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Die biopsychiatrische und soziopolitische Diagnostik von Politikern

17. Juni 2017

Auf Cicero online hat der Psychiater Burkhard Voß ausgeführt, warum psychiatrische Ferndiagnosen nicht hilfreich sind. Allen möglichen berühmten Politikern der Geschichte von Cromwall bis Churchill wurde sonstwas für psychiatrische Krankheiten angedichtet, als wenn das in irgendeiner Weise helfen würde ihre Fehler und vor allem Leistungen zu erklären. Heute stehen Trump, Putin und Erdogan im Mittelpunkt des psychiatrischen Interesses. Daß es sich bei ihnen um moralisch fragwürdige und problematische Persönlichkeiten handele, sei unstrittig. Doch diese Probleme würden durch eine Psychiatrisierung nicht beseitigt werden. Mit einem jahrzehntelangen Vorlauf habe die „Durchpsychologisierung der Gesellschaft“, so Voß, „zu einer Debattenkultur geführt, in der es jenseits von Objektivität nur noch um subjektive Sichtweisen geht, die jedoch paradoxerweise mit vermeintlich unanfechtbarem Objektivitätsanspruch dargeboten werden“. Voß sagt auch, daß, selbst wenn die Ferndiagnosen stimmen würden, sie keine Folgen zeitigten. Was ist damit geholfen, daß wir wissen, daß Trump, Putin und Erdogan krankhafte Narzißten sind? Derartige „Diagnosen“ sind meist nichts anderes als eine wichtigtuerische Beschreibung des Offensichtlichen.

Aus orgonomischer Sicht läßt sich hinzufügen, daß allgemein die Diagnostik der Psychoanalyse und der klassischen Psychiatrie kaum Erkenntnisgewinne bringt. Was bringt es bei einem Zwangskranken eine „Zwangsneurose“ zu konstatieren? Anders ist das, wenn man Menschen nicht nach ihren oberflächlichen Symptomen einteilt, sondern nach ihrem zugrundeliegenden Charakter. Ein Zwangscharakter muß mitnichten zwanghaft sein, eine Hysterikerin mitnichten histrionisch, etc. Genausowenig muß ein Mitglied der CDU einen konservativen Charakter haben und ein Mitglied der SPD einen sozialistischen Charakter. Ein schizophrener Charakter muß nicht notwendigerweise schizophren sein oder schizophren werden, ein kommunistischer Charakter muß nichts mit Marx, Lenin oder gar Stalin am Hut haben! Eine Hysterikerin mag sich so unauffällig kleiden und betont unweiblich auftreten, wie sie will, das anzügliche Flirten, gefolgt von ängstlichem Rückzug, zeigt sich über kurz oder lang. Der pseudoliberale Charakter mag klassisch liberal auftreten, wie er will, er wird letztendlich doch seinen mörderischen Haß nicht verbergen können, etwa, wenn es um den „Kampf gegen rechts“ geht.

Der Holocaust im Kiwittsmoorpark

8. April 2017

Im Kiwittsmoorpark hielten sich am Samstag gegen 0:40 Uhr eine Gruppe von deutschen Jugendlichen auf und wurden „aus einer anderen Gruppe heraus“ ohne ersichtlichen Grund angegriffen und zwei 19jährige schwerverletzt. Einer trug eine Stichverletzung davon, der andere einen Knochenbruch.

Was ich hier gerade im Lokalanzeiger von Langenhorn, Hamburg gelesen habe, wird kaum in die Stadtnachrichten oder gar in die bundesweiten Nachrichten gelangen. Das gleiche gilt flächendeckend für zahllose gleichgeartete Vorfälle im ganzen Land:

Am Rande des Kiwittsmoorparks auf dem Parkplatz des U-Bahnhofs Kiwittsmoor wurden dreistöckig Container für „Flüchtlinge“ aufgestellt, d.h. junge Männer, die den lieben langen Tag rumsitzen und mit den Smartphones, auf die sie unablässig starren, weltweit vernetzt sind.

Worum es geht, ist die schrittweise Verdrängung der autochthonen Bevölkerung aus dem öffentlichen Raum. Welche Frau wird jetzt noch abends durch den Park joggen. Selbst ich: ich könnte da nicht mehr wie früher abends chillen ohne auch nur den Anflug des Gefühls einer wie auch immer gearteten Bedrohung.

Warum tun uns die Grünen, die SPD und die dem Zeitgeist sich anpassende CDU das an? Vordergründig geht es um den Schutz der „Flüchtlinge“, doch das wahre Motiv ist ein anderes. Der ach so weichherzige (links-) liberale Charakter leidet aufgrund seiner Struktur, die nicht auf muskulärer, sondern „intellektueller“ Panzerung beruht („der Intellekt als Abwehr“), unter einer extremen Aggressionshemmung. Er holt deshalb frustrierte und aggressive jugendliche Abenteurer ins Land, damit die stellvertretend einen Genozid am deutschen Volk verüben. Es geht ihm um die Auslöschung der bioenergetischen Kernfunktionen im eigenen Volk.

Das entspricht weitgehend dem Vorgehen der Nationalsozialisten, auch wenn die als Charaktere von der anderen Seite des soziopolitischen Spektrums höchst selbst handelten. Sie waren nicht damit zufrieden, irgendwelche imaginären Führungsfiguren einer angeblichen „jüdischen Weltverschwörung“ auszuschalten, nein, indem sie es gerade auf Frauen und Kinder abgesehen hatten, wollten sie eine „biologische Lösung“. Auf beiden Seiten der gleiche Lebenshaß, ein und dieselbe Emotionelle Pest.

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 6.a.

7. April 2016

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

4. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

5. Reichs Biophysik

6. Beiträge zu Reichs Orgonomie

a. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

Diskussionsforum 2011: eine Nachlese (Teil 9)

2. Januar 2016

Peter: Hier mal wieder anti-islamische Haßpropaganda, die die Religion des Friedens, der Vernunft und der Lebensbejahung denunziert:
http://www.ibtimes.com/articles/262867/20111207/islamic-cleric-bans-women-touching-bananas-cucumbers.htm
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,802216,00.html

Manuel: Tja, so eine Wallfahrt nach Mekka ist schon ein unvergeßliches Erlebnis… 😉
Ich weiß nicht, ob die saudische Religionspolizei die personellen Kapazitäten dazu hat (wahrscheinlich schon…), aber – könnte man nicht direkt ALLE Mekka-Pilger auspeitschen und ins Gefängnis stecken?
Und weiter: Die Frauen müssen sich von Bananen und Gurken fernhalten, die Männer von Schafen und Ziegen…?

Angesichts meiner Rezension ist es interessant, zu sehen, wie wir anfänglich auf das Buch reagierten:

Jonas: Dr. Manfred Fuckerts Buch ist offenbar inzwischen erschienen und bei GoogleBooks zu großen Teilen einsehbar:
http://www.google.de/search?tbm=bks&tbo=1&hl=de&q=Lebenskraft+und+Krankheitsdynamik&btnG=

Peter: Ich habe das Buch soeben vom Postboten überreicht bekommen. Macht immer noch einen guten Eindruck. Vielleicht etwas viel über „Chakren”. Auch fehlt der Hinweis auf Sri Aurobindo, der tatsächlich nicht von den unteren Chakren nach oben, sondern wie die Orgontherapie von oben nach unten „gearbeitet” hat („integraler Yoga”). Interessanterweise mit dem gegensätzlichen Ziel: die Sexualität zu beherrschen und einzudämmen, zu „erleuchten”.
Wie man es auch immer dreht: indischer Mystizismus und Orgonomie sind unvereinbar!

