Posts Tagged ‘atmosphärische Energie’

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14. Dezember 2017

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10. Dezember 2017

Bigfoot und Ea (Teil 2)

11. Mai 2014

Bevor erneut Jerome Eden zu Wort kommt, einige eigene Gedanken zum Thema:

  1. stellt sich natürlich die Frage, warum man sich überhaupt mit einem derartig peinlichen Thema beschäftigt. Weil genau diese Themen die entscheidenden sind, um weiterzukommen. Reich hatte keine Scheu als „Orgasmusforscher“ dazustehen. Immer wenn deine Mitmenschen süffisant und herablassend werden, weißt du, daß du einen wunden Punkt bei ihnen getroffen hast und sie nur ihre Angst kaschieren wollen.
  2. stellt sich dann die Frage, was dann ausgerechnet an „Bigfoot“ so beängstigend sein soll. Wie beim UFO-Phänomen haben wir jede Menge Beobachtungen durch beliebig ernstzunehmende Zeugen, Photos bzw. Fußabdrücke, aber wirklich nichts, was greifbar wäre, etwa einen Knochen oder auch nur einen Kothaufen. Das Phänomen scheint sich außerhalb der gewöhnlichen Realität zu bewegen. Es entzieht sich unserer Kontrolle, was soweit geht, daß wir es nicht einmal auch nur klassifizieren können. „Kontrollverlust“ ist das Stichwort.
  3. gehören Bigfoot und ähnliche Phänomene in genau jenen Bereich des Schemen- und (Alp-) Traumhaften, in dem sich auch UFOs bewegen – mehr wie Gedanken, als wie Dinge. Siehe dazu meine entsprechenden (wahrscheinlich selbst „schemenhaften“) Ausführungen in Ea und die Wellenfunktion.

Jerome Eden im EDEN BULLETIN (Vol. 7, No. 2, April 1980, S. 14f), der hier m.E. teilweise am Problem vorbeidiskutiert:

Beim Umgang mit dem Unbekannten, vor allem, wenn es beängstigend ist, gibt es in uns allen die starke Tendenz, das Geschehen mit dem in Übereinstimmung zu bringen, mit dem wir umgehen können. Ein sehr erschreckendes Ereignis kann oft in einem tiefen Schock enden, zu Bewußtseinsverlust führen oder in Amnesie münden. Somit ist es nicht verwunderlich, wenn UFO- und Bigfoot-Forscher Ereignisse im Sinne von „psychischen Phänomenen“ diskutieren oder davon reden, sie ereigneten sich in einer „parallelen Realität“. Ich behaupte, daß eine 2 bis 3 m große haarige, stinkende Kreatur mit glühenden Augen und ungeheuren Kräften ausreicht, den tapfersten Mann vor Angst beben zu lassen.

Dennoch gibt es Aspekte dieser Phänomene, die so stark an das „Unglaubliche“ und „Bizarre“ grenzen, daß selbst erfahrene Forscher in den Mystizismus abtauchen, um „Antworten zu finden“. In seinem ausgezeichneten Buch Situation Red (Doubleday & Co., New York 1977) zitiert Leonard Stringfield, für den ich den größten Respekt hege, andere Forscher über Bigfoot. Stringfield nimmt mehrere aussagekräftige Fälle, bei denen Menschen leistungsstarke Waffen auf Bigfoot abgefeuert haben, der daraufhin „in einem grellen Lichtblitz“ verschwand, ohne irgendeine Spur zu hinterlassen!

Deshalb glauben einige, daß „Parapsychologisches“ einbezogen werden müsse. Wenn „Parapsychologisches“ etwas „spirituelles“ oder „übernatürliches“ bedeutet, muß ich sagen, Nein! Bigfoot hinterläßt Spuren. Bigfoot jagt und frißt. Bigfoot schreit, reißt Hühner auseinander und hebelt Türrahmen aus. Bigfoot blutet, wie wir gesehen haben. Bigfoot „antwortet“ auch auf UFOs. Bigfoot ist wiederholt in Bereichen gesehen worden, in denen Viehverstümmelungen vorgenommen wurden. Und Verstümmelungen sind keine „psychischen“ Phänomene.

Womit sind wir dann konfrontiert? Wie ich immer wieder in weiten Teilen meiner Schriften zum Thema UFOs gesagt habe – sind wir mit einem Gegner konfrontiert, der der klassischen Wissenschaft der Erde technologisch weit voraus ist.

