Posts Tagged ‘Genitalverstümmelung’

nachrichtenbrief23

18. Mai 2017

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The Journal of Orgonomy (Vol. 48, No. 1, Spring/Summer 2014)

7. März 2015

In dem Artikel „Right from the Start: Pregnancy, Birth and Emotion“ (S. 27-37) befaßt sich die medizinische Orgonomin Susan Marcel mit der zentralen Rolle des emotionalen Kontakts in der Zeit vor, bei und nach der Geburt. Das ganze stellt sie schematisch wie folgt dar:

emotgeburt

Um alles mögliche werde sich in der Geburtshilfe gekümmert, nur nicht um den emotionalen Kontakt, vielmehr würden Gynäkologen und Hebammen von bürokratischen Vorgaben und der Angst verklagt zu werden terrorisiert. Es wird alles getan, um den emotionalen Kontakt mit der Patientin zu unterbinden und jeden ins Abseits zu stellen, der es wagt dafür zeitliche und materielle Ressourcen „zu vergeuden“.

In den USA bewarb sich der Multimillionär John Edwards 2004 und 2008 als demokratischer Kandidat für die Präsidentschaft. Sein Geld hatte der aus armen Verhältnissen stammende Rechtsanwalt mit einer cleveren Geschäftsidee gemacht. Er suchte sich Leute, die Babys mit einer zerebralen Kinderlähmung zur Welt gebracht hatten. Deren Ärzte verklagte er auf Schadenersatz. Als Folge der Klageflut werden nun von den US-Gynäkologen zur juristischen Absicherung viermal mehr Kaiserschnitte vorgenommen als vor Edwards „Tätigkeit“. Und das, obwohl gar kein Zusammenhang zwischen der Behinderung und dem Geburtsvorgang besteht!

Neben der juristischen Absicherung gegen die „Edwards“ dieser Welt und aus Angst vor möglichen Komplikationen bei der Geburt ist ein weiterer Grund für die Zunahme des Kaiserschnitts eine Profitgier, die der „Edwardschen“ in nichts nachsteht:

Anläßlich des Internationalen Hebammentages am 2004 wies der Bund Deutscher Hebammen darauf hin, daß in Kliniken immer weniger Kinder auf natürliche Weise zur Welt kommen. Da sich die normale Geburt nicht mehr rechnet, würden immer mehr Frauen zu künstlichen Einleitungen der Geburt gedrängt. Sie läge bei fast 20 %. Die Dammschnittrate sei auf fast 60 % gestiegen. Jedes fünfte bis vierte Kind werde per Kaiserschnitt entbunden.

Die Pharmaindustrie und die Medizintechnik haben ein finanzielles Interesse an der pathologisierten und medikalisierten Geburt.

Selbst die vaginale Geburt artet zunehmend in Genitalverstümmelung aus – die es demnach nicht nur in Afrika gibt…

Ein Forscherteam der University of North Carolina unter Leitung von Katherine Hartmann wertete 45 Studien der vergangenen 50 Jahren aus. Durch den Dammschnitt werde das Risiko eines Dammrisses nicht etwa reduziert, sondern eher erhöht. Die Gefahr von Fäkalinkontinenz in den ersten drei Monaten nach der Geburt verdoppelt sich. Der Anteil der Frauen, die nach der Geburt über Schmerzen beim Geschlechtsverkehr klagten, lag bei denen mit Dammschnitt um 53 % höher.

Verständlich, daß trotz der vorliegenden Studien am Dammschnitt festgehalten wird…

Im British Medical Journal berichten Kenneth Johnson vom kanadischen Center for Chronic Disease Prevention and Control und Betty-Anne Daviss von der International Federation of Gynecology and Obstetrics über ihre Studie zu Hausgeburten. Es war die bis dahin umfangreichste Untersuchung zum Thema überhaupt. Bei gut vorbereiteten Hausgeburten waren weder die Frau noch ihr Kind gefährdeter als bei der Geburt im Kreissaal. Ganz im Gegenteil: die Rate medizinischer Interventionen war deutlich niedriger. An der Studie nahmen fast alle Hebammen teil, die Mitglied im North American Registry of Midwives (NARM) sind. Bei den Hausgeburten lag die Dammschnitt-Rate bei 2,1 % gegen 33 % bei den Geburten im Krankenhaus. Ähnlich das Bild beim Kaiserschnitt (3,7 % gegen 19 %) und der Vakuumextraktion (0,6 % gegen 5,5 %).

In Großbritannien kommen etwa 21.5 % der Babys durch Kaiserschnitt auf die Welt. Einer Studie der Liverpool University und des Liverpool Women’s Hospital zufolge, könnten etwa ein Viertel dieser Eingriffe vermieden werden. Nämlich jene, die durchgeführt werden, weil sich die Gebärmutter nicht in einem ausreichenden Maße zusammenzieht und deshalb die Geburt nicht voranschreiten will. Die Verabreichung von Oxytozin, um den Geburtsprozeß zu beschleunigen, würde oft nicht helfen und das Problem nur verschlimmern: Ermüdung der Gebärmutter-Muskulatur aufgrund von Sauerstoffmangel und damit einhergehenden hohen Milchsäure-Konzentrationen. Stattdessen schlagen die Mediziner vor, daß ein Verzicht auf „Behandlung“ der ermüdeten Gebärmutter-Muskulatur erlauben würde, sich auszuruhen und genug Kraft für eine natürliche Geburt zu schöpfen.

Eine Geburt per Kaiserschnitt verläuft keineswegs schmerzfrei. Die Schmerzen treten nur später auf und bleiben zudem stärker im Gedächtnis haften, weil keine natürlichen schmerzdämpfenden Hormone ausgeschüttet werden. Deshalb ist es kein Zufall, daß viele Frauen nach einem Kaiserschnitt kein weiteres Kind mehr wollen. Die bei der physiologischen Geburt produzierten Hormone fördern zudem die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Tatsächlich hat die physiologische Geburt eine ähnliche Bedeutung wie der Orgasmus. Nicht nur, daß beide die einzigen Möglichkeiten sind, wie das Metazoon seine gesamte überschüssige Energie entladen kann, beide führen auch zur Überschüttung des Gehirns mit „Glückshormonen“ und binden die Partner dauerhaft aneinander. Dergestalt ist die Orgasmusfunktion die Grundlage des Zusammenhalts der Gesellschaft.

