Posts Tagged ‘Emanzipation’

Der Rote Faden: Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

29. September 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

 

 

Robert (Berlin) 2012: Dahmer hat sich etwas mit Reichs Analyse der sowjetischen Reaktion beschäftigt, aber als typischer Kathedersozialist und natürlich negativ, da sein Idol Trotzki alles besser erklärt habe. Dahmer gab dann auch mehrere Schriften Trotzkis heraus.

O.: Reich ab 1927 noch völlig unfertig in seiner therapeutischen Sichtweise, versucht das erste Verständnis von der Wichtigkeit der sexuellen Befriedigung auf soziale Erziehung zu übertragen, um einen „besseren Typus“ zu schaffen: Kritisch, selbsbewußt, arbeitsfähig und befriedigt. Hier scheint das Missverständnis zu entstehen, es gehe überhaupt nur um die Möglichkeit zur Befriedigung, was eine Vorbedingung zu einer qualitativen Verbesserung des Einzelnen ermöglichen mag, wenn eine charakterliche Veränderung hierdurch (durchs Quantitative) möglich ist.
Ist der Stand der Orgontherapie heute weiter? Oder hängen wir in einer Charakteranalyse von 1933 fest, die heute zu sozialpolitischer Charakterologie einlädt? Erkenntnistheoretisch und am (geistes-)wissenschaftlichen Ansatz orientiert, müsste man es dann auch so benennen.

O.: „… Ihr Vater und ihre Brüder hielten Gericht über sie und verurteilten sie zum Tode. Sie wurde lebendig in Stücke geschnitten. (ebd., S. 216f)
Die gleiche Geschichte könnte sich heute so in Berlin zutragen, aber was kümmert das eine bestimmte Spezies von „Reichianern“!“ (s.o.)
Nun zuerst die Revolution auszurufen ist vielleicht auch etwas ungeschickt, insbesondere wenn man wissen sollte, wer die Peiniger sind und dass sie ihre Familienehre beschmutzt sehen. – Jedes Mädchen und jede Frau bekocht ihre Patriarchen und Peiniger täglich und bringt ihnen Tee, da gibt es genug Möglichkeiten mal ein scharfes Messer zur Hand zu nehmen oder den Tee mit Ergänzungsstoffen zuzubereiten.
Vor wenigen Jahren, gab es einen Fall eines kleinen Mädchens, dass, ich weiß nicht mehr von wo (Jemen oder so?), von ihren Eltern abgehauen ist. Die Presse berichtete darüber und sie sollte dann zu den Eltern zurückgeführt werden, wo es mit Sicherheit umgebracht worden wäre.
Wäre da die Bundesregierung mal von selbst auf die Idee gekommen, das Kind herauszuholen und in Deutschland geschützt und mit Bildung aufwachsen zu lassen? Nein, da musste man geschickt an die Ehre appellieren, damit schließlich diplomatisch eine deutsche Firma sich für das Kind einsetzte (eine Randnotiz ein paar Tage später). Offiziell ging das wohl nicht, weil da gewisse Gefühle der muslimischen Welt vermutlich verletzt worden wären. Ob das Mädchen tatsächlich von den Eltern „freigekauft“ wurde und man sich um sie kümmerte, weiß ich nicht. Vielleicht ist sie auch tot.
Hier bedarf es nicht nur eines politischen Signals, sondern einer schützenden und mit allen Mitteln ausgestattete Organisation.
Aber auch hier bleibt dann die Frage, was ist mit dem Rest des Elends?

O.: Geschichten wie diese machen fassungslos:

http://www.welt.de/politik/article1904570/Achtjaehriges-Maedchen-reicht-seine-Scheidung-ein.html

O.: In Berlin führte man vor Jahren die „Vorschule“ ein. Statt dass das Kind in den Kindergarten geht, musste es zur Schule mit 5 Jahren, damit es schneller „intelligent“ werde. Was ein denkender und empfindender Mensch schon vorher hätte sagen können, traf dann auch ein: Die Sprachentwicklung war nicht wirklich besser und die Kinder dieser Jahrgangsstufe hatten wohl deutlich mehr Probleme. Natürlich sprechen wir hier von Ganztagsschulen, wo die Kinder um vier abgeholt werden dürfen.
Ohne Kommentar (und Entschuldigung) ließ man dieses Modell wieder fallen und versuchte hingegen die Kindergärten besser auszustatten und die Kinder sollten eben da schon wissenschaftlich (ver-/) gebildet werden bei einem Personalschlüssel, der natürlich überhaupt nicht geht – d. h. die Kinder nicht individuell fördern kann, sondern fast wie in der DDR massenhaft abfertigt. Nur dank empathischer Erzieher wurden die Kinder dort gut aufgebhoben.
Wer mal so nebenbei in den ehemaligen Ost-Verwahrungstätten (Kindergärten) so rein schnuppern kann, sieht die kolllektive Abfertigung noch. Mittags wird dann gemeinsam geschlafen, dann gibt den superleckeren Einheitstee – mit oder ohne Zucker ist dann die pädagogische Diskussion – wo Eltern auch nichts mitzureden haben. Das Essen was Kinder an Schulen etc. bekommen ist so schlecht und minderwertig, das man es sich als Erwachsener kaum antun möchte. Montags Nudeln mit Tomatensoße mit Tee und Apfelmus… usw. (Das gilt in allen Schulen West und Ost).
…. ich lass mal lieber die weitere Beschreibung, das muss man einfach erlebt und gesehen haben, das ist heute immer noch nicht anders in diesen Blocksiedlungen, wo in der Mitte das kleinere Gebäude mit dem Arzt, dem Kindergarten und dem Einkaufsladen um die Ecke ist.
Die seelische Behinderung der Kinder ist hier vorprogrammiert und wird über Generationen weitergetragen werden. Da muss ich mich einfach nur schämen für dieses „arme“ Land.

O.: Mit geht es nicht darum „Ost-Pädagogen“ schlecht zu machen, darunter gibt es heute auch sehr nette und taugliche Pädagogen. Es geht mir um die Atmosphäre, die in den Neuzigern noch sehr deutlich zu sehen war und teilweise sich bis heute gehalten hat, weil eine Durchmischung von West und Ost nicht stattgefunden hat.

O.: Das ist absolut korrekt, ich habe es gelesen. Das ist einfach zu gut gemeint mit illusorischen Ansprüchen ohne finanzielle Umsetzung und Ressourcen. D.h. es geht auf Kosten der Kinder und pädagogischen Fachkräfte und an Schulsozialarbeiter und Soziale Gruppenarbeit in Schulen wird nicht gedacht (nur als Alibi-„Projekte“), ebenso weinig an Kinderclubs, Schüler- und Jugendzentren mit entsprechendem Personal. Was machen die sogenannten „Lückekinder“, wenn nach der Überbetreuung/ Überwachung, sie dann ab der 5. Klasse plötzlich nur noch die Straße haben? Drogen verticken und Banden bilden? Die Eltern und Lehrer wissen davon nichts.

Robert (Berlin): Man braucht nur solch einen abgehobenen Blödsinn wie das Berliner Bildungsprogramm ( http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungswege/vorschulische_bildung/berliner_bildungsprogramm_2004.pdf ) zu lesen und dann die beschissene Realität zu kennen, um zu merken, wie Schwachsinnig die Verantwortlichen vorgehen.

Robert (Berlin): „Projekt Frankenstein 2.0“
Die künstliche Gebärmutter befreit die Frauen
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/03/die-kunstliche-gebarmutter-befreit-die.html

Jonas: Mit dem Erstarken derartiger Bestrebungen wird mehr und mehr Menschen klar werden, dass sie eine solche Zukunftsgesellschaft *nicht* wollen. Man wird dies dann sicherlich als „bloßes Gefühl“ oder als „Irrationalismus“ abtun.
Wenn die Orgonomie mit ihren Erkenntnissen Recht hat, dann kann wohl nur sie objektive und wissenschaftliche Gründe liefern, warum eine solche Zukunft tatsächlich nicht erstrebenswert ist.
Wer ernsthaft an der Orgonomie als Wissenschaft arbeiten möchte, sollte auf diesen Zeitpunkt vorbereitet sein – mit klaren und empirisch untermauerten Argumenten, warum sich das Leben eben nicht wie jede „andere“ beliebige Maschine behandeln lässt.

Peter 2013: Kinderkrippen sind ein rotfaschistisches Verbrechen am Kind und an der Menschheit. Seelenmassenmord – die Spezialität der Kommunisten.

http://www.pi-news.net/2013/02/roger-koppel-zweifelt-an-kinderkrippen/

Peter 2016: Krippenerziehung ist Mord an Kinderseelen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2016-06/kita-qualitaet-mitarbeiter-fehlverhalten-umfrage

Claus: Man bedenke, dass es nicht nur um Krippen geht, sondern um Kitas überhaupt: Staatsbetreuung. Dabei wird so getan, als wäre nur mangelnde personelle Ausstattung zu bemängeln. Dadurch will man also auf noch mehr Staatsversorgung, eben auch für die Betreuer, hinwirken. Und die – das habe ich selbst so erlebt – vertreten vor allem das Interesse, Jobs zu schützen. In ‚Ganztagsschulen‘ werden Grundschulkinder geradezu daran gehindert, sich zu beschäftigen (sei es etwa mit Fußballspielen), weil es nicht dem jeweiligen Gruppenangebot entspricht.

