Posts Tagged ‘Außerirdische’

Hilfe, ich sehe überall UFOs! (Eine Ergänzung zum gestrigen Blogeintrag)

1. August 2018

Alien Hunter, wo man außerirdische Lebensaktivitäten auf offiziellen NASA-Photos der Mondoberfläche ausmachen soll, hat den fatalen Einfluß auf mich, daß ich plötzlich überall Zusammenhänge ausmache, die gar nicht vorhanden sind. Hat man erst einmal seinen Geist darauf trainiert, aus jedem Muster, das man zu erkennen glaubt, welterschütternde Schlußfolgerungen zu ziehen, ist nichts mehr vor einem sicher. Beispielsweise sehe ich, wenn ich zum Himmel schaue, gigantische Raumschiffe, die sich in den Wolkenformationen verstecken bzw. hinter den Wolkenformationen stecken. Das ist eine der Gefährdungen des orgonomischen Funktionalismus; man sieht Muster, wo keine sind. Teilweise gemahnt das an die Wahrnehmung des Schizophrenen in einer psychotischen Phase! „Das ist doch kein Zufall, daß wir uns hier begegnen!“ „Hä??!“ – Paranoiker akzeptieren schlichtweg keine Zufälle, also keine sozusagen „Musterlosigkeit“.

Reich selbst wird oft eine paranoide Schizophrenie angedichtet, weil er „überall“ eine kommunistische Verschwörung sah, im Zusammenhang mit seinen „Raumkanonen“ die US-Luftwaffe und das Weiße Haus als heimliche Verbündete betrachtete und gegen treue Mitarbeiter zunehmend mißtrauischer wurde. Zunächst einmal hängt alles von der Einschätzung ab, die man von „Moskau“ und generell der sozialistischen Bewegung hat, davon, ob es UFOs wirklich gibt, davon wie man Reichs Mitarbeiter bewertet, etc. Vor allem zeigt sich hier aber die inhärente Gefahr des unvoreingenommenen Suchens nach gemeinsamen Funktionsprinzipien, also die Gefahr, die im orgonomischen Funktionalismus lauert. Von daher sollte man nochmals Reichs ausführliche Beschreibung eines Falls von paranoider Schizophrenie in Charakteranalyse durcharbeiten, wo es darum geht, daß die betroffene Patientin Dinge bzw. Zusammenhänge sieht, an denen Homo normalis wie blind vorbeigeht.

Wenn man beispielsweise, frei nach Hans Hass, ein Auto als zusätzliches Organ betrachtet, neben Organen wie Leber und Sprache (sic!), wird die Grenze zum Irrsinn fließend. Oder man denke an Reichs Konzept der Emotionellen Pest. Eine der passendsten Allegorien dafür findet sich in dem Science Fiction/Horror-Film Die Invasion der Körperfresser, also einem psychotischen Fiebertraum, der zu einem Drehbuch geronn. Wie etwa die Geschichte des Mesmerismus gezeigt hat, ist es vom Sehen und Manipulieren des organismischen Orgonenergie-Feldes zur spiritistischen Spökenkiekerei nur ein Schritt. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Funktionalismus und dem krankhaften Obskurantismus ist, daß der erstere zwar zeitweise sozusagen „entgleisen“ oder dauerhaft mystisch entarten kann, es aber vom letzteren keinen Weg zum ersteren gibt. Schizophrene und Mystiker ertragen das einheitliche Strömen der Energie nicht, ziehen sich ängstlich zurück oder deskompensieren vollends.

Advertisements

Eine notwendige Ergänzung zu David Boadellas „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe“: der Verweis auf Jerome Eden

6. Juni 2018

Ich möchte an Die kosmische Revolution (Wilhelm Reich, UFOs und die Klimakatastrophe) von Jerome Eden erinnern. Eine umfassende Einführung in jenen Problemkomplex, dem Wilhelm Reich am Ende seines Lebens den größten Teil seiner Aufmerksamkeit schenkte: die Zerstörung der Erdatmosphäre durch Wesen von anderen Welten. Vor dem Hintergrund von 30 Jahren eigener Forschungen auf diesem Gebiet, wies Eden definitiv die Richtigkeit von Reichs Annahmen nach.

Am Anfang des Buches beschreibt er den Reichschen „Orgon-Akkumulator“ und seine ganz persönlichen Erfahrungen mit der radioaktiven Umweltverseuchung, die für den regelmäßigen Benutzer des Akkumulators unmittelbar erfahrbar wird. Am eigenen Leibe spürt er den Kampf zwischen den antagonistischen Kräften Orgonenergie und Kernenergie. Diese Auseinandersetzung erstreckt sich aber nicht nur auf die irdische Atomindustrie, sondern auch auf jenes Phänomen, das im Allgemeinen mit dem Wort „UFO“ umschrieben wird. Eine außerirdische Technologie, die die Orgonenergie-Hülle der Erde zerstört und klimatische Katastrophen zur Folge hat.

Eden beschreibt die Schlacht, die Reich mit Hilfe des „Cloudbusters“ 1954-55 in der Wüste Arizonas gegen die außerirdischen Invasoren ausfocht. Es handelt sich dabei um ein Kapitel der Orgonomie, dem so gut wie alle Anhänger Reichs ängstlich ausgewichen sind, so als hätte Reich nie gesagt, daß unser Planet von Wesen aus dem Weltall heimgesucht wird und daß dies „die wichtigste und bedrohlichste Entwicklung in der Geschichte der Menschheit“ darstellt!

Das Wesen dieses Buches wird durch folgende Erinnerungen Walter Burnhams, einem Studenten Edens, erhellt:

1972 gab mir meine Mutter ein Buch, Jerome Edens Orgone Energy – The Answer to Atomic Suicide. Sie überreichte es mir mit den Worten: „Hier Walter, ich dachte, daß du dich vielleicht dafür interessierst. Ein Mann aus Careywood schreibt über eine Energie, dem Gegenteil der Kernenergie.“ Für meine Mutter war es nur ein interessantes Buch von vielen, die sie aus Zeitmangel nicht lesen konnte. Für mich war es, als hätte jemand das Tor des Kerkers meiner Jugendjahre aufgestoßen.

