Posts Tagged ‘Fliegende Untertassen’

nachrichtenbrief36

18. Juni 2017

emotion (Teil 3: Spiritualität)

3. Dezember 2016

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Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

emotion (Teil 3: Spiritualität)

UFOs und die Politik

10. Juli 2016

In seinem Buch Above Top Secret über die weltweite Vertuschung des UFO-Phänomens schreibt Timothy Good, daß keine Regierung gerne zugeben will, daß sich in ihrem Luftraum fremde Flugkörper frei bewegen können; UFOs, die für den Verlust vieler Abfangjäger und ihrer Piloten verantwortlich sind. Außerdem: „Niemand macht gerne einen dummen und törichten Eindruck. Die Angst sich lächerlich zu machen, ist für Politiker ein sehr zwingender Grund, das Thema herunterzuspielen.“ So habe der britische Luftfahrtminister George Ward 1954 privat zugegeben, daß er UFOs solange als „Ballons“ wegerklären müsse, „bis ich eine Untertasse im Hyde Park ausstellen kann (…) anderenfalls würde die Regierung fallen und ich meinen Job verlieren!“ Und jene Politiker, die zu solchen Beweisen zugang hätten, „könnten“, so Good, „durch die Komplexität des Phänomens derartig verwirrt und sogar verängstigt sein, daß sie lieber überhaupt nichts sagen“. Das Problem „aussitzen“! Darüber hinaus würden Politiker bei solchen heiklen Angelegenheiten nur auf den Druck des Stimmvolkes reagieren – und dieser bleibt aus, weil sich seinerseits natürlich auch jeder einzelne Wähler aus tiefsitzender sexueller Schuld und Scham heraus nicht lächerlich machen, sich nicht exponieren will. Nach Reich sind Politiker eh nichts weiter als Inkarnationen der Pathologie der neurotischen Massen.

Siehe dazu auch Ea und die Wellenfunktion.

Die Maschinenzivilisation

22. März 2016

Hans Hass hat gezeigt, daß über die ganze Evolution hinweg das Lebendige nicht nur durch seine „Organe“, wie sie üblicherweise in der Biologie definiert werden (Herz, Lunge, Nieren, etc.), überlebt hat, sondern auch durch „zusätzliche Organe“, wie etwa die Schneckenhäuser, Konservendosen, etc. die Einsiedlerkrebse mit sich herumtragen. Für Hass liegt die Bedeutung vitalisierter Materie weder in der Energie, die sie aufrechterhält, noch in ihrem Material, sondern ausschließlich in der Funktionserfüllung.

Stellt man, nach Hass, die Aufgabenerfüllung in den Vordergrund, dann sind nicht nur das aus Zellen bestehende Herz, die Lunge, die Nieren, etc. Organe des Körpers, sondern, so Hass, „funktionell betrachtet“ auch „künstliche“ Organe vom Zahnersatz bis zur Mondrakete. Demgegenüber ist es für die Orgonomie, im engeren Sinne, natürlich nicht Neben-, sondern Hauptsache, welche Energie in den Funktionsträgern operiert: „das spontan Bewegte ist das Lebendige“ und nur die Orgonenergie bewegt sich spontan (Äther, Gott und Teufel, S. 123).

Damit ist die Ebene definiert, auf der sich das Schicksal der Menschheit in Zukunft abspielen wird: einerseits sind wir schon von Natur aus (d.h. seit ungefähr 500 000 000 Jahren!) weit enger mit toter Materie („zusätzliche Organe“, „künstliche Organe“) verzahnt, als uns die mechanistische Biologie lehrt, andererseits sind uns diese zusätzlichen Organe weit fremder, – als uns die mechanistische Biologie lehrt. Unser Verhängnis ist, daß unser Geist (unsere „Psychologie“) aus der Evolution so hervorgegangen ist, daß er sich mit dem Toten auf eine Weise identifiziert, die eines Tages das Ende der Menschheit bedeuten könnte. Ich verweise auf meinen ersten Blogeintrag zum Thema.

Eine Studie von Neurologen des Stockholmer Karolinska Institutes (Arvid Guterstam et al.) hat jetzt gezeigt, in welchem so vorher nicht erkannten Ausmaß unser Gehirn „künstliche Körperteile“, beispielsweise „Gummiarme“, als eigen, integral zum eigenen Organismus gehöhrend, interpretiert.

Erreichen läßt sich dieser Effekt mit einer überraschend simplen Methode: Die Testperson sitzt an einem Tisch und sieht eine realistisch aussehende Armprothese direkt neben dem eigenen rechten Arm. Wenn die Wissenschaftler nun synchron sowohl den künstlichen Arm als auch den realen berühren, entsteht durch diesen Anblick bei den Probanden die skurrile Fehleinschätzung.

Wie stark der Kunst-Arm in das Körperbild integriert wird, zeigte ein weiteres Experiment. Darin bedrohten Guterstam und seine Kollegen den künstlichen Arm mit einem Messer und zeichneten die Reaktionen der Probanden mittels Messungen des Hautwiderstandes auf. Wenn die Probanden den Arm als Körperteil empfanden, zeigten sich in diesem Moment die gleichen Streßsymptome wie bei einer Bedrohung des realen Arms. Ersetzten die Wissenschaftler die Armprothese dagegen durch einen künstlichen Fuß, verschwand mit der Illusion auch der Streßreiz durch das Messer.

Für Hass besteht das Grundprinzip der menschlichen Machtentfaltung im zweiten Teil der Evolution darin, „daß die Funktionserfüllungen sich vom Körper lösten, während die Steuerung – zumindest teilweise – beim Gehirn verbleibt“. Nun besteht die Gefahr, daß sich auch die Steuerung vom Menschen löst – nicht er steuert, sondern er wird gesteuert. Es könnte passieren, daß unsere eigenen Produkte, die Maschinen, anfangen uns zu beherrschen. Der Film Terminator (1985) mit Arnold Schwarzenegger zeigt sehr schön, wie die Maschinen schließlich die Steuerungsfunktion übernehmen und sogar ihre eigenen Schöpfer für sich arbeiten lassen oder sie als Störfaktoren vernichten wollen.

Letztlich ist es der Konflikt zwischen ORgon und DOR. Der Kampf zwischen Leben das pulsiert (der Viertakt der Orgasmusformel) und dem sekundären „Leben“, das nicht pulsiert, ansonsten aber alle Attribute des Lebens besitzen kann.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf meinen Eintrag über die Die DOR-Menschen verweisen, wo ich unsere außerirdischen Besucher als letzte Ausformung des mechanistischen Charakters darstelle. Seit 1947 sind verschiedene zerschellte außerirdische Raumschiffe in die Hände der Vereinigten Staaten gefallen. (UFOs, die die Orgonenergie-Hülle der Erde, also das „Koordinationsfeld“ Gaias zerstören!) Es ist sehr wohl möglich, daß z.B. die Entwicklung der Mikrochips auf die Arbeit von Majestic 12 (und neuerdings PE 40) zurückgeht. Dabei handelt es sich um die Gruppe von Wissenschaftlern und Geheimdienstlern, die die UFOs untersucht haben. U.a. entdeckten sie in den Wracks chipartige elektronische Komponenten, deren Auswertung neue Entwicklungsmöglichkeiten in der Mikroelektronik eröffnet haben. Es ist eh zu fragen, ob nicht unsere gesamte mechanistische Maschinenzivilisation auf die DOR-Menschen zurückgeht, die unsere Erde vielleicht schon seit Jahrtausenden heimsuchen. (Man denke nur mal daran, daß die Chinesen ihren Tarnkappenbomber wahrscheinlich aus den Trümmerteilen von abgestürzten amerikanischen Kampfjets rekonstruiert haben.)

Hans Hass schreibt in einem vollkommen anderen Zusammenhang:

Käme ein Angriff aus dem Weltraum, dann wären alle Zwiste vergessen. Russen, Amerikaner, Chinesen, Deutsche, Araber, Israelis – alle würden in einer gemeinsamen Abwehrfront verschmelzen. Wohlan, einen solchen Feind gibt es – weit realer als sämtliche imaginären Untertassen aus dem All. Dieser Feind kennt keine Rücksicht, er ist bar jeder Emotion. Nur indem wir uns selbst erkennen, können wir ihm begegnen. Wir – die Völker der Welt. (Die Schöpfung geht weiter, Stuttgart 1978)

Hier spielt Hass auf der außer Kontrolle geratenen „Lebensstrom“ an, auf die technische Entwicklung, die uns zu überrollen droht. Funktionell jedoch sind beide Feinde – die „imaginären“ Untertassen aus dem Weltraum und die Fehlentwicklung des zweiten Teils der Evolution – identisch: Natur, die insektenartig verformt ist.

Um der Bedrohung durch den „Lebensstrom“ zu entgehen, gibt Hass folgendes Ziel vor:

Abstimmung unserer körperlichen und unserer künstlich geschaffenen Organe aufeinander. Abstimmung all dieser Organe auf den Patienten Erde.

Dagegen wäre im Prinzip nichts einzuwenden, bestünde nicht Reich zufolge die Gefahr, daß „die Abstimmung unserer körperlichen auf unsere künstlichen Organe“ zu unserer maschinellen Entartung führt. In Massenpsychologie des Faschismus schreibt Reich, „der Mensch hätte (…) ohne weiteres auf der einen Seite Maschinen mechanistisch konstruieren und auf der anderen Seite gleichzeitig das Lebendigkeit nicht-maschinell, eben lebendig erfassen können.“ Doch brachte

die maschinelle Zivilisation (…) dem Menschen nicht nur eine Verbesserung seines tierischen Daseins, sondern sie hatte darüber hinaus die subjektiv weit wichtigere aber irrationale Funktion, das Nicht-Tiersein, das grundsätzliche Anders-als-das-Tier-sein, immer wieder zu betonen.

In energontheoretischen Begriffen hat hier eine Funktionserweiterung bzw. ein Funktionswechsel stattgefunden: jene Strukturen, die ursprünglich die Pulsation des Menschentiers schützen und unterstützen sollten, dienten später der Unterdrückung eben dieser Pulsation. (Das wirft auch ein interessantes Licht auf das Problem der Entstehung der Panzerung.)

Des weiteren sagt Reich zum Verhältnis des Menschen zu seinen künstlichen Organen (den Maschinen, die eine „mächtige Erweiterung seiner biologischen Organisation sind“, wie Reich es ausdrückt): „Die Maschine wurde, ist und wird sein gefährlichster Zerstörer bleiben, wenn es sich nicht von ihr differenziert.“ Diese Aussage Reichs wird noch eine alles entscheidende Bedeutung gewinnen, wenn in Zukunft der Menschen mit „künstlicher Intelligenz“ und „künstlichen Menschen“ zusammenleben wird. Es besteht die Gefahr, daß diese Entwicklung, auch im Rahmen der Erfindung neuer Prothesen, den Menschen nur noch mehr zur Maschine macht, besonders wenn „funktionelle Denker“ wieder nur das Gemeinsame sehen wollen.

