Posts Tagged ‘Antifa’

Politik ist eine Sexualkrankheit

10. November 2017

Wie Elsworth F. Baker in seinem Buch Der Mensch in der Falle ausgeführt hat, gibt es prinzipiell zwei soziopolitische Charaktertypen: den Konservativen und den Liberalen (gemeint ist der Linke). Wie alle Charaktere (außer natürlich dem genitalen Charakter) gehen sie auf Sexualabwehr zurück.

Das sieht man daran, daß der Konservative ganz offen gegen den Sexus gerichtet ist. Sein Gegner wird letztendlich immer als „sexuelles Schwein“ diskreditiert, als „Unter(leibs)mensch“. Reich hat das im einzelnen in Die Massenpsychologie des Faschismus ausgeführt.

Beim Linken ist das komplizierter, weil er keine einfache „muskuläre Abwehr“ hat, wie der Konservative, sondern eine hochkomplexe „intellektuelle Abwehr“. Er wirft dem politischen Gegner vor nicht intellektuell genug zu sein, dumm zu sein, will sagen, nicht ausschließlich im Gehirn zu leben, also dem „Ort“, der in jeder Hinsicht am weitesten vom Genital entfernt ist. Sein Gegner, der „Rechte“, der „Nazi“, ist jemand, der NICHT DENKT UND NICHTS WEISS. Die Sexualverneinung des Linken ist also weitaus komplizierter und weitaus schwerer zu durchschauen als die des Rechten.

Alle Politik ist nichts anderes, nichts anderes, als der Streit zwischen diesen beiden Arten der Sexualabwehr.

Aufkleber, wie der folgende, werden einfach hingenommen und niemand, wirklich niemand, durchschaut dieses Spiel, dessen Mechanismen Reich bereits 1933 in Die Massenpsychologie des Faschismus offengelegt hat:

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Die Weltgeschichte der soziopolitischen Orgonomie

19. Oktober 2017

Die Weltgeschichte ist die Entwicklung vom ungepanzerten Kern zur Fassade des Panzers, die sich in Gestalt des Kommunisten vollständig vom Kern gelöst hat und alles tut, um eben diesen zu vernichten – das Leben selbst zu vernichten. Man betrachte sich die Antifa, den Gender-Wahnsinn oder den mörderischen Anti-Trump-Wahn.

In der gepanzerten Gesellschaft ist der Kern nicht gesellschaftlich repräsentiert, sondern nur der Mystizismus (verzerrter Kernkontakt) und der Mechanismus (die Fassade). Der Mystizismus wird von der Kirche, in China durch den Buddhismus und Taoismus vertreten, der Mechanismus durch den Staat, in China durch den Konfuzianismus. Und so entsprechend in allen Kulturen. In Tibet findet man diese Spaltung etwa zwischen dem Panchen Lama („Buddha“) und dem Dalai Lama („Bodhisattwa“) oder quasi „katholischen“ Rotmützen und quasi „protestantischen“ Gelbmützen. In Indien zwischen den Brahmanen und der Kriegerkaste. Bei den Indianern und Indios, Negern und den Bewohnern der Pazifikinseln war es der Konflikt zwischen den Schamanen, die kaum lebensfähige Traumtänzer waren, und den pragmatischen Kriegshäuptlingen, letztendlich der zwischen Magie und Wissenschaft.

In der Antike war es der Gegensatz zwischen den diversen Mysterienkulten und dem rationalen Denken, zum Schluß der zwischen dem Christentum und den Philosophen. Später war es in der islamischen Welt der Kampf zwischen einem alles erstickenden voodoo-artigen Aberglauben, der bis heute den volks-islamischen Alltag in einer Weise überschattet, die sich der aufgeklärte Deutsche nicht im entferntesten ausmalen kann, und dem islamischen Fundamentalismus, der pseudo-rationalistisch das „Gesetz“ durchsetzen will. Zuvor kämpfte in Gestalt von Paulus das Christentum gegen ein immer mehr verrohendes, sich ganz der mittleren Schicht hingebendes Rom. In der Westkirche kam es dann in Gestalt der Scholastik zu einer „Verwissenschaftlichung“ der Theologie, d.h. die Philosophen traten erneut in Erscheinung. Diese haben sich dann immer mehr emanzipiert („Aufklärung“), bis es (etwa bei den Jakobinern) zur Formierung des kommunistischen Charakters kam. Die Fassade versuchte nicht mehr die sekundären Triebe einzudämmen, sondern tat nur noch so, um dergestalt die sekundäre Schicht umso effektiver durchzusetzen und den bioenergetischen Kern endgültig zu vernichten.

Seit dieser Zeit kommt es nicht nur zu sporadischen Ausbrüchen der Emotionellen Pest (sekundäre Schicht), sondern die Emotionelle Pest ist organisiert und hat nur das eine Ziel, die Gesellschaft zu zerstören. Heute beherrscht sie den gesamten öffentlichen Diskurs. 100 000 000 Menschen haben die Linken bereits ermordet und sie sind dabei wirklich jede einzelne Seele auf diesem Planten in die Hölle zu stürzen. Man schaue nach Hollywood und allgemein zur Unterhaltungsindustrie und dem infernalischen Dreck, mit dem Kinder und Jugendliche in den Bildungsinstitutionen indoktriniert werden! Man schaue sich den Abfall und Schrott an, der heutzutage als „Kunst“ vor unsere Füße geschissen wird!

hass015t - Kopie

Der häßliche Linke

23. September 2017

Es ist wirklich auffällig. wie teilweise geradezu abstoßend häßlich linksgestrickte Menschen sind. Grüne Politiker*Innen sehen durchweg aus wie… Ähhmmm… Das versiffte Gesindel, das unter der Bezeichnung „Antifa“ sein faschistisches Unwesen treibt, erinnert mich stets an… Ähhmmm… Kurioserweise ist es auch so, daß wenn Konservative nach links driften, sie diese porentiefe Linkshäßlichkeit befällt als sei es die Beulenpest. Gestern war deine Tochter noch ein properes Mädel, kaum wurde sie von der linken Pest infiziert, sieht sie aus wie eine suizidale Heroinnutte. Man muß unwillkürlich an Besessenheit denken. Aus Menschen werden Brechreiz provozierende Dämonen.