Der Kampf hatte begonnen, ob ich mich wegen der Lust meines Körpers schuldig oder nicht schuldig fühlen sollte; entweder der Sehnsucht nach Liebe Folge zu leisten oder zu schrumpfen, um zu meinen unglücklichen Gefährten zu passen. In Anbetracht meiner vielen leichtsinnigen Versuche durch jenes „Tor“ zu rennen, kann ich dafür dankbar sein noch zu leben.

Als Wilhelm Reich zum ersten Mal das Orgon konzentrierte, sein Glühen und Schimmern bobachtete, die Wärme in seinen Händen spürte, war dies das Ergebnis von 25 Jahren eingehender Beobachtung des Menschentiers. Er hat hart dafür gearbeitet; er arbeitete, als im Zweiten Weltkrieg die Welt in Trümmer ging; er arbeitete als Scheidung, Einsamkeit und Verleumdung sein Leben überschatteten. Er hat für uns die Pionierarbeit geleistet. Während seine Mitmenschen ihn beschimpften, kämpfte er für unser Glück. Seine Arbeit hat den Geist im Menschen freigelegt und den Gott, den wir vergessen haben.

Wenn ich also selbst die Perversionen der Welt hinter mir lassen kann, wenn ich mich von den Trümmern der Gesellschaft freischwimmen kann, wenn ich nicht den Gefahren erliege, die damit verbunden sind, meine Freunde „retten“ zu wollen, wenn ich nicht zur Reinigung ins Meer renne, nur um dabei zu ertrinken, wenn ich lerne, daß ich an der Frontlinie dieses Kampfes der Neugeborenen gegen die Emotionelle Pest stehe, dann habe ich das erhalten, was ich immer wollte – die gute Aussicht für mich und meine Angehörigen in einer zerfallenden Welt zu überleben. Die Orgonomie ist das Studium der Lebensfunktionen und ich strebe danach, lebendig und vollständig funktionsfähig zu sein. (Orgonomic Education Newsletter, Dez. 1984)

Das Hauptaugenmerk von Die kosmische Revolution ist auf das UFO-Problem gerichtet. In letzter Zeit habe ich mir viele UFO-Dokumentationen auf YouTube angeschaut. Fast alle, etwa die Serie „UFO Hunters“, sind eine Zumutung. Absolut brillant ist folgende vollkommen unprätentiöse australische Fernsehdokumentation aus dem Jahre 2009. Der Fernsehjournalist hat einfach nur seine Arbeit gemacht!

Es geht hier um eine ausgedehnte und sehr detaillierte UFO-Sichtung durch eine ganze Schule im Jahre 1966. Noch heute erinnern sich die Schüler und einige Nachbarn der damaligen Ereignisse; wie unmittelbar nach der Sichtung das Militär (offenbar in Australien stationierte Amerikaner) auftauchte, die Kamera konfisziert wurde, mit der eine Lehrerin einige Aufnahmen geschossen hatte, und wie schließlich alles unternommen wurde, um die Sichtung aus dem öffentlichen Bewußtsein zu löschen.

Dieser eine Film reicht vollkommen, um die Existenz von „UFOs“ zu beweisen. Wie das Phänomen zu interpretieren ist, ist eine andere Frage (immerhin deutet die Militärpräsenz, die in fast allen derartigen Schilderungen Erwähnung findet, in eine bestimmte Richtung!), aber das Phänomen als solches zu leugnen, ist unseriös.

Wenn Jerome Eden mit seiner Interpretation des Phänomens recht behalten sollte, dann Gnade uns Gott!

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 11)

5. Juni 2018

von David Boadella, B.A.*

Es bleibt eine letzte reizvolle Möglichkeit. Wir wissen nichts Sicheres von den Außerirdischen, die auf der Erde gelandet sind. Ich sage das mit gebührendem Respekt für die Berichte von Adamski, Allingham und anderen. Wir sind von daher nicht berechtigt, irgendwelche Schlußfolgerungen über die Art des Lebens zu ziehen, das die Insassen leben mögen. Gerald Heard hat vorgeschlagen, daß die einzige Art von Leben, die sich auf anderen Planeten entwickelt haben werde, von der Art sehr intelligenter Bienen sei. Andere Fachleute scheinen zu denken, daß eine einigermaßen menschliche Art von Wesen durchaus möglich ist.

Wenn sie denn Menschen sind, ist die erste Frage, die wir ihnen stellen müssen, was ihre Absichten sind, ob sie uns schaden oder uns helfen wollen. Bis jetzt, nach acht Jahren an Sichtungen, ist nichts vorgefallen, was als vorsätzliche Feindseligkeit interpretiert werden könnte. Unwillkürlich drängt sich einem die Frage auf, ob sie viele der besonderen „menschlichen“ Eigenschaften mit uns teilen, die wir entwickelt haben – Sachen wie der kleine Streit zwischen Nationen und die großen Brutalitäten auf den Schlachtfeldern, unsere emotionale Krankheit, unsere Apathie angesichts von Katastrophen, und die harte, enge Art, wie wir unsere Kinder behandeln. In einem Wort zusammengefaßt all das, was Reich meinte, als er die Panzerung beschrieb, die das Leben in den Menschen davon abhält frei zu fließen. Werden die Weltraum-Menschen auch gepanzert sein wie wir? …und drucken sie Karikaturen von uns in ihren Comics, mit grünen Hörnern und teuflisch verzerrten Zügen?

Die große Hoffnung ist, daß sie nicht gepanzert sind und daß die Wasserstoffbombe ihrer Lebensweise so fremd ist wie bisher die Orgonenergie der unseren. Wenn sie wissen, wie man mit Orgon im Weltraum umgeht, können wir dann annehmen, daß sie auch von seinen anderen Eigenschaften, die für uns nicht weniger wichtig sind, wissen werden – seine Verwendung als sanfte Heilenergie, sein langsames Wachstum und seine Entwicklung als Lebensenergie in den Körpern der Jungen? Wenn das der Fall ist, könnten sie uns eines Tages sehr viel darüber beibringen, wie man den öden Tod in der Atmosphäre bekämpfen kann und wie man den öden Tod im Herzen effektiver verhindert. Sie könnten das tun, weil sie verstünden, was die Orgon-Forschung so zwingend gezeigt hat – die grundlegende Einheit, die der lebendigen, emotionalen Qualität der Menschen und den nichtlebenden physikalischen Eigenschaften von Materie und Raum zugrundeliegt. Die Energie, die jede Zelle und jedes Gewebe des lebenden Körpers durchdringt, ist die gleiche Energie, die das Universum selbst antreibt. Die Entdeckung des Orgons hat also die Barriere aufgehoben, die fast immer zwischen einem menschlichen Organismus und der kosmischen Umwelt existierte, in der er verwurzelt ist und in der er seinen Ursprung hat.

