Posts Tagged ‘Justiz’

Einen Punkt setzen

6. August 2017

Ich kann mich lebhaft an eine Diskussion mit einem Freund erinnern. Wir saßen in der Küche und sprachen über unser Rechtssystem. Meine Idee war, was wäre, wenn ein Mann in einem hermetisch abgeschlossenen ABC-Anzug, der keinerlei Spuren hinterläßt, hereinstürmen würde, das Küchenmesser aus meiner Hand risse und meinem Freund ins Herz stieße? Oder umgekehrt, was wäre, wenn ich ihn ersteche und behaupte der unbekannte „ABC-Mann“ wäre es gewesen. Wer wollte mir jemals das Gegenteil beweisen! Es gibt keine Zeugen? Er hat sich halt aufs Grundstück geschlichen oder das Schweigen der Zeugen wurde von der Mafia, der CIA oder wem auch immer erzwungen. Meine Fingerabdrücke befänden sich auf dem Messer? Ich habe damit gegessen! Und was alle anderen Spuren betrifft: wir haben eine Stunde zusammen in der Küche gesessen und er ist in meinen Armen gestorben! Welches Gericht der Welt will mich verurteilen?!

Die Antwort ist einfach: jedes Gericht der Welt! Es gibt so etwas wie eine Lebenswirklichkeit und die von mir aufgetischte Geschichte ist einfach lebensfremd. Hinzu kommt das Prinzip des Rechtsfriedens: man kann nicht alles bis in alle Ewigkeit widerkäuen, denn dann gäbe es keine einzige Verurteilung. Oder nehmen wir die unrühmliche Geschichte von Lee Harvey Oswalds Mord an Kennedy. Niemand kann 100prozentig ausschließen, daß Oswald tatsächlich unschuldig war, aber dann gäbe es kein einziges Mordurteil. Niemals und nirgendwo! Schließlich sind Staatsanwälte, Richter und Geschworene keine unfehlbaren Götter, sondern nur fehlbare Menschen. Bis es nicht irgendwelche neuen und umstürzenden Erkenntnisse gibt, ist eine Diskussion über Oswald oder irgendeinen anderen überführten Mörder vollkommen sinnlos.

Derartige Debatten haben nur eine Funktion: Verwirrung zu stiften. Das ist eine der Haupttaktiken der Emotionellen Pest. Eine Arbeitsgruppe arbeitet produktiv zusammen, man kommt zu Ergebnissen und es geht voran. Und dann betritt der pestilente Charakter (oder auch nur ein akut an der Pest erkrankter!) die Szene und bringt alles mit „neuen Gesichtspunkten“ durcheinander. Die einzige Funktion dieser „neuen Gesichtspunkte“ ist es vom Wesentlichen abzulenken. Und es ist ja nicht so, daß der Störer unbedingt falsch liegen muß, vielmehr ist in diesem Moment die von ihm präsentierte Wahrheit nicht zielführend. Man betrachte nur, wie sich Reich hoffnungslos in einem unentwirrbaren juristischem Wirrwarr verfangen hatte, nachdem ihm von dem Modju Michael Silvert eingeredet wurde, man müsse die objektive Wahrheit durchsetzen und sich nicht von Anwälten in juristische Spitzfindigkeiten verwickeln lassen. Abstrakt und „idealistisch“ betrachtet hatte Silvert vollkommen recht, doch das Ergebnis in der realen Welt war, wie gesagt, ein wirklich unentwirrbarer juristischer Wirrwarr.

Abstrakt und „idealistisch“ betrachtet hätte tatsächlich der „ABC-Mann“ meinen Freund erstechen können, könnte Oswald vollkommen unschuldig gewesen sein, etc.pp. Sich auf dieses Spiel einzulassen, bedeutet in die Falle zu tappen. Übrigens ist das auch der tiefere Grund für all die Spaltungen in der Orgonomie nach Reichs Tod. Immer ging es darum, daß Dr. Elsworth F. Baker und nach ihm Dr. Charles Konia sich gegen Leute wenden mußten, die die Orgonomie hoffnungslos vom Weg abgebracht hätten. Man muß den Mut haben einen Punkt zu setzen.

Hierher gehört auch die Sache mit dem gestern erwähnten David Jacobs. Er ist Historiker und die Geschichtswissenschaft gehört zu den aufwendigsten Studienfächern überhaupt, weil man angesichts der überwältigenden Materialfülle lernen muß, das Wichtige vom Unwichtigem, das Charakteristische vom Zufälligen zu scheiden. So ist Jacobs auch ans UFO-Phänomen herangegangen, hat gesehen, daß hinter all den Geschichten ein wahrer Kern stecken muß und hat Jahrzehnte damit verbracht diesen Kern freizulegen. Sein Ansatz war dabei, sich nicht durch das verwirrende Material von der Wahrheitssuche abbringen zu lassen, sich auf das Wesentliche, den besagten „Kern“ zu konzentrieren und nicht Passendes als „Konfabulieren“ zu entlarven, d.h. als falsche Aussagen aufgrund von Fehlwahrnehmungen und Gedächtnisstörungen. Das Hauptkriterium dabei ist, ob etwas unabhängig voneinander von unterschiedlichen Zeugen bestätigt wird. Es ist ähnlich wie beim Fall Oswald: natürlich gibt es immer wieder einzelne Zeugen und Aktennotizen, die nicht zum Gesamtbild passen, aber das entspringt nach aller Lebenserfahrung mit einiger Sicherheit „Konfabulation“. Praktisch bei jedem Fall, etwa von „Schulmassakern“, gibt es hier und da Zeugen, die einen „zweiten Schützen“ gesehen haben wollen. Nochmals: man muß den Mut haben einen Punkt zu setzen oder man wird nichts, rein gar nichts zuwege bringen!

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Reichs „Sozialpsychiatrie“ (Teil 2)

23. April 2016

Ähnlich wie in der CORE-Arbeit betrachtete sich Reich auch in der Sozial-Psychiatrie als den einzigen, der genug Erfahrung besaß, um sie praktisch ausüben zu können. Noch 1946 hatte Reich geschrieben, daß man im sozialen Verkehr nicht die Techniken der charakteranalytischen Behandlung anwenden könne (Walter Hoppe: Wilhelm Reich, München 1984, S. 514, siehe auch Reichs Vorwort zu Der Krebs).

