Posts Tagged ‘Friedensbewegung’

Reich, die Kennedys, King, Benno Ohnesorg und Moskau

15. Juni 2017

Je älter ich werde, desto mehr bin ich von der soziopolitischen Charakterologie überzeugt, die Elsworth F. Baker in Der Mensch in der Falle dargelegt hat. Und ich werde zunehmend zorniger, wenn diese mit rein politischen oder „verschwörungstheoretischen“ Argumenten beiseite gewischt bzw. zu einem Nichts relativiert wird.

Verschwörungstheorien, etwa über die „Illuminati“, sind Produkt des hilflosen kleinen Mannes, der zwar irgendwie spürt, daß hinter dem Weltgeschehen eine bioenergetisch und charakterologisch bestimmte „Macht“ steckt, die von Reich, Baker und Konia erstmals beschrieben wurde, doch kann er aufgrund seiner emotionalen Panzerung mit diesen Ahnungen nicht recht umgehen und setzt sie kurzschlußartig in irgendwelche wirren Verschwörungstheorien um, die er mit immer mehr angelesenem angeblichen Fachwissen untermauert.

Es hat zahllose Theorien darüber gegeben, wer John F. Kennedy umgebracht hat. Die meisten dieser Theorien beruhten auf dem Unverständnis von Laien, die beispielsweise nicht wissen, daß bei Schußverletzungen die Austrittswunde um vieles größer ist als die Eintrittswunde und daß ein Kopf nach hinten fliegt, wenn von hinten in ihn hineingeschoßen wird und die Kugel vorne wieder austritt. Auch konnten sie nicht verstehen, daß eine einzelne Kugel mehrere Menschen verletzen kann und dabei einen Zickzackkurs verfolgt. Zum Glück kann man heute solche Dinge in der Computergraphik simulieren, so daß jeder sehen kann, daß das scheinbar Unmögliche, eine „magic bullet“, eben doch möglich ist und angebliche „Widersprüche“ gar keine sind, wenn man den Sachverhalt mit Fachwissen betrachtet. (Genau dasselbe läßt sich zu den idiotischen Verschwörungstheorien über den 11. September sagen!)

Oswald konnte am 22. November 1963 der einzige Schütze gewesen sein. Oswald war zweifellos aktiver Kommunist und seine Verbindungen zu Kuba waren eindeutig. Die Behauptung ist demnach alles andere als abwegig, daß Kennedy vom langen Arm des KGB ermordet wurde. Das Motiv ist offensichtlich: man bringt eine gemäßigt linke Hoffnungsfigur um, um die Linke weiter nach links zu treiben. Und es hat hervorragend funktioniert. Viele Amerikaner sind bis heute überzeugt, daß Kennedy vom CIA und „Nazis“ ermordet wurde. Man sehe sich nur mal Oliver Stones idiotischen Film JFK an!

Es folgte am 4. April 1968 die Ermordung von Martin Luther King, der in der letzten Periode seines Lebens immer weiter nach links gedriftet war und anfing, gegen den Vietnam-Krieg und das Wirtschaftssystem der USA zu wettern. Die Umstände seines Todes waren mehr als fragwürdig. Verschwörungstheoretiker gehen davon aus, daß er nicht von einem rassistischen Einzeltäter, sondern von einer großangelegten Verschwörung weißer Rassisten, vielleicht sogar vom FBI (J. Edgar Hoover) ermordet worden war.

Es gibt ein Detail in der Geschichte, das nicht recht ins Bild passen will. Der vermeintliche Attentäter James Earl Ray wurde nach eigener Aussage von einem angeblichen Waffenschmuggler namens „Raoul“ angewiesen, eine Waffe zu kaufen und in jenes Hotel in Memphis zu bringen, von dem aus King erschossen wurde. Welcher amerikanische weiße Rassist würde sich „Raoul“ nennen?! Heute ist Raúl Castro Staatschef Kubas. Es ist gut möglich, daß kubanische Agenten den Vornamen des damaligen Chefs des kubanischen Geheimdienstes verwendet haben.

Robert Kennedy wurde am 6. Juni 1968 von dem christlichen Palästinenser Sirhan B. Sirhan ermordet. In den darauffolgenden Jahren plante die PLO und die Drahtzieher vom KGB, die hinter der PLO standen, Sirhan durch die Entführung amerikanischer Diplomaten freizupressen.

Der Student Benno Ohnesorg wurde nicht von dem durch die rechte Springer-Presse fanatisierten „Nazi“ Karl-Heinz Kurras, sondern von dem Stasi-Agenten Karl-Heinz Kurras ermordet.

Das Neue Deutschland berichtete am 5. Juni 1967 über den „antidemokratischen Polizeiterror“ im Westen:

Dieser tödliche Schuß war nicht Notwehr, und es war kein unglücklicher Zufall. Auf diesen Höhepunkt des politischen Terrors war die Hetze der Springer-Presse seit Wochen angelegt.

Es ist sinnlos bei diesen vier traurigen Morden jeweils groß ins Detail zu gehen. Ich möchte mich nicht in die Reihe der erwähnten Verschwörungstheoretiker einreihen, die sich von einer Abstrusität in die nächste hangeln. Immerhin zeichnet sich ein Szenario ab, das klassischem leninistischen Macht-Zynismus entspricht:

Schaffe linke Märtyrer, indem du linke Gallionsfiguren, die nach der Machtergreifung eh als erste vor den Erschießungskommandos der Tscheka landen würden, ermorden läßt und schiebe diese Taten den Stützen des Regimes zu. Du beseitigst so unsichere, da idealistische Kantonisten im eigenen Lager und deslegitimierst das feindliche Lager. Die Rebellionen und Aufstände, die Folge dieser Morde sein werden, machen die „inneren Widersprüche“ des feindlichen Lagers deutlich und könnten sogar Initialzündung für Aufstände sein, die Wegmarken auf dem Weg zur Weltrevolution sein können. Die Ermordeten waren stets Linke, die, wie etwa der Republikaner (sic!) King, Moskau potentiell mehr Probleme machen konnten als jeder Rechtskonservative.

Die Linke und beispielsweise die Wahl von Obama sind ohne die vorangegangenen Morde kaum vorstellbar!

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Jones: Artificers of Fraud (2013)

10. Februar 2017

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Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Jones: Artificers of Fraud (2013)

Bohemian Grove und die Massen

6. Mai 2016

Mit den Erfolgen von Trump und Sanders in den USA beginnt eine neue Epoche, in der die Elite, die sich etwa in den USA jährlich im Bohemian Grove trifft, ihre Konsensfindung nicht mehr der Bevölkerung unterjubeln kann. Beispielsweise hatte der ultrakonservative Isolationist Robert Taft 1952 die Vorwahlen gewonnen, doch die Parteielite der Republikaner, die auch die Medien kontrollierte, drückte den Amerikanern Eisenhower auf. Heute wären solche Machenschaften dank des Internets undenkbar. Ohne Internet wäre statt Trump wahrscheinlich Jeb Bush der Präsidentschaftsanwärter.

