Posts Tagged ‘Hollywood’

Warum werden John F. Kennedy und Harvey Oswald derartig verehrt?

4. August 2017

Der in eine Mafia-Familie hineingeborene John F. Kennedy war ein lebenslanger Nichtsnutz. Ein sexsüchtiger Junkie. Seine Präsidentschaft war das Produkt von Wahlmanipulation, Marketing, „Hollywood-Inszenierung“ und einer Journaille, der nur ein kompletter Idiot auch nur ein Wort glauben kann. Vor allem war seine Präsidentschaft, und noch weit mehr sein Nachleben im kollektiven Bewußtsein Amerikas, Produkt eines bestimmten massenpsychologischen Mechanismus.

Er war zwar eine wirklich komplette Null, aber ihn zeichnete eine Charakterstruktur aus, die ihn für den durchschnittlichen Neurotiker absolut unwiderstehlich macht: er war ein triebhafter Charakter, d.h. in vieler Hinsicht ein lebender Leichnam, ein Zombie. „Lebende Menschen“ (man verzeihe mir den Ausdruck) zeichnen sich dadurch aus, daß sie Angst haben, leicht verunsichert werden, Scham und Schuld empfinden, mit einem Wort „schwach“ sind. Sie verlieben sich, sind in ihre Gefühlsleben ambivalent, sind naiv, können ihre Regungen nicht verbergen, sind leicht aus dem Konzept zu bringen, etc. – halt normale Menschen. Da sie sich dessen schämen, letztendlich davor schämen sexuell zu sein, ein „sexuelles Tier“ zu sein, bewundern sie Rock- und Popstars, etwa David Bowie, die so „cool“ sind. Diese bioenergetisch toten („coolen“) Menschen scheinen nicht unter chronischer Kontraktion („Sympathikotonie“) zu leiden und stehen deshalb auf verquere Weise für Expansion, Optimismus, Hoffnung, Inspiration. Aus diesem denkbar perversen Grund üben auch Triebmörder und Psychopathen wie Charles Manson so eine unwiderstehliche Faszination auf die Massen aus. Deshalb, und nur deshalb, auch diese vollkommen irrationale Vergottung von Harvey Oswald, einem typischen psychopathischen Mörder.

Die Religion um „JFK“ und seinen Mörder ist so unausrottbar, die Geschichte um einen an sich simplen Mordfall wird auch in Zukunft ganze Bibliotheken füllen, weil wir es hier einzig und allein mit einem massenpsychologischen Phänomen zu tun haben. Kennedy wurde zu einer Christusfigur, weil die Massen durch diese „mystische Verbindung“ frei von Ängsten, Scham- und Schuldgefühlen sein wollen; frei, wie ihr angebeteter Held. Die Tragik ist, daß niemand, wirklich niemand sie aufklärt, sondern alles getan wird, damit sie weiterhin ihr Leben vertun – beispielsweise in der nichtigen Beschäftigung mit unsinnigen Verschwörungstheorien, die nirgend hinführen, sondern nur die Kontaktlosigkeit perpetuieren. Das hat die gleiche Qualität wie die Vergötterung von hohlen Pop- und Kinostars.

Interessant ist auch, wie genau die Verschwörungstheorie um „JFKs“ Ermordung entstanden ist: sie wurde vom KGB ins Leben gerufen, ähnlich wie der KGB zuvor die Verfolgung Reichs durch die amerikanischen Gesundheitsbehörden „angeregt“ hatte.

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Die Partei Satans

27. Februar 2017

Reichs Kinder der Zukunft, waren Kinder, die selbstbestimmt aufwachsen. Sie wollen Kinder zu Werkzeugen machen und – ficken. Wenn irgendwas die Grünen kohärent macht, dann ist es die Kinderfickerei. Anfang der 1980er Jahre haben sie ganz offen dafür geworben, waren die politische Vertretung der Pädophilie. Seit einigen Jahren wird das aufgearbeitet und „bewältigt“, von Grünen, die heute die Schulen für die Frühsexualisierung von Kindern mißbrauchen. Allein schon das sogenannte „Gendermainstreaming“, d.h. die Geschlechtsgleichschaltung. Wenn es keine eindeutigen Geschlechter mehr gibt, etwa das Gender der „Genderunentschlossenen“, dann können erwachsene Männer auf Damentoiletten kleine Mädchen belästigen, ohne daß jemand eingreifen kann, bzw. eingreifen darf. Zumal nicht nur die Geschlechtsunterschiede fallen, sondern damit logischerweise auch die Altersunterschiede. Meine „Geschlechtsidentität“ ist dann eben die eines sechsjährigen Mädchens!

Flankiert wird das ganze durch die globalen Großkonzerne von der Musikindustrie, über die Werbebranche bis hin zu Hollywood, nicht zuletzt aber über die sogenannten Nachrichtenkanäle, die nichts anderes sind als Propagandaorgane einer Elite, die durch Kinderfickerei zusammengeschweißt wird. Was gemeint ist, reicht vom Sachsensumpf und De Maizière, als Muster dafür, wie und warum, über Edward Heath, als Beispiel, wo das ganze hinführt, und Skippy Podesta, um zu sehen, daß das ganze System global und flächendeckend funktioniert und wie genau die rechte ultrakapitalistische Großindustrie mit der linken antikapitalistischen „Kultur“ verbunden ist.

Offen beten sie zu Satan und können sich gar nicht wieder einkriegen in ihrer Verehrung des Islam, bei dem wirklich jede heterosexuelle Freude haram ist. Das einzige, was bei Satan und seinem Propheten Mohammed nicht haram ist, ist die Kinderfickerei.

Blogeinträge Mai/Juni 2011

13. Januar 2017

Im Mai und Juni 2011 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge Mai/Juni 2011

  • Die anti-autoritäre Entartung der amerikanischen Colleges
  • Medizin, die sich an Symptomen orientiert, und Medizin, der es um Heilung geht, im Vergleich
  • Die mechanistische und die mystische Betrachtungsweise der menschlichen Sexualität
  • Politik verstehen
  • Netanjahus Rede: die Ausnahme, die die Regel bestätigt
  • Es ist wichtig Angst zu erleben
  • Ersatzkontakt: die Faszination mit dem Bösen
  • Der Kollaps des amerikanischen Zweiparteiensystems

 

 

Kommentare zu „Die mechanistische und die mystische Betrachtungsweise der menschlichen Sexualität”:

Nonnen 2013: Die eigentümliche Reduktion des Menschen auf seine Sexualität wird durch die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie noch verstärkt, Diese begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können. Das jeweilige Gehirn ist das eigentliche „Geschlechtsorgan“.
[Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Frau sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013 nachzulesen]

Robert 2014:

Zu „Politik verstehen“:

Peter 2013: Den mörderischen Selbsthaß der Pseudo-Liberalen, die mittlerweile die gesamte Politik und alle Medien beherrschen, kann man nur ödipal verstehen: das eigene Vaterland wird gehaßt, was bis zum Willen zur Selbstvernichtung geht.

http://haolam.de/artikel_12812.html

Zu „Netanjahus Rede: die Ausnahme, die die Regel bestätigt“

Robert: Hier die Rede vor dem Kongress

http://www.hagalil.com/archiv/2011/05/25/netanyahu-13/

Peter: Hier zu Netanjahus letzter Rede – ein wirklich bemwerkenswerter Mann!

http://www.pi-news.net/2013/10/video-netanjahus-rede-vor-un-zum-iran/

Peter 2014: Und wieder:

http://www.pi-news.net/2014/09/video-rede-von-benjamin-netanjahu-vor-un/

Peter: Eine weitere Rede vor der UN. Israel gegen die Emotionelle Pest:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article134951166/Willkommen-beim-Bashing-Festival-gegen-Israel.html

Zu „Es ist wichtig Angst zu erleben“

Robert 2013: „Eine weitere Möglichkeit störende Gefühle zu vermeiden, liegt in der Verwendung des Intellekts als Abwehr. Bei dieser Lösung werden alle (auch diejenigen, die es darauf abgesehen haben, die Freiheit der Menschen in der ganzen Welt zu zerstören, wenn sie nur die Möglichkeit dazu hätten) als harmlos oder guten Willens betrachtet. Daher sei Angst vor ihnen und entsprechende Verteidigungsmaßnahmen nicht rational oder nicht erforderlich.“

Dies trifft besonders auf den radikalen Islam zu, der nur selten als das gesehen wird, was er ist.

