölmagnaten John D. Rockefeller. Der Vorstandsvorsitzende, Douglas Warner, kümmert sich um die finanziellen Aspekte der Krebsinvestitionen. Mr. Warner ist Vorstandsmitglied von JP Morgan, der Bank der Rockefellers. Deshalb kann es keinen Zweifel geben, dass die finanziellen und petrochemischen Investitionen tatsächlich geschützt werden.“

Robert:
“Kritischen Geistern werden Dinge wie ‚9/11‘, ‚HARP‘ oder beispielsweise ‚Chemtrails‘ vor die Füße geworfen, damit sie mit Unsinn beschäftigt sind und sich vollständig diskreditieren. Die Massen sollen gefälligst David Icke studieren, statt etwa Wilhelm Reich!“
Da wird wieder alles durcheinandergeschmissen, was nicht zusammengehört. So als wenn W. Reich und R. Steiner beide gleich sind, weil sie außerhalb der Schulwissenschaft stehen und alles was sie schreiben, die gleiche Soße ist.
Nach dieser Logik müssten David Icke und W. Reich auch gleich sein, weil sie beide als Spinner und Verschwörungstheoretiker gelten.
Die 9/11 Truth-Movement ist eine ernsthafte, von Akademikern und Wissenschaftlern getragene Bewegung und die Beweise sind gigantisch und unglaublich viele. Bei HARP und den Chemtrails kann ich es nicht beurteilen mangels Zeitaufwand.
Weil die bushistischen „Orgonomen“ fanatische Änhänger skrupelloser Pseudo-Konservativer sind (die nichts weiter als die Handlanger Rockefellers sind), werden alle Fakten ignoriert, die nicht in ihr Konstrukt passen.

Pierre Says:
„…verbindet Charaktere wie J.P. Morgan und Stalin.“
„„Rockefeller“ und die Kommunisten wieder Hand in Hand marschieren…“
„Das 20. Jahrhundert hätte Reichs Jahrhundert sein können. … Wall Street und die Kommunisten haben das gemeinsam verhindert.“

Unverhältnismäßig mehr Raffinesse und Energie haben diese ‚Alliierten‘ in ihrem Kampf gegen „Deutschland“ mobilisiert.
Gewonnen haben sie in beiden Fällen: die Besiegten existieren nur noch als historische Objekte und dienen heute, in entstellter Form, zur Rechtfertigung und Stabilisierung des Bestehenden.

Peter Nasselstein Says:
Warum Occupy Wall Street Emotionelle Pest ist und wie diese Emotionelle Pest zum Mainstream wird:
Die Beziehung zwischen dem echten liberalen und dem pseudo-liberalen Charakter (https://orgonomie.wordpress.com/2011/12/)

O. Says:
Konia dürfte mal vor die Tür gehen und mit den Menschen sprechen, die auf der „Wall“-Straße sind, um zu hören, was sie sagen und um sich mitzuteilen … statt dessen wird vorab geurteilt, so sieht es zumindest aus: Es passt ins Links-liberale Schema also rein damit und die vielleicht letzte historische Chance mit Füßen getreten, weil der eigene Narziss Recht behalten soll.
Welche Linken????? Weil da mal auch natürlich ein Linker dabei ist, gehe ich dann nicht auf die Straße? Und alle sollen schweigen? Weil vermutlich auch eine B.S. da irgendwo herumläuft, der mir ohnehin unter 100.000 Menschen nicht auffällt,muss ich zu Hause bleiben? Es wird nicht mit einem Wort erwähnt, dass die Menschen sich längst „arbeitsdemokratisch“ „unorganisieren“ – das Wort muss erst neu geschaffen werden.
Es gibt keine Wortführer und keine Parteien, die etwas zu sagen hätten. Nur einer muss mal zum Marsch blasen, damit es mal losgeht. Das kann jede beliebige Gruppe sein (Schüler, Studenten, Arbeiter, Rentner, das ist völlig egal). Irgendeiner nimmt dann die Rolle, sich aufs Podium zu stellen und Ergebnisse vorzutragen und vielleicht wächst da einer in eine Sprecher Position, die Medien brauchen den bekannten Medienstar für ihre Kamera, weil sie den einfachen Leuten nicht das Mirko überlassen wollen.
Das Massen nicht „orgonomisch“ oder charakteranalytisch behandelt worden sind, bevor sie auf die Strasse gehen, bedarf wohl keiner Erklärung – sie als Emotionelle Pest zu betiteln – oder Pöbel (laut Hr. „Dr.“ Kohl) – ist schwach und zeigt nur, dass man selbst keinen Mut hat, hinzugehen und mitzumachen. Und man legitimiert gleichzeitig den Einsatz von bewaffneten Sturmtruppen, die mit Gewalt und unter Todesdrohung, die friedliche Auseinandersetzung vernichten. Der Sturm der faschistoiden Robotertrupps und Panzer werden zu „orgastisch potenten Verteidigern“ der „Demokratie“ oder „Republik“ hochstilisiert, die die Rockefellerinteressen durchprügeln, koste es was es wolle. Reichianisch Interessierte sollten den Prozess der Selbstregulation und Selbstorganisation in den protestierenden „Massen“ studieren. Das ist nichts für jederman, da viele Individualisten starke sozialphobische Tendenzen haben. Dessen sollte man sich einfach bewusst sein und sich nicht überfordern.
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Linke in den USA: Die gibt es nicht, zumindest sind sie weit und breit nicht zu sehen. Einstein hat sein angebliches Linkssein privat gehalten und versteckt. Wer „ein linksorientierter“ Mensch in den USA ist wird ausgegrenzt und jeder der in diesen Verdacht gerät. Daher hat die USA-Regierung sich ein neues Feindbild geschaffen: den „Moslem“ etc. J-Lo gilt als „links“, wenn sie einen sozialkritischen Film dreht, in dem sie die Vergewaltigung und anschließende Ermordung von unterbezahlten „farbigen“ lateinamerikanischen Arbeiterinnen an der Grenze zu Mexiko kritisiert. Dies hätte ihr fast die Karriere gekostet.
Kritische Studenten in Amerika sind auch alles andere als „Kommunisten“.Die würden hier in Europa tatsächlich unter die Liberalen (Konservativen) fallen.
Linke in Europa: Ja, die gibt es eindeutig und sind nicht dem roten Faschismus des Ostens verbunden – heute nicht mehr. Nach der Extacy-Techno-Rentnerfraktion kam eine neue junge „linke“ Identität wieder auf. Doch klare Strukturen fehlen hier und es läßt sich eben nicht mehr alles unter die „Linken“ (die Partei ist nicht gemeint) subsumieren. Die amerikanische Erweiterung des „orgonomisch-liberalen Charakters“ passt hier nicht. Sowie Bakers Orgonomie sprachlich nicht zur Psychoanalyse passt, dass sind unterschiedliche Konzepte. Auch die orgnomisch Konservativen sind nicht die europäisch politisch Konservativen. Die fehlende und unsaubere sprachliche Definition (z.B. bei Bakers Mensch in der Falle) führt immer wieder zur Verwirrung.
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Bezogen auf den Satz von Konia: Occupy Wallstreet Bewegung ist sofort die Emotionelle Pest – in meinen Augen ein fetter Fehler. Dann folgt der zweite fette Fehler: die kleine Bewegung wird, weil sie für Amerika ein großes Ereignis ist gleich zum Mainstream.
Konia hat das Wort Mainstream nicht verstanden??? Dann soll er zurück an die Uni, da lernt er was Mainstream ist, nämlich seine Meinung ist Mainstream, dafür braucht er kein Reichsches Vokabular. Konservatives Denken wird hier mit Reich begründet, mehr kann ich daraus nicht erkennen. – Bitte sagt mir, dass ich unrecht habe.
Sharaf hat dazu ganz offen zugegeben, dass er junge Liebespaare hasst, die vor ihm im Park sich küssen und Händchen halten: Er ist schon so alt und kann das nicht mehr so leben – daher auch nicht ertragen.
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Ich kann sicherlich auch alles negativ sehen und mir nur das betrachten – dazu neigt man ja mehr oder weniger oft. So könnte ich auch die Sachen aufzählen und mir die Menschen rauspicken, die mir nicht gefallen. Ebensowenig gefällt mir die Dynamik der Eskalation nicht, weder die hilflosen PAROLEN noch die Gewalt. Sie beendet die Möglichkeit zum selbstregulativen Prozess absichtlich. Danach herrscht nur noch Wut, Angst und Chaos, um die Gewaltherrschaft „Demokratie“ wieder aufrecht zu erhalten. Erst dann frisst die (Counter-)Revolution die Kinder und die Emotionale Pest hat wieder gewonnen.