Man kann die positive Rolle des Internets gar nicht überbewerten, wobei es nicht mal darum geht, daß sich die Leute direkt über unabhängige Medien informieren, sondern es ist den offiziellen Medin mangels Monopol praktisch unmöglich geworden, einen vorgeblichen „gesellschaftlichen Konsens“ herzustellen (damals war es „Ike“, heute wäre es „Jeb“), der in Wahrheit der Konsens der Teilnehmer des Sommercamps Bohemian Grove ist.

Man kann Leute wie Alex Jones gar nicht genug danken, daß sie das Machtmonopol aufgebrochen und der Demokratie den Weg geöffnet haben. Gleichzeitig fängt hier jedoch ein genauso gewichtiges Problem an, das mich frappant an Hitler und seine Zeit erinnert. Wenn man das Netz durchforstet, insbesondere YouTube, wird man auf jene stoßen, die ganz überrascht sind, wie treffend doch Hitlers Analysen gewesen seien und wie gut er die Machenschaften der „Herrscher dieser Welt“ durchschaut habe. Bei Alex Jones wird aus Bohemian Grove plötzlich eine Verschwörung mit allem Drum und Drann: Luzifer wird angebetet, Kinder geopfert und die „Globalisten“ planen, wie sie den Planeten lückenlos unterwerfen können. Ein Schritt weiter und wir sind bei Heinrich Himmler, der wortwörtlich an eine „jüdische Weltverschwörung“ glaubte, d.h. daß die Herrscher des Westens und der Sowjetunion direkt von dem gesteuert werden, was heute „die Zionisten“ genannt wird. Dem schieren Wahnsinn ist Tür und Tor geöffnet. Und keiner sieht, daß genau aus diesem Grunde Wahlmänner und Abgeordnete (statt „direkter Demokratie“), Verfassungen und schließlich auch Institutionen wie Bohemian Grove eingeführt wurden: um der Unvernunft der Massen einen Riegel vorzuschieben. Dialektik!

Schaut man genauer hin, lösen sich die krankhaften Phantasmen und Sensationalismen eines Alex Jones in nichts auf, was aber in keinster Weise mein obiges Lob für ihn einschränkt!

Funktionierende Staaten sind ein ewiger Kampf gegen den Wahnsinn. Beispielsweise muß, genauso wie in den 1930/40er Jahren alles getan werden, um eine wahnsinnig gewordene Elite zu beseitigen („Hitlerismus“, „Merkelismus“), genauso wie zuvor die Elite vollkommen im Recht war, den demokratischen Wahnsinn der Massen zu stoppen. Man denke nur an den „NATO-Doppelbeschluß“, der ein entscheidendes Element bei der Vernichtung der sowjetischen Pest war. Nicht auszudenken, die von den Massen getragene „Friedensbewegung“ hätte sich durchgesetzt!

Ich bin immer wieder entsetzt, wenn ich Leserbriefe und insbesondere Leserkommentare im Internet lese. Wie soll Demokratie funktionieren, wenn die Massen derartig irrational denken? Man nehme etwa folgenden Leserkommentar unter einem Bericht über einen Überfall auf ein Pariser Bistro, bei dem zwei Jugendliche mit einer Kalaschnikow erschossen wurden:

Die Gewalt wird zunehmen und der Mensch wird sich selbst eliminieren. Die Mächtigen haben nicht gelernt den Armen ihr Brot zu lassen, für Jobs und Bildung zu sorgen. Europa sperrt die Welt aus. Amerika führt ungerechte Kriege. Individuen werden immer gewaltbereiter.

Ein typisches Beispiel für das übliche mechano-mystische Denken in den Massen über gesellschaftspolitische Belange. Generell ist immer das Gegenteil wahr: Die Bandenkriminalität entsteht nicht, weil Europa eine Festung ist, sondern weil es von Barbaren überrannt wird. Sie entsteht nicht, weil die Reichen den Armen das Brot nehmen, sondern ganz im Gegenteil, weil der Sozialstaat die Unterschichten asozial macht. Die Massen sollen gefälligst selbst für „Jobs und Bildung“ sorgen! Oder sind es Kinder? Jedenfalls werden sie so behandelt! Amerika führt keine „ungerechten Kriege“, sondern bewahrt ganz im Gegenteil den Planeten davor in blutiger Anarchie zu versinken.

Warum denken die Massen fast durchweg „verkehrt herum“? Weil sie erstens mystisch davon ausgehen, irgendeine „Zentrale“ (das Gehirn) bestimme nach festen Plänen das Weltgeschehen (der „Überbau“ bestimmt den „Unterbau“) und weil sie zweitens mechanistisch davon ausgehen, daß die Gesellschaft so funktioniert, wie Marx sie beschrieben hat (der „Unterbau“ bestimmt den „Überbau“). So haben die Nationalsozialisten gedacht, so haben den Sowjets gedacht und so denken all die Kleinen Männer, die die Kommentarspalten in Internetforen füllen.

Die mehr denn je nationalsozialistisch durchseuchten Massen denken wie folgt: Spontane Aufstände? Es stecken stets dunkle Machenschaften dahinter! (Meist der Juuuuden.) Streben nach Freiheit und Menschenwürde? Nein, es geht immer um die Interessen des Kapitals! (Genauer gesagt des jüüüüdischen Finanzkapitals!)

Wenn man das rechte Gespür dafür hat, kann man das Ungelenke, Boshafte und Niederträchtige in derartigen Leserkommentaren geradezu physisch spüren! Auf intellektuell höherer Ebene findet man das gleiche in den unerträglichen Ergüssen eines Horst Mahler oder eines Oskar Lafontaine.

Selbst das mit den Individuen, die immer gewaltbereiter werden, stimmt nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Firmen beklagen, daß es dem Führungskräfte-Nachwuchs, der aus den Universitäten kommt, zunehmend an „Biß“ fehlt. Immer wieder schockieren Berichte, in denen sich deutsche Jugendliche von zahlenmäßig unterlegenen Türken, Arabern, etc. einschüchtern, beleidigen, bespucken, schlagen lassen, ohne die geringste Gegenwehr. Mädchen und Frauen werden angegriffen, ohne daß ein „Mann“ auch nur einen Finger krümmt. Während Randgruppen tatsächlich immer gewalttätiger werden, „verschwuchteln“ weite Kreise unserer friedenserzogenen Bevölkerung zusehends. Etwa männliche Jugendliche, die als Hobbys allen Ernstes „Musik und Mode“ angeben!

Das Fortschreiten der Dekadenz sieht man beispielsweise auch daran, daß darauf beharrt wird, alle unterschiedlichen „Diskurse“ seien prinzipiell gleichberechtigt. Das ist natürlich die „Postmoderne“. Man kann sie auf die Trennung der beiden Grunddiskurse „Sein“ und „Sollen“ herunterdestillieren. So läßt sich die Postmoderne auf den Allgemeinplatz reduzieren: „Aus einem Sein läßt sich kein Sollen ableiten!“ Aber genau diesen Satz hat Reich stets bekämpft.

Irgendwann fällt in derartigen Diskussionen der Begriff „strukturelle Gewalt“. Interessanterweise wird er meist dort angewendet, wo den Menschen nicht ein Plus, sondern ein Minus an Gewalt („direkter Gewalt“) widerfährt, bzw. dort wo alte einschränkende Strukturen wegfallen. Er dient einzig dem Ziel Freiheit und Demokratie zu diskreditieren.