Claus 2016: Heute Morgen erachtete ein Psychologe im DLF die Angst vor Terror als DAS Problem. Das ist schon unglaublich. Es ist die Haltung des ‚Intellektuellen‘.

Zu „Ersatzkontakt: die Faszination mit dem Bösen“

Robert 2013: Man kann auch sehen, wie die Brutalität in den Filmen immer realistischer und härter wird, während zumindest in den USA erotische Darstellungen immer mehr zensiert werden.

Das könnte ein Zeichen sein, dass die Panzerung stärker wird im Vergleich zu früheren Jahrzehnten, was sicherlich mit der ökonomischen Miserie und der Kriegsideologie des US-Imperialismus zu tun hat, der eher Soldaten statt Liebende benötigt.

O.: Nun sich anzuschauen, was „andere“ haben und wie andere sich lieben, war in den Heimatfilmen nach dem Krieg doch sehr heilsam, insbeondere wenn die unaussprechlichen Kriegszenen allen noch in den Köpfen herumspuken.
Heute das Glück anderer im TV zu sehen kann nur schmwerzen, da man selbst in öknomoischer Misere und mit Angst alles zu verlieren konfrontiert ist. Da ist es besser sich als Bad Guy mit der Wumme in der Hand vorszutellen und mal richtig abzuräumen, dass was man sich nie trauen würde, weil man so artig erzogen wurde.
Ich finde die Filme sehr langweilig, wo das Gute immer am Schluss gewinnt – jeder Film nach dem gleichen Muster, da erfrischt ein überraschendes Ende oder offenens mehr. Wenn es jedoch zu realitisch ist und man weiß, dass das Böse (Mafia, CIA, korruptes FBI) weiterexistieren wird, dann stimmt es auch nicht freudig. Das hat man ja schon vor der Haustüre.
Wer zuviel Fernsehen schaut, verschläft sein Leben.

Zu „Der Kollaps des amerikanischen Zweiparteiensystems“

O. Says: In Amerika wird es nie mehr möglich sein, dass sich die Leute selbst helfen … an fast jedem Arbeitsplatz gibt es Kameras und Mikros (nur nicht auf dem Clo), da sagt keiner mehr was.
Nebenbei bemerkt wird die Abhörtechnik auch hier bald großflächig eingesetzt werden. Die Ersten sind längst installiert und haben einigen Arbeitnehmern sofort den Arbeitsplatz gekostet. PC-Jobs werden längst überwacht und mit entsprechender Software ausgewertet. Sobald nicht mehr getippt oder geklickt wird, werden die Pausen gezählt, damit die langsamsten Mitarbeiter herausgefiltert werden können.

Die Kraft der Jedi-Ritter

31. Dezember 2016

Physiker, Astronomen, etc. sind typischerweise Menschen, die emotional erstaunlich unreif sind. Sie lesen Science Fiction, sind „Trekkies“. Sie sind ziemlich genau so, wie sie karikaturhaft in Filmen gezeichnet werden. Es ist schlichtweg undenkbar, daß eine dieser Figuren jemals Zugang etwa zu Reichs Buch Die kosmische Überlagerung finden wird. Fast alle Wissenschaftler sind heutzutage schlichtweg Seelenkrüppel! Ein schlagendes Beispiel ist ein Bericht auf www.space.com über eine wissenschaftliche Zusammenkunft anläßlich des jüngsten infantilen Star Wars-Drecks:

Im Star Wars-Universum treibt eine mystische Energie, bekannt als die Kraft, die Kämpfe zwischen den Jedi-Rittern und ihren dunklen Pendants an, den Sith. Vor der Veröffentlichung von Rogue One: A Star Wars Story hat sich im Laufe des Sommers eine Gruppe von Wissenschaftlern der realen Welt zusammengetan, um über die Wissenschaft dieser mystischen Energie zu diskutieren.

Das Panel aus Wissenschaftlern, die sich im vergangenen September auf dem Dragon Con-Kongreß in Atlanta versammelten, stellte eine faszinierende Möglichkeit in den Raum: Die Fähigkeit, die Kraft zu manipulieren, könnte von einer Lebensform zur nächsten wandern und das nicht als genetische Mutation, sondern so wie es ein Virus macht. (Im Star Wars-Universum wird behauptet, die Kraft sei in manchen Menschen stärker als in anderen). Das würde bedeuten, daß eine Empfindlichkeit gegenüber der Kraft nicht nur unter Menschen, sondern auch auf ihre außerirdischen Verbündeten übertragen werden könnte.

„Ein Jedi-Virus könnte ein breites Spektrum – wie das Influenzavirus – abdecken, so daß kleine grüne Yodas es ebenso wie Menschen bekommen können“, meinte space.com gegenüber Eric Spana, ein Biologe an der Duke University in North Carolina. (Das Panel entschloß sich, die in den Prequels vorgeschlagene midi-chlorianische Erklärung zu ignorieren, die besagt, daß die Kraft durch mikroskopische Organismen erzeugt wird, die in jedem leben, aber bei manchen Menschen häufiger vorkommen.)

Und so weiter und so fort mit dem „wissenschaftlichen“ Geschwafel… „Midi-Chlorianer“ sind eine fernöstlich-buddhistische Entstellung von Reichs Bionen, an denen er die Orgonenergie entdeckt hat. „Buddhistisch“, weil man seine Gefühle abtöten muß, um mit den „Midi-Chlorianern“ und „der Kraft“ in Kontakt zu treten. Außerdem hat „die Kraft“ eine helle und eine dunkle Seite, entsprechend Reichs Orgon und DOR. – Schlichtweg der übliche verkorkste Mist, den uns Hollywood tagtäglich ins Gesicht schlägt, aber immerhin kommt er doch der Orgonomie, wie krankhaft pervers auch immer, nahe, doch selbst das wird sofort explizit ausgeblendet. Von den Eigenschaften „der Kraft“, insbesondere der „Psychokinese“, ist natürlich auch nicht mal andeutungsweise die Rede. Diese Leute sind Zombies, Leichname in emotionaler Hinsicht.