Peter:
http://charleskonia.com/2011/10/22/the-relationship-between-the-true-liberal-and-the-pseudo-liberal-characters/#comment-1001

Peter:

die Banken sind also doch neben der Politik ein richtiger Adressat der Proteste. Nur eben nicht von Occupy, die nicht gegen die EUdSSR sind und eine EU-Diktatur wollen. Von deren Seite aus sind die Anti-Banken-Proteste Verdummung und Verschleierung, auf die hoffentlich kein PI-Leser mehr reinfällt.

http://www.pi-news.net/2011/10/finanzkrise-mister-dax-spricht-klartext/

Peter:
Wer glaubt, den Gegensatz zwischen der rationalen Tea Party-Bewegung in den USA („no taxation without representation“) und der pestilenten Occupy Wall Street-Bewegung („taxation“) gäbe es nur in den USA – siehe hier:
Nun zurück zur Eingangsaussage. Weshalb glauben wir, dass es wichtig ist, dass es uns gibt?

http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2011/10/22/bericht-von-der-heutigen-demo-in-frankfurt/

Die Antwort ist, dass wesentliche Teile der Occupy-Bewegung – zumindest nach dem was wir in Frankfurt gesehen und erlebt haben – intolerant und gesinnungsgeschlossen sind. Wir wollen hier nicht auf die Einzelheiten eingehen, was alles zu uns gesagt wurde. Wichtig ist eigentlich nur dieses – Occupy wird nach unserer Einschätzung:

– Weder kompromisslos für die Direkte Demokratie eintreten

– Noch einen echten Systemwechsel anstreben

sondern eher einen verschärften Zentralstaat, womöglich sogar EU-Zentralstaat

O.:
Woher kommen die Unterstellungen, für Menschen die ihre Gesundheit und Leben letztlich riskieren? Wer denkt denn an einen „Zentralstaat“, den wir ja ohnehin schon haben, gegen den ja gerade demonstriert wird.
Die PI kommt mir vor, als wolle sie ihren eigenen … retten.
Was wurde denn in Frankfurt „erlebt“ außer einem Marsch durch die Innenstadt? Ein Systemwechsel läßt sich nicht durch einen Samstagsspaziergang erreichen … und wenn die BRD GmbH beim ersten Husten umfällt, ist das ein Problem der eigenen Standhaftigkeit, aber ein solches Problem erwarte ich nicht.
Vielleicht bin ich im Moment von den Medien auch zu wenig „informiert“, aber ich kann dem nicht folgen. Welche Bedeutung soll die UdSSR haben? Wir müssen vor unserer Haustüre kehren und nicht irgendwo im Osten, wo wir kein Wort verstehen. So wie ich das hier im Blog mitbekomme, wird gegen die Meschen die in New York auf die Straße gehen,Position bezogen, weil jemand Angst vor einer „Amerikanischen Revolution“ hat. Im Gegenteil, damit wird schon mal die Argumentation geliefert, hier „mit Recht“ ein Blutbad anzurichten oder dies mit Gewalt zu beenden. Das Argument, „das sind Kommunisten“, rechtfertigt mal wieder alles. Keiner in Berlin oder Frankfurt hat sich für einen EU-Zentralstaat (oder wie man es auch nennen möchte) ausgesprochen, sondern gegen diesen wird gerade agiert.
Bei der PI scheint es wohl darum zu gehen, wie rette ich „meine“ Banken, „meinen“ Staat und „meine“ Regierung. Warum bringen die sich nicht ein? Warum sitzen die nicht auf der Wallstreet und diskutieren mit? Weil da Kommunisten sind mit roten Fahnen??? Ich habe noch keine (auf youtube) oder in Deutschland in Frankfurt oder Berlin gesehen, weil es nicht um einen Kommunismus geht. Keiner denkt mehr in politischen Parteisystemen (auf der Straße) außer vielleicht Spiegelleser, die sich die Welt durch die „revolutionär-intellektuelle Brille“ von Spiegel erklären müssen. – Aber ich höre auch gerne andere Meinungen. Ich muss ja nicht Recht haben.
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Intollerante Leute oder „Gesinnungsgeschlossene“ gibt es überall, das kann uns doch nach Reichs Charakteranalyse nicht wirklich verwundern. Deswegen heißt es aber nicht, dass wir nicht gemeinsam umdenken müssen, was ein Prozess ist. Auch eine Charakteranalyse ist ein Prozess und nicht ein Medikament für Orgastische Potenz. Warum werden die vielen offen denkenden jungen Menschen nicht gehört und ignoriert? Warum werden alternativ verbissen aussehende in die Jahre gekommene, vereinsamte 68 Freaks (und Imitationen) mit verbissenem Gesicht ins Licht gerückt, die kein Wort sagen, sondern nur solidarisch mitlaufen? Sie dienen als Ausrede für die eigene Feigheit, sich jetzt einzubringen. Das ist (pseudoliberales) Gerede (für mich) … Wer jetzt zu Hause bleibt, kann sein Gold und Silber kaufen und seine Wasser und Lebensmittelrationen horten und sich auf den Krieg vorbereiten oder die unterirdischen Bunkersysteme stürmen.
An einer Möglichkeit zu einer Veränderung hat er sich nicht beteiligt, im Gegenteil …
Wir gehen ein bischen auf die Strasse und bitten die Regierung doch etwas klüger uns zu regieren, dass soll ja wohl nicht die Idee sein, um eine EU-Diktatur abzuschaffen. Diese Bitten wurden längst abgelehnt. Wir sollten von der „Regierungsdiskussion“ wegkommen und uns fragen, was wir für ein sinnvolles System etablieren könn(t)en. Und hier fehlen noch die Antworten.

O.:
Ok, ich hätte den link zuerst öffnen müssen, um darüber orientiert zu sein, dass ein Haufen von 400 Leuten, von einer Frankfurter „Demo“ spricht – ähnliche Themen mit „Direkte Demokratie“ ausruft und die bisherige Bewegung direkt anfeindet. Also ich habe keine Ahnung was sie wollen, außer Verwirrung stiften und zum NATIONALEN Tag aufrufen. Guten Tag auch bei solcher Wortwahl. Sie sind gegen den EURO und gegen die EU, … sie sind aber wohl nicht 99% und sie gehen auf die Strasse (da habe ich mich auch geirrt), jedoch als eigene Fraktion, „von was?“ ist die Frage. Ich glaube ich hätte mir die Vorrede auch sparen können.

O. Says:
http://medikamente.blogspot.com/2010/01/verflechtung-rockefeller.html

Robert:
Uranmunition, HAARP & Chemtrails: Besorgte Bürger fordern Greenpeace zum Handeln auf
http://infokrieg.tv/wordpress/2011/10/09/uranmunition-haarp-chemtrails-besorgte-burger-fordern-greenpeace-zum-handeln-auf/

Peter:
Ja, jetzt nachdem die Illuminati mit Lybien durch sind, wird die unbotmäßige Türkei mit einem Erdbeben bestraft… – In solchen Gedankengängen denken heute Millionen und Abermillionen. Das ist unmittelbarer Ausdruck der zunehmenden Rolle der Augenpanzerung in der antiautoritären Gesellschaft.

