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Wilhelm Reichs Buch CHARAKTERANALYSE

2. August 2015

Reichs Charakteranalyse ist dreimal erschienen: das Original 1933, das Reichs Weiterentwicklung der Psychoanalyse zu einer Charakteranalyse (Gegenwart → Vergangenheit) dokumentiert, die zweite Auflage von 1945, die zusätzlich Material enthält, das zeigt, wie er direkt mit dem „orgonotischen System“ (Peripherie → Zentrum) im Menschen umgegangen ist und schließlich die dritte Auflage von 1949, die das gleiche für das „energetische Orgonom“ (Kopf → Becken) beschreibt. Hier präsentiere ich meine Übersetzung des Vorworts, das Reichs enger Mitarbeiter Theodore P. Wolfe seiner amerikanischen Übersetzung der Charakteranalyse 1945 vorangestellt hat.

1933 war die Veröffentlichung von Reichs Charakteranalyse ein Meilenstein der Psychoanalyse. Zu einer Zeit, als sich die Psychoanalyse immer mehr in metapsychologischen Spekulationen verfing, lag hier ein Buch vor, das auf soliden psychoanalytischen Prinzipien und auf präziser klinischer Beobachtung beruhte. Sowohl theoretisch als auch praktisch stellte es den ersten bedeutenden Schritt dar über die übliche Symptom- und Interpretationsanalyse hinaus. Theoretisch enthob es das Konzept „Charakter“ dem Bereich der Moralphilosophie und machte es zum Objekt wissenschaftlicher Untersuchung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Psychoanalyse nur den historischen Hintergrund einiger individueller Charakterzüge untersucht. Der „Charakter“ als solcher wurde als eine unwillkommene Komplikation betrachtet und wurde als „gut“ oder „schlecht“ im üblichen Sinne eingestuft, anstatt wissenschaftlich untersucht zu werden. Eine wissenschaftliche Charakterologie, die die Frage nach Art und Funktion der Charakterbildung und der Bedingungen der charakterlichen Differenzierung, d.h. die Entwicklung fest umrissener Charaktertypen beantworten würde, war nie in Angriff genommen worden.

In der Praxis haben die neuen Einsichten in die Funktion des Charakters zwangsläufig zu grundlegenden Veränderungen der therapeutischen Technik geführt. Der Akzent verschob sich vom unbewußten Material, das durch „freie Assoziation“ erlangt wird, zum Charakter des Patienten, d.h. zu seinem „charakteristischen“ Verhalten bei der Abwehr gegen die analytische Einsicht und das unbewußte Material. Die Bedeutung dieser Änderung in der Technik kann nur von jenen Therapeuten gewürdigt werden, die sich selber einer Charakteranalyse unterzogen haben und die die Technik in ihrer eigenen Praxis gemeistert haben. Sie machte Patienten einer Behandlung zugänglich, die zuvor unzugänglich geblieben wären. Sie setzte jenen deprimierenden langjährigen Analysen, insbesondere bei Zwangsneurosen, ein Ende, wo ein Übermaß unbewußten Materials ohne irgendeinen therapeutischen Nutzen erschlossen wurde, weil es der Analyse nicht gelang, die Affekte des Patienten zu mobilisieren. Dies lag wiederum in der Tatsache begründet, daß die Affekte größtenteils im Charakterpanzer gebunden waren, aus dem man sie nur durch die charakteranalytische Technik befreien konnte. Da diese Phänomene verstanden und therapeutisch nun gehandhabt werden konnten, wurden die therapeutischen Alibis überflüssig, daß „der Patient keine Besserung wolle“, weil er ein „unbewußtes Strafbedürfnis“ hätte, einen „Todestrieb“, etc.

Von vielen Psychoanalytikern wurde das Buch enthusiastisch begrüßt. Über seine technischen Anleitungen wurde gesagt, sie gehörten „zum klarsten und eindeutigsten (…), was die psychoanalytische Literatur bis jetzt hervorgebracht hat“ und „zum besten und reifsten, was über Psychotherapie gesagt worden ist.“ „Der Wunsch [nach therapeutischer Anweisung] muß wirklich sehr stark gewesen sein, geht man von dem Eifer aus, mit dem Reichs Buch und Ideen von den jüngeren deutschen Analytikern aufgenommen wurden.“ Zieht man jedoch die psychoanalytischen Veröffentlichungen und private Gespräche mit Psychoanalytikern in Betracht, war ein tatsächliches Verständnis der Charakteranalyse sehr gering. Hauptsächlich beruhte es darauf, daß man nicht – wie es viele versucht haben – die Charakteranalyse akzeptieren und anwenden kann, ohne die Orgasmustheorie anzuerkennen. Man kann nicht argumentieren, wie es so viele Psychoanalytiker tun: „Ja, die Charakteranalyse ist richtig, die Orgasmustheorie aber nicht.“ Da das unzweideutige therapeutische Ziel der Charakteranalyse die Etablierung der orgastischen Potenz ist, folgt daraus, daß die Charakteranalyse und die Orgasmustheorie untrennbar miteinander verknüpft sind. Jedoch sind die Konzepte „orgastische Potenz“ und „orgastische Impotenz“ noch überhaupt nicht in das psychoanalytische Denken eingedrungen. Ein Mann wird immer noch als „potent“ betrachtet, wenn er erektil und ejakulativ potent ist. Auch hört man oft das Argument, daß Theorie und Praxis nicht notwendigerweise miteinander verbunden sind; daß man die eine Art von theoretischem Konzept und eine andere Art von Praxis haben kann. Das ist ein gefährlicher Irrtum und Selbstbetrug. Denn wenn man die Orgasmustheorie nicht akzeptiert hat, nicht erkennt, daß die Grundlage der Neurose sexuelle Stauung aufgrund orgastischer Impotenz ist, wirkt sich das unvermeidlich auf die Praxis aus: dann ist das praktische Ziel der Therapie nicht die Herstellung der orgastischen Potenz, so daß sich die sexuellen Energien, die im therapeutischen Prozeß freigelegt wurden, ein anderes Ventil suchen müssen. Dies macht wiederum die Formulierung einer entsprechenden Theorie notwendig: die der „Sublimierung“ und der „Verurteilung“. Theorie und Praxis sind so untrennbar miteinander verbunden wie Orgasmustheorie und Charakteranalyse. Besondere Erwähnung gebührt einer speziellen Art und Weise die Charakteranalyse „anzuerkennen“: die Verwendung der Bezeichnung „Charakteranalyse“ für eine Technik die rein gar nichts mit ihr gemein hat. Das ist eine heimtückische Art und Weise neue Entdeckungen aus dem Weg zu räumen, die viele Parallelen in der Geschichte der Wissenschaft hat (vgl. „Character-analysis.“ Internat. Journal of Sex-economy and Orgone-Research 1, 1942, S. 90ff.).