 

BIBLIOGRAPHIE ÜBER FLIEGENDE UNTERTASSEN [aus einem Sonderdruck des obigen Artikels von Ende der 1950er Jahre, hier stark gekürzt und aus technischen Gründen anders gesetzt]

zusammengestellt von David Boadella

Diese Bibliographie wurde ursprünglich in Verbindung mit dem Artikel „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe“ (siehe [oben]) erstellt. Die Orgone Institute Press bat um die Erlaubnis zur Veröffentlichung in CORE Vol. 7, Nos. 3-4, aber der Verweis auf diese Zeitschrift [d.h. Ritters Orgonomic Functionalism] in der Bibliographie war aus den Druckfahnen gestrichen worden. Da die [Orgone Institute] Press die Bibliographie nicht vollständig abdrucken wollte, wurde ihr die Erlaubnis zur Benutzung verweigert und sie wird hier zum ersten Mal veröffentlicht:

  1. Frank Scully: Behind the Flying Saucers. Gollancz, 1950
    – Le mytere des Soucoupes Volantes. Paris: Editions Mondiales, 1951
  2. Gerald Heard: The Riddle of the Flying Saucers. Carroll and Nicholson, 1950
    – Is another world watching us? (American edition)
    – Les Soucoupes Volantes Paris: Editions de Fiore, 1951
  3. Donald Keyhoe: The Flying Saucers are Real. Hutchinson, 1950
    – Les Soucoupes Volantes Existent Paris: Editions Correa, 1951
  4. Kenneth Arnold und Ray Palmer: The Coming of the Saucers. Ray Palmer, 1952
  5. Donald Menzel: Flying Saucers. Putnam, 1953
  6. Donald Keyhoe: Flying Saucers from Outer Space. Hutchinson, 1953
  7. Desmond Leslie und George Adamski: The Flying Saucers have Landed. Werner Laurie, 1953
  8. Truman Betherum: Aboard a Flying Saucer. De Worse & Co. Los Angeles
  9. Daniel Fry: The White Sands Incident. New Age Publishing Co.
  10. Daniel Fry: Alan’s Message to Men of Earth. New Age Publishing Co.
  11. George Van Tassel: I Rode a Flying Saucer. New Age Publishing Co.
  12. George Williamson und Alfred Bailey: The Saucers Speak. New Age Publishing Co., 1954
  13. Harold Wilkins: Flying Saucers on the Moon. Peter Owen, 1954
    – Flying Saucers on the attack (American edition)
  14. Cedric Allingham: Flying Saucer from Mars. Muller, 1954
  15. Leonard Cramp: Space, Gravity and the Flying Saucer. Werner Laurie, 1954
  16. Jimmy Guieu: Les Soucoupes Volantes viennent d’un autre monde. Paris: Editions Fleuve Noire, 1954
    – Flying Saucers come from another world. Hutchinson, 1956
  17. Aime Michel: Lueurs sur les Soucoupes Volantes. Paris, 1954
    – Light on the Flying Saucers. Robert Hale (angekündigt)
  18. Waveney Girvan: Flying Saucers and Common Sense. Muller, 1955
  19. M.K. Jessup: The Case for the U.F.O. Citadel Press, 1955; Arco 1955
  20. Orfeo Angelucci: The Secret of the Saucers. Ray Palmer, 1955
  21. Donald Keyhoe: Flying Saucer Conspiracy. New York: Holt, 1955; Hutchinson (angekündigt)
  22. Jean Plantier: La Propulsion des Soucoupes Volantes. Paris, 1955
  23. Harold Wilkins: Flying Saucers Uncensored. New York: Citadel Press, 1955
  24. George Adamski: Inside the Space-ships. Arco, 1956
  25. Gray Barker: They knew too much about Flying Saucers. New York: University Books, 1956
  26. Edward J. Ruppelt: Report on the U.F.O. Gollancz, 1956

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Außerirdische Raumschiffe von 1955 bis 2018

5. Mai 2018

Der UFO-Hype begann vor über 70 Jahren. Es entwickelte sich ein ungeheurer Enthusiasmus dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Reich wurde mitgerissen und wie wir gestern gesehen haben mit ihm auch sein junger englischer Anhänger David Boadella. In dessen erstmals 1973 erschienenen Reich-Biographie sollte sich dieser jugendliche Enthusiasmus in eine kaum verhohlene Verachtung kehren. Doch diese vermeintlich „reife“ Reaktion ist wirklichkeitsfern, nicht etwa die anfängliche „Naivität“.

Wie der Zynismus erzeugt wird, läßt sich etwa an dem Film UFOs: It Has Begun aus dem Jahre 1979 zeigen:

In dieser quasi regierungsoffiziösen Dokumentation aus Amerika geht es unter anderem um ein verabredetes Treffen von Präsident Eisenhower mit Außerirdischen auf der Holloman Air Force Base im Jahre 1955. Man sieht in dem Mitschnitt der US Air Force, wie das UFO heranschwebt (min 1:28:21). Der aussagekräftige Teil wird uns aber natürlich vorenthalten (daß man bei 1:27:48 für Sekundenbruchteile das gelandete UFO sieht, ist sicherlich keinem Fernsehzuschauer aufgegangen!) und bei der Beschreibung der Außerirdischen sieht man förmlich, wie sich die Geheimdienstler, die dieses Material lancierten, über uns lustig machen. Der Effekt ist weit verheerender als bloßes Schweigen oder bloßes Lügen, denn wer danach auf weitere Fetzen der Wahrheit stößt, verfängt sich rettungslos in einem dornigen Gestrüpp aus Desinformation. Das Publikum wendet sich angewidert ab (ohne zu ahnen, daß es mit derartigen Machwerken einen Gutteil der Wahrheit schon kennt und sogar mit eigenen Augen gesehen hat!) und die Forscher verausgaben sich hoffnungslos in einem Kabinett voller Zerrspiegel.