O:
„Antiautoritäre Gesellschaft“ dieser Vorwurfsbegriff begegnete mir von 68-Anti-Vietnam-Medizinstudenten, die, als sie viel Geld verdienten als Ärzte ihr „Wissen“ an ihre Söhne weitergaben (Kinder der 68-Revolution) und genau die gegenteilige konservative Rolle einnahmen. In den Diskussionen wird man mit Parolen und Vorurteilen überhäuft, die unterstellen, dass man eine Haltung habe, die man selbst nicht geäußert hat. Ich wurde also in eine Gegenposition (Rolle) gedrängt, damit das eigene Selbstbild kohärant bleibt.
Als Antiauthoriäte Erziehung galt dann der Ansatz von zwanghaften 68-Eltern, die ihre Kinder nicht schlagen wollten und keine Grenzen setzen konnte. Zum Verdruss der Eltern, wuchs dann der Sohn als „Revolutionär“ gegen die eigenen kontaktlosen auf und ging in die Punkszene nach Berlin. Dieser Mechanismus wiederholt sich auch heute wieder. Noch zu erwähnen ist, dass es sich um Trennungskinder handelt, was vermutlich der größere Wirkfaktor ist, als jene „theoretische“ Summerhill-Neill Philosophie. (Reich ist irgendwie auch nie bekannt, was merkwürdig ist)
Die konservativen Revoluzer (JU-Fans) und Punk-Kids stehen sich nun ideologisch gegenüber, aber diskutieren nicht miteinander und daher muss nun ein „Vermittler“ die Rolle des vermeintlich „Linken/Grünen/etc.“ zugeschrieben werden, damit man selbst diskutieren kann. – Diskussionen, die letztlich nichts bringen.
Das Antiautoritäre Konzept von A. S. Neill dürfte hier bekannt sein und wird absolut falsch verstanden, da es um Selbstregulation des Kindes geht, das natürliche erwachsene Vorbilder braucht, die aber nicht Authoritär, das hieß damals auch im Sinne des Faschismus, auftreten und mit Gewalt als Mittel drohen, wenn bei ihnen die Argumente ausgehen. Das Problem ist, das Erwachsene den Kontakt zum Kind nicht hingebkommen, weil sie so gepanzert sidn, wie Reich das beschrieben hat. Unter der Prämisse greift das Summerhillkonzept, das die Eltern aus der Erziehung lieber außen vor lässt, als dass sie ihre Kinder neurotisch erziehen.
Das ist eine Bankrotterklärung der elterlichen Kompetenz, die in den 70-er Jahren weit verbreitet war. Und gute Vorsätze der „Antiautoritären Erziehung“ konnten nicht umgesetzt werden, so dass das Bild entsteht, von elterlicher Inkompetenz und eine autoritäre Erziehung sei besser. In der Pädagogoik (Jugendhilfe) ist heute klar, dass Eltern Erziehungshilfe in vielen Fällen benötigen, von außenstehenden päd. Psychologen/ Sozialpädagogen.
Die Eltern sind nach Reich einfach nicht therapiert worden und kommen mit sich selbst nicht zurecht – schlicht ausgedrückt. Das emotioanle Erleben ist so verkümmert, dass die Lebendigkeit der Kinder sie provoziert und sie diese Lebendigkeit zerstören werden (auch wenn sie das nicht wollen). Reich ist 68 mit seiner „sexuellen Revolution“ als ‚“Fick mich frei“ verstanden worden, der Zugang zu Liebesgefühlen (gepanzerter Mescneh) wurde damit weitestgehend verschüttet. Es ging um die Abschüttelung der autoriären Strukturen – in first place. Die Umweltbedinungen zu verändern waren wichtiger als individuelles Erleben. Die Familie wurde in Frage gestellt.
Die „revolution“ wurd auf halbem Wege durchgeführt und blieb dann stecken mit einem erschreckenden Ergebnis, was heute und danach gerne als Schreckgespenst hingestellt wird.
Für mich ist es unsinnig von „Antiautoritärer Erziehung“ zu sprechen, wenn man Neill und Reich nicht verstanden hat oder es in einem „konservativen“ Zusammenhang als Argument zu benutzen, wie oben geschildert. Es ist nicht der Begriff der 68 Hippies, die sich haben unter Drogen setzen lassen, um ihre „Freiheit“ zu erträumen. Nackte Kiffer/LSD-Konsumenten mit benebeltem Verstand und in Gruppen übereinanderherfallend hat nichts mit Reich und Neill zu tun.
Die „Augenpanzerung“ offensichtlich auch durch Drogen ausgelöst ist nicht antiautoritär zu interpretieren.
Eine antiautoriäre Grundhaltung fördert die Selbstregulation und Entfaltung der Kinder, wie es Reich im Projekt Kinder der Zukunft auch gezeigt hat. Wer Peter Reich als Mensch kennenlernen konnte, hat ein Bild vom Potential dieser Idee. Angewandt auf die eigenen Kinder kann man sich in der Praxis davon überzeugen wie wichtig dies ist, wenn man selten angewandt auch Grenzen setzen muss. Die meisten Grenzen setzen sich die Kinder selbst in vernünftiger Weise, wenn die Eltern unterstützend und präsent sind. Der Erwachsene kann hier einiges vom Kind lernen, so ist es ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Autoritär muss der Erwachsenen der Außenwelt gegenübertreten können, um sein Kind zu schützen, doch das ist ein anderes Kapitel.

Sebastian:
Danke für diesen super Kommentar. Ich sehe das fast genauso, außer dass ich die Begrifflichkeiten anders verwenden würde.
„Antiautoritär“ ist vom Wortsinn her ein sinnloser Begriff: Gegen Autorität. Autorität wird geleugnet. Damit steht er für laissez-faire, also Kontaktlosigkeit.
Historisch wird der Begriff aber anders verstanden. Er richtet sich gegen eine Form von Autorität, die durch Herrschaftsverhältnisse, also institutionalisierte, dauerhafte Über- und Unterordnungsverhältnisse, die mithilfe von Zwang durchgesetzt werden, entstanden sind. Sie beschreiben ihn als „Unterstützung“ im Sinne von Begleitung. Ich denke nicht, dass dieser Begriff im Alltagsverständnis und fachlich so verstanden wird. Fachlich nennt man das, was sie beschreiben, eher Antipädagogik.
MMn beruht die unterschiedliche Auslegung auf dem weitreichenden Unverständnis gegenüber der begrifflichen Abgrenzung von Macht und Herrschaft. Autorität gibt es überall, wo jemand Kompetenz und/oder Charisma hat. Autorität beschreibt ein Machtverhältnis. Macht ist wiederum die Fähigkeit auf den Willen von Personen oder Gruppen einzuwirken. Das ist doch nichts Schlimmes, oder? Wenn eine Löwenmamahre Löwenkiddies von A nach B trägt, würde ich das als autoritär bezeichnen.
Einen Bedeutungswandel kriegt der Begriff erst, wenn Herrschaftsverhältnisse etabliert sind. Dann braucht Autorität nicht mehr auf Kompetenz oder Charisma beruhen, sondern wird zu einem rein formalen Begriff. Es ist verständlich, wenn sich Menschen gegen diese Art von Autorität wenden. Und genau gegen diese Bedeutung haben sich Reich und Co. gewandt, wenn sie mal das Wort Autorität verwendeten. Sie wussten gleichzeitig, dass Selbstregulation nichts mit „antiautoritär“ zu tun hat.
Systematisch passt der Begriff demnach auch nicht zur historischen Bedeutung. Wenn man also allgemein Widerspruchsfreiheit in der Theorie erreichen will, dann würde er nur unter dem Wortsinn Sinn ergeben.
Kann man generalisierend sagen, dass wir in einer antiautoritären Gesellschaft (laissez-faire) leben? Glasklare Antwort: Nein. Wie soll man den Trend am besten beschreiben? Meine Erfahrung ist, dass man grundsätzlich physischen Zwang ablehnt. Wenn es aber um das Ausleben der primären Emotionen geht, soll es immer „maßvoll“ sein. Das wird den Kindern pausenlos mit liberaler Ignoranz eingeflößt: Selbstbeherrschung! Warum? Es wird auf verschiedene Weisen begründet, aber im Kern ist es die allgemein bekannte Begründung: Wegen der Kultur. Hingebung wird als Ekstase, Unkultur oder Chaos beschrieben.