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Eine Ergänzung zu „nachrichtenbrief57“: Das Grundproblem mit Moslems

12. August 2017

Im Video habe ich ausgeführt, daß der Appell ans Ichideal, an das Wahre, Schöne und Edle, eine Abkürzung auf dem Weg zum bioenergetischen Kern sein kann. Wahrscheinlich können neurotische Gesellschaften, also Gesellschaften, die per definitionem aus der sekundären Charakterschicht heraus leben, nur mit Hilfe der Religion überleben. Man nehme den Hinayana-Buddhismus auf Ceylon oder in Thailand. An sich sind das Atheisten, aber explizit „beten“ sie zu ihrem Ichideal, in diesem Fall der historische Gautama Buddha. Mahayana-Buddhisten „beten“ zwar zu gottgleichen Buddhas und Bodhisattwas, doch im Prinzip ist es dasselbe. Der nächste Schritt sind echte Religionen wie der Hinduismus oder das Christentum, wo die Schöpfergötter Krishna und Christus als Identifikationsfiguren dienen. Man kann das aber alles auf das beste Beispiel reduzieren: die „Anbetung“ Gautama Buddhas.

Es ist ungemein schwer ein Arschloch zu sein, wenn einem ständig ein edler Mensch vor Augen geführt wird; jemand, der selbstlos, schön und entspannt ist. Hinzu kommt, daß die religiösen Gebote durchweg an das Beste an uns appellieren. Der Islam ist die einzige Religion, die ich kenne, die das explizit nicht tut. Parsen und Jainas dürfen nicht lügen, niemanden übervorteilen, etc. Sikhs und Bahai sollen allen Menschen als Brüder und Schwestern entgegentreten. Christen werden ständig zur Feindesliebe ermahnt. Hindus und Buddhisten sollen ihre Leidenschaften überwinden. Hingegen handelt ein Gutteil des Koran von Kriegslist und Kriegsbeute, Mord und Folter. Man soll kein Mitleid mit den Feinden des Glaubens, d.h. allen Nichtmoslems haben. Neben der Gewalt dreht sich alles um Sex. Das Paradies ist voller Lustknaben und willigen Jungfrauen. Der „Fastenmonat“ ist der Monat des nächtlichen Schlemmens. Gott selbst ist ein selbstsüchtiger Widerling, der absolute Unterwerfung abverlangt und erst zufrieden ist und dir schlichtweg jede Sünde vergibt, wenn du möglichst viele „Ungläubige“ mit in den Tod reißt.

Der Islam ist ein Ausdruck der sekundären Schicht und appelliert an die sekundäre Schicht. Das erklärt auch die ansonsten vollkommen absurde Nähe der modernen Linken zum Islam. Feministinnen, die sich am Kindermord („Abtreibung“) und der Zerstörung der Familien („Emanzipation“) ergötzen; Antifaschisten, die ansonsten alle Traditionen, insbesondere aber die christlichen, ausmerzen wollen; die Blockwarte der Political Correctness, die ansonsten jeden Konservativen am liebsten in den GULAG schicken würden, – sie verbrüdern sich mit dem Islam, weil sie nur sekundäre Triebe, Perversion, Häßlichkeit und Niedertracht ertragen können. Es ist kein Zufall, daß der typische wandelnde Kartoffelsack und die typische grünhaarige Social Justice Warrior beide derartig scheiße aussehen, daß man Augenkrebs bekommt und seine Heterosexualität an den Nagel hängen möchte, wenn man durch die Stadt geht. Beide sind ständig empört, hassen die Redefreiheit, die Freiheit schlechthin, das Leben schlechthin. „Ihr liebt das Leben (OR), wir lieben den Tod (DOR)“ – ist ihr gemeinsamer Schlachtruf.

Deutsche Frau! Deutscher Mann!

3. Oktober 2016

Demokratie ist eine Pest, weil sie den öffentlichen Diskurs mit politischem Irrationalismus überfrachtet. Die Menschen verkindlichen. Der Deutsche soll über die Geheimnisse der Natur und den Sinn der Geschichte nachsinnen, die Welt nachhaltig mit geistiger Produktion bereichern, sich nicht im lächerlichen Parteienstreit verlieren. Er soll in die Tiefe, ins dunkle Unergründete, wie Faust „zu den Müttern“ gehen, nicht sich in oberflächlicher „Öffentlichkeit“ erschöpfen. Eines der größten Fehler, den Deutschland je gemacht hat, ist jedoch nicht so sehr die Einführung der Demokratie an sich, sondern die des Frauenwahlrechts. Ohne diese widernatürliche Sauerei würden wir uns nicht ständig mit all dem kranken Sozialklimbim herumplagen und es gäbe beispielsweise kein Flüchtlingsproblem. Die Evolution hat Frauen dazu bestimmt, sich mit dem Innenleben der Kleingruppe auseinanderzusetzen, dem Mann obliegt die Außenbeziehung. Wenn perverserweise Frauen beginnen die Politik zu bestimmen, dann wird die natürliche Solidarität mit den Blutsverwandten auf alle und jeden ausgeweitet und ohne Unterschiede Fremde wie Familienmitglieder behandelt.

Man schaue sich an, was die durchschnittliche Frau im Warteraum oder im Zug liest und was der durchschnittliche Mann. Bei der Frau dreht sich alles um Beziehungen (von der Modezeitschrift bis zum Adelsklatsch), beim Mann dreht sich alles um Abgrenzung und Krieg (von der Sportzeitschrift bis zum Science Fiction-Roman). Entsprechend gestalten sich die unsäglichen Äußerungen von Politikerinnen: „Betroffenheit“. Ihr Geisteszustand führt dazu, daß der Staat zusehends zum Familienersatz wird, ja der ganze Globus zu einer großen Familie. Was dabei draufgeht, ist die Freiheit. Ohne Frauenwahlrecht würde beispielsweise die USA durchgehend von Libertären regiert werden. In Deutschland wären niemals Hitler und die Sozialdemokraten an die Macht gekommen. Es gäbe Meinungsfreiheit, keine Political Correctness.

Natürlich ist Demokratie, die Herrschaft des Volkes, nicht rückholbar, was aber veränderbar ist, ist das Bewußtsein der Öffentlichkeit. Es geht um das Bewußtsein, daß die Biologie des Menschentiers bestimmend ist, nicht irgendwelche sozialen Konstrukte, und daß jede Nichtbeachtung der biologischen Gesetzmäßigkeiten zu Dekadenz und Untergang führen muß. Um Churchill zu paraphrasieren: Demokratie ist zwar ein denkbar beschissenes System, aber das beste System, das wir kennen.

Politik findet ausschließlich an der biosozialen Oberfläche statt, während Frauen natürlicherweise im biosozialen Kern wirken. Die „Emanzipation der Frau“ bedeutet nicht, daß sie wie der Mann wird, sondern daß der bioenergetische Kern sich aus jahrtausendealter patriarchalischer Unterdrückung befreit.

Kommunismus heute

6. Januar 2016

Schon auffällig, daß (jedenfalls seit kurzem) Linke jede Rohrdommel hysterisch verteidigen, der prototypische strukturelle Konservative (der Bauer, der Militär, der Handwerker) hingegen ziemlich rücksichtslos mit der Natur umgeht. Das hat damit zu tun, daß sich der eine mit den Unterdrückten („der ausgebeuteten Natur“) identifiziert, während der andere mit dem Unterdrücker mithalten will. Kurioserweise geht das erstere mit dem Verlust des Kernkontakts einher. Das offenbart sich, wenn es um wirkliche Knackpunkte geht. Linke Ööökos mögen jede Kaulquappe verteidigen, doch wenn es um Abtreibung geht, sind sie plötzlich extrem kaltschnäuzig. Man spürt den Unterschied auch unmittelbar: die linke Öko-Sandalette ist merkwürdig verkopft und schwebt förmlich davon – Mangel an Robustheit (physisch, psychologisch, moralisch, „ökologisch“); der „selbstsüchtige“ Bauer ist „bodenständig“ und reagiert aus dem Bauch heraus (er hat, wenn auch verzerrt, Kontakt zum bioenergetischen Kern).

Daß die Öko-Bewegung tatsächlich nichts mit der Umwelt zu tun hat, sondern einen charakterologischen Hintergrund hat, zeigt sich heute anhand der vermeintlichen „Flüchtlinge“. Kein Feldhamster oder seltener Käfer kann den Bau einer Asylantenunterkunft verhindern. Kein Argument, daß Deutschland doch schon heute hoffnungslos übervölkert ist, verfängt. Hinweise darauf, daß diese Kulturkreise nichts mit der Ökologie am Hut haben und die Öko-Bewegung sich dergestalt selbst das Wasser abgräbt, haben keinerlei Chance das Denkverbot zu durchdringen.

Tatsächlich ging es diesen angeblichen „Ökologen“ immer nur um eins: die Drosselung der Lebensenergie, letztendlich die Vernichtung aller Lebendigkeit, allen Lebens. Man kann sich Beispielsweise keine größeren Umweltkatastrophen vorstellen als landschaftsverschandelnde Vogelschredder, Maismonokulturen für „Bioreaktoren“, „Biosprit“, für den ganze Urwälder abgeholzt werden, oder Elektroautos, für deren Batterien zur Neige gehende seltene Erden benötigt werden. Seltene Erden, für die in China ganze Landschaften in giftige Schlämme verwandelt werden.