Hollywood kackt in unsere Seelen

28. September 2016

Es gibt drei Bereiche, in denen wir uns, Freud und Reich zufolge, ganz entfalten, ganz wir selbst sind, d.h. in denen wir ganz vom vegetativen Nervensystem beherrscht werden: in der Sexualität, beim Geburtsvorgang und im Schlaf. In allen drei Bereichen entladen wir Energie: beim Orgasmus, die ungepanzerte Frau bei der natürlichen Geburt und wir alle im Traum. Es ist kein Zufall, daß Hollywood, das zu einem Gutteil von pseudo-liberalen Kommunisten beherrscht wird, gerade diese drei Bereiche mit ikonischen Bildern angreift, die sich tief in unsere Seelen gefressen, Teil unseres kollektiven Bewußtseins geworden sind:

Da wäre zunächst Basic Instinct, wo die genitale Umarmung auf ikonische Weise mit denkbar grausigem Abschlachten verknüpft wird:

Als nächstes hätten wir die denkbar widerlichste Parodie des Geburtsvorgangs in Alien:

Und schließlich Freddy Krueger in A Nightmare on Elm Street, der Teenager abschlachtet, sobald sie sich in den Schlaf fallenlassen und anfangen zu Träumen. Erst neulich habe ich dazu dieses Video gepostet:

Die weitaus meisten Filme sind nichts anderes als humanistische, d.h. kommunistische Propaganda. Das bedeutet, daß letztendlich der sich selbst erschaffende Mensch propagiert wird, d.h. ein Mensch, der sich ganz von der Natur („Gott“) löst. Worauf das ganze hinausläuft, wird sehr schön an folgender Aussage von Sara Maitland deutlich, die mit Stanley Kubrick zusammen an dessen Filmprojekt A.I. Artificial Intelligence arbeitete:

Er war von der Künstlichen Intelligenz fasziniert. Er wollte einen kulturellen Wandel bewirken. Wenn Roboter von uns gemacht werden und handeln wie wir, warum sind sie nicht unsere Kinder? Er beklagte sich über Blade Runner, daß, wenn es so schwierig sei, zu bestimmen, wer ein Replikant ist – warum spielt es dann eine Rolle? Warum müssen sie gejagt werden? Er glaubte, daß Computer wirklich intelligent werden, inklusive emotional und möglicherweise eine anpassungsfähigere Form des Menschen darstellen: sie sind unsere Zukunft. Der Film sollte uns dazu bringen sie zu lieben.

Worum es bei den massenpsychologischen Projekten der „Unterhaltungsindustrie“ wirklich geht, ist die Vernichtung der menschlichen Seele.

Rotverschobener Kapitalismus

15. August 2016

Hollywood hat sich gerade mit der „feministischen“ Version der Ghost Busters einen desaströsen Flop eingehandelt und wird kaum je die 300 000 000 Dollar einnehmen, um zumindest eine schwarze Null schreiben zu können. Durch ihre einseitige und einfach nur noch lächerliche Anti-Trump-Berichterstattung verlieren Fernsehsender wie CNN und Tageszeitungen wie die New York Times massiv an Zuschauern bzw. Lesern. Mit ihrer Pro-Asyl- und Anti-AfD-Hetze steuert in Deutschland die BILD-Zeitung ihrem Untergang entgegen. Wo man hinschaut: die Unterhaltungsindustrie und die Medien graben sich aus ideologischer Verblendung das eigene Grab. Man kann sich kaum ausmalen, wieviel Geld Hollywood mit einer patriotischen Großproduktion machen würde! Wieviel Geld die Medien machen würden, wenn sie die schier unglaublichen Machenschaften der Clintons ins Rampenlicht zerren würden! Sex & Crime & und eine sterbende Frau, die Präsident werden will!

Daß die Kapitalisten Milliarden ins Klo spülen, liegt an charakter-strukturellen Gegebenheiten: „horizontal“ hat sich die gesamte Gesellschaft nach links bewegt (Charles Konia spricht von der „Rotverschiebung“) und „vertikal“ sind Menschen desto linker, je weiter sie von der Handarbeit entfernt sind, je „verkopfter“ sie sind, etwa „etwas mit Medien machen“. Das kapitalistische Kalkül der „Kopfarbeiter“ geht nicht auf, weil die Rotverschiebung der „Handarbeiter“ noch nicht so weit gediehen ist, daß sie feministische „ghost buster“, schwule Cowboys oder die Vernichtung der eigenen Ethnie ohne weiteres honorieren würden.

Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.

Die Massenpsychologie der Zukunft

1. Mai 2016

Die Zweite Industrielle Revolution, die erst nach Reichs Tod so richtig angelaufen ist und inmitten der wir noch stecken, ist in erster Linie durch den Computer geprägt. Wie das den Menschen im orgonomischen Sinne biophysikalisch verändert hat, haben Leute wie Neil Postman aufgezeigt. Und jeder kann es direkt an den Kindern sehen, die den ganzen Tag vor irgendwelchen Bildschirmen hocken. Und schon zeichnet sich am Horizont in der Integration von Gentechnik, Neurochirurgie und Computertechnik die nächste Stufe der Entmenschung ab: die „Neurobionik“ mit Computern auf biologischen Trägern und menschlichem Bewußtsein auf Silikatbasis, „Künstliche Intelligenz“ („KI“). Bereits heute wird die virtuelle Welt in den Computern von „Künstlichem Leben“ („KL“) bevölkert, anhand dessen man z.B. die Evolution untersucht. Schon jetzt kann man vor einem ernsthaften Problem stehen, wenn man ein solches „künstliches Lebewesen“ von einem menschlichen Gegenüber am anderen Ende der Leitung unterscheiden soll. Man denke nur an Fernschachspieler.

Allein schon beim alltäglichen Umgang mit dem Fernseher gleiten wir unmerklich in eine von der Wirklichkeit ununterscheidbare Parallelrealität. Es gibt Millionen, die in der „Lindenstraße“ leben. Die „Lindenstraße“ und ähnliche Soap Operas bestimmen unser Leben vielleicht schon mehr, als alle wirklichen Straßen.

Die wenigsten wissen, daß der originale Ku-Klux-Klan eine verhältnismäßig unbedeutende Angelegenheit war, eine Fußnote der Nachwehen des amerikanischen Bürgerkrieges, sich nach Greueltaten schnell selbst auflöste und mit der Wiederherstellung der Vorherrschaft der Demokraten im Süden ganz verschwand. Heute würden nur Fachhistoriker mit dem Begriff „Ku-Klux-Klan“ etwas anfangen können, wäre nicht Hollywood auf den Plan getreten. In dem Spielfilm Birth of a Nation von 1915 werden die Klansmitglieder als heroische Freiheitskämpfer dargestellt. Wie aus dem Nichts bildeten sich in der Folgezeit landesweit KKK-Gruppen mit einer vollkommen künstlichen Identität, künstlichen Traditionen und künstlichen Ritualen. Eine Massenpsychose, die an den nicht weniger künstlichen Nationalsozialismus gemahnt und sich im übrigen fast parallel zu ihm entwickelt hat.

Oder man nehme Kubricks Film Clockwork Orange, der Arthur Bremer 1972 zu seinem Attentat auf den unabhängigen US-Präsidentschaftskandidaten George Wallace inspirierte. Dieser Fall war wiederum die Inspiration für Scorseses Film Taxi Driver (1976), – der wiederum John Hinckley 1981 zu seinem Attentat auf Ronald Reagan animierte. Es haben nur ein oder zwei Zentimeter gefehlt – und wir würden heute auf einem anderen Planeten leben. Im übrigen hat Clockwork Orange auf die durch und durch unauthentische „Jugendkultur“ ganz ähnlich gewirkt, wie zuvor Birth of a Nation auf frustrierte Kleinbürger in den USA.

Fernsehen ist nicht nur das Betrachten von Bildern. Es verändert uns biophysisch, so wie uns z.B. Meditation verändern würde. Dies kommt durch den „Tunnelblick“ zustande: genau umgekehrt wie im richtigen Leben befindet sich das Bewegte im Zentrum unseres Gesichtsfeldes, während der äußere Bereich ruhig bleibt. Dies macht, entsprechend den indischen und tibetischen Meditationsbildern, den Mandalas, aus dem Fernseher ein visuelles Hilfsmittel, das einen veränderten, meditativen Bewußtseinszustand hervorruft, durch den wir willenlos in eine andere Welt hinübergleiten.