Jean:
„Das wird den Kindern pausenlos mit liberaler Ignoranz eingeflößt: Selbstbeherrschung! Warum? “
Weil wir Erwachsenen die Lebendigkeit nicht ertragen, wenn ein 10jähriger uns anbrüllt, weil wir nicht auf ihn eingehen können, wenn eine 14jährige zickt und uns fiese Sachen an den Kopft wirft, weil sie sich nicht verstanden fühlt, wenn „sogar“ ein 16jähriger einen Wutanfall bekommt usw. Das rührt an unsere eigene Geschichte der Unterdrückung, und ähnlich dem sexuellen Neid, sollen die Kinder ihre Gefühle nicht leben dürfen, wenn wir das uns schon nicht erlauben.
Rationalisiert wird es immer damit, dass dann, wenn wir uns anbrüllen und „schlimme“ Sachen an den Kopf werfen, die Konflikte eskalieren. Das stimmt natürlich in Fällen, wo viel unterdrückte Wut herrscht, und damit laufen viele Menschen herum, dann erfolgt der Einstieg in die Abwärtsspirale. Aber bei einigermaßen gesunden Erwachsenen führt doch ein Anbrüllen oder ein anderer „lauter“ Streit zur Vertiefung der Beziehung, weil die Probleme auf den Tisch kommen, weil wir uns wahrnehmen in unseren Bedürfnissen und spüren, was der andere braucht.
Wenn wir Kindern und Jugendlichen den Ausdruck verbieten, konditionieren wir sie auf ein Verhalten, das den Umgang mit Konflikten enorm schwierig macht. Im Berufsleben wird dann krampfhaft „political correctness“ eingefordert, damit sich alle „wohl fühlen“, die Konflikte werden verdrängt, das Mobbing gedeiht und viele fühlen sich so unwohl, dass Zusammen-arbeit, Wertschätzung und Engagement vor die Hunde gehen.

Jean:
„dass Zusammenarbeit, Wertschätzung und Engagement vor die Hunde gehen.“
Besser passt: Dass sich diese Eigenschaften nicht entwicklen können, denn normalerweise wachsen sie ja, je länger man mit anderen lebt und arbeitet.
Ich kann ganz schlecht mit Leuten, die diese „Correctness“ einfordern umgehen, ich habe immer das Gefühl, auf Abstand gehalten zu werden.

Peter schreibt 2015:
Hier wird das beschrieben, was Reich am Ende seines Lebens angeprangert hat: die Zusammenarbeit der äußersten Rechten (die internationalen Kapitalisten) und der äußersten Linken („Moskau“):

Robert (Berlin) schreint 2016:
„In den 1920er-Jahren begann die Rockefeller-Stiftung damit, eine völlige Umgestaltung der amerikanischen Ausbildung im Medizinbereich durchzusetzen, die sich auf medikamentöse Behandlung und chirurgische Eingriffe konzentrierte, während zahlreiche andere alternative Behandlungsmethoden diskreditiert oder verteufelt wurden. Im Prinzip strebte die Stiftung im medizinischen Bereich und im Gesundheitswesen das Gleiche an, was Standard Oil weltweit im Bereich Erdöl gelungen war: Dominanz.“
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/was-die-medien-im-zusammenhang-mit-der-affaere-um-den-film-vaxxed-und-robert-de-niro-verschweigen.html

stephan schreibt 2017:

Robert schreibt 2014:
Dass Rockefeller eine One World will, kann man schon seit 10 Jahren auf allen Illuminati-Seiten lesen. Nur hat das wenig mit dem klassischen Kommunismus zu tun, sondern eher mit dem Freimaurer-Programm (von dem der Kommunismus allerdings abstammt).

Noch immer sehenswert das Interview mit Aaron Russo (gest. 2007), der mit einem Rockefeller eng befreundet war

http://vimeo.com/13224838

Peter:
OK, ich habe mir das Original angesehen:

1. Aaron Russo war alles andere, als nur ein Spinner, der irgendeinen Blödsinn erzählt. Er war Teil von Hollywood (bzw. das wofür „Hollywood“ steht), hätte Governeur, vielleicht sogar Präsident werden können.

2. Ich weiß (!), woher, ist nicht von belang, daß wir in den Augen der Superreichen, also jener, die ihren Reichtum ererbt haben und da reingeboren wurden, nichts anderes sind als Sklaven, Verfügungsmasse, bloße Biomasse, Schlachtvieh.

Wie gesagt, daß ist nicht nur so zusammengesponnen. Mein Problem fängt an, wenn man daraus großartige lückenlose Verschwörungspläne konstruiert. So funktioniert das ganze einfach nicht. Der Beleg dafür ist offensichtlich: wenn alles so planbar wäre, dann bräuchte es diese Pläne nicht, denn dann könnten „sie“ „einfach so“ die Macht übernehmen.

Übrigens spielten die Rockefeller in Reichs Leben eine bedeutende Rolle. Man schaue nur ins Register von Turners ADVENTURES IN THE ORGASMATRON! Die medizinische Orgonomin Barbara Koopman hatte einst einen Rockefeller in Behandlung und der hat mit einer Großspende das American College of Orgonomy vor dem finanziellen Ruin bewahrt.

O.:
Zufällig musste ich heute über finanzielle Zuwendungen von Psychotherapieschulen nachdenken (PA u. VT). Warum lief der Geldfluss über Mrs. Koopman? Ein Rockefeller in Behandlung??? (Quelle Turner, woher er das wieder weiß)
Sie war so esoterisch vorgebildet, dass ich sie nicht ins ACO aufgenommen hätte.
Die Rockefeller waren schon 54 an Reichs Arizona Projekt interessiert.

Peter:
Nicht Turner, ich bin die Quelle

O.:
Rockefeller gibt sich für mich „konservativ“ oder besser (MK)ultrarechts und wenn er die Gelegenheit hatte auch im Kommunismus mitzumischen, wird er dies genutzt haben. In der Person von ihm scheint sich zu zeigen, das rechts und links alles eine Mischpoke ist. Reich wird hier nur die halbe Wahrheit erfasst haben, denke ich.

Victor Corgo:
Lawrence Rockefeller spendete große Mengen an Geld, um die ACO mehrere Gelegenheiten . Er hat auch von James DeMeo , der zu der Zeit noch mit dem ACO verbunden Cloudbusting finanziert .
Es ist interessant , dass ein Ehrenmitglied der ACO war Edward Pell , ein New Yorker Anwalt, der zuvor gewesen war Programmdirektor von Radio Liberty, der CIA Propagandasender broadcastinb CIA -Nachrichten nach Osteuropa. Er war eng mit der New York State Administration von Nelson Rockefeller verbunden ist und in dieser Funktion war er in der Lage , ein Gesetz zu erlassen, die von allen Formen der Wetteränderung in diesem Zustand kontrolliert hätte, zu verhindern. Das Gesetz würde ein Problem für die Arbeit der Cloudbusting ACO gewesen .
In den späten 1980er Jahren hat der ACO eine große Spendenaktion , um Geld für ein neues Gebäude zu bekommen. Der Kopf dieser Kampagne war Patricia Humphrey, die Ehefrau von US-Senator Gordon Humphrey . Sie hob mehr als $ 5.000.000 für den ACO Gebäude Fonds , aber das Gebäude wurde nie gebaut. Das war in der Zeit, dass Dr. Richard Blasband und Dr. Barbara Koopman waren Präsidenten der ACO . Beide verließen die Organisation bald nach der Gebäude-Kampagne beendet.
Zur gleichen Zeit wird die ACO hatte auch eine Spendenaktion , um Geld für eine “ letzte und endgültige “ To- t -Experiment von Dr. Blasband zu bekommen. Sie haben etwas von dem Geld aus der Fetzer -Stiftung, einige davon von den Patienten und ehemalige Patienten der orgonomists und einiges davon – $ 48.000 – von Lawrence Rockefeller . Was auch immer die Ergebnisse dieser Um -t Experiment wurden , sie wurden nie veröffentlicht.
All dies kann von der ACO Newsletter , dass der ACO veröffentlicht zu der Zeit bestätigt werden.