O.: Bei solchen esoterisch verramschten „Reich-Büchern” wird mir schon schlecht bevor ich es in den Händen halte. Früher war ich wohl recht unsensibel und ich habe alles gelesen, im Alter ertrag ich es einfach nicht mehr. Es fiele ja auch nicht schwer den ganzen Unsinn selber zu schreiben, da die Argumentation einem ja vorher schon fast bekannt ist. Also ich erwarte nichts Neues und nichts Gutes. Und ich wollte das Buch noch nicht mal geschenkt haben.
Peter: Das muß man sich mal reinziehen!
http://www.welt.de/politik/article13757549/Die-oeffentliche-und-die-verborgene-Seite-der-Krise.html
armes Deutschland!

Dazu O.: Kein schönes Land zu dieser Zeit.
Die CDU Politiker machen linksrevolutionäre Sprüche und Feststellungen, da weiß man gar nicht, wer da spricht. Die SPD zeigt sich erzkonservativ als Unternehmenspartei. Was soll Die Linke da noch sagen? Brauch sie eben nichts mehr sagen, da die CDU-Sozis es schon sagen, aber nie was machen werden.

Peter: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111204_OTS0013/sos-abendland-nikolaus-in-meran-von-auslaendischen-jugendlichen-mit-steinen-attackiert
Das ist keine „Einwanderung”, das ist eine Invasion durch feindliche Truppen! Ähnliche Berichte gibt es aus den Niederlanden, wie ich 2009 berichtete:
Derartige schlichtweg ungeheuerliche Ereignisse sind in Europa Alltag. So kann in einem Stadtteil von Den Haag (Niederlande) der traditionelle Laternenumzug zum Sankt Martins-Tag nur unter Polizeischutz stattfinden, da die kleinen Kinder und ihre Eltern von marokkanischen Jugendgangs wüst beschimpft und mit Eiern beworfen werden. „Augenzeugen zufolge fing die Gruppe von mindestens 20 marokkanischen Jugendlichen fast sofort damit an, als die Kinder sich zu ihrem Umzug zusammenfanden. Sie versuchten das kleine Gemeindezentrum zu stürmen, wo die Kleinen eine heiße Tasse Kakao erhielten.“ Einer der Veranstalter: „Es ist bereits schlimm genug, daß wir gezwungen sind, Dutzende von Polizisten, Wachpersonal und andere aufzubringen, um einen Laternenumzug zu ermöglichen. Sie waren kaum in der Lage die Jugendlichen aufzuhalten. Aber draußen drehten die dann ganz durch.“
Der letzte Rest indigener Kultur wird ausgelöscht: Wir sollen ängstlich in unseren Wohnungen bleiben und gefäligst das degenerierte Fernsehen gucken!

Peter: Hier mal wieder was zum Chemtrail-Schwachsinn:

[youtube:https://youtu.be/U2FWU_Nx4Uc%5D

und hier die von Haß zerfressende Antwort:

[youtube:https://youtu.be/Tx6fynLSu8U%5D

Ich bin immer wieder erstaunt wie aktuell Reichs Massenpsychologie des Faschismus immer noch ist:

[youtube:https://youtu.be/4wm6cJXW_1s%5D

Robert: Dieser Kachelmann ist doch ein verhetzter Fantast, wenn er behauptet, 80% der Chemtrailanhänger wären Nazis. Das macht ihn wieder unglaubwürdig.

Darauf Peter: Erstens ist eine solche Aussage selbstredend nicht „quantitativ” gemeint, sondern „qualitativ”, denn eine solche Aussage macht natürlich nur nach einer langen und kostspieligen soziologischen Studie Sinn. Trotzdem: (zweitens) auch ich habe den Eindruck, daß „80%” der „Chemtrailanhänger” Nazis sind. Warum? Weil über kurz oder lang immer die gleichen Stichworte fallen: „Zionisten”, „jüdisches Finanzkapital”, „Freimaurer”, der gesamte Vergiftungstopos („die gesundheitliche Vergiftung des Volkskörpers”).

Peter weiter: Oder sagen wir mal so: man muß schon einen extremen Dachschaden haben, um an „Chemtrails” zu glauben, Je weiter man im politischen Spektrum am Rande steht, desto ausgeprägter die okulare Panzerung. Und da dieser Topos „typisch rechtsradikal” ist – sind „80%” (man beachte die Anführungszeichen!) der Chemtrailanhänger nach meinem Empfinden…

Peter: Ich nehme alles zurück! Hier ist der Beweis, daß es Chemtrails wirklich gibt 😉

[youtube:https://youtu.be/ogbH_35brIE%5D

Robert: Kachelmann nennt Chemtrail-Kritiker Neonazis: Eine Analyse
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/kachelmann-nennt-chemtrail-kritiker-neonazis-eine-analyse.html

O.: lol. Die Wahrscheintlichkeit das ich laut Kachelmanns „Wissenschaft” ein Nazi bin oder vielleicht noch werde, liegt bei 80%. Als Psychologe wäre eine Hypothese mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 0.8 zu verwerfen.
Kachelmann hat wohl keine Meteorologie studiert und hat wohl früher auch schon nichts sehen können, da nutzt wohl auch keine neue Brille, sondern ein Blindenhund. Im nachhinein doch sehr bedauerlich, daß er frei rumläuft und so dummes Zeug verbreitet, weil es noch nicht mal unter Comedy fallen kann.
Er hätte auch eine Kopie von Picasso zeigen können und sagen: „hierdrauf ist kein Chemtrail zu sehen”. Wie recht er doch hat unser Verschwörungswissenschaftler.

Robert: Narzißten gehen übertriebene Risiken ein
Der Psychoanalytiker Otto Kernberg untersucht den Einfluß narzißtischer Störungen auf Unternehmen und Politik. Und er erinnert sich an Hitlers Einmarsch in Wien, den er als jüdisches Kind erlebte.
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Narzissten-gehen-uebertriebene-Risiken-ein/story/26698396

Peter: Das Ende des kritischen Geistes:
Da wird aus Saudi Arabien folgendes gemeldet:

Eine wegen Hexerei zum Tode verurteilte Frau ist am Montag in Saudi-Arabien hingerichtet worden. Amina bent Abdelhalim Nassar sei in der nördlichen Provinz Dschawf enthauptet worden, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur SPA eine Erklärung des Innenministeriums.

Die amtlich saudische Nachrichtenagentur zitiert eine offizielle Mitteilung des Innenministeriums. Und dann wirft einer der Leser kritisch ein:

Propaganda
In letzter Zeit kommen immer häufiger solch dürftig recherchierte Nachricht. Sowas dient natürlich nicht einer seriösen Berichterstattung, sondern soll offensichtlich nur eine bestimmte Stimmung verursachen.

http://nachrichten.t-online.de/frau-in-saudi-arabien-wegen-hexerei-hingerichtet/id_52312892/index
Schlecht recheriert? Stimmung machen? Ist es nicht die normalste Sache der Welt, daß im Jahre 2011 über eine Hinrichtung wegen Hexerei berichtet wird?
Linksliberalismus ist eine schwere Geisteskrankheit!
Hier noch so ein schlecht recherchierter Bericht über eine Hinrichtung in Saudi Arabien wegen Hexerei:
http://www.liveleak.com/view?i=b97_1319927921

Peter: Die deutschen Massenmedien sind einfach nur ein Haufen Kot, ähnlich den Massenmedien in der „DDR” und in Hitler-Deutschland.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_schweigen2/
Gebt keinen Pfennig für diese Penner aus! Dieses Gesindel!

