Posts Tagged ‘Demokratie’

Der Grundgegensatz in der Demokratie

4. Juli 2018

Wie und warum wir manipuliert werden, können wir jeden Abend in der Tagesschau sehen. Bei Obama wurden simple Fragen wie die folgenden verächtlich vom Tisch gewischt: „Welcher Arzt hat ihn in welchem Krankenhaus entbunden?“, „Warum wurde die als Computerdatei vorliegende Kurzfassung seiner Geburtsurkunde nicht einfach gescannt, sondern am Computer generiert?“ Während bei Trump ein fadenscheiniger Unsinn nach dem anderen hervorgekramt wird. In Deutschland betrachte man, wie komplett hilflos die gut eingespielten Systemparteien auf die AfD reagieren. Das einzige, was sie tun, ist die Opfer des Nationalsozialismus immer und immer wieder zu mißbrauchen. Sie werden auch noch posthum auf den Altären des totalen Staates geopfert. Wir sind Zeuge von zwei historischen Unfällen. Es war schlicht nicht vorgesehen, daß Trump Präsident wird und daß die AfD zu einer wirklichen Opposition in unserer Demokratiesimulation wird.

Man kann alle möglichen Verschwörungstheorien vorbringen, von denen einige viel für sich haben. Was uns hier einzig interessieren sollte, ist eine spezifisch orgonomische Sichtweise; eine Sichtweise, die ein Alleinstellungsmerkmal für die Orgonomie ist. Es geht um den Kampf zwischen der organisierten Emotionellen Pest und der Arbeitsdemokratie, die keinerlei gesellschaftliche Vertretung hat. Was man in den USA und in Deutschland findet, ist die komplette Durchdringung aller Bereiche durch die Emotionelle Pest. „Emotionelle Pest“ bedeutet schlicht, daß man das Lebendige in anderen nicht ertragen kann und diesen Störfaktor beseitigen muß, um in seiner verkrüppelten Existenz überleben zu können. Man geht dabei mit den Mitteln vor, die einem verkrüppelten Energiesystem noch zur Verfügung stehen. Konkret heißt das, daß Apparatschiks jeder Art systematisch verhindern, daß die Massen ein produktives, glückliches Leben führen können, Familien gründen und ernähren können, daß sie ihr Leben selbst bestimmen. Man braucht doch nur um sich blicken: auf allen Ebenen tut die Politik nichts anderes, als das alltägliche Leben in einen veritablen Alptraum zu verwandeln. Und dann kommt Trump daher und versucht doch allen Ernstes den „amerikanischen Traum“ neu zu entfachen, oder die AfD, die nichts anderes will, als die soziale Marktwirtschaft wiederherzustellen, schlichtweg normale Verhältnisse.

Dieser fundamentale Gegensatz zwischen Emotioneller Pest und Arbeitsdemokratie, den sonst niemand sieht, zeigt sich schon allein daran, daß die Systemparteien praktisch ausschließlich Funktionäre des Staates, den sie kontrollieren sollen, ins Parlament entsenden (Beamte) oder Existenzen, die in der freien Wirtschaft nicht überleben könnten, die also von ihrem Mandat und irgendwelchen subventionierten Pöstchen auf Gedeih und Verderb abhängen, oder unbeschreiblich absurde Existenzen wie Andrea Nahles oder Kevin Kühnert, während die Abgeordneten der AfD Repräsentanten der – Arbeitsdemokratie sind, Arbeiter (im Reichschen Sinne). Hinsichtlich Trump habe ich an anderer Stelle ähnliches erläutert.

Wer den Gegensatz von Emotioneller Pest und Arbeitsdemokratie nicht begriffen hat, hat gar nichts begriffen! Seine soziologischen, politischen, ökonomischen, gar „Reichianischen“ Analysen mögen ganz nett sein, teilweise vielleicht sogar weitgehend zutreffen, sogar seine Verschwörungstheorien, aber ohne ein Verständnis der Massenpsychologie des Faschismus bleiben sie doch Schall und Rauch. Imgrunde hat er NICHTS begriffen!

Und ein weiteres Beispiel für das Angehen der Emotionellen Pest:

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Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen (Teil 7)

3. Juli 2018

von Paul Mathews, M.A.*

Die emotionale Pest

Die grundlegende Dynamik der emotionalen Pest wurde ausführlich in Reichs Büchern Character Analysis, The Murder of Christ, und Listen, Little Man! und in zahlreichen Artikeln sowie in Bakers Man in the Trap behandelt. An dieser Stelle möchte ich nur auf den besonderen Zusammenhang der Pest mit dem gegenwärtigen Schauplatz hinweisen. Man sollte sich vor Augen halten, daß die Pest eine spezifische Erkrankung mit spezifischen Symptomen ist, die insbesondere auf der sozialen Bühne anwendbar sind. Das Verhalten der Pest ist immer versteckt oder hinterhältig, wobei die Gründe, die für die Handlungen angeben werden, nie die wirklichen sind. Die Pest ist von diabolischer Schläue, weil sie die intellektuelle Abwehr zu ihrer höchsten Entfaltung gebracht hat, besonders in ihrer Fähigkeit, sich im Namen einer edlen Sache im menschlichen Schuldgefühl zu verankern. Ihr eigentliches Ziel ist es immer, menschliches Glück zu zerstören, das zu kontrollieren, was für die Pestcharaktere unerträglich ist, die authentischen Lebensempfindungen stillzulegen oder vollständig zu zerstören. In unserer Zeit hat die Pest zunehmend versucht, aus den gegenwärtigen Kämpfen um Krieg und Frieden, materielle Not, Jugendrebellion, sexuelle und Eheprobleme Kapital zu schlagen.