Wenn unsere Wissenschaftler in der Lage sind über Holographie dreidimensionale Bilder zu projizieren, sind die Raumfahrer, die die UFOs kontrollieren, sicherlich in der Lage, nach Belieben was, wo und wann zu „projizieren“. Das könnten leicht auch „Bilder“ von Bigfoot sein, die in einem Lichtblitz verschwinden. (Ich meine nicht, daß alle Sichtungen von Bigfoot „Holographen“ sind.)

Lassen Sie uns aber nicht die physischen, greifbaren Fakten vergessen. „Jemand“ scheint verschiedene Organe von ausgesprochen körperlichen Rindern zu benötigen. UFOs wurden auch oft über verschiedenen menschengemachten elektrischen Energiequellen gesichtet, um diese anzuzapfen. Sie brauchen also unsere Energie. Es wurde auch beobachtet, wie sie unser Wasser genommen haben. Sie brauchen also Wasser.

UFOs und Bigfoot in „eine parallele Wirklichkeit“ abzuschieben, impliziert daher, daß sie irgendwie nicht wirklich sind im Hier und Jetzt! Sie als „psychische Phänomene“ zu bezeichnen, bedeutet sie außerhalb der erlaubten menschlichen Realität und Verstehensmöglichkeit zu versetzen.

Die heutige Wissenschaft und deren Befürworter sind einfach seltsamen, glühenden Lichtern nicht gewachsen, die am nächtlichen Firmament pulsieren, durch den Himmel springen, jetzt hier, jetzt dort, und dann plötzlich „verschwinden“. Ebenso ist die heutige Wissenschaft und deren Befürworter großen, haarigen Zweibeinern nicht gewachsen, die nicht zu fangen sind, keine oder nur wenige Spuren hinterlassen und eine Intelligenz zutage legen, die größer ist, als die der Wissenschaftler selbst. Wie wird die klassische Wissenschaft dann mit diesen Ereignissen fertig? Sie verarbeitet sie, indem vorgegeben wird, daß (A) „sie nicht existieren“ oder (B) sie „psychische“, d.h. mystische oder irreale Phänomene beinhalten müssen, ähnlich „Halluzinationen“.

In der Zwischenzeit werden weiter Tausende und Abertausende sehr reale, sehr lebendige und sehr teure Rinder verstümmelt. Durch „übersinnliche“ Phänomene? Einem kleinen Kind wird von „psychischen Phänomenen“ kein Schlag versetzt! Der Türrahmen eines Ehepaares wird nicht durch „psychische Phänomene“ zertrümmert! [Eden bezieht sich hier auf vorher im Text erwähnte Fälle.]

Die Wahrheit der Sache ist, daß die klassische Wissenschaft und deren Vertreter vollkommen aufgeschmissen sind, verloren, auf Granit stoßen und einfach nicht weiterwissen.

Der Ausweg aus dieser frustrierenden „Sackgasse“ liegt in den neuen Erkenntnissen über energetische Phänomene, das Wissen von der kosmischen und biologischen Energie, die von Dr. Wilhelm Reich entdeckt wurde – die Entdeckung der Orgonenergie.

Der Raum ist nicht leer. Dr. Wilhelm Reich hinterließ der Menschheit einen riesigen Schatz an wissenschaftlichen Kenntnissen über die kosmische Orgonenergie, die den gesamten Raum ausfüllt. Wenn die klassische Wissenschaft mit Erscheinungsformen von bioenergetischen Phänomenen konfrontiert wird, liegt die einzige Antwort darin, solchen Phänomenen „psychische“ oder „außerweltliche“ Realitäten zuzuschreiben. Die klassische Wissenschaft kann nichts verstehen, was nicht mechanisch ist. Der Mensch ist deshalb der Meister der Maschinen geworden, bleibt aber hilflos gegenüber bioenergetischen oder atmosphärisch-energetischen Phänomenen: „Es gibt sie nicht!“

UFOs gibt es aber ganz sicher. Bigfoot existiert mit Sicherheit. Definitiv gibt es überall in unserem Land verstümmelte Rinder. Und langsam, allzu langsam, sieht sich die klassische Wissenschaft gezwungen, energetische Phänomene zu bewältigen, – die sie hilflos als „psychisch“ oder „nicht-existent“ charakterisieren muß. (…)

bigfootsjoke

Jerome Eden: Cloudbusten (Teil 2)