Und Peter weiter: Die heutigen Journaillie-sten sind wie Hunde: das einzige, was sie produzieren, ist Kot:
http://www.pi-news.net/2011/12/die-bild-und-der-liebe-killer-nordine-amrani/

Robert: So viel Gefühl für den verstorbenen „geliebten Führer”.

[youtube:https://youtu.be/pSWN6Qj98Iw%5D

Peter grundsätzlich zum Blog: Ein Kommentar zu einem Artikel, etwa von 2009, verschwindet schnell in der Unauffindbarkeit. Ich würde gerne mehr als nur 15 „letzte Kommentare” anzeigen, doch leider sieht das WordPress nicht vor. Andererseits möchte ich niemanden Maßregeln oder unter „Moderation” stellen. Zumal ich unmöglich noch mehr Zeit in dieses Projekt investieren kann. Ich kann nur jeden aufrufen, klare und durchdachte Kommentare zu posten. Auch möchte ich nochmals die Gelegenheit nutzen, daß ich der einzige bin, der unter Klarnamen, sogar mit Adresse auftaucht, und ich leider nicht „Müller” oder „Schmidt” heiße. Nehmt bitte Rücksicht auf den presserechtlich verantwortlichen und setzt ihn (mich) bitte keinen Peinlichkeiten aus… Das Leben ist schon so stressig genug.
Ich kann mich nicht auf jeden Kommentar einlassen, allein schon weil ich mich, wie gesagt, unmöglich täglich noch länger mit dem Blog beschäftigen kann. Auch ist es mir wegen dem offensichtlichen „Machtgefälle“ peinlich bei Leserkommentaren das letzte Wort zu haben. Ich kann nur zu einer gewissen Selbstdisziplin aufrufen und zur Fairneß gegenüber mir der presserechtlich für das alles die Verantwortung trägt – als einer der wenigen Blogger, der sich nicht hinter einem Pseudonym verbirgt.
Ich habe bisher nur drei oder vier Kommentare ersatzlos gelöscht: Zwei heftige Angriffe auf mich wegen Alice Miller und ein zweiter wegen meinem „orgonomischen Faschismus“. Das war am Anfang, als ich noch unsicher war. Heute würden die Kommentare durchgehen. Dann ein Kommentar, wo jemand, von dem ich im übrigen so gut wie nichts weiß, des Plagiats in seiner Diplomarbeit a la Gutenberg bezichtigt wurde. SO ETWAS GEHT NICHT! Ich glaube es hackt!
„Die Spielwiese von Peter Nasselstein.“ Diese Formulierung ist entstanden, als ich mich eines Abends von jetzt auf gleich dazu entschloß, diesen Blog ins Leben zu rufen. Beim Vorgängerprojekt http://www.orgonomie.net habe ich mir noch jede Mühe geben, alles möglichst unpersönlich zu halten. Ein täglicher Blog ist offensichtlich etwas ganz anderes als eine Website. Und bei aller Mühe kann ich unmöglich alles so lange lesen, bis mir mein eigener Text widerlich ist und „aus den Ohren rauskommt“. Ich möchte ab und an meinem Hobby frönen und Dinge aus einer Perspektive betrachten, die nicht zwangsläufig meine eigene ist. Solange es logisch in sich schlüssig ist, ist es OK. Wenn sich der Leser wundert – soll er nur. Meine Spielwiese!

Peter: Saharasia wächst, der Haß gegen das Lebendige breitet sich aus, der Schwarze Faschismus kriecht aus seinen Löchern. Ein Beispiel von vielen:
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Israel-wehrt-sich-gegen-Ultra-Orthodoxe-article5088476.html

Dazu O.: Ich wollte es hier nicht erwähnen, das ist im Prinzip dasselbe wie von Rechten gegen „andersartige” (in West- und Ostdeutschland) oder gegen deutsche Schüler auf ihrem Schulweg, die von islamistischen Mitschülern in Großstädten (vermutlich auch in Provinzen) angegriffen werden … nur hier sind es Erwachsene, die Kinder angreifen, das ist schon sehr pervers. Es wird auch nicht angenehmer, wenn die Ultras Erwachsene angreifen, die auch nicht gewalttätig sein wollen.
Wenn dies keine Einzelfälle sind, sondern schon so häufig auftreten, das mit Demonstrationen reagiert werden muß, dann ist schon einiges im Argen.

Robert: Es zeigt m. E. nur auf, dass jede Religion ihre fanatisierte Linie besitzt, und man immer aufpassen muss, sie nicht zu stark werden zu lassen.

Robert: Der „Bund gegen Anpassung”, früher Marxistisch-Reichistische-Initiative, hat ein Flugblatt herausgebracht, wo bemerkenswerte Einschätzungen zu lesen sind. Hier ein Zitat:

Zweifellos war die Kirche jahrtausendelang das wirksamste Instrument zur Erzeugung sexueller Schuldgefühle bzw. zur Enthumanisierung der Sexualität überhaupt, was aus massenpsychologischen Gründen erst die Leibeigenenbesitzer, dann die Kapitalbesitzer sehr gut brauchen konnten. Aber inzwischen geht die Bedrohung der sexuellen Selbstbestimmung kaum mehr von der Kirche aus, da sie ihre Schäflein momentan nicht mit Gewalt halten kann und durch ihre traditionellen Methoden vergraulen würde – diese Bedrohung geht zehntausendmal stärker inzwischen von den USA aus, die erstens den Kind-Begriff zur perversen Ausdehnung zwingen, um damit die Sexualität der Jugendlichen zu verkrüppeln, zweitens Lügnerinnen mit erfundenen Vergewaltigungsbezichtigungen vor Strafe schützen lassen – nie kommen diese in den wohlverdienten Knast oder werden auch nur angeklagt –, um einerseits dem Imperialismus mißliebige Personen des öffentlichen Lebens ausschalten zu können (z.B. Strauss-Kahn), andererseits ganz allgemein ein Klima der Angst, des Muffs und des Mißtrauens um die Sexualität herum zu errichten. So sehr ein solches Klima Herrn Ratzinger vielleicht gefallen könnte: von ihm bzw. seiner Organisation geht es diesmal nicht aus. Sie war zwar jahrtausendelang das Werkzeug der Gewalthaber zu eben diesem Zweck (und ein paar weiteren, tendenzähnlichen Zwecken), aber mittlerweile sind die Werkzeuge dazu Presse, Fernsehen und Gerichte. Selbst in der Frühneuzeit war ja die Hexenverfolgung von der geistlichen auf die weltliche Justiz übergegangen, auch wenn diese in sämtlichen Extremfällen der Hexenverfolgung ausnahmslos im Dienste der Fürstbischöfe stand. Aber was auch immer heute der Kirche an Europas Aufzwingung von US-Scheußlichkeiten sexualfeindlicher Stoßrichtung vielleicht gefallen könnte: der katholische Schwanz kann nicht mehr mit dem amerikanischen Hund wedeln, ob er will oder nicht.
Und die Homosexualität? Genau deren Diskriminierung wurde dem Papst von dessen aktiven Antipäpsten lautstark vorgeworfen. Richtig ist, daß sie jahrhundertelang – nämlich seit der Machtübernahme des Christentums und nicht vorher – übelst bedroht und verfolgt wurde, weil sie als Symbol der nicht zu Anpassungszwecken deformierbaren, also selbstbestimmten, Sexualität überhaupt empfunden wurde. So wahr das ist, so sehr ist sie aber erstens selber ein Randphänomen – bemerkenswert konstant finden sich in allen Zeiten und Gesellschaften, die man untersuchen konnte, immer nur höchstens 2 % Personen mit homosexueller Präferenz oder ausschließlicher Homosexualität –, und zweitens ist sie heute bedeutend weniger bedroht als die ganz gewöhnliche Heterosexualität sowohl Jugendlicher wie auch unneurotischer, d. h. Puff- wie ehefeindlicher Erwachsener. Wenn das Haus lichterloh brennt, und das tut das Haus der sexuellen Unbeschwertheit als hohem Gut aus besserer Zeit seit ein paar Jahren, sollte man die Löscharbeiten nicht auf die einzige Ecke dieses Hauses konzentrieren, wo nur noch ein alter Zigarettenstummel auf dem Fußboden glimmt.
http://www.bund-gegen-anpassung.com/download/de/Flugblaetter/2011.10.Der.Papst.und.seine.Gegenpaepste.pdf