Genausowenig wie es eine „strukturelle Gewalt“ gibt, gibt es eine „Gewalt gegen Sachen“: es ist immer Gewalt gegen jene Menschen, die von diesen „zusätzlichen Organen“ abhängig sind. Da besteht (etwas übertrieben ausgedrückt) kein Unterschied etwa zwischen dem Fortbewegungsmittel Bein und dem Fortbewegungsmittel Auto.

Menschen, die eine derartige Begrifflichkeit verwenden, offenbaren damit ihr lebensfremdes, mechano-mystisches Denken. Mehr: sie können nicht nur nicht in Funktionen denken, sondern unterstützen aktiv die Zerstörung aller funktionellen Zusammenhänge.

Natürlich kann man stets aufs falsche Pferd setzen. Beispielsweise hatte ich mich vor fünf Jahren voll und ganz mit den Eliten identifiziert und war schockiert über die fehlende Solidarität der Massen mit den Demokratie-Bewegungen in Arabien und die (zum Teil ganz und gar nicht klammheimliche) Solidarität mit den arabischen Diktatoren. Das erinnerte mich fatal an die eher gedämpften Reaktionen auf den Zusammenbruch des Realsozialismus und die damaligen „Enthüllungen“ etwa über die Unterstützung von Solidarność durch das CIA und den Vatikan: wirklich schockierend…

Daß man für Freiheit und Demokratie aktiv eintreten muß und daß „Frieden“ solange Illusion bleiben wird, solange es Diktatoren gibt, die sich durch einen ständigen Krieg gegen das eigene Volk an der Macht halten, scheint diesen „Kommentatoren“ vollkommen fremd zu sein. Tatsächlich scheint durch ihren abgeklärten Zynismus nur eins durch: sie haben Angst vor der Freiheit und stellen sich deshalb instinktiv auf die Seite von Gaddafi, Assad und den anderen sozialistischen Mördern. Sozialdemokraten unter sich!

In der Rückschau haben die Leute, die mich damals so sehr genervt hatten, natürlich weitgehend recht behalten. Die Eliten bauen manchmal unfaßbaren Mist. Was haben die USA im Mittleren Osten erreicht? Destabilisierung, indirekt sogar Europas, eine Stärkung des Iran und vor allem: das Öl beuten andere aus.

Mich regte auf, daß diese Leute immer mit Modju fühlen, nie mit seinen Opfern. Beispielsweise beklagte der friedensbewegte Psychologe Prof. Klaus-Eberhard Richter die „demütigende Behandlung“ Saddam Husseins! Immer wieder mahnte er, die islamische Welt doch nicht zu provozieren. Henryk M. Broder antwortete darauf:

So wie es auch der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter geraten hatte: „Der Westen sollte alle Provokationen unterlassen, die Gefühle von Erniedrigung und Demütigung hervorrufen…“ Wobei Richter offen ließ, ob „der Westen“ auch das Tragen von Miniröcken, den Genuß von Schweinefleisch und die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften unterlassen sollte, um keine Gefühle von Erniedrigung und Demütigung in der islamischen Welt hervorzurufen.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie Richter 20 Jahre zuvor mahnte, „der Westen“ solle es angesichts des Sieges im Kalten Krieg doch bitte unterlassen Triumphgefühle aufkommen zu lassen und dergestalt die Russen zu „demütigen“!

Meines Erachtens zeigt dies nur, daß Richter sich immer mit jenen Kräften in Harmonie befand, die das Lebendige niederhalten, einschränken und ersticken. Er war die personifizierte Panzerung. „Ethik“ auf zwei Beinen!

Ende April 2003 erklärte Richter die Implosion der sogenannten „Friedensbewegung“ nach dem Irak-Krieg wie folgt: sie wolle einfach nur mal eine Pause einlegen, weil „viele nichts mehr von Bomben und verletzten Kindern hören und sehen“ wollen. Am folgenden Tag kommentierte Die Welt sehr passend:

Feine Friedensfreunde – mach mal Pause vom Elend! So zeigt sich der intellektuelle Bankrott der Bewegung noch im Versuch, ihr Versagen zu beschönigen.

Es geht Leuten wie Herrn Richter gar nicht um die Sache, sondern schlicht um das Ausleben ihrer emotionalen Bedürfnisse. Sie geben ihrer charakterlichen Struktur Ausdruck! Leute wie er sind einfach nur gruselig.

Politik und Ökologie: Was geht in Antifaschisten vor und was in Faschisten?

15. März 2016

Der gepanzerte, orgastisch impotente Mensch, versucht die organismische Orgonenergie, die durch die moderne freiere Welt aktiviert wurde, irgendwie zu drosseln. Zu Zeiten Reichs wurde die biologische Energie dadurch niedergehalten, daß sich die Massen gegen den Fortschritt sperrten, gegen das Aufbrechen verkrusteter Strukturen, die bis dahin die Energie gebunden hatten. Reich beschreibt das ausführlich in Die Massenpsychologie des Faschismus. Heute, in der anti-autoritären Gesellschaft, stellt sich das ganze grundlegend anders dar. Man denke etwa an den penetrant umworbenen Veganismus.

Generell ist es so, daß fleischfressende Tiere eine höhere orgonotische Ladung haben als „vegan“ lebende Tiere, die sich ständig durch Raubtiere bedrängt sehen und in einer „Landschaft der Angst“ leben. Auf diese naheliegende Beobachtung hat Nietzsche einen Gutteil seiner Moralphilosophie gegründet (Willen zu Macht, Herdenmoral, etc.). Was er nicht sah, war der bioenergetische, sexualökonomische Hintergrund von dem, was damals etwa als „Sozialdemokratie“ reüssierte und heute als Veganertum, Spiritualität und „Frieden“ daherkommt. Was sich als „überlegene Moral“ geriert, soll tatsächlich das Energieniveau und damit gleichzeitig das Angstniveau („Stauungsangst aufgrund orgastischer Impotenz“) senken. Dazu gehört auch die Entnationalisierung, der „Kampf gegen Rechts“ und das Fluten des Landes mit Raubtieren aus der Wüste; die „große Verschwulung“ von der Akif Pirincci spricht. Nicht zu vergessen natürlich die Genderismus: Frauen und Männer werden zu prägenitalen, niedrig-energetischen Neutra. Politisch korrekt ist man wieder da angelangt, wo die Reaktion, etwa in Gestalt der von Reich angeprangerten katholischen Ideologie (man denke insbesondere an den Marienkult) schon immer hin wollte.

Es ging und geht niemals um Moral und Ethik, sondern einzig und allein um die Senkung des eignen Energieniveaus zwecks Angstbewältigung.

Soweit die Guten. Was geht in den Bösen, den Rechtsradikalen vor?

In Freudianisch und Marxistisch orientierten Antworten auf diese Frage kommt alles mögliche aufs Tablett (Sehnsucht nach autoritären Strukturen in einer entfremdeten Welt, etc.), aber nie das, was „Neonazis“ selbst beseelt, ihr Selbstverständnis: daß sie sich als Partei des Lebens, als Vertreter der Naturgesetze, als Ökologen sehen. Sie betrachten den Menschen als Menschentier, das den gleichen biologischen Gesetzen unterliegt wie jedes andere Tier auch: Zuchtwahl, Elitebildung, territorialer Imperativ, rassische Differenzierung.