Vielleicht kann uns hier nur eine strenge Sklavenhaltergesellschaft im Nietzscheschen Sinne retten, in der eine brutale Rangordnung zwischen oben, den Menschen, und unten, den künstlichen Entitäten, gewahrt bleibt. Unser Hang zur Identifizierung muß bekämpft werden. Spätestens hier wird uns der liberale Charakter in den Untergang treiben!

So mancher Leser wird mich nun wohl faschistischer Gesinnung bezichtigen und dabei verkennen, daß es mir gerade um die Bekämpfung des Faschismus zu tun ist, der den Menschen in eine Maschine verwandeln will. So sind ja auch die italienischen „Futuristen“, die Anbeter der Maschine am Anfang dieses Jahrhunderts, später fast durchweg Mussolini gefolgt! (Es wird auch oft verkannt, daß der Nationalsozialismus einen erheblichen Modernisierungsschub nach sich gezogen hat.)

Für Hass besteht der beste Weg in die Zukunft darin, „daß der Mensch die Kontrolle über seine künstlichen Organe zurückgewinnt. Daß ihm klar wird, daß diese Gebilde ihm dienen sollen.“ Dies weitet Hass auch auf das künstliche Organ „Begriff“, d.h. auf die Meme aus. Denn

auch hier besteht die Gefahr, daß aus Dienern Herren werden, indem sich die [begrifflichen] Schubladen nicht mehr wirklich unseren Zwecken unterwerfen, sondern höchst selbstsüchtig unsere Gedanken in ihre Schablonen pressen.

Genau wie Reich beklagt Hass, daß sich manche eingebürgerten Begriffe als Fesseln erweisen, die sich der menschliche Geist selber anlege. Hier haben wir also quasi das mentale Pendant der somatischen Panzerung vor uns. (Orgontherapeuten müssen ständig gegen die „Selbstdiagnosen“ ihrer Patienten ankämpfen: „Das ist nur ein Wort!“)

Mechanistische und funktionelle UFO-Forschung

24. April 2015

Tja, UFOs, immer diese blöden UFOs auf diesem Blog! Die einen halten mich für irgendwie durchgeknallt, wenn ich UFOs immer wieder zum Thema mache. Nun, ich betrachte die vermeintlichen „Skeptiker“ als sonderbar. Man schaue sich etwa an, was am 16. September 1994 bei der Ariel School in Ruwa, Zimbabwe geschehen ist. Es ist mir unbegreiflich, wie man so etwas vom Tisch wischen kann.

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=TeXq-ifs5JY%5D

Man kann sich alles Mögliche ausdenken, um UFOs zu erklären. Sinnvoller ist es, nacheinander die Theorien zu betrachten, die seit Ende der 1940er Jahre die jeweils aktuelle Diskussion bestimmt haben.

The Mammoth Encyclopedia of Extraterrestrial Encounters (editor R.D. Story, London 2001) führt acht „UFO-Theorien“ an:

  1. In den 1950er Jahren (und wieder in neuster Zeit) glaubten viele, daß man es mit geheimen Waffenprojekten insbesondere der US-Regierung zu tun hat. Möglicherweise in Zusammenhang mit erbeuteten „Wunderwaffen“ Nazi-Deutschlands.
    Seit etwa 1990 beobachtet man in den USA große „Dreiecke“ mit „Positionslichtern“, die am Rande der Städte und Highways in geringer Höhe lautlos durch den Nachthimmel schweben und sich manchmal wie aus dem Nichts „materialisieren“. Vor einiger Zeit gab es auch in Mitteleuropa öffentliches Aufsehen wegen einer Häufung ähnlicher Sichtungen. Die manchmal recht drolligen „Skeptiker“ hatten instantan eine abschließende Erklärung zur Hand: nächtliche Drachenflieger! Noch weltfremder: Drachenflieger, die Drogen über die offenbar ansonsten hermetisch abgeschotteten Grenzen zwischen den Beneluxländern und dem restlichen Europa schmuggeln. Aber im Ernst: Worum handelt es sich wirklich? Militärische Testflugzeuge? Die würden wohl kaum über dicht bewohntem Gebiet Testflüge absolvieren!
  2. Vielleicht noch älter ist die Theorie der „Hohlerde“, die 1945 aufkam, als in einem zeittypischen amerikanischen Schundblatt die Wahnvorstellungen eines gewissen Richard Shaver veröffentlicht wurden, der an paranoider Schizophrenie litt. Unter der Erde würden zwei Rassen, Überlebende der untergegangenen Zivilisationen von Atlantis und Lemurien, hausen, die mit ihren bewußtseinsverändernden „Strahlen“ das Weltgeschehen kontrollieren. Das Blatt wurde mit Tausenden von Leserbriefen überschwemmt, die nicht nur Shaver bestätigten, sondern teilweise auch mit eigenen Erlebnisberichten und neuen „Fakten“ anreicherten.
  3. Als Basen für UFOs wurden die unerforschten Tiefen der Ozeane ins Spiel gebracht, die uns tatsächlich unzugänglicher und fremder sind als die Weiten des Weltraums. Bisher haben mehr Menschen den Mond betreten als den Grund der Ozeane!
  4. Bereits bei den ersten Untersuchungen des UFO-Phänomens Ende der 1940er Jahre hat man das „Flugverhalten“ von atmosphärischen Leuchterscheinungen mit dem von Tieren verglichen. Trevor James Constable hat sogar von einer speziellen „amöbenartigen“ Tierart gesprochen, die in der oberen Atmosphäre lebt – siehe dazu meine Ausführungen über sein Buch The Cosmic Pulse of Life. Weitaus interessanter wäre es, von einem bisher unbekannten orgonotischen „Erstrahlungs-Phänomen“ zu sprechen, auf das Reich beim Cloudbusten zufällig gestoßen ist und im Sinne der damaligen UFO-Euphorie falsch interpretiert habe.
  5. UFOs mit außerirdischen Raumschiffen gleichzusetzen, wie auch Reich es getan hat, wäre vielleicht am naheliegendsten, wäre da nicht das Problem der schieren Masse der Erscheinungen. Der „Flugverkehr“ würde jedes vernünftige Maß übersteigen. Außerdem gäbe es keinen sinnvollen Zusammenhang zwischen Aufwand und Resultat.
  6. Das Mißverhältnis zwischen den ungeheuren kosmischen Entfernungen und dem Fehlen jeder offensichtlichen Einflußnahme auf das Weltgeschehen mußte logisch zur Theorie der Zeitreisenden führen: die UFOs und ihre Insassen kommen aus der Zukunft und sind deshalb darauf bedacht, eben diese Zukunft nicht durch eine Kontaktaufnahme mit uns zu gefährden. Das würde auch erklären, warum sie uns so ähnlich und den Bedingungen auf diesem Planeten so gut angepaßt sind. Vertreter dieser These vergessen gerne, daß, wer derartige Zeitreisen beherrscht, wohl erst recht die Weiten des Weltalls überwinden könnte – und es ohnehin sinnlos ist, diese beiden „Reisen“ voneinander trennen zu wollen.
  7. Hat man einmal die exotische Theorie einer „Manifestation aus der Zukunft“ in Erwägung gezogen, ist die „ultraterrestrische“ Theorie kein großer Schritt mehr: man hat es mit „Manifestationen aus anderen Dimensionen“ (was immer das auch sein soll!) zu tun. Eine gewisse Nähe zu Shaver ist unverkennbar – mit dem Unterschied, daß die „ultraterrestrische“ Theorie, die zunehmend die extraterrestrische verdrängt und die „seriöse“ UFO-Debatte zu dominieren beginnt, nicht klar formuliert ist und prinzipiell auch gar nicht klar gefaßt werden kann. Es ist deshalb unmöglich sie zu widerlegen. Ohnehin vertritt jeder Autor seine persönliche Sondertheorie, die sich kaum mit anderen „extradimensionalen“ Theorien zur Deckung bringen läßt.
  8. Ähnlich vage und inhärent willkürlich sind die auf C.G. Jung zurückgehenden Theorien der „psychischen Projektion“. Demnach sind UFOs sozusagen „Veräußerungen“ unseres unbewußten Seelengrundes und haben dabei möglicherweise, ähnlich wie Poltergeist-Phänomene, eine durchaus materielle Komponente.

In Ea und die Wellenfunktion habe ich versucht derartige Fallstricke zu umgehen und eine orgonomische Theorie zumindest anzudeuten. Beispielsweise habe ich das „Fermi-Paradoxon“ diskutiert: Es ist ein wissenschaftliches Rätsel, warum wir nicht von Außerirdischen besucht werden!

In Bild der Wissenschaft wird dieses Paradoxon erneut aufgerollt. Abwegige Theorien werden ventiliert, etwa, daß die Außerirdischen Angst vor unserem Waffenarsenal haben könnten oder uns isolieren, weil wir noch nicht geistig hoch genug entwickelt sind, um in die galaktische Konföderation aufgenommen zu werden. Nur eins wird nicht in Erwägung gezogen: UFOs – und daß sich die UFOs genau so verhalten, wie man es von Außerirdischen erwarten sollte, wenn man die Theorien, die das Ferrni-Paradoxon erklären sollen, ernstnimmt.

Der Mechanismus zeichnet sich dadurch aus, daß die lebendigen Zusammenhänge ausgeblendet werden. Das zeigt sich sogar in der UFO-Forschung selbst. Was nützt es beispielsweise, wenn man sorgfältig Dutzende von UFO-Sichtungen untersucht, in denen die Zeugen schwere körperliche Schäden davontrugen, darüber jedoch den grundsätzlich feindlichen Charakter dieser Aktionen aus den Augen verliert und sich im Gegenteil gegen „voreilige“ Schlüsse verwahrt?

Wie ist Reich in seiner UFO-Forschung vorgegangen? Er ging zuallererst nicht mit einer vorgefaßten „wissenschaftlichen“ Meinung ans Werk, sondern er ließ zuerst einmal die Beobachtungen in sich einströmen und entfalten.

Messungen jeder Art waren vollständig wertlos, bevor nicht zuerst die Qualitäten des untersuchten Phänomens verstanden waren: welche Eindrücke, welche emotionalen Empfindungen riefen diese „Dinger am Himmel“ im Beobachter hervor?“ (Jerome Eden: Planet in Trouble)

Man zergliedert also nicht ein Phänomen, um es dann zu verstehen, nachdem man es aus dem lebendigen Zusammenhang gelöst hat, sondern man nimmt zuerst den Gesamteindruck auf, bemüht sich die Funktion bestimmter Dinge im Gesamtprozeß zu erspüren, und versucht erst nach dieser intuitiven-empathischen Phase die verschiedenen Variationen eines Phänomens mit Meßinstrumenten so gut wie irgend möglich zu verifizieren. Dann wird man auch die Gesamtheit der UFO-Erscheinungen in das Gesamtbild einer globalen Bedrohung einordnen können und nicht Gefahr laufen, durch intensives Forschen das wichtigste am erforschten Phänomen aus den Augen zu verlieren. Es geht hier um den instrumentellen Charakter „der“ Wissenschaft als Mittel des Ausweichens vor dem Wesentlichen. Tausende von Wissenschaftlern leben davon, daß die Probleme nicht gelöst werden.