Vielleicht sollte man Filme ähnlich einschätzen wie „bewußtseinserweiternde“ Drogen!

Primitive, die man das erste Mal ins Kino bringt, denken, sie hätten einen Traum und bekommen es mit der Angst, ihr Geist könnte sich in dieser übernatürlichen Vision verlieren. Nietzsche nahm an, daß die Vorstellung von einem Leben nach dem Tode aus dem „Leben nach dem Einschlafen“, den Träumen, erwachsen ist (Menschliches, Allzumenschliches, A 5). Wir mögen mehr wissen als die Primitiven, wir bleiben trotzdem dieselben Menschentiere, die offenen Mundes vor einer überweltlichen Vision stehen: die Religion wird buchstäblich elektronisch. Nach der Emanzipation von den alten überweltlichen Mächten, die nur unsere eigenen Projektionen waren, stehen wir nun wieder vor dem gleichen Problem und da der Bildschirm handgreifliche Realität ist, wird dieses Mal materialistische Aufklärung nichts bewirken können. Das, was wir aus der Religion kannten, kommt uns nun aus der technischen Welt entgegen: unsere eigenen, von uns geschaffenen geistigen und materiellen Werkzeuge schwingen sich als Ikonen zum Herren über uns auf. Die Medien bestimmen die Wirklichkeit, wie es vorher nur die Religion tat.

In der Fernsehgesellschaft sind wir exakt wie in der Religion zu bloßen Zuschauern regrediert. Dabei ist das „Jenseits“ Produkt des proportionalen Verhältnisses zwischen Information und Aktionsmöglichkeit: im „Diesseits“ bedeutet dies Ohnmacht und Ergebung! Aufklärung, z.B. über das Kriegsgeschehen im ehemaligen Jugoslawien, im Kongo, im Irak, in Afghanistan und in Libyen, macht so die Menschen nur noch passiver und schicksalsergebener. Im MTV wurde ein Cartoon gezeigt, das alles zusammenfaßt, was ich hier sagen will: man sieht einen Fernseher, der zum Zuschauer sagt: Justify your existence! Diese Rückwirkung des abhängigen Überbaus auf die materielle Basis ist eine auf den Kopf gestellte Welt. Es läuft alles darauf hinaus, daß die funktionelle Rangordnung nicht durcheinandergebracht werden darf: Herr muß Herr bleiben und das Werkzeug (der Fernseher) muß Sklave bleiben, der seine Existenz vor der Herrschaft zu rechtfertigen hat. Dieser unerbittliche Wille zur Macht ist das einzige, was die Menschheit noch retten kann. Und ausgerechnet ihn bekämpfen die progressiven, die guten, die toleranten, die gläubigen Menschen…

Nicht nur das „Über Ich“, selbst das triebhafte „Es“, unsere Sexualität, wird vom Computer aufgesogen und durch neues ersetzt werden. In wenigen Jahren wird es eine ganz neue Art von Filmen geben, in denen sich der Zuschauer in einer von der Wirklichkeit ununterscheidbaren dreidimensionalen Realität wiederfindet, solange er selber passiv bleibt – und selbst diese Hürde wird sich schließlich überspringen lassen. Wie vorher bei den Videos wird auch hier wieder die Pornographie der Vorreiter sein, um die neue Technologie an den Mann zu bringen. Schon vor Jahren schwärmte der inzwischen verstorbene Timothy Leary vom „elektronischen Kopulieren“ als nächste evolutionäre Stufe des Menschen. In den USA gab es in den 90ern die Illustrierte Future Sex, die sich mit „Cybersex“ beschäftigt und von den Anzeigen aus diesem Bereich leben kann. Sie handelt von der Verknüpfung von Sex und neuen Technologien (interaktive Porno-PC-Spiele mit dem „Joystick“, „Telefonsex“ via Modem, sowie „richtiger“ Sex im Cyberspace mit sensorischen Anzügen). Man prognostiziert bereits Ehen im Cyberspace, wo sich die Partner nie in Fleisch und Blut begegnen, sondern nur „im Computer“ koitieren. Verbunden mit den neuen Reproduktionstechnologien könnten sie sogar Kinder zeugen, die sie dann, nachdem sie in computergesteuerten künstlichen Uteri ausgebrütet wurden, via Cyberspace betreuen. Irgendwann wird dann der Mensch aus Fleisch und Blut zu einem vollends überflüssigen, nur noch störenden „Computervirus“ werden.

Und dann natürlich das leidige Thema der Ego-Shooter: Solange wir keine entsprechenden organischen Gehirnschäden haben, ist es uns so gut wie unmöglich Menschen umzubringen. Was normalerweise mehr als zu begrüßen ist, kann im Krieg für die gleiche Gesellschaft, die dieser Tötungshemmung ihre Existenz verdankt, absolut fatale Folgen haben. Soldaten, die nicht richtig trainiert sind, gefährden sich selbst und andere. Ihnen muß das Menschsein abkonditioniert werden. Auf Zielscheiben schießen, bringt gar nichts. Auf Plastikmanneken schießen, schon mehr. Doch die US-Armee hat den ultimativen Weg gefunden, um ihre Soldaten in Tötungsmaschinen zu verwandeln: Ego-Shooter.

Dank der Unterhaltungsindustrie werden unsere Straßen zunehmend von derartigen Zombies bevölkert. Das bedeutet natürlich nicht, daß überall potentielle Massenmörder rumlaufen, die nur darauf warten wild um sich zu schießen. Nein, wir sind massenhaft von Menschen umgeben, denen jede Empathie systematisch abtrainiert wurde. Man schaue sich die Zeichentrickfilme auf Comedy Central, MTV, etc. an, etwa Drawn Together oder Little Tree Friends:

Das schauen sich deine Kinder Tag für Tag an!

Die Zukunft der Orgonomie in Deutschland

12. Juli 2015

Die Zukunftschancen der Orgonomie werden durch zwei Aussagen Reichs umrissen:

Eine sozialwissenschaftliche Anschauung von einigem Format kann nur dann durchdringen und soziale Praxis werden, wenn sie von den Menschenmassen bereits im Leben spontan erworben wurde. (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 195)

Er sagt aber auch:

Man macht Geschichte nur, wenn man Prozesse und Probleme, die der Allgemeinheit verborgen sind, rechtzeitig sieht. (Menschen im Staat, S. 45)

Die Orgonomie kann sich unmöglich ausbreiten, wenn sich nicht bereits in der Bevölkerung spontan lebenspositive, quasi „orgonomische“, Anschauungen immer weiter durchsetzen. Man denke beispielsweise an die „lebensreformerischen“ und „mentalhygienischen“ Motive, die am Ende des vorletzten und Anfang des letzten Jahrhunderts die Gesellschaft durchzogen: Freud und nach ihm Reich sind daraus hervorgegangen und getragen worden.

Leider war die Reaktion stärker, die Nazi-Bewegung. Heute haben wir eine ähnliche Situation angesichts all der Mystiker und „Esoteriker“, die der Orgonomie mit ihrer „Spiritualität“ das Wasser abgraben – manchmal im Namen „Wilhelm Reichs“!

Die Orgonomie wird nur überleben können, wenn sie der Gesellschaft voraus ist. Sie wird untergehen, wenn sie ständig die alten Kamellen wiederkaut, etwa über die „autoritäre Gesellschaft“. Es ist einfach nur zum Kotzen, wenn „Reichianer“ beispielsweise so argumentieren, als wären Lehrer Autoritäten, gegen die man rebellieren müsse.

Hier, frei nach dem Journal of Orgonomy von 1999 (Salvatore Iacobello: „The Prison of Permissiveness: Understanding Adolescent Misery Today“), 11 Punkte, die die heutige anti-autoritäre Gesellschaft kennzeichnen.