25. April 2014

jeromeedenseite

Ein Auszug aus Jerome Edens Buch Planet in Trouble (New York 1973): Vorwarnung zu PLANET IN TROUBLE

Jerome Eden: Der Tod des Planeten Erde (Teil 1)

8. April 2014

EDEN BULLETIN (Vol. 4, No. 2, March 1977, S. 2-5)

Frische kosmische Orgonenergie [„OR“] erreicht unseren Planeten über die OR[gonenergie]-Hülle [die ihn umgibt]; und, ich nehme an, daß die „verbrauchte“ Energie unseres Planeten in diesem kosmischen Energie-Medium „aufgefrischt“ oder weggetragen wird, ebenso wie frisches Wasser, das in einen Teich hinein fließt, mit dem abgestandenen Teichwasser wechselwirkt und es kontinuierlich auffrischt.

Immer wenn der Mensch, egal wo auf unserem Planeten, eine Atombombe zur Explosion bringt, werden die natürliche OR-Pulsationen stark gestört. Darüber hinaus verändert sich das atmosphärische OR drastisch in eine hocherregte (gereizte) Form von Energie, die Reich als ORANUR bezeichnet hat. So wird das ehemals „friedliche“ und gutartige OR (Abb. 1A) in das überreizte, lebensfeindliche ORANUR umgewandelt (Abb. 1B). Diese ORANUR-Kettenreaktion setzt sich im OR-Energiekontinuum weiter fort. Dieses Problem wird dadurch verschärft, daß, während die Kernenergie abgeschirmt werden kann, nichts gegen die Auswirkungen von ORANUR abgeschirmt werden kann! Wie OR selbst, durchdringt ORANUR alle Materie – Stahl, Wasser, Erde und Fleisch.

Erdtod1

Um für einen Augenblick abzuschweifen: Betrachten wir die Qualität des ORANUR, wie in Abb. 1 dargestellt, können wir das wilde und chaotische Verhalten besser verstehen, das unseren Planeten überschwemmt; vor allem unsere jüngere Generation wird buchstäblich „in den Wahnsinn getrieben“ durch eine übererregte atmosphärische Energie, die innerhalb ihrer Körper als ihre Lebensenergie selbst funktioniert! Daher stammt die wilde und chaotische „Musik“, das ungelenke Stechen und Schieben, das als „Tanzen“ durchgeht, die Zunahme von Gewalttaten, insbesondere Vergewaltigungen. Atmosphärische Reaktionen sind damit funktionell identisch: die atmosphärische Energie läuft Amok; große und weiträumige Energieentladungen (Blitze) treten auf, mit starken Winden in Orkanstärke, plötzlichen heftigen Gewittern, etc.

Der Student der Orgonomie weiß auch, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, tatsächlich eine Atombombe zu zünden, um die ORANUR-Reaktion hervorzurufen. Kernmaterial (und Abfallprodukte) werden in Metallbehältern aufbewahrt, mit Safes und mit Metallstrukturen „abgeschirmt“, die oft von organischen äußeren Strukturen aus Beton, Holz oder Erde umgeben sind – womit faktisch die ORANUR-Reaktion ausgelöst wird.

Führen wir die Sache einen Schritt weiter: Wenn ausreichend frisches OR für die Atmosphäre bzw. den Organismus zur Verfügung steht, kann die ORANUR-Reaktion „überwunden“ werden. Dies ist mit der Situation vergleichbar, in der ein Boxer wütend kämpft und es ihm dann gestattet wird, ausreichend Ruhe zu finden, um seine Kraft (Energie) wiederzuerlangen. Wenn sich der „Kampf“ jedoch zu lange hinzieht oder wenn nicht genügend OR zur Verfügung steht, kann die ORANUR-Reaktion im Tod des OR münden. Diese tote, verbrauchte, „erschöpfte“ Energie, die Reich als DOR bezeichnet hat, und die Umwandlung von ORANUR in DOR ist in Abb. 2 dargestellt.