Für den Mechanisten sind alle Naturerscheinungen isoliert zu betrachten, z.B. käme es ihm kaum in den Sinn, eine Amöbe und eine Wolke einheitlich als Systeme zu sehen, deren Entropie im Laufe der Entwicklung bis zu einem bestimmten Niveau abnimmt, konkret also Orgonenergie akkumuliert, bis ein Punkt erreicht ist, an dem es zur Entladung kommt: zur Zellteilung, beim Metazoon zur orgastischen Plasmakonvulsion und bei Wolken zu Blitzen und Abregnen.

So sieht er auch keine Verbindung zwischen der Wirkung der Radioaktivität auf Organismen und der Wirkung von UFOs auf die Atmosphäre, die ja immer wieder mit einer erhöhten Hintergrundstrahlung in Zusammenhang gebracht werden. Er begreift nicht, daß grundsätzlich alle Funktionsgebiete der Natur gemeinsamen Funktionsprinzipien folgen, da alle von der Lebensenergie durchströmt werden.

Reich zufolge entsprechen die „Eindrücke“ eines Menschen den „Ausdrücken“ der Natur. Wir können die Natur erkennen, weil wir in uns empathisch empfinden, was außerhalb von uns der gleichen Lebensenergie folgt, deren Produkt auch wir sind. Der mechanistische Wissenschaftler, dessen Aufgabe es doch sein sollte, diese „Eindrücke“ in sich aufzunehmen und danach möglichst unabhängig von der spezifischen Struktur seiner Wahrnehmungsorgane (inklusive dem Gehirn) zu verifizieren und quantitativ zu erfassen, blockt diese Empfindungen von vornherein als subjektiv ab – so als ob es so etwas wie „freien Geist“ unabhängig von der Natur gäbe, also wirkliche Subjektivität überhaupt möglich wäre. Dem steht Reichs Ansicht gegenüber, daß „körperliche Empfindungen die wichtigsten Werkzeuge der Naturforschung sind“.

Dem Mechanisten entgeht z.B. der „energetische“ (orgonotische) Zustand der Atmosphäre nach UFO-Sichtungen – er fühlt nicht, wie die Atmosphäre „bedrückend“ wird oder für ihn hat dieses Gefühl keinerlei Relevanz im Zusammenhang mit UFOs. Ihm fällt auch nicht weiter auf, daß dieses Gefühl immer dann wahrnehmbar ist, wenn sich etwa keine Kondensstreifen mehr am Himmel bilden bzw. sich schnell verflüchtigen, daß die Bläue des Himmels „milchig“ wird und daß das Licht greller und blendender wirkt, wobei objektiv die Lichtintensität bei DOR in der Atmosphäre abnimmt (Stichwort „Global Dimming“).

Auch wird er es kaum in den richtigen Zusammenhang bringen, daß in solchen atmosphärischen Zuständen bestimmte Orgonenergie-Experimente schlecht oder überhaupt nicht mehr funktionieren. Und selbst wenn, er würde nie eine Verbindung zu den UFO-Manövern in unserer Atmosphäre ziehen und von dort zur Ausbreitung der Wüstengebiete und dem allgemeinen Wetterchaos und auch zur allgemeinen emotionalen und körperlichen Verfassung der Menschen.

Eine Lösung des UFO-Problems wird nur dann möglich sein, wenn die Wissenschaft die Funktionen der primordialen kosmischen Energie und ihre Derivate (OR, ORANUR und DOR) verstanden hat. „Die“ Wissenschaft in ihrem heutigen Zustand kann den Leuten nicht sagen, was ihnen und ihrer Umwelt widerfährt – was wirklich das allgemeine Unwohlsein, meßbar an den steigenden Profiten der Pharmaindustrie und anderer Drogenhändler, die ansteigende irrationale Aggressivität und das zunehmend chaotischere Wetter verursacht.

„Die“ Wissenschaft weiß auch nicht, daß bestimmte seltsam eckig geformte Wolken, die wie Stahlwolle am Himmel hängen und bei sensiblen Beobachtern ein starkes Unwohlsein hervorrufen, fast immer die Präsenz oder die ehemalige Anwesenheit von UFOs anzeigen, und daß ihr Erscheinen zumeist Dürreperioden oder zerstörerisch starke Regengüsse ankündigt. (Was kein Widerspruch ist, wenn man nur an die periodisch wiederkehrenden verheerenden Regenfälle etwa in der Sahara denkt, die nur die Wüstenentwicklung vorantreiben).

Ihr ganzer Forschungsansatz macht es der offiziellen Wissenschaft schwer, überhaupt erst zur Problematisierung dieser Wolken zu gelangen. Sie mit atmosphärischen und emotionalen Einwirkungen in Zusammenhang zu bringen, ist ihr letztlich mangels eines adäquaten Forschungsansatzes unmöglich, da sie nicht die gemeinsamen Funktionsprinzipien der Natur zum Forschungsgegenstand hat, sondern nur deren unendlich vielfältigen Variationen und deren Wechselwirkungen. Sie betrachtet die Dinge nicht vom Blickpunkt der Energie, sondern der Masse.

UFOsfunkmyme

Der Schatten über der Welt (Teil 1)

3. April 2015

Orgonon, ein ehemaliges Farmgelände in der Nähe des Dorfes Rangeley, Bundesstaat Maine, war seit 1942 während der Sommermonate, in den 50er Jahren permanent, Ort von Reichs Laboratorium und Lebensmittelpunkt. Im Laufe der Jahre sammelte sich durch die vielen Orgonenergie-Akkumulatoren und die diversen Experimente über dem Gebiet eine hohe Orgonenergie-Konzentration an. Im sogenannten „Studentenlabor“ hatte Reich sogar einen ganzen Raum mit Stahlplatten ausgekleidet. In diesem sogenannten „Orgonraum“ standen zusätzlich jede Menge weiterer Orgonenergie-Akkumulatoren.

Ausgerechnet in diesem Orgonraum vollzog Reich Anfang 1951 sein „ORANUR-Experiment“, das zeigen sollte, wie Orgonenergie die Nuklearenergie eindämmt, möglicherweise sogar neutralisiert: ORgone Against NUclear Radiation. Seine Experimente bis dato hatten ein solches Ergebnis nahegelegt, doch es sollte ganz anders kommen:

Als Reich hochradioaktive Radiumnadeln (wie man sie damals In Arztpraxen für die Krebstherapie benutzte – sie wurden einfach ins Krebsgewebe gesteckt und zerstörten es) in einen besonders leistungsstarken kleinen Orgon-Akkumulator legte, der sich in einem Standardakkumulator befand, der wiederum im Orgonraum stand, brach buchstäblich die Hölle los. Obwohl aus schulphysikalischer Sicht dergestalt das Radium wirklich denkbar gut abgeschirmt war, wurde die Orgonenergie übererregt und veränderte ihre Qualität drastisch. Statt wohltuend und heilend zu wirken, machte sie die Menschen krank und aktualisierte bisher brachliegende Krankheitsanlagen.

Reich bezeichnete diesen Zustand der Orgonenergie zunächst als „DOR“ (Deadly ORgone energy). Später wurde er dann schlicht „ORANUR“ genannt, da sich im weiteren Verlauf herausstellte, daß die Orgonenergie nach dieser Phase der Übererregung abstarb; buchstäblich „schwarz wurde“, ähnlich entzündetem Gewebe, das schließlich abstirbt (Gangrän). Diese abgestorbene Orgonenergie ist das eigentliche DOR.

In der Zeit nach dem verheerenden ORANUR-Experiment sammelte sich über Orgonon das schwarze DOR auf ähnliche Weise an wie zuvor die blaue Orgonenergie. Reich entwickelte 1952 den „Cloudbuster“ (Wolkenbrecher) nicht etwa, um „Regen zu machen“, sondern um Orgonon von diesen „DOR-Wolken“ zu befreien.

Über diesen Umweg fand Reich, daß das DOR ein weltumspannendes Problem ist, das sich hauptsächlich in zwei Regionen konzentriert: über den großen Städten bzw. Industrieballungen und über den Wüstengebieten. Dies ist der Hintergrund von Reichs „Wüstenexpedition“ nach Arizona im Winterhalbjahr 1954/55. Er beschreibt sie eingehend im zweiten Band von Das ORANUR-Experiment II (Contact with Space).

Reichs Schüler und Mitarbeiter Elsworth F. Baker besuchte Reich in Arizona und machte dabei die folgenden drei Beobachtungen:

Ich drehte einen Film über Reichs Arbeit in Arizona und merkte bald, daß es notwendig war, einen Lichtmesser zu benutzen. Obwohl die Sonne sehr stark und heiß strahlte, zeigte der Lichtmesser eine weit größere Verschlußöffnung an, als man es normalerweise für nötig erachtet hätte. Eines morgens zeigte der Lichtmesser eine Verschlußeinstellung von 8 an. Zu diesem Zeitpunkt begann Reich mit dem Cloudbuster abzuziehen. Ohne daß sich in der Zwischenzeit sonst etwas am Wetter geändert hätte, begutachtete ich den Lichtmesser nach zehn Minuten und fand, daß die Anzeige für die Verschlußöffnung auf nur 11 stand. Eine weitere Veränderung wurde wahrgenommen: nach dem Abzug schien die Sonne nicht mehr so grell oder heiß zu sein, obwohl es in der Tat mehr Licht gab. Das DOR hatte das Licht absorbiert und sowohl die Grelle als auch die Hitze verursacht.

Bei einer anderen Gelegenheit beobachteten wir die Flugmanöver eines Düsenjägers, der einen langen, ununterbrochenen Kondensstreifen hinter sich herzog. Vor ihm beobachteten wir ein Gebiet voll DOR. Als der Düsenjäger in das DOR eindrang, verschwand der Kondensstreifen sofort. Das DOR hatte die Feuchtigkeit absorbiert, so daß kein Kondensstreifen entstand.