Die Praxis sollte sich für ihn als verhängnisvoll erweisen, denn ihre Anwendung fand die entwickelte Sozial-Psychiatrie in seiner Gerichtsverhandlung, die er nicht mit juristischen Tricks (die in der Grundlagenforschung nichts zu suchen haben), sondern mit wissenschaftlichen (medizinischen und sozialhygienischen, d.h. dem Thema immanenten) Mitteln durchstehen wollte. Er beklagt die „charakterologische Fehlkalkulation“ in Gerichtsprozessen, „das Vernachlässigen der irrationalen Motive bei kriminellen Handlungen und bei Rechtsentscheidungen“. Deshalb wollte er in seinem öffentlichen Verfahren die irrationalen Motivationen seiner Gegner bloßlegen, wie er es früher im Behandlungszimmer unter vier Augen getan hatte (vgl. Jerome Eden, Hrsg.: Earth on Trial, Idaho 1988, S. 41f).

Das ständige Offenlegen und Infragestellen der Motivation anderer ließ Reich für den Uneingeweihten als paranoiden Verrückten erscheinen, der überall dunkle Machenschaften sieht. Man kann sagen, daß Reich diesem letzten seiner wissenschaftlichen Experimente zum Opfer gefallen ist, da man erstens dergestalt nicht mit der unpersönlichen Justiz und Bürokratie umgehen kann und zweitens auf diese Weise der Mythos von Reichs angeblicher paranoider Schizophrenie aufkam (bzw. die „definitive Bestätigung“ fand), der bis heute die Rezeption seines Werkes erschwert.

Hinzu kam Reichs unangenehm totalitär wirkende, da die Gewaltenteilung unterminierende, Forderung, an den Gerichten „Kommissionen für Sozial-Pathologie“ einzurichten, wie er es bereits in seiner eigenen Organisation mit der Aufstellung des EPPO (Emotional Plague Prevention Office) vorexerziert hatte. Was für „Stalinistische“ Untertöne dies hatte, zeigt sich an folgendem Beispiel: Bei einem Treffen mit seinen Schülern brachte er das Gerücht zur Sprache, daß ihre finanziellen Beiträge für den orgonomischen Forschungsfonds in seine Taschen wandern würden. Er hatte festgestellt, daß viele der Ärzte von den Gerüchten wußten, aber keiner ihnen nachgegangen war, wodurch sie, seiner Meinung nach, zu verstehen gaben, daß die Gerüchte vielleicht etwas für sich hatten. Reich zog dies ans Licht und sagte, daß er nun kein Geld mehr annehme, „bevor nicht all dieser Schmutz und Mist aus der Arbeit entfernt worden ist“.

Dem Tondukument dieses Treffens folgend beschreibt ein heutiger Student der Orgonomie das weitere Geschehen wie folgt:

Die Ärzte einer nach dem anderen zur Rede stellend fragte er: „Was haben Sie sich dabei gedacht? Warum haben Sie nichts gegen das Gerücht getan? Warum haben Sie Geld gegeben? Was dachten Sie, wohin es gehen würde? Haben Sie es freiwillig gegeben?“ Nach viel Drucksen und Gestottere (man konnte sich das Sichwinden bildhaft vorstellen) war das Hauptgefühl, das bei den meisten Doktoren aufzusteigen schien: „Ich fühlte mich schuldig, auf ihren Schultern zu reiten“, und: „Ich dachte, Sie würden das Geld verdienen, daß es für Laborausrüstung und so was verwendet wird“. Mit anderen Worten, keiner von ihnen kannte seine eigenen Beweggründe genau oder hatte es auf sich genommen herauszufinden, wozu ihre Beiträge dienen würden. (…) Die Einheitlichkeit von Reichs Herangehensweise war offensichtlich und seine Hartnäckigkeit emotionalem „Dreck“ hinter den Kulissen nachzugehen war bewundernswert. Dies war eine beeindruckende Demonstration dessen, was er als die Ausübung der praktischen Sozial-Psychiatrie bezeichnet hat. Nachdem die Atmosphäre gereinigt war, endete das (…) Treffen mit der Bemerkung: „Ich fühle mich nun viel besser, wo alles raus ist“, was bei allen Anwesenden Anklang fand. (Pulse of the Planet, No. 3, S. 100)

Wie können sich Erwachsene in der Öffentlichkeit (in einer individuellen Therapiesitzung ist es etwas anderes) derartig vorführen und zur Schnecke machen lassen? Fragwürdig ist auch die begeisterte Reaktion des heutigen Studenten der Orgonomie. Das ganze erinnert beklemmend an die Art, wie die Kommunisten mit ihren eigenen Leuten umgesprungen sind, insbesondere an die Versammlungen während der chinesischen Kulturrevolution, wo „Abweichler“ sich vor der Gruppe selbst anklagen mußten. Was für ein totalitäres System könnte sich aus der Orgonomie entwickeln!

Hier gehört auch her, wie Ilse Ollendorff den Reich vom Anfang der 1950er Jahre beschreibt:

Reich fürchtete zu dieser Zeit, daß ich weggehen könnte. Er fürchtete sogar, daß ich ein Gegner werden und ihn verleumden würde. Um sich dagegen zu schützen, benutzte er jetzt genau dieselben Methoden, die er so wütend bei anderen, besonders bei den Stalinisten, bekämpfte. Er verlangte immer wieder von mir, „Geständnisse“ über meine Gefühle der Furcht vor der Arbeit niederzuschreiben, über gelegentliche Gefühle von Furcht vor ihm und Haß gegen ihn, und er nahm diese „Geständnisse“ an sich und schloß sie ein. (Wilhelm Reich, München 1975, S. 150f)

Andererseits kann man Reichs Herangehensweise, bei der Einzelne aus der Gruppe herausgegriffen werden, auch vor dem Hintergrund betrachten, daß das Individuum in der Masse zur Irrationalität neigt. Meist ist die irrationale Meinung des Einzelnen eine Funktion der Gruppe, zu der er gehört. Die Masse ist der Sitz der irrationalen Ideologie, die das Individuum vertritt. Nimmt man es aus der Masse heraus, erweist es sich als unerwartet einsichtsvoll und klug. Reich hat versucht, den Einzelnen zur Besinnung zu bringen, ihn wachzurütteln. Dabei benutzte er die Gruppe, denn die ist, wie er aus seiner Sexpol-Arbeit wußte, nicht nur Sitz der Irrationalität, die ein Hitler ausnutzen konnte, sondern auch Schlüssel zum rationalen Kern.