In Bezug auf das gesellschaftspolitische Spektrum kann man sagen, dass die rechte faschistische Pest dazu tendiert, in ihrer Brutalität offener zu sein als die linke (die tendenziell eher hinterhältig ist), aber dass beide zu jeder Brutalität fähig sind, die für ihre Ziele notwendig ist. In ihren verborgenen Erscheinungsformen – die so charakteristisch sind für den Kommunismus und die politische Linke – ist die Pest am schwierigsten zu bekämpfen und am gefährlichsten. So wird sie unter dem Deckmantel des Humanismus zu den zerstörerischsten Einflussnahmen greifen. Die folgende Tabelle veranschaulicht diesen Punkt:

Pest-Verhalten

Es sollte klar sein, dass die unter „Deckmantel“ ausgedrückten Werte an sich lobenswert und wünschenswert sind. Das Problem ist, dass der Pestcharakter sie nicht meint. Ebenfalls können die Punkte, die „befürwortet“ werden, von anderen als den Pestcharakteren eine ehrliche Unterstützung finden, z.B. von ehrlichen Andersdenkenden oder aufrichtigen Sozialreformern (ob sie damit nun Recht haben oder nicht). Der Pestcharakter ist einer, der diese Dinge der Öffentlichkeit aus Gründen der Gewinnsucht oder der Bösartigkeit aufdrängt; gemeinhin ist sein Werdegang von dieser Art von Verhalten geprägt. Bei der Vorstellung seines Programms entstellt und täuscht er. Zum Beispiel wird er behaupten, dass Armut auf den Kapitalismus und Ausbeutung durch „Imperialisten“ zurückzuführen ist, aber er wird niemals das charakterologische Unvermögen der „Ausgebeuteten“ erwähnen, wodurch die ganze Schuld auf den „Übeltäter von Außen“ gelenkt wird. Noch zeigt er auf, wie ausgehungerte Liebe eine innere Leere hervorbringt, die für die zwanghafte Suche nach Gütern und Macht verantwortlich ist, auch wenn bereits mehr als genug vorhanden ist. Rationalen Denkern ist klar geworden, dass das Scheitern des Sozialismus nicht auf den Kapitalismus zurückzuführen ist, sondern auf die Unfähigkeit, unter Bedingungen von Massenkontrolle und mangelndem Anreiz (einen angemessenen Ertrag für die eigene Arbeit) zu produzieren.

 

Fußnoten

* Pädagoge, Sprachlehrer und Kliniker. Doktorand der Psychologie, New York University. Mitglied des American College of Orgonomy. [Anm. d. Übers.: Paul N. Mathews (1924-1986)]

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 4 (1970), Nr. 1, S. 111-125.
Übersetzt von Robert (Berlin) mit Unterstützung von Peter Nasselstein

 

Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen (Teil 2)

17. Juni 2018

von Paul Mathews, M.A.*

Krieg und Frieden

Der Vietnamkrieg hat einen der schärfsten Angriffe gegen Amerika und seine Verbündeten in der Geschichte ausgelöst – und mit ihm eine Massen-Antikriegsbewegung, die im menschlichen Geschehen ohnegleichen ist. Welche Bedeutung hat diese Reaktion? Warum gab es so einen plötzlichen, massenhaften Gefühlsaufschwung wegen Bombardements, zivilen Opfern, der Einberufung usw.? Sind die Menschen außerordentlich human geworden oder hat es eine Neuausrichtung der Destruktivität gegeben, die die wahre Motivation verbirgt? Sind die ehemals Gewalttätigen gewaltlos geworden, um allen Hass zu beenden – oder haben sie effektivere Wege gefunden, das Leben auf der Erde zu zerstören? Sind die ehemals Nachgiebigen zu engagierten Teilnehmern einer Renaissance der menschlichen Liebe geworden – oder sind sie unbewusst Teilnehmer an einem beschleunigten Marsch Richtung Untergang? Dieses Problem hat zwei Aspekte: 1) die rein psychopolitischen Manipulationen der organisierten Pest, welche die Neurosen und die unorganisierte Pest der Massen mobilisiert, sowie ihre aufrichtigen und legitimen Sehnsüchte nach Frieden; und 2) die pubertierenden und postpubertierenden Energien der Jugend, die ohne Rückgriff auf ein regelmäßiges, gesundes Sexualleben in revolutionären Anliegen und Illusionen ihre vorübergehende Katharsis finden.

Der Aufstieg der rot-faschistischen Pest in unserer Zeit war ein allgegenwärtiger und bedrohlicher Faktor in unserem Leben, trotz einer Politik der „Liberalisierung“ und nuklearer Nichtverbreitungspakte.1 Es ist kein Zufall, dass im Zeitalter der Zweideutigkeit und der Doppelmoral in Politik und Außenpolitik die rechtschaffensten und lautstärksten Reaktionen jene Bereiche betreffen, in denen die freie Welt, insbesondere die Vereinigten Staaten, versuchen, mit der kommunistischen Unterwanderung fertig zu werden: Korea, Kuba, die Dominikanische Republik, Vietnam usw. und den Gebieten, in denen vermeintliche „nationale Befreiungskriege“ als Vehikel für die „Machterschleichung“ (Reich) benutzt werden. Jahr um Jahr antiamerikanischer Propaganda: von fortwährenden schweren Lügen; von falscher Gleichsetzung der offen eingestandenen, bereitwillig gesühnten Missetaten der USA mit dem grausamsten Pestverhalten der Geschichte;2 von neidischer Verunglimpfung; und von Beschwichtigung und Zugeständnissen, die auf liberalen Illusionen und dem Schuldgefühl beruhen, die in neurotischen Charakterstrukturen wegen ihres eigenen Wohlstands und ihres eigenen Wohlergehens ausgelöst werden – diese Dinge haben der Pest immens geholfen. Mit ihnen ist der Geist der Rebellion verbunden, der gegen das „Establishment“ (d.h. den Vater (3)) seitens einer unerfahrenen Jugend hervorbricht, die durch eine mystisch-mechanistische Freiheitsphilosophie von ihren Hemmungen befreit wurde. Ihr wahres Motiv – eine ziellose und zerstörerische Entladung ihrer Energien – zeigt sich deutlich in ihrem Mangel an konstruktiven Zielen. So nehmen sie marcusianischea Lehren an, die die Meinungsfreiheit ihres Gegners ausschließen (4)b. Sie machen aus der willkürlichen und leichtfertigen Zerstörung der Gesellschaft ein „Ziel“, basierend auf weit hergeholten Illusionen einer neo-marxistischen Utopie, die aus den Trümmern aufersteht.