Meine letzte Beobachtung hat mit Raumschiffen zu tun. Bis jetzt wurde keines aufgebracht, und noch immer glauben viele Leute, daß es sie nicht gibt. Ich werde hier einfach berichten, was neben Reich sieben von uns sahen. Eines Tages um etwa 21 Uhr zeigte Reich auf einen sehr hellen Stern im Südwesten, etwa 40 Grad über dem Horizont. An ihm war ungewöhnlich, daß er heller war, als ich es je bei der Venus gesehen hatte. Auch änderte er regelmäßig seine Farbe in der Reihenfolge: rot, blau, grün, orange, gelb und weiß – dann wieder zurück zu rot. Wir beobachteten ihn einige Minuten und betrachteten ihn dann mit einem 3 Zoll-Fernrohr, wodurch er größer erschien, aber immer noch bloß als Lichtfleck. Als wir ihn mit ortsfesten Objekten in Bezug setzten, entdeckten wir, daß er sich langsam in nordöstliche Richtung bewegte und in Relation zu anderen Sternen allmählich seinen Standort veränderte. Dann richtete Reich seinen Cloudbuster auf ihn, und nach drei oder vier Minuten erschien die rote Farbe nicht mehr. In der Folge verschwanden nacheinander die blaue, grüne, orange und gelbe Farbe. Alles was nun übrigblieb, war das Weiß, das immer schwächer wurde, bis wir es nicht mehr ausmachen konnten.

Durch seine Beobachtungen war Reich zu dem Schluß gekommen, daß zu einem Gutteil UFOs für die DOR-Verschmutzung verantwortlich zeichneten.

Hier ein kurzer Überblick über die orgonomische UFOlogie:

1. Die Haltung der Orgonomie zum UFO-Problem basiert nicht nur auf Beobachtungen außergewöhnlicher Phänomene am Himmel, sondern auch auf reproduzierbaren Experimenten auf dem Erdboden.

1948 hatte Reich entdeckt, wie man einen Elektromotor mit der motorischen Kraft in der Orgonenergie antreibt, die Reich mit Hilfe des Geiger-Müller-Zählers entdeckt hatte. (Siehe dazu die kurze Mitteilung in Der Krebs.)

Das Leuchten und die Bewegungen von UFOs verweist auf gewisse Eigenschaften der VACOR-Röhre und des Orgonmotors.

Als weiteres Experiment wäre das ORANUR-Experiment zu nennen, wo Reich rote (also niedrigfrequente-energetische) Strahlung mit einer erhöhten „Erregung“ der Orgonenergie grob verbinden konnte, im Vergleich zum hochfrequenten Blau, das den normalen Zustand der Orgonenergie auszeichnet. Es wurde beobachtet, daß der Geschwindigkeitsanstieg von UFOs mit Licht näher zum roten Ende des Spektrums verbunden ist. Das Gegenteil trifft bei Abnahme der Geschwindigkeit zu. Daß wir es bei Geschwindigkeitszunahme mit einer höheren Orgonenergie-„Erregung“ zu tun haben, zeigt sich auch an der Zunahme der Helligkeit.

Weiter wären zu erwähnen: Cloudbuster-Funktionen (Änderungen des Schwerefeldes um einen arbeitenden Cloudbuster herum), die Gesamtheit von Reich’s „OROP Desert Ea“-Expedition nach Arizona und seine Pendel-Experimente. Sie weisen vielleicht darauf hin, daß die Gravitation gequantelt ist und bestimmte Beziehungen zwischen der Bewegung der Orgonenergie-Hülle um den Planeten und seine Schwerebeschleunigung bestehen. (Reichs Pendel-Experimente konnten jedoch nur teilweise verifiziert werden und die mit ihnen verbundenen Überlegungen sind theoretisch problematisch.)

So verweist die orgonomische UFO-Forschung auf ein funktionelles Verständnis des UFO-Antriebssystems: Änderungen des Gravitationsfeldes während des ORANUR-Experimentes (und beim Cloudbuster), die mögliche Rolle, die Anion-Generatoren spielen (Produktion von Melanor – sozusagen das „UFO-Abgas“), der direkte Einfluß des Cloudbusters auf UFOs, der erwähnte Orgonmotor selber, etc. Vielleicht sollte man auch das „Angel Hair“ und „Devils‘ Jelly“ in Bezug zur ORANUR-Chemie setzen.

2. Die orgonomische Physik im Zusammenhang (der von der Psychologie bis zur Meteorologie reicht) im Vergleich zur mechanistischen Physik. Die Orgonphysik ermöglicht uns eine grundsätzlich neue Sicht des Universums und seines Funktionierens und läßt viele „Unmöglichkeiten“ der heutigen Physik möglich erscheinen.

In diesem Zusammenhang sind auch Erscheinungen erklärbar, welche der von Reich vertretenen Einschätzung von UFOs, die stark durch die 50er Jahre geprägt war, zu widersprechen scheinen. Ich rede von der Überlappung des UFO-Phänomens mit „Geistererscheinungen“, „Kobolden“ und anderen „Trickstern“ der Folklore. Reich selbst hatte nach dem ORANUR-Experiment mit unerklärlichen Vorfällen auf Orgonon zu tun. Offensichtlich sind Raum und Zeit orgonometrisch nicht so fundamental, wie bisher angenommen.

3. Die orgonomische UFO-Forschung gebraucht das sensitivste Meßinstrument, das uns zur Verfügung steht: den menschlichen Organismus selber. Sie ist dergestalt in der Lage, auch qualitative energetische Zustände in der Umwelt und im eigenen Organismus wahrzunehmen und in ein wissenschaftliches Weltbild zu integrieren. Der Kosmos selber wird als Organismus verstanden. Goethe und Newton sind keine Gegensätze mehr, denn die Orgonomie nutzt natürlich auch die Meßtechnik ausgiebig.

4. Die Integration der verschiedenen Aspekte der Auswirkungen der Emotionellen Pest im Gemeinsamen Funktionsprinzip (CFP) der Erzeugung von äußeren (atmosphärischen) und inneren (emotionalen) Wüsten. Entsprechend kann man die DOR-erzeugenden Außerirdischen grundsätzlich im gleichen Licht betrachten wie Eltern, die Panzerung (DOR) erzeugen, d.h. als Wüstenverursacher (vgl. Jerome Edens Interview).

5. Die Verbindung zwischen der Beeinflussung der atmosphärischen Orgonenergie mit dem Cloudbuster (CORE) zur Beseitigung von DOR aus der Atmosphäre und die Reaktion der UFOs auf diese OROPs (ORgonenergie-OPerationen).

Ergänzungen zu „Der Blaue Faschismus“ (Teil 1)

17. Januar 2015

Das folgende ist so etwas wie ein Anhang zu Der Blaue Faschismus.

Auf meiner Seite über Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur wird der mechano-mystische Charakter der quantenmechanischen Theorien David Bohms freigelegt. In „esoterischen“ Kreisen wird er geradezu als Prophet des neuen Zeitalters vergöttert.

Worum es geht, zeigt folgende Stelle aus einer mittlerweile aus dem Netz verschwundenen Website:

Bohm meinte, daß ein wichtiger Grund, warum sich die Menschen dieses Planeten, hinsichtlich Rasse, Nationalität, Religion und all dem anderen, feindlich gegenüberstehen, in ihrer Tendenz begründet liegt, alles in Bruchstücken zu sehen. Weil der Mensch sich selbst und alles um ihn herum als unabhängig und sich selbst genügend betrachtet, wird er ich-zentriert und abwehrend; „… (…) Er ist unfähig, die Menschheit wirklich als die grundlegende Realität zu betrachten, deren Ansprüche an erster Stelle stehen.“ Bohm zufolge beginnt dieses Problem der Fragmentierung auf der Ebene des Eigeninteresses (…). Bohm errichtete seine kommunistische Utopie auf der unhaltbaren Annahme, daß das Universum eine perfekt geordnete mystische Ganzheit ist (…). Die meisten Wissenschaftler sind unbeeindruckt von Bohms Verweis auf eine primordiale universelle Harmonie, die sich abwechselnd verbirgt und offenbart. Sie sind sich der chaotischen Zufälligkeit vollkommen bewußt, die Bohm, in seiner Liebe für perfekte Ordnung, nicht wahrhaben wollte. Sie sehen in der Natur, wie Bohr und Heisenberg es getan haben, das Unscharfe und Unsichere; nicht das Werk eines (…) Gottes, der, wie in der mittelalterlichen Theologie, ein Schweizer Uhrmacher ist.

Ein hervorragendes Beispiel für die gängige Mischung aus faschistischem Mystizismus und kommunistischen „Mechanismus“, die eine Karikatur der Orgonomie darstellt.

Das „Neue Zeitalter“ ist ein klaustrophobischer Alptraum, in dem alles mit allem verbunden ist, alles Bedeutung hat und man buchstäblich nicht frei atmen kann. Kaum entdeckt der Mensch in der Quantenphysik, daß die Natur nicht mechanisch ist, sondern Freiheit herrscht, deutet er alles so, daß der Mechanismus noch getoppt wird. Und kaum wird die Orgonenergie entdeckt, um nicht nur dem Mechanismus, sondern auch dem Mystizismus den garauszumachen kommt – folgendes:

Vor mir liegt ein Werbeartikel aus einer Esoterikpostille. Es dreht sich um „Elektrosmog“ und „Chemtrails“, also um die Leiden hysterischer Frauen und paranoider Männer. Statt einen Psychiater zu konsultieren, sollen sie sich mit „Orgonite“ wappnen. „Pranakristalle“, das „Orgonschild“ und das „Pranalicht“ (bzw. die „Orgonlampe“) soll vor Elektrosmog schützen. Für großräumige Bereiche wurde die „Akasha-Säule“ entwickelt. Statt in Metern wird ihr Wirkradius in Kilometern angegeben, so daß auch „Chemtrails“ aufgelöst werden können.

Ebenfalls auf der Grundlage des Orgonites funktionieren die „Pranatropfen“, die in ihren unterschiedlichen Ausführungen bestimmten „Erzengeln“ zugeordnet werden: Uriel, Jophiel, Raphael, Chamuel, Michael, Zadkiel und Metatron sowie Elohim höchstpersönlich. Er spricht alle „Chakren“ gleichzeitig an! Daneben gibt es noch den Pranakristall Brahman, der ebenfalls alle Chakren betrifft. Die Pranakristalle sollen einen mit Orgonenergie erfüllten Raum erschaffen, „welcher Schutz vor Elektrosmog und negativen Gedanken schafft“. Das bereits erwähnte Orgonschild eignet sich speziell für Notebooks und neutralisiert das von ihnen ausgehende DOR. Es werde dabei vollständig in Orgon umgewandelt.

Im Vergleich dazu wirkt jeder katholische Sektierer vom Opus Dei aufgeklärt, frei und rational!

Trevor Constable war einer der Ersten, der diese Gedankenwelt vertreten hat, dieses okkult verstellte Lebensgefühl, in dem Reich mit dem verbunden wird, was Europäer für Hinduismus und Taoismus halten, und nicht zuletzt mit Rudolf Steiners Anthroposophie. Es wäre durchaus möglich gewesen, daß das heute die Orgonomie ist! Siehe dazu meine Besprechung von Constables Buch The Cosmic Pulse of Life. Wie vollkommen absurd das alles ist, wird deutlich, wenn man an Reichs Massenpsychologie des Faschismus erinnert.