Im Kampf gegen die Emotionelle Pest rät Reich u.a.:

Wenn nötig enthülle offen deine Schwachpunkte, sogar deine Geheimnisse. Die Menschen werden verstehen. („Truth Versus Modju“ Orgone Energy Bulletin, Vol. 4, S. 162-170)

Die Masse funktioniert irrational, wenn sie aus Monaden besteht, die voreinander ihr Innenleben hinter einer Maske verbergen. Wird diese Maske weggezogen und der Einzelne im Kontext der Gruppensituation angesprochen, ist der Zauber der Massenirrationalität gebrochen: das natürliche Empfinden betritt den sozialen Schauplatz. Nichts anderes ist „Sozialpsychiatrie“.

Diese diffizile Dialektik von „anonymer Masse“ und Individuum ist das Geheimnis des Gegensatzes von Politik und faschistischer Irrationalität auf der einen und Arbeitsdemokratie und Rationalität auf der anderen Seite. Es ist der Gegensatz von Blauem Faschismus und Orgonomie. Es ist eine Gratwanderung, die der Menschheit den finalen Todesstoß versetzen könnte, sollte die Orgonomie in die falschen Hände geraten. Oder wie Reich im Rückblick auf seine Sexpol-Zeit sagte: „Ich hätte ein Führer sein können wie Hitler“ (Myron R. Sharaf: „Further Remarks of Reich: 1949“The Journal of Orgonomy, 7(1), S. 113-116, May 1973).

Kleines Lexikon der Arbeitsdemokratie

24. Juli 2015

Natürlich hat ein „Lexikon“ in einem Blog keinen Platz. Dieses vorgebliche „Lexikon der Arbeitsdemokratie“ dient einzig dazu, möglichst komprimiert in die Gedankenwelt der Arbeitsdemokratie einzuführen.

Anarchismus: Reich war stets ein Gegner des Anarchismus, da dieser die strukturelle Freiheitsunfähigkeit der Massen nicht sieht und nicht erkennt, daß die hierarchische Ordnung der Gesellschaft nicht nur willkürlich ist, sondern durchaus einen rationalen Kern in den Notwendigkeiten des Arbeitsprozesses hat.

antiautoritär: Die traditionelle autoritäre Gesellschaft war repressiv, insbesondere was den Sexus angeht. Die antiautoritäre Gegenbewegung ruft Triebhaftigkeit und einen alles erstickenden Intellektualismus hervor mit einer vollständigen Trennung vom biologischen Kern.

Arbeit, lebensnotwendige: „Unter ‚lebensnotwendiger Arbeit‘ müssen wir jede rubrizieren, die zur Aufrechterhaltung der menschlichen Lebens und der gesellschaftlichen Maschinerie unerläßlich ist. Jede Arbeit also, deren Ausfall den lebendigen Prozeß schädigen und hemmen würde, ist lebensnotwendig“ (Massenpsychologie des Faschismus).

Arbeiterbewegung: Ursprünglich ein genuin arbeitsdemokratischer Protest gegen die Degradierung des Menschen zum Anhängsel der Maschine. Reich hat die Entartung zur Staatsgläubigkeit beschrieben, die den Menschen noch weiter zu einem Maschinenwesen erniedrigt.

Arbeitsenergie: Neben der Libido ist die Arbeitsenergie die zweite wichtige Äußerungsform der organismischen Orgonenergie. Während die Sexualenergie zur Bildung von Freundschaften, sexuellen Partnerschaften und Familiengemeinschaften führt, ist die Arbeitsenergie für die Bildung arbeitsdemokratischer Zusammenschlüsse von losen Arbeitsgemeinschaften bis hin zu Wirtschaftsunternehmen verantwortlich.

Arbeitskraft: Die biologische Energie als Produktivkraft. Neben der Sexualität ist Arbeit eine der beiden grundlegenden Lebensfunktionen. „Je befriedigender das Geschlechtsleben ist, desto voller und freudiger ist auch die Arbeitsleistung“ (Massenpsychologie des Faschismus).

Arbeitsstörungen: Es besteht eine Entsprechung zu Störungen der sexuellen Befriedigungsfähigkeit. Ursachen können äußerlich (z.B. durch Mobbing) oder innerlich (neurotisch) sein. Genauso wie im Sexualleben wird der Gesunde (in einer freiheitlichen Gesellschaft) sein Leben so verändern, daß er Erfüllung in der Arbeit findet.

Arbeitsteilung: Die Spezialisierung ist nicht etwa Ursache von „Entfremdung“ sondern Wesen der Arbeitsdemokratie.

Ausbeutung: Unter Ausnutzung eines Machtgefälles wird die Sexual- und Arbeitsenergie der Schwachen ausgebeutet. Diese Ausplünderung ist nicht mit dem normalen Gewinnstreben zu verwechseln. Auf dem Verwischen dieses Unterschiedes beruht die Ideologie des Sozialismus.

Autorität: Autorität in einem Fachbereich besitzt jeder, der in diesem Fachbereich schöpferisch tätig ist.

Biologischer Rechenfehler: Die biologische Kapazität des Menschen für eine verantwortliche Selbstregulierung wird bei sozialen Veränderungen nicht beachtet, was den ständigen Wechsel zwischen Zeiten vermeintlichen Fortschritts und Zeiten des Rückschritts hervorruft.

biosozial: Arbeit und Sexualität entstammen der gleichen biologischen Energie.

Bio-Soziologie: Soziologie jenseits aller nationalen und klassenmäßigen Unterschiede.