Diese wenigen Anmerkungen mögen andeuten, warum das Buch ein Meilenstein der Psychoanalyse war. Es war auch ein Meilenstein der Sexualökonomie. Es erschien zu einer Zeit, als sich in Europa die politischen Ereignisse zuspitzten. Wie viele vorangegangene Veröffentlichungen Reichs sollte es im Verlagshaus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung, dem Internationalen Psychoanalytischen Verlag, publiziert werden. Es wurde bereits korrekturgelesen als Hitler an die Macht kam, woraufhin es der Verlag ablehnte, das Buch mit entsprechender Verlagsangabe zu veröffentlichen. Reich war als Antifaschist zu bekannt geworden. Zur gleichen Zeit plante die Vereinigung den Ausschluß Reichs, der im folgenden Jahr, 1934 wirksam wurde. Die erste Auflage seiner Massenpsychologie des Faschismus erschien 1933, die zweite 1934. Die Jahre um 1933 waren für die Sexualökonomie eine Zeit der Umorientierung, die Zeit als der Durchbruch von der Psychologie zur Biologie gelang. Die theoretische Notwendigkeit war von Freud formuliert worden und eine praktische Verwirklichung hatte 1927 Reichs Die Funktion des Orgasmus erahnen lassen, wo er zum ersten Mal die Verbindung zwischen Sexualität und Angst auf der einen Seite und dem vegetativen System auf der anderen Seite formuliert hatte. So kann man es nicht einem plötzlichen Wechsel in den Konzepten zur Last legen, sondern es ist das Ergebnis einer allmählichen und unvermeidlichen Entwicklung, daß nach der Charakteranalyse Reichs Veröffentlichungen nicht länger psychologischer Natur, sondern biologischer und neuerdings biophysikalischer Natur waren. Die Entwicklung der letzten zehn Jahre war so schnell, daß das Tempo oft sogar für jene ziemlich unbequem war, die es aus unmittelbarer Nähe verfolgt haben. Für die meisten Menschen, die der Entwicklung nicht Schritt für Schritt gefolgt sind, mag es sogar so erscheinen, als gäbe es einen Bruch, der schwer nachzuvollziehen ist. Dieser Schwierigkeit wurde Rechnung getragen, indem der gegenwärtigen Auflage als Anhang Psychischer Kontakt und vegetative Strömung beigefügt wurde, eine Monographie, die 1935 veröffentlicht wurde. Der wesentliche Inhalt von Experimentelle Ergebnisse über die elektrische Funktion von Sexualität und Angst, einer Monographie, die 1937 publiziert wurde, findet sich in Die Funktion des Orgasmus von 1942. Das betreffende Buch beinhaltet auch die wesentlichen Teile von Orgasmusreflex, Muskelhaltung und Körperausdruck, das ebenfalls 1937 veröffentlicht wurde; es führt in die Technik der charakteranalytischen Vegetotherapie ein. Zieht man das in letzter Zeit in unserem Journal veröffentlichte mit in Betracht, gibt es in englischer Sprache ausreichend Material, das es dem ernsthaften Studenten ermöglicht, den Schritten zumindest theoretisch zu folgen, die von der Charakteranalyse von 1933 zur Orgontherapie und Orgonbiophysik von heute führten.

Bereits in der ersten Auflage von 1933 hatte Reich in seinem Kapitel über den masochistischen Charakter Freuds Todestriebtheorie widerlegt, mit der Freud nicht nur das Selbstdestruktive, sondern allgemein das Destruktive im Menschen erklären wollte. Das ergänzte Reich in der dritten Auflage von 1949 mit einem Kapitel über den pestilenten Charakter (die Emotionelle Pest), in dem gezeigt wird, warum und wie sich das Destruktive in der Gesellschaft ausbreitet. Ähnlich wie der Masochist, der vorgibt Schmerzen erleiden zu wollen, tatsächlich aber von seinen sexuellen Spannungen befreit werden will, ohne „Schuld“ auf sich zu laden, tut der Pestilente so, als wolle er nur dein Bestes, tatsächlich will er aber Erregung aus der Umwelt verbannen, die in ihm unerträgliche Spannungen hervorruft. Das vorgeschobene Motiv ist nie das wahre Motiv! (In den neueren von Mary Boyd Higgins zu verantwortenden amerikanischen Ausgaben der Charakteranalyse wurden diese funktionellen Zusammenhänge unsichtbar gemacht, indem das Kapitel über die Emotionelle Pest nicht mehr Folgekapitel des Kapitels über den Masochismus ist, sondern an das Ende des Buches gestellt wurde! Tja, die Emotionelle Pest…)

Hier ein Beispiel für die Emotionelle Pest und wie sie mit der von Wolfe umschriebenen Bioenergetik zusammenhängt:

Prof. Dr. Walter Klockenbusch, Leiter der Geburtshilfe an der Universitätsklink Münster, klagt an: Seit 30 Jahren werden Medikamente eingesetzt, die vorzeitige Wehen hemmen und so Frühgeburten verhindern sollen, die intendierte Wirkung bleibt jedoch aus. Trotz übermäßiger Verabreichung von Wehenhemmern ist die Frühgeburtlichkeit in den letzten Jahrzehnten leicht angestiegen.

Um so schlimmer sind die Nebenwirkungen: es kommt zu Herzrasen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Nervosität, Erregung, Angstgefühlen, erhöhten Blutzuckerwerten; Herzinfarkte und Lungenödeme können die Folge sein.

Die Nebenwirkungen sind alles Symptome dessen, was Reich als „Sympathikotonie“ beschrieben hat. Siehe dazu Die Funktion des Orgasmus.

Warum das ganze? Vorzeitige Wehen ab der 28. Woche gehören doch zum normalen Rhythmus einer Schwangerschaft! D.h. die Gravida hat mehr oder weniger regelmäßig spontane rhythmische Muskelkontraktionen.

Und genau hier ist das Motiv für das irrationale Verhalten der Gynäkologen zu suchen: Die orgastisch impotenten Mediziner geraten in Panik und versuchen verzweifelt, die „unpassenden“ unwillkürlichen Zuckungen mit Medikamenten zu unterbinden. Wir haben es hier mit einem eindeutigen Beispiel für Emotionelle Pest zu tun: das geäußerte Motiv (die Verhinderung von Frühgeburten) ist nur vorgeschoben – ganz im Gegenteil wird auf sadistische Weise nur Schaden angerichtet.

(Selbstverständlich haben Wehenhemmer auch eine eng begrenzte rationale Funktion, um in speziellen Fällen die Geburt um bis zu 48 Stunden herauszuzögern, so daß beispielsweise die Lungenatmung des Fötus mit speziellen Medikamenten aktiviert werden kann.)

Von Anfang an zu Krankheit und frühem Tod verurteilt

10. April 2015

Bislang wurde vor allem der Einfluß von Wochenbettdepression auf die Entwicklung von Kindern untersucht. Nun wurde von der Cardiff University, dem King’s College London und der University of Bristol in einer Langzeitstudie anhand von 120 Jugendlichen untersucht, welchen Einfluß eine Depression der Mutter während der Schwangerschaft auf das Leben ihrer Kinder hat. Dazu wurden die Mütter während der Schwangerschaft, nach der Geburt, und als ihre Kinder 4, 11 und 16 Jahre alt waren, interviewt.