Man erzähle mir nicht, daß die von den Grünen vorangetriebene Islamisierung und generelle „Saharasierung“ Europas nicht aus diesem charakterstrukturellen Zwang erwächst das Lebendige abtöten zu müssen. Da diese Leute fast durchweg charakterliche Kommunisten sind, geschieht das, indem die Fassade („grün“) in den Dienst der sekundären Schicht („rot“) tritt. Ein Gutteil dieses satanischen Geschmeisses waren in den 1970er Jahren Maoisten!

Die gleiche Dynamik findet sich im Feminismus, der doch an sich die Befreiung der Frau erreichen will. Tatsächlich verachten „Feministinnen“ alles genuin Frauliche. Die Sexualität der „Frau“ soll männlich werden, sie soll Karriere machen, auf Kinder verzichten – zu einem Mann werden. Tatsächlich kann man sich kaum etwas Traurigeres vorstellen, als eine Frau, die selbst das Alpha-Männchen spielt und von lauter frustrierenden Waschlappen umgeben ist; die, oh Wunder, an all den Krankheiten leidet, inklusive Haarausfall, die bisher Domäne der Männer waren; und die einem einsamen und sinnleeren Lebensabend entgegensteuert. Wieder: es geht einzig und allein um die Drosselung der Lebensenergie, um den Verrat am Frausein im Namen des Frauseins. Es ist die kommunistische Charakterdynamik, bei der die Fassade („Emanzipation der Frau“) in den Dienst der sekundären Schicht („Vernichtung der Frau“) tritt. Dieses diabolische Spiel macht den Kommunismus so gefährlich. Dabei geht es natürlich nicht um den Kommunismus im politischen, sondern im charakterologischen Sinne.

Ein schlagendes Beispiel, das dieses Wesen des Feminismus zeigt, ist dessen Haltung zum Islam. Wenn es um die unterdrückte Dritte Welt geht, dann gelten plötzlich die Maßstäbe nicht mehr, die an den Weißen Mann angelegt werden. Das ist der kommunistischen Subversion zu schulden, der Rebellion gegen das „Establishment“. Diese Leute setzen, ohne mit der Wimper zu zucken, die deutsche Frau wilden Horden von islamischen Machos aus und haben dann nichts weiter beizutragen als der deutschen Frau Verhaltensregeln mitzugeben, ob daß sie nicht allzu „provokativ“ auftrete. Damit hat der Feminismus die Frau schnurrstraks zu den schlimmsten Zeiten der Reaktion zurückgeführt!

Die vollkommen absurde Asylpolitik verdanken wir natürlich der Dritte Welt-Bewegung. Durch die Entwicklungspolitik a la Willy Brandts „Nord-Süd-Dialog“ hat sie erst das Elend in der Dritten Welt geschaffen, indem sie diese Gesellschaften mit ihren gutsherrlichen Geldflüssen vollends korrumpiert hat. Außerdem gibt es in diesen Ländern prinzipiell keine Menschen, die Asyl verdient hätten, denn die Unterdrückten wären, wenn sie an der Macht seien, die Unterdrücker. Das ist so, weil es sich durchweg um Stammesgesellschaften handelt. Aber die Kommunisten wollen das nicht hören, weil es ihnen einzig und allein um die Zerstörung des Westens durch ständige Asylantenströme geht. Unsere Gutmütigkeit wird uns zum Strick gedreht!

Was tun? Es gibt nur eine Art und Weise, um mit dem ultimativen pestilenten Charakter, dem Kommunisten, wie er uns heute in Gestalt unserer rotgrünen Politiker und „Medienmacher“ entgegentritt, umzugehen: ihn zu isolieren, zu sequestrieren, ihm das Wasser abgraben – Maos Fischen das Wasser abgraben. Kurioserweise zeigen charakterliche Kommunisten wie Heiko Maas und Sigmar Gabriel wie es geht, wenn sie gegen das „Pegida-Pack“ hetzen. Es bringt nichts mit solchen Leuten zu diskutieren, da alles, wirklich alles, was sie sagen und tun, im Dienst der sekundären Schicht steht. Das ist so, weil sie jeden Kontakt zum bioenergetischen Kern verloren haben.

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Jenseits der Tragödie der menschlichen Existenz

21. November 2015

Biologisch sind wir Herdentiere und hängen sozial und ökonomisch voneinander ab. Dies wird am offensichtlichsten in der selbstaufopfernden Beziehung der Eltern zu ihrem Kind. Leben beruht auf Solidarität, der „altruistischen“ Aufopferung der Alten und Verbrauchten für das Junge und Neue. Dies Opfer ist allein schon in der Unerbittlichkeit der Generationenfolge gegeben. Bei manchen niederen Tieren werden die Alten von den Jungen aufgefressen. Und bei den höheren Tieren ist das Säugen ganz offensichtlich eine Art von „Kannibalismus“. Eltern sagen zurecht: „Ich habe mich für Dich aufgeopfert.“ Das gleiche läßt sich über das Verhältnis der Geschlechter sagen. Hat das Männchen bei manchen niederen Tieren seine biologische Schuldigkeit getan, stirbt es oder wird sogar vom Weibchen gefressen.

Nachdem die matriarchale Welt patriarchal wurde, hat es eine Umkehr dieser Verhältnisse gegeben: das Junge wird für das Alte geopfert, die Frau soll für das Wohl des Mannes sorgen. Nach dem katholischen Katechismus ist die Frau dem Mann zu seiner Hilfe beigesellt. Biologisch ist es wohl aber eher umgekehrt. Im islamisierten ursprünglichen Saharasia schuften die Frauen für die Männer und in Ländern wie Indien, sind es die Frauen, die geopfert werden, wenn ihr Mann stirbt. Dies kündigt sich schon in der alttestamentlichen Geschichte vom Helden Jefta an, der Gott seine Tochter opfert (Ri 11,39), und so das alte matrilineare Erbrecht beseitigt, während Jahwe Isaak rettete. Hagar, die Abraham Ismael gebar, wurde später zusammen mit ihrem Sohn in die Wüste geschickt (Gen 21,9ff). Interessanterweise sind die vertriebenen erstgeborenen der Bibel (Kain, Esau) jeweils Vertreter des Matriarchats.

Bei uns im Westen wälzen sich die „emanzipierten“ Erwachsenen im ekligen Hedonismus, sie vernachlässigen ihre Kinder und pfeifen auf die Zukunft nachfolgender Generationen (Schuldenkrise, Umweltverschmutzung, „Migration“, etc.). Der egozentrische Individualismus der Erwachsenen führt zur emotionalen Verwahrlosung der Kinder und zur demographischen Katastrophe, was noch dadurch getoppt wird, daß den Kindern lauter dumme und rücksichtslose Mohammeds und Aischas vor die Nase gesetzt werden. Niemand will sich mehr für die Kinder aufopfern, dabei ist die zweite Hälfte des Lebens ohnehin die Zeit des Verfalls und der Erstarrung. Man kann dem egoistischen, sich ausschließlich seiner Lust hingebenden alternden Menschen vorwerfen, daß er nie ganz erwachsen wird, sondern immer Kind bleibt. Wir sollten uns an den Trobriandern orientieren: die jungen Leute können noch ganz frei ihr Leben leben, aber ab einem gewissen Alter geht es nicht mehr um Selbstverwirklichung, sondern einzig und allein um die Erhaltung des Mutterclans.

Diametral entgegensetzt zum patriarchalen Glauben ist die Selbststeuerung etwas für Kinder, während die Erwachsenen zu lernen haben, dem Gesetz Folge zu leisten. Es gibt für sie eine Instanz, die über ihnen steht, das aufsteigende Leben. Das Lustprinzip, das das Leben der Kinder regiert, muß langsam in die Anpassung des Erwachsenen an die harte Realität der Verantwortung für die (zukünftige) Welt übergehen, die jeder einzelne von uns zu tragen hat.

Predige ich Märtyrertum, Gedrücktheit und Entsagung? Hat nicht Reich Lebensfreude gegen Pflicht, Selbststeuerung und Arbeitsfreude gegen Zucht und Ordnung, natürliche Sexualität gegen Opferung gestellt?
Da ist die natürliche Entwicklung, gegen die wir sowieso nichts machen können. Reich schreibt, daß sich der Mensch

etwa bis zum 30. Lebensjahre, wenn er nicht durch seine wirtschaftliche Lage allzu sehr zu Boden gedrückt wird, in ständiger seelischer Entwicklung (befindet). Erst um diese Zeit pflegen sich im Durchschnitt die Interessen zu festigen, dauernde zu werden. (Die Sexuelle Revolution, Fischer TB, S. 138)

Menschen sind nur in jungen Jahren kreativ, d.h. solange Wachstum und der Drang zur Überlagerung vorhanden sind. Der Mensch will leben, wie er Lust hat, und da mit steigendem Alter die Wahlmöglichkeiten schwinden, ist es nur natürlich, wenn man keine Lust mehr zu leben hat. Die Erwachsenen haben ihre Jugend, d.h. ihre Zukunft hinter sich. Auf der Insel Oloa in West-Samoa ist es sogar üblich, daß man mit 40 Selbstmord begeht, weil der schönste Teil des Lebens vorbei ist. Die Ureinwohner können das Häßlichwerden nicht ertragen.