  1. Eine zunehmende Impulsivität, triebhaftes Verhalten. Das zeigt sich im Konsum, wo Leute sich für Dinge verschulden, die sie im nächsten Augenblick schon nicht mehr interessieren, und im persönlichen Umgang, wo es zu unvorhersehbaren Ausbrüchen kommt („Da habe ich ihm eine gescheuert!“). HEUTE GEHT ES NICHT MEHR UM DEN GEHEMMTEN CHARAKTER!
  2. Eine Zunahme der Augenpanzerung. Die Konsequenzen des eigenen Verhaltens werden buchstäblich „nicht mehr gesehen“. Es kommt zu einer erstickenden (Pseudo-) Intellektualisierung, bei der alles buchstäblich „wegerklärt“ wird. Man denke etwa an die sinnleere Verbaldiarrhöe mit der man eingedeckt wird, wenn man die schleichende Islamisierung Deutschlands diskutieren will. ES GEHT HEUTZUTAGE NICHT PRIMÄR UM MUSKELPANZERUNG!
  3. Mit dem Zusammenbruch der autoritären Gesellschaftsordnung wächst im Individuum und in der Gesellschaft generell der Angstpegel. ES GEHT NICHT UM EINE ZERSTÖRUNG „GEPANZERTER“ STRUKTUREN!
  4. Trivialkultur und Sentimentalität ersetzen zunehmend emotionale Intensität und Nähe. Man denke nur mal daran, wie Millionen am Schicksal von Robert Enke „anteilnahmen“ – Leute, denen Dafur oder die Krebserkrankung des Nachbarn am Arsch vorbeigeht. DAS LÄCHERLICHMACHEN DER HOCHKULTUR FÜHRT VOM KERN WEG!
  5. Ein zunehmendes Anspruchsdenken hinsichtlich dessen, was einem „die Gesellschaft“ schuldig ist. EINE „MOBILISIERUNG“ DER MASSEN, DIE FÜR IHRE „RECHTE“ KÄMPFEN SOLLEN, FÜHRT VON DER ARBEITSDEMOKRATIE WEG!
  6. Der Zeitgeist ist von reaktiver Expansion geprägt, die ich in Der Kult der Expansion diskutiert habe. „ENERGETISCHE EXPANSION“ UM JEDEN PREIS IST NICHT LEBENSPOSITIV!
  7. Die Grenze zwischen dem persönlichen- und dem öffentlichen Leben verschmieren. Persönliche Konflikte, die man normalerweise mit sich selbst und der engeren Umgebung ausmacht, werden in die Öffentlichkeit getragen. Beispielsweise Gerichtsprozesse angestrengt, am Arbeitsplatz gemoppt, vollkommen unbeteiligte involviert, etc. DASS DAS PERSÖNLICHE GLEICHZEITIG AUCH IMMER „POLITISCH“ SEI, IST EIN ZERSTÖRERISCHER SLOGAN!
  8. Natürliche expansive Funktionen gehen zurück. Beispielsweise wird der persönliche Austausch durch die unpersönliche virtuelle Welt ersetzt, wo „Avatare“ miteinander kommunizieren. SICH DER „GEPANZERTEN GESELLSCHAFT“ ZU ENTZIEHEN, ETWA DURCH EIN PROVOZIERENDES ÄUSSERES, ZERSTÖRT DAS EMOTIONALE LEBEN!
  9. Die alten Werte, wie Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, werden durch ihr Gegenteil ersetzt: die wetterwendische Anpassung an das, was grade en vogue ist. „LIBERAL“ ZU SEIN FÜHRT VOM KERN WEG!
  10. Die sekundäre Schicht wird ausgelebt und die natürliche Abneigung gegen „das Böse“ und „das Abscheuliche“ ausgetrieben. Man betrachte nur einmal die Jugendkultur. DAS AUFBEGEHREN GEGEN DIE „HEILE WELT“ DER SPIESSER FÜHRT VOM KERN WEG!
  11. Die Grenzen zwischen der zärtlichen Genitalität und der sadomasochistischen Prägenitalität lösen sich auf in einer Gesellschaft, die durch Pornographie und Political Correctness geprägt ist. DIE BEFREIUNG „DER“ SEXUALITÄT FÜHRT VON DER GENITALITÄT WEG!

Als weiteren Punkt würde ich die zunehmende Infantilisierung anführen. Die Jugendphase, wenn nicht sogar die der Kindheit, wird immer weiter ausgedehnt. „Echte“ Männer und Frauen werden immer rarer. Milchbubis wie Matt Damon oder Leonardo DiCaprio in Heldenrollen wären früher in Hollywood undenkbar gewesen. DER JUGENDKULT IST NICHT MEHR LEBENSPOSITIV, SONDERN LEBENSNEGATIV.

Siehe auch meine Ausführungen über Die „metrosexuelle“ Zerstörung der Genitalität.

Man führe sich auch vor Augen, daß zur Zeit des Ersten Weltkriegs sich die Leute bei Filmen von Charlie Chaplin vor Lachen auf dem Boden gewälzt haben, während wir heutigen über seine Filme kaum noch lächeln können. Wir lachen hysterisch über Mister Bean. Der Unterschied liegt darin, daß Chaplin einen Erwachsenen verkörpert hat, der sich selbst todernst nahm, während Rowan Atkinson einen 12jährigen im Körper eines vertrottelten 30jährigen spielt. Verglichen mit den Menschen des 19. Jahrhunderts sind wir „nicht satisfaktionsfähige“ Witzfiguren!

Mein Blogeintrag Wir haben uns verändert, d.h. daß alle so was von cool sind, steht dazu nur in einem scheinbaren Widerspruch. Dieses „Coolsein“ entspricht einer vorübergehenden Phase in der Pubertät – die sich heute auf das ganze Leben ausdehnt. „Frauen“ mit dem kühlen Charme von SS-Offizieren und „Männer“ wie aus einem drittklassigen Agententhriller…

Es geht um die Seele, nicht um den Geist!

20. Mai 2015

In Wachkomapatienten sind keine seelenlosen Körperhüllen! habe ich mich mit der von der Katholischen Kirche bekämpften modernen Kultur des Todes auseinandergesetzt, in der Leben und Leiden zu einem Störfaktor werden, die durch Abtreibung und Euthanasie zu beseitigen sind.

In dem besagten Blogeintrag beschäftigte ich mich insbesondere mit neuen Entdeckungen, die darauf hinweisen, daß man Wachkomapatienten zwar nicht auf „geistiger“ Ebene, dafür jedoch auf emotionaler erreichen kann. Das läßt sich mittels Magnetresonanztomographie nachweisen. Auch wenn sich Wachkomapatienten uns nicht mitteilen können und kein Bewußtsein ihrer selbst haben, emotional „sind sie da“!

Eine Studie von Justin Feinstein (University of Iowa, Iowa City) et al. hat mit Probanden, die unter ständigem Gedächtnisverlust litten, gezeigt, daß man immer noch Gefühle empfindet, nachdem deren Ursachen längst vergessen sind. Die Versuchsteilnehmer litten unter Verletzungen am Hippocampus, der für das Abspeichern von neuen Erfahrungen verantwortlich ist. Betroffene vergessen neue Erlebnisse gleich wieder.

Die Forscher zeigten ihnen jeweils einen kurzen Film, einer davon mit lustigen Inhalten, der andere mit trauriger Grundstimmung. Fünf bis zehn Minuten nach Filmende wurden die Versuchspersonen über Details befragt. Wie erwartet, erinnerten sich die Probanden kaum mehr an den Film (…). Bei einer Befragung nach dem Gedächtnistest zeigte sich aber, daß die Emotionen immer noch vorhanden waren, die die Probanden während des Films erlebt hatten. Bei zwei Patienten blieben die Gefühle sogar deutlich länger bestehen, als bei den Gesunden, die den Film noch präsent hatten.