Michel Odent schreibt in Die Natur des Orgasmus (München 2010, S. 65f), daß der Kaiserschnitt eine negative Auswirkung auf die Oxytozin-Ausschüttung während des Stillens und dem Beta-Endorphin-Gehalt der Muttermilch hat, d.h. auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind. Zur Mutter-Kind-Bindung aufgrund von „Glückshormonen“ siehe auch Aspekte des Stillens.

Föten wachsen in einer sterilen Umgebung heran. Bei der Geburt werden sie umgehend von außen (Haut) und innen (Darm) von Bakterien besiedelt. Die Art dieser Besiedlung, die die individuelle Zusammensetzung der Bakterienflora für den Rest des Lebens prägt, wird von der Art der Geburt bestimmt: vaginal oder per Kaiserschnitt. Dies konnten Maria Dominguez-Bello von der University of Puerto Rico in San Juan und Kollegen belegen. (Siehe auch das Interview hier.)

Bei einer vaginalen Geburt sind die Babys von der Vaginalflora bedeckt, während es beim Kaiserschnitt überwiegend gewöhnliche Hautbakterien sind. Unter ihnen konnten die Wissenschaftler auch den gefürchteten Krankenhauskeim Staphylococcus aureus identifizieren.

Der Geburtskanal ist ein stark von Bakterien besiedeltes Ökosystem, das relativ wenige Arten beherbergt, die jedoch darauf spezialisiert sind, schädliche Krankheitserreger zu vertreiben. Die direkte Übertragung der Flora von Mutter auf das Kind diene daher dem direkten Schutz des Neugeborenen vor einer Besiedlung durch Krankheitsauslöser, schreiben die Wissenschaftler. Zudem sorgen die Bakterien der Mutter offenbar für die Initialzündung des Immunsystems: Die wichtige Besiedelung des Verdauungstrakts durch gutartige Bakterien findet bei diesen Babys merklich früher statt.

Entgegen den Empfindungen des gepanzerten, d.h. zutiefst sexualfeindlichen Menschen, sind die Genitalien einer Frau ihr „sauberster“ (d.h. orgonotischter) Körperteil überhaupt.

Gerichtsmedizinern ist von jeher aufgefallen, daß ausgerechnet der Uterus und die Schwellkörper des Penis dem Fäulnisprozeß der Weichteile von Leichnamen am längsten widerstehen. Eine Erklärung dafür gibt es nicht. Die Medizin steht vor einem Rätsel. Ob diese Geschlechtsorgane der Fäulnis am längsten widerstehen, weil sie höchste orgonotische Ladung besitzen?

Gegen dieses Heiligtum führt der gepanzerte Mensch einen unerbittlichen Vernichtungskrieg: es wird öffentlich Werbung für die Verstümmelung der Scheide gemacht (und des Penis), „Votze“ ist ein immer beliebter werdendes Schimpfwort (auch unter Frauen), ganze Industriezweige leben von der „Intimhygiene“, es gibt immer weniger Frauen, die sich mit ihrem Körper und ihrem „Frausein“ identifizieren können und nicht zuletzt nehmen immer mehr Frauen den Kaiserschnitt auf sich, nur um ihrer Vagina zu entgehen.

Unsere Gesellschaft ist krank, zutiefst „unhygienisch“ und in einem schier unfaßbaren Ausmaß – frauenfeindlich.

Die Emotionelle Pest im Angriff gegen den Urquell des Lebens

26. Oktober 2014

Der Großteil der Menschen ist von einem Elend betroffen, von dem niemand spricht, das aber unser aller Leben schlichtweg unerträglich macht. Das sexuelle Elend ist maßlos. Es paßt, daß wir die Ursache und die Folgen des Elends mit der gleichen Art von Medikamenten bekämpfen wollen, mit denen man auch gegen Depressionen vorgeht. Man verschreibt allen Ernstes einen „selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer“ (SSRI), der ursprünglich als Antidepressivum gedacht war. Durch Zufall wurde dann aber entdeckt, daß der Wirkstoff Dapoxetin gegen Ejaculatio praecox hilft. Serotonin spielt für den Ejakulationszeitpunkt eine zentrale Rolle. Das rezeptpflichtige Medikament verlängere die Zeit bis zum Samenerguss um das Drei- bis Vierfache, behauptet jedenfalls die Pharmaindustrie.

Neben präparierten Kondomen und Sprays, die ebenfalls gegen den verfrühten Samenerguß helfen, paßt ins Bild, daß es noch immer kein Verhütungsmittel gibt, daß nicht auf irgendeine Weise die orgastische Entladung behindert.

Die beiden gängigsten Methoden der Empfängnisverhütung sind das Kondom und die Pille. Beide sind aus orgonomischer Sicht indiskutabel. Fände es ein auch nur ansatzweise psychisch normaler Mann befriedigend, die Frau, die er liebt, mit Gummihandschuhen zu streicheln? Und welche Frau möchte sich schon so streicheln lassen! Aber beim Geschlechtsverkehr soll das plötzlich keine Rolle spielen?!

2004 hat eine Studie des Chemischen und Veterinär-Untersuchungsamtes Stuttgart ergeben, daß 29 von 32 Präservativen in einem erheblichen Maße mit hochgiftigen Nitrosaminen belastet sind. Nach Angaben von Institutsdirektor Werner Altkofer gehören sie zu den stärksten krebserregenden Stoffen überhaupt. Bei der Studie waren die Kondome eine Stunde lang mit einer Schweißlösung in Kontakt gebracht worden. Danach wurden teilweise sehr hohe Mengen von Nitrosamin in der Flüssigkeit entdeckt. Der Stoff gerät über die Schleimhaut in den Körper.

Die Vertreter des „HIV-AIDS-Kondom-Kults“ (die moderne, politisch korrekte Version der alten „Sittlichkeitsvereine“) geben vor, sich um die Volksgesundheit zu sorgen, doch angesichts solcher Meldungen frägt man sich unwillkürlich, was das wirkliche Motiv hinter ihrem missionarischen Eifer ist, der sich gezielt auf Jugendliche richtet, – um ihnen im Namen der Gesundheit jedes genitale Gefühl auszutreiben, die Quelle ihres Lebensglücks auszutrocknen und zu vergiften. Dabei ist diese, wie Reich sie nennt, „Sexualfeme“, „in merkwürdigster Weise für jede Art perverser Sexualbetätigung wie blind“ (Charakteranalyse, KiWi, S. 344).

Hormonelle Methoden rufen eine Art „Scheinschwangerschaft“ hervor, mit den grundlegenden hormonellen und energetischen Veränderungen, die mit einer Schwangerschaft einhergehen.