Dabei liegt das, was uns verheimlicht wird – und auf das wir untergründig ständig vorbereitet werden, vor unser aller Augen. Da sieht einer in einer Millionenstadt am abendlichen Himmel etwas, was unsere gesamte Existenz infrage stellt: ALLES – von unserer Naturwissenschaft, über unsere Religionen und Ideologien bis hin zu unserem Vertrauen in die Regierung. Zwei gigantische gekrümmte „Glasrohre“ am Himmel. Es ist, als würde eine Laborratte das erste Mal realisieren, daß es sich in einem Labor befinden, Teil eines Experiments ist und jederzeit vivisektioniert werden könnte! Ich zitiere mich selbst:

…eine merkwürdige Beobachtung, die ich Ende der 90er Jahre machte: Am Abend sind mir am Himmel zwei gigantische perfekt parallel verlaufende subtile „Pipelines“ (ein besserer Begriff fällt mir nicht ein) aufgefallen, die mit einer schwarzgrauen ins Bräunliche gehenden Färbung von Westen kommend vollkommen gerade verliefen, dann eine perfekt ebenmäßige knickförmige Kurve nach Südosten in den Himmel zeichneten, um dann vollkommen grade in diese Richtung zu zeigen. Dabei durchschnitten sie zwei zarte Wolkenbänke, so als würden durchsichtige Glasröhren durch Wattebäusche geführt werden. …die hier waren gigantisch und hatten eine unglaublich beeindruckende Dreidimensionalität. Ihre perfekte Ebenmäßigkeit schließt ein natürliches Phänomen aus, ihre Größe ein menschengemachtes.

Wer sowas selbst sehen will:

Entweder sieht man gar nichts – oder du bist Zeuge der Vernichtung deiner Existenz, der Existenz der menschlichen Rasse, dem Untergang der Welt…

Das obige Video haben immerhin Millionen angeschaut. Das folgende nur wenige Hundert.

Der NASA scheint da ein kleiner und offenbar auch folgenloser Fehler unterlaufen zu sein, denn nach mehrmaligem Hinschauen, sieht man im Visor des Apollo-Astronauten, „daß die Astronauten Besuch haben“ – oder man sieht gar nichts! Genauso wie auf den anderen Videos von Alien Hunter. Ich habe mir diese Bilder und Filme der Mondoberfläche nun seit geraumer Zeit und zunehmend gelangweilt angesehen, bis ich gestern abend realisierte: der Mann hat recht! Es ist wie bei den Bionen: manche sehen rein gar nichts unter dem Mikroskop, andere wachen früher oder später auf: SCHEISSE!!!

Du lachst über die trotteligen Naivlinge von 1955 und ihre „Fliegenden Untertassen“ – doch tatsächlich ist die Wirklichkeit viel viel viel grotesker, als es sich das abartigste B-Movie von 1955 hat ausmalen können!

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 1)

4. Mai 2018

von David Boadella, B.A.*

(Dies ist der Nachdruck einer Vorlesung, die am Samstag, den 18. Juni 1955, auf Einladung der Flying Saucer Research Society London in Caxton Hall, Westminster, gelesen wurde. Die erste Rede, von Paul Ritter, war eine chronologische Einführung in und ein Überblick über die Arbeit von Wilhelm Reich, wobei der Kontext für diese zweite Hälfte geboten wurde. Der Vorsitzende war Leslie Shepard. Die Herausgeber [von Orgonomic Functionalism])

(Da die folgende Vorlesung vor einer Forschungsgesellschaft für Fliegende Untertassen gegeben wurde, brauchte sie nicht zu begründen, daß es Fliegende Untertassen gibt. Für die Leser dieser Zeitschrift jedoch, von denen für viele das Feld neu sein könnte, sind ein paar einleitende Worte notwendig.

Die Geschichte der Wissenschaft zeigt, daß Phänomene, die nicht in die orthodoxen Wissenskategorien passen, häufig abgelehnt, geleugnet und umgangen werden, ohne daß irgendein Versuch unternommen wird, Sachbeweise zu betrachten. Als Reich das Orgon entdeckte, wurde ihm gesagt, daß es nur „Statik“ sei oder „Hitzeflimmern“, daß die Temperaturerhöhung im Akkumulator „nur“ eine Frage der „Konvektion“ sei; und daß der Akkumulator einfach nur durch „Suggestion“ funktioniert. Als man beobachtete, daß sich Leben aus hochsterilisierten Kulturen entwickelte, wurde ihm gesagt, daß es sich wirklich nur um eine Frage der „Brownschen Bewegung“ oder um „Luftkeime“ handelte.

Dieses ständige Wegerklären objektiv nachprüfbarer Tatsachen veranlaßte Reich, das Schlagwort „Luftkeime“ zu benutzen, um jede Art von Einwand gegen sein Werk zu kennzeichnen, bei dem Beweise ignoriert und die Fakten willentlich verdreht werden.

Im Bereich der Fliegenden Untertassen ist das „Luftkeime“-Argument sehr verbreitet und sehr potent. Dementsprechend ist es sehr einfach Fliegende Untertassen zu verwerfen als „Halluzinationen“, „Stratosphärenballons“, „Meteoriten“, „Lichtbrechung bei Inversionswetterlagen“, „in der Luft schwebende Spinnennetze“, „der Planet Venus“, „Seifenblasen“ usw.

Während man zugestehen muß, daß ein gewisser Anteil an angeblichen Untertassen-Sichtungen auf diese Art und Weise erklärt werden können, gibt es doch eine große Anzahl von „Nichtidentifizierten Flugobjekten“, die in keiner Weise als nur dies oder das „identifiziert“ werden können.