Demokratie, formale: Der Unterschied zwischen formaler und Arbeitsdemokratie liegt darin, daß in der ersteren die Quantität (von Stimmen) die Entscheidung bestimmt, in der letzteren jedoch ausschließlich die Qualität (Fachwissen). Um Quantität zu messen, benötigt man keine Kontaktfähigkeit, sehr wohl jedoch um Qualität zu messen. Solange die Menschen kontaktlos bleiben, werden wir von der Diktatur der kontaktlosen Mehrheit bestimmt werden.

Diktator: Er sagt im Gegensatz zum Social Guide (gesellschaftlicher Wegweiser) was zu tun ist, wie es zu tun ist und wo die Ziele liegen. Und er verfolgt jeden, der diesen „höheren Eingebungen“ nicht folgt. Dabei bildet er sich nur ein tatsächlich zu führen, während er in Wirklichkeit von den mystischen Erwartungen der Massen geführt wird.

Elend: Elend hat nichts mit materieller Not per se zu tun, sondern beruht darauf, was den Kleinkindern und Jugendlichen angetan wird.

Entkolonialisierung: Der Rückzug des Westens aus den Kolonien im Namen der „Humanität“ und die verheerenden Folgen für Abermillionen Menschen ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was für Auswirkungen kontaktlose hehre Prinzipien haben, die die konkrete Freiheitsfähigkeit der Menschen nicht berücksichtigen.

Fachbewußtsein: „Bewußtsein heißt Rückwendung gegen den eigenen Ursprung.“ (Menschen im Staat) Fachbewußtsein bedeutet, daß man sich seiner Stellung im Arbeitsprozeß und allgemein im Lebensprozeß bewußt wird: aus ihm ist man hervorgegangen, von ihm ist man abhängig und ein integraler Bestandteil von ihm.

Gewaltenteilung: In seinen ersten Ausführungen zur Arbeitsdemokratie schwebten Reich sozusagen „Räte“ vor, die jedoch nicht wie einst die russischen Sowjets Orts- und Betriebseinheiten vertreten, sondern bestimmte Arbeitsinteressen und so das wirkliche Arbeitsleben besser widerspiegeln. Diese Arbeitsräte bestünden im Prinzip schon heute in Gestalt der Fachorganisationen. Reich denkt auch an die Konsumgenossenschaften, denen man nur Produktionsgenossenschaften gegenüberstellen müßte. Die Führung der Gesellschaft durch den „zentralen Arbeitsrat“ soll als einzige Funktion die innehaben, alle Arbeitszweige miteinander zu verbinden, ohne irgendwie über sie bestimmen zu dürfen. Realistischer wäre zum Beispiel die Forderung nach einer vierten, einer „konzeptiven“ Gewalt: einer Kammer, einem Senat, der aus Wissenschaftlern gebildet wird und wo einzig und allein Fachkenntnisse zählen.

Justiz: Die Justiz ist verpflichtet, die Gesetze den konkreten Umständen entsprechend anzuwenden und dabei das betreffende Gesetz selbst zu hinterfragen: Ist es noch zeitgemäß? Weshalb wurde es eingeführt und von wem?

Kritik: „Die Politiker kritisieren; sie sollten aufhören zu kritisieren. Marx und Hegel haben auch zu viel kritisiert. Die Marxistischen Bewegungen wurden statisch. Lenin war zu sehr Politiker in seinen Schriften. Ich glaube, die Politiker sind erledigt, alle.“ (Reich zu Myron Sharaf, Journal of Orgonomy, 1970)

die Massen: Die Massen verkörpern den Status quo, den ihre vorgeblichen „Führer“ nur exekutieren. Millionen sterben, Ländergrenzen verändern sich dramatisch – aber im Grunde ändert sich nichts.

Nichtarbeit: Reich hat streng zwischen Arbeit und Nichtarbeit, „die den Lebensprozeß schädigt“, unterschieden.

Not, materielle: Im Gegensatz zu Marx steht für Reich fest, „daß das ökonomische Elend Ergebnis statt Ursache der politischen Pest ist.“ (Brief an Neill vom 8. Juli 1953)

Politikanten: Reich unterscheidet zwischen sachlich ausgerichteten Politikern, wie Roosevelt, und den Politikanten, die deren Arbeit hintertreiben.

Social Guide: Im Gegensatz zum Diktator läßt der „Soziale Wegweiser“ die Menschen ihre Ziele und Mittel selbst wählen und wird ihnen helfen, wenn er darum gebeten wird, sich aber ansonsten aus ihren Angelegenheiten heraushalten. Niemals wird er Leuten sagen, was sie zu tun und zu lassen haben.

Soziologie: Das Soziale ist dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Individuen sich entweder zu rationalen arbeitsdemokratischen oder in einer „emotionalen Verschwörung“ zu irrationalen Zielen zusammenfinden. In beiden Fällen bilden sich soziale „Organismen“, die eine Eigendynamik unabhängig von den Individuen gewinnen.

Soziopolitik („gesellschaftlich engagierte Politik“): Statt einfach zu regieren, wird aufgrund ideologischer Vorgaben in das Sozialgefüge der Gesellschaft eingegriffen (Aktivismus). Aktive Gesellschaftspolitik ist ein Ausdruck der Emotionellen Pest.

Staat: „Es ist (…) die politische Zerklüftung der Gesellschaft, die die Staatsidee, und es ist umgekehrt wieder die Staatsidee, die die soziale Zerklüftung erzeugt. Es ist ein circulus vitiosus, aus dem man nur herausspringen kann, wenn man sowohl der Zerklüftung wie der Staatsidee auf den Grund geht und beide auf einen gemeinsamen Nenner zurückführt. Dieser dritte Nenner ist (…) die irrationale Charakterstruktur der Menschenmassen.“ Massenpsychologie des Faschismus Geht man nämlich vom gepanzerten Organismus aus, ist es nur ein kleiner Schritt „zur staatlichen Auffassung der menschlichen Gesellschaft oder umgekehrt, von der Idee des absoluten Staates zur mechanistischen Auffassung des Organismus.“ So Reich in Äther, Gott und Teufel, wo er die Arbeitsdemokratie mit dem (ungepanzerten) Organismus gleichsetzt.

Streiks: Bei Streiks vermißt Reich den Willen zur Selbstbestimmung.