Dazu Peter 2015: Naja, stimmt schon alles – irgendwie, aber, was gegenwärtig in den USA geschieht, ist fast schon ein verzweifelter Versuch die Pforten der Hölle wieder zu schließen, der durch Geschäftemacher, die ständig ehemalige Kinderstars (!) zu Pornoikonen umgestalten, ständig kontrakariert wird. Oder man nehme Jimmy Savile, der Ikone der britischen Popkultur schlechthin. John Lydon wurde jahrelang von der BBC boykottiert, weil er es gewagt hatte, auf das hinzuweisen, was alle wußten.

Peter findet John Lydon gut:
[youtube:https://youtu.be/i0jCNMnJoYY%5D

Peter: Es wird eng! Die Libanonisierung der Welt!
http://www.thegatewaypundit.com/2011/12/wordpress-takes-down-bare-naked-islam-after-threats-from-cair/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+gatewaypundit2+%28Gateway+Pundit%29&utm_content=FaceBook

Und Peter weiter: Boah:
http://www.pi-news.net/2011/12/majestatsbeleidigung-vor-gericht/

Peter Ende 2011: Soeben habe ich erfahren, daß vor einigen Tagen Heiko Lassek verstorben ist. Ich bin schockiert und traurig. Bin ihm zwei oder dreimal persönlich begegnet und ich habe ihn persönlich gemocht. Er war immer fair zu mir. Möge er in Frieden ruhen und möge seine Seele zu Gott finden!
ICH WERDE HIER NICHT ZULASSEN, DASS AUCH NUR ANDEUTUNGSWEISE ÜBER DEN VERSTORBENEN SCHLECHT GEREDET WIRD!!

Darauf Robert: Das ist wirklich sehr traurig, stand er doch für eine gewisse Kontinuität. Zumal sein Reich-Film noch nicht fertig ist. Da er noch nicht alt war, ist nicht einzuschätzen, woran er starb.
Ich bin ihm zuletzt bei Einweihung der Reich-Tafel an dessen Wohnort begegnet (2006).

Peter 2015: Gut, nach Jahren darf ich an den Kerl gar nicht denken. Ich kriege so einen Hals, weil wir hier einen hatten, der ohne Ausbildung und ohne eigene Therapieerfahrung „Orgontherapie“ nicht nur praktizierte, sondern auch lehrte. Oder kann mir irgendjemand denjenigen nennen, der Lassek ausgebildet hat?! Und das ganze als „Wilhelm Reich Institut“. Es ist von vorne bis hinten alles dermaßen empörend.

Robert: Zum Tode Horst-Eberhard Richters
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,804957,00.html

Der arschkonservative Nachrichtenbrief

22. November 2015

Es gibt zwei Arten von politischem Handeln: erstens aus Eigeninteresse und zweitens aus „Eigeninteresse“. Das kann man sich am Beispiel der „Flüchtlingspolitik“ vergegenwärtigen. Ein rationaler Politiker wägt nach den Interessen seines Volkes ab. Beispielsweise wäre es schlichtweg irrational, wenn Polen (von dem Multikultikackhaufen „Deutschland“ wage ich gar nicht mehr zu reden!) Moslems aus Syrien aufnähme. Gar Männer im wehrfähigen Alter!!! Warum sollte es das tun? Bei syrischen Christen und insbesondere solchen, die mit Rom verbunden sind, mag das anders aussehen. Erst recht mit möglichen Flüchtlingen aus der Ukraine. Ein irrationaler Politiker wie Merkel hingegen wird irgendein schwachsinniges, pseudomoralisches Zeugs von sich geben und darüber schwadronieren, daß es in unserem besten Eigeninteresse sei, eine Politik zu verfolgen, die nur Kosten und Probleme verursacht und sichtbar in die Katastrophe führt, die den Namen „Islam“ trägt.

Die ersteren Politiker betreiben schlichtweg Politik, so wie wir sie bereits in Schimpansenhorden finden, die letzteren Politiker betreiben etwas vollständig anderes, nämlich Gesellschaftspolitik, d.h. sie folgen einem neurotischen Zwang ähnlich einem Drogenkranken, der sein „Eigeninteresse“ verfolgt, wenn er seine letzten Hirnzellen zerstört. Jeder normale Mensch kann angesichts ihrer Handlungsweise nur mit dem Kopf schütteln, doch sie folgen auf eine verquere Weise ihrem „Eigeninteresse“ – wenn sie sich ins Knie ficken. Nur so kann man die deutschlandfeindliche, volksverräterische Politik Merkels verstehen. Es geht nicht um irgendwelche Verschwörungen oder gar rationales Kalkül, sondern um einen charakterstrukturellen Zwang. Nur von der soziopolitischen Charakterologie her, kann man die Weltläufe verstehen. Jeder andere Zugang bleibt oberflächlich oder muß vollständig in die Irre führen und ist damit integraler Bestandteil jenes irrationalen Geschehens, das er doch erklären will.

Das Grundübel des linksliberalen charakterstrukturellen Zwangs, der unsere Gesellschaft bis ins Mark aushöhlt, ist die pathologische Angst vor Aggression, d.h. vor dem Einstehen für das Eigene. Das zeigt sich insbesondere im Umgang mit dem islamischen Faschismus oder der Unfähigkeit faschistischen Gewaltherrschern wie Putin massiv entgegenzutreten. Wie feige Ratten wenden sich Linke stattdessen todesmutig mit viehischer Mordlust gegen die paar Solitäre, die sich dem selbstmörderischen Massenwahn entgegenstellen:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=OQGDv4YnwDU%5D

 

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=lIKA0NGrckU%5D

 

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=GqOHgSOHcTU%5D

In Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie habe ich versucht, die auf Elsworth F. Baker zurückgehende (und von Charles Konia leicht modifizierte) stark von der amerikanischen Szene geprägte „soziopolitische Charakterologie“ auf deutsche Verhältnisse zu übertragen. Ich glaube zwar immer noch, daß meine Formulierungen zum Verständnis beitragen, jedoch verwischen sie durch die besagte „Anpassung an heutige deutsche Verhältnisse“ ein, vielleicht das wichtigste, biosoziologische Geschehen der letzten 50 Jahre: die sich zunehmend beschleunigende Verschiebung des politischen Spektrums als Ganzes nach links.