Peter:
Hier die Spiritualität, die Kissinger, die Rockefellers, die EU-Fanatiker, etc. beseelt:
http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/lucis.trust.html
Sie stand auch hinter der Kampagne gegen Reich.

stephan 2017:
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die ranghöchsten Militärs Nixon und Kissinger ab einem gewissen Punkt beide ausspionieren ließen, Der Präsident und sein Berater hatten die Joint Chiefs von wichtigen Sitzungen die die Außen- udn Sicherheitspolitik der USA betrafen ausgeschlossen.
„…According to this historical perspective, it began when the Chairman of the Joint Chiefs of Staff, Admiral Thomas H. Moorer became suspicious of the foreign policy decisions of Nixon and National Security Advisor Henry Kissinger. These policies included how Nixon was running the war in Vietnam, his pursuit of détente with the Soviets and his plans to open up trade with China. In short, the military feared that Nixon was selling out the United States to our greatest enemies: the Communists. For this reason, a spy ring was organized inside the White House’s National Security Council office for the purpose of stealing the President’s most important secrets and to undermine his policies. This led to the dramatic events of December 21, 1971 — the seventh day.
On that day, Nixon learned of the spy operations in all its minute details, and made a fateful decision, one that would deeply affect the curse of his administration and be a factor in its demise in 1974. When told of the spy operation, Nixon initially declared it a „federal offense of the highest order.“ But he did not demand that anyone be prosecuted. Rather, he covered up what he learned that day, and would later re-appoint Moorer as the chairman of the Joint Chiefs. The spy ring and his lack of reaction and retaliation would remain the deepest and most closely guarded secret of his Administration.“
http://www.watergate.com/Military-Spy-Ring/Military-Spy-Ring.aspx

Manuel schrieb 2009:
Ist das nicht eine schöne, wahre Geschichte von der „freien“, kapitalistischen und unregulierten Marktwirtschaft, die hier so vehement vertreten wird?! Solange die Menschen so sind, wie sie sind, ist der Bildung von Kartellen, Monopolen, Filz und Klüngel nur durch regulierende Marktaufsicht beizukommen – ansonsten werden Menschen, die über weniger Macht oder Bildung verfügen einfach nur ausgesaugt und dann weggeschmissen… wie daraus irgendeine Art von positiver Entwicklung entstehen soll ist mir vollkommen schleierhaft. Sicher sind Regulierungen nur Krücken, aber ich würde jemandem, der beide Beine gebrochen hat nicht einfach die Krücken wegnehmen – ein schrittweises Training ist hingegen sinnvoll…

Manuel:
P.S.: Haben nicht die skandinavischen Länder das erfolgreichste UND billigste Gesundheitssystem, eine staatliche Einheitskasse ?! Und ebenso dass laut PISA erfolgreichste Bildungssystem, eine Schule für alle, aber mit individueller Förderung, statt unseres antiquierten Standes-Dünkel-Systems, das CDU/FDP jetzt für immer betonieren wollen?!

Tino 2014:

Weil es Panzerung (Modju-Kartelle) gibt, Panzerung vergrößern (staatliche Marktaufsicht)?
Vor allem: Was hat denn das amerikanische Kartellamt bisher gegen die Pharma-Modjus getan?

Peter:
In der heutigen BILD:
In Deutschland werden heute fünfmal so viele starke Anti-Depressiva verschrieben wie 1995: „So viele schwere Depressionen gibt es gar nicht“, kritisiert Professor Tom Bschor, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

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Der Rote Faden: Reich und Trotzki

18. November 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

 

Der Rote Faden: Reich und Marx

8. November 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

 

Der Kern des orgonomischen Funktionalismus, die Orgonometrie

27. Oktober 2017

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

Der Rote Faden: Sexpol

20. September 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

 

 

Robert (Berlin) 2011: Der Autor Aldous Huxley zeichnete eine Diktatur in der Zukunft in welcher die Menschen “lernen, ihre Knechtschaft zu lieben“. Die beruhigende Droge Soma im Roman entspräche in der Realität einer Mischung aus zahlreichen Medikamenten, die eine künstliche Zufriedenheit bedingen. Huxley verlautbarte:

“Es wird in der nächsten oder übernächsten Generation eine pharmakologische Methode geben um Menschen dazu zu bringen, ihre Knechtschaft zu lieben und um Diktaturen ohne Tränen hervorzubringen, um es so zu formulieren, um ein schmerzfreies Konzentrationslager für ganze Gesellschaften hervorzubringen, damit Menschen es eher genießen dass man ihnen ihre Freiheiten nimmt, weil sie abgelenkt sind von jeglichem Verlangen nach Rebellion durch Propaganda oder Gehirnwäsche oder durch via pharmakologischen Mitteln ergänzte Gehirnwäsche. Und das scheint die endgültige Revolution zu sein.”

http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/infokrieg-%E2%80%93-oxford-professor-fordert-zwangsmedikation-der-gesamten-bevolkerung-durch-trinkwasser/

Robert (Berlin): Zu Jef Last:

http://www.munzinger.de/search/portrait/Jef+Last/0/1804.html

Robert (Berlin): „In Norway Last was supported by Willy Brandt who gave him jobs
as an interpreter.“

Jef Last gehörte zu den Kulturradikalen und war Mitglied der SDAP (wie Brandt).

http://www.bevrijdingintercultureel.nl/eng/illsutraties/lasteng.pdf

Weitere Informationen auch in Einhart Lorenz: ‚Willy Brandt in Norwegen. Die Jahre des Exils 1933 bis 1940‘

Sebastian: Eine Frage zur ersten Grafik: Reich schreibt, daß Sexualität und Arbeit beim genitalen Charakter keine Gegensätze sind. Die biologische Erregung pendelt zwischen Arbeit und Liebesbetätigung hin und her. Heißt das, daß Arbeit = Lust bzw. im pädagogischen Kontext Lernen = Lust ist?

Dazu Peter: Liebe, Arbeit und Wissen sind Kernimpulse, die nach außen gerichtet und deshalb in sich luftvoll sind. Für diesen Lustgewinn nimmt man gerne einige Mühen in Kauf. Erst durch die Panzerung verwandelt sich Sexualität in Frust, Arbeit in „sinnlose Plackerei“ und Wissen in dröge „Information“. Dies wird dann versucht sekundär zu kompensieren: durch „Pornographie“ (im denkbar weitesten Sinne), durch „Boni“ und etwa durch einen Unterricht, der aufgebaut ist wie Fernsehunterhaltung. Ohne Panzerung wären diese künstlichen Maßnahmen nicht notwendig.

Und O.: „Lustvolles“ Arbeiten und Lernen geht nur, wenn man auch einiger Maßen lustvolle, befriedigende Sexualität hat, erst dann kann es wie im Modell „pendeln“.
Was kreatives, produktives und „lustvolles“ Arbeiten ist, muss sich jeder für sich überlegen. Man arbeitet aus eigenem Antrieb und nicht, weil man muss im Idealfall. Ohne befiedigende Sexualität wird das Arbeiten starr, spasslos und mehr und mehr zur Qual zum reinen Gelderwerb, um sich gerade so zu ernähren. Wer liebt, kann ja sich auch nicht den ganzen Tag „sexuell“ betätigen … über einen längeren Zeitraum gedacht, sondern wird dann auch einfach etwas arbeiten wollen, Arbeit, für die sich jemand berufen fühlt und die Sinn macht für den einzelnen …
Arbeit und Sexualität ist mehr eine Frage der Qualität nicht der Quantität! Das wird oft verwechselt.