Aus funktioneller, orgonomischer Perspektive muss die Erlangung dauerhaften Friedens durch ein naives mechanisches Organisieren der Antikriegsgesinnung auf lange Sicht scheitern und das aus zwei Gründen: Es erkennt weder die biologische Grundlage der Destruktivität in Form der sekundären Triebe an (häufig als humanistische Sorge um die Menschheit getarnt), noch versteht es die Technik der emotionalen Pest, die diese mechanistischen Programme nutzt, um ihre eigenen Ziele zu fördern und letztlich die humanen „Befreier“ zu versklaven.

Das Erreichen dauerhaften Friedens – wenn denn überhaupt möglich – ist ein langsamer, organischer Prozess, der die Schulung von Erwachsenen für eine verantwortungsvolle, naturgemäße Herangehensweise an die Erziehung der Kinder der Zukunft beinhaltet. Letztere werden hoffentlich eine Gesellschaftsordnung entwickeln, die auf gesünderen Charakterstrukturen beruht, die in der Lage sind, den Weltfrieden zuzulassen, weil sie in sich selbst friedfertig und zufrieden leben (5). Auf diese Weise, und nur auf diese Weise, können wir uns realistisch auf eine schlussendlich fruchttragende und friedliche Welt freuen.

Es wäre in der Tat ein wundermäßiges Geschehen, wenn eine Koalition von Mystikern, Pazifisten und anderen Visionären den Krieg besiegen und gegenseitigen Respekt für die Rechte und die Freiheit anderer durchsetzen könnte. Historische Fakten und klinische Beobachtungen dieser Art von Menschen unterstützen diese Hoffnung nicht im Geringsten. Die Pest hat allzu oft die Naivität und Immobilität der Wunschdenker ausgenutzt und für all die sehr wenigen, scheinbar humanen Zugeständnisse entsetzliche Verwüstungen angerichtet. Die menschliche Panzerung, individuell und in der Masse, ist sehr real und sehr wohl ein zu berücksichtigender Faktor; sie kann nicht durch mystische Beschwörungen und Appelle an die brüderliche Liebe beseitigt werden.

Daher liegt es in der Verantwortung derer, die ein endgültiges Ende der immer wiederkehrenden Kriege wünschen, auf das Ziel gesünderer künftiger Generationen hinzuarbeiten und sich gleichzeitig jenen Kräften entgegenzustellen und sie zu bekämpfen, die dies verhindern wollen. Dies erfordert Festigkeit und Entschlossenheit sowie physischen Widerstand gegen die Pest, wann und wo immer es nötig ist. In diesem Zusammenhang ist der Kommunismus in seiner gegenwärtigen Form des roten Faschismus die größte Bedrohung für die Freiheit der Welt, für die Selbstregulierung und für alle anderen Ideale des natürlichen, gesunden Lebens. Ihm muss aus diesem Grund (und nicht weil er antikapitalistisch ist) Widerstand entgegensetzt und er muss bekämpft werden. Die Kapitulation Vietnams vor dem roten Faschismus (unter dem Deckmantel der Beilegung des „Bürgerkriegs“)3 wird das vietnamesische Volk nicht befreien, sondern dazu dienen, vor der Pest einzuknicken und sie zu stärken.

Trotz der komplexen Probleme im Zusammenhang mit Vietnam gibt es eine klare Priorität: die Pest zu stoppen, bevor sie die Welt überrollt und alle verbleibenden Freiheiten vernichtet.

Der Faschismus der Linken stellt die bisher virulenteste Form der emotionalen Pest dar. Bei ihr stehen wir der größten Bedrohung für die menschliche Freiheit, die Selbstregulierung und alle von Reich dargelegten funktionellen Herangehensweisen gegenüber. Um zu überleben formt die Pest ihre Umgebung zu einer monolithischen Struktur um, die keine Bewegungsfreiheit zulässt. In einer erstarrten totalitären Welt hätte der Mensch keine Bewegungsfreiheit und keine Möglichkeit, rationale Lösungen für seine Probleme zu entwickeln – genauso wenig wie ein krebskranker Patient natürlichen Widerstand gegen Krankheiten leisten kann.

 

Fußnoten

* Pädagoge, Sprachlehrer und Kliniker. Doktorand der Psychologie, New York University. Mitglied des American College of Orgonomy. [Anm. d. Übers.: Paul N. Mathews (1924-1986)]

1 Die Invasion der Tschechoslowakei und die damit verbundenen Säuberungen, die Inhaftierung von Intellektuellen, die Hilfe an Nordvietnam und die Lage im Nahen Osten sollten dies verdeutlichen. Im Umgang mit der Pest muss man sich ständig fragen, was ist das eigentliche Motiv hinter der Handlung, die nicht dem Interesse der Menschheit förderlich ist, sondern dem der Pest.