Verantwortlichkeit: Es ist irrelevant, ob Stalin, Hitler, Castro oder Khomeini eine schlimme Kindheit hatten, also letztendlich auch nur „Opfer“ waren. Das einzige was zählt, ist das Schicksal zukünftiger Generationen von Kindern.

Wahlverhalten: Es kommt auf die historische Situation an. In Zeiten des gesellschaftlichen Zerfalls wendet man sich der Rechten zu, in Zeiten der reaktionären Erstarrung der Linken.

Zwischenhandel: Der unproduktive Zwischenhandel müßte beseitigt werden und durch einfache Administration, die zwischen Konsumenten und Produzenten vermittelt, ersetzt werden. Zu Reichs Zeiten war das eine ziemlich haltlose Utopie, doch mit dem Internet wird sie zunehmend zur Wirklichkeit.

Der nackte Wahnsinn (Teil 2)

10. Oktober 2014

Es gibt in diesem Land Gruppen, die über dem Gesetz stehen und unantastbar sind, weil die feige, „liberale“ Gesellschaft durch zweierlei eingeschüchtert wird: erstens durch körperliche Gewalt und zweitens durch Moral. Der Liberale ist von seinem bioenergetischen Kern getrennt, ihm fehlt die Verankerung im eigenen Körper und er klammert sich an abstrakte, lebensferne Ideale. Deshalb knickt er sofort ein, wenn Moslems und radikale Linke mit drohender Faust Forderungen stellen. Das funktioniert so gut, weil ihre Gewalt moralisch gerechtfertigt erscheint. Wer kann schon gegen die sich wehrenden Opfer des europäischen Imperialismus vorgehen oder gegen jene, die sich konsequent auf die Seite der Opfer stellen?

Daß Moslems und Linksradikale in diesem Land absolute Narrenfreiheit genießen, hat letztendlich charakterologische Ursachen. Ich erkläre das in Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.

Ein Beispiel stellte ich bereits vor. Ein anderes sind die nicht enden wollenden Skandale um den AstA, den Allgemeinen Studierendenausschuß, mit dem ich mich gestern beschäftigt habe. Es gibt Gruppen in diesem „Rechtsstaat“ die vollständige Narrenfreiheit haben! Das geht bis hin zu klaren Anweisungen an die Polizisten im Einsatz. Man unterhalte sich mit einem beliebigen Polizisten!

Als der AstA der Berliner Humboldt-Universität 1999 3000 DM an die „Rote Hilfe“ und weitere finanzielle Unterstützung an andere linksradikale Organisationen und Projekte spendete, wurde es acht Studenten, von deren Zwangsabgaben der AstA schließlich lebt, zu bunt und sie zogen vor Gericht.

Wenige Monate später verbot daraufhin das Berliner Verwaltungsgericht dem AstA allgemeinpolitische Aktivitäten und drohte bei Zuwiderhandlung Ordnungsgelder an. Als der AstA das Urteil einfach ignorierte, wurde im März 2001 ein Ordnungsgeld von 5000 DM, im folgenden November von 10 000 DM und im Mai 2002 sogar von 15 000 EUR festgelegt.

Endgültig fällig wurden die Ordnungsgelder durch einen Beschluß des Oberverwaltungsgerichts im November 2005. Daraufhin ging der AstA nach Karlsruhe. Das mit der Vollstreckung beauftragte Verwaltungsgericht wartete nun auf das höchstrichterliche Urteil. Der im Juli 2006 eingereichte Einwand der acht Kläger, daß der Gang nach Karlsruhe rechtlich keine aufschiebende Wirkung habe, wurde vom Verwaltungsgericht mit Nichtbeachtung bestraft. Berlin hat offenbar zu viel Geld!

Als die acht Kläger dann auch noch erfuhren, daß die Eingabe des AstA erst gar nicht von Karlsruhe zur Entscheidung angenommen worden war, wendeten sie sich im August 2008 erneut an das Verwaltungsgericht. Am 28. Oktober 2008 wurden sie dann endlich darüber unterrichtet, daß die Vollstreckung nun unverzüglich eingeleitet werde. Tatsächlich gewährte das Gericht dem AstA gegen Ende Januar 2009 jedoch eine erneute Fristverlängerung – zur Prüfung von Rechtsmitteln.

Mittlerweile wurde die Vollstreckung endgültig eingestellt, da nach 10 Jahren Verjährung eingetreten ist.

In Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie habe ich darzulegen versucht, daß all die „Beauftragten“ und „Beiräte“, die sich mit absurden Dingen wie „Gender Mainstreaming“ beschäftigen und zunehmend unser Leben bestimmen, exakt jenen „Kommissaren“ entsprechen, die zwischen 1917 und 1989 einhundert Millionen Menschen ermordet haben. Das meine ich nicht nur im übertragenen Sinne! Es sind exakt die gleichen Charakterstrukturen. Wer nur etwas Leben in sich hat, spürt, daß einem in der Nähe solcher Menschen und besonders ihrer Ideologen, etwa „Erziehungswissenschaftler“, förmlich das Blut in den Adern gefriert. Allein schon das moralinsaure Gehabe.

Die Münstersche Zeitung machte mit der Schlagzeile auf: „Fitneß nur für Deutsche?“ „Migrantenvertreter üben scharfe Kritik an Ausländerquoten in Sportstudios.“ Liest man den entsprechenden Artikel im Netz, stellt sich die Sachlage jedoch etwas differenzierter dar.

Es wird beschrieben, wie die Betreiber von Fitneßstudios aus Erfahrung klug geworden sind. Sie haben wahrhaftig nur ein einziges Interesse, nämlich so viel zahlende Kunden wie nur möglich zu haben. Ihnen zu unterstellen, sie würden aus „rassistischer“ Gesinnung auf junge „Südländer“ verzichten, und sich dergestalt wirtschaftlich selbst schaden, ist dermaßen absurd, irrational, abwegig, hirnzerfressend dämlich – daß derartige Unterstellungen wirklich nur von Kommissaren stammen können.

Die Betreiber von Fitneßstudios begründen ihr Verhalten mit der „schlechten Zahlungsmoral und leichten Reizschwelle südländischer Männer“. Sie hätten „massive Probleme“ mit südländischen Männern, weshalb eine gewisse Quote nicht überschritten werden dürfe.