Erdtod2

Das atmosphärische DOR, das sich um unseren Planeten herum ansammelt, fungiert funktionell betrachtet als Panzerschicht. Diese abgestandene, schädliche DOR-Panzerung in der Atmosphäre behindert die Pulsationen des kosmischen planetarischen OR weiter, würgt die orgonotischen Pulsationen ab und verhindert, daß frisches OR den Planeten erreichen und schließlich DOR sequestrieren (absondern) kann! Das atmosphärische OR kann nicht mehr die erforderlichen „Träger“ der Lebensenergie (Sauerstoff, Wasserstoff, etc.) erzeugen. Und atmosphärische Gewalt geht Hand in Hand mit der weltweiten Ver-Wüstung. Die Wolkenbildung ist stark eingeschränkt und hört dann ganz auf, wenn die Luftfeuchtigkeit erloschen ist. Die Folge ist – der letztendliche DOR-Tod unserer Mutter Erde.

EDEN BULLETIN (Vol. 6, No. 3, July 1979, S. 9)

Atomphysiker arbeiten ausschließlich mit quantifizierbaren Klicks auf dem Geigerzähler, uneingedenk der schädlichen Interaktion zwischen Kernenergie und der Lebensenergie Orgon, sowohl im lebenden Organismus als auch in der lebenserhaltenden Atmosphäre des Menschen. In der mechanistischen Wissenschaft gilt 1 + 1 = 2. In der funktionellen Wissenschaft könnte 1 + 1 = 3 oder 30 oder 3 000 sein; Quantität und Qualität sind funktionell identisch. Energetische Phänomene – und wir beziehen uns hier auf die primäre Energie, das Orgon – kann nicht nach mechanistischen Tabellen verstanden werden. Gebe einer ältere Person ein Aspirin und ihre Kopfschmerzen verschwinden, verabreiche die gleiche Dosis einer anderen Person und sie könnte umfallen, während diese Dosierung für ein neugeborenes Kind tödlich sein kann. Das gleiche gilt für radioaktive Strahlung: Bei einem Erwachsenen könnte eine „minimale Strahlendosis“ zu keinen erkennbaren Effekten führen, während die gleiche „sichere Dosis“ beim Ungeborenen oder beim Säugling dauerhafte Zellschäden hervorrufen könnte. Biophysikern zufolge absorbieren sie bis zu 10 mal mehr Radioaktivität als Erwachsene. Jedoch erklärt auch das Wort „absorbieren“ nicht, was mit dem Kind bzw. dem Erwachsenen energisch geschieht.

(…) Tornados und Hurrikane sind der Weg der Natur DOR zu sequestrieren und es zu metabolisieren. Die Reaktion des Orgons auf das schädliche radioaktive Material verursacht die Hyperaktivität der Atmosphäre und des Organismus. Sequestrierung ist das gemeinsame Funktionsprinzip, das der Bildung eines Tornados und eines Tumors zugrundeliegt! Tödliche Orgonenergie (DOR), Energie, die in ihrem Kampf mit der Kernenergie (buchstäblich) schal geworden ist, „leblos“, tot, erschöpft, ist das Ergebnis dieser energetischen Wechselwirkung – und in der Atmosphäre setzt sich diese Wechselwirkung fort.

PPCC BULLETIN (Vol. 8, No. 4, Oct. 1981, S. 10)

Für die Wüstenbildung sind Extreme des Verhaltens der Atmosphäre charakteristisch. Die zugrundeliegende Ursache für derartige Extreme ist DOR, Deadly ORgone energy (giftige Orgonenergie), das sich in allen Regionen des Globus festgesetzt hat. In einer sauberen und funkelnden atmosphärischen Umgebung bilden sich Wolken mit abgerundeten, vollen Formen, da sie immer größere Mengen atmosphärischer Energie zu sich hinziehen, bis ihre Kapazitätsgrenze für Energie und Feuchtigkeit erreicht ist, woraufhin sie ihre Energie und ihr Wasser auf den Erdboden ablassen. Die Entladung der Energie aus den Wolken führt auch dazu, daß die Atmosphäre ein energetisches Gleichgewicht erreicht. (…)

Jedoch zerstört die Bedrängung durch den atmosphärischen DOR-Panzer diese natürliche, rhythmische Abfolge, genauso wie die biophysikalische Panzerung die Fähigkeit des lebendigen Organismus zerstört, in einer einheitlichen Weise zu expandieren und sich zusammenzuziehen, werden doch sowohl der lebendige Organismus als auch die nichtlebende Atmosphäre von der gleichen in ihnen tätigen Energie bestimmt. In beiden Bereichen (dem Lebendigen und dem Nichtlebendigen) unterbindet der DOR-Panzer die Pulsation. Dies führt zu Verhaltensextremen (…)