Kinder (und Erwachsene) lernen am besten, wenn sie sich ihren Stoff selber aussuchen können und ihre Zeit selbst einteilen können. Das Schulsystem widerspricht dieser Idee per se. Noten sind überflüssig … in die Richtung würde es gehen. Und Kinder brauchen auch Zeit für sich und für ihre Freunde und Platz zum spielen ohne Einmischung von außen, dann könne sie mal sehr langsam und dann wieder ganz schnell lernen. Lernen findet oft phasisch statt und jedes Kind hat einen eigenen Rhythmus. Im Einheitsrhythmus macht man die Selbstregulation der Kinder kaputt, das wird ja mit dem Schulsystem ja auch beabsichtigt, weil man eben kein willensstarke Kinder will, sondern lieber seelisch und somatisch verstümmelte Kinder.

O. Says: Mit der Annahme oder Vision wir hätten eine zügellose sexualisierte Gesellschaft mit viel Pornographie … verwischt man schnell das tatsächliche sexuelle Elend, das nach wie vor existiert. Natürlich kann man sich mit Drogen vollpumpen, den ganzen Tag oder vor RTL rumhängen und eine Anzüglichkeit nach der anderen konsumieren, das Ergebnis ist aber, das im Bett der Leute nichts mehr läuft, also genau das Gegenteil von dem, was man vermuten wollte. Die Erregung läuft auf niedrigem Niveau zur fast dauerhaften Erregung und Spannung, die keine Abfuhr bekommt. Diejeinigen, die sich dann unter eigenem Zwang sexuell austoben für ein paar Jahre sind doch relativ wenige und eben auch gar nicht entspannt. Von sexueller Freiheit sind wir Lichtjahre entfernt, unsere Freiheit besteht darin, dass wir theoretisch uns irgendwo in einer Disco oder Club besaufen können und versuchen mal jemanden abszuschleppen, um einen One-Nigth-Stand für das Selbstbewußtsein hinzubekommen. Ob das dann einer umsetzen kann, hängt vom Geschick (oder von der plumpen und dümmsten Art der Anmache ab …), das ist die Freiheit, die wir noch haben. So können wir auch unsere Partner auf diese Weise schnell betrügen (und bekommen dann ein schlechtes Gewissen), aber solche Erlebnisse sind so emotional dürftig, dass man sie sich auch gleich stecken lassen kann, wenn man sich in früheren Jahren mal „ausgetobt“ hat. Die heutige Zeit ist prüder, sehr viel prüder geworden. Und das geht stetig voran.
Von sexueller Befriedigung redet ohnehin keiner, da weiß auch keiner genau, was das sein soll. Das wird dann mit dem schlichten „Orgasmus des Mannes“ verwechselt. Um mal zu provozieren: Frauen haben eben keinen im Akt.
Was die Männer nicht wissen, ist: Sie haben auch keinen!

Peter; Eine sehr gute Beschreibung der chronischen „energetischen Überexpansion“ in Wirtschaft und Politik:

http://www.pi-news.net/2011/08/der-westen-am-scheideweg/

Dazu O.: Eine neue Generation von Politikern. Bis die am Bahnhof angekommen wären, ist der Zug lang abgefahren. Wer immer noch auf Politik (-er) hofft, ist verloren. Warum wird da so nett mit denen umgegangen? Wird Zeit, dass man sich was neues ausdenkt bzw. dass man überhaupt mal wieder sich was denkt … und dann handelt.

Robert (Berlin) 2013: Die KPD war allerdings die einzige Partei in der Weimarer Republik, die den Schwulenparagraphen (denn Verboten war nur die männliche Homosexualität) abschaffen wollte. Federführend war hier Richard Linsert, ein Mitarbeiter Hirschfelds.
Rohrwasser fand nur einen kommunistischen Roman, der sich mit sexuellen Themen auseinandersetzte, „Maria und der Paragraph“.

O.: Wilhelm Reich mal wieder nur unter Beschuß sexualökonomisch pestkranker Politfunktionäre, die eines schnellstens begriffen, Reich wollte ihnen und ihren Untertanen an die orgastische Impotenz, was unbedingt von allen Faschisten (braun bis rot) verhindert werden sollte.
Reich hätte daraus schlußfolgern müssen, dass es eine politische Änderung nicht ohne Therapie der Massen und ihrer Anführer geben kann.

Robert (Berlin) 2014: Institut für Sexualwissenschaft (1919-1933)
eine Online-Ausstellung der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft

http://www.hirschfeld.in-berlin.de/institut/de/ifsframe.html

Robert (Berlin) 2015: Kurze Mitteilung: Wilhelm Reich 1931 in Düsseldorf
Klar war bislang schon, dass Wihelm Reich bei der Gründungskonferenz des ersten “Einheitsverbandes für proletarische Sexualreform und Mutterschutz”, am 2.5.1931 in Düsseldorf, eine zentrale Rolle spielte.

http://andreas-peglau-psychoanalyse.de/kurze-mitteilung-wilhelm-reich-1931-in-duesseldorf/

Robert (Berlin) weiter: Zu Schröter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Schr%C3%B6ter_(Politiker)

Robert (Berlin): Schröter unterwarf sich schon Mitte 1929 völlig der Parteilinie und wurde 1930 von der KPD mit der Leitung der ARSO beauftragt. Auch 1930 und 1932 wieder in den Reichstag gewählt, leitete er 1932/33 den kommunistischen Reichsausschuß der Erwerbslosen

http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5138

Robert (Berlin): Das Thema „Kapitalistische und proletarische Sozialpolitik“ könnte sich an einer Broschüre von Paul Merker, Proletarische oder kapitalistische Sozialpolitik, Berlin: Internat. Arbeiter-Verlag 1928, anlehnen.

Robert 2011: Excellenter Artikel über Reichs mittlere Phase. Die Stalinisierung der KPD läßt sich auch an deren häufigen Kurswechsel feststellen, was zu ihrer großen Fluktuation beitrug.

Robert (Berlin) 2013: Zu Martha Ruben-Wolf:


Robert (Berlin) 2016:
https://de.wikipedia.org/wiki/Luise_Dornemann

Robert (Berlin): „In der Broschüre Liebe verboten (Verlag für Arbeiterkultur, Berlin 1931) wurde über den gescheiterten Berliner Kongreß berichtet und für eine Lösung der Sexualnot nach sowjetischem Vorbild geworben, außerdem enthielt sie die Auseinandersetzung mit einer Papstenzyklika. Ihr Kern bildete aber eindeutig Reichs Plattform.“

http://bit.ly/1XwD6An

Warum stehen Superreiche links?

12. September 2017

Linke haben durchaus recht: Kapitalismus und schwarzer Faschismus gehören zusammen. Die, die Wirtschaftsimperien aufgebaut haben und dabei ungeheure Kämpfe bestehen mußten, stehen, wie etwa Murdock oder Trump, politisch meist eher rechts. Ihr Leben dreht sich um Konkurrenz, Dominanz (auch im körperlichen Auftreten), das Recht des Stärkeren und eine gewisse Hemdsärmlichkeit. Der Prototyp der letzteren Haltung war etwa Hanns Martin Schleyer, der bekannt dafür war, daß er abends in ganz normale Kneipen gehen konnte und dort perfekt zu den Arbeitern und Angestellten paßte. Trump, der buchstäblich wie ein Sonnenkönig lebt, kam in Amerika bei der Arbeiterklasse so gut an, nicht etwa wegen irgendeiner „Hetze“, wie uns verrückte Pseudointellektuelle gerne weißmachen wollen, sondern weil seine soziopolitische Charakterstruktur („muskuläre Abwehr“ nach Elsworth F. Baker) perfekt mit der des durchschnittlichen US-Werktätigen harmonierte. Man kann sich kaum einen linken Politiker, etwa Obama, vorstellen, daß dieser wie Trump in die Niederungen des Wrestling abgestiegen wäre und dort „sadistische“ Späßchen gemacht hätte, wie Trump es tat. Linke, mit ihrer „intellektuellen Abwehr“, winden sich vor Ekel. Heimlich ekeln sie sich vor Arbeitern und allgemein vor „dem Volk“.