Bei Müttern, die während der Schwangerschaft an Depressionen leiden, ist es viermal so wahrscheinlich, daß sie Kinder haben, die mit 16 gewalttätig sind. Das trifft sowohl auf Jungen als auch auf Mädchen zu. Auch zeigte sich, daß das eigene antisoziale Verhalten der Mütter, als sie Teenager waren, es wahrscheinlich macht, daß sie bei einer späteren Schwangerschaft unter Depressionen leiden werden.

Andere Faktoren neben dieser Verbindung zwischen der Depression in der Schwangerschaft und der Gewalttätigkeit der Jugendlichen konnten als Erklärung ausgeschlossen werden. Was hinter dieser offensichtlichen Kausalität steckt, können die Forscher jedoch nicht sagen.

Reich stellte sich die prä- und postnatale Entwicklung ungefähr wie folgt vor: Ab der neunten Schwangerschaftswoche werden die Bewegungen des Embryos zum ersten Mal koordiniert und harmonisch. Die Keimentwicklung ist dann mit der „Zusammenfassung aller Bio-Funktionen zu einem einheitlich, koordinierten Bio-System etwa im 10.-12. Lebensmonat“ nach der Geburt abgeschlossen (Der Krebs, Fischer TB, S. 398). Dies sei, so Reich weiter, die „kritische Periode“ für das spätere bioenergetische Funktionieren.

Die „kritische Periode“ der „psychischen“ Entwicklung liegt etwa zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr; sie ist in ihrem Ausgang weitgehend von dem Ablauf der biophysikalisch kritischen Phase bestimmt. (ebd.)

Diese Periode, die der „ödipalen Periode“ in der Psychoanalyse entspricht, hat Reich auch als „erste Pubertät“ bezeichnet. Mit der eigentlichen Pubertät ist die Entwicklung des Charakters endgültig abgeschlossen.

Reich sieht eine bruchlose Kontinuität in der bio-emotionalen Entwicklung des Menschen zwischen dem frühen Embryonalstadium, über die Geburt und die psychosexuelle Entwicklung, bis zum Abschluß der Pubertät. In der Pubertät kommt es mit der Sexualreife zum größten bioenergetischen Schub, der die Grundkonflikte in ein scharfes Relief setzt.

Bereits im Uterus sind Kinder depressiver Mütter in einer Art „trostlosen bioenergetischen Wüste“ herangereift. Jeder weiß, wie das ist, wenn man mit einem Depressiven ständig auf Tuchfühlung ist: man kann sich der negativen Einwirkung des fremden bioenergetischen Systems auf das eigene System kaum entziehen. Um wie viel mehr muß dies auf das sich entwickelnde Embryo einer depressiven Schwangeren zutreffen! Es ist nur natürlich, daß ein Mensch, der so schon vor der Geburt herangereift ist, sich in seiner Jugend entsprechend dem bioenergetisch eingeprägten Gefühl von innerer Leere und Hoffnungslosigkeit verhalten wird.

Aufgabe der Orgonomie ist es, den Teufelskreis, diese „bioenergetische Ansteckungskette über die Generationen hinweg“, zu durchbrechen.

Auch zeigen diese Forschungsergebnisse erneut, wie eng doch die Themen von Der Krebs und Die sexuelle Revolution miteinander verwoben sind.

Wie bereits in diesem Blog erwähnt, hängt Altern mit kürzeren Telomeren zusammen, den „Kappen“ am Ende der Chromosomen. Die Länge der Telomeren ist ein Maß des biologischen Alterns, weil sie mit jeder Zellteilung kürzer werden. Kürzere Telomeren hängen mit kardiovaskulären Erkrankungen, Krebs und anderen Alterserscheinungen zusammen.

Im Zusammenhang mit meinen Ausführungen über Telomere verwies 2010 Heiko Lassek in einem Leserbrief auf Gerald Hüther: Biologie der Angst (über physiologische und genetische Veränderungen). Lassek: „Hüther war im persönlichen Gespräch gegenüber Wilhelm Reich sehr offen – er eröffnete unsere Veranstaltungsreihe ‚Was ist Leben‘ am 04.02.[2010].“

Audrey Tyrka und ihre Kollegen vom Butler Hospital und der Brown University, Rhode Island untersuchten die DNA von gesunden Erwachsenen, die in ihrer Kindheit physisch oder emotional mißhandelt worden waren. Die Forscher fanden bei ihnen kürzere Telomeren, als bei denjenigen, die eine gute Kindheit hatten.

Tyrka zufolge deuten diese Forschungsergebnisse an,

daß frühe Einwirkungen auf die Entwicklung tiefgreifende Auswirkungen auf die Biologie haben, die Zellmechanismen auf einem sehr grundlegenden Niveau beeinflussen und sogar zu beschleunigter Alterung führen können.

Idan Shalev und seine Kollegen von der Duke University in Durham und seine Kollegen konnten nachweisen, daß mißhandelte Kinder mit vorzeitig gealterten Chromosomen ins Leben starten:

Gewalterfahrungen in der Kindheit nagen an den Telomeren, den Schutzkappen der Träger des Erbgutes. Diesen Zusammenhang konnten Forscher nun bei fünf- bis zehnjährigen Kindern nachweisen, die Misshandlungen erleiden mussten. Verkürzte Telomere gelten als ein Zeichen der Alterung und sind mit einem erhöhten Risiko für Erkrankungen und einer verkürzten Lebenserwartung verbunden.

Derartige grundlegende Schädigungen des Lebendigen können sogar bereits im Mutterleib beginnen.

Der medizische Orgonom Michael A. Ganz führt dazu aus, daß bei einer Schwangerschaft der Energie- und Erregungspegel der Frau stark ansteigt. Ist sie chronisch gepanzert oder findet sie während der Schwangerschaft keine sexuelle Erleichterung, entwickelt sie starke Angst.

Der Kontakt und die orgonotische Strömung können ganz verschwinden und der Fötus wie ein fremder Eindringling innerhalb des mütterlichen Körpers erfahren werden. Das kann bewußt sein und bis zu dem Punkt fortschreiten, daß die Frau Haß auf den Fötus entwickelt und versucht ihn abzutreiben. Unter derartigen Umständen ist mit Sicherheit die Pulsations-Funktion verschwunden, die bioenergetische Abfolge von Kontraktion und Expansion sowohl innerhalb der Mutter als auch innerhalb des Fötus. Unsere klinischen Erfahrungen weisen darauf hin, daß dieses Schwinden von Pulsation den Fötus für biopathische Erkrankungen später im Leben anfällig machen kann. Im Journal of Orgonomy berichtete ich von einem Fall einer schwerwiegenden Lähmung, die im Verlauf der Therapie aufgetreten ist. Auch einige andere Therapeuten berichteten über ernste Erkrankungen während der Therapie bei Patienten, die eine ähnliche Panzerung zeigten. In jedem dieser Fälle gab es Hinweise darauf, daß die Mütter der Patienten ihre Kinder nicht wollten; daß sie aktiv und bewußt die Schwangerschaft ablehnten und sie abtreiben wollten. (M. Ganz: „Functional Child-rearing“, Journal of Orgonomy, 10(2), November 1976)

Bei dem von Ganz erwähnten Artikel handelt es sich um Ganz: „Anorgonotic Paralysis as a Complication of Orgone Therapy“, Journal of Orgonomy, 8(1), November 1974.