Irwin Goldstein, Claudia Panzer und ihre Kollegen von der Boston University haben 2005 herausgefunden, daß die Anti-Baby-Pille den Geschlechtstrieb bei Frauen für immer unterbinden kann. Das geschieht durch eine (aus energetischen Gründen?) irreversible Erhöhung des sexualhormonbindenden Globulin SHBG. Die sexuelle Befreiung der Frau durch „die Pille“ war in Wirklichkeit eine Kastration.

Die Pille kommt uns teuer zu stehen. Sie verändert die Beziehung zwischen den Geschlechtern grundlegend. Sie verwüstet unser Sexualleben, verwandelt uns in Kastraten. Langfristig sogar wortwörtlich.

Alexandra Alvergne und Virpi Lummaa vom Department of Animal and Plant Sciences at the University of Sheffield haben bereits vorliegende Studien ausgewertet, die in der Zusammenschau zeigen, daß durch die Pille das natürliche Verhalten des Menschentiers grundlegend gestört wird.

Unmittelbar vor dem Eisprung zeigen Frauen natürlicherweise eine Vorliebe für maskuline Alpha-Männchen und für Partner, die sich von ihnen genetisch besonders stark unterscheiden. Umgekehrt finden Männer Frauen, die sich im fruchtbaren Teil ihres Zyklus befinden, besonders attraktiv.

Die Pille gaukelt dem Körper hormonell eine Dauerschwangerschaft vor. Entsprechend bevorzugen die Frauen durchgehend Männer, die weniger dominant und ihnen genetisch ähnlich sind. Umgekehrt sind sie für die Männer weniger attraktiv. Langweilige „Softies“, die normalerweise kaum eine Chance haben, finden zu Frauen, die sie nicht wirklich erregen.

Das muß langfristig verheerende sexualökonomische Auswirkungen haben. Es kommt zu einem ähnlichen Effekt wie bei den Verwandtenehen, die in moslemischen Ländern und in Indien üblich sind: Beziehungen ohne jede sexuelle Spannung, in denen sich die Partner buchstäblich „nicht riechen können“ (weil sie genetisch zu ähnlich sind) und die von einer untergründigen Abneigung geprägt sind.

Die Autoren fragen sich, wie sich die unnatürliche Bevorzugung genetisch gleicher Partner auf die Erbgesundheit zukünftiger Generationen auswirken wird.

Was die Verbindung ähnlicher Gen-Sätze über Generationen hinweg für das legendenumwobene „Südland“, aus dem die geheimnisvollen „Südländer“ kommen, bedeutet hat, habe ich bereits an anderer Stelle diskutiert.

Die Pille erzeugt hier im Westen auf chemische Weise ähnliche Verhältnisse. Das natürlich nur in stark abgeschwächter Form, aber die Tendenz ist da.

Der seit einem Jahrzehnt im Handel befindliche „Vaginalring“ schien anfangs eine gangbare Alternative zur Pille zu sein, da die Gestagene und Östrogene an Ort und Stelle freigegeben werden. Doch mittlerweile kann man Zweifel an seiner relativen Harmlosigkeit bekommen.

Der neue Vaginalring wird ganz auf Hormone verzichten. Er gibt nicht nur kontinuierlich Mittel ab, die die Übertragung von Geschlechtskrankheiten verhindern, sondern auch vor einer Schwangerschaft schützen.

Es gibt zwar seit langem diverse spermizide Zäpfchen, Salben, Cremes, Gels, Spray oder Schaum, aber die sind nur in Kombination mit einem Diaphragma oder einem Kondom wirklich sicher, riechen merkwürdig nach Zitrone, führen nach dem Geschlechtsverkehr zu einem übermäßigen Ausfluß, greifen die Scheidenwände und den Penis an und zerstören darüberhinaus die Scheidenflora.

Die einzige vertretbare Verhütungsmethode ist das Diaphragma – das es schon zu Reichs Zeiten gab oder allenfalls die Spirale. Das erste ist unpraktisch und unbequem, das zweite ist mit allen möglichen Problemen verbunden. Immerhin gibt es heute das LEA_contraceptivum, das in vieler Hinsicht eine moderne und sehr benutzerinfreundliche Form des Diaphragmas ist.

Der Weg wäre frei für eine Neuauflage der Sexuellen Revolution, d.h. Frauen können wirklich selbstbestimmt und ohne „abtörnendes“ Abwägen über ihre Sexualität verfügen. Das Paradies auf Erden wird nicht anbrechen, aber immerhin ist ein weiteres (Schein-) Problem der Menschheit vom Tisch! Die armen Moralapostel und AIDS-, Herpes, Chlamydien etc. -„Aktivisten“ werde arbeitslos. Wäre da nicht die (Selbst-) Vernichtung des Weibes im allgemeinen und der Vagina im besonderen.

Die „Emanzipation“ hat die Frauen unglücklich gemacht, da sie in eine Position gedrängt wurden, die ihrem Wesen widerspricht. Ich verweise auf die typische „Karrierefrau“ in ihrem lächerlichen „Hosenanzug“ (sic!). Die Karikatur eines Mannes. Sie ist paranoid, da sie als bloßer Ersatz für einen Mann immer benachteiligt ist.

Die Karrierefrau verzehrt sich nach einem Kind und beginnt unter den typischen Männerkrankheiten zu leiden. Sogar die Haare fallen aus! Gleichzeitig eifert sie irgendwelchen retuschierten Supermodels nach, hangelt sich von einer Hungerkur zur nächsten, um ja keine natürlichen weiblichen Rundungen zu entwickeln. (Mädels, die Magerkuren machen Euch nur unattraktiv!) Gleichzeitig läßt sie ihre Busen „machen“, die dann aussehen wie überdimensionale Eiterbeulen und ständig schmerzen.

Frauen können in ihren Brüsten und allgemein in ihrer Brust sexuelle (besser wäre vielleicht „liebevolle“) Strömungsempfindungen erleben, von deren Intensität ein Mann kaum eine Ahnung hat. Man denke nur an all die „Herzchen“ und dem übrigen Plüsch, mit dem sich Frauen umgeben. („Wenn Frauen lieben.“) Hier herumzuschnippeln (wobei notwendigerweise immer Nerven durchtrennt werden) und kalte Fremdkörper einzusetzen…. Es ist schlichtweg unfaßbar, daß Frauen, die ach so „emanzipierten“ Frauen von heute, dies massenhaft über sich ergehen lassen.