Wenn man die Zahl „südländischer Männer“ nicht begrenze, blieben viele andere Kunden weg, insbesondere Frauen. Es gebe immer wieder Beschwerden. „Die südländischen Männer haben ein gewisses Temperament im Blut“, meint Mallwitz [Geschäftsführer eines Studios in Lünen]. Auch hier kann Siamak Pourbahri [von der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen (LAGA) NRW] nur den Kopf schütteln. „Ich würde dem Betreiber eine interkulturelle Schulung empfehlen. Denn offensichtlich sind die Vorurteile noch sehr groß.“

Auf Fehlverhalten im Einzelfall mit Rauswurf zu reagieren, statt bestimmte Gruppen pauschal auszuschließen, hält Mallwitz für nicht praktikabel: „Wenn eine junge deutsche Frau zum Probetraining kommt und sieht hier fast nur südländische Männer, dann kommt die nie wieder. Jedem eine Chance zu geben funktioniert nicht. Ich will Geld verdienen.“

Aber in diesem Land zählt die praktische Lebenserfahrung und das Recht, mit seiner eigenen Hände Arbeit Geld zu verdienen und (oh welche Sünde!) reich zu werden, gar nichts. Die Deutschen müssen „interkulturell“ umerzogen werden. Die Opfer werden zu Tätern umfunktioniert. Sie werden gezwungen, sich ihre Existenz kaputtmachen zu lassen.

Warum werden eigentlich die Männer aus dem geheimnisvollen „Südland“ nicht „umerzogen“ und öffentlich aufgefordert, sich wie zivilisierte Menschen zu benehmen? Glaubt wirklich ernsthaft irgendjemand, daß es Probleme mit Chinesen, Tamilen, Koreanern, Japanern, etc. geben würde und auch nur ein Deutscher protestieren würde, wenn diese „fremdrassischen“ neben ihm Fitneß betrieben? Hat überhaupt schon mal ein Deutscher ein Problem mit Chinesen, Tamilen, Koreanern, Japanenr, etc. gehabt? Und die sind uns nun wahrhaftig „rassisch“ und kulturell um Welten fremder als die Menschen aus dem – „Südland“!

Kurz gesagt ist der Artikel aus der Münsterschen Zeitung, und zahllose andere derartige pseudointellektuelle Ergüsse, mit denen wir seit 20 Jahren tagtäglich indoktriniert werden, eine bodenlose Unverschämtheit und Volksverdummung der allerübelsten Sorte. Man kann schier verzweifeln, daß die Massen weiterhin derartige Schundblätter kaufen und dafür bezahlen, daß ihnen tagtäglich ins Gesicht gespukt wird.

„Rassismus“! „Diskriminierung“! Geht’s noch?

Hier willkürlich ein Beispiel für die tamilische Kultur in Deutschland:

Fällt etwas auf? Keine aggressive Stimmung. Keiner fragt, wer dir denn erlaubt hat zu filmen. Es ist wie im deutschen Karneval. Umgekehrt fühlt sich auch kein Deutscher unangenehm berührt. Wen stört schon der Hindu-Tempel in Hamm? Wer fühlt sich durch die Chinesen, Tamilen, Koreaner, Japaner, etc. bedroht? Niemand!

Und umgekehrt: Was ist unser Lohn dafür, daß wir Millionen „Südländer“ in unser Land aufgenommen haben, ihnen Arbeit und im vollen Umfang unsere Sozialleistungen haben zukommen lassen? Man kann abends kaum noch ausgehen, ohne um sein Leben fürchten zu müssen. Buchstäblich! Bald wird man dank der Kommissare auch nicht mehr ins Fitneßstudio gehen können.

Zeitungen muß ich nicht kaufen, aber die öffentlich-rechtliche Rotbestrahlung muß ich finanzieren, ob ich will oder nicht. Und nicht nur deswegen bekommen ich regelmäßig einen Wutanfall, denn wenn man sich diese Scheiße ansieht bzw. anhört, fällt immer wieder auf, wie ungebildet und uninformiert diese öffentlich-rechtlichen ARSCHLÖCHER sind. Dazu paßt ein Artikel aus Politically Incorrect.

Als Beispiel eine beliebige Folge der „Sendung für politische Literatur“ des Deutschlandfunk. Die Sendung ist geradezu der Prototyp dessen, was ich mir seit 40 Jahren tagtäglich anhören muß.

Hier die Eingangssätze:

Warum ist der Westen so verhaßt in der südlichen Hemisphäre? Warum setzen sich die Völker Asiens, Afrikas und Lateinamerikas so energisch zur Wehr, gegen den Imperialismus, gegen den alten und neuen Kolonialismus europäischer Mächte und der USA? (…)

Ich verweise auf die Kritik des deutschen Botschafters in Kamerun Volker Seitz: Ausbeutung? Der Westen hat gigantische Summen ins unabhängige Afrika gepumpt! Und im übrigen war der Kolonialismus ein Zusatzgeschäft.

Aber weiter mit dem Deutschlandfunk:

Keine Frage, der Westen steht am Pranger der Dritten Welt. Es waren Männer wie Gammel Abdel Nasser, Pandit Nehru, Achmed Sukarno und Fidel Castro, die ihn auf die Anklagebank setzten, die Imperialismus und Kolonialismus gnadenlos geißelten und das Signal zur Erhebung der jahrhundertelang unterdrückten Völker der südlichen Hemisphäre gaben. (…)

Gehen wir doch einmal diese Heroen der Linken durch:

Nasser war ein „Nationalsozialist“, der viele Nazis ins Land holte, um ihn im Kampf gegen die Juden zu unterstützen.

Nehru und Sukarno vertraten ebenfalls eine Art „Nationalsozialismus“, der diese Länder nachhaltig wirtschaftlich ruiniert hat und in Indonesien schließlich in antichinesischen Massakern mündete. Dazu muß man wissen, daß in Südostasien das „Händlervolk“ der Chinesen traditionell ähnlich betrachtet wurde, wie die Juden in Europa.

Wenn man die Sache prozentual betrachtet hat Castro mehr Bürger des eigenen Landes interniert als Stalin. Ganz zu schweigen davon, daß er ein Land, das bei seiner Machtübernahme einen europäischen Lebensstandard hatte, wahrscheinlich für immer zugrundegerichtet hat.