Dieses Phänomen hat verschiedene Achsen. Zunächst einmal scheint das Lebendige durch die Mechanik verdrängt zu werden. Bestimmte nur die mechanische Genetik das Leben, würden die Lebewesen aussehen wie die Roboter in unseren Fabriken: mißgestaltete Monster. Die Orgonenergie sorgt für die radiale, segmentäre und bilaterale Harmonie, d.h. letztendlich für die Ästhetik. Die „mechanische Häßlichkeit“ des Linken entspricht dem diabolischen „Nein“, das er Gott (dem kosmischen Orgon) entgegen schleudert. Er identifiziert sich mit dem Mißerfolg, der Häßlichkeit, dem Verfall und tut alles, um alles Erfolgreiche, Schöne und Fruchtbare zu vernichten. Von nichts anderem redet er und nichts anderes stellt seine entartete „Kultur“ zur Schau. Linke sind DOR-Wesen: so riechen sie, so sehen sie aus, so empfinden sie sich und so denken sie auch über sich selbst. Ganz offen, explizit, identifizieren sie sich mit dem subversiven Rebellen Luzifer und dem niederträchtigen Ankläger Satan.

Alles, wirklich alles an ihnen signalisiert und verkörpert Prägenitalität und Perversion. Ihre Ideologie propagiert das ganz offen von Herbert Marcuse bis zur Geschlechtergleichschaltung („Gendermainstreaming“). Alles an ihnen ist ein Protest gegen die und eine Ablehnung der Biologie. Die natürliche Auslese wird abgelehnt und damit das Leben selbst. Sie hassen alles Eigene, sind Selbsthasser und Verräter. Ihr letztes Ziel ist die Selbstvernichtung. Ihre Utopie ist der Wärmetod des Universums. Auf der Zeitachse verfluchen sie die Ahnen („Bomber-Harris do it again!“) und auf der Funktionsachse verfluchen sie den bioenergetischen Kern (sie hassen das Lebendige in ihrem Inneren). Wer dieses stinkende Drecksgeschmeiß, etwa Anhänger der Partei der Kinderficker und andere derartige Kreaturen der Kloake, in seiner Umgebung duldet, ist nicht mehr zu retten! Abartiges Gesindel!

Das Skandalon Reich, Baker, Konia

11. Mai 2017

Linke, die ja so viel auf ihre ökonomischen und gesellschaftlichen Analysen geben, haben seit Marx, Lenin und Stalin tatsächlich immer nur eins getan: Rufmord oder wie es so viel vielsagender im Englischen heißt „character assassination“ – Charaktermord. Das sieht man an Trump und sah man an Kohl („Birne“). Linke sind generell immer persönlich geworden, wollten „Charaktermasken“ herunterreißen, insbesondere die sexuellen Verfehlungen von konservativen Politikern, die für „Werte und Familie“ eintraten. Jedwede Hemmung verlieren sie, wenn es um vermeintliche „Nazis“ geht. Sie schütten ganze Ozeane voller Jauche über dir aus, nur eins wird niemals kommen: ein vernünftiges Argument. Ich kann in diesem Zusammenhang nur immer wieder an die Sarrazin-Diskussion vor wenigen Jahren erinnern!

Man kann sich gar nicht ausmalen, was für eine Provokation Reich darstellte, als er damit anfing, die Linke charakteranalytisch zu betrachten. Auch ist der Haß von „Reichianern“ auf Elsworth F. Baker und Charles Konia so maßlos, weil beide diese Herangehensweise noch weiter verschärft haben. Und dabei geht es ja nicht um Rufmord und Niedertracht, worin etwa die Pestratte Karl Marx ein Meister war, sondern ganz im Gegenteil um wirkliche Charakteranalyse. Linken ins Gesicht zu sagen, daß sie ganz und gar nicht so heilig sind, wie sie immer tun, und daß der ganze Mummenschanz ums „Soziale“, um „Gleichberechtigung“ und „Gerechtigkeit“ nichts weiter ist als Ausdruck ihrer persönlichen Neurose, mit der sie andere behelligen – das treibt sie in die Raserei. Sie sind schlichtweg nicht daran gewöhnt, persönlich infrage gestellt zu werden, während Konservative dem nonstop ausgesetzt sind.

Neurose Antifaschismus

9. Mai 2017

Hitler ist nicht wegen seiner ekelerregenden Judenhetze, dem lächerlichen völkischen Okkultismus oder gar wegen des sozialistischen Anstrichs seiner Bewegung an die Macht gekommen, sondern weil er die einzig glaubhafte Alternative zu einem „Sowjetdeutschland“ war. Er hat dem roten Spuk in Deutschland das Rückgrat gebrochen. Mit seinem Präventivschlag gegen die zum Angriff massierten Sowjettruppen 1941 hat er Europa vor einer unmittelbar bevorstehenden Ausbreitung des Sowjetreichs an die Atlantikküste bewahrt. Es kann keinerlei Zweifel geben, daß Stalin Polen, Deutschland, die Beneluxländer und Frankreich wie nichts überrannt hätte. Er hatte damals die größte Armee der Welt und die einzige, die ausschließlich für den Angriff ausgerüstet und gedrillt war.

Antifaschismus schön und gut. Das Wüten der Einsatzkommandos, Auschwitz, der Holocaust in seiner Gesamtheit war schlimmer, als man es sich ausmalen kann. Und mich persönlich widert das nationalsozialistische Regime auch schon ohne jedes Verbrechen an. Aber aus dem Antifaschismus eine Religion zu machen und beispielsweise nicht anzuerkennen, daß die Wehrmacht die beste Armee war, die es je gegeben hat, ganz zu schweigen von der Waffen-SS, ist kindisch. Etwa so kindisch wie die Empörung, wenn man sagt, Hitler sei sehr intelligent gewesen und als Maler nicht gar so schlecht, wie immer behauptet wird.

Das Verhängnis ist, daß man vermeint, daß Heil liege in einer verabsolutierten Antihaltung. Statt die Bundeswehr in ihrer Kernaufgabe (außer Gefecht setzen von gegnerischen Kombattanten!) an einer großartigen Tradition auszurichten, wird das Gegenteil getan. Statt sich der roten Pest (heute der grünen Pest des Islam) mit kompromißloser Härte entgegenzustemmen, unterwirft man sich mit einer verblüffenden Vehemenz, so als wäre es in irgendeiner Weise gut und richtig, unschuldige Menschen dem großen Schlachten a la ISIS anheimzugeben.