Eine Frau, die freiwillig auf die Lust des Stillens verzichtet, kann nicht zurechnungsfähig sein! Trotzdem verzichten sie massenhaft („Ich bin doch keine Milchkuh!“), weil sie irregeleiteterweise Angst um die Form ihrer Brüste haben. Ich habe mich mit dem Thema bereits im Blogeintrag Stille! beschäftigt. Gleichzeitig rauchen sie, „wegen der schlanken Linie“, was der Elastizität des Gewebes massiv schadet. Zu allem Überfluß legen sie sich in ihren Jugendlichkeitswahn dann auch noch unter den Nuttengrill – so daß die Haut vorzeitig altert…

Nirgendwo zeigt sich der Frauenhaß klarer, als in der Selbstverstümmelung von Mädchen und Frauen: knochenbrechende Schuhe, denkbar unpraktische Kleidung, lebensbedrohliche Hungerkuren, „rauchen für die schlanke Linie“, „Intimsprays“ und nicht zuletzt die Verwandlung des Busens in geschwollene Eiterbeulen. Der neuste Schrei ist die Genitalverstümmelung bzw. die „ästhetisch-plastische Intimchirurgie“. In den Hamburger U-Bahnen wird sogar mit Unterbrechungen seit Jahren für www.intim-op.de unter der „aufklärerischen“ Überschrift „Nur keine falsche Scham“ Werbung gemacht.

Es ist bezeichnend, daß als Schönheitsideal knabenhafte „Magermodels“ und Kindfrauen gelten. Sicherlich spielt auch die „Pornographisierung“ des Sexuallebens eine Rolle.

In Afrika und weiten Teilen der islamischen Welt lassen Mütter ihre Töchter verstümmeln. In Deutschland unterwerfen sich die Frauen selbst einer Genitalverstümmelung!

In einem „Urologen-Blog“ für Ärzte weist ein Facharzt darauf hin, daß sich die Schamlippen im Laufe des Lebens verändern.

Sie werden mit zunehmendem Alter größer. Auch Geburten verändern das Aussehen des Genitale. All dies hat keinen Krankheitswert. Auch die Sexualität wird dadurch in der Regel nicht beeinträchtigt. (…) Mir scheint, hier wird zum Teil einem irreführenden Ideal nachgeeifert, das uns zum Beispiel von der Pornoindustrie vorgegeben wird. Vielleicht spielt auch der gesellschaftliche Trend, möglichst in jedem Alter jugendlich zu erscheinen eine nicht unerhebliche Rolle. Provozierend gesagt, ist eine unbehaarte Vulva mit kleinen Schamlippen ja eigentlich ein Merkmal körperlicher sexueller Unreife, sozusagen präpubertär und damit jugendlich.

Es geht buchstäblich um die Kastration, die Vermännlichung („Verknabung“) der Frau.

Wie gesagt, es ist unfaßbar, daß „emanzipierte“ Frauen das über sich ergehen lassen – und daß sich Ärzte für so etwas hergeben. Der besagte Facharzt verweist auf die die Komplikationen und Spätfolgen dieser Genitalverstümmelung. Siehe auch hier.

Dazu der folgende Leserbrief eines Gynäkologen zum zitierten medizinischen Blogeintrag:

Komplikationen, die ich zunehmend sehe: unschöne Narbenbildungen; Narbenschrumpfungen, die zu Schmerzen beim GV führen; Unzufriedenheit mit dem kosmetischen Ergebnis; Infektionen und Wundheilungsstörungen…

Wenn man es sich genau überlegt, gibt es nur einen graduellen Unterschied zur Genitalverstümmelung, wo die Klitoris und die inneren Schamlippen „weggeschabt“ werden und die blutende Wunde zugenäht wird, damit sie vernarbt.

Dieser maßlose Haß auf das Leben, auf die Quelle des Lebens, dieser alles überbordende Selbsthaß…

Rousseau und die Befreiung des Lebendigen (Teil 1)

6. Oktober 2014

Es gibt prinzipiell zwei Erklärungen, warum und wie sich die Menschheit abgepanzert hat.

  1. Der Urmensch sei, so Reich im Anschluß an seine Erforschung der Schizophrenie, daran gescheitert, das autonome organische Funktionieren, das ihm bewußt wurde, mit eben diesem Bewußtsein zu koordinieren. Dieses Konzept war wenig spezifisch. Erst Charles Konia konnte einen konkreten Mechanismus angeben. Es geht um die Atmung und das Sprechen. Beispielsweise ist der Mensch das einzige Säugetier, das nicht gleichzeitig atmen und schlucken kann.
  2. Im Anschluß an das ORANUR-Experiment formulierte Reich vollkommen unabhängig davon die Idee, daß DOR und die Entwicklung von Wüsten dafür verantwortlich gewesen wäre, daß sich ein Panzer (= sequestriertes DOR) bildete. Auch dieser Ansatz blieb recht nebulös, bis James DeMeo seine Saharasia-Theorie vorstellte.

Die erste Theorie erinnert etwas an Reichs Zeitgenossen Ludwig Klages und „den Geist als Widersacher der Seele“. Die zweite Theorie an seinen Zeitgenossen Hanns Hörbiger.

So mancher sogenannte „Reichianer“ wehrt sich gegen DeMeos Saharasia-Theorie. Diese Leute scheinen nicht zu wissen, daß Reichs Werk von den keimhaften Grundzügen dieser Theorie durchwirkt ist. In Ea und die Wellenfunktion wird auf entsprechende Stellen in Contact with Space von 1957 verwiesen. Genauso könnte man Reichs Einbruch der Sexualmoral von 1931 nennen, wo er auf S. 101 schreibt:

Spuren der Urgeschichte, die man in der Mythologie auffindet, weisen auf Elementarkatastrophen hin, die die wirtschaftliche Existenz der Urmenschen bedrohten und gesellschaftliche Bewegungen auslösten, aus denen sich der erste Anstoß zur Sexualeinschränkung (…) herleitete.

Darauf folgt eine Fußnote, die Reich (zu recht) aus dem ins Amerikanische übersetzten Buch strich, weshalb sie auch in den revidierten deutschen Ausgaben nicht mehr erscheint:

Ich kann die Richtigkeit der Hörbigerschen „Glazialkosmogonie“ nicht fachlich beurteilen. Seine Erklärung der bei den meisten Völkern der Erde in irgendeiner Form festgestellten Sintflutsagen, die er auf reale kosmische Katastrophen zurückführt, verdienen aber entschieden unsere Beachtung. Sie werfen ein völlig neues Licht auf die Eigenart der Daseinsbedingungen der urmenschlichen Gesellschaft.