Das also sind die Helden des „profilierten Globalisierungskritikers“ Jean Ziegler, dessen Buch Der Hass auf den Westen vorgestellt wird. Der Titel sagt wahrscheinlich mehr über den modern liberal Ziegler als über die Menschen in der Dritten Welt!

Als zweiter Beitrag wird ein Buch über Karl Marx vorgestellt. Daß diese Besprechung nichts anderes als eine Werbesendung für den Marxismus ist, wird allein schon daran ersichtlich, daß selbst die leichte Kritik des Buchautors an Marx, er habe ein „weltfrommes“ eschatologisches Programm vertreten, vom Rezensenten zurückgewiesen wird

Im übrigen ist das Zitat von Marx, das in diesem Zusammenhang gesendet wird, schon interessant:

Das jetzige Geschlecht gleicht den Juden, die Moses durch die Wüste führt: „Es hat nicht nur eine neue Welt zu erobern, es muß untergehen, um den Menschen Platz zu machen, die einer neuen Welt gewachsen sind.“

Ich muß dabei an die 100 000 000 Opfer des Kommunismus denken, die Platz machen mußten für die neue Welt.

Marx hat eben doch an Massenmord gedacht! Siehe beispielsweise:

Marx und Engels glänzten durch die Denunziation aller Gemäßigten. Die Revolution mußte für sie nach dem Schema der Französischen Revolution ablaufen und am Ende die radikalste Partei – ihre Partei – an die Macht bringen. Mittel dazu war der Vernichtungskrieg gegen konterrevolutionäre Klassen und Völker.

Aber wir haben ja schon gesehen: unsere ach so humanistischen (Pseudo-) Intellektuellen denken nie an die Opfer!

In den beiden anschließenden Rezensionen geht es um die deutsche Geschichte.

Da ist erstmal ein Radioessay über ein 1961 erstmals erschienenes Buch zum Ersten Weltkrieg und der daran anschließende Historikerstreit, der sich daran entbrannte, daß in dem Buch der Versailler Vertrag gerechtfertigt wurde: Deutschland sei Schuld am Krieg gewesen, der von Anfang an eine imperialistische Ausrichtung hatte.

Prophetisch ist der vom Rezensenten zu Anfang zitierte Beitrag von Gerhard Ritter zur damaligen Diskussion:

In diesem Werk wird ein erster Gipfel erreicht in der politisch-historischen Modeströmung unserer Tage: In der Selbstverdunkelung deutschen Geschichtsbewußtseins, das seit der Katastrophe von 1945 die frühere Selbstvergötterung verdrängt hat und nun immer einseitiger sich durchzusetzen scheint. Nach meiner Überzeugung wird sich das nicht weniger verhängnisvoll auswirken als der Überpatriotismus von ehedem. So vermag ich das Buch nicht ohne tiefe Traurigkeit aus der Hand zu legen: Traurigkeit und Sorge im Blick auf die kommende Generation.

Man denke nur an Joschka Fischer, aus der besagten Generation, der offen bekannt hat, Deutschland müsse man von außen eindämmen und von innen völkisch ausdünnen. Mit anderen Worten: das deutsche Volk muß vernichtet werden!

In der Besprechung eines Buches zum 18. Jahrhundert in Deutschland, wird die deutsche Fehlentwicklung darauf zurückgeführt, daß Deutschland nie so zentralisiert und „aufklärerisch“ war wie Frankreich, d.h. nie so war, wie es im Inneren des modern liberal aussieht: die Zentrale, „das Gehirn“, bestimmt alles.

Die Fehlentwicklung habe im 18. Jahrhundert begonnen:

Man verwies Politik und Gesellschaft ins zweite oder dritte Glied und erwärmte sich an Literatur und Musik. Das Verhängnis einer solchen Verhaltensweise bestand darin, daß es immer wieder zu Durchbrüchen ins Politische kam, bei denen ein ressentimentdurchtränktes Volk auch machtpolitisch die Spitzenposition für sich beanspruchte, die es in Kunst und Kultur innehatte.

Immerhin beschließt die Sendung eine neutrale Rezension über ein Buch, das die Anfänge des Roten Kreuzes vor 150 Jahren zum Thema hat.

Derartige Sendungen sind die Norm! Diese Gehirnwäsche Woche für Woche, ja Tag für Tag, seit mindestens vier Jahrzehnten! Die Hegemonie der linken „Intellektuellen“ ist erdrückend. Dies ist nur wegen der Panzerung der überwältigen Mehrzahl der Bevölkerung möglich, denn das linke Gesindel ist selbst saublöd und hätte im freien Austausch der Ideen keinerlei Überlebenschance. Saublöd, weil sie ihr Gehirn nicht zum Denken benutzen, sondern umgekehrt bei ihnen das Denken der Abwehr der bioenergetischen Impulse dient. Diese zutiefst sexualfeindliche („bioenergie-feindliche“) Charakterstruktur erklärt, warum sie dem Westen im allgemeinen und dem eigenen Volk im besonderen so viel Mißtrauen, Haß und Verachtung entgegenbringen und warum sie die faschistischen Unterdrücker der lebendigen Impulse in dieser Welt so sehr lieben.

Der Prototyp dieses ekelerregenden Journaillegewürms war die stalinistische Journalistin, die Reich ins Gefängnis gebracht hat:

brady

Ersin ist unantastbar!

7. März 2014

Vergiß die Polizei oder gar die Justiz! Gegen einen tausendköpfigen Clan von Libanesen können sie dir nicht helfen. Wirklich, man lese den Bericht Besitzerin entdeckt gestohlene Kleider bei Hochzeitsfeier über die Zustände im sozialdemokratischen Bremen.

Die Wirklichkeit wurde ja erstaunlicherweise neulich sogar in einem Tatort gezeigt:

Du wirst gesetzlich gezwungen, deine Kinder mit den Kindern der Familie M. (hier der volle Familiennahme) in eine Schule zu schicken. Niemand auf dieser Welt wird dein Kind und schließlich auch dir beistehen! Willkommen – im Libanon!