Constable war Co-Autor u.a. der beiden folgenden militaristischen Bücher und ein großer Verherrlicher der Deutschen Luftwaffe: Das waren die deutschen Jagdfliegerasse 1939–1945 (Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1972) und Holt Hartmann vom Himmel! Die Geschichte des erfolgreichsten Jagdfliegers der Welt (Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1971). Was für eine merkwürdige Synthese von Schwärmereien über Rudel und Hartmann mit…

Der Wikipedia-Eintrag zu Constable meint dazu:

Die beiden Historiker Ronald M. Smelser und Edward J. Davies rechnen die kontextlose und heroisierende Darstellung Hartmanns durch Constable und Toliver zu den Versuchen der Romantisierung und nachträglichen Verbrüderung mit den „Helden“ der „Sauberen Wehrmacht“, die nun im Kontext des Kalten Krieges an der Seite ihrer westlichen Waffenbrüder erneut gegen die Gefahr aus dem Osten stünden. Durch die fehlenden Quellenangaben und den Einfluß der dargestellten Offiziere auf die Präsentation seien diese Werke keine geschichtswissenschaftlichen Darstellungen, sondern Ausdruck von Popkultur.

Weiter im Gruselkabinett:

Das erste Mal traf ich auf den angeblichen „UFO-Kontakler“ Billy Meier über eine Bekannte, die mir ganz begeistert erzählte, daß 1963 bei Jerusalem ein verschollenes Evangelium von Jesus entdeckt worden sei, das ganz mit Reichs Auffassung der Jesus-Geschichte harmoniere, der Talmud Jmmanuel. Demnach habe, so meine Bekannte, Jesus nicht gesagt, daß den geistig Armen das Himmelreich gehöre, sondern den Wissenden. Ich wußte sofort, daß es sich nur um eine plumpe Fälschung handeln könne, denn in der revidierten Fassung macht Jesus‘ Aussage überhaupt keinen Sinn mehr. „Die Ersten werden die Ersten sein!“ – Meier, der diesen „Talmud“ veröffentlicht hatte, war für mich innerhalb von Sekunden erledigt. Übrigens ist dieses Machwerk antisemitisch: man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.

Später sah ich dann Meiers dilettantisch gemachten UFO-Photos und -Filme. Das einzige, was mich kurz pausieren ließ, waren Photos über seine angebliche Zeitreise 65 Millionen Jahre zurück zu den Dinosauriern, die seine außerirdischen Freunde mit ihm unternommen hatten. Insbesondere ein Flugsaurier sah erstaunlich realistisch aus. Wie sollte er das gefälscht haben? Noch überzeugender war ein Photo einer Raumfahrerin von den Plejaden. Die Frau war wirklich von überirdischer Schönheit und sah merkwürdig „humanoid“ aus. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man so ein Photo als Schweizer Bergbauer herstellen kann!

Schließlich stolperte ich im Internet über die denkbar einfache Lösung: die Dinosaurier hat er mit einer Polaroid-Kamera aus einem bekannten Bildband über die Urzeit aufgenommen.

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Und die Untertassen-Arierin „Asket“ war Tänzerin in einer amerikanischen Fernsehshow mit Dean Martin! Meier hatte sie vom Bildschirm abphotographiert!

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Wozu der ganze Betrug? Meier will seine krude New Age-Philosophie verbreiten, indem er sie Jesus und außerirdischen Blondinen in den Mund legt. Er möchte gerne, geltungssüchtig wie er ist, als Prophet einer Gemeinde vorstehen. Tatsächlich gehören zu seinen gläubigen Anhängern sogar renommierte Universitätsprofessoren, die den Talmud Jmmanuel zu ihrer neuen Bibel erkoren haben und ganze Abhandlungen darüber schreiben.

Ich erwähne Meier als Muster, um den Fall Nikolai Levashov besser einordnen zu können. Der russische „Geistheiler“ Levashov zählt sogar einst führende Orgonomen zu seiner Anhängerschaft. Ich habe bereits von meiner positiven Erfahrung mit der „Geistheilung“ berichtet, die Levashov praktiziert und lehrt. Als ich dem Levashov-Schüler, einem der besagten Orgonomen, damals, d.h. vor fast 25 Jahren, sagte, daß mich das, was er da mache, an den „Mesmerismus“ erinnert, wie ihn Jerome Eden praktiziert hat, reagierte er sichtlich verärgert. Es ginge gar nicht primär um die Beeinflussung des Energiefeldes des Patienten durch das Energiefeld des Therapeuten, sondern um the mind, den vom Körper unabhängigen „Geist“, der durch „gerichtete Intention“ wirksam wird. Überhaupt: durch Erzählungen erfuhr ich, daß Levashov-Anhänger extrem empfindlich reagierten, wenn man gegenüber dieser „Neuerung“ skeptisch blieb und die Orgonomie partout nicht „spirituell“ ergänzen wollte.

Es ging darum, den „orgonomischen Dogmatismus“ aufzugeben, offen und „wissenschaftlich“ zu sein – und die Philosophie von Levashov anzuerkennen, in der der körperlose „unsterbliche Geist“ des Menschen eine zentrale Rolle spielt. Die angebliche „Geistheilung“ war nur ein Vehikel für die Verbreitung eines obskurantistischen Weltbildes, das teilweise faschistoide Züge trägt.

Mir wurde erzählt, was Levashov doch für eine beeindruckende Persönlichkeit sei. („Beeindruckender als Reich!“) Ein echtes Wunderwesen und wissenschaftliches Genie mit einer bezwingenden persönlichen Aura. Um so enttäuschter war ich, als ich schließlich auf seiner Website Photos von ihm sah. Eine ausgesprochen unförmige und unsympathische Erscheinung mit null Charisma. Seine geschmacklosen Gemälde. Und all der pseudo-esoterische Unsinn und die Verschwörungstheorien, wie die einstige spirituelle Weltmacht Rußland, im Laufe der Geschichte ihre Vorherrschaft verlor, weil der spirituelle Schutzschirm, der das Reich umgab, brüchig wurde.

Ein einheitliches Psi-Feld des Reiches, das durch hochstehende Volkhvs mittels Pyramiden aufrechterhalten wurde, wurde nach der Zerstörung der Tempelstadt Asgard-Iryisky von Horden von Dschungaren, die die „kleine“ Hilfe schwarzer Magier benutzten, deutlich geschwächt.

Das erinnert alles fatal an Tolkiens Der Herr der Ringe! Absolut gruselig. Etwa das gleich Niveau, auch inhaltlich, wie L. Ron Hubbard und seine „Scientology“. Schlimmer!

Den zweiten Teil seiner Autobiographie bewirbt er mit folgendem Auszug:

Geboren in der UdSSR und in diesem Land dreißig Jahre lang vor meiner Abreise in die USA gelebt habend, war ich ganz sicher, daß das sozialistische Regime eine Schöpfung sozialer Parasiten war mit dem Ziel, den besten Teil der Nation zu zerstören – die starken Menschen, wie sie in der Thora und im Alten Testament genannt wurden – um das Rückgrat der Nation zu brechen und die Übriggebliebenen in Sklaven zu verwandeln… […] Ich möchte darauf hinweisen, daß ich auch in den USA keinerlei Freiheit gefunden habe! Im Gegenteil, ich sah ein weiteres parasitäres System, wo die Menschen zu Sklaven umgewandelt wurden, während sie sich selbst als frei betrachteten…

Soziale Parasiten haben sowohl das sowjetische als auch das amerikanische System geschaffen, um den besten Teil der Nation zu zerstören und so die Nation zu vernichten. „Die starken Menschen, wie sie in der Thora und dem Alten Testament genannt werden“ –, werden von „sozialen Parasiten“ zerstört. Erinnert Sie das an etwas? Etwa an ideologische Versatzstücke des Nationalsozialismus?

Aber zurück zu seiner Arbeit über die Historie Rußlands:

Der Inhalt dieses Buches entspricht den slawisch-arischen Veden und archäologischen Entdeckungen der letzten Jahrzehnte, die durch die „Einwände“ der „echten“ Historiker vollkommen zur Seite gewischt wurden. In gewisser Weise sind sie „im Recht“. Das Wort „Historie“ hat seinen Ursprung in einer Zusammenführung der beiden Wörter „von + Thora“, das bedeutet „Geschichten aus der Vergangenheit des jüdischen Volkes“. Tatsächlich hat das Buch von Veles nichts zu tun mit der Geschichte des jüdischen Volkes, einfach weil es die Vergangenheit des russischen Volkes widergibt. Aber ich sehe persönlich keinerlei Problem in ihm, da es keinen Versuch unternimmt, die Geschichte der Jüdischen zu verzerren oder die irgendeines anderen Volkes. Dieses Buch beschreibt die Vergangenheit der Slawen. Jetzt haben wir eine sehr interessante Situation: Juden haben das Recht, ihre Vergangenheit, ihre Geschichte wie alle anderen Menschen zu haben, außer uns, den Slawen, die ihre Vergangenheit nicht haben dürfen, zumal es eine große ist.

Wie die Juden eine eigene Geschichte haben, stehe den Russen auch eine (nicht-jüdische) Geschichte zu. Übrigens ist die in diesem Zusammenhang von Levashov präsentierte Etymologie gröbster Unfug. „History“ (bzw. russisch история = istorija) kommt vom griechischen Wort historia, das so viel wie „Wissen durch Ergründen“ bedeutet. Und mal ganz abgesehen von der Etymologie: Daß die Russen ein griechisches Fremdwort benutzen, weil es in ihrer eigenen Sprache für „Geschichte“ keines gibt, zeigt doch, daß sie keine Geschichtsschreibung kannten. Wie bei Billy Meier: allein schon wegen dieses erbarmungswürdigen Dilettantismus war für mich dieser Mann sehr bald gestorben. Daß er offensichtlich ein Antisemit zu sein scheint, macht das ganze nur noch schlimmer. (Woran erkennt man einen Antisemiten? Er ist vom Thema „Juden“ besessen und erwähnt es in den unmöglichsten Zusammenhängen. In diesem Fall wird zwanghaft die „Thora“ erwähnt.)

Der eine erfindet Kontakte zu den „Plejaden“, der andere beeindruckt sein Umfeld mit „Mesmerismus“ – um als Prophet, der das Schicksal des Planeten in den Händen trägt, auftreten zu können. Levashovs erstes Buch ist betitelt The Final Appeal to Mankind. Seine Anhänger insinuieren, sein Geist (mit anderen Worten: er) käme von einem anderen Planeten, um die Menschheit zu retten.