In Amerika hat es zwar auch diese Verschiebung gegeben, aber nicht in diesem Ausmaß. Ein Republikaner aus dem Mittleren Westen (oder auch so mancher Demokrat aus dem Süden) wäre auf deutsche Verhältnisse übertragen schlichtweg undenkbar. Das gesamte Land würde einen hysterischen Anfall erleiden! Es gibt hier faktisch keine Konservativen mehr! Die heutigen Handvoll „Konservativen“ vertreten in Wirklichkeit linksliberale Positionen, die CDU sozialistische und die SPD/Grüne/Linke kommunistische. Und, nein, das ist nicht maßlos übertrieben!

Solche Einschätzungen scheinen nur jenen übertrieben, die sich vom ständig beschworenen „gesellschaftlichen Konsens“ mitreißen lassen. Für Leute, die das ganze von draußen betrachten, d.h. jenen, die einen biosozialen Standpunkt einnehmen, bewegt sich die gesamte Gesellschaft vor ihren Augen nach links. Den willenlosen Massenindividuen müssen sie deshalb zunehmend als „Rechtsextreme“ erscheinen, obwohl sie sich tatsächlich nie aus der Mitte wegbewegt haben. Oder anders ausgedrückt: die Orgonomie steht nicht rechts – es ist die Gesellschaft, die sich nach links bewegt!

Es bleibt die Frage, ob sich nur ideologisch etwas ändert oder auch (charakter-) strukturell! Diese Frage hat Reich in seiner Massenpsychologie des Faschismus diskutiert. Ideologisch mag sich eine Gesellschaft nach links entwickeln, doch die beharrende Kraft der unbeweglichen Charakterstrukturen wird sich langfristig doch immer durchsetzen. Auch kurzfristig kann das der Fall sein, etwa in wirtschaftlichen Krisensituationen. (Genauso wie auch beim Einzelnen in persönlichen Krisen immer der Charakter durchbricht, egal was für ein Schauspiel der Neurotiker in guten Zeiten auch immer abgezogen haben mag!)

Leider (oder, je nachdem, zum Glück) ist es aber auch so, daß sich langfristig eben auch die Charakterstrukturen verändern. Beispielsweise haben die Lebensumstände der Landbevölkerung über die Jahrhunderte hinweg die Charakterstrukturen der Menschen „konservativ gefärbt“, während aus Städtern eher „linke Kopfmenschen“ wurden. Durch ähnliche Mechanismen wird sich auch die ideologische Linksverschiebung der letzten 50 Jahre biosozial (charakterologisch) niederschlagen. Tatsächlich ist es bereits soweit, wenn man die heutigen Heranwachsenden betrachtet.

Hier Bakers ursprüngliche Aufstellung. Sie ist weitgehend mit der heute gültigen von Konia formulierten Aufstellung identisch, wenn man den „modernen Liberalen“ (Pseudoliberalen) mit dem Sozialisten austauscht und entsprechende kleine Korrekturen vornimmt.

Was soll am Konservativsein gesund sein?

2. Februar 2015

Anlaß dieses Artikels sind die Facebook-Seiten einiger amerikanischer Reichianer aus dem Umfeld des Wilhelm Reich Museums, die ich neulich überflogen habe: Haß und Verachtung für Sarah Palin (sic!), ein militanter Atheismus, Angriffe gegen den Papst, weil der behauptete, Marx sei überholt, Angriffe gegen die Republikaner, Parteinahme für die Sozialdemokratisierung Amerikas durch Obama, etc. Ich war sowas von wütend, weil es dermaßen dem Zeitgeist entspricht, der Welt der New York Times. Und vor allem: mal wieder ist mir aufgegangen, daß die Orgonomie ohne Elsworth F. Baker, Charles Konia und das American College of Orgonomy schon längst verloren wäre – jedenfalls für mich. In der Welt des Liberalismus, der Gutmenschen und der Political Correctness kann ich nicht atmen.

Reichs negative Aussagen über den Konservatismus sind Legion. Er war für ihn vor allem eins: Ausdruck von Beharrung, Erstarrung und Rückschritt – mit einem Wort: Panzerung!

Was sollte also am Konservatismus gesund sein? Nun, man lese doch einfach den folgenden Artikel aus pi-news.net über den hessischen CDU-Politiker Hans-Jürgen Irmer und wie er von der organisierten Emotionellen Pest verfolgt wird. Zu Reichs Zeiten wurden so Linke verfolgt und systematisch fertiggemacht, weil sie es wagten auf die Realität hinzuweisen, etwa die Sexualnot der Jugend und die Doppelmoral der autoritären Gesellschaft, insbesondere was die Homosexualität betraf. Heute, in der antiautoritären Gesellschaft, findet dasselbe unter umgekehrten Vorzeichen statt.

Konservativ, gesund? Das fängt damit an, daß beim genuinen Konservativen die Ergebnisse nicht die Mittel rechtfertigen. „Fair Play“ steht über allem. Dies ist der Grund warum der Konservative, wie Reich sich ausdrückt, seine Seele nicht an den Teufel verkauft (Christusmord).

Ich beschäftige mich gerade mit der George Smiley-Saga des konservativen Schriftstellers John le Carré. Smiley ist der typische sexuell verklemmte und unsichere Konservative, der in einer Welt lebt, in der sich alle hinter einer Fassade verstecken und „die alten Werte“ nichts gelten. Er versteht einfach nicht was vorgeht, glaubt beispielsweise, daß es um „Liebe“ ginge, wenn seine Frau Anne ihn ständig mit immer neuen Liebhabern hintergeht. Aber trotzdem ist er der einzige, der effektiv gegen die organisierte Emotionelle Pest, verkörpert durch seinen Gegenspieler Karla, vorgehen kann, weil er zumindest teilweise aus seinem bioenergetischen Kern heraus lebt.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=Br_J_z9bEKA%5D

Reich war zu seiner Zeit besonders verbittert, weil seine Gegner, die Psychoanalytiker, die Kommunisten und die FDA durchweg mit verdeckten Karten spielten, während er stets offen agiert hat. Für ihn sollte das sich Verstecken um des Versteckens willen, die Mimikry und das Vorspiegeln falscher Tatsachen zum Kennzeichen der kommunistischen Subversion werden, dem der „gradlinige“ Konservative schutzlos ausgeliefert ist. Heute ist der Konservative der Political Correctness ausgeliefert und wird von „Progressiven“ am Nasenring durch die politische Arena geführt.

Ein weiterer naheliegender Grund für die „Gesundheit“ des Konservativen ist seine Orientierung an der Praxis und der „Praktikabilität“. Das Leben wird nicht der Ideologie geopfert. Man nehme die großen Projekte der Linken: Umweltschutz wird vorgegeben, doch “Biosprit” ist die größte Gefährdung der Urwälder; Flüchtlingsschutz – doch die Heime sind mit wohlgenährten Afrikanern überfüllt, die nur ihr Glück machen wollen; nationale Sicherheit – doch der Terrorismus wird im Inneren nicht ernst genommen, gar geschützt (Minderheitenschutz), und im Äußeren nicht effektiv angegangen.