Streß während der Schwangerschaft kann die Gefahr für Asthma beim Kind erhöhen. Forscher der Harvard Medical School in Boston untersuchten Unterschiede von Immunmarkern im Nabelschnurblut zwischen Kindern von Müttern, die in einer Umgebung mit einem hohen Streßfaktor leben und solchen mit einem niedrigen. Sie fanden große Unterschiede, die mit einem erhöhten Asthmarisiko für die Kinder verbunden sein können. Entsprechendes wurde vor kurzem bei Labormäusen an der Harvard School of Public Health in Boston nachgewiesen.

Malträtierte Embryos, Säuglinge, Kinder und Jugendliche

22. Dezember 2014

Seit es „Retortenbabys“ gibt, wird uns versichert, daß bei ihnen das Risiko von Entwicklungsstörungen nicht höher läge als bei der natürlichen Befruchtung. 2002 haben jedoch Forscher des Johns-Hopkins-Krankenhauses in Baltimore festgestellt, daß bei jenen Kindern, die aus einer Befruchtung im Reagenzglas hervorgegangen sind, das sogenannte Beckwith-Wiedemann-Syndrom sechsmal häufiger auftritt. Dieses Syndrom ist eine normalerweise extrem seltene Entwicklungsstörung, bei der es zum übermäßigen Wachstum einzelner Organe oder Körperteile kommt.

In der Folgezeit gab es Studien, die zu belegen schienen, daß kein größeres Fehlbildungsrisiko vorliegt. 2008 mußte das Deutsche Ärzteblatt jedoch zugeben, daß es zumindest vorläufige Hinweise für eine Risikoerhöhung für Fehlbildungen bei Kindern gibt, die künstlich gezeugt wurden. „Hier besteht weiterer Forschungsbedarf.“ 2009 verwies DocChec News auf eine kanadische Studie, die zeigte, „daß Babys, die auf dem Labortisch entstanden sind, zu rund 60 Prozent häufigereine Veränderung aufweisen als natürlich gezeugte Kinder.“

Es wird angeführt, daß das erhöhte Fehlbildungsrisiko, das sich nach künstlicher Befruchtung zeigt, nicht von der Technik abhängt, sondern vor allem von den Paaren und deren „Subfertilität“ auszugehen scheint. „Womöglich hat es dieselben Ursachen wie der unerfüllte Kinderwunsch.“

Das klingt etwas anders in einem Artikel, der Anfang dieses Jahres im British Medical Journal erschienen ist:

Es ist auch Besorgnis hinsichtlich der langfristigen Gesundheit der Kinder aufgekommen, die durch IVF (In-vitro-Fertilisation) geboren wurden. Ansonsten gesunde Kinder, die durch IVF gezeugt wurden, haben höheren Blutdruck, Adipositas, einen erhöhten Blutzuckerspiegel und mehr generelle vaskuläre Fehlfunktionen als Kinder, die natürlich gezeugt wurden.

Diese Effekte scheinen auf das IVF-Verfahren selbst zurückzugehen, statt auf die zugrundeliegende Subfertilität. Tierversuche haben epigenetische und entwicklungsbedingte Anomalien nach künstlicher Reproduktion gezeigt, was weiteren Anlaß zum Nachdenken gibt.

Ganz offensichtlich ist, ähnlich wie beim Krebs, durch die mangelnde orgonotische Ladung zum Zeitpunkt der Befruchtung die organisierende und koordinierende Funktion der organismischen Orgonenergie von Anfang an gestört. (Reich hat bereits 1921 [!] in diesen Bahnen gedacht. Siehe dazu die Chronik der Orgonomie.)

Ein weiteres Beispiel für aus mechanistischer Sicht kaum greifbare Veränderungen in der energetischen Entwicklung des Embryos sind Ultraschalluntersuchungen.

Eine an Labormäusen unternommene Studie (Pasko Rakic et al., Yale Medical School in New Haven, Connecticut) hat 2006 gezeigt, daß Ultraschalluntersuchungen die Entwicklung des Gehirns beeinflussen. Die schwangeren Mäuse waren zweimal 30 Minuten Ultraschall ausgesetzt worden – wie bei menschlichen Gravida üblich. Bei Obduktion der neugeborenen Mäuse stellte man fest, daß 6% der Gehirnzellen während der embryonalen Entwicklung nicht dorthin gewandert waren, wo sie normalerweise hingehören.

Andere Studien weisen darauf hin, daß Ultraschalluntersuchungen für ein überproportional häufiges Auftreten von Linkshändigkeit, eine verzögerte Sprachentwicklung und sogar genetische Defekte verantwortlich sein könnten.

Natürlich wurde, ähnlich wie bei der Diskussion um die extrakorporale Befruchtung, in der Folgezeit das Risiko wieder relativiert oder ganz in Abrede gestellt. Man lese dazu jedoch den ausgezeichneten Artikel „Gefahr für Ungeborene“ auf www.zentrum-der-gesundheit.de!

Mangels orgonotischen Kontakts vertraut die gepanzerte Maschinenzivilisation nicht mehr den eigenen Gefühlen, sondern invasiven technischen Apparaturen, mit deren Hilfe sie selbstregulative Prozesse überwachen und kontrollieren will, damit alles „sicher“ ist – d.h. keine beängstigenden bioenergetischen Impulse durchbrechen. Wir suchen nach „Sicherheit“ und verlassen uns auf die Maschinen – und zerstören damit das Lebendige in uns endgültig.

Eva Reich sagt etwas sehr Interessantes über das Aufstoßen, spielt das „Bäuerchen machen“ doch eine prominente Rolle im Leben der Babys. Viele Mütter sind richtiggehend besessen davon – nicht ohne lebensfeindlichen Grund:

Man muß erklären, daß der erste Teil der Fütterung die Hungerphase der Fütterung ist und daß, nachdem das Baby genug gegessen hat, es sehr in sich geht, die Augen schließt und dann mit der Lustphase der Fütterung abschließt; es hält ein und sinkt zurück, hat einen oralen Orgasmus. (…) Nach dem oralen Orgasmus entspannt sich das Baby, sinkt zurück und schläft. Wenn man das Kind mit Aufstoßen unterbricht, erzeugt man einen Teufelskreis. Wenn man auf halbem Weg durch die Fütterung, wenn die Lustphase beginnen sollte, das Baby nimmt und [es auf den Rücken klopft], kontrahiert das Baby und das Zwerchfell wird angespannt; sie bekommen Schluckauf und „Koliken“. Wenn Sie ein Baby mit Koliken haben, müssen sie das Zwerchfell entspannen, wenden sie sehr leichte Massage den Rücken hinunter an, und Sie müssen der Mutter erklären, daß, wenn er eine Luftblase hochsteigen lassen muß, es von allein geschehen wird. Dann ist alles, was man zu tun hat, es aufrecht zu halten. Stellen Sie nur sicher, daß es aufrecht sitzt und reiben sie den Rücken sehr sanft oder hängen Sie es über ihre Schulter. Geben Sie ihm keinen Klaps. Dann wird es rülpsen und das Füttern kann weitergehen, aber im Idealfall gibt es keine Pause zum Aufstoßen, das Baby wird ohne Unterbrechung gefüttert und nach der Fütterung können Sie es aufrecht halten und etwas wird hochsteigen. (Eva Reich: „Prevention of Neurosis: Self-regulation from Birth On“, Journal of Biodynamic Psychology, No. 1, Spring 1980)