(…) Überschwemmungen und Dürren sind antithetische Prozesse, die ein gemeinsames Funktionsprinzip haben – DOR. Vorher sanft ablaufende pulsatorische Prozesse weichen harschen Extremen, massiven Überschwemmungen, die von ausgedehnten Austrocknungsperioden gefolgt werden, da die Pulsation durch die gewaltsamen Extreme von Expansion und Kontraktion ersetzt wird – von der Überschwemmung zur Austrocknung, von ungewöhnlicher Hitze zur unjahreszeitlichen Kälte. Das krampfartige Muster des „zu viel“ oder „zu wenig“ ist ein Hauptcharakteristikum der Bildung von Wüsten, wo die Temperaturen zwischen sengendem Tageslicht und gefrierender Nacht schwanken und wo der Niederschlag, wenn überhaupt, einmal pro Jahr in Wolkenbrüchen niedergeht. Solange ein DORisiertes Gebiet nicht von DOR gereinigt wird, bringen 50, 100 oder 400 Millimeter Niederschlag auf einmal rein gar nichts. Tatsächlich verschärfen derartige Regenfälle das Problem und beschleunigen die Wüstenbildung. Da der DORisierte Boden die Feuchtigkeit nicht halten kann, wird alles von den Regenfällen überschwemmt, die Ackerkrume wird weggespült, die Ernte und der Bodenbewuchs werden zerstört und die menschlichen und tierischen Behausungen werden in Mitleidenschaft gezogen. Für die Wiederherstellung der atmosphärischen Pulsation benötigt man ein globales Programm zur DOR-Beseitigung. Dies ist unsere einzige rationale Hoffnung auf dem Planeten Erde zu überleben.

Kosmisches Licht (Teil 2)

23. März 2014

„Moches volantes“ sind „mückenartig erscheinende Wahrnehmungen im Gesichtsfeld, v.a. auf hellblauem (!) Hintergrund“ (Pschyrembel).

Die mechanistische Wissenschaft erklärt diese „fliegenden Mücken“ (Punkte und Fäden, die in unserem Blickfeld schweben), indem sie auf zumeist harmlose „Glaskörpertrübungen“ verweist. Der Mystizismus spricht von „Bewußtseinslicht“. Das „mystische Eingehen“ in die Moches volantes würde uns erlauben, über den Tod hinaus bewußt zu bleiben. (Floco Tausin hat ein ganzes Buch zum Thema verfaßt: Die Leuchtstruktur des Bewußtseins.)

Wie stets haben beide Seiten Recht: das, was vor dem bzw. im Auge schwebt sind eindeutig losgelöste Gewebeteilchen (die an die „Flocken“ erinnern, die Reich im „Experiment XX“ entdeckt hat). Andererseits sind „Lichtempfindungen“, die nicht dingfest zu machen sind, unmittelbarer Ausdruck der „kosmischen Energie“, dem Orgon. „An diesen subjektiven Organempfindungen setzt jede Art von Mystizismus an, sei es nun die Yogaversenkung, sei es das faschistische ‚Blutwallen’, sei es das Reagieren eines spiritistischen Mediums oder das ekstatische Gotterlebnis eines Derwisches“ (Der Krebs, Fischer TB, S. 116).

In seiner Traumdeutung (Fischer TB, 1961, S. 36f) zitiert Freud Wilhelm Wundt (1880), den Begründer der Psychologie, hinsichtlich der Rolle der inneren „subjektiven“ Sinneserregung bei der Entstehung der „Traumillusionen“. Was uns im wachen Zustande beispielsweise als „Lichtchaos des dunklen Gesichtsfeldes“ bekannt sei, werde im Traum so transformiert, daß wir alle möglichen Tiere, Pflanzen und Objekte sehen. Wundt fährt fort: „Hier hat der Lichtstaub des dunklen Gesichtsfeldes phantastische Gestalt angenommen, und die zahlreichen Lichtpunkte, aus denen derselbe besteht, werden von dem Traum in ebenso vielen Einzelbildern verkörpert, die wegen der Beweglichkeit des Lichtchaos als bewegte Gegenstände angeschaut werden.“