Albert Einstein hat die Ansicht vertreten, daß es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder gibt es keine Fliegenden Untertassen oder – sie kommen aus dem Weltall. Es gibt jetzt eine ausreichende Anzahl glaubhafter Berichte verantwortungsbewußter Piloten, Meteorologen, Astronomen und Radarbediener, ganz zu schweigen von vielen tausend Sichtungen von Laien, um bei vernünftigen Menschen jeden Zweifel an der Existenz dessen zu beseitigen, was wir als Fliegende Untertasse bezeichnen.

Trotz der Tatsache, daß die übliche Emotion, die durch das Thema der Fliegenden Untertassen hervorgerufen wird, frivole Heiterkeit ist, ist es bezeichnend, daß sowohl die australische als auch die kanadische Regierung Forschung über Fliegende Untertassen gefördert haben; und daß eine Gruppe von der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität von Ohio nach einer streng objektiven Untersuchung des Themas zu dem Ergebnis gekommen ist, daß die Objekte materiell sind und unter intelligenter Kontrolle stehen.

Es ist bedauerlich, aber aussagekräftig, daß der Zusammenhang mit dem Weltraum viele Menschen in großer Zahl anzieht, deren Interesse nur im Sensationellen und Unorthodoxen liegt. Auf diesem Gebiet hat es Witzbolde und gefährliche Scharlatane gegeben, die pauschale und unbegründete Behauptungen von sich gegeben haben, aber das gab es auch in der Medizin und in jedem anderen Wissenschaftsbereich. Die Verzerrung, daran sollte man sich erinnern, liegt in der menschlichen Struktur begründet, nicht in der Wissenschaft. D.B.)

Während der letzten Stunde haben Sie eine Beschreibung der Methode des orgonomischen Funktionalismus und einiger der damit ermöglichten Errungenschaften gehört. Dies hat den richtigen Kontext geschaffen, um die Beziehung nachvollziehen zu können, die ich heute abend herstellen möchte: die Beziehung zwischen der Orgonenergie und vielen Erscheinungen, die Berichte über Fliegende Untertassen und Sichtungen charakterisieren.

Zunächst möchte ich jedoch klarstellen, daß die Orgonforschung noch keine endgültigen Schlußfolgerungen über Fliegende Untertassen getroffen hat, so daß jeder, der heute abend in der Hoffnung auf endgültige Schlußfolgerungen hierhergekommen ist, enttäuscht sein wird. Was die Erkenntnisse über das Orgon in anderen Bereichen aber tatsächlich möglich machen, ist ein neuer Zugang zu dem ganzen Problem der Nichtidentifizierten Flugobjekte und der Aura des Mysteriums, das sie umgibt. Dieser Ansatz basiert konkret auf den faktischen Entdeckungen, die durch die Orgonforschung bisher gemacht wurden. Ich glaube, daß dieser Ansatz, obwohl er sich noch in der Phase der Bildung von Annahmen und der Prüfung von Hypothesen befindet, auf lange Sicht am fruchtbarsten bei der Lösung vieler Probleme sein wird, die durch das Vorhandensein von Fliegenden Untertassen hervorgerufen werden.

Bei all den Tausenden von Berichten in den Akten der etwa zwanzig Organisationen, die seit etwa 1947 das Studium der Fliegenden Untertassen aufgenommen haben, finden sich bestimmte Merkmale, die in großer Häufigkeit auftreten. Heute möchte ich vier von ihnen für eine besondere Betrachtung herausheben: Da wäre erstens die Existenz einer Art von Erstrahlung; zweitens das Vorhandensein einer Art von Strahlungseffekt; drittens die Tatsache der großen Geschwindigkeiten, die sehr oft in völliger Stille möglich sind; und viertens die Art der Bewegung, die mit den Untertassen verbunden ist. Reich hat zuerst auf diese Eigenschaften und ihre Beziehung zu orgonotischen Funktionen aufmerksam gemacht, in CORE, Vol. 6, veröffentlicht im Juli 1954.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 5)

27. September 2017

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

Reich glaubte, dass diese Art von Motor verwendet werden könnte, um Raumschiffe anzutreiben. Dass sie durch Orgonenergie angetrieben werden und im Weltraum enorme Geschwindigkeiten erreichen können, bis zu 10.000 – 15.000 Meilen pro Stunde (rund 16.000 – 25.000 km/h). Sie könnten auch Orgonströme im Universum verwenden, um sich viel schneller fortzubewegen. Er kam zu diesen Schlussfolgerungen, als er die auffallende Ähnlichkeit betrachtete zwischen den Erscheinungen bei Raumschiffen, die in der Literatur von vielen Autoren bei unidentifizierbaren Flugobjekte beschrieben werden, und von Erscheinungen, wie sie in der Natur auftreten sowie bei der Anwendung hoher Orgonenergie-Konzentrationen produziert werden. Er schreibt in einem Papier, das sich in CORE (32) findet:

Tatsachen, die diese Abstraktionen untermauern könnten, schienen nunmehr vorzuliegen, und zwar in einem merkwürdig praktischen Zusammenhang. Die Dinge fügten sich weiter zusammen. Eine Funktion nach der anderen paßte mit dem zusammen, was ich über die „unidentifizierten Flugobjekt“ gelesen hatte. Das vollständige Bild, wie es sich heute darbietet, sieht folgendermaßen aus:

  1. Die „CORE-Menschen“ (CORE = Cosmic Orgone Engineering), wie ich sie genannt habe, waren offensichtlich mit den kosmischen OR[gon]-Ozean herrschenden Funktionsgesetzen völlig vertraut, insbesondere mit der Gravitation als einer Funktion der Überlagerung.
  2. Sie nutzen für den Antrieb ihrer Maschinen die kosmische OR-Energie.
  3. Ihr „blaues Licht“ paßte zur blauen Farbe, wie sie für alle sichtbaren OR-Phänomene charakteristisch ist, für den Himmel, das Protoplasma, das Polarlicht, die Sonnenflecken, für die in der Abenddämmerung erkennbaren Mondgebirgstäler, die Farbe des orgonotischen Leuchtens in „Vacor-Röhren“ usw.
  4. Die Farbveränderungen von blau nach weiß oder rot usw. kannte ich gut aus verschiedenen Untersuchungen von OR-Phänomenen und hatte sie einige Male in Vacor-Röhren direkt vor mir beobachtet.
  5. Die CORE-Menschen „ritten“ offensichtlich mit ihren Raumschiffen auf den großen OR-Strömen des Universums (siehe Die kosmische Überlagerung über „galaktische und Äquatorialströme“).
  6. Die ungeheuren Geschwindigkeiten, die sie erreichten, standen keineswegs im Gegensatz zu den ungeheuren Größenordnungen, auf die ich bei meinen Berechnungen zu den OR-Strömen des Universums in den Jahren 1940 bis 1944 gekommen war. (Es herrschen hier noch viele Lücken und Ungewißheiten. Die Tabellen mit den krx-Zahlensystem befinden sich in meinem Besitz.)
  7. Geschwindigkeiten von 15 000 – oder – 25 000 km/h schienen in Anbetracht dieser Zahlen nicht unmöglich; im Gegenteil: sie schienen geradezu selbstverständlich.
  8. Sie ließen ihre Scheiben im Einklang mit den OR-Wellen rotieren, auf denen sie „ritten“. Rotierende Scheiben beschreiben exakt jene Bewegung, die ich schon vor zehn Jahren als „Kreiselwellen“ (KRW) berechnet hatte, ohne damals irgendeine Ahnung von Raumschiffen zu haben, die auf kosmischen OR-Wellen reiten. Aus diesen Wellen leitete ich damals meine Gleichung für massefreie Energie ab:

    Alles passte gut ineinander, fast zu perfekt für meinen Geschmack. Ich zögerte daher, irgendjemandem etwas davon zu erzählen. Ich machte mir lediglich Sorgen darüber, was mit den Erkenntnissen und Gleichungen geschehen sein mochte, die einer meiner Schüler [William Washington] 1947 bis 1949 angeeignet hatte. Er hatte am OR-Energie-Motor gearbeitet und war 1949 unter rätselhaften Umständen verschwunden.

  9. Ebenso wie der Raum nicht leer ist, kommt das Licht nicht „von den Sternen und der Sonne zu uns“. Es ist vielmehr eine Folge des Erstrahlens der OR-Hülle des Planeten. Es ist ein lokales Phänomen. Daher gibt es in kosmischen Räumen theoretisch keine Grenze für die Geschwindigkeit, allenfalls eine technische. Dies stimmt mit der scheinbar grenzenlosen quantitativen Steigbarkeit von Energiefunktionen überein, die die geometrischen Proportionen des orgonometrischen „krx-Systems“ charakterisiert. Diese orgonometrischen Berechnungen sind, so scheint es, auf die technologischen Probleme der kosmischen OR-Ströme anwendbar.

Und am 20. November 1953 schreibt Reich in sein Tagebuch (33):

Nach dem Lesen des Keyhoe-Berichts [Donald Keyhoe, The Flying Saucer are Real, New York, Fawcett, 1950]

Zusammenfassung: Stand der Dinge:

  1. Die fliegenden Untertassen sind echt, nach dem Bericht Keyhoes zu urteilen.
  2. Sie verwenden OR[gon]-Energie als Antrieb und zur Beleuchtung: Geschwindigkeit, Farben, Geräuschlosigkeit [eines der grundlegenden Merkmale des Orgonmotors war die Geräuschlosigkeit]
  3. Höchstwahrscheinlich wurden sie im fernen Weltall durch die Atomexplosionen in Unruhe versetzt: Oranur-Effekte.
  4. Sie kommen, um die Störung Ihres Lebens durch Atom Oranur zu untersuchen.
  5. Sie werden von intelligenten Wesen gesteuert, die in Frieden kommen.
  6. Alle DOR-Effekte begannen mit dem Äquinoktium: fliegende Untertassen reiten auf dem galaktischen Strom.
  7. Das Melanor wurde von den galaktischen Wesen auf die Erde gebracht. Nennen wir sie „CORE Menschen“
  8. Sie kennen Oranur und E
  9. Da sie OR benutzen, können sie nicht gepanzert sein
  10. Melanor saugt O2 und H2O auf, das Gestein zerfällt; das Lebendige wird bedrängt.

Nach Reichs Tod wurden keine bedeutenden Forschungsanstrengungen unternommen, um den ursprünglichen Orgonmotor und seine Funktionsweise, einschließlich der Funktion Y, wieder zu entdecken. In der orgonomischen Literatur sind in den letzten Jahren nur sehr wenige Papiere erschienen, und sie konzentrierten sich hauptsächlich darauf, weitere Informationen und Details zu bereits bekannten Themen wie Besonderheiten des von Reich verwendeten elektrischen Motors zu liefern (Western Electric KS-9154) und Hypothesen über die Beschaffenheit des Faktors Y (34).

Die einzige veröffentlichte Forschung, die diesen Weg weiter verfolgte, stammt von Correa und Correa (35). Sie griffen bei der Entwicklung eines, wie es von den Autoren nannten, Energieumwandlungssystems von masseloser Energie in elektrische oder kinetische Energie auf die Arbeit von Tesla, Aspden, De Broglie und Thom zurück und nur teilweise auf die Arbeit von Reich. Sie stellen im US-Patenttext von 2007 die Philosophie ihrer Erfindung dar (36):

Zum Verständnis ist entscheidend, dass die Implikation daraus, dass – abgesehen von lokaler elektromagnetischer Strahlung und thermischer Strahlung, die mit den Bewegungen der Moleküle (thermo-mechanische Energie) verbunden ist –,es wenigstens eine weitere Form der Energiestrahlung gibt, die überall vorhanden ist, sogar im Weltraum in Abwesenheit von Materie … Und zweifellos ist auch diese Strahlung allgegenwärtig und unterliegt nicht relativistischen Transformationen (d.h. Lorentz-Invariante). Es handelt sich nicht um elektromagnetische Strahlung, die aus zufälligen Phasen von transversalen Wellen besteht.

Um das richtig zu verstehen, … diese Energie, die weder elektromagnetisch noch thermisch an sich ist (und sicherlich nicht bloß thermomechanisch), hat dennoch identifizierbare Eigenschaften, die sowohl auf Subtypen, oder Varianten, verteilt sind als auch allen gemeinsam sind.