2 Mississippi wurde häufig mit Russland gleichgesetzt und Amerika wurde mehr als einmal mit Nazi-Deutschland verglichen – zuletzt im Zusammenhang mit dem angeblichen Massaker von My Lai.c Kommunistische Gräueltaten, die regelmäßigsten und zahlreichsten in der Geschichte, werden entweder höflich ignoriert oder rationalisiert.

3 Tran Quoc Buu, Präsident des vietnamesischen Gewerkschaftsbundes (CVT), erklärte einer Versammlung von New Yorker Gewerkschaftern, dass er als aktiver Lehrer unter seinen Kollegen und Schülern für die Unabhängigkeit Vietnams (von den Franzosen) gearbeitet habe. Von den Kommunisten sagte er: „Ich kenne ihre Strategie gut, weil ich 10 Jahre lang mit ihnen in der Widerstandsbewegung und im Gefängnis gearbeitet habe.“ Er sagte, dass es keine Taktik gäbe, die sie bei der Verfolgung ihres Ziels, Südvietnam zu übernehmen, nicht anwenden würden. Obwohl sie hoffen, dies durch militärische und terroristische Taktiken zu erreichen, haben sie auch politische Vorgehensweisen entwickelt. (Berichtet in United Teacher, 14. Dezember 1969.)

 

Anmerkungen des Übersetzers

a Bezieht sich auf den Aufsatz „Repressive Toleranz“ (9) von Herbert Marcuse, erschienen 1965, in dem er eine uneingeschränkte Toleranz gegenüber „rückschrittlichen“ Bewegungen ausschließt. Zitat: „Intoleranz vor allem gegenüber den Konservativen und der politischen Rechten.“

b Kennan, George F.: Rebellen ohne Programm. Demokratie und studentische Linke. Stuttgart (1968): Henry Goverts Verlag.
Auszüge auf: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46106815.html

c Als Mathews dies schrieb, war die Beweisaufnahme noch im Gange und die Toten waren laut offizieller Darstellung Soldaten des Vietcong.

 

Literatur

3. Feuer, L.S..: The Conflict of Generations. New York: Basic Books, 1969
4. Kennan, G.: “The Student Left – Rebels without a Program“, Reader’s Digest, Jan., 1969
5. Baker, E.F.: Man in the Trap. New York: Macmillan Co., 1967
9. Marcuse, H.: „Repressive Tolerance“, A Critique of Pure Tolerance by H. Marcuse, R. P. Wolff, and B. Moore.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 4 (1970), Nr. 1, S. 111-125.
Übersetzt von Robert (Berlin) mit Unterstützung von Peter Nasselstein

Formaldemokratie und Arbeitsdemokratie

10. Juni 2018

Im alten Griechenland, im ursprünglichen, republikanischen Rom, bei den germanischen Stämmen und den hebräischen Stämmen, in den Republiken Italiens und der Hanse, etwa Hamburg, hat es eine Demokratie gegeben, eine Volksherrschaft. Dabei können wir davon absehen, wer denn dieses „Volk“, d.h. die Wahlberechtigten waren, nämlich freie, reiche Bürger; auch ob es überhaupt „Wahlen“ im heutigen Sinne gab. Es geht um das Prinzip der Repräsentation und die Ablehnung der Tyrannei. Die Demokratie, egal ob sie sich ein republikanisches, pseudo-monarchistisches Gewandt gibt, wie in Amerika, oder ein pseudo-absolutistisches, wie das deutsche Kaiserreich, wo der „Kaiser von Gottes Gnaden“ vom Parlament abhängig war: aus historischen und praktischen Gründen kann es keine vernünftige, praktikable Alternative zu ihr geben. Man nehme nur den Zweiten Weltkrieg, wo Churchill eine umfassendere diktatorische Machtvollkommenheit besaß als Hitler, der stets auf das fragile NS-Machtgefüge und die Wehrmacht Rücksicht nehmen mußte und tatsächlich beinahe weggeputscht wurde – etwas, was in einer Demokratie wie England schlichtweg undenkbar ist. Oft wird das Problem des Machtwechsels erläutert, der nur in einer Demokratie reibungslos funktionieren kann.

Man braucht gar nicht darüber diskutieren und sich irgendwelche utopische Alternativen zu den westlichen Demokratien ausdenken. Das ist alles geschichts- und realitätsblinder Unsinn! Auch Phantasien über eine „direkte Demokratie“ führen zu nichts. Ich hätte gar keine Lust mich mit jedem Scheiß, etwa „Hochschulreform“ oder „Hoheitsrechte im Wattenmeer“ zu beschäftigen und darüber abstimmen zu müssen. Ich will auch nicht, daß die Bäckereifachverkäuferin und der Radioastronom darüber abstimmen. Es gibt schlichtweg keine Alternative zu einer repräsentativen Demokratie, wo Leute dafür abgestellt werden, sich in solche drögen Themen einzuarbeiten.

Dabei sollen Abgeordnete ausschließlich ihrem eigenen Gewissen folgen und so, ähnlich wie bei einer Umfrage bei repräsentativen 1000 Bürgern, den Volkswillen widergeben. Es hat sich dann aber das Gegenteil etabliert: das imperative Mandat der Parteien („Fraktionszwang“), das Ausdruck der gesellschaftlichen Panzerung ist: links gegen rechts bzw. eine Zersplitterung in Kleinparteien. Dergestalt spiegelt das parlamentarische System die Panzerstruktur des Massenindividuums wider. Ein erster Schritt wäre die Einschränkung der Parteienmacht und ihre Ersetzung durch Selbstregulation: der Abgeordnete folgt ausschließlich seinem Gewissen. Der Euro und die Umvolkung hätten es in einem solchen System nie gegeben.