Man denke nur an Sigmar Gabriel, der wiederholt sich gegen jedwede biologische Betrachtungsweise sozialer und politischer Vorgänge ausgesprochen hat, denn darauf würde das ganze Grundgesetz beruhen. Sarrazin liegt falsch, weil er falsch liegen muß! Die Biologie des Menschen als Todfeind – des Menschen.

Linke sind entsetzt angesichts der „biologistischen“ Unmenschlichkeit, Rechte angesichts der kulturalistischen Verlogenheit. Wenn sie nur könnten, würden sie den jeweils anderen ausmerzen ohne mit der Wimper zu zucken. Die Nationalsozialisten versuchten die Juden auszurotten, weil sie diese als Verkörperung der „Antibiologie“ betrachteten. Die Antifa „kennt keine Diskussion“, weil sie die Menschheit vor dem „Antihumanismus“ bewahren muß.

„Nazis“ hat immer beseelt, daß sie die einzigen sind, die nicht eine unhaltbare Lüge leben. Sie fühlen sich darin ständig bestärkt, weil das niemals in den ganzen Bibliotheken erwähnt wird, die im „Kampf gegen Rechts“ verfaßt wurden. Der „Kampf gegen Rechts“ ist so erbarmungswürdig hilflos, weil er keine Ahnung von der Panzerung hat, die primäre Triebe in sekundäre Triebe umwandelt, die dann mittels eines verlogenen Humanismus in Schach gehalten werden müssen. Beispielsweise kommt es beim Menschen ohnehin zur „Zuchtwahl“, d.h. wie überall sonst auch bei den höheren Tieren entscheidet das Menschenweibchen welches Männchen ihre Eier befruchten darf. Offensichtlich ist, daß sie den körperlich attraktivsten und geistig potentesten Partner auswählen wird. Sie wird, solange sie kein komplettes neurotisches Wrack ist, hier keinerlei „Mitleid“ kennen und niemals den häßlichen und dummen wählen! Das alles erfolgt vollkommen unbewußt. Auch ist es nur naheliegend, daß sie einen Partner wählt, der ihr weitgehend entspricht. Wählt sie einen „Fremden“, ist es eher wahrscheinlich, daß sie es aus neurotischen Gründen tut, etwa um „ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen“.

„Nazis“ machen aus etwas, was ohnehin von allein abläuft bzw. ablaufen sollte, etwas, was wie auf einem Bauernhof, der auf Ertrag züchtet, durch künstliche Eingriffe aufrechterhalten werden muß. Sie sind darin nicht besser als die „Humanisten“, die nicht glauben können, daß der Mensch auch ohne ethische Indoktrination moralisch handelt.

Einen wirklichen Nazi erkennt man daran, daß ihm jede wirkliche Verbindung zum biologischen Kern fehlt. Die Genitalität kennt er nur über einen Zerrspiegel und er hat eine tödliche Angst vor ihr. Deshalb sein Rassismus, der tatsächlich Angst vor dem sexuellen „Tier im Menschen“ ist. Von daher auch sein erstaunlich durchgängiger Hang zur Homosexualität, um dem Ödipuskonflikt zu entgehen. (Zeig auf einen Neonazi und du zeigst mit einiger Sicherheit auf einen Schwulen!) Und nicht zuletzt stammt daher sein Hang zum Okkultismus, der alles ins Unwirkliche versetzt. Durch die totale Panzerung wird das Leben selbst unerreichbar, ungreifbar, außer wie durch einen Zerrspiegel, so daß das Lebensgefühl durch und durch mystisch wird. Eine Welt, die von einem geheimnisvollen Raunen durchdrungen wird, in der alles voller geheimnisvoller Bedeutung steckt und die „Vorsehung“ waltet. Der Lebensimpuls wird in die rassistische und antigenitale „nationalsozialistische Mystik“ abgebogen.

Das macht den „Kampf gegen Rechts“ noch verlogener, als er ohnehin schon ist, tut doch die Linke nichts anderes als Gruppen zu trennen und für „Gruppenbewußtsein“ zu sorgen, die Genitalität zu bekämpfen und „spirituell zu sein“. Es hat etwas Tragi-Komisches sich „gegen Rechts zu engagieren“ und gleichzeitig die eigenen Kinder auf eine Waldorfschule zu schicken oder etwa dem Karmapa zu folgen.

Nationalsozialismus ist Perversion. Er ist das, was unmittelbar dabei rauskommt, wenn die Panzerung total ist. (Beim Roten Faschisten ist alles verwickelter, weil die soziale Fassade in den Dienst der sekundären Schicht tritt: nichts ist „unmittelbar“.) Die gesamte Biologie des Menschen tritt als grotesk verzerrte Karikatur zu Tage. Es ist ähnlich wie bei der sexuellen Perversion, wo die natürliche genitale Aggression des Mannes zum Sexualmord wird und die natürliche genitale Unterwerfung der Frau zu masochistischen Vergewaltigungsphantasien entartet.

Die totale Abpanzerung des Nationalsozialisten geht damit einher, daß er vollkommen von der Arbeitsdemokratie abgetrennt ist. Er ist nicht arbeitsfähig und kann nur als politischer Agitator und Verbrecher, d.h. als Parasit überleben. Man schaue sich nur diese kriminellen Schießbudenfiguren an, die von Anbeginn immer das verkörpert haben, was sie bei anderen bekämpfen!

schemanazis

Apropos der Mensch als fleischfressendes Raubtier und der gegenwärtige linksliberale Hype um das Veganertum. Das Fleisch hat uns erst zu Menschen gemacht:

Vegetarier werden dies vielleicht nicht gerne hören: Die rein pflanzliche Nahrung, die heute wieder im Trend liegt, könnte für unsere Vorfahren eine Sackgasse gewesen sein. Erst als die Vormenschen begannen, regelmäßig Fleisch zu essen und es mit Hilfe ihrer Steinwerkzeuge zu zerkleinern, konnte ihre Zähne kleiner und ihre Gesichtszüge menschlicher werden. Fleisch und Werkzeuge schufen demnach die Voraussetzungen für Sprache und ein größeres Gehirn, wie eine Studie nahelegt.

PEGIDA: Zeige Respekt für den Islam, indem Du ihn studierst

21. Dezember 2014

In den letzten Tagen haben die Berufslügner, Vertreter der sogenannten „Zivilgesellschaft“, im Klartext Räte, irgendwelche „Zentralräte“ von Religionsgemeinschaft, die niemand demokratisch gewählt hat, und schließlich unsere Volkszertreter PEGIDA davor gewarnt, „Stimmung gegen Muslime“ zu machen. Es sei ungeheuerlich eine Religionsgemeinschaft anzugreifen. Das Gutmenschentum fordert Respekt, zeigt dabei aber selbst die ultimative Respektlosigkeit: man hat sich ganz offensichtlich gar nicht mit dem Islam beschäftigt!

Reich war einer der wenigen, die Hitlers Mein Kampf wirklich gelesen und ernstgenommen haben. Den Koran auf gleiche Weise zu entschlüsseln, ist so gut wie unmöglich. Nur eine Übersetzung zu lesen, bringt so gut wie nichts. Und wer will schon all die größtenteils gar nicht in europäische Sprachen übersetzten Kommentare durchgehen, die eine sinnvolle Lektüre erst möglich machen? Robert Spencer hat uns diese Arbeit abgenommen und ermöglicht so eine Massenpsychologie des Faschismus des 21. Jahrhunderts.