Wenn du im sozialdemokratisch verpesteten Bermen Diskothek aufmachen willst, kannst du gegen die Familie M. nichts ausrichten, es sei denn Du verbündest Dich mit den Hells Angels! Mit denen ist wirklich nicht zu spaßen. Das dachte ich jedenfalls bisher, aber das ist obsolet. Oder um Focus-Online zu zitieren: „Streetgangs sind gefährlicher als Hells Angels und Bandidos“.

Die Gangszene in Deutschland besteht zu 90 Prozent aus Migranten. Da können auch ethnische Konflikte auftreten: Bei den Black Jackets finden Sie ganz viele Türken, bei La Fraternidad oder Red Legions sind es Kurden – das lässt „normale“ Gang-Auseinandersetzungen extrem eskalieren.

Sicherlich haben die meisten über den ach so naiven Ersin gelacht, als der im Fernsehen mit seinen kriminellen Aktivitäten prahlte und verkündete, daß er unantastbar wäre, da jeder es gleich mit seinen unzähligen Cousins zu tun kriege. Die Polizei sei eh machtlos. Nicht Ersin ist naiv, denn er hat die Lage voll erfaßt. Die einzigen Idioten im Spiel sind die Fernsehzuschauer, die über Ersin lachen.

Ersin ist aber gar nicht das Problem, sondern die liberale Gesinnung, die solche widerlichen Typen unantastbar gemacht haben. Der erwähnte „Tatort“ ist wirklich ein Wunder, denn der typische „Tatort“, stellt die Wirklichkeit auf den Kopf.

Die Hauptleidenschaft meiner alten Frau Mutter sind deutsche Fernsehkrimis. Beispielsweise die in Hamburg spielenden Serien Das Großstadtrevier (ARD) und Notruf Hafenkante (ZDF). Sie hat bestätigt, was mir im Vorübergehen aufgefallen ist: während die reale Polizeiarbeit überproportional vom Umgang mit „Migranten“ geprägt ist, was sich beispielsweise an den Belegzahlen der deutschen Gefängnisse ablesen läßt, bewegen sich die Handlungen dieser Fernsehserien in einem fast rein deutschen Umfeld. Man betrachte nur den krassen Kontrast zu Aktenzeichen XY-Ungelöst! Über nicht allzu großer Übertreibung kann man sagen, daß etwa Tatort-Krimis nur zwei Themen haben: Neo-Nazis und Kinderschänder.

Die Beweggründe für diese Fixierung auf das Deutsche werden kaum in einer deutsch-nationalen Gesinnung der Autoren liegen. (Auch wenn es lustig wäre, es in diesem Sinne anzuprangern!) Vielmehr inszenieren die rotgrünen Eliten, die die „Kulturindustrie“ praktisch lückenlos dominieren, ein flächendeckendes volkspädagogisches Projekt. Die Realität wird ausgeblendet und durch eine Scheinrealität ersetzt, die teilweise das diametrale Gegenteil der „wirklichen Realität“ ist.

Es geht den Volkspädagogen darum, die „beharrenden“ Kräfte funktionsunfähig zu machen, indem ihnen ihre Grundlagen entzogen werden. Das radikalste Mittel, um dies zu bewerkstelligen, ist, frei nach Bert Brecht, das Volk auszutauschen: die Politiker wählen sich ein anderes Volk! Ist das Land in sich gegenseitig befeindende Stämme zerfallen und die Restdeutschen ideologisch gleichgeschaltet, können die Sozialingenieure ungestört ihren mechanistischen Machbarkeitstraum ausleben.

Joschka Fischer hat ganz offen darüber gesprochen, daß man das deutsche Volk „heterogenisieren und verdünnen“ müsse. Für die einstige Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel ist die deutsche Nation etwas, was man bekämpfen muß:

Von Christian Ströbele ganz zu schweigen:

Oder man erinnere sich an die Zusammenarbeit unseres Außenministers mit – Muhabbet.

Nein, das ist kein Ausrutscher, sondern paßt organisch in den von Subversion geprägten Lebenslauf dieses Herrn! Und, nein, dieses linke Vernichtungsprogramm hat nichts mit der deutschen Vergangenheit zu tun! Das ist eine Mär, auf die so gut wie alle Konservativen, naiv und blöd wie sie sind, hereinfallen. Hätte es die Nazis nie gegeben, würden Herr Fischer, Frau Drohsel, Herr Ströbele und Herr Steinmeier den Deutschen ganz genauso ins Gesicht spucken. Ihre Gesinnungsgenossen beispielsweise in Schweden, Großbritannien und den USA haben für ihre Länder genau das gleiche Anliegen: die biologische Vernichtung des Staatsvolkes.

Hier ein bezeichnender Bericht aus Österreich:

Mein Sohn ist mittlerweile in der Volksschule. Es war eine anspruchsvolle Aufgabe, eine Schule zu finden, die noch halbwegs in der Nähe liegt und einen niedrigen Bereicherungsanteil aufweist. Das wird insofern noch erschwert, als bei Tagen der offenen Türen die Murats, Abduls und Kenans versteckt und die Maxis und Susis präsentiert werden. Wahrscheinlich werden die aus mehreren Klassen zusammengefaßt. Auch auf den Internetseiten der Schule finden sich interessanterweise keine Südländer. Ich frage mich, warum hier wie in der Truman-Show die Realität gefaked wird. Warum steht man als rotgrüner Gutmensch nicht zu dem, was man geschaffen hat. Unsere SPÖ (Pendant zur deutschen SPD) schreibt Wahlplakate in unserem Bezirk bereits in türkischer Sprache. In öffentlichen Stellen (Bezirksamt, Versicherungsbüros, Banken) sind Schilder, Automatenerklärungen, Wegweiser, etc. bereits mehrsprachig geschrieben. So wird nie jemand deutsch lernen.

Die Sozialdemokraten und Grünen wußten ganz genau, was sie taten! Wäre die Bevölkerung bewußt, wohin dieses Projekt bereits geführt hat, will sagen in eine multikriminelle Hölle, wäre das Spiel der Linksliberalen, die in Wirklichkeit subversive Kommunisten (modern liberals) sind, am Ende. Aus diesem Grund kommt Realität im deutschen Fernsehkrimi nicht mehr vor.