Anders ist es mit der Charakterstruktur der Kinder dieser Milliardäre und ganz allgemein mit der des seit langem etablierten Geldadels bestellt. Sie brauchten keinen Tag in ihrem Leben um irgendetwas kämpfen, mußten nie ums Überleben ringen, sind praktisch im „Kommunismus“ aufgewachsen. Entsprechend entwickelten sie eine intellektuelle Abwehr. Sie hassen Konkurrenz, – imgrunde hassen sie den Kapitalismus, und „derbe Menschen“, d.h. Menschen mit einer muskulären Abwehr; diese sind für sie der Horror, kaum mehr als Tiere.

Wirtschaftliche Interessen von Monopolunternehmen wie Amazon oder Google und die Formung durch eine das Intellektuelle überbetonende Umwelt („Silicon-Valley-Millionäre“) spielen natürlich eine Rolle neben dem oben beschrienen Mechanismus, der selten gesehen wird und ohne Orgonomie ohnehin nicht richtig eingeordnet werden kann. Hinzu kommt, daß der schwarze Faschismus (muskuläre Abwehr, bei der die Fassade der zynischen Durchsetzung der sekundären Schicht dient) und der rote Faschismus (intellektuelle Abwehr, bei der die Fassade vorgibt gegen die sekundäre Schicht vorzugehen, um diese um so besser durchzusetzen) einen gemeinsamen Berührungspunkt in der Emotionellen Pest haben. Siehe den Anfangssatz dieses Blogeintrags.

nachrichtenbrief66

7. September 2017

nachrichtenbrief63

1. September 2017

Kapitalismus bedeutet Leben, Sozialismus bedeutet Tod

31. August 2017

Drei Elemente: erstens ich, zweitens ein Klempner und drittens Geld. Der Klempner würde den ganzen Tag auf dem Sofa liegen, wenn nicht Leute wie ich an ihn heranträten und ihm einen Auftrag geben. Ohne Geld könnten wir einfach tauschen: er macht mein Bad und ich erledige dafür gleichzeitig seinen angehäuften Schreibkram. Mit dem dritten Element, dem Geld tritt etwas Zusätzliches in Erscheinung. Er muß mir vertrauen, daß ich ihn für seine erbrachte Leistung wirklich zahle (jeder Handwerker kann ein Lied davon singen!), bei Vorkasse muß ich ähnliches Vertrauen in seine Vertragserfüllung haben. Es kommt also zu einer engen Beziehung, nicht nur zu einer oberflächlichen Begegnung. Es ist ein Unterschied wie der zwischen einer Liebesbeziehung und einem schnellen Fick. Die durch Geld vermittelte Beziehung zum Klempner ist in ein enges weltumspannendes Gewebe eingebunden, die buchstäblich Milliarden von Menschen dazu bringt von ihrem Sofa aufzustehen. Wir könnten nämlich alle ganz gut leben, wenn wir alle auf unseren Sofas sitzen blieben und nur ab und zu etwas tauschten, dann wenn wir etwa etwas essen müssen. Warum in eine Beziehung investieren, wenn man doch ab und zu ins Bordell gehen kann?!

Die besagte Gewebe der wirtschaftlichen Beziehungen ist von drei Faktoren abhängig:

  1. einem Grundvertrauen zwischen den Menschen. Tatsächlich ist, frei nach Nietzsche, ein vollwertiger Mensch nur jemand, der versprechen kann! Alle anderen sind Kinder, Verbrecher (Soziopathen) oder Irre!
  2. der Arbeitsfähigkeit der einzelnen Menschen. Tatsächlich ist ein vollwertiger Mensch nur jemand, der arbeiten kann bzw. will, also kein Kind, Verbrecher, Irrer oder Invalide ist. Die Arbeitsfähigkeit ist individuell und erklärt und rechtfertig die wirtschaftlichen Unterschiede. Alles andere sind Träumereien von arbeitsscheuem Gesocks!
  3. Das Geld garantiert, daß dieses Gewebe erhalten bleibt. Aus diesem Grund ist es so wichtig, daß es stabil bleibt , d.h. ihm vertraut werden kann, etwa durch eine Golddeckung. Des weiteren übt das Geld einen übergroßen Schlüsselreiz aus, weil man alles, wirklich alles gegen es tauschen kann. Alle sind „geldgeil“, was die wirtschaftliche Aktivität weiter anstachelt und die Leute zusätzlich vom bequemen Sofa reißt.

Die sozialistische Utopie ist das genaue Gegenteil. Sie ist der Traum vom Sofa, der Traum vom „direkten Tausch“ ohne, um mit Marx zu sprechen, den „Fetisch der Ware“ und es ist der Traum vom Ende des Geldes. Jeder kriegt das zugeteilt, was er braucht bzw., noch utopischer, er nimmt es sich einfach. Sozialismus ist der Krebstod der Gesellschaft, d.h. die Energieproduktion kommt zum erliegen. Ist der Sozialismus hergestellt, sind es die Schwachen und Schutzbedürftigen, die als erste sterben: die Kinder, die in alptraumhafte Kinderkrippen abgeschoben werden, die Kranken, die man ermordet (in Nordkorea gibt es keine Behinderten!) und die Alten, die man „abschiebt“, wie einst in der „DDR“. Menschen, die versprechen können, die arbeiten können und die in einem stabilen, „reliablen“ System leben, geben mit Freuden an jene, die leider weniger glücklich sind. Sie sind natürlicherweise dankbar für die Vergangenheit (die Alten, Kranken und Bedürftigen) und identifizieren sich mit einer leuchtenden Zukunft (den Kindern).

Das ist eine bioenergetischer Blick auf die Welt. Linke verkörpern den Tod und handeln und denken entsprechend. Sie sind der „Todestrieb“ in der Geschichte. Sie lieben nicht etwa die Kranken, sondern sie liebe das Kranke! Man schaue sich die Kunst dieser widerlichen Kreaturen an!

Besprechung von Andreas Peglau: RECHTSRUCK IM 21. JAHRHUNDERT (Teil 1)

13. August 2017

Der folgende Absatz faßt Andreas Peglaus Buch zusammen:

Je intensiver gesunde Gefühle und gesunde Sexualität weiterhin durch patriarchal-autoritäre Normen und Institutionen, durch Kleinfamilien und Kirchen unterdrückt und pervertiert werden, je schlimmere Erniedrigungen, je mehr Existenzangst der neoliberale Kapitalismus dem hinzufügt, desto mehr destruktives Potential steht zur Verfügung – gerade für „rechte“ Bewegungen. Hier läßt sich die anerzogene Unterwürfigkeit beibehalten; sie muß nur auf Ersatzführer und neue Idole umgelenkt werden. Der seit Kindheit angestauten Wut werden zudem sozial Schwächere, oftmals bereits Ausgegrenzte als Feindbilder präsentiert, an denen man sich ohne größeres Risiko abreagieren kann. (S. 85)

Die erste Hälfte des Buches (50 Seiten), wo es um Reichs Entwicklung bis 1933 geht, dessen Massenpsychologie des Faschismus und, wenn auch sehr kurz, um dessen späteres Schicksal, gehört zum Besten, was ich je über Reich gelesen habe. Hier möchte ich aber sogleich meinen ersten Kritikpunkt anbringen. Die heute verbreitete Version der Massenpsychologie des Faschismus verkleistert durch die wirre Aufteilung in Kapitel, die nicht mit der der Originalversion von 1946 übereinstimmt, daß das Buch aus drei klar voneinander getrennten Teilen besteht: das gering revidierte und mit Zusätzen versehene 1933 erschienene Buch über den Nationalsozialismus, eine Mitte der 30er Jahre verfaßte Abrechnung mit dem Stalinismus und drittens einen Anfang der 40er Jahre verfaßten Abschnitt über die Arbeitsdemokratie. Über diesen letzten Teil verliert Peglau kein einziges Wort! Peglau erwähnt, mit Berufung auf David Boadella, daß Reich am Ende psychisch zunehmend angeschlagener wurde, doch mit keinem Wort wird die Emotionelle Pest erwähnt oder wird erwähnt, daß der McCarthyismus (die „Rechte“ in den USA) bei Reichs Verfolgung keine Rolle spielte.