Reich war schockiert, als er 1942 in den Parks von New York etwas vollkommen Abwegiges beobachten mußte: es war Mode geworden, Babys in den Kinderwagen auf den Bauch zu legen. (N.N.: „Disastrous Fads in Infant Upbringing“, International Journal of Sex-Economy and Orgone Research, November 1942, S. 276-278; wiederveröffentlicht 1983 in Children of the Future, New York 1983, S. 136-139.) Ein Hohlkreuz, lebenslange Rückenprobleme und Sexualstörungen sind vorprogrammiert. Das habe ich bereits in Projekt „Kinder der Zukunft“ diskutiert.

Der Rücken wird entgegen dem energetischen Orgonom verkrümmt.

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Ich erwähne es erneut, weil ich selbst wieder gehäuft beobachte, daß Babys wie kleine Robben durch die Gegend gekarrt werden. Es scheint geradezu ein Modetrend zu sein.

Eine Studie von Carl E. Hunt, et al. vom National Heart, Lung and Blood Institute (Bethesda, Maryland) zeigt eine Reduktion der Infektionsrate bei Babys, die in Rücken- oder Seitenlage statt auf dem Bauch schlafen. Die Forscher hatten die Daten von 3733 Kindern analysiert, bei denen die Eltern für den 1., 3. und 6. Lebensmonat die jeweils gleiche Schlafposition angegeben hatten. Daneben wurde überprüft, wie oft die Kinder erkrankt waren. Babys, die in Bauchlage schliefen, waren 40% häufiger von Fieber betroffen. Es wird vermutet, daß die wärmere Atemluft Infektionen von Ohren und Atemwegen begünstigt.

Hierzulande ist der Plötzliche Säuglingstod die häufigste Todesursache bei Kindern im ersten Lebensjahr. Die Ursache ist ungeklärt, man spekulierte sogar über genetische Hintergründe… In den Niederlanden hingegen sank die Zahl der Fälle zwischen 1984 und 2004 um 90 Prozent. Das liegt einfach daran, daß den Eltern empfohlen wurde, ihr Kind zum Schlafen nicht auf den Bauch zu legen.

Ein weiteres Folterinstrument, der Schnuller, wurde vor 65 Jahren erfunden.

Schlapp und ruhebedürftig wie wir sind, versuchen wir unsere nach Kontakt und liebevoller Zuwendung schreienden Babys mit Schnullern ruhigzustellen. Der Ersatzkontakt Dauernuckeln kann, man frage einen beliebigen Kinderarzt, jedoch zu Karies, Zahnfehlstellungen und Störungen in der Sprachentwicklung führen. Es kann außerdem zu Ohrinfekten mit nachfolgender Hörbeeinträchtigung, Mandelentzündungen und adenoiden Wucherungen („Polypen“) kommen. Am besten ist es, Säuglingen den Schnuller von Geburt an vorzuenthalten. Spätestens ab dem 7. Lebensmonat sollte er ganz tabu sein.

Insbesondere sollte zu denken geben, daß die Anlage für Sinusitis schon früh durch den Schnuller verankert wird. Durch das ständige Schnullern werden die Nebenhöhlen schlecht belüftet und sind ständiger Keimüberflutung ausgesetzt. Chronische Nasennebenhöhlen-Entzündungen sind eine Volksseuche, die, wie Alexander C. Chester vom Georgetown University Medical Center in einer Studie feststellte, ursächlich mit chronischen Ermüdungszuständen verbunden sind.

Nicht nur das: Schnuller fördern das Suchtpotential des Menschen erheblich:

Wer seinem Baby unhinterfragt bei jeder Unruhe den Gummischnuller in den Mund schiebt, ahnt meist nicht, was er damit möglicherweise bis zum Lebensende des Kindes anrichtet: Er fördert Alkohol-, Tabak-, Drogen und Eßsucht. Dagegen gilt: Lange gestillte Säuglinge rauchen und trinken später bedeutend seltener als nicht oder nur kurz gestillte Kinder, ihr Risiko für Übergewicht schwindet mit jeder weiteren gestillten Woche. Muttermilch ist die allerbeste Suchtprophylaxe.

Amerikanische Forscher haben festgestellt, daß langjähriges Nuckeln das Risiko für Sprachstörungen erhöht.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, daß sich Anatomie und Funktion des Sprechapparats verzögert entwickeln, wenn Kleinkinder über den normalen Stillzeitraum hinaus an Schnullern oder anderen Gegenständen saugen. Die Forscher um Mary Parada interessierte nun die Frage, inwieweit die dauerhafte Verwendung von Schnullern und Co auch Sprachstörungen verursachen kann. (…) Kinder, die drei Jahre oder länger an einem Schnuller oder Daumen nuckelten, hatten dreimal häufiger Sprachstörungen als Kinder, die bereits früher entwöhnt worden waren. Eltern sollten sich also gut überlegen, ob sie ihr Kind an einen Schnuller gewöhnen wollen.

A.S. Neill ist aufgefallen, daß die Schüler in Summerhill, im krassen Gegensatz zu öffentlichen Schulen, nicht unter Akne leiden. Neill:

Wenn ich Glück für so wichtig halte, dann deshalb, weil ich Entfaltung für wichtig halte. Es ist besser, frei und zufrieden zu sein und nicht zu wissen, was ein Dezimalbruch ist, als Prüfungen zu bestehen und das Gesicht voller Pickel zu haben. Im Gesicht eines freien und glücklichen Jugendlichen habe ich noch nie Pickel gesehen. (Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung, S. 321)

Akne bei Jugendlichen ist direkter Ausdruck einer bioenergetischen Kontraktion:

Amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt, warum die Haut bei Streß eher zu Entzündungen und Pickeln neigt: Die Menge an körpereigenen antimikrobiellen Substanzen in der oberen Hautschicht nimmt rapide ab, konnten sie in einer Studie an Mäusen zeigen. Verantwortlich dafür sind wahrscheinlich die erhöhten Streßhormonlevel, die den Transport der im Körper produzierten Antibiotika in die Haut stören.

Die Sünden der Väter

12. Dezember 2014

Reich ist davon ausgegangen, daß die Charakterstruktur bereits im Mutterleib vorgeprägt wird, d.h. von den orgon-energetischen Verhältnissen im Uterus abhängt. Elsworth F. Baker meinte, daß nicht nur Schizophrenie, sondern wahrscheinlich generell alle Charaktertypen nicht nur durch Entwicklungsstörungen in der Gebärmutter, sondern vielleicht auch genetisch bedingt sind. Der genetische Einfluß bei der Schizophrenie steht mittlerweile außer Zweifel.