Es geht um die Grundidee, nicht speziell um (ausgerechnet!) Klages‘ und Hörbigers Theorien. Warum „ausgerechnet!“? Zu Klages und Hörbiger siehe Der Blaue Faschismus!

Ein naheliegender dritter Ansatz, den Michel Odent in Die Natur des Orgasmus (München 2010, Kapitel: „Evolutionsvorteile der Orgasmosphobie“) vorbringt, ohne den Anspruch einer „dritten Theorie“ zu erheben, war Reich konzeptionell unzugänglich, weil er aufgrund seiner „Rousseauistischen“ Grundanschauung mit der „faschistischen“ Genetik und der Theorie vom Überleben des Stärkeren, die Hitler beseelte, auf Kriegsfuß stand. Für ihn waren das „mechano-mystische“ Mythen, die eines Tages durch eine lebensbejahende funktionelle Theorie ersetzt werden würden. Doch trotz aller Epigenetik und überzeugenden Kritiken am überkommenen Darwinismus, die Reich weitgehend Recht gegeben haben, bleibt der Kerngehalt der Genetik und der Evolution durch Anpassung an die Umwelt doch unumstritten.

Das besondere ist, daß diese sich als richtig erwiesenen Theorien vollkommen mechanistisch sind. Man kann sich kaum etwas Mechanischeres vorstellen als eine Software (die Gene), die abgelesen wird und dabei ständig von Umweltfaktoren „durchsiebt“ wird. Nur Software, deren Produkt durch das Sieb der Umweltforderungen hindurchgeht, bleibt erhalten.

Hier haben wir ein rein mechanisches Prinzip im Kern der Biologie, d.h. buchstäblich im Zellkern! Entsprechend kann man fragen, welchen Evolutionsvorteil „mechanische“ Panzerung („Orgasmosphobie“) für die diversen Kulturen hatte. Eine Frage, die, wie gesagt, Reich konzeptionell unzugänglich war. Odent führt aus:

  1. Die Konkurrenz bei der Partnerwahl droht die überlebensnotwendige Kohärenz der Gruppe zu gefährden. Außerdem haben sowohl erzwungene Exogamie als auch Endogamie jeweils gegebenenfalls für das Überleben der Gruppe unverzichtbare Vorteile. Im ersten Fall wird die Verbindung mit anderen Gruppen gefestigt, im zweiten Fall wird verhindert, daß die Ressourcen der Gruppe sozusagen „diffundieren“. In diesem Sinne kann die Einschränkung der Genitalität, bis hin zur Genitalverstümmelung, nur von Vorteil sein.
  2. Dadurch wird nicht zuletzt das menschliche Aggressionspotential erschlossen. Siehe dazu meine Ausführungen in Die Sexualökonomie der Cheyenne, insbesondere geschieht das aber dadurch, daß in praktisch allen Kulturen die Mutter-Kind-Bindung mehr oder weniger stark hintertrieben wird: die Menschen werden von Anfang an „hart“ gemacht. (Ein Faktor, den Odent nicht erwähnt, ist die „postnatale Abtreibung“. Das Kind wurde von der Mutter ferngehalten, bis der Stamm entschieden hatte, ob der Neuankömmling im Stamm aufgenommen oder den wilden Tieren überlassen wird. Man konnte es sich nicht leisten, jeweils restlos verzweifelte suizidale Mütter zu hinterlassen. Deshalb durfte die emotionale Bindung nicht gleich nach der Geburt einsetzen.)

Erst heute, wo wir uns weitgehend vom evolutionären Druck befreit haben, kann (könnte!) sich „das Lebendige“ im Sinne Reichs frei entfalten.

Die drei Theorien schließen sich nicht gegenseitig aus, vielmehr ergänzen sie einander. Beispielsweise erhöht die Wüste den evolutionären Druck ungemein. Außerdem handelt es sich bei diesen Anpassungen, etwa die Mutter anfangs vom Neugeborenen fernzuhalten, um wohldurchdachte, kalkulierte Überlegungen: das Bewußtsein als Kontrollinstanz über autonomes Geschehen.

odentpanzer

Die Menschheit konnte diese Falle erst verlassen, nachdem die Natur und damit die natürliche Anarchie des Individuums entdeckt war. Die Natur und das Individuum wurden nicht mehr nach dem Maßstab der Nützlichkeit betrachtet. Dies wurde von Rousseau geleistet.

Warum die Sexualökonomie heute „rechts“ steht

17. Oktober 2012

Ich schreibe das, nachdem ich auf www.psychorgone.com einen Beitrag über Sandra Fluke gelesen habe. Wer ist Sandra Fluke? Nein, sie ist keine moderne Wilhelmine Reich, wie der Autor, ein Orgontherapeut, dem Leser nahelegt, sondern Teil der pestilenten Wahlkampfstrategie von Barack Obama. Vergleicht man den Fall Sandra Fluke damit, wie mit der gläubigen Christin und Konservativen Sarah Palin umgegangen wurde, bekommt man das kalte Kotzen.

Ich sage nicht, daß Fluke von Rush Limbaugh und anderen konservativen Kommentatoren in Amerika fair behandelt wurde, aber im Vergleich zu der Verachtung, dem Haß, der Häme, der blanken haßerfüllten Pornographie, mit der Palin und ihre Familie überschüttet wurden… Von Seiten jener Leute, die wie Fluke in Fächern wie „Feminist, Gender, & Sexuality Studies“ einen Abschluß machen und sich freiwillig in eine katholische Universität einschreiben, um dann dagegen zu protestieren, daß die damit einhergehende Krankenversicherung nicht die Kosten der Verhütung trägt.

Hier ein passender Kommentar auf Frontpage:

Fluke, Sie erinnern sich, erschien letzten Februar vor einigen Kongreßabgeordneten und behauptete, daß Geburtenkontrolle 3000 Dollar koste und sie argumentierte, daß Frauen diese finanzielle Belastung tragen müßten, sei ein sexistisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie ein Angriff auf „die Gesundheit von Frauen“. Lassen wir mal beiseite, wie gruselig es ist, Schwangerschaft als Krankheit zu behandeln. Angesichts der zahlreichen Kliniken, die kostenlos Geburtenkontrolle anbieten, waren Flukes Behauptungen absurd. Und eine Studentin an einer renommierten juristischen Fakultät zur Sprecherin für Frauen zu machen, die nicht die Möglichkeiten, Chancen und Ressourcen von Fluke haben, war noch lächerlicher. Es zeigte sich einmal mehr die Scheinheiligkeit der wohlhabenden Feministinnen, die ihre eigene Karriere vorantreiben durch Ausnutzen des Elends der Armen und der Frauen aus der Arbeiterklasse.