Der gesamte heutige „Antifaschismus“ ist ein schlechter Witz, da er genau das bewerkstelligt, wogegen er angeblich ankämpft, nämlich den Triumph des Bösen. Was sollte an der Islamisierung Europas „antifaschistisch“ sein? Dieser „Antifaschismus“ ist neurotisch. Neurose ist, wenn man auf alles auf die gleiche Weise reagiert, kein Differentiationsvermögen besitzt.

Warum Linke nichts in der Orgonomie verloren haben

12. Juni 2016

Zunächst ein Wort über das „Deutschland über alles in der Welt“ dieses Blogs: In der Orgonomie geht es um die Verteidigung und Durchsetzung des Eigenen (des bioenergetischen Kerns) gegen selbstzerstörerische Fremdbestimmung (die Panzerung). Ich gehe über alles, meine Familie geht über alles, Deutschland geht über alles in der Welt. Den anderen ist das gleiche jeweils unbenommen!

Aber hat nicht Reich, der doch so stolz darauf war ein „Bastard“ zu sein (tatsächlich war er reinrassiger Jude!), stets für Internationalismus und vor allem gegen den Rassismus gestritten? Hebt nicht Reich zufolge das „einheitliche Protoplasma“ in seiner Bedeutung alle nationalen und „rassischen“ Unterschiede gänzlich auf?

Betrachten wir das ganze funktionell:

rassismus

Autoritäre Faschisten, wie der neuerlich in dieser Hinsicht häufig zitierte Muhammad Ali, sehen mit pseudobiologischen Argumenten nur den Gegensatz, nicht das gemeinsame Funktionsprinzip und wenn, dann allenfalls als mystisches Abstraktum, aber nie konkret. Wenn es konkret wird, dann ist es „Rassenschande“, die angeblich „gegen die Natur“ ist. Der heutige anti-autoritäre „Antifaschist“ sieht nur das gemeinsame Funktionsprinzip. Offensichtliche Unterschiede werden auf die fadenscheinigste, manchmal geradezu schwachsinnigste Art und Weise vom Tisch gewischt und ebenfalls pseudobiologisch begründet („Es gibt keine Rassen!“). Zur Illustration hier und hier Gespräche zwischen einem „Neonazi“ und einem Multikulti.

Was Reich gesagt hat, gilt für die alte autoritäre Gesellschaft, wie sie heute noch in der durch und durch rassistisch-nationalistischen Türkei vorherrscht oder beispielsweise im „Land der Arier“ (dem Iran), in der anti-autoritären Gesellschaft des Westens ist es aber vollständig unangebracht. Entsprechend rasten die Umvolker der Elite in Politik, Wirtschaft und Medien (ich sage nur „Bertelsmann-Stiftung“) förmlich aus, wenn man von Deutschland (!) als Land der Deutschen spricht und sich dagegen wehrt, daß alle Rassen „beautiful“ sind, nur nicht die weiße. Priese ich die abessinische Nation und die abessinischen Negervölker so, wie ich es beim Deutschtum mache, postete ich abessinische Kriegstänze statt Deutscher Marschmusik, wäre für das komplett verpeilte linke Gesocks alles in Ordnung! Doch so bin ich ein deutschtümelnder Nazi…

Aus diesen Gründen hat das enthirnte linke Geschmeiß nichts, aber auch rein gar nichts in der Orgonomie verloren. Sie unterliegen dem (charakter-) strukturellen Zwang ihre eigene Gruppe zu zerstören. Das zeigt sich bereits anhand ihrer bloßen Existenz. Es sind fast durchweg Leute aus reichem Hause, Privilegierte, Studenten, Menschen aus traumhaft wohlhabenden Ländern, – die für „Umverteilung“ eintreten, also für die Zerstörung ihrer eigenen Gruppe, letztendlich der eigenen Familie, d.h. ihres Vaters. Ich für meinen Teil möchte solche Leute nicht in „meiner Gruppe“ haben. Sie sind die geborenen Verräter. Man schaue sich etwa dieses metrosexuelle Etwas an, das im modischen Che Guevara-Hemd und mit todschickem Palituch als amerikanischer Jude nicht nur für die Aufgabe der israelischen „Besatzung“ (sprich die Aufgabe urjüdischen Landes, das von arabischer Besatzung befreit wurde) plädiert, sondern auch für die Rückkehr der palästinensischen „Flüchtlinge“ nach Israel, d.h. für die Zerstörung Israels und für einen zweiten Holocaust:

Wäre diese Type Deutscher, würde er, a la Claudia Roth, davon träumen, daß Deutschland in einem Fahnenmehr von roten Türkenflaggen ertrinkt.

Würde man solche Leute nicht immer wieder durch gezielte Provokationen in die Flucht treiben, hätten sie die Orgonomie bereits restlos okkupiert und wenig später endgültig zerstört. Dabei geht es nicht um persönliche Sympathien oder die Wertschätzung irgendwelcher Expertise (die meisten dieser Leute sind durchaus sympathisch und könnten einiges an Fachwissen beitragen), sondern schlicht um den Kampf ums Überleben.

Man schaue sich an, was die Linken, die seit den 1960er Jahren Deutschland und ganz Westeuropa dominieren, angerichtet haben! Ihr Multikulturalismus und ihr anhaltender „Kampf gegen Rechts“ haben dazu geführt, daß europäische Kinder im Vorschulalter in immer größeren Landesteilen bereits jetzt in der Minderheit sind – innerhalb von 30 Jahren haben sie 2000 Jahre europäischer Geschichte der Auslöschung preisgegeben. Und sie machen sich deswegen vor Euphorie naß, siehe Claudia Roth.

Solche Leute können Opfer einer Vergewaltigung durch Flüchtilanten werden und…

Karsten Nordal Hauken steckt in einem tiefen, persönlichen Dilemma: Der Norweger, der sich selbst als Antirassist und Feminist bezeichnet, wurde vor rund fünf Jahren von einem somalischen Flüchtling vergewaltigt. Der Täter wurde damals gefaßt und ein Gericht verurteilte ihn zu einer viereinhalb Jahre langen Haftstrafe. Als die Behörden Hauken kürzlich mitteilten, daß der Somalier nach Absitzen der Strafe aus Norwegen ausgewiesen werde, überfiel das Opfer ein schlechtes Gewissen.