Diese Befunde zeigen, daß ein liebe- und respektvoller Umgang mit Menschen, die unter stark eingeschränkten Geistesfunktionen leiden, etwa Alzheimer-Patienten, alles andere als „vergebliche Liebesmüh“ ist. Feinstein erläutert dazu:

Ein Besuch oder Anruf kann also bei Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, anhaltende Freude auslösen – auch wenn sie den Besuch oder das Telefonat bereits wieder vergessen haben.

Im übrigen bestätigen die Forschungen Feinsteins Reichs psychotherapeutischen Ansatz, bei dem es, anders als bei der von der Psychoanalyse beeinflußten tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der kopflastigen kognitiv-behaviouralen Therapie, in erster Linie um die Befreiung der Emotionen geht. Sie sind weitaus fundamentaler als die „Psyche“ und machen den eigentlichen Wesenskern des Menschen aus. Sie machen uns zu liebesbedürftigen Menschen, auch wenn die höheren (d.h. oberflächlicheren) mentalen Funktionen weitgehend erloschen sind.

Emotionen haben primär gar nichts mit dem Gehirn zu tun, sondern sind unmittelbarer Ausdruck der Bewegung der Orgonenergie in einer geschlossenen Membran. Selbst Amöben spüren Lust (Expansion) und Angst (Kontraktion gegen die Expansion). Mit der Entwicklung einer Muskulatur tritt die Wut hinzu (expansive Bewegung der Energie in die Muskulatur hinein). Reich hat die Emotion Sehnsucht als Energiefluß definiert, der in den Brustbereich und die Arme geht. Unsere Sprache bringt die Verbindung zwischen Trauer, Sehnsucht und dem Herzbereich sehr klar zum Ausdruck.

Ich habe mich bereits mit Botox beschäftigt. Dieses Zeugs ist so bedeutsam, weil es viel über die muskuläre Panzerung sagt. Beispielsweise verschwinden Kopfschmerzen, wenn man die Gesichtsmuskulatur lahmlegt.

In Amerika machen sich konservative Kommentatoren häufig über die fast durchweg extrem linken „Reichen und Schönen“ (insbesondere in Hollywood) lustig, deren Markenzeichen mittlerweile jugendlich entspannte und gleichzeitig puppenhaft tote Gesichter sind: offensichtlich sei das Botox auf ihr Gehirn geschlagen.

Neuere Forschungen zeigen, daß das tatsächlich passiert. Botox setzt die kognitiven Funktionen herab, insbesondere das Sprachverständnis.

Ein Team um David Havas von der Universität Wisconsin-Madison habe 20 Frauen vor und nach einer Botox-Behandlung einem Sprachtest unterzogen. Nach der Therapie benötigten die Frauen eine Sekunde länger, um etwa folgenden Satz zu verstehen: „Sie verabschieden sich von einem guten Freund, den sie nie wieder sehen werden.“
Eine Sekunde Verzögerung klinge zwar nicht besonders lang, sagte Havas laut Magazin, sie genüge aber, um gewisse emotionale Schwingungen in einem Gespräch nicht mitzubekommen. Nach Vermutungen der Forscher benötigt das Gehirn ein Feedback der Gesichtsmuskeln, um Emotionen steuern zu können.

Jeder, der die Orgontherapie aus eigener Erfahrung kennt, weiß, daß Emotionen Ausdruck unseres gesamten Körpers sind. Botox und geradezu tragikomische Sätze wie „Nach Vermutungen der Forscher benötigt das Gehirn ein Feedback der Gesichtsmuskeln, um Emotionen steuern zu können“ – zeigen, wie weit wir auf dem Weg fortgeschritten sind, zu seelenlosen Barbiepuppen zu werden.

Gesellschaftspolitik

19. Mai 2015

Das Elend Deutschlands läßt sich auf ein Wort eindicken: „Gesellschaftspolitik“. Es geht darum, daß Neurotiker statt ihre emotionalen Probleme zu lösen, versuchen die Gesellschaft zu verändern, um so selbst frei zu werden. Das trifft auf all die Marxisten, Kapitalismuskritiker und „Zinskritiker“ zu. Alles, was sie sagen, ist eine Funktion ihrer ganz persönlichen Neurose, ihnen Gehör zu geben, kann deshalb nur in die gesellschaftliche Katastrophe führen, ganau wie einst im Nationalsozialismus, der von einer ähnlichen Dynamik getragen wurde.

Die „Bewegung“, die von den Grünen und der heutigen (!) SPD repräsentiert wird, begann mit einem Knall, der sofort zeigte, worum es wirklich ging und geht: unterdrückte Energien sollen mobilisiert und „repressive Strukturen“ zerschlagen werden. Wir haben es mit Irren zu tun, deren Gemeingefährlichkeit der der Nationalsozialisten in nichts nachsteht!

Am 22. Mai 1967 wurde in Brüssel aus Protest gegen den Vietnamkrieg ein Kaufhaus in Brand gesetzt. 251 Menschen erstickten und verbrannten. In einem Flugblatt vom 24. Mai 1967 hatten die Politclowns der berühmten Berliner „Kommune I“ dazu folgendes zu sagen:

Ein brennendes Kaufhaus mit brennenden Menschen vermittelt zum ersten Mal in einer europäischen Großstadt jenes knisternde Vietnamgefühl, das wir bislang in Berlin noch missen mußten (…) Unsere belgischen Freunde haben endlich den Dreh heraus, die Bevölkerung am lustigen Treiben in Vietnam wirklich zu beteiligen: sie zünden ein Kaufhaus an, dreihundert saturierte Bürger beenden ihr aufregendes Leben, und Brüssel wird Hanoi. Keiner von uns braucht mehr Tränen über das arme vietnamesische Volk bei der Frühstückszeitung zu vergießen. (z.n. Aust: Der Baader Meinhof Komplex, Hamburg 1986, S. 43)

Am 2.4.1968 versuchten Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Horst Söhnlein das blutrote Leuchtzeichen von Brüssel im Frankfurter „Kaufhof“ zu wiederholen. In einem konkret-Leitartikel rechtfertigte Ulrike Meinhof dieses „Fanal gegen den Einsatz von Napalm in Vietnam“, bei der ein Hausmeisterehepaar nur durch Zufall mit dem Leben davonkam.

1970 folgte die Befreiung Baaders, bei der ein Bibliotheksangestellter einen Lebersteckschuß erlitt, und schließlich kam die RAF. Im Juni 1968 hatte der Schriftsteller Peter Schneider, der später wortgewaltig gegen „rechte Gewalt“ wetterte, in konkret die damalige Gewaltdiskussion auf den Punkt gebracht:

In prinzipieller Hinsicht endet die Frage nach der Gewalt in der Frage, wie wir entschlossen sind, unsere Ziele zu erreichen. (z.n. Röhl: Linke Lebenslügen, Frankfurt 1994, S. 42)

Daß darauf kein neuer Holocaust folgte, hat rein materielle Gründe: der Wille war da, genauso wie die „klammheimliche Freude“.

Die 68er Neonazis? Es ist kein Zufall, daß später einige der damaligen Führer des SDS zu bekennenden Nationalsozialisten mutierten. Man denke nur an Günter Maschke, der als Genosse von Rudi Dutschke und Gudrun Ensslin sich bereits Ende der 60er Jahre zum „Nationalrevolutionär“ wandelte; an Horst Mahler, einst RAF später NPD; oder an Reinhold Oberlercher, der nach 1989 die Verfassung des „Vierten Reiches“ (sic!) ausgearbeitet hat, das im Geiste Hegels das Vermächtnis von Karl Marx und Adolf Hitler verwirklichen soll (sic!).