Im Wesentlichen besteht der erste Subtyp bzw. die erste Variante aus longitudinalen, massefreien Wellen, die elektrische Energie formieren. Sie könnten auch Tesla-Wellen genannt werden, da tatsächlich experimentell gezeigt werden kann, dass Transformatoren vom Tesla-Typ massefreie elektrische Energie in Form von longitudinalen magnetischen und elektrischen Wellen abstrahlen können, die Eigenschaften aufweisen, die nicht auf Photonenenergie oder auf „elektromagnetische Wellen“ reduzierbar sind, …

Man kann den zweiten Subtyp durch die Benennung als massefreie Wärmestrahlung gut kennzeichnen, da er zu Temperaturänderungen beiträgt – und, wie offensichtlich durch die Unmöglichkeit, einen absoluten Nullpunkt der Temperatur zu erreichen, angezeigt, tritt dieser Beitrag unabhängig von der Anwesenheit von Materie bzw. Masse/Energie im Weltraum auf. …

Schließlich kann der dritte Subtyp als latent massefreie Energiestrahlung bezeichnet werden – da er weder Ladung noch thermische oder baroskopische Effekte entfaltet und dennoch für „wahre latente Hitze“ oder für die „intrinsische potentielle Energie“ eines Moleküls verantwortlich ist.

Correa und Correa entwickelten ein Konzept der massenfreien Energie frei von Trägheit, ähnlich dem von Reichs Orgonenergie, und sie könne überall im Weltraum gefunden werden. Sie fanden, daß ihre Eigenschaften zu drei massefreien Energie-Subtypen oder Varianten gehören könnten, die im Einzelnen als strahlende massefreie elektrische Energie, strahlende massefreie thermische Energie und für die latente Wärme verantwortlich definiert sind. Allerdings wurden von den Autoren in ihrem physikalischen Modell zwei andere wichtige Subtypen der kosmischen Orgonenergie nicht erwähnt, nämlich die Variante des Gravitationsfeldes und vor allem des nuklearen Feldes, das Reich für die Entwicklung einer Motorkraft extrem wichtig erschien (37).

Ausgehend von den obigen Annahmen haben Correa und Correa bei der Reproduktion von Reichs Experimenten festgestellt, dass ein Wechselstrominduktionsmotor effizient aus dem Ausgang eines modifizierten Thytraton-Pulsverstärkers des Impulszählers CMB-3A GM von Herbach & Rademan lief; während sie bei der Rekonstruktion der Archäologie der Funktion Y zu dem Schluss gelangten, dass sie einem thermionischen Vollwellenteiler der Delon-, Greibacker- und Latour-Schaltung entsprechen könnte, die nach Art einer Dual-Dioden-Sensorschaltung in RF-Leistungsmessern verwendet wird (38). Jedoch wurde von den Erfindern niemals eine öffentliche Demonstration der Energieumwandlungssysteme und des arbeitenden Äthermotors geliefert.

 

Hinweise:

32. Reich W, OROP Galactic Stream (Hancock, October 22, 1953), CORE, Orgone Institute Press, Vol. VI, No 1-4, July 1954, New York, Seiten 103 und 104.

33. Reich W, Where’s the Truth? Letters and Journals 1948-1957, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus & Giroux, New York, 2012, Seite 134.

34. Reiter AN, Examination of the Western Electric KS-9154 Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002; siehe auch DeMeo J, The Orgone Energy Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002.

35. Correa PN, Correa AN, Experimental Aetherometry, Volume 3: The Orgone Motor and the Aether Motor, Akronos Publishing, Canada, July 2006; siehe auch Correa PN, Correa AN, Energy Conversion Systems, Patent US 7,053,576, 30. Mai 2006; und Energy Conversion Systems, Patent US 7,235,945, 26. Juni 2007.

36. Correa PN, Correa AN, Energy Conversion Systems, Patent US 7,235,945, 26. Juni 2007.

37. Für weitere Informationen über die sekundären Qualitäten der Orgonenergie siehe Maglione R, Methods and Procedures in Biophysical Orgonometry, Gruppo Editoriale l’Espresso, Milan, 2012.

38. Correa PN, Correa AN, Experimental Aetherometry, Volume 3: The Orgone Motor and the Aether Motor (chapters abstracts), Akronos Publishing, Kanada, Juli 2006.

 

Roberto Maglione – schrieb 2 Beiträge im Journal of Psychiatric Orgone Therapy.
Wissenschaftler und Autor in der Orgonomie. Italien
http://www.orgonenergy.org
E-Mail: robert_jumper@yahoo.it.
Abschluss in Bergbautechnik.

Die beiden Probleme der Außerirdischen mit spontanem Funktionieren

5. August 2017

Die Distanzen im Universum sind unüberbrückbar, da der Preis durch die Dauer des Fluges, die notwendige Abschirmung, den „Treibstoff“, etc. zu hoch ist. Seit der Quantenphysik wissen wir jedoch, daß man auch etwas weit unter Wert erhalten kann. Etwa Elektronen, die ob einer zu niedrigen Energie eine Hürde unter keinen Umständen überwinden können, können sie praktisch „kostenfrei“ durchtunneln, wenn man davon absieht, daß das Durchtunneln unvorhersehbar und nicht manipulierbar ist. Genauso ist es mit der Überbrückung von imgrunde unüberbrückbarer kosmischer Distanzen: es bedarf unkalkulierbar langer Zeit, um sich auf einem anderen Planeten zu „materialisieren“. Ein Prozeß mit einer spontanen Eigendynamik, der nicht manipulierbar ist. UFOs sind wirklich „Energie alpha“ (Ea), d.h. Ausdruck der kosmischen Orgonenergie.