Und dann werde ich gefragt, warum ich mit dieser Art von „Orgonomie“, wie sie auf http://www.psychorgone.com präsentiert wird, nichts zu tun haben will!

Der Kampf gegen Saharasia ist funktionell identisch mit dem Kampf gegen die Political Correctness der Linken. Entsprechend sind konservative Seiten wie www.faithfreedom.org, www.jihadwatch.org und www.frontpagemag.com Orgonomie!

Man nehme etwa The Real Roots of Palestinian Terror von P. David Hornik, der die Wurzeln des palästinensischen Terrors auf extreme und praktisch universelle Kindesmißhandlung zurückführt. Schwere und schwerste körperliche Bestrafungen sind an der Tagesordnung. 50 Prozent der Jungen und 31 Prozent der Mädchen sind Opfer sexuellen Kindesmißbrauchs. Jungen werden zwei oder drei Jahre gestillt, um dann abrupt abgestillt zu werden, was mit einem extremen Trauma der Zurückweisung einhergeht. Die Beschneidung der Jungen ist sehr schmerzhaft und ebenfalls extrem traumatisch. Hinzu kommt die weitverbreitete Genitalverstümmelung der Mädchen. Im Westen würden diese Opfer schließlich gegen die Familie und die Gesellschaft rebellieren, doch bei den kollektivistischen, autoritären und patriarchalischen Arabern muß sich dieser mörderische Haß auf ein Ersatzobjekt richten: die Juden.

Daß der Konflikt um „Palästina“ zentral sexualökonomischer Natur ist, wird heutzutage praktisch nur von Konservativen diskutiert.

Texte wie Jamie Glazovs Boys of the Taliban zeigen, daß heute die Grundthesen von Reichs Massenpsychologie des Faschismus treffender und aktueller sind als zu Zeiten des National- und Realsozialismus. In diesem Text geht es um die weitverbreitete unterdrückte Homosexualität in der arabischen und islamischen Welt. Sex mit Jungen und weiblich wirkenden Männern zu haben, ist in Ländern wie Afghanistan gesellschaftliche Norm! Ein Mann, in den nicht eingedrungen wird, wird nicht als homosexuell betrachtet und ein Junge wird nicht als Mann betrachtet: es liegt also kein homosexueller Akt vor – der sofort mit dem Tode bestraft werden würde. Ohnehin wird in diesen Gesellschaften der Geschlechtsakt nicht als ein wechselseitiges Geben und Nehmen betrachtet, sondern es geht einzig um das Erlangen von männlicher Lust, die Männer ausschließlich durch gewalttätige Dominanz erreichen.

Was der deutsche Islam-Experte Peter Raddatz ebenfalls auf www.frontpagemag.com über das tumbe Gesindel der „Intellektuellen“ und „Künstler“ sagt, die unsere Kultur im Geiste Michel Foucaults vergiften, entspricht in vielem dem Anliegen von Die Massenpsychologie des Buddhismus und Der Blaue Faschismus. Mit Raddatz kann man das auf den Islam und seine degenerierten („linksliberalen“) Apologeten im Westen übertragen. Tatsächlich hat Raddatz, der vielleicht nie von Reich gehört hat, in der Diskussion eine bewunderungswürdig tiefsinnige orgonomische Analyse der bioenergetischen Fehlentwicklung unserer Kultur abgeliefert.

Da sich derartige Analysen um den Begriff der „psychischen Gesundheit“ drehen, sind sie in den politisch korrekten linken Medien undenkbar!

Was Deutschland betriff verweise ich auf die an der rechten Seite meines Blogs unter Links genannte Kybeline, die wiederum eine ausführliche Linkliste anbietet. Natürlich ist da nicht alles koscher, aber wir sind ja alle erwachsen und können entsprechend selbst differenzieren.

Warum Israel?

3. August 2012

Irgendwo hat Henryk M. Broder mal geschrieben, daß so mancher Israel-begeisterte Philosemit ziemlich entsetzt wäre, bekäme er den Alltag in Israel mit, denn Israelis wären letztendlich auch nur Orientalen.

Ein weiterer Schock für den unbedarften Philosemiten werden sicherlich die ultraorthodoxen Juden sein, die sich kaum von den schlimmsten Islamisten unterscheiden. Ruhige, unauffällige Leute, die unter sich bleiben, aber wehe sie gewinnen ob ihrer abenteuerlich hohen Geburtenrate im Viertel die Oberhand: dann beginnt der Terror, insbesondere zu Sabbat. Frauen haben sich züchtig zu kleiden, Geschlechtertrennung, etc.

Unter nationalreligiösen Fanatikern (nicht zu verwechseln mit den genannten durch und durch pazifistischen Orthodoxen!), wird er Leute finden, die sich in nichts von fremdenfeindlichen Faschisten irgendwo sonst auf der Welt unterscheiden.

Unser Philosemit wird eine unglaubliche Kleingeistigkeit finden, etwa im Umgang mit „Judenchristen“, etc.pp. Kurz, er wird finden, „daß die Israelis nichts aus dem Holocaust gelernt haben“ und in einem ganz normalen Land voller unmöglicher Zustände leben.

Warum unterstütze ich also Israel? Die Religion finde ich idiotisch, den ganzen sich um die Bibel rankenden Obskurantismus zum kotzen, die obligatorische Genitalverstümmelung verbrecherisch, das kokettieren mit der eigenen „Jüdischheit“ von Leuten, die nicht koscher essen, nicht in die Synagoge gehen und nicht den Sabbat einhalten, einfach lächerlich. Reich hat sich auf dieses saublöde Getue nicht eingelassen. Er war kein „jüdischer Intellektueller“!

Warum Israel? Weil die ganze Welt vollkommen meschugge ist! Israel ist so groß wie Hessen. Der „Nahostkonflikt“ ist ein lächerlicher, abseitiger, provinzieller, wirklich denkbar unwichtiger, vollkommen abwegiger Regionalkonflikt! Es haben sich nicht mehr oder weniger (im Zweifelsfall eher weniger!) Ungerechtigkeiten zugetragen als bei jeder anderen Staatenbildung im 20sten Jahrhundert. Warum wirft man beispielsweise Israel vor arabisches Land zu besetzen, aber nicht der Türkei? Daß vielleicht 99 Prozent der Leser jetzt gar nicht wissen, wovon ich rede, genau das ist der Skandal!