Ich erspare mir Beispiele im Bereich der Orgonomie, etwa das Reich-Schlachtfest, das zum Hundersten Geburtstag Reichs in den „Beiheften“ zur Veröffentlichung der Späten Schriften Reichs veranstaltet wurde oder wie linke Reichianer mit ihrer „Spiritualität“ alles plattwalzen. Auch wenn sie das Gegenteil von sich behaupten: sie tun alles, um die Orgonomie zu zerstören und jedes aufkeimende Interesse an Reich zu ersticken. Das ist ihnen größtenteils gar nicht selbst bewußt, weil es, wie gesagt, ein struktureller Zwang ist, dem sie unterliegen. Es hat noch nicht einmal spezifisch etwas mit der Orgonomie zu tun, denn sie zerstören wirklich alles, womit sie sich „identifizieren“ (bzw. eben nicht identifizieren). Linke sind regelrechte Todesengel.

Woher kommt dieser „Todestrieb“? („Todestrieb“ ist der passende Ausdruck. Man schaue sich nochmal das obige Video an!) Jede, wirklich jede, Neurose beruht letztendlich auf dem Versuch mit der genitalen Versagung („Ödipus-Komplex“) umzugehen. Frei nach Elsworth Baker und Charles Konia gibt es dementsprechend drei Typen von Linken:

  1. den Linksliberalen = genitale Rache, die vom Intellekt zurückgehalten wird: er ist „verkopft“, „oberflächlich“, mechanistisch und hat kaum Zugang zu energetischen Prozessen (was jeweils auch für die beiden weiteren Typen gilt).
  2. den Sozialisten = genitale Rache, die von der „sozialistischen Sehnsucht“ verdeckt wird: er ist antiautoritär, gleichzeitig aber unfähig unabhängig zu funktionieren – die typische widersprüchliche Struktur des Faschisten (was auch auf den folgenden Typen zutrifft).
  3. den Kommunisten = genitale Rache, die durch den Intellekt zum Ausdruck kommt: bei ihm dreht sich alles um Subversion und darum andere zu kontrollieren.

Die genitale Rache richtet sich gegen den Vater. Beim Linken drückt sie sich in einer alles umfassenden Rebellion gegen „das Überkommene“, gegen Gott, sogar gegen die Natur selbst aus. Beispielsweise bestreiten solche Leute vehement, daß gesellschaftliche Prozesse von der Charakterstruktur der Gesellschaftsglieder bestimmt werden. Sie sind prinzipiell unfähig das zu erfassen! Für sie sind es stattdessen stets irgendwelche oberflächlichen „gesellschaftspolitische“ Faktoren, die unser Geschick bestimmen. Letztendlich läuft es immer auf finstere Machinationen von Seiten „der Mächtigen“ hinaus = des Vaters. Dieser ödipale Schwachsinn wird dann als „Gesellschaftswissenschaft“ verkauft.

Die Genitalität wird entweder instrumentalisiert, um gegen die Autoritäten anzukämpfen oder sie verwandelt sich in vage Konzepte, etwa von „freier Pulsation“. Da sie vom bioenergetischen Kern abgespalten sind, leugnen sie die kosmische Orgonenergie entweder ganz oder sie verflüchtigt sich bei ihnen zu einem „spirituellen Agens“. Aus dem funktionellen Denken Reichs wird entweder eine Neuauflage des Dialektischen Materialismus oder postmodernes Geschwafel. Kein Gedanke kann vernünftig zuende gedacht werden, weil alles ständig hinterfragt und „dekonstruiert“ wird. Charakteristischerweise wird letztendlich auch der Person Reich (der Vaterfigur) nur mehr Verachtung entgegengebracht.

Der erste Typ (der Linksliberale) ist zwar kein pestilenter Charakter (Emotionelle Pest) im eigentlichen Sinne, aber wegen seiner emotionalen Oberflächlichkeit und seinem Hang zum Mechanismus ist er für die Orgonomie kaum geeignet. Reichs Biograph Myron Sharaf, ein grundanständiger Mensch, war so jemand. Die beiden anderen Charaktertypen sind demhingegen pestilente Charaktere, die in keinerlei Bereich eine Existenzberechtigung haben. Dabei tritt der Sozialist immerhin offen und unverblümt für seine „Ideale“ ein (die letztendlich auf Diebstahl hinauslaufen – „Umverteilung“), während der pseudo-liberale Kommunist (der modern liberal character) seine wahren Ziele verbirgt. Wenn man denn überhaupt von „Zielen“ sprechen kann, denn letztendlich geht es ihm um Subversion um der Subversion willen. Er tut so, als stünde dahinter ein Plan, der zum humanistischen Paradies auf Erden führt, tatsächlich geht es aber nur um Zerstörung.

Die Sozialisten findet man im Lager der meisten sogenannten „Reichianer“, die die Orgonomie dem Zeitgeist anpassen wollen (beispielsweise darf Homosexualität nicht mehr zu den Perversionen gezählt werden), d.h. sie wollen sie sozusagen „sozialisieren“. Zu den subversiven Modjus gehören Leute wie der jugoslawische Regisseur Dušan Makavejev mit seinem Film WR – Die Mysterien des Organismus oder neuerdings Christopher Turner. Typischerweise Journalisten, die sich mit Lügen und falschen Versprechungen in das Vertrauen von Vertretern der Orgonomie einschleichen, um ihr Verletzungen zuzufügen, unter der sie jahrzehntelang zu leiden hat. Es sind sozusagen die Kinder und Kindeskinder von Mildred Brady! Charakteristischerweise werden sie von den linken Reichianern verteidigt, teilweise sogar unterstützt und gefördert, selbst nachdem ihre Taten offen zutage getreten sind.

Es ist bei der Stalinistin Mildred Brady (1947), dem Kommunisten Dušan Makavejev (1971) und Christopher Turner (2011) immer die gleiche zerstörerische subversive Propaganda: Reich sei im weitesten Sinne ein Pornograph gewesen, der Orgonakkumulator schenke „orgiastische (sic!) Potenz“ (Turners angehender Bestseller heißt Adventures in the Orgasmotron) und Orgontherapie sei eine brutale, sadistische Angelegenheit. Auf einen Nenner gebracht: der Staat solle im Namen von Sitte, Anstand und Volksgesundheit der Orgonomie Einhalt gebieten!

Linke sind hoffnungslose Kreaturen, verlorene Seelen auf dem Weg in die Verdammnis. Man hält sie sich tunlichst vom Hals. Ohnehin sind sie nur schwer therapierbar (Linksliberale) bzw. als pestilente Charaktere prinzipiell untherapierbar (Sozialisten und erst recht Kommunisten).