Die einzige Lösung dieses Dilemmas ist die „altruistische“ Selbstaufopferung, durch die man zur Funktion eines höheren Organismus, z.B. der Mutter Erde oder „der Zukunft“, wird. Im Alter braucht man eine Aufgabe, die einen in Schwung hält, den Lebensfunken nährt, dem ganzen einen Sinn gibt und so den natürlichen karzinomatösen Zerfall aufhält. In der zweiten Lebenshälfte wäre die Suche nach dem Glück als „sinnloser“ Selbstzweck nur noch Kinderei und sowieso ziemlich traurig, ohne Perspektive und Hoffnung, da wir dann sowieso nur auf Abruf, d.h. auf den Tod hin leben. Unsere Zukunft ist einzig und allein in den Kindern gegeben.

Mich hat immer beeindruckt, welch ein Glück Menschen ausstrahlen, die ein aufopferndes Leben führen. Das süße Lächeln des „Helden“, der für zukünftige Generationen arbeitet und so zur Funktion einer unvergänglichen Sache wird.

Heroismus – das ist die Gesinnung eines Menschen, der ein Ziel erstrebt, gegen welches gerechnet er gar nicht mehr in Betracht kommt. Heroismus ist der gute Wille zum absoluten Selbst-Untergange. (Nietzsche: Studienausgabe, Bd. 10, S. 37)

In der griechischen Tragödie wird die Größe des Helden durch seinen Untergang bezeugt. Er geht ohne Schuld zugrunde. Im Christentum hat sich dies verändert, denn für es ist das Schicksal des Helden eine moralische Anklage. Immerhin kann man aber Christus als den archetypischen Führer betrachten, der sich aus Verantwortungsgefühl für seine Jünger opfert, um so die Häscher von ihnen abzubringen: „Niemand liebt mehr als der, der sein Leben für seine Freunde opfert“ (Joh 15,13). Ähnliches klingt auch schon bei Moses an, der auf das Abarim-Gebirge steigt und von dort über das verheißene Land blickt, das er selbst nicht mehr betreten wird, da er dort oben sterben muß (Num 27,12f). Aus dem Selbstopfer Jesu wurde die Kirche, aus dem von Moses Israel.

Das Opfer des Helden zeigt, daß die Gemeinschaft mehr wert ist als der Einzelne. Während der Heros also die Gemeinschaft verkörpert, ist der Verbrecher das Gegenteil. Man vergleiche die glücklichen Gesichter der Helden mit den leeren Gesichtern der verbrecherischen Drohnen. Diese sinnlosen amoralischen Kreaturen geben vor Selbstzweck zu sein, aber dies ist eine Lüge, da ihr Ende der Tod sein wird – sie sind bereits tot. Sie können so viele Menschen opfern, wie sie wollen, genauso wie ihre eigene Jugend von den damaligen Alten geopfert wurde, es gibt für sie doch kein entkommen.

Es bleibt doch merkwürdig, wie sehr Menschen, die kaltblütig die Köpfe von Millionen fordern, für ihr eigenes lumpiges Leben in Sorge sind. Es muß da ein Zusammenhang bestehen. (Ernst Jünger)

Diese Ausführungen finden Unterstützung in den neusten Ergebnissen der sozialpsychologischen Forschung. In seinem allmonatlichen Beitrag zum Thema „Geist & Gehirn“ fragt der Herausgeber der Nervenheilkunde (12/2010), Manfred Spitzer, „Wie werden wir glücklich?“

Nun, Daten des „German Socio-economic Panel“, das sich über ein Vierteljahrhundert hinzog und insgesamt 60 000 Personen erfaßt hat, erwiesen,

daß Menschen, die sich um andere kümmern, mit ihren Leben zufriedener sind. Dies betrifft sowohl den Bereich des allgemeinen Sozialen (Freunde, häufige Besuche, soziale Aktivitäten und politische Aktivitäten) als auch (zu einem etwas geringeren Grad) den Bereich Familie und Kinder. Ebenfalls ließ sich mit den Daten aus der Studie die bereits mehrfach in anderen Studien aufgetauchte Vermutung belegen, daß das Streben nach Karriere und materiellen Gütern die eigene Lebenszufriedenheit negativ beeinflußt.

Bemerkenswert sind auch die spezifischen Geschlechtsunterschiede: Sowohl bei Männern als auch bei Frauen macht nicht etwa ein zu viel an Arbeit, sondern eher ein zu wenig unglücklich. Bei Männern wirkt sich Arbeitslosigkeit jedoch besonders verheerend auf das Lebensglück aus. Und was das Verhältnis von Arbeit, Karriere einerseits und Familienglück andererseits betrifft folgt aus der Datenerhebung zwingend,

daß die emanzipatorischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte zu einer deutlichen Verminderung der Lebenszufriedenheit und des Lebensglücks von Frauen beigetragen haben müßten.

Viel Spaß auf dem Egotrip. Seit 40 Jahren macht ihr linken Pestratten euch selbst kaputt und tretet dabei ganz nebenbei dieses Land in die Tonne. Fahrt zur Hölle!

Eva Herman weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, wie die Emotionelle Pest funktioniert.

Reich und die Linke (Teil 1)

5. August 2015

Man kann die orgonomische soziopolitische Theorie im folgenden Schema zusammenfassen (dabei handelt es sich um eine, hier geringfügig modifizierte, orgonometrische Gleichung von Paul Mathews, die dieser wiederum auf Grundlage von Reichs Massenpsychologie des Faschismus ausgearbeitet hat):

Der rechteckige eingerahmte Teil entspricht dann der ausführlicheren Tabelle der soziopolitische Charakertypen in Elsworth F. Bakers Der Mensch in der Falle (S. 232).

Reichs Auseinandersetzung mit dem falschen Liberalen, den später Baker als „modernen Liberalen“ bzw. „Kollektivisten“ bezeichnen sollte, läßt sich sehr weit zurückverfolgen. So richtete sich Reich schon 1920 in seinem Tagebuch gegen die kollektivistische Haltung seines Freundes William S. Schlamm:

Aber in einem gebe ich ihm auch affektiv nicht recht: daß jeder Einzelne ein Teil eines Ganzen zu sein verpflichtet sei, um dem objektiven Geist zu dienen.

Vielmehr nehme er Stirners Standpunkt ein: „ich will nicht dienen, ich will den Geist in mir aufrichten“ (Leidenschaft der Jugend, Köln 1994, S. 139).

Schon aus den ersten rein privaten „politischen“ Aufzeichnungen Reichs kann man praktisch alle Elemente seines späteren Konzepts der „Arbeitsdemokratie“ auf der Grundlage selbstregulierter Individuen entnehmen: aus der Freiheit der Einzelnen entwickelt sich eine freie Gesellschaft. Ständig ist in Reichs damaligen privaten Aufzeichnungen von „Individualismus“ die Rede, während Leute wie Siegfried Bernfeld nur in Kollektiven leben könnten. Reich spricht vom „kommunistischen Geschwafel“ und stellt ihm die „egoistische Realität“ gegenüber. Er verweist dabei auf den „Gott“ Max Stirner, der 1844 mehr gesehen habe, als „wir 1921“. Reich fühlt sich abgestoßen von kommunistischen Sympathisanten und „Altruisten“, wie Alfred Adler, die nur kontaktlos „intellektuell revolutionär“ reden, ohne persönliche Konsequenzen zu ziehen. „Idealisten“, die für das ferne Rußland agitieren, das sie nichts angeht, während sie für das Elend in ihrer unmittelbaren Nähe blind sind und hilflos reagieren, wenn man sie auf es aufmerksam macht – sie planen aber die Weltregierung… (vgl. Leidenschaft der Jugend).

Willy Schlamm wandte sich Ende der 20er Jahre vom Kommunismus ab und entwickelte sich zum pessimistischen Konservativen, während sich zur selben Zeit Reich der kommunistischen Bewegung anschloß. In seinem Buch Wilhelm Reich in Wien (Wien 1988) beschreibt Karl Fallend den Elan und die Radikalität, die Reich dabei an den Tag legte. Bei einem politischen Engagement, das Reich nicht nur später mehr oder weniger zu vertuschen trachtete, um seinen Lebensweg gradliniger erscheinen zu lassen und diese Emotionelle Pest-Reaktion (auf seine eigene Entdeckung der Funktion des Oragsmus?) „einzuebnen“.

Reich war damals ganz dem sozialistischen Aufklärungsideal verpflichtet: Kläre die „Massen“ über ihre Lage auf und sie werden mechanisch, rationalistisch ihren Interessen gemäß handeln. Er mußte schmerzlich miterleben, daß man in der Tat die Menschen nicht erziehen kann. So sagte er rückblickend 1952 in einem Interview mit dem Psychoanalytiker Kurt Eissler:

Nun, ich kann Ihnen versichern, daß ich seinerzeit viele Fehler gemacht habe. Beispielsweise war es ein Fehler zu glauben, daß man mit den Leuten nur über die Neurose und dann über Glück zu sprechen braucht und daß sie dann fähig wären, zu verstehen und sich zu ändern. Ich wußte, daß die Leute krank waren, aber ich wollte Freiheit für sie. Aber die Fähigkeit zur Freiheit, die strukturelle, charakterologische Fähigkeit, war irgendwie nicht ganz da. Gerade hier, in der Frage der strukturellen Unfähigkeit, waren Freuds [konservative] Einwände gegen meine Arbeit korrekt.