Dieser allgegenwärtige Doppelstandard: genau das ist, was einst zu Auschwitz geführt hat; diese weltweite Psychose, die einst „die Juden“ und die heute „die Zionisten“ für alles und jedes verantwortlich macht.

Der Antisemit ist der ultimative Kleingeist, der sich gerne an Schwächeren vergreift, an „Minderheiten“, und ausrastet, wenn diese Schwächeren nicht nur angesichts der Bedrängnisse nicht verschwinden, sondern sogar florieren. Das war einst mit den Juden so und ist heute mit Israel der Fall. Die Juden und Israel sind wie ein Damm, an dem sich die Flut der Emotionellen Pest bricht. Bis hier und nicht weiter. Punkt.

Sollte Israel fallen, ist alles verloren und das schmutzige Höllenpack aus Nazis, dem linken Gesindel und den Islamisten hat gewonnen. Aber ich bin zuversichtlich, daß die Emotionelle Pest an den Mauern Israels verbluten wird. Die Juden haben seit Moses darin Übung, der Tyrannei und dem Terror nicht nachzugeben.

Dank George W. Bush wird sich der Nahe Osten demokratisieren – wenn Obama, dieser Haufen Kot, nicht alles wieder zunichte macht. Aber ist das angesichts der Moslembrüder nicht eher ein Wunschtraum? Gemach, auch die Araber sind letztendlich nur Orientalen 😉 Vor allem möchte ich aber die entsetzten Gesichter des linken antiamerikanischen und „antizionistischen“ Abschaums sehen 😦

Sexterror (Teil 3)

12. Februar 2012

Eine der zentralen orgonometrischen Gleichungen ist die folgende:

Sie erklärt die diversen Charaktere, die Elsworth F. Baker in Der Mensch in der Falle beschrieben hat. Der hier dargestellte phallisch-narzißtische Charakter wird durch die genitale Rache bestimmt. Beim, beispielsweise, manisch-depressiven Charakter wird diese genitale Rache durch orale Strebungen maskiert, beim, beispielsweise, modern-liberal character drückt sich die genitale Rache durch den Intellekt aus. Auf diese Weise, d.h. weil 80 Prozent der Männer phallische Narzißten sind und die genitale Rache ein zentrales Element der Emotionellen Pest ist, kann man die Rolle der genitalen Rache nicht überschätzen: sie ist der eigentliche „Sexterror“.

Gestern befaßte ich mich mit dem oberen („psychologischen“) Teil der Gleichung, der Orgasmusangst, die hinter der genitalen Rache steht. Heute soll es um den unteren („somatischen“) Teil, die orgastische Impotenz, gehen. Den „Sexterror“, wie er am eigenen Leibe verspürt wird; seine medizinische Seite. Er ist unmittelbar an den Gesichtern und dem Gehabe von Männern jenseits der 50 abzulesen: diese Mischung aus tiefster Verunsicherung, Verbitterung und gespielter „Männlichkeit“.

Ich habe mich bereits an anderer Stelle mit der erektilen Dysfunktion und ihrer funktionellen Behandlung beschäftigt.

Die orgastische Impotenz geht mit allen möglichen eingebildeten und wirklichen Wehwehchen und ernsthaften Erkrankungen einher, insbesondere „Zivilisationskrankheiten“ wie Bluthochdruck, Diabetes und Depressionen. Die erektile Dysfunktion macht die Hersteller von Viagra, Levitra und Cialis reich, während die allgemeinen Erkrankungen, die mit der orgastischen Impotenz verknüpft sind, den Rest des Pharmamarktes am Laufen hält.

Nun hat eine Studie von Diana C. Londoño et al. (Quality & Clinical Analysis for Kaiser Permanente Southern California) gezeigt, daß je mehr Pillen ein Mann nimmt, um gegen die erwähnten Erkrankungen vorzugehen, er desto mehr an einer erektilen Dysfunktion leidet. Die Forscher weisen darauf hin, daß diesen Männern mehr gedient wäre, wenn man sie dazu brächte ihren Lebensstil zu ändern, etwa sich anders zu ernähren, sich mehr zu bewegen und etwa das Rauchen aufzugeben.

So berechtigt dieser Vorschlag ist, zeigt er doch, wie imgrunde hilflos die mechanistische Medizin mit den Problemen umgeht. Sie doktert an den beiden oberflächlichen Variationen herum (erektile Dysfunktion und „Zivilisationskrankheiten“) und verschlimmert die eine, wenn sie die andere in den Griff bekommen will, während die gemeinsame Ursache, die orgastische Impotenz, vollkommen draußen vorgelassen wird. Sie wird nicht einmal als Problem erkannt, sondern mit all den chemischen Mittelchen, die die Energie zusätzlich immobilisieren, weiter verfestigt.

Konkret geht es um die Sympathikotonie, die energetische Kontraktion, die allen biopathischen Leiden zugrundeliegt und die von medizinischen Orgonomen direkt angegangen wird. Der heutigen Medizin ist sie nur zugänglich, indem beispielsweise Smpathikusnerven durchtrennt werden, um den Bluthochdruck zu senken („renale Sympathektomie“).

Imgrunde ist auch die mechanistische Medizin nichts anderes als „Sexterror“!

Von dem Terror der direkt auf die Genitalien von Männern und Frauen gerichtet ist, möchte ich erst gar nicht anfangen.

Die Beschneidung

13. Oktober 2011

Der unmittelbarste Angriff auf das Leben eines Kindes ist die Verstümmelung seines Genitals. Und nichts anderes als eine Verstümmelung ist das Abschneiden der schützenden und hochsensiblen Vorhaut bei Jungen. (Es ist tatsächlich eine Frage, ob beschnittene Männer wirklich „Zärtlichkeit“ entwickeln können.) In der Antike betrachteten die römischen und griechischen Proselyten die Beschneidung als eine widerwärtige, entehrende Verstümmelung, was den Christen einen Großteil ihrer frühen Anhängerschaft eintrug, denn hier konnte man „Jude“ werden und trotzdem der Beschneidung entgehen.