Aber zurück zum Ausgangspunkt: Linke haben ein für allemal nichts, aber auch rein gar nichts in der Orgonomie verloren, da aus allem, was sie anfassen, früher oder später ein Scherbenhaufen wird. Sie haben die Pädagogik reformiert. Ergebnis: immer mehr verhaltensauffällige Kinder. Sie haben die Schule reformiert. Ergebnis: Generationen von Vollidioten. Sie wollten den Niedergang des Protestantismus aufhalten. Ergebnis: die evangelische Kirche ist eine leere Hülle. (Siehe dazu Christusfunktionalismus (Teil 2).) Sie wollten die Sexualität befreien. Ergebnis: die Menschen sind sexuell frustrierter denn je. Sie wollten die Frauen emanzipieren. Ergebnis: noch nie waren Frauen so unsicher und so unglücklich. Sogar den Kommunismus selbst haben sie zerstört (Gorbatschow)! Unter ihren ungeschickten zwei linken Händen hat nichts bestand. Nichts Menschengemachtes und nicht mal Naturgegebenes (man denke nur ans „Gender Mainstreaming“).

Hätte Elsworth Baker nach Reichs Tod sich nicht von fast allen anderen (durchweg linksliberalen) Orgonomen getrennt und die Orgonomie mit seinen eigenen Schülern neu aufgebaut, gäbe es die Orgonomie heute nicht mehr bzw. wäre sie zu einer leeren Geste verkommen.

Die Aktualität von Reichs WAS IST KLASSENBEWUSSTSEIN? von 1934 (Teil 2)

11. April 2016

Tragisch ist, daß Was ist Klassenbewußtsein? in vieler Hinsicht die gegenwärtige „reaktionäre Politik“, d.h. die anti-autoritäre Gesellschaft geprägt hat. Die Broschüre hatte einen großen Einfluß auf die Neue Linke, wie sie sich etwa in der Politik der Grünen zeigt. Wie unmittelbar Reich der modernen Barbarei den Weg geebnet hat, zeigt folgende Stelle:

Um [ein Kind revolutionär zu beeinflussen], ist genaue Kenntnis der schweren Hemmungen, denen das Kind unterliegt und die später zu reaktionären Bindungen werden, unerläßlich. Man tritt in eine Bauernstube im Gebirge, die Eltern sind sozialistisch eingestellt, aber das Kind hört, wenn es einem Fremden begegnet, immerzu: „Sag‘ schön küß die Hand“, oder: „Na, wie sagt man denn?“ und das Kind krümmt sich vor Angst in sich zusammen, es wird „brav“. Der ideologische Kampf gegen das sogenannte Bravsein gehört zu den wichtigsten Aufgaben der proletarischen Front (…). (Was ist Klassenbewußtsein?, 1934, S. 33, Hervorhebungen hinzugefügt)

Oder etwa:

Die Jugend muß sich ihr Leben auf jedem Gebiet schon jetzt einzurichten beginnen. Sie kann sich dabei zunächst weder um Polizei noch Behörden kümmern und soll es auch nicht tun; sie soll einrichten und tun, was sie für richtig hält und was sie einzurichten vermag. Sie wird dann bald erkennen, daß sie auf harte Schranken stößt, daß ihr die Einrichtung auch nur der einfachsten, selbstverständlichsten Dinge des jugendlichen Lebens unmöglich gemacht werden wird; und so, praktisch, wird sie erkennen, was revolutionäre Politik, was revolutionäre Notwendigkeit ist. (ebd., S. 64)

Das „Kernproblem der Erziehung“ sei entweder „Gehorsam oder frische Regsamkeit des Kindes“. Natürlich ist gegen eine „frische Regsamkeit des Kindes“ rein gar nichts einzuwenden, doch in den Händen der „Demokraten“ geriet dieser emanzipatorische Ansatz zu einem Hebel der Lebensfeindlichkeit. Man schaue sich doch die heutigen Kinder an, die niemals grüßen, ungehobelt und egoistisch sind und zu veritablen dummen Antifa-Arschlöchern heranwachsen! Das ganze erinnert daran, was aus Reichs Therapieansatz in den Händen der „Reichianer“ geworden ist.

Bertell Ollman, der das Vorwort zu Sex-Pol Essays (1973) geschrieben hat, beschreibt die Nachwirkungen von Was ist Klassenbewußtsein? wie folgt:

Das meiste, was Reich hier vertritt, in Bezug auf das was zu tun und zu sagen ist, ist durch die eine oder andere radikale Gruppe in den Jahren nachdem er dies schrieb, in die Praxis umgesetzt worden. Frauenemanzipation, Anarchisten, Hippies, [rassisch] schwarze und [rassisch] braune Revolutionäre und, ab und an, Marxisten versuchten die Menschen zu radikalisieren, indem sie ihnen halfen Lehren aus ihrem persönlichen Leben zu ziehen. Nur Reich hat jedoch versucht diesen Ansatz zu systematisieren. Nur Reich erkennt, daß sexuelle Belange im Mittelpunkt des persönlichen Lebens der meisten Menschen stehen. Und nur Reich stützt seine Strategie auf eine tiefgehende sozialpsychologische Analyse des Lebens in der kapitalistischen Gesellschaft. (Bertell Ollman: Social and Sexual Revolution, London 1979, S. 196)

Das vielleicht beste Beispiel für Deutschland ist der Soziologe Günter Amendt.

Ich erinnere mich an eine zweiteilige Sendung im ZDF vor ein paar Jahren: wie die Wissenschaft unser Denken über Sexualität beeinflußt hat. Reich wurde nur von dem „Sexualwissenschaftler“ Amendt erwähnt. Amendt, ein Schüler Adornos, war einst aktiv in der „antifaschistischen“ 68er-Bewegung, wo von den Nazis vertriebene und unterdrückte Wissenschaftler, darunter Freud und Reich, ihre Renaissance erlebten. Für die 68er sei die Sexualität kein Selbstzweck, sondern Mittel zur Revolution gewesen. Sie hätten das „Orgasmusideal“ abgelehnt. (Äußerungen von Volkmar Sigusch in der gleichen Sendung zufolge würde Sigusch die Orgonomie als sexfeindlich, wenn nicht sogar als „faschistisch“ einstufen, „da sie die anarchisch wilde und freie, fantasievolle Sexualität auf den bewußtseinsgetrübten Orgasmus reduzieren will“.) Die 68er hätten mittels der sexuellen Revolution versucht sich selber von ihren Ängsten zu befreien, so daß sie individuell befreit in der Lage versetzt würden, die soziale Revolution herbeizuführen.