Es ist verblüffend, wie leicht man doch aus seinem Gleichgewicht gerissen werden kann. Wie leicht ich doch aus dem Konzept zu bringen bin. Je kruder der Betrug, desto überzeugender. Meiers, na ja, „aufwendige“ UFO-Photos konnten mir nur ein müdes Lächeln entlocken, aber aus Büchern bzw. vom Fernsehschirm abphotographierte Bilder haben mich verunsichert! Hätte Levashov nicht den Fehler gemacht, eine geschmacklose „slavo-arische“ Internetseite zu kreieren, wäre ich wohl heute noch unsicher, ob nicht vielleicht doch etwas dran ist an seinem letzten Weckruf an die Menschheit.

Es liegt mir durchaus fern, Meier und Levashov (pseudo-) rationalistisch abbügeln zu wollen! Wer meine Blogeinträge verfolgt hat, weiß, daß ich durchaus offen bin für Dinge, die von anderen schon vom Tisch gewischt werden, bevor sie sie überhaupt angesehen haben. Ich glaube gerne, daß Meier und Levashov über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen und in ihrem Umfeld Dinge geschehen, die „unerklärlich“ bleiben. Es ist nur immer eine Frage, wo die Quelle dieser Kräfte ist. Nehmen wir dazu ein letztes Beispiel: Benjamin Creme und seine Verkündigung des „Weltenheilandes“ Maitreya, dessen Kommen von gigantischen UFOs angekündigt werden wird.

Der Interviewer George Noory, der schon mehr als 5000 derartige lange Interviews über „esoterische Fragen“ hinter sich gebracht hatte, fühlte sich nach dem Interview mit Creme erstmals so schlecht, daß er befürchtete in Ohnmacht zu fallen, wenn er mit dem Gespräch fortfahren würde. Es sei das seltsamste und unheimlichste Gefühl, das er je in seinem Leben verspürt habe. Gleichzeitig berichteten Hunderte von Zuhörern der in den USA sehr populären Radiosendung Coast to Coast, daß sie sich nach der Sendung krank gefühlt hätten. Es war, als wäre der Antichrist aus den Pforten der Hölle geschritten…

Ein Blick 60 Jahre zurück in die Zukunft

2. Januar 2015

1939 gelang es dem aus Österreich stammenden, damals an seinem Forschungsinstitut in Norwegen tätigen, Arzt und Naturforscher Dr. Wilhelm Reich, an „Bion“-Präparaten eine organisches Material aufladende Energieform nachzuweisen. Nachdem Reich in die USA übergesiedelt war, glückt ihm 1940 der Nachweis derselben Energie in der Atmosphäre. Diese von ihm entdeckte Energie nannte Reich „Orgon“, sie entspricht in etwa der von Biologen schon immer postulierten Lebens- oder Bioenergie und dem von der klassischen Physik angenommenen Weltäther.

Die Entdeckung der Orgonenergie und die Möglichkeiten, das Orgon objektiv nachzuweisen, werden in Reichs Werk Der Krebs beschrieben. Unter anderen Wissenschaftlern bestätigte zum Beispiel auch Albert Einstein Reichs Versuchsergebnisse.

In Der Krebs hat Reich den Bau und die Funktionsweise des „Orgonenergie-Akkumulators“ beschrieben, mit dem es ihm, aufgrund einer besonderen Eigenschaft der Orgonenergie, gelang, diese zu konzentrieren. Die Orgonenergie funktioniert nämlich nicht nach dem im Zweiten Thermodynamischen Gesetz, einem der Grundpfeiler der klassischen und modernen Physik, beschriebenen Funktionsprinzipien. Das Orgon bewirkt also nicht etwa, wie alle anderen Energiearten, eine Zunahme der Entropie, sondern eine Abnahme derselben, d.h. Orgonenergie fließt vom niedrigeren zum höheren Energie- und Organisationsniveau.

Aufgrund dieser Gesetzmäßigkeit, die Reich als „Orgnomisches Potential“ bezeichnet hat, gelang es ihm Anfang der 1950er Jahre, die Orgonenergie aus der Atmosphäre abzuziehen und in Wasser zu leiten, da das Orgon in der Atmosphäre in einer niedrigeren Konzentration vorliegt als im Wasser und eine spezielle Affinität zwischen Orgon und Wasser besteht.

Im Jahre 1954 machte Reich die Beobachtung, daß einige „Sterne“ am Nachthimmel erloschen oder „davonschwebten“, wenn er einen „Cloudbuster“, so nannte er das Gerät, mit dem er die atmosphärische Orgonenergie abzog, auf sie richtete. Reich war aufgrund dieser und anderer Beobachtungen und Experimente und wegen theoretischer Überlegungen über die physikalischen Eigenschaften des Orgons davon überzeugt, daß es sich bei diesen „Sternen“ um Objekte handelt, die allgemein hin als „UFOs“ bezeichnet werden.

Er informierte die US-Behörden über seine Beobachtungen und Experimentalergebnisse und machte ihnen später seine theoretischen Überlegungen und mathematischen Berechnungen zugänglich. Ein enger Mitarbeiter Reichs traf im Air Technical Intelligence Command (ATIC) in Dayton, Ohio mit hohen Vertretern der US-Luftwaffe und des CIA zusammen und informierte sie über die Arbeiten Reichs.

Ende 1954 machte Reich eine Forschungsexpedition in die Wüste von Arizona, um die Beziehung zwischen der Wüstenentwicklung und der atmosphärischen DOR-Verseuchung zu untersuchen. „DOR“ ist eine Form der Orgonenergie, die Reich im sogenannten „ORANUR-Experiment“ entdeckt hatte, das im gleichnamigen Buch ausführlich beschrieben wird.

Hier sei erwähnt, daß DOR entstand, als Reich eine kleine Menge an nuklearem Material einer hochkonzentrierten Orgonenergie-Strahlung ausgesetzt hatte. DOR ist das Endpunkt der daraus resultierenden sogenannten „ORANUR-Reaktion“.

Reichs Forschungen in der Wüste von Arizona zeigten nun, daß „UFOs“ die kosmische Orgonenergie in ihren Antriebssystemen benutzen und als „Abgas“ das in DOR metabolisierte Orgon wieder ausstoßen. Durch die Wirkung des DORs auf den atmosphärischen Wasserhaushalt sind die „UFOs“ zu einem großen Teil für die zunehmende Wüstenentwicklung und die Versteppung weiter Landstriche auf diesem Planeten verantwortlich. Außerdem verursacht DOR die sogenannte DOR-Krankheit.

Da, wie am Anfang erwähnt, organismisches und atmosphärisches Orgon „funktionell identisch“ sind, hat die DOR-Verseuchung so auch einen direkten Einfluß auf unser physisches und psychisches Funktionieren und unsere Gesundheit.

Reichs Cloudbuster erlaubt nun zweierlei: Erstens kann man mit dem Cloudbuster das DOR aus der Atmosphäre abziehen und so den atmosphärischen Energiemetabolismus und Wasserhaushalt wieder normalisieren. Zweitens hat sich bei der praktischen Feldarbeit gezeigt, daß es möglich ist, direkt Energie von den UFOs abzuziehen und sie so an ihren, für die Atmosphäre und ihre Lebensformen schädlichen, Manövern zu hindern. Es scheint auch ein gewisser DOR-Gehalt der Atmosphäre für das Funktionieren der fremden Raumschiffe nötig zu sein.

Hier die UFOs, die Reich Mitte der 1950er Jahre beschrieben hat (Das ORANUR-Experiment II [Contact with Space]), aus dem Weltraum aufgenommen (Space Shuttle Columbia, Nov. 1996). Wie der Kommentator sagt: es sieht wirklich so aus, als würden sie die atmosphärische Orgonenergie aufnehmen und der den Strömen der Orgonenergie in der Atmosphäre folgen:

Mit den restlichen 9 Videos dieser YouTube-Reihe möchte ich nichts zu tun haben! Ich hätte lieber das LiveStreak-Video gebracht, aber da wird Reich nicht erwähnt.

YouTube regt zu neuen Überlegungen hinsichtlich dessen an, was Jerome Eden in Die kosmische Revolution beschrieben hat. Man gebe das Stichwort „Whitley Strieber“ ein und hangele sich so weiter.

Beispielsweise deutet die verwirrende Vielfalt der UFO-Erscheinungen darauf hin, daß es viele verschiedene Formen von Außerirdischen gibt. Und was ihr unsinniges, jeder offensichtlichen Logik widersprechendes Verhalten betrifft, könnte das teilweise mit den Wechselwirkungen zwischen diesen „Rassen“ zusammenhängen. Es könnte Hierarchien von Abhängigkeiten geben, sich widersprechende Agenden oder richtiggehende Kriege. Auch könnten sich diese Konflikte auf die „Astralebene“, das „Jenseits“ oder „was auch immer“ erstrecken.

Das meiste, was uns in dieser Hinsicht präsentiert wird, unterscheidet sich kaum von dem, was Psychiater alltäglich in geschlossenen Anstalten zu hören bekommen, aber aus dem Spintisieren über „Exopolitik“ und Botschaften aus „feinstofflichen Welten“ könnte man vielleicht die Wahrheit herausschälen, solange man kühlen Kopf bewahrt und nie vergißt, daß jeder Mystizismus von primitiven mechanistischen Vorstellungen durchzogen ist. „Dinge“ wie „die Seele“, die „Astralebene“ und Szenarien wie aus „Raumschiff Enterprise“ werden den energetischen Phänomen einfach nicht gerecht. Nicht von ungefähr spricht Reich von „Ea“, was sowohl für „Energie alpha“ (die primordiale kosmische Orgonenergie) als auch für „Enigma“ steht.

Der vielleicht wichtigste Aspekt dieses Themas ist die eigene Charakterstruktur: es ist nichts für Leute, die selbst einen Hang zur schizophrenen Spaltung und eine Tendenz zum Mystizismus haben.

Reichs Auseinandersetzung mit dem UFO-Phänomen war eng mit dem ORANUR-Experiment und seiner daran anschließenden Beschäftigung mit dem globalen „DOR-Notstand“ verbunden. In mancher Hinsicht ist der Schriftsteller Whitley Strieber eine zeitgenössische Entsprechung Reichs. Den meisten werden seine Theorien (oder besser gesagt Spekulationen) zu mystisch und „wirr“ sein, doch Strieber ist ein sehr guter Beobachter und anregender Denker. (Und m.E. einer der ganz wenigen Schriftsteller, der wirklich erzählen kann.) Er beschäftigt sich auf seine Weise genau mit jenen Themen, die auch Reich in seinen letzten Jahren umgetrieben haben: Ea („UFOs“), das Rätsel des menschlichen Bewußtseins, die Klimakatastrophe, den geheimen Projekte der US-Regierung, etc. Siehe www.unknowncountry.com und natürlich Ea und die Wellenfunktion.

Ich bin davon überzeugt, daß Reich zwischen 1954 und 1955 (vielleicht sogar früher) ähnliche Erlebnisse hatte, wie Strieber sie beschreibt. Beispielsweise berichtet Reich, daß auf Orgonon nach dem ORANUR-Experiment immer wieder Dinge verschwanden, umgestellt und verschoben waren, so als wären „Kobolde“ am Werke gewesen. Manche spekulierten über eine „hysterische“ Ilse Ollendorff, doch es könnten tatsächlich „Kobolde“ gewesen sein.