Der Konservative denkt von der Tendenz her funktionell, weil er immer die Frage vor Augen hat, was nach menschlichem Ermessen am Ende dabei herauskommen wird. Linke hingegen sehen sich nicht in einer Linie von Vor- und Nachfahren, denen sie jeweils verpflichtet sind, sondern sie leben „emanzipiert“ im Hier und Jetzt blind für die Zusammenhänge (trotz aller pseudointellektuellen „Analysen“). Es sind pestilente Parasiten, die rücksichtslos die Lebensgrundlagen ihrer Kinder und das zerstören, was die Generationen vor ihnen erarbeitet haben. Man denke nur an die gegenwärtige Ausmerzung Deutschlands durch „Migration“ und den obszönen A-Sozialstaat (Fachkräfte gehen und „Fachkräfte“ kommen). Eine Generation von ekelerregenden, eitrigen Pestratten wie dem Grünen Gesocks…

Ein Konservativer geht davon aus, daß das, was ist, zunächst einmal gut ist, einfach weil es „ist“. Es hat seine Überlebensfähigkeit durch seine bloße Existenz bewiesen. Jedwede Veränderung hingegen birgt in sich die Gefahr, daß alles schlechter wird, vielleicht alles zusammenbricht. Unendlich viele Einflußgrößen haben über einen unendlich langen Zeitraum auf das Gegebene eingewirkt, das Teil eines unendlich großen Netzwerkes ist. Dem Linken geht dieser Respekt vor der Komplexität vollkommen ab. Er hat dafür keinerlei Sinn. Beispielsweise wird die Monarchie abgeschafft – und nicht etwa die Demokratie ist das Resultat, sondern es entwickelt sich fast immer die eine oder andere Art von Faschismus.

Diese Respektlosigkeit gegenüber dem Überkommenen und die Rücksichtslosigkeit gegenüber den zukünftigen Generationen im Namen der „Freiheit“. Diese alles zersetzende Verantwortungslosigkeit und Blindheit im Namen der „Aufklärung“. Diese elende Lügnerei der Linken, dieses Spielen mit verdeckten Karten, dieses Reden und dann das Gegenteil tun, was Arbeit, Liebe und Wissen betrifft. Ein echter Konservativer läßt das nicht zu: er läßt nicht zu, daß die Fassade in den Dienst der sekundären Schicht tritt. Ansonsten, d.h. wenn bestimmte Essentials gewährleistet sind, sollen die Linken doch treiben, was sie wollen!

Ein konkretes Beispiel: Dient die Inklusion wirklich den Behinderten – oder sollen nicht vielmehr die Gesunden „behindert“ werden? Das Essential, um das es hier geht, ist schlichtweg ein funktionierender Schulalltag. Wenn der funktioniert: sollen doch die Progressiven mit der Inklusion fortfahren! Es ist der Konservative, der in solchen Fällen für Vernunft eintritt. Wird das abgedrängt, deskreditiert, als „Nazi“ denunziert, bricht der (linke) Wahnsinn aus und die Gesellschaft ist unrettbar dem Untergang geweiht. Am Ende steht dann nicht etwa ein „Neuanfang“, sondern die Barbarei, die potentiell ewig andauern kann. Der Konservative hat ein Gespür für die drohende Hölle, währen der kontaktlose Linke blindlings auf sie zusteuert.

Beispielsweise war der linke Reich anfangs von Aussagen wie denen Engels fasziniert:

Was wir also heutzutage vermuten können über die Ordnung der Geschlechterverhältnisse nach der bevorstehenden Wegwerfung der kapitalistischen Produktion ist vorwiegend negativer Art, beschränkt sich meist auf das, was wegfällt. Was aber wird hinzukommen? Das wird sich entscheiden, wenn ein neues Geschlecht herangewachsen sein wird: ein Geschlecht von Männern, die nie im Leben in den Fall gekommen sind, für Geld und andere sozialen Machtmittel die Preisgebung einer Frau zu erkaufen, und von Frauen, die nie in den Fall gekommen sind, weder aus irgendwelchen Rücksichten als wirklicher Liebe sich einem Mann hinzugeben noch dem Geliebten die Hingabe zu verweigern aus Furcht vor ökonomischen Folgen. Wenn diese Leute da sind, werden sie sich den Teufel darum scheren, was man heute glaubt, daß sie tun sollen; sie werden sich ihre eigene Praxis und ihre danach abgemessene öffentliche Meinung über die Praxis jedes einzelnen selbst machen – Punktum. (Engels: Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates, Berlin 1983, S. 98)

Ein echter Konservativer würde sich nie und nimmer auf einen derartigen Blindflug einlassen. Es stimmt zwar, daß er sich stets gegen notwendige Sexualreformen ausgesprochen hat, aber hätte man mehr auf seine Skepsis gehört, wäre uns viel von der heutigen Promiskuität und Pornographie erspart geblieben, die sexualökonomisch betrachtet nicht nur vollständig sinnlos sind, sondern auch in hohem Maße kontraproduktiv. In Christusmord schreibt Reich, es gäbe keine größere Katastrophe für die Menschheit als „eine Religion der permissiven, pornographischen Sexualität“ (Freiburg 1978, S. 183).

Ich erinnere nur daran, wie Mitte der 1970er Jahre die Pornographie durch die „Progressiven“ freigegeben wurde. Die Linke wollte nur eins: „Freiheit“, ohne Respekt vor der Weisheit von unzähligen Generationen. Exakt die gleichen Leute piesaken uns heute mit einer „sexuellen Korrektheit“, die das Spiel zwischen den Geschlechtern zunehmend zu einem Feld voller juristischer Mienen macht.

Ich erinnere mich noch gut an die Jungfernrede der ekelig pomadigen Grünen Waltraud Schoppe im Bundestag: es gäbe Sexualpraktiken, die sehr befriedigend seien und die Möglichkeit einer Schwangerschaft völlig ausschlössen. Helmut Kohl solle „hier stehen und die Menschen darauf hinweisen, daß es Formen des Liebesspiels gibt, die lustvoll sind und bei denen man nicht schwanger wird“. Aber man könne natürlich „nur über das reden, wovon man wenigstens ein bißchen was versteht“. Dazu noch diese verdruckste Stimme… Daß es Leute gab und gibt, die so etwas mit Reich verbinden… Als Folge wird dann Reich zu dem Haßobjekt der Konservativen, was wieder die linken Reichianer anspornt und so weiter und so fort.

Linksliberale sind gemeingefährliche Irre!

10. Juli 2014

Man betrachte die Veranstaltungen konservativer Politiker. Die Störer, mit ihren Pfeifkonzerten, ihrem unflätigen Benehmen, ihrem provokanten Auftreten halten sich für „Antifaschisten“, doch ihr Aufstand gegen das „Establishment“ ist nur infantile Rebellion gegen den Vater. Imgrunde demonstrieren sie für mehr Taschengeld („soziale Gerechtigkeit“).