Wer heute von der Alternative „Kapitalismus oder Klima“ spricht (siehe S. 75), so als würde hier nicht „Wissenschaft“ für bestimmte Interessen manipuliert und instrumentalisiert, ist schlichtweg naiv. Ähnliches ließe sich über die angeblich „lebensbejahende“ Politik der offenen Grenzen sagen, die die Löhne und die Sozialstandards drückt! Übrigens setzt Peglau „Fremdenfeindlichkeit“ durchweg mit „Lebensfeindlichkeit“ gleich (S. 107). Die Biologie sieht das anders – jeder Schimpanse sieht das anders. Ja, jedes Volk auf dem Planeten sieht das anders, bis auf die Weißen. Was sollte daran „lebensbejahend“ sein, nicht für die Interessen der eigenen Gruppe einzutreten? Was sollte daran „lebensbejahend“ sein, Araber mit einem durchschnittlichen IQ von 85 und Afrikaner mit einem von 70 zu Millionen ins Land zu lassen? Was ist daran „lebensbejahend“, sich den Islam ins Land zu holen? Beide Faktoren (niedriger IQ und Islam) sind mit einer Demokratie nicht vereinbar.

In diesem Zusammenhang muß ich eine Stelle im Buch erwähnen, bei der ich laut auflachen mußte. Peglau setzt Demokratie mit „Volksherrschaft“ gleich, was alle Menschen, also auch die Fremden umfasse (S. 103). Der naheliegende Einwand von wegen „Volk“ wird in einer Fußnote abgebügelt: es wäre haltlos von einem ewig abgeschotteten „Staatsvolk“ zu reden, man brauche nur ins Berliner Telefonbuch schauen. Ohne die hier evident werdende „ständige Durchmischung inklusive Zuwanderung“, „dürfte wohl auch heute kein deutscher Staat mehr existieren: Nationalistische ‚Inzucht‘ führt planmäßig zum Aussterben“ (S. 151). Mal abgesehen davon wie abwegig dieser Gedanke bei einem 80 Millionen-Volk ist und daß Peglau hier plötzlich die Biologie anführt: Wie verpeilt ist es, Millionen von Moslems ins Land zu holen, die über viele Generationen hinweg tatsächlich systematisch Inzucht betrieben haben?

Peglau will uns aufklären, uns die Augen öffnen, uns Mitgefühl und Solidarität vermitteln, zeigt aber untergründig eine erschreckende Kälte, Kontaktlosigkeit und Ahnungslosigkeit. Peglau erwähnt den GULAG und Hiroshima, warum nicht das weitaus Näherliegendere: den Alliierten Bombenterror und die Vertreibung aus dem Osten? Warum beklagen deutsche Gutmenschen stattdessen den alliierten Bombenterror in Japan oder die Massenvertreibungen im Nahen Osten? Diese komplette Absurdität, für die Peglau offenbar jedes Sensorium fehlt, ist ein Thema der Massenpsychologie, das man mit Hilfe eines Buches aufschlüsseln kann, welches ich am Ende erwähnen werde. Antisemitismus? Der ist heutzutage wohl eher ein Problem der Linken, die geradezu besessen von „Israel und den Palästinensern“ ist. Sich für tote Juden zu „engagieren“ ist billig! Wer nicht zu Israel steht, soll gefälligst von der Shoa und vom Antisemitismus schweigen! Apropos Juden: die Juden von 1933 werden von Peglau mit den heutigen Moslems, Zigeunern, Homosexuellen und Arbeitslosen verglichen! (S. 84). Da zieht sich bei mir wirklich alles zusammen. Es ist auch geschichtsblind: die Juden waren überdurchschnittlich, teilweise geradezu sensationell erfolgreich… Es ist der helle Wahnsinn Reichs Widerstand gegen die NSDAP mit dem heutigen „Antifaschismus“ gleichzusetzen, der durchweg vollständig risikolos und schlichtweg verachtenswert ist. Die organisierte Emotionelle Pest auf deren Seite sich Peglau stellt – im Namen Wilhelm Reichs!

Peglau rückt den Neoliberalismus zumindest in die Nähe des Faschismus. Dagegen stellt er Gleichheit und Gerechtigkeit, so als würden diese sich nicht gegenseitig ausschließen. Das sieht man allein schon daran, daß es einen Sozialstaat nur bei geschlossenen Grenzen geben kann. Von einem „neoliberalen System“ in Deutschland zu sprechen, ist schon deshalb abwegig, weil die Staatsquote bei fast 45% liegt. Ebensogut könnte man von einem sozialistischen System sprechen. Aber ich möchte mich gar nicht auf die Diskussion einlassen, beispielsweise trat Friedrich von Hayek für eine staatliche Grundsicherung ein, sondern darauf hinweisen, daß Peglau eine linke Vision präsentiert, andere eine rechte Vision präsentieren könnten, – diese Visionen an sich aber vollkommen irrelevant sind. Sie sind der jeweilige Ausdruck unterschiedlicher Charakterstrukturen. Erst nachdem diese in ihrer Dynamik durchschaut worden sind, kann man sich daran machen, die Welt jenseits der beiden ideologischen Scheuklappen zu betrachten. Peglau selbst führt Reichs Dreischichten-Modell (Kern, sekundäre Schicht, Fassade) an (beispielsweise S. 105f), kommt aber nicht auf den Gedanken, daß der „Liberalismus“ (gemeint ist der Linksliberalismus und Sozialismus) und damit seine, Peglaus im Buch ausgebreitete Theorien direkter Ausdruck der oberflächlichen Schicht ist. Folgt man Elsworth F. Bakers Ausführungen in Der Mensch in der Falle ist Peglau ein „sozialistischer Charakter“.

Daß Peglau kein einfacher Liberaler ist, wird an seiner grundsätzlich positiven Haltung zur sogenannten „DDR“ deutlich (weil diese grundsätzlich antifaschistisch gewesen sei), insbesondere aber aus folgenden beiden Sätzen, die man mehrmals lesen sollte:

Klare „Verordnungen“ der Führenden gegen faschistoide Tendenzen und entsprechendes Handeln könnten einiges [für die antifaschistische Umerziehung] bewirken – trotz der autoritären Strukturen: Wer sich wünscht, einer Obrigkeit zu folgen, käme dadurch zumindest in Konflikt mit seiner Fremdenfeindlichkeit. (S. 114)

Der Terror des antideutschen Merkel-Regimes, der politischen Korrektheit, der Drohung mit der Vernichtung der bürgerlichen Existenz für bloße Meinungsäußerungen grinst uns an! Peglau, will jedweder Entwicklung nach rechts die Grundlage entziehen (S. 116). Für ihn gibt es nur eine einzige Richtung, die akzeptabel ist. Selbst Die Linke ist ihm mittlerweile zu rechts (S. 85).

Peglau analysiert den tiefenpsychologischen Hintergrund des AfD-Anhängers. Man sollte sich eher fragen, was in jemandem vorgeht, der so etwas bejaht wie das Parteiprogramm Der Linken. Elsworth F. Baker hat diese Frage beantwortet:

Der-Mensch-in-der-Falle