Nachdem ich mich neuerdings erneut wieder etwas mit Strieber beschäftigt habe, bin ich in meiner Überzeugung bestärkt, daß die „Greys“ genau das sind, wovon Reich und später Jerome Eden gesprochen haben: DOR-Wesen, die seit Jahrtausenden wie Parasiten von uns leben. Siehe auch Jerome Edens Die kosmische Revolution: 16. Die Kinder der Finsternis .

In Das ORANUR-Experiment II (Contact with Space) frägt sich Reich schließlich, ob die Außerirdischen „geisteskrank“ sind, weil ihr Verhalten, bzw. das Verhalten der Fliegenden Untertassen, keinerlei logischen Sinn macht. Strieber war mit weitaus absurderen Dingen konfrontiert, über die er ohne Angst sich lächerlich zu machen offen berichtete. Entsprechend wurde er zu einem Paria, der beispielsweise auf Flughäfen von vorbeigehenden Fluggästen angespuckt wurde.

Ein Beispiel für die ganze Absurdität ist beispielsweise, daß Strieber, ein passionierter Nichtraucher, die Anwesenheit der Besucher stets mit „Zigarettenqualm“ aussoziierte – und dann sogar beobachtete, wie einer der „Greys“ Kettenraucher war. Entsprechend halte ich beispielsweise das folgende vollkommen abwegige Video für möglicherweise authentisch:

Das ganze ist extrem heikel, weil damit, d.h. mit dem Versuch die außerirdische Invasion zu verstehen, einerseits immer die Gefahr des Mystizismus einhergeht – und andererseits genau dieser Mystizismus die vielleicht schärfste Waffe der Außerirdischen ist, weil sie die Erdenbewohner lähmt.

Reich hat die Mystik nicht rationalistisch wegerklärt, sondern ernst genommen, um ihr desto effektiver entgegentreten zu können. Sie beruht auf der verzerrten Wahrnehmung realer Energieströme im Körper.

Der Okkultismus, z.B. die Astrologie, ist in dieser Hinsicht weitaus problematischer, da man nicht nur mit subjektiven Befindlichkeiten, sondern immer wieder mit objektiven „Belegen“ konfrontiert wird, denen man Rechnung tragen muß, will man „wissenschaftlich unvoreingenommen“ vorgehen.

Ganze Kulturen haben sich unrettbar in der sich immer wieder bestätigenden Astrologie verfangen. Etwa die hochentwickelten Inka, die sich nicht gegen die Spanier wehrten, weil ihr Untergang in den Sternen vorgezeichnet war. In Sternkonstellationen und dunklen Flecken in der Milchstraße machten die Inka Tiergestalten aus, denen bestimmte Eigenschaften zugeordnet waren, so daß die Himmelsmechanik einen tiefgründigen Sinnzusammenhang nach dem anderen generierte.

Es scheint, daß wir heute auf breiter Front wieder auf dem Weg in solch ein wahnhaftes und im wahrsten Sinne des Wortes verhängnis-volles Weltbild sind. Man denke nur an den vom Maya-Kalender inspirierten malignen Schwachsinn, der mit dem Jahr 2012 getrieben wurde!

Geblendet durch immer neue „Bestätigungen in der Wirklichkeit“ wird nicht gesehen, daß Systemen wie der Astrologie, Numerologie, Kartenlegen, etc. jede Grundlage abgeht. Selbst wenn sie teilweise funktionieren, d.h. anekdotische Überzeugungskraft besitzen und vielleicht sogar hier und da statistische Überraschungen auftreten: jedes beliebige andere System, irgendeine willkürlich und künstlich erschaffene …ologie, würde ähnliche Ergebnisse zeitigen. Offenbar „erzeugen“ (?) derartige Systeme spontan und unkontrollierbar sinnvolle Zusammenhänge („Serialität“, „Synchronizität“). Sogenannte „Satanisten“ nutzen dies aus, um mit Hilfe von Magie Macht auszuüben und letztendlich zu einem Gott zu werden. (Ein „Satanist“ hat beispielsweise keinerlei Probleme damit die „klingonische“ Götter aus Star Trek anzurufen und sich davon reale Effekte zu versprechen!)

Ich würde niemals ein Horoskop lesen oder mir aus der Hand lesen lassen. Nicht nur, daß ich Angst vor sich selbst erfüllenden Prophezeiungen habe. Darüber hinaus habe ich Angst etwas „heraufzubeschwören“. Ich teile die Auffassung echter Christen, daß diese „Techniken“ durchweg dämonisch sind.

Magisches Denken kommt dem psychotischen und hochneurotischen Denken sehr nahe. Sich dem auszusetzen, verstärkt und verfestigt die eigene Neurose. Man hält sich davon fern, genauso wie man von sexuellen Perversionen Abstand hält. Es zieht einen hinunter! Nicht von ungefähr haben Esoteriker und Okkultisten eine dunkle Aura, sind unglücklich, übellaunig und von abstrusen Krankheiten geplagt.

Aber zurück zur Erklärung „okkulter“ bzw. „parapsychologischer“ Phänomene: sie scheinen eine makroskopische Entsprechung quantenphysikalischer Vorgänge zu sein. Der Schlüssel hat sicherlich mit dem Orgonomischen Potential zu tun, das entsprechend auf atomarer Ebene der statistisch-mechanischen Zufallsverteilung entgegenwirkt und so die Quantenphänomene hervorruft. Siehe dazu die beiden Aufsätze Ea und die Wellenfunktion und Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur.

Wilhelm Reich im Kampf gegen Fliegende Untertassen (Teil 1)

18. Mai 2014

Der PLANETARE NOTSTAND aufgrund der Invasion des irdischen Luftraums aus dem Weltraum verlangt nach orgonomischer Grundlagenforschung und ist von brennendem Ernst. (Wilhelm Reich)

Jerome Eden hat das wichtigste 1978 zusammengefaßt:

1954 wies Wilhelm Reich auf die hohe Wahrscheinlichkeit hin, daß UFOs in eine langsame, leise und in der Regel unbemerkte Art von Kriegführung gegen unseren Planeten Erde involviert sind – eine Kriegsführung, die hauptsächlich aus dem Abzug von Unmengen unserer planetarischen Lebensenergie (Orgonenergie) aus unserer Atmosphäre und das Einbringen einer giftigen, todbringenden Substanz bestand, die er „DOR“ nannte, Deadly ORgone energy, die „erschöpfte“ Energie aus diesen außerirdischen Raumschiffen. DOR fehlt es an Sauerstoff und Wasser und sie ist auch mit einem hohen Grad an Radioaktivität verbunden. DOR trocknet die Atmosphäre und den Boden aus, was zunächst Wetterchaos erzeugt und dann unausweichlich zu Dürre und zur Bildung von Wüsten führt. Entsprechend gehen in jeder Region, wo UFO-Aktivität am ausgeprägtesten ist, chaotische Wetterphänomene regelmäßig dem Austrocknen von Atmosphäre und Boden und der unerbittlichen Entwicklung der Wüsten voran. Außerdem untergräbt DOR buchstäblich die Lebenskraft aller Lebewesen, senkt den Willen zum Kampf, die Fähigkeit dem zu widerstehen, was lebensfeindlich ist, sei es die „Invasion“ des Wirtes durch schädliche Bakterien oder die Invasion unserer Atmosphäre durch feindlich gesonnene Außerirdische. Darüber hinaus fügen anhaltende weltweite Atombomben-„Test“-Aktivitäten, sowie die krebsartige Ausbreitung von Kernreaktoren und Nuklearabfällen mehr DOR einer bereits kranken und sterbenden Atmosphäre hinzu. Als Reaktion schwankt unsere planetare Lebensenergie entsprechend zwischen hektischer Hyperaktivität (ORANUR) und Stupor und Leblosigkeit (DOR). Die gleichen Schwankungen spiegeln sich in der Gesellschaft, ausgedrückt als „Revolution“ oder als Lethargie.

Reichs wichtige Erkenntnisse werden weiterhin zum größten Teil ignoriert. Der gepanzerte Mensch ist unfähig einen rationalen Kontakt mit energetischen Phänomenen herzustellen, ob nun mit der Orgonenergie oder ihrer Antithese, DOR. Und da solche Phänomene grundlegend für ein Verständnis von UFOs und die Auswirkungen ihrer Aktivitäten sind, bleiben diese zwangsläufig ebenfalls weiter unverstanden, mystifiziert oder sie werden ganz ignoriert. Weiterhin unfähig oder unwillig angesichts einer Gefahr zu bleiben, die alles Leben auf der Erde gefährdet, kann nur eine letzte Konsequenz haben: das Leben auf der Erde, wie wir es kennen, ist vom Aussterben bedroht. (EDEN-BULLETIN, Vol. 5, No. 4, Nov. 1978, S. 2)

Im EDEN BULLETIN (Vol. 4, No. 4, Oct. 1977, S. 17) hat Jerome Eden Reich wie folgt zitiert:

Ja (…) wir befinden uns mitten in einem kosmischen Krieg. (…) wir sind die ersten Menschen, die mit Raumschiffen einen Kampf auf Leben und Tod führen. Wir wissen jetzt, daß sie unsere Atmosphäre zerstören. Vielleicht benutzen sie dazu Orgonenergie als Treibstoff, vielleicht stoßen sie auch DOR als Abgas aus. Wie dem auch sei, wir sind die einzigen, die begreifen, was sie in unserer Atmosphäre anrichten, und wir können sie mit ihren eigenen Waffen bekämpfen. Die Luftwaffe kann nur irreführende Berichte über die fliegenden Untertassen herausgeben und ohnmächtig hinter ihnen herjagen, wohingegen wir nach ihren eigenen Funktionsprinzipien gegen sie vorgehen, mit der Orgonenergie. Wir bekämpfen das Feuer mit dem Feuer, und deshalb werden wir gewinnen. (Peter Reich: Der Traumvater, München 1973, S. 47)

Ich erinnere an den Film Earth vs. Flying Saucers aus dem Jahre 1956. Ein unglaublich langweiliger und schlechter Film – aber der Filmheld, ein Wissenschaftler, setzt UFOs mit einer Apparatur außer Gefecht, die Reichs Cloudbuster nahe kommt, zumal sie genauso wie Reichs Cloudbuster bei dessen Wüstenexpedition auf Lastwagen montiert ist.

Noch seltsamer ist die folgende Szene: Der Filmheld setzt einen „UFO-Helm“ auf, der es ihm ermöglicht alles zu hören, selbst durch dickste Wände hindurch. Zu einem Militär sagt er: „Ich höre, wie zwei Männer (die sich über Sex unterhalten) über die neusten Entdeckungen der modernen Psychologie diskutieren.“ Es ist ein seltsamer (ein seltsam deplazierter) Verweis auf Reich wie das Porträt Freuds an der Wand in dem Film The Day Earth Stood Still.