Die Außerirdischen bewegen sich auf einer Ebene ähnlich der des besagten Elektrons im „Tunnel“, das gemäß der Heisenbergschen Relation irgendwo im Nirgendwo jenseits von Raum und Zeit schwebt. Was das ist, wissen wir alle aus eigener Erfahrung, denn unser Bewußtsein ist nichts anderes, da es keinen Ort hat, keine „Teile“ und es zeitlos ist. Dazu hat David Jacobs eine sehr interessanten Aspekt vorgebracht: Es ließe sich ein Projekt nachweisen, daß die Außerirdischen seit den 1890er Jahren mit einem ungeheuren Aufwand verfolgen, um auf der Erde heimisch zu werden. Nach und nach würden sie Mischwesen erzeugen, die immer mehr uns gleichen, bis sie von uns ununterscheidbar sind, bis auf eine alles entscheidende Ausnahme: sie sind vollständig telepathisch und können unsere Gedanken lesen, so daß wir ihnen in jeder denkbaren Situation hoffnungslos unterlegen sind. Dabei tritt aber ein Paradoxon auf: trotz ihrer telepathischen Fähigkeiten wissen die Außerirdischen praktisch nichts über uns und können sich nicht in unser Erleben hineindenken, sondern müssen Menschen entführen, die die Mischwesen in unsere Gewohnheiten einführen. Das zeigt, daß „Geist“ etwas anderes ist, als wir uns das gemeinhin vorstellen. Er ist ähnlich fix und unflexibel wie die tote Materie. Die Lebenswirklichkeit spielt sich auf einer tieferen Ebene, in einem dritten Bereich ab:

Eine Ergänzung zu „nachrichtenbrief47“: Schimpansenbabys und OROP Desert Ea

19. Juli 2017

Nach Fertigstellung des Videos ist mir heute ein Gedanke gekommen, der bereits seit vielen Jahren in mir gärt. Es geht um zwei Stränge:

  1. Es wird immer wieder vorgebracht, daß die gängigen UFO-Geschichten, die ja hauptsächlich aus den USA stammen, an eine ganz andere amerikanische Besessenheit gemahnen: Abtreibungen. Nächtliche Besucher, „Operationssäle“, Manipulationen am Unterbauch und den Geschlechtsorganen und vor allem „Außerirdische“, die aussehen wie „wandelnde Embryonen“.
  2. Häufig wird die Theorie vorgebracht, bei den „Außerirdischen“ handele es sich gar nicht um „Raumreisende“, sondern um Zeitreisende aus einer fernen Zukunft. Wir würden also von unseren fernen Nachfahren besucht, die sich entsprechend evolutionsbiologisch weiterentwickelt hätten. Das würde zwanglos erklären, warum sie „nicht einfach auf dem Rasen vor dem Weißen Haus“ landen. Sie dürfen nicht in ihre eigene Vergangenheit eingreifen! Vielleicht erklärt das sogar, daß wir von uns aus keinen Kontakt aufnehmen können und alles so verschwommen und schimärenhaft bleibt. Ein solcher Kontakt ist mit den Naturgesetzen schlichtweg nicht vereinbar und deshalb unmöglich!

Wir sehen wie unreife Schimpansen aus, „sie“ wie unreife Menschen. Ich verweise auf meine Ausführungen im Video. Es schmeichelt mir als „treuer Reichianer“, daß unsere Nachfahren wissen, was das ORANUR-Experiment bedeutet, und sie Reich in Orgonschiffen („Ea“) besucht haben. Wildeste Spekulationen, die alles in Frage stellen, was ich zum Thema je gesagt habe, aber was soll‘s…

nachrichtenbrief36

18. Juni 2017

Guardians of the Galaxy

20. April 2017

Ja, ich hab‘s getan, das erste Mal in diesem Jahr: einen Film im Fernsehen angeschaut, Guardians of the Galaxy. Es ist immer der gleiche weichbirnige Unsinn. Wird es denn niemals einen Science Fiction-Film geben für Leute, die zumindest einen zweistelligen IQ haben? Der Flug durch die Galaxie ist schlichtweg undenkbar, weil viel zu langwierig. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit! Jedenfalls für außenstehende Beobachter und was bringt es mir, wenn ich zwar praktisch instantan 4 Millionen Lichtjahre überwunden habe, damit aber auch 4 Millionen Jahre in der Zukunft lande, was ich feststelle, wenn ich nach 8 Millionen Jahren wieder „zuhause“ bin! Mal abgesehen von der unvorstellbaren Energie, ncht nur um nur die die Nähe solcher Geschwindigkeiten zu gelangen, sondern auch, um das Raumschiff abzuschirmen. Bereits die Kollision mit einem Staubkorn würde eine gigantomanische Explosion auslösen.

Wenn reisen zwischen Sternensystemen möglich wären, dann nur über Mechanismen (was immer hier auch „Mechanismen“ bedeuten soll!), die den Raum schlichtweg aufheben. Würde der Raum zu nichts, würde das aber auch bedeuten, daß die Grenze zwischen Raum- und „Zeitreisen“ vollends aufgehoben wäre. Es wäre alles schlichtweg unvorstellbar. Zeitreisen sind nämlich nur in einem „Multiversum“ denkbar, in dem alle Variationen eines durch Zeitreisende abgewandelten Ereignisses sich entfalten und so Paradoxa vermieden werden. Schön und gut, aber Physiker vergessen bei solchen Gedankenspielereien gerne ihre eigentliche Profession: das Universum ist real, die Materie, die Energie, die unwandelbaren Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung… Statt das Universum zu einer Chimäre aufzublasen, wäre es rationaler unsere Reisenden zu etwas zu machen, was kaum noch Ähnlichkeit zu „Astronauten“ hat oder den Witzfiguren in Science Fiction-Filmen, sondern schlichtweg unbeschreibbar wäre. Wesen, die beispielsweise immer (!) durch geschlossene Fenster gehen – mitsamt den Menschen, die sie entführen.

Niemals wird ein „Mr. Spock“ oder irgendein anderer Außerirdischer auf unserer Erde landen. Was tatsächlich passieren wird bzw. schon immer passiert ist, werden jene verwirrenden Chimären sein, über die sich alle lustig machen. Das UFO-Phänomen in all seiner Bizarrheit und Ungreifbarkeit entspricht genau dem, was zu erwarten ist, wenn wir nicht die einzige hochentwickelte Zivilisation im Universum sind. Abstruse Horrorfilme kommen der Realität wahrscheinlich weitaus näher als Star Wars oder Star Trek.