Mit seinem erstaunlich weitverbreiteten Buch Sexfront versuchte Amendt die „Revolution“ an der vernachlässigten „Front“ der Sexualität voranzubringen, mußte aber bald erkennen, daß mit der um sich greifenden Sexualisierung der Gesellschaft dieses Thema zunehmend seine Sprengkraft verlor. Aus diesem Grund wandte er sich in den 1990er Jahren einem anderen Thema zu, das das Potential in sich hatte, die „erstarrten Verhältnisse“ in Bewegung zu bringen: Drogen. Wie so häufig bei Homosexuellen schien auch Amendts Leben um zwei Themen zu kreisen, zumindest theoretisch: Sex und Drogen. Thema seiner Dissertation war „Das Sexualverhalten Jugendlicher in der Drogensubkultur“.

Da es weltweit keine Gesellschaft gäbe, in der keine „bewußtseinserweiternden Substanzen“ konsumiert würden, es sich also ähnlich wie die Sexualität um ein Grundbedürfnis des Menschen handele, sei, so Amendt, die gegenwärtige Prohibition nicht haltbar, deshalb eine „Liberalisierung“ unabwendbar. Es müsse sich eine Kultur ausbilden, in der der Einzelne lerne verantwortlich mit Drogen umzugehen.

Klingt natürlich vernünftig, ist aber widersinnig. Oder sagen wir lieber: es ist pestilent.

Die Emotionelle Pest wird daran evident, daß es in einer „befreiten“, d.h. befriedigenden Sexualität nur um eins gehen kann: um mehr Kontakt. Aber genau der wird durch die „Liberalisierung“ von prägenitalen und sadomasochistischen „Ersatzkontakten“ und durch die politische Instrumentalisierung des Sexualtriebes hintertrieben. Ähnlich bei den Drogen: man kann die Menschen nicht „verantwortlicher“ (kontaktvoller) machen, indem man den Zugang zu psychoaktiven Substanzen erleichtert, die diese Kontaktfähigkeit nachhaltig unterminieren und das Leben mit einer weiteren Schicht aus Ersatzkontakt ersticken.

Amendt ist 2011 bei einem absurd-tragischen Unfall in der Hamburger Innenstadt von einem umherfliegenden (sic!) Auto erschlagen worden. Der 38jährige Autofahrer, dessen Opfer Amendt geworden ist, ist im Cannabisrausch bei rot schnurstraks mit überhöhter Geschwindigkeit über eine Kreuzung gefahren, mit einem zweiten Wagen zusammengestoßen und dann mit seinem Auto in eine Gruppe von Passanten geflogen, zu der auch Amendt gehörte.

Amendts – ja, Mörder ist in einer von „Amendt & Konsorten“ geprägten Welt aufgewachsen. Eine anti-autoritäre Welt, in der dank der „sexuellen Revolution“ die muskuläre Panzerung sich weitgehend aufgelöst hat, während sich die Augenpanzerung und damit die Kontaktlosigkeit entsprechend verstärkt hat. Die Menschen sind „hemmungsloser“ geworden. Um mit der wachsenden Angst, d.h. der nicht mehr durch die Muskulatur gebundenen Energie, fertigzuwerden und die innere Leere (Kontaktlosigkeit) ertragen zu können, greifen sie zunehmend zu legalen und illegalen Drogen. Hinzu kommt, daß mit der allgemeinen Liberalisierung und der damit einhergehenden Toleranz für „alternative Lebensstile“ auch ganz unabhängig von individuellen Bedürfnissen Drogen konsumiert werden, um bei bestimmten Gruppen dazuzugehören.

In der alten autoritären Gesellschaft, also vor 1960, war die Prohibition tatsächlich sinnlos, da sich die Menschen unter Kontrolle hatten. Heute, nachdem die Menschen halt- und orientierungslos geworden sind, nach Aufhebung der Prohibition zu rufen, ist entweder „dumm“ (neurotisch) oder verbrecherisch (pestilent). Rufe ich nach mehr Polizei? Nein, nach einer gesellschaftlichen Atmosphäre, in der Drogen schlicht und ergreifend unakzeptabel sind. Als prototypischer modern liberal hat Amendt für mehr Liberalität, mehr „Vernunft“ plädiert.

Es ist offensichtlich, daß Nixons „Krieg gegen die Drogen“ gescheitert ist und schier unglaublichen Schaden angerichtet hat. Das bedeutet aber nicht, daß dieser „Krieg“ an und für sich falsch ist. Er wurde vielmehr auf einer falschen Ebene gefochten. Es geht um eine grundlegende Veränderung der Kultur und vor allem eine Bekämpfung der Emotionellen Pest in Gestalt der Propagandisten des Drogenkonsums.

Krebs und Kommunismus

5. November 2015

Hans Hass spricht davon, daß die Einheiten, die einen von Krebs befallenen Organismus bilden, zwar noch mechanisch gebunden sein können, aber was „letztlich die Bindung darstellt, sind Funktionsbereitschaften“. Die Krebszellen rebellieren dagegen, d.h. gegen die Erfüllung ihrer Funktion. Das Verhältnis des Teils zum Ganzen ist gestört. Kann also das „Koordinationsfeld“ sie nicht mehr einbinden, kommt es zur Entwicklung eines Krebsgeschwürs im Organismus, zu organisierter Kriminalität in der Gesellschaft oder im globalen Maßstab zur Entwicklung kommunistischer Staaten (neuerdings auch islamistischer Gebilde).

Bei der Zelle und beim Organismus ist dieses „Koordinationsfeld“ ein reales physikalisches Feld: das „mitogenetische Feld“ des Genoms und die „Aura“ des Körpers. Wir wollen zunächst auf die Störung bei der Zelle eingehen:

Nach Reichs Der Krebs ist die orgonotische Zellerstrahlung „dasselbe, was die Schulbiologie als ‘mitogenetische Kernstrahlung’ in der Zellteilung beschreibt“. Ist diese Strahlung gestört, entsteht, F.A. Popp zufolge, Krebs. Popps Theorie besagt, daß von der DNA „Biophotonen“ ausgesandt und empfangen werden, die im Zellverband die biologischen Vorgänge regulieren. Krebs entstehe dann, wenn aus irgendeinem Grunde diese Strahlung ihre Kohärenz und damit ihre ordnende Funktion verliert. „Kohärenz“ bedeutet in diesem Fall, daß wie beim Laser die Lichtwellen der Biophotonen im Gleichtakt ausgesendet werden. Ist dieser gestört, entsteht Krebs. Krebs ist so nichts anderes als Chaos.