In Earth vs. Flying Saucers benötigen die Außerirdischen Geräte wie den Helm, der ihre Sinne unterstützt, weil sie biologisch vollkommen degeneriert sind, dehydriert, DORisiert, „greisenhaft“. So haben wir in einem Film „Cloudbuster Spaceguns“, „moderne Psychologie“ und kanzeröse Wüstenwesen aus dem Weltraum, die von einem Wissenschaftler bekämpft werden, der in dem Film in einer offensichtlichen gesunden genitalen Beziehung lebt.

Und was das leidige Thema „Am I a Spaceman?“ betrifft: siehe Reich über „Desert Development and Emotional Deadness“ (1953): die DORigkeit des Menschen, der an der emotionalen Wüste leidet und ihrer Hauptfunktion: das Verbergen des inneren „Schmutzes“. „Wenn es jemanden gibt, der das nicht zu haben scheint, ‚gehört er nicht dazu‘, er ist ein ‚Fremder‘ oder ein ‚Marsmensch‘“ (Orgonomic Functionalism, Vol. 6, 1996, S. 46).

Über die Folgen des ORANUR-Experiments auf ihn persönlich, d.h. sein Biosystem, schreibt Reich:

Für die Beobachter um mich herum sah ich, nach ihren eigenen Worten, wie jemand aus, „der aus einer anderen Welt kommt“, als ob ich „wie Rip Van Winkle für Hundertfünfzig Jahre weggewesen war“ (…). Ich schien für die Beobachter, als ob ich von einem Dunstschleier umgeben sei, als ob ich „durchsichtig geworden“ sei, so als gäbe es „keine scharfe Grenze zwischen mir und dem Dunst um mich herum“ („The Blackening Rocks. Melanor“, Orgone Energy Bulletin, 5(1,2), 1952, S. 29)

Aber versuch mal diese ganzen Zusammenhänge einem der Reich-Kritiker oder, noch schlimmer, einem dieser verblödeten „Reichianer“ zu verklickern… Dumm wie Brot!

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=NQNvJdqetMA%5D

Jerome Eden: UFO-Sichtungen in Ohio (Teil 3)

16. März 2014

EDEN BULLETIN (Vol. 4, No. 4, Oct. 1977, S. 9f)

Jerome Eden: In [Teil 1 und 2] veröffentlichten wir eine interessante Sichtung von Frau V.P. Es folgen Details einer weiteren UFO-Sichtung, die V.P. im Februar 1977 hatte. Von besonderer Bedeutung sind die körperlichen Reaktionen der Frau und ihrer Hunde. Bemerkenswert ist auch die offizielle Reaktion der Polizei. Wir sprachen mit V.P. telephonisch am Sonntag, den 20. Februar 1977. Sie war ziemlich verärgert über die Weise, in der dieses Thema „offiziell“ vom Tisch gewischt wird, und wir müssen ihr zustimmen. Es ist empörend, daß während gewöhnliche Männer, Frauen und Kinder durch UFOs in Angst und Schrecken versetzt werden, die Regierungen der Welt ihnen irrationaler Weise weiter vormachen, daß diese Angelegenheit von peripherer Bedeutung sei. Übrigens sagte V.P. in unserem Telefongespräch, daß sie ungefähr 25 km westlich von einer kerntechnischen Anlage lebt und ihre Region von einem Blizzard heimgesucht wurde.

Und nun zu dem Bericht der Frau aus Ohio:

Am Mittwochabend, den 9. Februar 1977, gerieten meine Hunde um etwa 20:50 in Unruhe und begannen nervös durch das Haus zu laufen. Hin und wieder hielten sie inne, um ihre Köpfe emporzurecken und nach etwas außerhalb des Hauses zu hören. Ich hörte, wie die Hunde halb bellten und halb jaulten. Als es 21:05 war, rannten meine Hunde wild von Raum zu Raum, bellten und knurrten heftig. (V.P. zieht amerikanische Eskimohunde auf. Eden)

Beim Blick aus dem Fenster sah ich ein gigantisches weißes Licht – wie ein Flutlicht – fast so groß wie der Vollmond im Westen. Ich ging nach draußen, fast ans Ende der Auffahrt, wo ich eine bessere Sicht auf das Objekt, das jetzt gelb-weiß erschien; rund, mit zwei roten pulsierend Lichtern, eines oben, das andere an der Unterseite. (Siehe Abb. 1)

Als ich dastand und das Objekt beobachtete, veränderte es plötzlich seine Form (Abb. 2): ein helles gelbes Licht mit nur einem roten Licht, das an der Spitze erschien. Das Objekt schien zu schweben mit einer wellenförmigen Bewegung. Ich eilte zurück ins Haus, um mein Fernglas zu holen (was ungefähr 5 Minuten dauerte) und als ich zurückkam, hatte das UFO Form und Farbe erneut geändert. Es war jetzt ein schönes Gold-Orange, und es bewegte sehr langsam weiter nach Westen. Das UFO hatte nun eine kreisförmige Erscheinung (Abb. 3).

Plötzlich nahm das gold-orange Objekt eine andere Form an (so etwas wie eine längliche Birne), mit derselben gold-orangen Farbe die jetzt rot umrandet schien (Abb. 4). Das UFO begann danach zu schrumpfen, bis es völlig aus den Augen entschwunden war.

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Der Himmel war sehr klar, ohne Wolken. Plötzlich tauchte das Objekt erneut auf mit der gleichen Färbung und Form, wie in Abb. 4 dargestellt. Nach etwa 2 Minuten begann das gold-orange Licht zu flackern, wie die Flamme einer Kerze bei Luftzug. Wieder blendete das UFO aus, um nach wenigen Minuten erneut zu erscheinen.

Plötzlich, während ich es beobachtete, änderte das UFO wieder seine Form und sah nun wie zwei Untertassen aus, die zusammengefügt waren, eines falsch herum auf der anderen, mit zwei roten pulsierenden Lichtern; ein Licht an die Oberseite des UFOs, das andere an der Unterseite. Das Objekt hatte nun ein leuchtendes Gelb-Weiß und ich konnte die Umrisse von Fenstern sehen! Es erinnerte mich an einen Personenzug, der an mir schnell vorbeifährt und der mich einen Blick auf das Licht erheischen läßt, das aus dem Inneren der Personenabteils kommt (siehe Abb. 5). Plötzlich zog das Objekt schnell davon und hinterließ einen feurig roten Strahl am Himmel (Abb. 6).

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Ich kehrte schnell ins Haus zurück, rief die örtliche Polizei an und berichtete, was ich gesehen hatte. Die Beamtin am Telefon lachte und bat mich, am Hörer zu bleiben. Ich wartete ganze 5 Minuten, bevor sie zurückkehrte und mich bat, die ganze Geschichte eine zweites Mal zu erzählen. Die Polizei-Beamtin fragte mich dann nach meinem vollständigen Namen, Alter, Telefonnummer und Adresse. All dies dauerte seine Zeit, obwohl ich ihr zu verstehen gab, das sie einen Polizisten in die Gegend schicken sollte, so daß er sich das Objekt betrachten könne. Sie lachte nur und sagte: „Ja, alles in Ordnung, danke“ und legte auf. Meines Wissens ist die Polizei nie aufgetaucht. Auch wurde ich von niemandem persönlich befragt.

Als ich wieder dach draußen ging, sah ich nichts von dem UFO, so daß ich meine Hunde zu ihrer nächtlichen Runde von etwa 21:55 bis 22:20 ausführte. Nachdem ich ins Haus zurückgekehrt war, begann ich mich seltsam zu fühlen. Ich fing an vor Kälte zu zittern. Ich versuchte mich zu entspannen und dachte, daß ich vielleicht lediglich mit Nervosität auf das reagierte, was ich gesehen hatte. Aber das Zittern hielt an und verschlimmerte sich. Ich drehte im Haus die Heizung auf. Jetzt fühlte ich stechende Schmerzen in Brust, Bauch und in meinem Rücken. Mir war auch sehr übel. Ich drehte den Ofen auf 180 °C, öffnete die Ofentür und setzte mich vor sie, um warm zu werden. Aber das half nicht.

Es vergingen zwei Stunden, in denen die Hunde sich extrem nervös verhielten und ständig bellten und knurrten. Meine Schwester kehrte um 00:45 von der Arbeit zurück und wollte wissen, warum das Haus so heiß sei und warum die Hunde so nervös. Ich erzählte ihr, was vorgefallen war und daß ich fror und mir nicht warm werden wollte. Ich ging zu Bett, aber es war nicht vor 02:00, bis sich die Hunde schließlich beruhigt hatten.

Am nächsten Morgen waren die heftigen Schmerzen, die Übelkeit und die Kälte verschwunden, aber ich fühlte mich schrecklich müde und erschöpft. Nachdem ich eine Weile auf war, begannen mein Hals, meine Brust und meine Seiten zu jucken. Bis zum Nachmittag beachtete ich es kaum, bis mir auffiel, daß ich den ganzen Morgen über an mir herum gekratzt hatte. Als ich mich selbst untersuchte, entdeckte ich, daß ich einen Ausschlag entwickelt hatte, der ungefähr 5 cm über meinem Schlüsselbein begann, meine Brust bis zur Körpermitte und einen Teil meiner Seiten bedeckte. Wo ich dies schreibe, ist der Ausschlag fast verschwunden, aber es juckt noch heftig.

Eden kommentiert: Sichtungen von niedrigfliegenden UFOs mehren sich. Wenn Sie ein UFO sehen sollten, ist es am besten drinnen zu bleiben und die örtliche Polizei zu rufen. Polizeidienststellen in den USA wurden durch das FBI und verschiedene Publikationen der Polizei darauf hingewiesen, solche Anrufe ernst nehmen, die Daten aufzunehmen und solche Informationen an eine zentralen Dienststelle zu melden.

Erste-Hilfe-Maßnahmen können Folgendes beinhalten: eine lauwarme Dusche oder ein längeres, lauwarmes Wannenbad, wie von Reich empfohlen. Wenn Sie Whisky haben, nehmen Sie einen starken Drink gegen Schüttelfrost (biophysische Kontraktion). Trinken Sie nicht keinen Alkohol, dann nehmen Sie einen Teelöffel Cayennepfeffer in einer Tasse heißen Wassers, gefolgt von viel lauwarmem Tee, soviel man trinken kann. Wechseln sie ihre gesamte Kleidung (verwenden Sie sie nicht wieder, bis sie gewaschen ist) oder, noch besser, gehen sie ins Bett, um sich auszuruhen. Wenn Sie nicht schlafen können, sprechen Sie mit einem Freund.

Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind auf unserer ORANUR-Seite angegeben.