Siehe seinen ins Deutsche übersetzten ausführlichen Kommentar Sure für Sure. Dabei geht es nicht darum, was dieser oder jener Imam oder Islamwissenschaftler sagt, sondern was die Tradition sagt und wie die Tradition gewichtet.

Ein unrühmliches Bespiel für eine willkürliche Exegese ist Obamas berühmte Rede in Kairo 2009, die Amerika mit der islamischen Welt versöhnen sollte. Europa war unisono begeistert! Weil er das moralisch unvergleichbare gleichgesetzt hat, etwa Sklaverei und die Apartheid mit dem Schicksal der „Palästinenser“ oder die Unterdrückung der Frauen in der islamischen Welt mit dem Kampf der Feministinnen in den USA. Der Höhepunkt der Anbiederung ist wohl folgende Stelle:

Der Heilige Koran lehrt, daß wenn jemand einen Unschuldigen tötet, es so ist, als habe er die ganze Menschheit getötet. Und der Heilige Koran sagt auch, wenn jemand einen Menschen rettet, ist es so, als habe er die ganze Menschheit gerettet. Der fortdauernde Glaube von mehr als einer Milliarde Menschen ist so viel größer als der engstirnige Haß einiger weniger.

Islamische Apologeten lieben diese Koran-Stelle. Sie ist ohnehin so gut wie die einzige, die zitierbar ist. Tatsächlich stammt dieser Satz ursprünglich aus dem jüdischen Bibelkommentar Mischna (aus dem sich wiederum der Talmud ableitet). Außerdem folgt im Koran unmittelbar das Gegenteil. Im Zusammenhang geht es in dem betreffenden Abschnitt der 5. Sure zunächst um die Geschichte von Kain und Abel – und führt nahtlos zu einem Aufruf zum Terror gegen die Juden:

30. Doch sein Sinn trieb ihn, seinen Bruder zu töten; also erschlug er ihn und ward der Verlorenen einer.
31. Da sandte Allah einen Raben, der auf dem Boden scharrte, daß Er ihm zeige, wie er den Leichnam seines Bruders verbergen könne. Er sprach: «Weh mir! Bin ich nicht einmal imstande, wie dieser Rabe zu sein und den Leichnam meines Bruders zu verbergen?» Und da wurde er reuig.
32. Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für (Mord) an einem andern oder für Gewalttat im Land -, so soll es sein, als hatte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen zu ihnen [den Juden] mit deutlichen Zeichen; dennoch, selbst nach diesem, begehen viele von ihnen Ausschreitungen im Land.
33. Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, daß sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder daß ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder daß sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;
34. Außer Jenen, die bereuen, noch ehe ihr sie in eurer Gewalt habt. So wisset, daß Allah allvergebend, barmherzig ist.

Aber unsere ungebildeten Pseudointellektuellen, unsere „Kulturelite“, ist entsetzt, wenn der „tumbe Populist“ Geert Wilders Mohammeds Koran mit Hitlers Mein Kampf gleichsetzt!

Wie in Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie dargestellt, haben deutsche Sozialdemokraten und Linksintelligenzler sich ganz besonders dabei hervorgetan, das Ende des rotfaschistischen Imperiums zu hintertreiben. (Man denke nur an das skandalöse Verhalten der SPD, insbesondere von Willy Brandt, gegenüber Solidarność!) Heute richten die gleichen Leute alle ihre Anstrengungen auf eine Verhinderung einer entsprechenden grundlegenden Umgestaltung des Mittleren Ostens, dem Zentrum Saharasias. Sei es durch die Politik von George W. Bush oder sei es durch christliche Missionare, die diese „Aufgeklärten“ abgrundtief hassen und verachten, während sie für die islamischen Gotteskrieger nur Verständnis aufbringen, insbesondere wenn sie die christlichen Missionare töten. (Man lese in diesem Link insbesondere die Leserbriefe!)

Sie, die „Aufgeklärten“, „liberal Gesinnten“ und „Progressiven“, solidarisieren sich wieder mit den reaktionärsten, menschenverachtendsten, lebensfeindlichsten Regimen, die man sich überhaupt denken kann. Die panische Angst der Linken vor Bewegung, ihr abgrundtiefer Haß auf das Lebendige ist greifbar: „Frieden“.

Die Reaktion dieser Leute, dieser Gruppierungen, auf die Demokratie-Bewegung im Iran ist bezeichnend und rundet das Bild ab. Sie stellen sich nicht nur durch ihr auffallend unsolidarisches, passives Verhalten, sondern teilweise ganz offen auf die Seite der Mullahs! Man erinnere sich nur an Jürgen Trettin:

Er war Minister unter Schröder, der nun als dickster Kumpel der iranischen Machthaber auftritt. Unter acht Jahren rot-grün ist NICHTS, aber auch nichts geschehen, um von offizieller Seite iranische Oppositionelle zu unterstützen.

Die Linken sind sowas von moralisch bankrott! Verfault bis ins Mark. Stinkende Zombies:

Zu sagen, das ganze linksreaktionäre Gutmenschenpack bestehe zum großen Teil aus abgewrackten Antisemiten, wäre so neu wie die Behauptung, daß tote Fische stinken. Sie haben es zahllose Male bewiesen und sie beweisen es jedes Mal aufs Neue: Die Palästinenser gehen ihnen am Arsch vorbei, ebenso wie die Armenier in der Türkei, die Baha’i im Iran, die Kurden im Irak. Es sei denn, für die Not der Palästinenser sind die Juden mitverantwortlich. Dann geraten sie außer sich, demonstrieren, hyperventilieren und lassen den antisemitischen Schweinehund von der kurzen Leine. Tote Seelen, die für einen Moment zum Leben erwachen, um gleich danach wieder in den Schlaf der Selbstgerechten zu fallen.

Aber bei der nächsten Intifada werden sie wieder mit von der Partie sein. Solidarisch auf der Seite der unterdrückten Palästinenser. Von Berlin, Freiburg, Köln, Dortmund und Kassel aus.

Was für ein Gesindel.