Die Berechtigung konservativer Zurückhaltung zeigte sich Reich auch, als er bei seiner sexualpolitischen Arbeit mit der zügellosen Freiheitskrämerei des falschen Liberalismus konfrontiert wurde. So erinnert er sich 1946 in seiner Rede an den Kleinen Mann (S. 60):

Ein künftiger, derzeit noch verhinderter Führer, voll begeistert für die Diktatur des Proletariats, war auch für die Sexualökonomie begeistert. Er kam zu mir und sagte: „Sie sind wunderbar! Karl Marx hat den Menschen gesagt, wie sie ökonomisch frei sein können. Und Sie haben den Menschen gesagt, wie sie sexuell frei sein können. Sie haben gesagt: „Geht hin und vögelt nach Belieben.“

Genauso wie die Moralisiererei des reaktionären Konservativen in der totalen menschenverachtenden Amoralität des Nazismus endete, führt auch diese Zügellosigkeit des falschen Liberalismus in die kommunistische Prüderie. Reich wurde von den Roten Faschisten nur benutzt, um die Menschen in die Falle zu locken:

Ich belebe die Massen, kleiner Revolutionär, zeige ihnen die Misere ihres kleinen Lebens. Sie horchen meinen Worten, glühen vor Begeisterung und Hoffnung, rennen in deine Organisationen, weil sie glauben, mich dort zu finden. Du aber, was tust du? „Die Sexualität ist eine kleinbürgerliche Verirrung“, sagst du, „auf die ökonomischen Faktoren kommt es an.“ (ebd., S. 42)

Reich paßte einfach in keiner Hinsicht zum linken Spektrum und wurde nur zynisch ausgenutzt. Außerdem war seine Adaption des Marxismus so geartet, daß nichts von einer linken, kollektivistischen, gegen das Leben gerichteten Ideologie übrigblieb. So korrigierte Reich 1932 in seinem Buch zur „Geschichte der sexuellen Ökonomie“, Der Einbruch der Sexualmoral eine der fundamentalen Thesen, wenn nicht die fundamentale These, des Marxismus. Ging Engels noch kollektivistisch von der Produktion aus, davon, daß der Mensch durch die Produktion von Gütern und Menschen (Fortpflanzung) zum Menschen wird und beide Arten der Produktion die Gesellschaftsform bestimmen, betrachtete Reich individualistisch den Menschen vom Standpunkt der Konsumtion her: Nahrungstrieb (Konsum) und Sexualbedürfnis (Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral, S. 130). Dies ist schlicht das Gegenteil des Marxismus, unabhängig davon, daß sich Reich zu dieser Zeit noch als „Marxist“ betrachtete!

Reichs Schüler und Mitarbeiter Elsworth F. Baker schreibt in Der Mensch in der Falle (München 1980), daß sowohl der Konservatismus (Ordnung) als auch der Liberalismus (Freiheit)

in ihrer einfachsten Form (…) legitime Einstellungen zur Welt [sind], und wenn sie von gleich vielen Menschen vertreten werden, schaffen sie ein gutes Gleichgewicht im Fortschritt von Gesellschaft und Regierung. Übertreibungen und Verzerrungen der einen oder der anderen Einstellung bringen soziales und politisches Chaos mit sich.

Es hängt von den gesellschaftlichen Umständen ab, welche Seite von der Orgonomie in einer gegebenen Zeitperiode unterstützt wird. Beispielsweise hatte der „wissenschaftliche Sozialismus“ anfangs eine unmittelbare Relevanz für den Reichschen Ansatz „Sexualökonomie“.

In August Bebels 1883 erschienenem Buch Die Frau in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft finden sich sexualökonomische Stellen wie folgende:

(…) weil besonders für das Weib sich die meisten Hemmungen ergeben, seine heftigsten Naturtriebe in natürlicher Weise zu befriedigen. Dieser Widerspruch zwischen Naturbedürfnis und Gesellschaftszwang führt zur Unnatur, zu geheimen Lastern und Ausschweifungen (…).

So ist es nur natürlich, daß Reich sich dieser Marxistischen Tradition zuwandte, die von Anfang an sexualökonomische Elemente in sich trug.

Unsere gepanzerte Sprache

9. Juni 2015

Auf der Netzseite des American College of Orgonomy hat der medizinische Orgonom Dale Rosin folgendes über „gepanzerte Sprache“ geschrieben. Es geht darum, daß die Menschen in der angeblichen „Kommunikation“ das verbergen, was sie wirklich meinen und fühlen:

Ich habe durch meine Arbeit mit Mitarbeitern von großen Unternehmen aber auch mit Heranwachsenden und Studenten beobachten können, daß die Art und Weise, in der Wörter und Redewendungen benutzt werden, die wahren Gefühle, Absichten und Wünsche der Menschen immer mehr verschleiert. Das ist zu einem festen Bestandteil unserer Kultur geworden. Ich bezeichne das als gepanzerte Sprache.
Ein schönes Bespiel ist die Verwendung des Wortes „Problem“ (issue), was die Dinge vage hält und für Verwirrung sorgt. Mir fällt das oft auf, wenn ich mit den Eltern von Kindern spreche, die ich behandle. Wenn sie mir erzählen, ihr Kind hätte ein Problem hiermit oder ein Problem damit. Das bewirkt bei ihnen einen gefühlsmäßigen Abstand von dem, was sie mir sagen wollen und sie intellektualisieren die Sache übermäßig. Wenn ich die Eltern erst einmal gefragt habe, was sie mit „Problem“ meinen, fangen sie an sich zu öffnen und werden gefühlsmäßig involviert. Danach kann ich beginnen, mit ihnen und ihren Kindern effektiv zu arbeiten.
Meine Erfahrung hat gezeigt, daß, wenn es mir gelingt, Menschen diese gepanzerte Sprache bewußt zu machen, sich ihre Fähigkeit mit anderen Menschen in ihrem Leben zu kommunizieren, sei es ihr Lebensgefährte, ihr Kind oder ein Arbeitskollege, gewaltig verbessert.

Im Gymnasium hat mich mal eine Lehrerin darauf hingewiesen, daß die Schüler seit Anfang der 1970er Jahre penibel darauf achten, sich nicht festzulegen und beispielsweise grundsätzlich nur im Konjunktiv antworten: „Ich würde sagen, …“ Und wer kennt das nicht, daß man heutzutage auf Fragen im alltäglichen Umgang zunehmend mit vollkommen inhaltsleeren Nichtantworten vollgetextet wird. Es ist eine allgemeine „Verwissenschaftlichung“ (man hütet sich vor apodiktischen Aussagen) und „Politisierung“ (man redet, ohne etwas zu sagen) der Alltagssprache zu verzeichnen.

Und umgekehrt: je klarer man sich ausdrückt, desto mehr Verachtung schlägt einem entgegen: „Ach Peter, so eindeutig kann man das nicht sagen!“ „Das mußt Du differenzierter sehen!“ Ich bin halt dumm, sektiererisch und rechtsradikal.

Robert hat darauf hingewiesen, daß zu diesem Thema auch das Neusprech der Politischen Korrektheit gehört, „welches gängige Wörter wie Neger, Rasse, Türke, Araber und Volk und Nation unterdrückt und man ständig nachdenken muß, wie man es anders ausdrückt“.

Der Leser wird sich fragen, warum ich hartnäckig an der alten Rechtschreibung festhalte. (Wenn man mal gnädig von meiner anhaltenden Rechtschreibschwäche und meinem mangelnden Sprachgefühl absieht…) Es ist Protest! Ein Akt des Widerstandes gegen den Wahnsinn, der unser Vaterland, ganz Europa, die gesamte freie Welt untergräbt und dem sicheren Untergang entgegenführt.

Bei der alten Rechtschreibung zu bleiben, ist Ausdruck konservativer Gesinnung, die nicht jeden hanebüchenen Unsinn mitmacht, die nicht der tumben Masse folgt, die zwar privat ständig herumgrummelt, dann aber öffentlich doch denen folgt und sie an der Macht hält, die uns schnurstraks in den kulturellen und wirtschaftlichen Abgrund manövrieren.

Seit das Land in den 70er Jahren auf breiter Front in die Hände roter Faschisten gefallen ist (sogenannte „Sozialdemokraten“), hat wirklich jede „Reform“ die Pforten der Hölle weiter geöffnet: Chaos und das Böse. Sei es die Legalisierung der Pornographie, eine „liberale“ Zuwanderungspolitik, die „Verwissenschaftlichung“ der Lehrerausbildung, immer neue soziale Wohltaten, die Verspargelung unserer Landschaft mit Vogelschreddern, die europäische Integration, Gendermainstreaming (auf gut deutsch Geschlechtergleichschaltung), „Gleichstellung“, „Emanzipation“, „Selbstverwirklichung“, Kinderkrippen, der „Euro“, schleichende Legalisierung „weicher“ Drogen oder die Rechtschreibreform – der Schaden war jeweils unermeßlich und wird wahrscheinlich nie wieder wettzumachen sein. Zumal wir heute von einer alle Parteigrenzen überschreitenden sozialdemokratischen Einheitsideologie beherrscht werden. Wer abweichende Meinungen vertritt, wird vom pseudointellektuellen Pöbel hysterisch niedergeschrien.