Othmar Keel und Max Küchler zufolge gewann die Beschneidung seit der Zeit der babylonischen Gefangenschaft (als andere Bundeszeichen fehlten) für die Juden ihre große Bedeutung mit absolutem Pflichtcharakter (Synoptische Texte aus der Genesis, Fribourg 1971, S. 141). Siehe 1 Makk 1,50f und Apg 15,1. „Die Priesterschrift entstand gegen Ende dieser Zeit und hat deshalb die Praxis der Beschneidung mit der ganzen Absolutheit (Gen 17,14) schriftlich in den Bundesschuß mit Abraham vorverlegt“ (ebd.). Aber schon lange Zeit vorher wurde sie, wie Lev 12,3 zeigt, wie selbstverständlich vollzogen.

Michael Grant schreibt, der Ritus der Beschneidung sei seit dem dritten Jahrtausend im Orient bekannt.

Auch die Bibel, die ausdrücklich hervorhebt, daß man sich hierbei steinzeitlicher Feuersteinmesser bediente, weiß davon, daß man den Brauch auch anderswo kannte – dies ganz besonders bei den Völkern in ariden Wüstengebieten und halbariden Steppen am Wüstenrand. (Das Heilige Land, Bergisch Gladbach 1988)

Dies stimmt natürlich genau mit den Thesen James DeMeos überein. Besonders interessant ist aber der Hinweis auf die Altertümlichkeit dieses Brauchs („steinzeitliche Feuersteinmesser“).

DeMeo sieht in der Beschneidung die Nachwirkung alter Blutrituale, die mit der Lossprechung des Mannes für den Kontakt mit dem als giftig betrachteten Vaginalblut verbunden waren, also extremen Ängsten vor dem „Mysterium Frau“ und vor der Sexualität entstammten (The Saharasia Connection, University of Kansas 1986, S. 168f). Hatte ein Mann Geschlechtsverkehr mit einer Frau, blieben beide bis zum Abend unrein, wenn er aber während ihrer Monatsblutung mit ihr Verkehr hatte, wurde er für sieben Tage unrein. Die Frau selbst war natürlich schon allein durch die Monatsblutung unrein und diese Unreinheit übertrug sich auf alles, was mit ihr in Berührung kam (Lev 15,18-24). Jesus hat diese Phobie überwunden (Mt 9,20-22).

In Der Mann Moses und die monotheistische Religion sieht Freud hinter der „Heiligung“ des Volkes durch die von Moses durchgeführte Beschneidung einen symbolischen Ersatz für die Kastration, die der „Urvater“ über seine Söhne verhängt hatte. „Wer dies Symbol [der Beschneidung] annahm, zeigte damit, daß er bereit war, sich dem Willen des Vaters zu unterwerfen, auch wenn er ihm das schmerzlichste Opfer auferlegte“ (Studienausgabe Bd. IX, S. 567).

Wir haben es wohl nur Paulus, wenn nicht sogar Jesus selbst, zu verdanken, daß wir nicht als Halbkastraten unser Leben fristen müssen. Im übrigen hat die Beschneidung natürlich wenig bis nichts mit Moses zu tun und beschränkt sich nicht auf die Juden (und die Ägypter, von denen sie Freud zufolge die Beschneidung übernommen haben sollen), sondern sie war im ganzen Nahen Osten verbreitet. Jer 9,25 zählt zu den Beschnittenen „die Ägypter und die Leute von Juda, die Edomiter, die Ammoniter, die Moabiter und die Stämme in der Wüste, die sich ihre Schläfen rasieren“. Die Beschneidung wurde also praktisch von allen Völkern im Umkreis Israels praktiziert.

Wegen Paulus waren jedoch in Europa die Juden die einzigen Beschnittenen. Was eine der Hauptquellen des Antisemitismus ausmachte. Die Beschneidung gemahnte an die gefürchtete Kastration und rührte damit an ein gern vergessenes Stück der urzeitlichen Vergangenheit (Freud, Bd. IX, S. 539). Hinzu kam das Image als „Gottesmörder“, die aus dem Schlachten von Tieren eine heilige und, da die Tiere geschächtet wurden, grausig blutige Angelegenheit machte.

Unbewußt verband sich so die Angst vor der Beschneidung mit der existentiellen Angst in einem Menschenopfer dargebracht zu werden. Freud hat ja entdeckt, daß der Kastrationskomplex wirklich die ganze Existenz betrifft – das Kind (im Erwachsenen) um sein Leben fürchtet. Und tatsächlich verbirgt sich hinter der Beschneidung ein verdrängtes Menschenopferritual. Genauso wie das Jungtier an seinem achten Lebenstag Jahwe geopfert wurde (Ex 22,29), wurde ursprünglich auch das erstgeborene Kind geopfert. Später wurde daraus die Beschneidung am achten Tag (Gunnar Heinsohn: Was ist Antisemitismus? , Frankfurt 1988, S. 55).

Hyam Maccoby hat nachzuweisen versucht, daß Zippora erst durch eine Manipulation der alttestamentlichen Redaktoren dazu kam, ihrem Sohn die Vorhaut abzuschneiden. Und zwar als Ersatz für die Opferung des Kindes durch Moses. Um dies grausige Geschehen zu verdecken, wanderte das Opfermesser in die Hand Zipporas und schnitt nur die Vorhaut ab (The Sacred Executioner, London 1982).

Beide Interpretationen (Beschneidung als magisches Wegwaschen des Mentruationsblutes, Beschneidung als Ersatz für das Menschenopfer) finden ihre Gemeinsamkeit in einer dritten Theorie:

Mir will es eher so scheinen, als wäre die Beschneidung weniger ein Ritual, das einen eindeutig patriarchalen Hintergrund hat, sondern vielmehr ein spätmatriarchales Element darstellt. Die feministische Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth schreibt, daß der Vatergott, der die Muttergöttin verdrängt, als erstes ihr weitverbreitetes Machtsymbol, den Blitz, bzw. die „Doppelaxt“, übernimmt, „mit dem sie tötete oder kastrierte“ (Für die Musen, Frankfurt 1988, S. 48). Beispielsweise war es in Kanaan fester Bestandteil des Fruchtbarkeitskultes, daß Männer kastriert wurden, um als männliche Tempelprostituierte der Göttin zu dienen. Und auch sonst waren, wie noch heute, die priesterlichen Tätigkeiten so geartet, daß die Priester die sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale ausbildeten, weil die rituellen Techniken weibliche Hormone erzeugten.

Beschneidung ist Ausdruck der Sehnsucht zurück ins Matriarchat: der Mann blutet wie die Frau, durch seinen Tod kehrt er dahin zurück wo er herkam. Es war ein verqueres Fruchtbarkeitsritual wie in Sündenfall und Fruchtbarkeit ausgeführt.