Vergleicht man diese Zellen mit Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind (und sieht man vom gesamtorganismischen Prozeß der karzinomatösen Schrumpfungs-Biopathie ab) könnte man Krebs als „zelluläre Schizophrenie“ bezeichnen. Auch Schizophrene leiden unter einer diffusen „Aura“, der es an „Kohärenz“ mangelt. Als Folgeerscheinung zerfallen Geist und Körper buchstäblich in ihre Einzelteile. Ist für Forscher wie Georges Lakhovsky (1870-1942) und F.A. Popp die DNA der Ort, wo das zelluäre Strahlungsfeld gesteuert wird, stammt von den Orgonomen Charles Konia und Barbara Koopman das Konzept, daß das ZNS das Energiefeld an den Organismus bindet. So haben Menschen mit starker okularer Panzerung (Schizophrene, „Meditierer“, Drogenkonsumenten, etc.) eine ausgedünnte, desorganisierte, diffuse Aura.

In diesem Zusammenhang sind zwei neuere Forschungsergebnisse von Interesse. Erstens wurde nachgewiesen, daß die alte Beobachtung statistisch hochsignifikant ist, daß Schizophrene früher altern (Hellen L. Fisher, King’s College London), d.h. die Involution setzt früher ein wie beim Krebs. Zweitens haben Schizophrene, ebenfalls hochsignifikant, eine geringere Herzfrequenzvariabilität, was direkter Ausdruck ihrer generellen Sympathikotonie ist (Annika Clamor, Universität Hamburg, et al.). Der „parasympathische“ Lebensfunken erlischt.

Auch der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter leidet unter einer okularen Blockierung. Bei ihm äußert sie sich im Intellektualismus (der typische „intellektuelle“ Augenausdruck, der bei wirklichen Denkern, etwa Mathematikern, nur selten zu finden ist) und in einem entsprechenden Orgonenergie-Feld. Elsworth F. Baker spricht von der „totalen Devitalisierung“ des modern-liberalen Charakters. Als soziopolitischer (also letztlich pestilenter) Charaktertyp versucht der modern-liberale Charakter, im Gegensatz z.B. zum schizophrenen Charakter, die Gesellschaft nach dem Muster seines Energiesystems umzuformen, indem er sich der „Kohärenz“ des gesellschaftlichen Organismus subversiv widersetzt. Dies muß zum Krebs führen – zum Kommunismus. (Seine pestilente Vorgehensweise ist ganz einfach: vor der Machtübernahme geriert er sich als „Liberaler“, um dann kaum an der Macht sich als Roter Faschist zu erweisen. Man denke nur an all die „68-Journalisten“, deren Meinungsdiktatur heute weitaus schlimmer ist als sie zu jenen Zeiten war, als sie in ihrer Jugend für Meinungsfreiheit auf die Straße gingen.)

Die Krebsartigkeit des Kommunismus kann man sich am ehesten an seien Auswirkungen auf das 20. Jahrhundert vergegenwärtigen. Am Anfang des letzten Jahrhunderts gab es gerade mal eine Handvoll kommunistischer Berufsrevolutionäre, die ein halbes Jahrhundert später die Hälfte der Menschheit regierten – und an den Rand des totalen Bankrotts gewirtschaftet hatten. (Zum Beispiel war die Fleischversorgung der russischen Bevölkerung zur Zeit des Zaren besser als am Ende der Sowjetunion!) Aber der Kommunismus hat nicht nur direkt die Welt zerstört, sondern er war auch z.B. für den Faschismus verantwortlich. In Italien hatte sich Lenin durchgesetzt, die Arbeiterbewegung gespalten und so eine Bresche in die mächtige Arbeiterfront geschlagen, durch die Mussolini bequem nach Rom marschieren konnte. Zehn Jahre später marschierte Hitler durch die Bresche, die Stalin zwischen die SPD und die KPD geschlagen hatte.

Es ist ein wirkliches Wunder, daß die Kommunisten ihr Zerstörungswerk nicht auf die Spitze getrieben und die Erde in Nuklearasche verwandelt haben. In seinen Memoiren hat Gromyko z.B. enthüllt, daß der chinesische Parteivorsitzende Mao Zedong die USA zu einem Einmarsch ins chinesische Mutterland verleiten wollte. Dort sollten sie mit sowjetischen Atomraketen empfangen werden. Gromyko war im August 1958 nach Peking gereist, um der dortigen Führung das Nein zu dem Plan mitzuteilen. Offenbar hat es sich bei dem Gespräch Gromykos mit Mao um jene Unterredung gehandelt, in der nach Angaben sowjetischer Historiker Mao die Ansicht vertrat, China könne einen Atomkrieg überleben, wenn auch 300 Millionen Menschen stürben.

Hans Hass beschreibt die Krebszelle als genauso sinnlos zerstörerisch subversiv, wie es die Kommunisten im letzten Jahrhundert waren: „Die Krebszellen sind Revolutionäre, die den Körper von innen her amöbenhaft verspeisen.“ Wie die Kommunisten verweigern die Krebszellen das, was Hass „Bindung durch Funktionsbereitschaft“ nennt. Umgekehrt beschreibt Reich in Menschen im Staat den Kommunismus so, daß man an Krebs denken muß – als „Verschwörung und Spionage, um menschliches Glück und Wohlbefinden zu zerstören.“ Der „grundlegende Charakterzug“ des Kommunisten sei „Verschwörung und Verstecken um seiner selbst willen“ und um „Unruhe aus dem Hinterhalt zu stiften.“ Das einzige Ziel dieser Aktivitäten sei „Macht ohne besondere soziale Ziele.“

Ende 1988 erschien folgender bemerkenswerte Kommentar über die Hamburger „Hafenstraße“ in der Bild-Zeitung:

Die Hafenstraße ist wie ein Krebsgeschwür. Da die Stadtregierung auf den chirurgischen Eingriff verzichtet hat, breitet sich die Krankheit unaufhaltsam aus. Man kann mit Krebs keinen „Vertrag“ schließen.