Was bedeutet dabei „Gewissen“? Hier wird das Volk systematisch in die Irre geführt, indem man die „Gewissensfrage“ stets in einen „moraltheologischen“ Zusammenhang stellt. Etwa gilt der (verfassungswidrige!) Fraktionszwang nicht, wenn es, wie bei Gesetzesentwürfen zur „Abtreibung“ (also Mord), um „Gewissensfragen“ geht. Nein, in parlamentarischen Demokratien steht „Gewissen“ nicht für ein mystisches „Seelenheil“, sondern ganz pragmatisch für die Arbeitsdemokratie. Das bedeutet zweierlei:

  1. Der Abgeordnete entscheidet nicht willkürlich nach Gusto, sondern aufgrund seines arbeitsdemokratischen Sachverstandes und wenn der nicht vorhanden ist, holt er sich entsprechendes arbeitsdemokratisches Fachwissen ein. Er entscheidet also nicht als Neurotiker, d.h. irrational, sondern „gewissenhaft“, rational, also als genitaler Charakter.
  2. Der Abgeordnete entscheidet nicht als Vertreter seiner Partei, d.h. gepanzert („gesellschaftliche Panzerung“ – siehe meine Ausführungen oben), sondern als gewissenhafter Vertreter des gesamten, einheitlich, „ungepanzert“ funktionierenden Volkes und gibt so den Volkswillen wider. Er entscheidet also nicht als Neurotiker, sondern als genitaler Charakter. Siehe dazu folgende orgonometrische Gleichung:

    vieleigenheit

Praktisch alle Verfassungen der westlichen Welt sind in dieser Hinsicht perfekt und bräuchten so gut wie gar nicht verändert werden. Das einzige Problem ist die Panzerung der Massenindividuen (die innerlich zerrissen, eben gepanzert sind) und die daraus abgeleitete gesellschaftliche Panzerung (gesellschaftliche Zerrissenheit, ideologischer Parteienstreit). Utopisten und sogenannte „Gesellschaftsreformer“, durchweg persönlichkeitsgestörte Arschlöcher, gehören samt und sonders in die Psychiatrie. Jedenfalls sollte man derartige Spacken einfach ignorieren.

Ähnliches ließe sich über das Verhältnis von Marktwirtschaft („Kapitalismus“) und Arbeitsdemokratie sowie über pestilente „Kapitalismuskritiker“ mit ihren „alternativen Wirtschaftsmodellen“ sagen!

Blogeinträge August 2012

6. April 2018

Im NACHRICHTENBRIEF wird gegenwärtig Paul Mathews‘ Artikel „Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters“ aus dem Jahre 1967 veröffentlicht. Hier wie sich die orgonomische Soziologie ein halbes Jahrhundert später darstellt:

Blogeinträge August 2012

  • Die Emotionelle Pest gedeiht im Sozialismus
  • Das System der gegenseitigen Kontrolle in der amerikanischen Regierung ist gescheitert
  • Die Gefahren im Kapitalismus
  • Wie Linke und Rechte die Amerikaner betrachten
  • In der Politik ist die Linke im Vorteil
  • Der freie Markt ist nicht das Problem
  • Kennzeichen eines linken Ideologen

Der biologische Rechenfehler der sozialen Orgonomie…

15. März 2018

Dem informierten Leser etwa von Charles Konias Buch The Emotional Plague wird sehr bald eine verheerende Leerstelle der Orgonomie auffallen. Die Orgonomie betrachtet alle Menschen als gleich. Der einzige Faktor, der sie unterscheidet, ist die Panzerung und ihre sozialen Konsequenzen, die zwar ein Eigenleben führen können, etwa in Gestalt der Klassentrennung, doch prinzipiell ist die Panzerung die einzige Ursache der Unterschiede. Beseitige die Panzerung und die sozialen Fragen sind (zumindest langfristig) gelöst.

Das ist ohne Zweifel richtig, wenn man nur die bioenergetische Ebene im Auge hat, doch wird dabei geflissentlich ein rein „mechanischer“ Faktor übersehen, der einen empfindlichen Kontrapunkt zu diesem Konzept setzt: der angeborene IQ. Sehr grob dargestellt, ist man bei einem IQ unter 70 geistig behindert, bei unter 80 kann man seinen Lebensunterhalt in einer Industriegesellschaft nicht selbständig erwirtschaften, bei unter 90 ist man nicht in der Lage selbständig zu arbeiten und bei unter 100 bleibt der „kritische Bürger“, der erst eine Demokratie möglich macht, eine Illusion. Jetzt überlege man sich, daß es außerhalb Europas (inkl. Nordamerika, Australien, etc.) und Ostasiens kein Land gibt, wo der durchschnittliche IQ bei 100 und darüber liegt und daß er in weiten Gebieten Schwarzafrikas bei 70 und sogar darunter liegt.

Es gibt nicht nur charakterologisch (d.h. bioenergetisch) bedingte Hilflosigkeit, etwa der Hochbegabte, der sein Leben als Penner fristet, sondern auch eine rein mechanisch bedingte Hilflosigkeit. Werden im Süden Afrikas etwa Obstplantagen Schwarzen übereignet, fällen sie als erstes die Bäume, um Geld mit dem Verkauf des Brennholzes zu machen. Dieses unverantwortliche Verhalten hat nichts mit Panzerung zu tun, sondern sie ist Funktion einer rein organisch bedingten Einschränkung.