Ein entscheidender Einflußfaktor wurde bisher weitgehend übersehen: die Qualität des Spermas. Brian M. D’Onofrio (Indiana University) et al. haben die älteren und jüngeren Kinder von Vätern verglichen und dabei festgestellt, daß:

Im Vergleich mit den Kindern von jungen Vätern im Alter von 20 bis 24, hatten jene, die von den selben Männern gezeugt wurden, wenn diese 45 Jahre oder älter waren, das doppelte Risiko eine Psychose zu entwickeln, das Leitsymptom der Schizophrenie; mehr als dreimal so groß war die Wahrscheinlichkeit der Diagnose Autismus und die Wahrscheinlichkeit der Diagnose einer Aufmerksamkeitsstörung war etwa 13 mal größer. Tendenziell hatten sie auch mehr mit der Schulbildung und mit Drogenmißbrauch zu kämpfen.

Es ist wohl kaum zu viel Spekulation, wenn man das mit der verminderten orgonotischen Ladung und damit einhergehenden Schädigung der Spermien in zunehmendem Alter in Verbindung bringt, zumal alle anderen Faktoren (etwa der unterschiedliche Erziehungsstil) weitgehend ausgeschlossen werden konnten.

Reich zufolge hat die Psychoanalyse durch die Erforschung der libidinösen Entwicklung des Kindes die Rolle der Vererbung eingeschränkt. Der Erblichkeitsfaktor sei vor allem in der konstitutionellen Hervorhebung der erogenen Zonen gegeben. Reich konnte dann weiter als die Psychoanalyse zurückgehen bis zur Geburt, da er die „Organsprache“, die „Ausdruckssprache des Lebendigen“ sprach. Indem er die Panzerung der Mutter betrachtete, und über die Bionenforschung („T-Bazillen“, die von der Mutter auf den Embryo übergehen), richtete sich sein Augenmerk sogar auf das intrauterine Leben.

Die orgonotische Ladungsfähigkeit des Uterus übertrage sich auf den Embryo,

der ja nur einen Funktionsteil der Uterusschleimhaut bildet. (…) Auf diese Weise läßt sich zum ersten Male ein Teil des Riesenproblems der „Charaktervererbung“ fassen. (…) Der „Erblichkeitsfaktor“ wäre somit als quantitativer Energiefaktor prinzipiell faßbar (Der Krebs, Fischer TB, S. 396).

Mit der Betrachtung des orgonotischen Zustandes des Uterus ist Reich zufolge

der mechanistisch mystischen Erblehre ein weiteres Stück ihrer Domäne entwunden und der funktionellen Pathologie eingeordnet. Es liegt nicht mehr eine unkontrollierbare „erbliche Keimschädigung“ vor, die das Kind mit „Krebsanlagen“ „belastet“, sondern wir haben es mit veränderlichen Lebensfunktionen, mit Energiequantitäten und Pulsationsstörungen zu tun. (ebd.)

1968 mußte der Orgonom Robert A. Dew zwar einräumen, daß es unzweifelhaft genetische Erkrankungen gibt, wies aber auch darauf hin, daß der ständige Bezug in der Literatur auf die Häufung von Krankheiten in Familien ebensogut auf charakteranalytische Zusammenhänge deuten könne. Von Anfang an habe Reich darauf hingewiesen, wie die Familie den Charakter formt und so Biopathien „vererbt“ werden. In diesem Zusammenhang weist Dew auch auf die direkte Einwirkung durch den Uterus der Mutter hin („The Biopathic Diathesis: The Uterus and Heredity: The Biopathic Process and Intrauterine Development“, Journal of Orgonomy, Vol. 2, No. 2, November 1968, S. 160-162).

Das ist heute wissenschaftlich unbestritten. Es bleibt nur die Frage der Gewichtung. Neuerdings gibt es Belege dafür, daß sogar die Lebensgewohnheiten (also nicht nur das bloße Alter!) des Vaters über „neben-genetische“ (epigenetische) Mechanismen die Nachkommenschaft beeinflussen.

Australische Forscher haben Rattenmännchen gemästet und festgestellt, daß deren weibliche Nachkommen unter diabetes-ähnlichen Störungen ihres Stoffwechsels litten, einer Art von „prä-diabetischem Zustand“. (In Reichs Begrifflichkeit also eine Biopathie vererbt worden war.)

Zwar wäre man höchstwahrscheinlich zum selben Ergebnis gekommen, hätte man die Mütter zu verfetteten Diabetikerinnen gemacht, doch dann könnte man nicht zwischen Erblichkeit im eigentlichen Sinne und der Beeinflussung des Embryos während der Schwangerschaft unterscheiden.

Der Vater ist sozusagen aus dem Rennen. Seine Spermien befruchten die Eizelle und danach ist der Vater weg. Also da muß ein anderer Effekt vorliegen, der irgendwie über die Spermien kommt, der aber nicht genetisch sein kann, weil er ja vom Verhalten kommt.

Hier kommt ein Faktor ins Spiel, der schon des öfteren in diesem Blog erwähnt wurde: Methylgruppen, die am Erbgut anhaften und die Genaktivität steuern. Durch ihr Verhalten beeinflussen Väter zwar nicht ihre Gene jedoch die „Methylierungen“, die ebenfalls vererbt werden.

Im Nachhinein scheint es so zu sein, daß beide Parteien recht hatten: sowohl die Genetiker, für die die Gene nicht beeinflußt werden können (abgesehen von krankhaften Mutationen), als auch der bekennende Lamarck-Anhänger Reich, der die Genetik radikal ablehnte. Nachdem zunächst die eine Partei für ihre Theorien immer neue Belege fand, wie Dew einräumen mußte, ist nun die zweite Partei an der Reihe, wobei sich beide Sichtweisen überraschenderweise hervorragend ergänzen. Die Epigenetik würde ohne die Genetik gar nicht funktionieren und die Genetik würde, angesichts von Forschungsergebnissen wie dem oben beschriebenen, ohne Epigenetik in eine Krise geraten.

Jetzt ist die entscheidende Frage, was das Gemeinsame Funktionsprinzip von Genetik und Epigenetik ist. In beiden Fällen wird Erfahrung (das Nacheinander, Zeit t) zur Struktur (das Hintereinander, Länge L). Während in der DNA unauslöschlich unsere Phylogenese von den Einzellern über die Fische bis hin zu den Humanoiden eingeschrieben ist, scheint die Methylierung nach wenigen Generationen wieder zu „verwaschen“ (zum Glück!). Der erstere Vorgang scheint weitgehend nach den Gesetzen der Mechanik abzulaufen (Schädigungen der DNA und Auslese des zufällig Brauchbaren), während in der Methylierung sicherlich „plasmatische Funktionen“ zum Ausdruck kommen, wie Reich sie in den 1930er Jahren beschrieben hat.