Die Rechtschreibung wurde reformiert, um den Schülern den Schulalltag zu erleichtern. Der Germanist Uwe Grund hat die Texte von Schülern vor und nach der Rechtschreibreform miteinander verglichen. Er kam zu folgendem Ergebnis:

1. Nach der Rechtschreibreform werden in der Schule erheblich mehr orthographische Fehler gemacht als davor.
2. Die Fehler haben sich – möglicherweise sogar überproportional – in den Bereichen vermehrt, in denen die Reformer regulierend in die Sprache eingegriffen haben.
3. Die Vermehrung der Fehler hat Konsequenzen, die vor allem die Lehrenden und Lernenden schlechter stellen, also jene Sprachteilnehmer, um derentwillen das Reformwerk angeblich geschaffen wurde.

Das Folgen der Rechtschreibreform, die Milliarden verschlungen hat, ist wirklich symptomatisch für die gesamte „Reformpolitik“: ohne Sinn und Verstand wird in gewachsene Strukturen eingegriffen, was zum Zerfall und zur Reorganisation auf primitiverem Niveau führt, d.h. zu Anarchie und Tyrannei (= Kommunismus).

Es ist wie zur Zeit der Nationalsozialisten: wer bei der Schweinerei mitmacht, ist selbst ein Schwein! Ohne mich!

Es lebe das heilige Deutschland! Stauffenberg.

Orgonotischer Kontakt statt „Kinderbetreuung“

1. Februar 2015

Ein selbstgesteuerter Mensch kann Versprechungen machen, da er Eigner seiner selbst ist und weiß, was er will. Was er sagt, meint er auch so. Man kann sich auf ihn verlassen. Das macht die Institution der Ehe und die Organisierung von Arbeit und Handel erst möglich.

Spätestens seit 1968 sehen wir, wie im Rahmen der vermeintlichen „Selbstverwirklichung“ die Gesellschaft zerfällt: Worte sind bedeutungslos geworden, Beziehungen werden bei den kleinsten Unstimmigkeiten abgebrochen, Frauen „emanzipieren“ sich und sogenannte „Männer“ flüchten aus der Verantwortung. Die Kinder bleiben traumatisiert zurück (vgl. Max Stirner und die Kinder der Zukunft).

Wie Reich bereits 1925 in Der triebhafte Charakter ausführte, sind Menschen, die unter chaotischen Familienverhältnissen aufwachsen, bioenergetisch tiefgehender geschädigt als der „intakte“ Neurotiker (vgl. V.L. Whitener: „‚Where’s Papa?'“, Journal of Orgonomy, 37(1), Spring/Summer 2003).

In Der Neurologe & Psychiater (DNP, 12/04) berichtet Prof. W. Maier, Bonn, daß frühzeitige Traumatisierung den Zusammenhalt der synaptischen Verbindungen im Gehirn beeinflußt. Je früher ein Kind traumatisiert wird, desto nachhaltiger wird die Entwicklung der neuronalen Plastizität gestört. Folge ist eine erhöhte Vulnerabilität der Streß-Anpassungs-Systeme im Gehirn. Es kommt zur Reduktion der Neubildung von Nervenzellen und sogar zur Atrophierung des Hippocampus. Im späteren Leben führen dann alltägliche Belastungssituationen zu depressiven Zusammenbrüchen und die Hirnchemie muß mit Antidepressiva wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Wissenschaftler an den Universitäten von Magdeburg und Jerusalem haben anhand von Experimenten bei Ratten herausgefunden, daß Streß während des letzten Drittels der Schwangerschaft auf jene Regionen des embryonalen Hirns wirkt, die für die emotionale Entwicklung wichtig sind. Außerdem gibt es drastische Unterschiede im Nervenwachstum in bestimmten Hirnregionen zwischen der weiblichen und männlichen Nachkommenschaft, was die unterschiedliche Anfälligkeit von Frauen und Männern für psychiatrische Erkrankungen erklären könnte. Beispielsweise sind Frauen für Depressionen anfälliger, Männer für ADHD.

Einen ähnlichen Einfluß hat die Abwesenheit des Vaters in der kindlichen Frühentwicklung. Bei einer besonderen Rattenart, bei der sich auch die Väter um die Aufzucht ihrer Nachkommenschaft kümmern, wurde der Vater von der Mutter und ihren Kindern ferngehalten. Die jungen Ratten entwickelten weniger Neuronenverbindungen in den emotionalen Zentren des Hirns, zeigten einen Mangel an Aktivität und reagierten nicht auf die Stimme der Mutter.

Die Parallelen zur menschlichen Gesellschaft sind evident: in einer sich zunehmend emotional infantilisierenden Gesellschaft lassen „Männer“ Schwangere sitzen, sind eifersüchtig auf die Zuwendung, die ihren Babys zuteil wird, und gehen deshalb eigene Wege. So perpetuiert sich das Elend.

Eine Untersuchung von Danuta Wasserman et al. vom Karolinska-Institut in Stockholm hat gezeigt, daß die Wahrscheinlichkeit einer Person Selbstmord zu begehen, teilweise bereits bei der Geburt festgelegt ist. Eine Untersuchung der Daten von 700 000 Erwachsenen ergab, daß bei geringem Geburtsgewicht oder einer sehr jungen Mutter das Suizidrisiko im späteren Leben um das Doppelte größer ist. Ähnlich ist es bei zu kurzen Babys (weniger als 47 cm).

Mal wieder die Gene? Reich zufolge kann auch der Uterus der Mutter als „Umweltfaktor“ betrachtet werden.

Der Organismus der Mutter ist im strengen Sinne nichts anderes als der erste „soziale Faktor“ des ungeborenen Embryos. (Der Krebs, Fischer TB, S. 296)

Michael Meaney von der McGill-Universität in Montreal berichtet, daß treu umsorgte Rattenkinder später in ihrem Leben Streß besser verarbeiten können. Das sorgsame Lecken und Putzen verändert bei den Rattenbabys langfristig „die Aktivität eines Gens im Hippocampus“, das bei der Streßverarbeitung im Gehirn eine zentrale Rolle spielt. Bereits in früheren Studien hatten Meaney und seine Kollegen herausgefunden, daß bei von der Mutter geputzten und geleckten Rattenbabys kurzzeitig die Aktivität des besagten Gens hochgefahren wird. Nun fand die Forschergruppe heraus, daß die mütterliche Fürsorge bis ins Erwachsenenalter hinein Umstellungen in dieser Genaktivität bewirkt, obwohl die Veränderungen durch unliebsame Behandlung rückgängig zu machen sind. Ratten, die als Babys viel Zuneigung erhalten, sind ihr ganzes Leben lang ausgeglichener und weniger ängstlich als Artgenossen, denen weniger Aufmerksamkeit zuteil wurde. Besonders bemerkenswert ist, daß die umsorgten Tiere sich auch um ihren eigenen Nachwuchs besonders sorgsam kümmern.

Und was den besagten „sozialen Faktor“ des Ungeborenen betrifft sagt Meaney:

Frauen, die während der Schwangerschaft ängstlich oder auch depressiv sind, bleiben meist auch nach der Niederkunft ängstlich oder depressiv. Es gibt jedoch Belege, daß die Prägung bereits während der Fetalentwicklung stattfindet. So konnten wir unlängst zeigen, daß das Gehirn von Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft an starken Ängsten litten, ganz spezifische Veränderungen aufweist – und zwar in Regionen, die bei der Entwicklung von Angststörungen eine wichtige Rolle spielen.

Babys „ausschreien“ lassen, um sie nicht zu „verwöhnen“ und zu kleinen Erpressern zu erziehen, ist (jedenfalls in den ersten Wochen) kontraproduktiv. Zu diesem Ergebnis kommen Ian St James-Roberts und seine Kollegen von der University of London. Babys, die weniger in den Arm genommen und nicht sofort beruhigt wurden, weinten im Durchschnitt um 50% mehr in der 2. und 5. Lebenswoche. Und auch nach 12 Wochen, als sie zum dritten Mal untersucht wurden, schrieen sie immer noch häufiger als Babys, die – wie Babys behandelt worden waren

Emma Adam hat untersucht, wie Kleinkinder alltägliche Streßsituationen verarbeiten. Hatten die Eltern beispielsweise Eheprobleme, erhöhte das die Cortisolwerte und damit die Streßempfindlichkeit des Kindes. Dinge, die andere Kinder neugierig beäugten, führten bei solchen Kindern zu Tränen. Bei Kindern, die z.B. 15 Minuten am Tag von den Eltern in den Arm gehalten wurden, fiel die Streßreaktion deutlich schwächer aus und es ließ sich weniger Cortisol nachweisen.