Auch führt Freud (S. 38) einen englischen Traumforscher an, der sich mit der Beziehung zwischen den Netzhautempfindungen bei „hypnagogischen Halluzinationen“ im Halbschlaf zu den Traumbildern beschäftigt hat. Er konnte eine innige Beziehung zwischen den „leuchtenden Punkten und Linien des Eigenlichts der Netzhaut“ und dem Traum feststellen. Die Lichterscheinungen boten das „Schema“ für die Traumgestalten. „Der wechselvolle, unendlich abänderungsfähige Charakter der Eigenlichterregung entspricht genau der unruhigen Bilderflucht, die unsere Träume uns vorführen.“

moches

Biogenese und Krebsschrumpfungs-Biopathie (Teil 1)

29. August 2013

In seiner Schrift The Orgone Energy Accumulator von 1951 hält sich Reich unter dem Motto „Keine Propaganda ist die beste Propaganda!“ zugute, daß sich die Nachricht von der Entdeckung der kosmischen Orgonenergie zwar langsam, aber organisch verbreitet habe und deshalb nicht nach einem kometenhaften Erfolg genauso schnell aus der Öffentlichkeit verschwinden werde.

Reich hatte die Orgonenergie zwischen 1936 und 1939 in Norwegen im Rahmen seiner „sexualökonomischen Lebensforschung“, die sich insbesondere mit Biogenese und Krebs auseinandersetzte, entdeckt und die Entdeckung 1940 in Maine abgeschlossen, als er feststellte, daß er nicht nur eine isolierte „Lebensstrahlung“, sondern eine atmosphärische Energie vor sich hatte. Bereits damals ging das auf eine sich über 20 Jahre erstreckende verwickelte Forschung zurück, die durch die Stichworte „Triebökonomie“, „Funktion des Orgasmus“, „Orgasmusformel“ (Spannung – Ladung – Entladung – Entspannung) umrissen werden kann.

Am 17. Mai 1936 notierte sich Reich in seinem Tagebuch, daß er die „Vorstufen des Lebens“ in Erde entdeckt habe. Und am 15. Juni 1936: „Die bewegten Gebilde haben nichts mit ‚Keimen‘ oder Ähnlichem zu tun, sondern sind lebend werdendes Anorganisches.“ Das war „Präparat 1“: quellende Erde bei Zimmertemperatur. Es folgten Präparat 2 (Kohle), 3 (Ruß), 4, 5 und schließlich erweist sich Anfang 1937 Präparat 6 als „kultivierbar“: der Beweis, daß diese Gebilde, die Reich als „Bione“ bezeichnet Vorformen des Lebens sind. Die Bione hatte er bereits vor dem Mai 1936 beobachtet, als er mit seinem neuen Mikroskop herumspielte und verschiedene Experimente machte, die durch die oben genannte „Spannungs-Ladungs-Formel“ inspiriert waren, insbesondere die Beobachtung der Formation von Amöben in Grasaufgüssen. Die eigentliche Entdeckung der Bione, die unmittelbar zur Entdeckung des Orgons und zur Entwicklung des Orgonenergie-Akkumulators führen sollte, sind durch die genannten Präparate gekennzeichnet.

Gegen den naheliegenden Einwand, daß er durch das Quellen von Materie nur Keime und Sporen zum Leben erweckt hatte, unternahm er einen denkbar drastischen Schritt: er brachte die Materie, etwa Kohle, bis zur Weißglut und gab dieses weißglühende Material unmittelbar in zuvor autoklavierte, also absolut sterile, Nährlösungen ein. Das Ergebnis war eine sogar noch bessere Produktion von Bionen und dies unmittelbar nach Herstellung des Präparats, d.h. ohne jede „Reifungsphase“. 1939 machte er das gleiche mit Seesand und entdeckte auf diese Weise die „SAPA-Bione“, die eine extrem starke Strahlung hatten, die nicht nur unter dem Mikroskop als „Strahlenkranz“ sichtbar war, sondern auch nach außen strahlte, d.h. Isoliermaterial elektrostatisch auflud, Eisen magnetisierte und menschliche Haut bräunte. Reich versuchte diese Strahlung zu isolieren, indem er die Präparate in einen Metallkasten stellte und diesen mit Dämmplatten weiter abschottete: der Orgonenergie-Akkumulator war erfunden, denn diese Konstruktion, die sich durch seine Versuche am Elektroskop angeboten hatte, in der metallische und organische Materialien sich unterschiedlich verhielten, funktionierte auch ohne SAPA-Präparate, d.h. die Strahlung trat auch ohne diese auf.