Bei den Wahlen in den Niederlanden kann Geert Wilders’ Partei PVV immer wieder große Erfolge einheimsen. Das niederländische Volk wehrt sich gegen die erneute Okkupation des Landes. Dieser Befreiungskampf begann 2003 als die 10 Jahren zuvor aus Somalia eingewanderte Ayaan Hirsi Ali ins Parlament der Niederlande gewählt wurde. Sie hatte sich von der sozialdemokratischen Partei getrennt und wurde Mitglied der liberalkonservativen VVD, da sie bei den Sozialdemokraten nicht mit ihrer Botschaft durchkam, daß Ausländer (insbesondere Moslems) sich gefälligst an unsere Leitkultur anzupassen haben, was die Rechte von Frauen und Kindern betrifft. Endgültig Schluß mit der falschen, multikulturellen „Toleranz“: keine Beschneidung, keine „gottgewollten“ Züchtigungen, keine Zwangsheiraten, keine Kopftücher, keine Morde wegen der „Ehre“, keine straflosen Vergewaltigungen durch männliche Verwandte. Für Sozialdemokraten sind diese Themen tabu. 2006 wurde sie im Anschluß an eine vom „sozialdemokratischen“ (kommunistischen) Gesindel inszenierten Intrige aus der EUdSSR bzw. Eurabia nach Amerika vertrieben, dem letzten Hort der Vernunft und des Widerstandes gegen den Faschismus auf diesem Planeten…

Ja, der religiöse Fundamentalismus und insbesondere die Apokalyptik sind grundsätzlich verdammenswert. Und das nicht nur bei durchgeknallten Christen in Amerika, sondern auch bei Hindus, Lamaisten, Juden, etc. Aber nehmen wir mal den Buddhismus:

Wie ich schon im Vorwort zu meiner vernichtenden Kritik am Buddhismus (ja, ich nehme mir heraus eine Religion zu kritisieren!) sagte, ist dieser aus gesellschaftspolitischer Sicht harmlos. Europa steht vor der realen Gefahr einer Islamisierung, warum soll ich mich da groß um den Dalai Lama kümmern? Er ist eine Bastion gegen Islam und Kommunismus in Innerasien.

Ich habe nichts dagegen, daß der Westen einst mit dem Kommunismus paktierte, um den Nationalsozialismus in die Jauchegrube zurückzudrängen, aus der er gestiegen war. Ich finde es richtig, daß die Amerikaner sich des Islam bedienten, um den Kalten Krieg zu gewinnen. Und heute habe ich nichts dagegen, wenn man den religiös-faschistischen Nationalismus etwa in Israel und in Indien mobilisiert, um den Islam in seine Schranken zu weisen.

Auch sehe ich nicht (trotz apokalyptischen Atombomben in den Händen dieser Leute), daß fundamentalistische Christen, Juden, Hindus und Lamaisten auf die gleiche Ebene gestellt werden können wie die Islamisten. Auch wenn das weltverbesserische Atheisten a la John Lennon (die eben doch einer Religion anhängen, dem „Humanismus“) das anders sehen: Religionen sind ziemlich harmlose Neurosen (bzw. Psychosen) mit vereinzelten Ausbrüchen an Emotioneller Pest. Der Islam hingegen ist die Emotionelle Pest!

Das können einige aus eigener Anschauung bestätigen. Eine Familie türkischer Islamisten im Mehrfamilienhaus ist wirklich ein Traum: absolut angenehme, ruhige, zuvorkommende, freundliche Menschen. Bilden die türkischen Familien aber erst einmal die Mehrheit im Haus, wird es für die christliche Minderheit zu einem unerträglichen Alptraum. Und so überall und auf jeder Ebene. Die einzelnen Muslime sind wunderbare Menschen, aber der Islam ist wirklich eine Pest, die es auszurotten gilt.

Wie macht man das? Indem man Allah erniedrigt und als impotenten Götzen entlarvt etwa durch Rückeroberung einst freier Gebiete, die Errichtung des dritten Tempels in Jerusalem, die massenhafte Ausweisung gläubiger Moslems aus Europa oder indem man die stolzen Iraner daran erinnert, daß sie nichts mit diesem ekelhaften „Glauben“ der Araber gemein haben. Das hat alles etwas mit Nationalismus, wenn nicht sogar Rassismus, zu tun, den ich aus tiefsten Herzen hasse – aber es ist Krieg. Eins kommt nach dem anderen – und man muß vielleicht auch mit seinen Todfeinden paktieren. Es ist eine Frage des Überlebens des freien Westens. (Aber auch der ist letztlich unser Todfeind! Es geht um die Kinder der Zukunft, d.h.: ungepanzertes Leben muß möglich werden.)

Der Linksliberale und der Islam (Teil 1)

12. Juli 2014

Terror zahlt sich aus, weil der linksliberale Mensch tendentiell ein „Pazifist“ ist: er ist weniger im Körper („Muskelpanzer“) und mehr im Kopf („Augenpanzer“) gepanzert. Entsprechend hat er Todesangst vor körperlicher Erregung hat (letztendlich „Orgasmusangst“ nach Reich). Körperliche Gewalt ist ihm fremd und ein Graus. Auf ihre bloße Androhung reagiert er mit Beschwichtigung, Rückzug und Zugeständnissem selbst dann, wenn er objektiv in der stärkeren Position ist.

Nur so ist zu erklären, warum inzuchtgeschädigte Großfamilien aus der Türkei und Arabien ganze Städte mitsamt des Polizei- und Justizapparats terrorisieren können. Man denke nur an die linksversifften Stadtstaaten Bremen und Berlin.

So auch im Großen. Wie hat der liberale Westen auf den islamischen Terror reagiert, der in „9/11“ mündete? Mit einer Inflation immer neuer Zugeständnisse an den Islam, der mittlerweile überall Sondernrechte genießt, von denen das indigene Christentum nur träumen kann!

2001: Eine der Hauptfolgen des 11. Septembers ist der verzweifelte Kampf gegen die „Islamophobie“ und ein wachsendes Interesse am Islam mit einem deutlichen Anstieg der Konvertiten.

2003: Die Warschauer Gazeta Wyborcza (2.12.2003) zur „Genfer Friedensinitiative“:

Für die Palästinenser ist der Vorschlag besser, als jedes frühere Modell (…), denn bisher sind mit jeder neuen Verständigung auch die Ausmaße des geplanten Palästinenser-Staates gewachsen (…) Je mehr Anschläge es gab, desto stärker wurde die palästinensische Verhandlungsposition. Israel sollte also die Genfer Initiative als Grundlage für tatsächliche Verhandlungen akzeptieren. Bei jeder weiteren Übereinkunft werden Israel nur noch mehr Zugeständnisse abgerungen.

2004: Mit den Terroranschlägen des 11. März haben die Islamisten ihre Freunde, die Sozialisten, in Spanien an die Macht gebombt.

2004: Kommen anläßlich des Mordes an Theo van Gogh am 02. November 2004 „moslemische Mitbürger“ in den Medien zu Wort, fällt auffällig oft der Begriff „Provokateur“. Man könne friedlich im „Dialog der Kulturen“ zusammenleben, wenn nur endlich die „Provokationen“ aufhören würden.

Mittlerweile herrscht eine gesellschaftliche Atmosphäre, die an jene des Ostblocks vor 1989 gemahnt: man durfte alles sagen, solange man „Provokationen“ unterließ. Noch heute ist jedes zweite Wort der Neo-Stalinisten in Ländern wie Weißrußland und Putinland gegenüber Kritikern: Provokaze!

Das Hamburger Abendblatt vom 12. November 2004 zitiert „Sicherheitskreise“, die nicht glauben, daß aus dem türkischen oder einem anderen islamischen Umfeld ein Mord wie in den Niederlanden geschehen könne.

Eine wichtige Rolle spielt dabei, daß es in Deutschland einen Provokateur wie van Gogh nicht gibt.

Wie einst im Ostblock keine Witze über die Parteichefs und „die Klassiker“ gemacht werden durften, würde es heute keinem Medienmacher auch nur im Traum einfallen, einen Lacher auf Kosten Mohammeds oder des Koran zu landen. Einst brauchte man nur Angst davor haben, in „die Produktion“ abkommandiert zu werden (die ultimative Sanktion im „Arbeiter- und Bauernstaat“!). Heute ist Linientreue eine Frage von Leben oder Tod!