Die Emotionelle Pest im Angriff gegen den Urquell des Lebens

26. Oktober 2014

Der Großteil der Menschen ist von einem Elend betroffen, von dem niemand spricht, das aber unser aller Leben schlichtweg unerträglich macht. Das sexuelle Elend ist maßlos. Es paßt, daß wir die Ursache und die Folgen des Elends mit der gleichen Art von Medikamenten bekämpfen wollen, mit denen man auch gegen Depressionen vorgeht. Man verschreibt allen Ernstes einen „selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer“ (SSRI), der ursprünglich als Antidepressivum gedacht war. Durch Zufall wurde dann aber entdeckt, daß der Wirkstoff Dapoxetin gegen Ejaculatio praecox hilft. Serotonin spielt für den Ejakulationszeitpunkt eine zentrale Rolle. Das rezeptpflichtige Medikament verlängere die Zeit bis zum Samenerguss um das Drei- bis Vierfache, behauptet jedenfalls die Pharmaindustrie.

Neben präparierten Kondomen und Sprays, die ebenfalls gegen den verfrühten Samenerguß helfen, paßt ins Bild, daß es noch immer kein Verhütungsmittel gibt, daß nicht auf irgendeine Weise die orgastische Entladung behindert.

Die beiden gängigsten Methoden der Empfängnisverhütung sind das Kondom und die Pille. Beide sind aus orgonomischer Sicht indiskutabel. Fände es ein auch nur ansatzweise psychisch normaler Mann befriedigend, die Frau, die er liebt, mit Gummihandschuhen zu streicheln? Und welche Frau möchte sich schon so streicheln lassen! Aber beim Geschlechtsverkehr soll das plötzlich keine Rolle spielen?!

2004 hat eine Studie des Chemischen und Veterinär-Untersuchungsamtes Stuttgart ergeben, daß 29 von 32 Präservativen in einem erheblichen Maße mit hochgiftigen Nitrosaminen belastet sind. Nach Angaben von Institutsdirektor Werner Altkofer gehören sie zu den stärksten krebserregenden Stoffen überhaupt. Bei der Studie waren die Kondome eine Stunde lang mit einer Schweißlösung in Kontakt gebracht worden. Danach wurden teilweise sehr hohe Mengen von Nitrosamin in der Flüssigkeit entdeckt. Der Stoff gerät über die Schleimhaut in den Körper.

Die Vertreter des „HIV-AIDS-Kondom-Kults“ (die moderne, politisch korrekte Version der alten „Sittlichkeitsvereine“) geben vor, sich um die Volksgesundheit zu sorgen, doch angesichts solcher Meldungen frägt man sich unwillkürlich, was das wirkliche Motiv hinter ihrem missionarischen Eifer ist, der sich gezielt auf Jugendliche richtet, – um ihnen im Namen der Gesundheit jedes genitale Gefühl auszutreiben, die Quelle ihres Lebensglücks auszutrocknen und zu vergiften. Dabei ist diese, wie Reich sie nennt, „Sexualfeme“, „in merkwürdigster Weise für jede Art perverser Sexualbetätigung wie blind“ (Charakteranalyse, KiWi, S. 344).

Hormonelle Methoden rufen eine Art „Scheinschwangerschaft“ hervor, mit den grundlegenden hormonellen und energetischen Veränderungen, die mit einer Schwangerschaft einhergehen.

Irwin Goldstein, Claudia Panzer und ihre Kollegen von der Boston University haben 2005 herausgefunden, daß die Anti-Baby-Pille den Geschlechtstrieb bei Frauen für immer unterbinden kann. Das geschieht durch eine (aus energetischen Gründen?) irreversible Erhöhung des sexualhormonbindenden Globulin SHBG. Die sexuelle Befreiung der Frau durch „die Pille“ war in Wirklichkeit eine Kastration.

Die Pille kommt uns teuer zu stehen. Sie verändert die Beziehung zwischen den Geschlechtern grundlegend. Sie verwüstet unser Sexualleben, verwandelt uns in Kastraten. Langfristig sogar wortwörtlich.

Alexandra Alvergne und Virpi Lummaa vom Department of Animal and Plant Sciences at the University of Sheffield haben bereits vorliegende Studien ausgewertet, die in der Zusammenschau zeigen, daß durch die Pille das natürliche Verhalten des Menschentiers grundlegend gestört wird.

Unmittelbar vor dem Eisprung zeigen Frauen natürlicherweise eine Vorliebe für maskuline Alpha-Männchen und für Partner, die sich von ihnen genetisch besonders stark unterscheiden. Umgekehrt finden Männer Frauen, die sich im fruchtbaren Teil ihres Zyklus befinden, besonders attraktiv.

Die Pille gaukelt dem Körper hormonell eine Dauerschwangerschaft vor. Entsprechend bevorzugen die Frauen durchgehend Männer, die weniger dominant und ihnen genetisch ähnlich sind. Umgekehrt sind sie für die Männer weniger attraktiv. Langweilige „Softies“, die normalerweise kaum eine Chance haben, finden zu Frauen, die sie nicht wirklich erregen.

Das muß langfristig verheerende sexualökonomische Auswirkungen haben. Es kommt zu einem ähnlichen Effekt wie bei den Verwandtenehen, die in moslemischen Ländern und in Indien üblich sind: Beziehungen ohne jede sexuelle Spannung, in denen sich die Partner buchstäblich „nicht riechen können“ (weil sie genetisch zu ähnlich sind) und die von einer untergründigen Abneigung geprägt sind.

Die Autoren fragen sich, wie sich die unnatürliche Bevorzugung genetisch gleicher Partner auf die Erbgesundheit zukünftiger Generationen auswirken wird.

Was die Verbindung ähnlicher Gen-Sätze über Generationen hinweg für das legendenumwobene „Südland“, aus dem die geheimnisvollen „Südländer“ kommen, bedeutet hat, habe ich bereits an anderer Stelle diskutiert.

Die Pille erzeugt hier im Westen auf chemische Weise ähnliche Verhältnisse. Das natürlich nur in stark abgeschwächter Form, aber die Tendenz ist da.

Der seit einem Jahrzehnt im Handel befindliche „Vaginalring“ schien anfangs eine gangbare Alternative zur Pille zu sein, da die Gestagene und Östrogene an Ort und Stelle freigegeben werden. Doch mittlerweile kann man Zweifel an seiner relativen Harmlosigkeit bekommen.

Der neue Vaginalring wird ganz auf Hormone verzichten. Er gibt nicht nur kontinuierlich Mittel ab, die die Übertragung von Geschlechtskrankheiten verhindern, sondern auch vor einer Schwangerschaft schützen.

Es gibt zwar seit langem diverse spermizide Zäpfchen, Salben, Cremes, Gels, Spray oder Schaum, aber die sind nur in Kombination mit einem Diaphragma oder einem Kondom wirklich sicher, riechen merkwürdig nach Zitrone, führen nach dem Geschlechtsverkehr zu einem übermäßigen Ausfluß, greifen die Scheidenwände und den Penis an und zerstören darüberhinaus die Scheidenflora.

Die einzige vertretbare Verhütungsmethode ist das Diaphragma – das es schon zu Reichs Zeiten gab oder allenfalls die Spirale. Das erste ist unpraktisch und unbequem, das zweite ist mit allen möglichen Problemen verbunden. Immerhin gibt es heute das LEA_contraceptivum, das in vieler Hinsicht eine moderne und sehr benutzerinfreundliche Form des Diaphragmas ist.

Der Weg wäre frei für eine Neuauflage der Sexuellen Revolution, d.h. Frauen können wirklich selbstbestimmt und ohne „abtörnendes“ Abwägen über ihre Sexualität verfügen. Das Paradies auf Erden wird nicht anbrechen, aber immerhin ist ein weiteres (Schein-) Problem der Menschheit vom Tisch! Die armen Moralapostel und AIDS-, Herpes, Chlamydien etc. -„Aktivisten“ werde arbeitslos. Wäre da nicht die (Selbst-) Vernichtung des Weibes im allgemeinen und der Vagina im besonderen.

Die „Emanzipation“ hat die Frauen unglücklich gemacht, da sie in eine Position gedrängt wurden, die ihrem Wesen widerspricht. Ich verweise auf die typische „Karrierefrau“ in ihrem lächerlichen „Hosenanzug“ (sic!). Die Karikatur eines Mannes. Sie ist paranoid, da sie als bloßer Ersatz für einen Mann immer benachteiligt ist.

Die Karrierefrau verzehrt sich nach einem Kind und beginnt unter den typischen Männerkrankheiten zu leiden. Sogar die Haare fallen aus! Gleichzeitig eifert sie irgendwelchen retuschierten Supermodels nach, hangelt sich von einer Hungerkur zur nächsten, um ja keine natürlichen weiblichen Rundungen zu entwickeln. (Mädels, die Magerkuren machen Euch nur unattraktiv!) Gleichzeitig läßt sie ihre Busen „machen“, die dann aussehen wie überdimensionale Eiterbeulen und ständig schmerzen.

Frauen können in ihren Brüsten und allgemein in ihrer Brust sexuelle (besser wäre vielleicht „liebevolle“) Strömungsempfindungen erleben, von deren Intensität ein Mann kaum eine Ahnung hat. Man denke nur an all die „Herzchen“ und dem übrigen Plüsch, mit dem sich Frauen umgeben. („Wenn Frauen lieben.“) Hier herumzuschnippeln (wobei notwendigerweise immer Nerven durchtrennt werden) und kalte Fremdkörper einzusetzen…. Es ist schlichtweg unfaßbar, daß Frauen, die ach so „emanzipierten“ Frauen von heute, dies massenhaft über sich ergehen lassen.