Ziel der Orgonomie muß es sein spezifischer zu werden und zu ergründen, ob folgender Rahmen wirklich Sinn macht:

Das erinnert stark an die Triade aus Psyche, Soma und Bioenergie. Die Epigenetik würde dann mit ganzheitlichen Funktionen in Zusammenhang stehen (entsprechend dem psychischen, vorübergehenden „Ich fühle mich glücklich!“), die Genetik mit Teilfunktionen (entsprechend dem somatischen, dauerhaften „Meine Leber schmerzt!“). Wie die Bioenergie auf diese beiden Funktionen konkret einwirkt (Pulsation, Kreiselwelle, Überlagerung, etc.), wird zu eruieren sein. Der „Erbcode“ erinnert beispielsweise an das Muster von Spektrallinien.

Reich schrieb 1937 in seinem Aufsatz „Der dialektische Materialismus in der Lebensforschung“:

Die Erbwissenschaft (…) hat, entsprechend dem Kegel, der auf der Spitze steht, höchst vereinzelte Erbbefunde mit einem riesigen Wust an Hypothesen und Theorien überbaut (…). Man stellt sich etwa vor, daß die Eigenschaften der höheren Organismen ebenso wie die der niederen angeboren sind, angeleggt im Keimplasma in Form von stofflich gedachten „Genen“. Die Eigenschaften also seien ewig und unveränderlich. Diese Biologie ist in ihrem Grundzug konservativ, mögen ihre Vertreter, jeder für sich, auch die fruchtbarsten Einzelergebnisse bringen. Sie zerteilt den einheitlichen Lebensstrom künstlich in Fächer, wo die einzelnen Zweige des einheitlichen Lebens fein säuberlich geordnet und beschrieben eingekapselt sind. Man sucht im allgemeinen nicht nach Prozessen, Funktionen, Veränderlichkeit, sondern nach Stoffen und chemischen Reaktionen, was an sich nicht falsch wäre, wenn es in einen allgemeinen Funktionszusammenhang hineingestellt wäre. (Hervorhebungen hinzugefügt).

Orgontherapie: Die Anwendung des funktionellen Denkens in der medizinischen Praxis (Teil XVI: Kinder und Jugendliche) (Teil 4)

27. Juni 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Charles Konia: Orgontherapie: Die Anwendung des funktionellen Denkens in der medizinischen Praxis (Teil XVI: Kinder und Jugendliche) (Teil 4)

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Orgontherapie: Die Anwendung des funktionellen Denkens in der medizinischen Praxis (Teil XVI: Kinder und Jugendliche) (Teil 2)

17. Juni 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Charles Konia: Orgontherapie: Die Anwendung des funktionellen Denkens in der medizinischen Praxis (Teil XVI: Kinder und Jugendliche) (Teil 2)

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Gekreuzigt schon im Mutterleib

21. Mai 2014

In seinem Interview mit Kurt Eissler (Reich Speaks of Freud) sagt Reich 1952 über die Beschneidung:

Nehme den armen Penis, nimm ein Messer und fange an zu schneiden. Und jeder sagt, „es tut nicht weh“. Verstehen Sie? Alle sagen nein, es tut nicht weh. Das ist eine Entschuldigung, klar, eine Ausrede: daß die Nervenenden sich noch nicht entwickelt hätten, weshalb sich die Wahrnehmung in den Nerven noch nicht entwickelt hätte und deshalb das Kind nichts spüren würde. Nun, das ist Mord.

In dem Übersichtsartikel Wie Ungeborene auf Schmerzen reagieren berichtet Erich Lederer beispielsweise über die Forschungen zum kindlichen Schmerzgedächtnis von Anna Taddio (University of Toronto):

Viele Jungen – in Deutschland sind es rund 15 Prozent – werden beschnitten. Wie die Kinderärztin herausfand, schreien Babys bei einer späteren Impfung viel länger, wenn man sie bei der Entfernung der Vorhaut nicht mit einer schmerzstillenden Creme behandelt. Ängste und Depressionen oder Abstumpfung beobachten Kinderärzte immer wieder bei Kindern, die ganz früh unvorbereitet gepiekst, geschnitten oder intubiert wurden.

Lederer fährt fort:

Möglicherweise reicht dieses Schmerzgedächtnis noch weiter in die Entwicklung des ungeborenen Kindes zurück in eine Zeit, in der ein Fötus den Schmerz zwar noch nicht spürt aber dennoch darauf reagiert. Sunny Anand vermutet, dass entsprechende Eindrücke schon vor der 20. Woche zu fehlerhaften Nervenverbindungen und damit zu einer Überreaktion bei späteren Reizen führen.

Man lese den gesamten Artikel! Bemerkenswerterweise wird dort zwar die Folter von Föten besprochen, mit keinem Wort jedoch der millionenfache Massenmord an ihnen. Undenkbar, das das in einem „fortschrittlichen“ Blatt wie dem Spiegel thematisiert wird.

Wiederholt habe ich mich damit befaßt, daß Tiere, die von ihrer Gehirnkapazität dazu eigentlich nicht in der Lage sein sollten, zu erstaunlichen „kognitiven“ Leistungen fähig sind. Das zeigt sich auch in der Ontogenese. Auf einer primitiven Entwicklungsstufe, d.h. noch im Mutterleib, wenn das Gehirn kaum ausgereift ist, zeigt der Mensch erstaunliche Gaben, die an sich nur mit einem voll entwickeltem Gehirn möglich sind.

Jan Nijhuis und seine Kollegen vom medizinischen Zentrum der Universität in Maastricht et al. konnten zeigen, daß bereits 30 Wochen alte Föten ein Kurzzeitgedächtnis besitzen. Sie können sich mindestens zehn Minuten lang Ereignisse merken.

Als Maß für das Kurzzeitgedächtnis diente den Forschern der sogenannte „Habituationseffekt“. Es wurde gemessen, wie lange die Föten brauchten, um nicht mehr auf einen Reiz aus Vibrationen und Tönen zu reagieren, weil sie ihn als ungefährlich erkannt hatten.

Dergestalt untersuchten die Forscher Föten in der 30, 32, 34, 36 und 38 Schwangerschaftswoche. 34wöchige Föten schienen sich an das erinnern zu können, was sie vier Wochen zuvor gelernt hatten.

Wir kommen nicht als weiße Blätter auf die Welt, vielmehr hat die Umwelt (in diesem Fall die Gebärmutter) bereits tiefe Spuren in uns hinterlassen. Für Reich begann das Projekt „Kinder der Zukunft“ entsprechend nicht erst mit der Geburt, sondern bereits mit dem Zeitpunkt der Empfängnis. Es geht hier nicht nur um stoffliche schädliche Einflüsse, etwa durch Alkohol und andere toxische Chemikalien, wie sie die Medizin seit langem kennt, sondern vor allem um Einflüsse auf die rudimentäre „Psyche“ des sich entwickelnden Menschen.