Wir können die Welt nicht erlösen! Zweifellos hat die Orgonomie als „linkes“ Projekt angefangen und das wirkt nach. Elemente davon haben sicherlich auch ihre Berechtigung, doch der linke Grundimpetus, die Welt an einem archimedischen Punkt geraderichten zu können und alle Probleme zu beseitige, ist nicht tolerabel. Man kann die Unterschiede der Rassen und Klassen nicht „aufheben“, auch nicht „bioenergetisch“!

James DeMeos Saharasia-Theorie bestätigt sich…

7. Februar 2018

…immer wieder und wieder. Etwa hier der neuste Demokratie-Index von 167 Ländern. Die Evidenz springt einem praktisch täglich ins Auge.

Was ist die „Saharasia-Theorie“? Die destruktive Irrationalität des Menschen hat einen bis in die Details nachverfolgbaren zeitlichen und örtlichen Ursprung: sie begann vor etwa 6000 Jahren im Wüstengürtel des afroeurasischen Kontinents, der sich von Marokko bis vor die Tore Pekings erstreckt. Die Verwüstung ging mit der Ausbreitung dessen einher, was Reich als „emotionale Wüste“ bezeichnet hat. Diese ist gekennzeichnet durch eine alles bestimmende Lebensfeindlichkeit, die funktionell identisch ist mit Sexualfeindlichkeit: niedriger Status der Frau, Gewalt gegen Kinder, Zwangsehen, Verwandtenehen, „Familienehre“, „Jungfräulichkeit“, Doppelmoral, „Knabenliebe“ (man denke nur an Aghanistan!), Genitalverstümmelung, etc. Also all dem, was insbesondere den Islam auszeichnet. Die Quellen unseres Lebens selbst werden negiert: Liebe, Arbeit und Wissen. Den wirtschaftlichen Parasitismus und die alles erstickende Weigerung über den eigenen Tellerrand zu blicken, kann jeder an den Invasoren studieren, ein Kult der Ignoranz.

Was haben wir, jüdische Akademiker, oder fleißige Osteuropäer mit sudanesischen oder somalischen Analphabeten ohne Pässe zusammen? Was haben die Hugenotten mit Muslimen oder mit Frau Özoguz gemeinsam? Was ist deren muslimische Agenda? Wirtschaft? Wissenschaft? Kunst, Kultur, Poesie? Nein. Das sind Kopftücher, Moscheen, religiöser Fanatismus, Taharrusch, Intoleranz, ein mittelalterliches Weltbild, Frauen-, Homosexuellen-, Christen- und Judenfeindlichkeit, Ehrenmorde, Djihad und ewiges Beleidigtsein. Und über ihre „Errungenschaften“ können wir täglich in der frisierten Kriminalchronik nachlesen.

Aber zurück zum Demokratie-Index: dank der Ausbreitung Saharasias wird aktuell die deutsche Demokratie („Herrschaft des deutschen Volkes“) unter den Stiefeln unserer dumpf- dümmlichen Volkszertreter zermalmt. Sie sind die Todfeinde des deutschen Volkes.

Was dieses Video nun soll? Man schaue sich doch nochmals die oben verlinkte Vegetationskarte der Erde an!

Der Rote Faden: Reich und Lenin

12. November 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

 

Blogeinträge April 2012

26. Oktober 2017

Zur Ergänzung des gestrigen Blogeintrags: Charles Konia verkörpert den orgonomischen Funktionalismus. Es sei insbesondere auf den letzten Beitrag in folgender Reihe verwiesen:

Blogeinträge April 2012

  • Es sind die Menschen
  • Wie die politische Rechte das Unmögliche verspricht
  • Hat der Mensch, insbesondere der Mann, ein tiefverwurzeltes Bedürfnis gewalttätig zu sein?
  • Die politische Rechte ist für die Linke kein ernstzunehmender Gegner
  • Teile und herrsche: Die Emotionelle Pest am Werk
  • Die Probleme, die Menschen beim Erkennen der Emotionellen Pest haben
  • Die Quelle der Popularität von Barack Obama
  • Das übliche Verständnis von „Charakter“ reicht nicht aus
  • Die Rolle des Panzers bei Sprechstörungen
  • Um die Biologie zu verstehen, ist funktionelles Denken notwendig

 

Kommentar zu „Es sind die Menschen“:

Robert (Berlin) 2013: Paul Craig Roberts: Obama könnte die Schuldenkrise zur völligen Machtergreifung nutzen

Paul Craig Roberts, der frühere Staatssekretär im Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan, warnte, Präsident Barack Obama könnte die Krise im Zusammenhang mit der Schuldenobergrenze dazu benutzen, sich durch die Ausrufung des Staatsnotstandes und über Präsidialdirektiven, die angeblich einen Wirtschaftszusammenbruch verhindern sollen, praktisch eine absolute Machtposition zu verschaffen.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/paul-joseph-watson/paul-craig-roberts-obama-koennte-die-schuldenkrise-zur-voelligen-machtergreifung-nutzen.html

Kommentar zu „Wie die politische Rechte das Unmögliche verspricht“:

Peter: An der Diskussion um die Kinderkrippen läßt sich ablesen, daß in Europa das soziopolitische Spektrum weit nach links verschoben ist und die politische Kultur flächendeckend von Roten Faschisten dominiert wird. Bei den „Grünen“ wirken Ansichten, die auf einen Kontakt mit dem bioenergetischen Kern hinweisen, als kämen sie von Marsmännchen: fremd und exostisch bizarr.

http://www.pi-news.net/2013/10/grune-kritisiert-familienpolitik-der-eigenen-partei/

Hier mehr über die rote Entartung und die rote Zersetzungsarbeit in unserer Gesellschaft:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-gesellschaftszerstoerungsmodus-ist-im-vollen-gange/8966354.html

Kommentare zu „Die politische Rechte ist für die Linke kein ernstzunehmender Gegner“:

Robert (Berlin): Das passt sehr gut auf die heutigen Pseudo-Liberalen, die Grünen und ihnen nahestehende.