Ende 1998 veröffentlichten diese drei SDSler eine Kanonische Erklärung zur Bewegung von 1968:

Das deutsche ‘68 war der zweite deutsche Revolutionsversuch gegen die Weltherrschaft des Kapitals. Deswegen wurde es als „linker Faschismus“ tituliert.

Der erste Revolutionsversuch war natürlich ‘33 erfolgt. Und jenen Altachtundsechzigern, die von der „beginnenden Demokratisierung der Gesellschaft“ reden, für die angeblich sie verantwortlich seien, schreibt Peter Sichrovsky ins Stammbuch, sie sollten

vielleicht einmal ihre längst vergessenen Reden und Pamphlete zum Thema Israel, Antisemitismus und Antizionismus lesen. Es ist nicht einfach, daß einem dabei nicht schlecht wird. (Sichrovsky: Der Antifa-Komplex, München 1999, S. 125)

Ich erinnere an die Diskussion über Joschka Fischers Teilnahme an einem PLO-Kongreß in Algier, wo zum „Endsieg“ (sic!) über Israel aufgerufen wurde.

1972 mahnte Ulrike Meinhof anläßlich des Münchner Olympia-Massakers vom 5. September aus dem Gefängnis heraus die westdeutsche Linke, sie könne anhand dieser Aktion, der elf Israelis zum Opfer gefallen waren, ihre

politische Identität wiederfinden – Antifaschismus – antiautoritäres Lager – antiimperialistische Aktion – wenn sie noch nicht ganz der Springerpresse und dem Opportunismus verfallen ist, wenn Auschwitz, Vietnam und Abstumpfung der Massen hier durch das System sie noch was angeht. (z.n. Butz Peters: RAF. Terrorismus in Deutschland, Stuttgart 1991, S. 137)

Bei dieser Aktion ging es dem palästinensischen „Schwarzen September“ darum, Gruppenmitglieder aus israelischen Gefängnissen freizupressen. Eine Politik, die sich nun die RAF zu eigen machte. Wobei der Hochsicherheitstrakt mit Auschwitz gleichgesetzt wurde. Meinhof: „der politische Begriff für den toten Trakt, Köln, sage ich ganz klar – ist: Das Gas“ (ebd., S. 150).

Im Dezember des gleichen Jahres erklärte sich Horst Mahler in seinem Prozeß ebenfalls solidarisch mit der Aktion in München. Und Meinhof, die als Entlastungszeugin für Mahler auftrat, erklärte, daß es die Linke unterlassen habe, den deutschen Massen die richtige Erklärung für Auschwitz zu geben, denn sie wären erst für die Revolution zu mobilisieren, wenn man sie von der Schuld am Faschismus freispräche. Der berechtigte Haß der Massen auf den Kapitalismus und insbesondere das Finanzkapital sei von den Nazis auf die Juden „als Geldjuden“ umgelenkt worden. Ferner identifizierte sie die eigene Gruppe und ihren Widerstand mit den Juden des Warschauer Ghettos (Robert Wistrich: Der antisemitische Wahn, Ismaning 1987, S. 405).

Das kennzeichnet bis heute die „68er“ und ihre ekligen Nachgeburten: sich als Opfer geben und sich gleichzeitig wie Nazis benehmen. Besonders perfide ist das angesichts der multikulturellen Umgestaltung unserer Gesellschaft, die im Namen der „Menschlichkeit“ erfolgt, tatsächlich aber nur aus einem unbändigen Zerstörungswillen gegen unsere Kultur heraus motiviert ist. „Deutschland verrecke!“

In einem vom kanadischen Journalisten Mark Steyn verfaßten Artikel über den „Selbstmord Europas“ ist ein bewerkenswerter Satz gefallen:

So ziemlich alle Parteien im Westen haben sich dem verschrieben, was man die sekundären Impulse einer Gesellschaft nennen könnte.

Reich hat in Die sexuelle Revolution den Unterschied zwischen primären und sekundären Trieben herausgearbeitet.

Was kann man tun? In einer antiautoritären Gesellschaft, in der jede Art von Konsens zerbrochen ist und Gesetze nur noch auf dem Papier stehen, gilt es, diesen kontaktlosen Zustand aufzuheben, indem man das tut, vor dem die Träger der Emotionellen Pest eine alles zerfressende Angst haben: eine Auseinandersetzung, die kompromißlos beim Kern des Problems bleibt. Man denke nur mal daran, wie sie wild auseinanderstäuben und wie Vampire im Sonnenlicht kollabieren, wenn man sie darauf hinweist, daß jeder ehrliche Sozialarbeiter eingestehen wird, daß die Erhöhung des Hartz-IV-Satzes nicht etwa zu weniger Elend, sondern zu mehr Verwahrlosung führen wird. Daß die Pest in fast jeder Diskussion doch die Oberhand gewinnt, ist der Kontaktangst ihrer Gegner zu schulden, die die „Vampire“ aus vermeintlichem Mitleid feige davonkommen lassen.

Gunnar Heinsohn verlangt vollkommen zurecht: „Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen“:

… Viertens: Die Abschaffung der Sozialhilfe wirkt für die Betroffenen hilfreicher als ihre Belohnung mit Quasiverbeamtung für immer mehr bildungsferne Kinder.

Diese unbequemen Einsichten haben in der amerikanischen Politik zu einem Umdenken geführt. Letztlich hat der Linksliberale Bill Clinton die entscheidende Wende eingeleitet. Ungeachtet aller „Rassismus“-Vorwürfe aus den eigenen Reihen setzte er zum 1. Januar 1997 die wichtigsten von Murrays Vorschlägen um. Clintons Reform beendete das seit 1935 geltende Recht auf lebenslange Sozialhilfe. An seine Stelle trat ein auf fünf Jahre begrenztes Recht auf Unterstützung bei tatkräftiger Hilfe nicht zu irgendeiner abstrakten Integration, sondern zum Übergang in Arbeit. Der Erfolg dieser Maßnahmen war durchschlagend: Bezogen vor der Reform 12,2 Millionen amerikanische Bürger Sozialhilfe, so waren es 2005 nur noch 4,5 Millionen. Die Frauen der Unterschicht betrieben nun Geburtenkontrolle. So sank die Zahl der „welfare mothers“ drastisch, ebenso die Kriminalität der Söhne dieses Milieus.

Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen. Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken – nicht anders als in Amerika. Eine solche Umwandlung des Sozialstaats würde auch die Einwanderung in die Transfersysteme beenden. Deutschland könnte dann im Wettbewerb um ausländische Talente mitspielen, um seinen demographischen Niedergang zu bremsen.

Soweit die „ideologische“ Auseinandersetzung. Sie wird ohne „polizeiliche“ Komponente niemals ausreichen: die Unterdrückung Sekundärer Triebe wirkt, solange konsequent vorgegangen wird. Sie war in der autoritären Gesellschaft bis etwa 1968 effektiv. Man denke nur daran, daß bis zu diesem Zeitpunkt Hollywood niemals Sekundäre Triebe glorifiziert hat. Seit dieser Zeit lebt die Industrie von einer Art Satanskult. Die Unterdrückung und Ausmerzung der Pest kann in Zukunft noch effektiver sein, da die Orgonomie erstmals einen Maßstab liefert, anhand dem primäre und sekundäre Triebe sauber voneinander getrennt werden können.

Was ich will: normale bürgerliche Verhältnisse.