2005: Nachdem das Land Brandenburg 2002 als erstes und einziges Bundesland die staatlich geplante Vernichtung des armenischen Volkes in der Türkei in den Geschichtslehrplan aufgenommen hatte, wird der Genozid an den Armeniern wieder aus dem Schullehrplan gestrichen. Nach einer Beschwerde der türkischen Botschaft wurden auch Forschungsprojekte und ein Lehrerhandbuch zum Thema abbestellt.

60 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz gibt es wieder einen politisch korrekten Völkermord in Deutschland! Wie das möglich ist: Angst vor der Straße!

2005: 16. Juni 2005 (Frankfurter Rundschau): nachdem sich die SPD und die Regierung aus „diplomatischer Rücksicht“ monatelang geweigert hatten, stimmt der Bundestag für einen Antrag zum Völkermord an den Armeniern, in dessen Begründungstext versteckt nun auch tatsächlich das Wort „Völkermord“ fällt. Am Tag zuvor (15. Juni 2005) sagte der türkische Außenminister Abdullah Gül vor deutschen Journalisten in Ankara, der Beschluß werde die Türken „sehr verletzen“. Die Debatte habe sie bereits genug verletzt. Die Armenier-Frage habe „überhaupt nichts zu tun“ mit den Verbrechen des Nationalsozialismus. Der Beschluß sei ungerecht gegenüber den Türken „nicht nur in der Türkei, sondern auch in Deutschland“. Hauptaufgabe der beiden Länder sei „die vollkommene Integration der in Deutschland lebenden Türken“, und die Armenien-Debatte werde dies „überschatten.“

2005: Noch mehr re-importierter Neo-Nationalsozialismus:

10. Dezember 2005: in einer Ausstellung im Berliner „Haus der Kulturen“ wird Israel durchgängig als „Idee“ statt als „Staat“ bezeichnet, da „palästinensische“ „Künstler“ das Wort „Staat“ störte.

2006: Am 22. Februar wird berichtet, daß Human Rights Watch angesichts der Einschüchterung und Erpressung eines kleinen Landes, dessen Territorium (seine Botschaften) angegriffen wurde und des feigen Appeasements durch den „freien Westen“, – also angesichts einer Situation, die jener Anfang des Zweiten Weltkriegs gleicht – nichts besseres zu tun hat, als den „Streit“ um die Mohammed-Karikaturen zum Anlaß zu nehmen, die Menschenrechtssituation in Dänemark kritisch zu hinterfragen!

Die Vertreterin der New Yorker Menschenrechtsorganisation in Europa, Lotte Leicht, beklagte gegenüber der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau den „kleinen Rassismus“, der die Debatte in Dänemark bestimme. Mit Sorge blicke sie auf den „härteren Tonfall“ in der dänischen Politik. Sie bezog sich auf Stellungnahmen von elf ausländischen Botschaftern im vergangenen Jahr, die nach „Attacken“ rechtsgerichteter dänischer Politiker die anti-moslemische Atmosphäre beklagt hatten. Human Rights Watch werde zudem die dänischen Einwanderungsgesetze auf ihre Verträglichkeit mit internationalen Konventionen überprüfen.

Das ist ein typisches Beispiel, wie wohlmeinende und alles andere als unsympathische liberale Bewegungen dazu tendieren, aufgrund der für den „liberalen“ (linken) Geist typischen Tendenz alle Unterschiede zu negieren (Kontaktlosigkeit), sich in den Dienst der Organisierten Emotionellen Pest zu stellen. Daß an sich noble Menschen, die beispielsweise in der Tradition Sacharows stehen, sich letztendlich doch ganz offen auf die Seite der Sekundären Schicht stellen und wirklich alles tun, um die letzten Reste des Lebendigen zu Fall zu bringen, zeigte bisher der nazi-hafte Umgang derartiger Gruppen (und allgemein der linksliberalen Medien) mit Israel. Das ganze erinnert an Reichs Verwunderung, als er zwischen Anfang der 1930er und Anfang der 1950er Jahre mit wachsender Schärfe erkennen mußte, daß seine ärgsten, unerbittlichsten Feinde jene sind, die er ursprünglich für seine „natürlichen Verbündeten“ hielt: die „liberalen und aufgeklärten“ in Skandinavien und den USA.

Und so immer so weiter im Nachhall von „9/11“.

Der Islam spielt perfekt auf der Klaviatur des linksliberalen Seelenempfindens, das immer nur das Gute sieht. Das geben die Linksliberalen jedenfalls vor, tatsächlich geht es ihnen aber nur um eins: die bedrohliche körperliche bioenergetische Erregung soll eingeschränkt werden. Beispielsweise werden angesichts der Ausrufung des Kalifats in Irak und Syrien sofort Bilder über die hochstehende Kultur des mittelalterlichen Kalifats an die Wand gemalt, das Europa in Sachen Kultur, Aufklärung und Wissenschaft Europa ja sowas von überlegen gewesen sei. Das Schlachthaus wird romatisiert, während man für Demokratien wie Israel und die USA nur Verachtung und rabenschwarzen Zynismus übrig hat. Hier sieht man nie „das Gute“. Tatsächlich geht es auch gar nicht ums „das Gute“ (den bioenergetischen Kern), sondern ganz um Gegenteil darum, den bioenergetischen Kern, die besagte körperliche bioenergetische Erregung, auszuschalten. Ruhe soll sein!

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Die Emotionelle Pest aus dem Weltraum und der DOR-Notstand auf der Erde

5. März 2014

Was ist die Emotionelle Pest in ihrem Kern? Die Emotionelle Pest kann freie, spontane Bewegung und Pulsation nicht ertragen und versucht sie aus ihrer Umgebung zu beseitigen. Mehr, sie versucht sie zu vernichten, weil die Pest sich selbst nicht frei bewegen kann, nicht „mitpulsieren“ kann. Für sie bedeutet das pulsierende Lebendige unerträgliche Qualen! Letztendlich ist die Pest nichts anderes als abgestorbene, d.h. nicht mehr sich bewegende und pulsierende Orgonenergie auf der einen und lebendige Orgonenergie auf der anderen Seite, die sich gegenseitig ausschließen, da die eine die Existenz der anderen verunmöglicht:

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Je verDORter die Umwelt wird, desto mehr werden die Menschen, die in dieser Umwelt leben müssen, von dieser funktionellen Dynamik beherrscht.

Im EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 4, Oct. 1976, S. 18) deutet Jerome Eden in einer Besprechung von Alexander Solschenizyns Archipel Gulag einen solchen Zusammenhang für die Russische Revolution und ihre Folgen an:

Das gemeinsame Funktionsprinzip von Krankheit und Tod einer Person bzw. einer Nation ist DOR – tödliche Orgonenergie. Ist es bloßer „Zufall“, daß am 30. Juni 1908 eine atmosphärische Atomexplosion 20 Millionen Quadratkilometer der sibirischen Wälder der Tungus-Region zerstörte? Eine Explosion aus dem Weltraum, die einer 10-Megatonnen-Wasserstoffbombe entspricht!