O.: Ich frage mich, wo Konia in seinem Land die Linken hernehmen möchte? Das Amerika von jeher von der emotionellen Pest regiert wird, ist banal, aber woher kommen die Linken? Oder anders gefragt, seine edlen Rechten, woher kommen die? Ganz viele Ufos müssen in den USA gelandet sein und solche Kreaturen mitgebracht haben.
Mir scheint als würde Konia rechte emotionell Pestige zu Linken machen wollen und seine edlen Rechten kommen aus einem Klonlabor. Mag ja sein, dass Obama im linken Gewand herkommt, doch sein Vater war in der rechten CIA, die die „guten“ Nazis aus dem 3. Reich aufnahm, weil sie ihre Technik und ihr Spionagewissen wollten. Grüne sind in den USA ein europäisches Kuriosum gewesen, um dass uns einige beneidet hatten, die KP war eine Randerscheinung. Eine Großdemo bestand in den Achtzigern aus 10 Leuten, die im Kreis mit einem Plakat in der Hand liefen, in Deutschland hätte man sie für eine kleine religiöse Sekte gehalten.

Kommentare zu: „Teile und herrsche: Die Emotionelle Pest am Werk“:

Peter: Gerade in der heutigen BILD-Zeitung gelesen: „Hamburg kämpft gegen Rechts!“ Also gegen die Hälfte der Bevölkerung und den Großteil der Steuerzahler?! Und dieses Drecksloch soll eine „Demokratie“ sein?! Nein, mit einem neuen Programm, das mal so eben 500 000 Euro kostet (ein Klacks für die restlos überschuldete Hansestadt, die für die existentiellen Bedürfnisse ihrer steuerzahlenden Bürger kaum einen Cent übrighat!), will Sozialsenator Detlef Scheele (57, SPD) unsere Stadt vor dem „Rechtsextremismus“ schützen. Die Zahl der Hamburger, die rechtsextremen Organisationen angehörten, ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 440 auf 330 gesunken. Ähh, das macht mehr als 1500 Euro pro Kopf! Ich kommentiere das mal lieber nicht…
Wer schützt uns vor…

O.: Endlich wurde der Hamburger Verfassungsschutz personell verkleinert, finde ich gut!

O.: Divide et impera (lat. teile und herrsche):
Konia nimmt hier (kaum unbewußt) auf Machiavelli Bezug und verfolgt selbst unverkennbar dieses Prinzip, in dem er in gut und böse aufspaltet bzw. Fronten stilisiert in der amerkanischen Parteilandschaft Selbiges Prinzip spielte sich im „Kalten Krieg“ ab und man kann nur eine dritte (verborgene und manipulierende) Kraft dahinter vermuten (und erkennen). Dies ist eine elegante Kriegstaktik, die ständig verwendet wird und kann nur mir dem „Werk der emotionellen Pest “ beschrieben werden. (Nur) im Titel ist Konia korrekt.
Auch Konias Buchtitel „Neither .. Nor …“ verspricht er dieses Teufelsprinzip aufzuheben, dem er aber inhaltlich nicht folgt. Von daher macht er sich unglaubwürdig für mich.
Würde ich politisch agieren wollen und in den Krieg ziehen (lassen), würde ich die von Machiavelli durchschaute Taktik anwenden wie die Charakteranalyse. Ebenso ist sie in Betrieben die „neue“ beliebte Methode, um die Globaliseriungsdoktrin gegen die gespaltenen Arbeitnehmer gnadenlos durchzusetzen. Auch hier kann sie nicht anders als emotionelle Pest genannt werden und verdient in der Bekämpfung keine Gnade, kennt man nicht ein besseres Gegenmittel.
siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Teile_und_Herrsche
und
https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli

Peter: Siehe den Abschnitt über Machiavelli S. 25 bis 27 in:

Peter: Konia hat 150%ig Recht: die USA werden von Roten Faschisten regiert, die ganz offen mit Terror drohen:

http://www.pi-news.net/2013/11/droht-us-ausenminister-kerry-israel-mit-terror/

Statt die Emotionelle Pest zu bekämpfen, kooperieren pestilente Charaktere (Kommunisten) wie Obama und Kerry mit ihr. Und das schlimme ist, daß Kerry mir so etwas durchkommt, ohne das er einen Proteststurm erntet.

Kommentar zu „Die Quelle der Popularität von Barack Obama“:

Robert (Berlin): „Obama und die meisten, wenn nicht alle seine Anhänger, haben daher Kontakt mit einander durch ihre oberflächlichen und mittleren Schichten.“

Also Wut, Sadismus und Perversionen der mittleren Schicht und die reaktive Rationalisierung der oberflächlichen Schicht mit ihrer Intellektualisierung („Gerechtigkeit“, „Gleichheit“).

Kommentar zu „Die Rolle des Panzers bei Sprechstörungen“:

Robert (Berlin) 2012: Die Rolle der Emotionen wird beim Stottern vollkommen übersehen oder sogar als Störfaktor gesehen. Rein mechanische Methoden mit Handübungen oder Tonübungen sollen Erfolg bringen. Es ist allen Stotterern bekannt, wenn sie sehr wütend sind und es dann nicht unterdrücken, stottern sie nicht. Ebenso wenn sie singen oder eine schauspielerische Rolle spielen.