Eine Frau, die freiwillig auf die Lust des Stillens verzichtet, kann nicht zurechnungsfähig sein! Trotzdem verzichten sie massenhaft („Ich bin doch keine Milchkuh!“), weil sie irregeleiteterweise Angst um die Form ihrer Brüste haben. Ich habe mich mit dem Thema bereits im Blogeintrag Stille! beschäftigt. Gleichzeitig rauchen sie, „wegen der schlanken Linie“, was der Elastizität des Gewebes massiv schadet. Zu allem Überfluß legen sie sich in ihren Jugendlichkeitswahn dann auch noch unter den Nuttengrill – so daß die Haut vorzeitig altert…

Nirgendwo zeigt sich der Frauenhaß klarer, als in der Selbstverstümmelung von Mädchen und Frauen: knochenbrechende Schuhe, denkbar unpraktische Kleidung, lebensbedrohliche Hungerkuren, „rauchen für die schlanke Linie“, „Intimsprays“ und nicht zuletzt die Verwandlung des Busens in geschwollene Eiterbeulen. Der neuste Schrei ist die Genitalverstümmelung bzw. die „ästhetisch-plastische Intimchirurgie“. In den Hamburger U-Bahnen wird sogar mit Unterbrechungen seit Jahren für www.intim-op.de unter der „aufklärerischen“ Überschrift „Nur keine falsche Scham“ Werbung gemacht.

Es ist bezeichnend, daß als Schönheitsideal knabenhafte „Magermodels“ und Kindfrauen gelten. Sicherlich spielt auch die „Pornographisierung“ des Sexuallebens eine Rolle.

In Afrika und weiten Teilen der islamischen Welt lassen Mütter ihre Töchter verstümmeln. In Deutschland unterwerfen sich die Frauen selbst einer Genitalverstümmelung!

In einem „Urologen-Blog“ für Ärzte weist ein Facharzt darauf hin, daß sich die Schamlippen im Laufe des Lebens verändern.

Sie werden mit zunehmendem Alter größer. Auch Geburten verändern das Aussehen des Genitale. All dies hat keinen Krankheitswert. Auch die Sexualität wird dadurch in der Regel nicht beeinträchtigt. (…) Mir scheint, hier wird zum Teil einem irreführenden Ideal nachgeeifert, das uns zum Beispiel von der Pornoindustrie vorgegeben wird. Vielleicht spielt auch der gesellschaftliche Trend, möglichst in jedem Alter jugendlich zu erscheinen eine nicht unerhebliche Rolle. Provozierend gesagt, ist eine unbehaarte Vulva mit kleinen Schamlippen ja eigentlich ein Merkmal körperlicher sexueller Unreife, sozusagen präpubertär und damit jugendlich.

Es geht buchstäblich um die Kastration, die Vermännlichung („Verknabung“) der Frau.

Wie gesagt, es ist unfaßbar, daß „emanzipierte“ Frauen das über sich ergehen lassen – und daß sich Ärzte für so etwas hergeben. Der besagte Facharzt verweist auf die die Komplikationen und Spätfolgen dieser Genitalverstümmelung. Siehe auch hier.

Dazu der folgende Leserbrief eines Gynäkologen zum zitierten medizinischen Blogeintrag:

Komplikationen, die ich zunehmend sehe: unschöne Narbenbildungen; Narbenschrumpfungen, die zu Schmerzen beim GV führen; Unzufriedenheit mit dem kosmetischen Ergebnis; Infektionen und Wundheilungsstörungen…

Wenn man es sich genau überlegt, gibt es nur einen graduellen Unterschied zur Genitalverstümmelung, wo die Klitoris und die inneren Schamlippen „weggeschabt“ werden und die blutende Wunde zugenäht wird, damit sie vernarbt.

Dieser maßlose Haß auf das Leben, auf die Quelle des Lebens, dieser alles überbordende Selbsthaß…

The Journal of Orgonomy (Vol. 46, No. 2, Fall 2012/Winter 2013)

9. November 2013

In einer dänische Studie von 2008 (Esbjorn et al.) wurden die Daten von Kindern in psychiatrischen Einrichtungen mit denen der Gesamtbevölkerung abgeglichen. Es konnte gezeigt werden, daß es einen eindeutigen Zusammenhang gibt zwischen der Trennung der Eltern und dem Bedarf ihrer Kinder nach einer psychiatrischen Behandlung.

Einer schwedischen Studie von 2003 (Weitoft et al.) zufolge haben Kinder, die nur bei einem Elternteil leben, nicht nur ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen und insbesondere Abhängigkeitserkrankungen, sondern auch ein erhöhtes Risiko für körperliche Krankheiten. Außerdem sind sie häufiger Opfer von Unfällen und Suiziden.

Und selbst wenn die Familie formal intakt bleibt, ist sie doch im Kern marode. Im Moment erleben wir, unterstützt von Leuten, die ansonsten „die Natur“ vor menschlichen Eingriffen bewahren wollen, ein gigantisches biologisches Experiment: die Neudefinition der Familie und der Geschlechterrollen.

Dazu das Buch von Kurienkardinal Paul Josef Cordes: Die verlorenen Väter, das sich aufgrund der neuesten Forschungsergebnisse dagegen wendet, den Vater zu einer „zweiten Mutter“ zu machen. Mit dieser „emanzipatorischen“ Vorgehensweise wird der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes irreparabler Schaden zugefügt, da der Weg zum „Du“, das der Vater im Gegensatz zur symbiotischen Mutter repräsentiert, verbaut wird.

Linke Freiheitskrämer sind strukturell unfähig bioenergetisch zu empfinden und entsprechend rational zu handeln. Hinzu kommt ihre permanente Revolte gegen „den Vater“, die sie alles organisch Gewachsene zerstören läßt (vgl. Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht).

In seinem Aufsatz „Fathers: A Forgotten Natural Role“ (S. 65-84) setzt sich Peter Crist, Präsident des American College of Orgonomy mit dem Zerfall der Vaterrolle in der anti-autoritären Gesellschaft, also seit etwa 1960 auseinander. Er verweist beispielsweise auf Fernsehserien. In der 1950er Jahren drehte sich in den im Fernsehen dargestellten Familien alles um den lebenserfahrenen Vater in seiner Rolle als gutmütiger Patriarch, der in alle möglichen komischen Situationen kommt, weil die Welt um ihn herum unreif und infantil ist: „Papa wird es schon richten!“ Heute ist es in solchen Serien, man denke insbesondere an Die Simpsons, genau umgekehrt: Familienvater Homer ist ein infantiler Trottel, der keinerlei Autorität ausstrahlt und über den alle lachen.

Das Fatale an diesen „neuen Vätern“ (wenn es denn überhaupt noch einen Vater im Leben des Kindes gibt!) ist, daß sie (und damit alle Autoritätspersonen – und -institutionen), nicht etwa mehr geliebt werden, als der einstige Haustyrann, sondern ganz im Gegenteil vielmehr der Haß ins unermeßliche wächst. Es gibt im Kern der anti-autoritären Gesellschaft einen sich selbstverstärkenden Mechanismus, der jede Form von Gesellschaft zerstören muß. Die „neuen Väter“ werden gehaßt, weil sie ihre natürliche Rolle, Orientierung in einer dem Kind noch so fremden Welt zu bieten, nicht ausfüllen und nicht den sekundären Strebungen des Kindes Einhalt gebieten, so daß sich dessen primäre und ungemein mehr Befriedigung bringenden Strebungen entfalten können. Letztendlich werden sie gehaßt, weil sie das Kind auf eine weit fundamentalere Art und Weise verraten, als es die autoritären Väter einst getan haben.

Im übrigen muß man es am eigenen Leib erfahren haben, mit welcher geradezu verzweifelten Intensität sich die Kinder alleinerziehender Mütter, insbesondere die Söhne, an den neuen Partner der Mutter klammern. Ihnen fehlt etwas Fundamentales im Leben, das ihnen von keiner Mutter der Welt und auch von keiner „alternativen Familienkonstellation“ jemals gegeben werden kann.

Interessant ist, was Crist (bzw. eine Vertrauenslehrerin, mit der Crist gesprochen hat) über Mädchen zu berichten hat:

Sie sprach darüber, wie die Mädchen reagieren, wenn ihre Väter emotional oder physisch nicht anwesend sind. Es gäbe zwei Wege, die die Mädchen einschlagen: entweder leben sie es aus in einer sexuell promiskuitiven Weise, was sie nicht oft beobachtet; oder, und das ist, was sie sieht, die Mädchen haben das Gefühl, in allem hervorragend sein zu müssen. Dies führe zu Verhalten wie dem Ritzen und zu Eßstörungen, um so die Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erhalten, die sie zu Hause nicht bekommen. (S. 73)

Von meinen eigenen Beobachtungen und Eindrücken her kann ich das nur vollauf bestätigen. Mädchen haben heute ein Selbstgefühl weit unterhalb der Grasnarbe und versuchen alles, um zu zeigen, daß sie doch mehr wert sind als das Verdauungsprodukt von Kakerlaken. Willkommen in der schönen neuen emanzipierten, feministischen Welt, die uns die 68er hinterlassen haben! Der Preis für die „Freiheit“ und „Selbstverwirklichung“, die uns versprochen wurden, sind unglückliche Kinder, die wiederum ihre eigenen Kinder unglücklich machen werden.

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