„Für drei Nächte danach konnten Photographen in Moskau ohne künstliches Licht Bilder schießen und Leute in Paris und London konnten in dem seltsamen Licht, das den Nachthimmel erfüllte, lesen. … Nach intensiver Forschung kommen mehr und mehr sowjetische Wissenschaftler, unter ihnen Dr. Ziegel, zu einer noch erstaunlicheren Erklärung. Was auch immer es war, das die Tungus-Explosion verursacht hat, habe es kurz vor der Explosion seine Geschwindigkeit verlangsamt und seine Richtung geändert. War dieses gesteuerte Etwas ein UFO? Wenn nicht, was war es dann?“ (aus The ESP Papers von Ostrander und Schroeder, NY 1976).

Eine unglaubliche Atomexplosion aus dem Weltall im sowjetischen Sibirien 1908! Die eine unglaubliche Verschmutzung mit ORANUR und DOR mit sich brachte und zum physischen und moralischen Verfall von Millionen beitrug? Ein einleitender Angriff von Außerirdischen [1976] vor 68 Jahren? Und mit der anhaltenden DORisierung unserer Mutter Erde, gibt es keine Zweifel, daß wir bald mit einem planetarischen Archipel Gulag konfrontiert sein werden, wenn wir nicht aufwachen!

In der gleichen Nummer (S. 11) vergleicht Eden den Roten Faschismus mit den UFOs bzw. deren Piloten. Beide würden „verschwörerisch“ im Verborgenen agieren, mit Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle operieren, Wettermodifikation militärisch nutzen, „Strahlenwaffen“ anwenden (es geht um die damalige Bestrahlung der US-Botschaft in Moskau mit Mikrowellen). Spannungen schüren. So tun, als sei man für die „friedliche Koexistenz“, während man tatsächlich die Übernahme des Planeten vorbereitet. Und schließlich seien die Roten Faschisten, „in empörenden Spionageaktivitäten aktiv gewesen, um Wilhelm Reich zum Schweigen zu bringen und orgonomische Geheimnisse zu stehlen“. Während Außerirdische „Reichs ORANUR- und die ORUR-Wüsten-Forschungsexpedition verfolgten und ausspionierten, WRs Mitarbeiter paralysierten und absichtlich die Operationen zur Umkehr der Verwüstung und zur Beseitigung von DOR behinderten“.

Auf ähnliche Weise könnte man das beschreiben, was nach Reichs Tod 1957 geschehen ist. Reich sah sich damals in einem verzweifelten Kampf gegen die zunehmende DORisierung der Erde nicht zuletzt durch UFOs. Kann es sein, daß die Entwicklung der antiautoritären Gesellschaft seit etwa 1960 auf das zunehmende DOR zurückgeht? Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß immer weniger spontane Bewegung ertragen wird und alles getan wird, sie zu unterbinden. Das fängt damit an, daß die lokale Selbststeuerung (örtliche Autoritäten) durch eine zentrale Befehlsstelle ersetzt wird („Sozialdemokratie“) und endet in einem generellen Meinungsterror („political correctness“), der mittlerweile den Kern unserer Existenz erreicht hat: die Genitalität selbst ist tabuisiert, sie ist potentiell „faschistisch“. Gleichzeitig wird uns „Selbstverwirklichung“ und „Mitsprache“ vorgegaukelt.

Es ist mehr als auffällig, daß die Agenten dieser Transformation exakt das von sich geben, was auch unsere angeblichen „Brüder aus dem All“ beständig verkünden: Friede, Spiritualität, Einheit. Ich erinnere an die 1970er und 80er Jahre und die flächendeckende Propaganda der Roten Faschisten der „DDR“ und UdSSR: soviel Frieden war nie. Weiße Tauben, atomwaffenfreie Zonen, Abrüstung, das weiche Wasser bezwingt den harten Stein, Pazifismus, Friede, Freude, Eierkuchen, Antiatom. Man vergleiche das heute mit dem Zeugs, das „gechannelt“ oder „Entführten“ mitgeteilt wird:

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Nicht das Private ist politisch, das Politische ist privat!

3. Juni 2013

Frägt man, was von Reich heute übriggeblieben ist, kommt oft die Antwort, daß, frei nach Reichs Schrift von 1934 Was ist Klassenbewußtsein? , „das Private politisch“ sei. Das war beispielsweise einer, wenn nicht der Leitspruch des Feminismus in den 1970er Jahren und gilt bis heute als Essenz der „Emanzipation“ etwa der Schwulen und anderer sexueller Minderheiten.

Das geht so weit, daß das Private, womit natürlich stets das Sexuelle gemeint ist, selbst zu einem politischen Kampfmittel wird. Man denke nur an den Christopher Street Day oder etwa groteske Gruppen wie „Fuck for Forest“. Die Gesellschaft wird mit dem Intimleben Schwerstgestörter belästigt. Reich wurde und wird immer wieder mit dergleichen in Zusammenhang gebracht, etwa „Orgasmen für den Frieden“. Deshalb zum Mitschreiben: Reich steht für das Gegenteil dessen, was diese „Sexrebellen“ vertreten!

Reich:

An die Stelle der Sexualisierung des politischen Lebens unserer Zeit sollte die Politisierung, also die gesellschaftlich korrekte Bewältigung des zerrütteten privaten Daseins treten. (Menschen im Staat, S. 183)

Die Sexualisierung des politischen Lebens analysierte Reich vor allem anhand der Nationalsozialisten, deren gesamte „Politik“ nichts anderes als ein einziger gigantischer „Christopher Street Day“ war. Selbst das Hakenkreuz-Symbol und die SS-Rune standen unterbewußt für den Geschlechtsakt. Siehe dazu meine Ausführungen in Der Blaue Faschismus. Was sagt etwa das bekannte „Friedenssymbol“ aus, das seit den 1960er Jahren wie kein anderes unsere Kultur symbolisiert? Siehe hier.

Die Sexualisierung des politischen Lebens wird erst dann beendet sein, wenn man erkannt haben wird, daß das politische Leben durch den Charakter bestimmt wird, also durch Struktur gewordene pervertierte Sexualität. Sexualität gehört ins Schlafzimmer, nicht in den Reichstag. Genital befriedigte Menschen haben einen freien Kopf und bewältigen ihr Leben selbst. Für sie ist Politik – politisch, d.h. es geht nüchtern um die Ausrichtung des bißchen Staates, den die Arbeitsdemokratie für ihr Funktionieren benötigt.

Solange Politiker die Politik mißbrauchen, um ihre mystischen („rechten“) bzw. mechanistischen („linken“) Impulse auszuleben, wird die Arbeitsdemokratie gefesselt bleiben. Schlagende Beispiele sind Adolf Hitler und Claudia Roth, die die Politik ausschließlich benutzten, um sich selbst zu verwirklichen, d.h. schlicht um sich auszuleben; sozusagen öffentliches Privatleben. Ihr öffentliches Ereifern, ist öffentliche Masturbation und sonst nichts! Oder man denke daran, wie sehr der nüchternen Margaret Thatcher der merkwürdig ekstatische Visionär Helmut Kohl auf den Wecker gegangen ist. Manche Politiker sind einfach nur obszöne Erscheinungen. Leider müssen wir alle für ihren Schweinkram blechen, beispielsweise für die verzückte „Vision“ eines vereinten Europas.

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