Wir befinden uns im April 1940. Offensichtlich wurde die Orgonenergie akkumuliert, da das äußere organische Material (die Dämmplatten) die Orgonenergie anzieht und festhält, während das Metall das Orgon ins Innere weiterleitet, weil es diese Energie zwar auch anzieht, aber sofort wieder abstößt. Auf diese Weise entsteht ein Gradient von außen nach innen, ähnlich wie bei einer Membran in einem Organismus. Wie das vor sich geht, hatte Friedrich Kraus untersucht. Eine Forschung, die Reich insbesondere zu seinen „bioelektrischen Experimenten“ Mitte der 1930er Jahre inspiriert hatte.

Reich glaubte, mit der Entdeckung der Bione das Problem der „Biogenese“ (und damit gleichzeitig auch das Krebsproblem) gelöst zu haben.

Unter extrem hoher Vergrößerung, die zwar zu keiner größeren Auflösung führte, aber auch sehr kleine Bewegungen sichtbar machte, konnte Reich beobachten, daß die Bione pulsieren. Die Bione reagieren auf biologische Färbung, teilen sich wie Zellen und die Bione sind kultivierbar. Interessanterweise trifft das jedoch nur auf jene zu, die in einem elektrischen Feld wandern. Manche Bione, wie die aus Muttererde und aus Gras, organisierten sich spontan zu vollwertigen Protisten (Reich: „Functionalism in the Realm of the Bions“, Orgonomic Functionalism, 4, Summer 1992, S. 7-15).

Reich kam dazu seine Beobachtungen aus den Grasaufgüssen auf das Geschehen der Krebspathologie zu übertragen, weil Krebszellen einen ähnlichen Ursprung zu haben scheinen: aus einem Zellgefüge, in der jede Zelle ihre Aufgabe hat, geht durch Zerfall eine Ansammlung amorpher, freibeweglicher Amöben bzw. „Krebszellen“ hervor. Krebs interpretierte er in diesem Sinne als buchstäbliches Verfaulen bei lebendigem Leibe: „Die allgemeine Folge der biopathischen Schrumpfung ist Gewebs- und Blutfäulnis. Die Krebsgeschwulstwucherung ist nur eines ihrer Symptome“ (Der Krebs, Fischer TB, S. 206).

Reich vergleicht dies mit den Vorgängen in einem klaren Bach, der aufgestaut wird und sich in einen stinkenden Tümpel verwandelt (ebd., S. 221). Der „Krebsprozeß gleicht (…) dem protozoalen Leben in einem Tümpel, in dem es keine Bewegung von Wasser mehr, dagegen zahlreiche Protozoen gibt“ (ebd., S. 224f). Beim Krebspatienten verwandeln sich „einzelne Gewebe (…) in Einzeller-Organismen verschiedener Größe und Form. Ginge dieser Prozeß ohne frühen Tod weiter, dann würde sich der betreffende Mensch (…) vollständig in Protozoen verwandeln“ (ebd., S. 234f).

Der Vielzeller hört zu funktionieren auf und der Einzeller gedeiht, wie in einem stehenden Wassertümpel, wo es keinen Energie- noch Stoffwechsel mehr gibt. Das Lebendige sinkt zurück und funktioniert auf der niedrigsten biologischen Stufe. Denn wo ein Vielzellorganismus nicht mehr leben kann, kann noch immer ein Einzeller und sicher ein Bion funktionieren. (ebd., S. 242)

Entsprechend sind die Amöben und anderen Protozoen in Grasaufgüssen nichts anderes als die „Krebszellen“ des Grases (ebd., S. 249). (Siehe auch die besonders klare Darstellung in Chester M. Raphael/Helen E. MacDonald: „Orgonomic Diagnosis of Cancer Biopathie: I. Introduction“, Orgone Energy Bulletin, 4(2) April 1952, S. 66-77.)

Eine weitere Parallele ist, daß Aufgüsse aus frischem jungen Frühlingsgras kaum Protozoen ergeben, während „schrumpfungsbiopathisches“ herbstliches Gras reichlich Protozoen liefert (Der Krebs, S. 250). Reich spricht im Zusammenhang mit den besagten „Tümpeln“ auch von den Ödemen bei Krebskranken, in denen sich aus der Flüssigkeit heraus Krebszellen bilden (Reich: „Experimenmtal Biogenesis: ‚Cancer Cells‘ in Experiment XX“, Orgone Energy Bulletin, 3(1), January 1951, S. 1-3).