Agens dieser Beeinflussung ist die organismische Orgonenergie, deren primordiale Wahrnehmungsfunktion sich im entwickelnden Gehirn organisiert und strukturiert.

beschneidung

Die Kinder der Zukunft und die Genetik (Teil 3)

29. Januar 2014

cancer22009 wurden in der Februar-Ausgabe der Ärztezeitschrift Info Neurologie & Psychiatrie die Forschungsergebnisse der Entwicklungspsychologin Prof. Dr. Bea van den Bergh von der Universität Tilburg (Niederlande) vorgestellt. Seit 1986 hatte sie in einer bis dahin einzigartigen prospektiven Langzeitstudie an Schwangeren und in den folgenden zwei Jahrzehnten an deren Kindern aufzeigen können, daß bereits im Uterus entscheidende Weichenstellungen für die spätere psychische Gesundheit gestellt werden.

Schon in der 36. Schwangerschaftswoche fanden sich bei den Föten, deren Mütter eine erhöhte Ängstlichkeit aufwiesen, vermehrt Kindsbewegungen und reduzierter Tiefschlaf. Pränatale Angst der Mutter war auch während der weiteren Kindheit und Adoleszenz mit Auffälligkeiten korreliert. So zeigten die Betroffenen als Säuglinge bereits ein auffälliges Verhalten hinsichtlich Irritierbarkeit, Temperament und Aktivität. Mit acht bis neun Jahren erklärte die pränatale mütterliche Ängstlichkeit nach Kontrolle konfundierender Variablen 17-22% der Varianz hinsichtlich von ADHS-Symptomen, extrovertiertem Verhalten und Angst.

Zu den Ergebnissen der Studie zählt beispielsweise, daß 14-15jährige Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft ängstlich waren, eine erhöhte und im Tagesverlauf flachere Kurve von Kortisolausschüttung aufwiesen. Die Mädchen zeigten hier eine Korrelation mit depressiven Symptomen. Bei kognitiven Tests, bei denen die Aufmerksamkeit gemessen wurde, schnitten die entsprechenden 17jährigen schlechter ab. Stichwort „ADHS“. Später, mit 20jährigen, konnte die mangelnde Filterung bzw. das Abbremsen („Inhibition“) von „störenden Stimuli bei Abwesenheit eines externen Signals“ mittels Bildgebungsverfahren („funktionelle Magnetresonanztomographie“) bestätigt werden: es wurden „präfrontale Aktivierungsunterschiede“ nachgewiesen. Was nichts anderes bedeutet, als das die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigt wurde!

Auf die Frage, welche Konsequenzen diese Ergebnisse für die Prävention psychischer Erkrankungen haben, antwortet Prof. van den Bergh:

Zum einen sollte man sich bewußt machen, daß Streß während der Schwangerschaft ein Risiko für das Kind bedeutet. Wenn man epigenetische Effekte berücksichtigt, gilt das sogar für die Bedingungen vor der Schwangerschaft. Prävention beginnt daher bereits im Kindes- und Jugendalter im Hinblick auf die nächste Generation. Spätestens während der Schwangerschaft sollte aber mit der Prävention begonnen werden.

Siehe dazu den ersten und zweiten Teil dieser Serie von Blog-Einträgen. Die Forschungen von Bea van den Bergh befinden sich in einem Ausmaß mit Reichs entsprechenden Ausführungen in Der Krebs in Übereinstimmung, daß man geradezu von orgonomischer Wissenschaft sprechen kann.

Frederica Perera (Columbia University, New York) et al. berichten, daß Smogschäden erblich sind, d.h. Asthma bereits in der Gebärmutter beginnen kann, wenn die Mütter einer starken Abgasbelastung ausgesetzt sind. Die Abgase verändern bei ungeborenen Kindern molekulare Markierungen auf der DNA, d.h. es kommt zwar nicht zu Mutationen, jedoch zu Änderungen der Expression des Lungen-Gens ACSL3 aufgrund der molekularen Markierung des Gens. Diese „Methylierung“ beeinflußt, wie oft das Gen zum Einsatz kommt und in ein Protein übersetzt wird. Solche Eigenschaften, die vererbbar sind, aber nicht direkt mit dem DNA-Code zusammenhängen, werden als epigenetische Informationen bezeichnet. Die Forscher stellten fest, daß die Veränderungen der Methylierung in den Zellen der Kinder mit der Höhe der Schadstoffbelastung der Mütter zusammenhingen. Diese Ergebnisse liefern einen weiteren Beleg für epigenetische Effekte, die in der Vererbungslehre eine immer größere Rolle spielen.

Biologie als Emotionelle Pest

20. August 2013

Über die Biologie als Emotionelle Pest habe ich mich hier erst vor kurzem ausgelassen. In der autoritären Gesellschaft ging es noch darum, daß sich die gebildeten und weißen Menschen als allen anderen überlegen fühlten und sich dabei durchaus wohl in ihrer eigenen Haut fühlten. In der anti-autoritären Gesellschaft trägt diese „Wissenschaft“ dazu bei, daß sich alle gleichermaßen scheiße fühlen. Etwa Schwangere:

Invasion der kindlichen Zellen: Für das Immunsystem der Mutter ist das Kind der Parasit, und die Plazenta ähnelt einem Tumor. Diese Erkenntnisse wollen Forscher im Kampf gegen Krebs und Unfruchtbarkeit nutzen.

So, im typisch schnoddrigen Spiegel-Stil, wird ein Artikel über eine der neusten Großtaten der mechanistischen Wissenschaft eingeleitet. Der Anfang des menschlichen Lebens wird mit dem Krebs gleichgesetzt.

Reich zufolge ist Krebs „verfaulen bei lebendigem Leibe“, der Krebstumor ein verzweifelter Versuch des Organismus sich auf niedrigerem energetischen Niveau neu zu organisieren (siehe Der Krebs). Dabei entstehen genauso groteske wie giftige Gebilde, die Tumoren. Mit denen setzt man nun Embryos gleich!

Das Problem ist weniger die Wissenschaft an sich, sondern wie die Ergebnisse vermittelt werden. Wie muß eine werdende Mutter empfinden, wenn sie so etwas liest, in einem zynischen Schreibstil, dem jeder Respekt für das Lebendige abgeht.

Ich habe mich schon immer schlecht gefühlt, wenn ich in dieses ekelhafte Schmierantenblatt gelesen habe, das wie kein anderes den lebensfeindlichen Geist unserer „Eliten“ verkörpert. Man betrachte etwa das Titelbild des oben verlinkten Spiegel, das das Lebensgefühl der Macher widerspiegelt. Der Autor berichtet über „Das Geheimnis der Gestalt“, beschreibt die wunderbare Einheitlichkeit der Formen des Lebendigen – und endet in einem Horrorszenario der Genmanipulation.

fetusNatürlich ist die Genforschung wichtig, sie macht aber nur Sinn, wenn sie in ein umfassendes bioenergetisches Verständnis eingepaßt ist. Das ist so, weil das Mechanische etwas Sekundäres ist, das Bioenergetische das Primäre. Und was soll das sein, „das Bioenergetische“? Genau das, was der Spiegel unterdrückt, wenn er keine authentischen Gefühle zuläßt, wenn er alles ins Lächerliche, Groteske und Abstoßende zieht. Mechanistische Wissenschaft kann nur jemand betreiben, der sein natürliches Empfinden gewaltsam unterdrückt.

Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens

12. Oktober 2012

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über den orgonomischen Funktionalismus in der Gynäkologie:

Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens


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