Man trifft immer wieder auf basses Erstaunen, wenn man als jemand, der sich auf Wilhelm Reich bezieht, „konservative“ gesellschaftspolitische Positionen vertritt.

Dazu ist erstens zu sagen, daß „Gesellschaftspolitik“ an und für sich eine Verfallsform ist, denn sie bedeutet nichts anderes als den Einbruch irrationaler politischer Ideologien (seien diese nun links oder rechts) in den Bereich der rationalen Arbeitsdemokratie. Nun ist es aber gerade so, daß die Linke die „Gesellschaftspolitik“ auf ihre Fahnen geschrieben hat. „Gesellschaftspolitisch“ ist ein genuin linker Begriff!

Wie sich die Gesellschaftspolitik konkret auf die Massen auswirkt, hat Henryk M. Broder angesichts einer Debatte um den Hartz-IV-Satz in einem Gedankenexperiment beleuchtet, nachdem er drei Monate in Indien gelebt hatte:

Man nehme 100 000 deutsche Hartz-IV-Empfänger, deren Miete und Krankenversicherung „von oben“ getragen wird und die darüber hinaus ein schönes Taschengeld fürs Nichtstun erhalten, sich aber über die „soziale Kälte“ beklagen, verschiffe sie nach Indien und lade sie in einem der dortigen Slums ab. Gleichzeitig nehme man eine gleich große Gruppe von indischen Slumbewohnern und bringe sie mit einem Startkapital von jeweils, sagen wir, 1000 Euro nach Deutschland. Die Deutschen in Indien werden sich beim Verhungern nach dem Paradies zurücksehnen, während die nach Deutschland versetzten Inder lauter kleine Geschäfte gründen und innerhalb einer Generation zur steuerzahlenden Mittelschicht gehören werden. Das ist überall in der Welt geschehen, wo sich (nicht-moslemische) Asiaten niedergelassen haben!

Die Kommunisten, die Gesinnungsgenossen unserer hiesigen „Gesellschaftspolitiker“, haben dutzende Millionen von Asiaten ermordet, um ihnen diesen kapitalistischen Ungeist auszutreiben! Instinktiv importieren die Roten, die den Marsch durch die Institutionen geschafft haben, massenweise Moslems, die keine derartigen Probleme machen, sondern sich ins Heer der Hartz-IV-Empfänger einordnen.

Und man komme mir nicht mit den ausbeuterischen Kapitalisten! Die Gesellschaftspolitiker schaffen sich ihren eigenen „Markt“. Eine ganze milliardenschwere Sozialindustrie lebt sehr gut davon Menschen emotional zu zerstören – die dafür sehr dankbar sind!

Der Orgonom R.A. Harman hat dazu 1992 einen sehr interessanten Fallbericht veröffentlicht („The Function of Independence“). Darin geht es um eine junge schizophrene Frau, die Dr. Harman während seiner psychiatrischen Arbeit in einem „community mental health center“ traf. Es ging „psychisch“ (d.h. emotional) mit ihr bergab, solange sie, wenn man so sagen kann, von „Hartz IV“ lebte. Dann schlug die „soziale Kälte“ zu: ihr wurden im Rahmen der allgemeinen Sozialkürzungen die Gelder gestrichen und sie war gezwungen selbst für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Die Sozialarbeiter sahen ein persönliches Desaster für die Frau voraus. Zunächst kam es tatsächlich zu einem psychotischen Zusammenbruch, doch dann entwickelte sich die Patientin, die einen kleinen Job gefunden hatte, zu aller Überraschung hervorragend. Die Besserung entsprach exakt dem, was theoretisch die Folge einer psychiatrischen Orgontherapie sein sollte. Aber es kam, wie es kommen mußte: die gutmeinenden Sozialarbeiter erstritten gerichtlich, daß eine schwer kranke Frau wie sie doch gar nicht arbeiten müsse. Sie gab die Arbeit auf, „genoß“ ihr von allen Zwängen befreites Leben – und verfiel innerhalb weniger Monate erneut. Die Sozialarbeiter hatten ein Leben, das grade eine hoffnungsvolle Wende genommen hatte, irreparabel zerstört.

Und jetzt schaue man sich in Deutschland um: genau dies geschieht millionenfach.

Die Sozialpolitik macht genau das Gegenteil der Orgontherapie. In der Orgontherapie geht es darum das Energieniveau zu erhöhen, so daß sich Hemmnisse des Energieflusses bemerkbar machen und beseitigt werden können. Die Sozialpolitik hingegen senkt das Energieniveau der Massen, indem sie sie den „erregenden“ arbeitsdemokratischen Beziehungen entzieht.

Das gilt auch für die Arbeitenden, die ein Großteil ihrer Arbeitszeit nicht mehr im primären, gesunden arbeitsdemokratischen Austausch zubringen, sondern durch die sekundäre, krankhafte Sozialstaatsbürokratie malträtiert werden und denen ein Gutteil ihres Arbeitsertrages von der Sozialmafia schlichtweg gestohlen wird. Beispielsweise hat uns das Experiment „multikulturelle Gesellschaft“ bisher die phantastische Summe von 1000 Milliarden Euro gekostet. (Mehr als 30 Milliarden Euro jährlich über mehr als 30 Jahre hinweg.)

Die Umstände, unter denen die oben erwähnten Inder leben müssen, zwingen ihnen ein funktionelles Leben auf, während hier aus Menschen Haustiere gemacht werden.

Rede ich der „sozialen Kälte“ des Wort? Ganz im Gegenteil! Im heutigen System sind die Amtsstuben des Sozialstaates eine einzige Verkörperung bleierner Unmenschlichkeit. Und je „gerechter“ es zugehen soll, desto alptraumhafter wird das System. In einer rationalen Welt wären derartige Institutionen ein Hort der Freude, in denen Menschen der befriedigsten Tätigkeit überhaupt nachgehen: seinen Mitmenschen neue Lebensperspektiven zu eröffnen und aus dem Kreislauf der Abhängigkeit zu lösen. Das American College of Orgonomy bildet im Moment „soziale Orgonomen“ aus, die genau in diesem Bereich tätig werden könnten!

Man nehme als beliebiges Beispiel den Autismus als denkbar schwerwiegende Störung. Heute werden diese Menschen in ein lebenslanges Rentnerdasein gepreßt. Menschen, die zu einem Gutteil geradezu übermenschliche Sonderbegabungen besitzen. Sie könnten damit ein Vermögen verdienen, wenn man nur die eine oder andere Hürde beseitigen würde. Siehe dazu Das übersehene, unterdrückte und verachtete Lebendige (Teil 3).

Eine etwas andere Perspektive findet sich im Beitrag Superhartzie des Blogs Band of Brothers: ob Sozialstaat oder nicht, in diesem scheiß Land hat dank einer absurden, geradezu sadistischen Bürokratie niemand, auch nicht Broders Inder, die Chance, etwas auf die Beine stellen.

Ich werde nie einen Fernsehbeitrag von vor vielleicht 20 Jahren vergessen, in dem es darum ging, daß nach Jahrzehnten einem Beamten plötzlich einfiel, eine alteingesessene kleine Ein-Mann-Autowerkstatt müsse umgehend geschlossen werden, da sie widerrechtlich in einem reinen Wohngebiet stehe. Trotz inständiger Bitten, doch den Ermessensspielraum wie in den Jahrzehnten zuvor zugunsten des alten KFZ-Meisters walten zu lassen, wurde dessen Existenz nach „Recht und Ordnung“ erbarmungslos vernichtet. Was wurde nach der Leerräumung des Geländes dort gebaut? Eine Tankstelle, denn die sind in Wohngebieten zulässig.