Die Art der Krebszellen hängt von der Schwere der Krebserkrankung, d.h. vom Ausmaß der Gentalstörung ab. Bleiben die orgastischen Konvulsionen des Gesamtorganismus aus, verlagert sich die orgastische Entladung auf den Zellkern. Schließlich zerfällt der Kern vollständig in stark strahlende Bione. Ein Prozeß, der auf das Plasma und von dort auf andere Zellen übergreift. Dies erklärt die „Chromophilie“ von Krebsgewebe (Der Krebs, S. 241f). Aus dieser amorphen Bionmasse organisieren sich dann die autonomen protozoalen Krebszellen. Je kranker der Patient ist, desto primitivere Krebszellen reorganisieren sich aus der Bionmasse: das kann von Krebszellen gehen, die fast bis an das Niveau der zerfallenen Mutterzellen wieder reorganisiert werden, bis zu vollkommen anaplastischen Krebszellen, die den besagten Protozoen entsprechen.

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The Journal of Orgonomy (Vol. 13, No. 2, November 1979)

5. Januar 2012

Reich kam zu einem mathematischen Ausdruck für die massefreie, spontan pulsierende Orgonenergie durch die Beobachtung orgonotischer Funktionen im Organismus und in der Atmosphäre, die er direkt in eine abstrakte mathematische Sprache übertrug.

1935 hatte er bei seinen „bioelektrischen“ Untersuchungen auf dem Oszillographen beobachtet, daß die sich wellenartig fortpflanzende organismische Orgonenergie von Pulsen überlagert wurde.

Anfang der 1940er Jahre konnte Reich entsprechendes bei der Bewegung der Orgonenergie in der Atmosphäre beobachten, wo es ebenfalls den Unterschiede zwischen Pulsen p und Wellen W gab:

Der Unterschied zwischen diesen beiden Funktionen der Orgonenergie wird noch deutlicher, wenn wir betrachten, wie individuelle Orgonenergie-Einheiten aus dem Orgonenergie-Substrat hervorgehen, anwachsen, den Erstrahlungspunkt erreichen, „sich entladen“ und im Substrat (S) wieder auflösen.

Als Reich im Orgonenergie-Raum (im Prinzip ein sehr großer Orgonenergie-Akkumulator) die Bewegung einzelner dieser Orgonenergie-Einheiten verfolgen konnte, zeigte sich eine charakteristische „Kreiselwelle“, in der die Wellen W und die Pulse p synchron verlaufen. Der größten Kontraktion der pulsierenden Energie entsprechen die Schleifen der Kreiselwelle, die mit den Pulsen identisch sind.

Oben betrachtet man die Flugbahn der Lichtpünktchen im Orgonraum von der Seite, unten kommen sie von vorn und man sieht, wie sie sich abwechselnd feldartig vergrößern (Expansion) und teilchenartig verkleinern (Kontraktion).

In der typischen Form, mit der sich die Orgonenergie fortpflanzt, ist folglich sowohl die Transversal- als auch die Longitudinalwelle verwirklicht. Neben der Welle W ist die einzige andere Möglichkeit, mit der Energie übermittelt werden kann, die Korpuskularstrahlung, die bei der Kreiselwelle durch die Pulsfunktion p ebenfalls verwirklicht ist: Energie sind Impulse, die sich bewegen.

Trotzdem bleibt die Gleichung E = p × W nur schwer nachvollziehbar. Warum sollte Energie E sich aus Pulsen p und Wellen W zusammensetzen? Zunächst einmal sind Impulse sich bewegende Masseteilchen p = m × v (v = l/t steht für Geschwindigkeit). Man nehme etwa einen Stein der inerten Masse m und bewege ihn mit der Geschwindigkeit v. Was ein „Impuls“ ist, sieht man wenn ein Fenster die Flugbahn des Steines kreuzt. Energie E sind sich bewegende Impulse: E = p × v.

Was „sich bewegende Impulse“ sind, kann man sich vielleicht anhand einer Gleichung, die Courtney F. Baker in „Spinning Wave (Part II)“ abgeleitet hat, vorstellen. Demnach haben die Ladung Q und der Impuls p die gleiche orgonometrische Dimension: Q = p = l2/t. Unter sich bewegenden Ladungen E = Q × v kann man sich sehr wohl etwas vorstellen!