Welcher Infantilismus die Linke prägt, zeigt folgender Aufkleber von www.attac-netzwerk.de: „Her mit dem schönen Leben – eine andere Welt ist möglich!“ Oder wie Die Linke vor einigen Jahren plakatierte: „Reichtum für alle!“

Es ist gruselig, wenn unser Souverän, der Kleine Mann, sich in politischen Radio- und Fernsehsendungen zu Wort meldet. „Die da oben….“ Schaum vor dem Mund kriegt er, wenn von Israel und der „Siedlungspolitik“ die Rede ist. Von den unsinnigen Verschwörungstheorien will ich erst gar nicht anfangen… Aufklärung verpufft, als würde man mit grenzdebilen Kultanhängern sprechen:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=AeXMoWmu0TU%5D

Die Massenpsychologie des Faschismus wird heute insbesondere durch die Renaissance des Peace-Zeichens evident, z.B. als Emblem des Fernsehsenders VIVA oder bei Schülerdemos in Hamburg. Die irrationalen Massen werden unbewußt von Sexualsymbolen bewegt: sei es das Hakenkreuz (die genitale Umarmung – siehe dazu Reich: „Die Symbolik des Hakenkreuzes“ Massenpsychologie des Faschismus), die SS-Rune (ein homosexueller Akt – Der Blaue Faschismus) oder das Friedenssymbol (die Vulva – Paul Mathews: „The Biological Miscalculation and Contemporary Problems of Man“ Journal of Orgonomy, May 1970).

Das Friedenssymbol zeigt, worum es bei den pubertierenden Friedensdemonstranten wirklich geht: Rebellion gegen die durch bedrohliche Männer („Cowboys“) vertretene „Phallokratie“ („die Arroganz der Amerikaner und Israelis“) bei gleichzeitiger Sehnsucht nach innerem „Frieden“. Entsprechend symbolisierten das Hakenkreuz und die SS-Rune den Sexualakt – wurden aber als Sinnbild von patriarchalischer Ehrenhaftigkeit und Treue präsentiert.

Es ist wie 1933 und „1968“: eine geistig verwahrloste, von den pestilenten, antiamerikanischen und antisemitischen Todfeinden des Westens (und damit des Lebendigen) in die Irre geführte Jugend. Im Fernsehen habe ich mal ein riesiges Banner bei einer Friedensdemonstration von Schülern gesehen: „Stoppt Illuminaten!“

Wie Reich in Massenpsychologie des Faschismus dargelegt hat, ist Politik ganz allgemein eine Krankheit, die aus der Kindlichkeit der Massen hervorgeht und diese weiter zementiert.

Im antifaschistischen Kampf muß darum die Frage sein, welche politische Partei am wenigsten an diese Hilflosigkeit appelliert und durch ihre Programme perpetuiert.

Da Politik an sich eine pathologische Erscheinung ist, können wir immer nur das kleinstmögliche Übel wählen. So weit so gut – das paßt in normale Zeiten, aber ich glaube, daß mittlerweile die linksliberalen Geisteskranken nicht mehr anders als durch einen Militärputsch… Für die USA ist das alles andere als abwegig:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=3_EzkAFOAAA%5D

Dank der linksliberalen Irren ist der europäische Bürgerkrieg ohnehin bereits in vollem Gange. Wenn du dich traust: gehe heute Abend durch Billstedt in Hamburg, durch Kreuzberg in Berlin, durch Duisburg oder durch Mülheim in Köln spazieren. Viel Vergnügen!

Der Linksliberale identifiziert sich mit den Ausgestoßenen dieser Gesellschaft. Das ist Ausdruck seiner Rebellion gegen den Vater (das „Establishment“). Diese Rebellion geht einher mit Angst und Schuldgefühlen: das erstere drängt ihn zu „Lösungen“ sofort, jeder Aufschub wäre verheerend, das letztere dazu, zwanghaft vermeintlich „Gutes“ zu tun und sich in Dinge einzumischen, die er nicht überblicken kann. Sein Modus operandum ist eine herablassende, selbstgerechte Intellektualität, gegen die kein auch noch so rationales Argument ankommt (siehe Bakers Der Mensch in der Falle).

Ein typisches Beispiel für die Destruktivität des linksliberalen Geistes bot der Stern vor einigen Jahren (8.3.02):

Seit fast 30 Jahren sitzt Wilfried Sabasch in der Psychiatrie. „Nicht therapierbar“, lautete die Prognose. Im Auftrag des Stern untersuchte jetzt der renommierte Mainzer Psychiater Johann Glatzel den Häftling. Sein Urteil: „Der Mann muß raus, und zwar sofort.“

Sabasch saß seit 1971, weil er zwei Frauen angefallen und die Slips heruntergerissen hatte. 1981 war er ausgebrochen und hatte ein junges Mädchen angefallen, dem er ebenfalls den Slip herunterriß.

Obwohl die Klinikleitung gewarnt hatte, daß sich sein Zustand im Laufe der Jahre verschlechtert habe, er unberechenbar und aggressiv sei, wurde er auf Druck der Medienkampagne im Mai 2002 freigelassen. Wenig später fiel er eine 20jährige an, steckte ihr eine Pistole in den Mund, fesselte sie mit Handschellen, vergewaltigte sie eine Stunde und zwang sie dann für ihn Geld von ihrem Konto abzuheben. Es besteht der Verdacht, daß er vor seiner Festnahme weitere Frauen mißbraucht hat.

Oder man erinnere die grotesken Reaktionen der Medien auf das Schulmassaker von Winnenden. Wie Ernst Wilhelm in seinem überragenden Blog ausführt, wird typischerweise von der linksliberalen Presse und „Experten“ nie der Täter, sondern die Umstände (das Waffenrecht, die fehlende „Medienerziehung“, die Schulpolitik, das Leistungsdenken, gar der Kapitalismus an sich) für solche Taten verantwortlich gemacht. Niemand scheint auf den Gedanken zu kommen, daß vielleicht genau dieses vulgär-marxistische Denken, das den potentiellen Täter von jeder Verantwortung, d.h. von seinem Gewissen, befreit, für die Opfer verantwortlich ist. Charakteristischerweise stellen diese kindischen Analytiker jetzt ausgerechnet jene Menschen an den Pranger, die traditionell für Selbstverantwortung, Selbstverteidigung und Bürgersinn stehen: die Schützenvereine. Das „Establishment“, die ultimative geradezu karikaturhafte Vaterfigur („der Schützenkönig“), ist verantwortlich und muß „entwaffnet“ werden!

Der Linksliberale vertritt eine vollständig bizarre, realitätswidrige, geisteskranke Ideologie. Er ist irre, er verteidigt Irre, er unterstützt Irre und er produziert Irre. Er ist wirklich klinisch irre:

Nachdem er über 35 Jahre hinweg über 1500 Patienten in seiner Praxis und über 2700 Fälle in der Forensik diagnostiziert und behandelt hat, ist ein amerikanischer Psychiater am Ende seiner Laufbahn zu dem Schluß gelangt, daß der „liberal mind“, d.h. die linksliberale und sozialdemokratische Ideologie das Produkt einer Geisteskrankheit ist. Sozialdemokraten, Grüne, Linke, Piraten (sic!), etc. gehören in die Psychiatrie: sie sind emotional schwerwiegend gestört – und haben in den Parlamenten, gar in der Regierung nichts verloren!

In seinem Ende 2006 erschienen Buch The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness führt Dr. med. Lyle H. Rossiter aus, daß die Linken unsere Freiheiten auf der Grundlage von auffallend irrationalen Annahmen und Emotionen untergraben.