Kommentar zu „Um die Biologie zu verstehen, ist funktionelles Denken notwendig“:

Robert (Berlin): Erinnert ein bißchen an „Schöne, neue Welt“ von Huxley, wo die Emotionen chemisch gesteuert wurden.

Sozialismus und orgonomischer Funktionalismus

7. Oktober 2017

Rousseau war der archetypische Vertreter der kollektivistischen Grundhaltung der Linken. Sein „Gesellschaftsvertrag“ hat im Kern „einen einzigen Paragraphen: das vollständige Aufgehen des Individuums mit allen seinen Rechten in der Gesamtheit. Jedermann muß sich gänzlich hingeben, sich selbst und alle seine Kräfte, zu denen auch das Vermögen gehört, das er etwa besitzt. Ebenso wie die Natur jedem Menschen eine absolute Gewalt über alle seine Glieder gibt, verleiht der Gesellschaftsvertrag dem Gesellschaftskörper eine absolute Gewalt über seine Angehörigen“ (Klaus Hornung: Das totalitäre Zeitalter, Berlin 1993, S. 29).

Dieses Konzept hat eindeutig seine Wurzeln in der damals aufkommenden mechanistischen Lebensauffassung. Man vergleiche das mit Reichs Ausführungen in Äther, Gott und Teufel, wo er die die totalitäre Staats- und Gesellschafsauffassung mit der mechano-mystischen Auffassung des menschlichen Körpers gleichsetzt, wo das Gehirn als Diktator seine Anweisungen an die Organe und Gliedmaßen erteilt. Er kontrastiert das mit der arbeitsdemokratischen Vorstellung des gesellschaftlichen und organismischen Funktionierens.

Marx zitiert Rousseau in seinem antisemitischen Machwerk Zur Judenfrage (1843), einem Fanal sowohl für den rechten als auch für den linken Faschismus, wie folgt: „Wer den Mut hat, einem Volke eine Rechtsordnung zu geben, muß sich fähig fühlen, sozusagen die menschlich Natur zu ändern, jedes Individuum, das in sich selbst und für sich allein ein vollkommenes Ganzes ist, in den Teil eines größeren Ganzen umzuwandeln, von dem dieses Individuum in gewisser Weise sein Leben und Sein empfängt, an die Stelle einer physischen und unabhängigen eine moralische Teilexistenz zu setzen. Er muß dem Menschen seine eigenen Kräfte nehmen, um ihm fremde dafür zu geben, die er nur mit Hilfe anderer gebrauchen kann.“ Daran schließt Marx an, der behauptet, die „menschliche Emanzipation“ sei erst vollbracht, wenn der individuelle Mensch ganz im „Gattungswesen“ aufgegangen sei (Konrad Löw: Das Rotbuch der kommunistischen Ideologie, München 1999, S. 38).

Mit erstaunlicher Offenheit reden die Linken von der „Vergesellschaftung des Menschen“. Erstaunlich auch, wie 1977 die angesehene Chronistin der SPD, Susanne Miller, in einer einschlägigen Untersuchung darlegte, worauf das letztendlich hinausläuft: „Der Ansatzpunkt der Freiheitsvorstellungen der Sozialisten war stets die Freiheit ‘des Proletariats’, ‘der Klasse’, ‘des Volkes’, ‘der Menschheit’, niemals die Freiheit des einzelnen. Das Problem der Freiheit des Individuums lösten sie durch einen Identifikationsprozeß von Individuum und Gemeinschaft auf, der sich in einer klassenlosen Gesellschaft vermeintlich von selber vollziehen werde. (…) Der einzelne wurde der Gesellschaft gegenüber als ‘nichtig’ betrachtet (Karl Kautsky), und es wurde ihm das Recht abgesprochen, seine Freiheitsansprüche gegenüber einer sozialistischen Gesellschaft geltend zu machen, sobald diese dem etablierten Kodex dieser Gesellschaft nicht entsprachen“ (z.n. Löw: …bis zum Verrat der Freiheit, München 1993, S. 66f). Freiheit oder Sozialismus!

Der Führer der national-sozialistischen Deutschen Arbeitsfront, Robert Ley, verglich das Volk mit einem Kind, das genauso störrisch, trotzig und unartig sei, wie gläubig treu und liebebedürftig. Ley: „Das Volk hat einen Anspruch darauf, von seiner Führung gehegt und gepflegt zu werden. Es war die größte Torheit des demokratischen Systems zu glauben, daß sich ein Volk selber führen kann“ (z.n. Hornung: Das totalitäre Zeitalter, S. 233f).

Nur ein Traumtänzer kann glauben, daß die linken, die roten Faschisten mit ihrer Version des Sozialismus eine andere Haltung zur Selbststeuerung haben, sei es bei der Erziehung der Kinder oder bei der Organisierung der Gesellschaft. Es ist ein und der gleiche lebensfeindliche mechano-mystische Geist, den Reich in Äther, Gott und Teufel bloßgelegt hat.

Im National-Sozialismus „wurde die Anrede ‘Genosse’ benutzt, die Ferien sollten kollektiv organisiert werden, es galt das Prinzip ‘Das Volk ist alles, Du bist nichts’. Volk ist lediglich durch ‘Arbeiterklasse’ zu ersetzen, und von da ab gelten die gleichen Vokabeln“ (Erwin K. Scheuch,: „Vom Weiterwirken des Sozialismus“. In: Heiner Kappel/Alexander von Stahl: Für die Freiheit, Berlin 1996, S. 79f).