Wie verzogene und zornige Kinder rebellieren sie gegen die normale Verantwortung, die Erwachsene zu tragen haben, und verlangen, daß eine führsorgliche Regierung sie von der Krippe bis zur Bahre umhegt und versorgt.

Den liberalism von Leuten wie Hillary Clinton und Hussein Obama könne man, so Rossiter, nur als Geisteskrankheit verstehen.

Ein Sozialwissenschaftler, der die menschliche Natur kennt, wird nicht die zentrale Rolle der freien Wahl, der freiwilligen Zusammenarbeit und der moralischen Integrität abtun – wie es die liberals tun. Ein verantwortlicher Politiker, der die menschliche Natur versteht, wird die individuellen Unterschiede, was Talent, Antrieb, Arbeitsmoral und die Anziehungskraft, die der einzelne auf andere ausübt, angeht, nicht ignorieren und versuchen, ökonomische und soziale Gleichheit der Bevölkerung aufzuzwingen – wie es die liberals tun. Und ein Gesetzgeber, der in der Natur des Menschen bewandert ist, wird nicht ein Umfeld aus Regelungen schaffen, die die Staatsbürger im Übermaß reguliert und besteuert, ihren Charakter korrumpiert und sie zu bloßen Zellen im Staatsgefüge herabwürdigt – wie es die liberals tun.

Rossiter zufolge „können die Wurzeln des liberalism – und des mit ihm verbundenen Wahnsinns – klar identifiziert werden, wenn man sich anschaut, wie sich Kinder vom Säuglingsalter bis zum Erwachsensein entwickeln, und wie eine gestörte Entwicklung den vernunftwidrigen Glauben des liberal erzeugt.“

Rossiter weiter:

Wenn der modern liberal über vermeintliche Opfer weint, gegen imaginäre Schurken wütet und sich vor allem bemüht, das Leben von Leuten zu bestimmen, die durchaus in der Lage wären, ihr Leben selbständig zu führen, tritt die Neurose des liberal nur allzu deutlich hervor.

Liberals schüren und verstärken Gefühle von Benachteiligung, Neid und ein infantiles Anspruchsdenken. Die Menschen seien „Opfer ungerechter Verhältnisse“. Entsprechend sollen sie ihre Souveränität als Individuen aufgeben und sich ganz dem fürsorglichen Staat anvertrauen.

Hier geht Neurose in Emotionelle Pest über und wir betreten den Bereich des Roten Faschismus. Siehe dazu Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht.

Die arbeitsdemokratische Revolution

4. März 2014

Zu Zeiten der letzten Großen Koalition veröffentlichte der Berliner Tagespiegel einen Kommentar, der zeigt, wie die Politik der beiden sozialdemokratischen (= sozialistischen) Volksparteien SPD und CDU/CSU auf Freiheitsangst, letztendlich Orgasmusangst, zurückgeführt werden kann und zu kompletter Erstarrung (Panzerung) führt:

Zu den verbotenen Vokabeln dieser Rezession gehört das Wort Deregulierung. Stattdessen hat das Gegenteil davon wieder einen süßen Klang. Mehr Regulierung für den Finanzsektor und die Banker ist alternativlos, natürlich. Mehr Regulierung für Unternehmen, die genveränderte Pflanzen auf den Markt bringen wollen, na klar. Es ist der alte Irrglaube: Der Mensch an sich ist schlecht, gierig und ungezügelt. Nur wenn ein wissender und strenger Staat ihm allerorten Grenzen setzt, gibt es eine Chance, daß er sich wenigstens einigermaßen anständig durchs Leben schlägt. Dafür nimmt man gern in Kauf, daß Kreativität, Wachstum und Entwicklung auf der Strecke bleiben. Ein Land, dessen Gewerkschaftschefs und Präsidentschaftskandidatinnen randalierende Massen auf der Straße avisieren, weil die Ungleichheit wachse, hält Freiheitsräume einfach nicht aus. Doch der Preis dafür ist verdammt hoch.

Reich schrieb Mitte der 1940er Jahre:

Der natürliche arbeitsdemokratische Prozeß verträgt keine anderen administrativen Funktionen als solche, die dem Zusammenhalt der Gesellschaft und der Erleichterung ihrer Lebensfunktionen dienen. (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 248)

Und weiter:

(…) nur in dem Maße, in dem der Staat deutlich sichtbar und jedem unmißverständlich sich selbst abbaut, ist arbeitsdemokratische Entwicklung organisch möglich (…) unterdrückt [der Staat] die Freiheitssehnsucht, mißbraucht er sie gar und stellt er sich der Tendenz zur Selbstverwaltung in den Weg, dann bezeugt er seinen faschistischen Charakter. (ebd., S. 254f)

Das bedeutet konkret:

  1. Zerschlagung des „Sozialstaates“: Solidarität ist eine Sache der freiwillig und selbständig handelnden Individuen (Kontakt) und nicht Aufgabe von kalten Institutionen (Kontaktlosigkeit). Jeder Bundes-„Bürger“ – vom Baby bis zum Greis – erhält durchschnittlich weit mehr als 8000 EUR Sozialleistungen im Jahr (700 Milliarden insgesamt)! Es läuft nicht nur darauf hinaus, daß Menschen zu Zootieren degradiert werden, sondern auch darauf, daß die primären Triebe (in diesem Fall vor allem produktive Arbeit) die sekundären Triebe finanzieren: es ist der Weg in den garantierten Abgrund.
  2. Abschaffung der sozialistischen Einkommenssteuer, die die Produktion bestraft und vor allem verteuert. Deshalb kann die Umsatzsteuer die Einkommenssteuer ersetzen, ohne daß die Preise unverhältnismäßig steigen müssen.
  3. Zerschlagung der Gewerkschaften, Handwerkskammern, Unternehmerverbände und anderer politischer Kartelle. Wer für seine Rechte und beispielsweise für die Umwelt eintreten will, kann das nur als Konsument tun. Jedes Kartell der Produzenten ist wider die Arbeitsdemokratie: man kann das Lebendige (die natürliche Arbeit) nicht politisch organisieren (= Sozialismus).
  4. Zerschlagung des staatlichen Geldmonopols und der sozialistischen Planwirtschaft („Geldmengensteuerung“) und ihre Ersetzung durch eine private Goldwährung. Im heutigen „Kasinokapitalismus“ wird das sozialistische Papiergeld sinnlos an der Börse verspielt (siehe Ökonomie und Sexualökonomie). Tatsächlich werden wir gerade Zeuge davon, wie der Kasinokapitalismus unter der Ägide von Obama in Staatskapitalismus übergeht!

Derartige Maßnahmen sind zwar nur ökonomischer Natur, jedoch entsprechen sie den biosozialen Erfordernissen. Es geht hier, wie anhand des anfänglichen Zitats aus dem Tagesspiegel deutlich wird, unmittelbar um Funktionen, die jenen der sexuellen Revolution entsprechen: Selbstregulierung, freie Entfaltung, Befriedigung primärer Impulse, Lebendigkeit, eine neue Art von Moral jenseits der sozialistischen Zwangsmoral. Dagegen wenden sich bezeichnenderweise die sexual- und lebensfeindlichen Pfaffen in ihrem neusten „Grundsatzpapier zur Sozial- und Wirtschaftspolitik“, in dem sie die Gier geißeln und den Staat loben.

arbeitsrevolution