In diesen drei Sätzen findet sich die Quintessenz der Haltung der Orgonomie zum Kommunismus. Auch das Beispiel ist sehr gut gewählt, denn in Hamburg finden wir in verkleinertem Maßstab exakt die gleiche Situation wieder, unter der die Erde seit der Oktoberrevolution krankt. Da man auf chirurgische Eingriffe verzichtet und mit der Organisierten Emotionellen Pest „Verträge“ geschlossen hat, breitete sich der Rote Krebs bis heute unaufhaltsam aus. Heute haben angesichts der mörderischen Antifa anständige Bürger Todesangst auf die Straße zu gehen.

Als ich mal Sonntagfrüh an den Häusern in der Hafenstraße vorbeiging, prangten an der Fassade zwei große Banner. Das obere lautete im typischen Anarchistendeutsch „InnenMinister Konferenz lahmlegen!“, das untere „Bewegungsfreiheit für alle“. Im Klartext: das Immunsystem lahmlegen und den Krebszellen vollkommene Bewegungsfreiheit geben. (Diese Interpretation tut der tatsächlich intendierten Aussage kaum Gewalt an!)

Die Krebsartigkeit des Kommunismus kann man auch an der Bürokratie kommunistischer Systeme festmachen. So vertritt Reich in Zeugnisse einer Freundschaft die Meinung,

daß Bürokratie nicht notwendig ist, sondern daß sie zu vergleichen ist mit wucherndem Krebs im Körper der Gesellschaft, die arbeitet, die Wahrheit sucht, die die Lebensbedingungen verbessert – und die unter den Bürokraten leidet. Heute funktioniert der soziale Prozeß auf zweierlei Art: durch den wirklichen Arbeitsprozeß selbst und durch die Bürokratie, die sich diesem Arbeitsprozeß aufstülpt.

Letztlich ist der Kommunismus genauso wie der Krebs gegen die „Energieproduktion“ gerichtet. Dies zeigt sich in seiner Haltung zum Geld und in seinem inhärenten Antisemitismus.

Daß der Kommunismus mit der zelluären Krebserstickung funktionell identisch ist, sieht man auch an Marxens Konzept, die kapitalistischen Wirtschaftszyklen im Sozialismus aufzuheben. Er wollte die orgonotische Pulsation aus der Wirtschaft beseitigen! Denkt man daran, daß die Zyklen der Wirtschaft und der Natur im kosmischen Orgonenergie-Ozean konfundiert sind, wird ersichtlich, welche wahrhaft kosmische Dimension die kommunistische Bedrohung hat. (Siehe Die Zyklen des Himmels [Wien 1979, S. 203-208] von Guy Lyon Playfair und Scott Hill, wo sie sich mit der Synchronizität zwischen den Zyklen der Natur und der Wirtschaft auseinandersetzen.)

Bezeichnenderweise hebt sich der Dialektische Materialismus im Historischen Materialismus selber auf, wenn im utopischen Kommunismus alle Widersprüche, die Triebfeder also, verschwunden sind. Hier geben die Kommunisten selbst zu, daß Kommunismus identisch mit DOR, mit dem Tod ist!

Im Kommunismus kommt das Wirtschaftsleben zum Erliegen, genauso wie in der Krebsbiopathie die „Energieproduktion“ des Organismus langsam versandet. Wie es Alphonso de Lamartine (1790-1869) ausdrückte: „Leben muß strömen. Wasser, das nicht fließt, bedeckt sich mit Schaum und fault.“

Genauso wie Krebsgewebe weniger spezialisiert ist als gesundes Gewebe, wendet sich auch der Kommunismus gegen Arbeitsteilung und Spezialistentum. Das mag auch damit zusammenhängen, daß der Spezialist tendenziell die Macht der Partei aufhebt, denn er ist der einzige, der auf seinem Fachgebiet Entscheidungen fällen kann. Kommt noch, wie im Kapitalismus, der Konkurrenzdruck hinzu, müssen Entscheidungen schnell und d.h. auf unterer Ebene getroffen werden. So tendiert der Kapitalismus von allein zum autonomen Funktionieren der Arbeitsdemokratie – zur Selbstbestimmung. Im Sozialismus wird dem hingegen den Menschen die Eigenverantwortung abgenommen – nicht sie steuern, sondern werden gesteuert.

Die „Orgonomie“ als weltanschaulicher Halt

4. Juni 2015

Neulich habe ich versucht, ein tiefsitzendes Gefühl des Unwohlseins hinsichtlich der Orgonomie mit Hilfe Alexander Hamiltons zu formulieren. „Die ganze rebellische, antiautoritäre Richtung paßt mir nicht!“ Hier nun ein zweiter Versuch:

Was ist Orgonomie? Die Welt so zu sehen, wie sie ist bzw. wie sie „funktioniert“. Es geht nicht darum, sie vorgestanzten Schablonen anzupassen. Es geht stets um Funktionen, nicht Modelle. Funktionen verändern sich spontan, ihnen ist spontane Bewegung eigen, sie haben ein Eigenleben. Modelle sind fix und starr. Funktionen verweisen auf tiefere und höhere Funktionsbereiche. Modelle sind „eindimensional“. Funktionen sind stets direkter Ausdruck der Orgonenergie. Modelle sind Produkte unseres Gehirns, die sich an starrer Materie orientieren.

Ab und an wird mir gesagt, wie froh doch mein Gegenüber sei, daß er mittels der Orgonomie alles sofort einordnen könne, was in der Welt so vor sich geht. Wenn man manche Darstellungen der Orgonomie liest, kann man tatsächlich den Eindruck gewinnen, Reich sei kein Naturwissenschaftler gewesen, sondern ein „sinnstiftender“ Dichterphilosoph, der alles Geschehen auf Ätherströme im Kosmos und in den Menschen zurückgeführt habe. Daraus habe er dann ein Modell der Wirklichkeit bzw. eine Weltanschauung gebastelt. Kommt man diesen vermeintlichen „Orgonomen“ mit Fernwirkung bei Newton oder in der Quantenmechanik, wischen sie das verächtlich vom Tisch, weil hier kein Platz für Ätherströme ist. Diese Art von „Orgonphysik“ setzt uns ein hydraulisches Weltmodell vor, das an mechanischer Grobheit kaum zu überbieten ist, zumal uns versichert wird, daß Orgon müsse eine „minimale Masse“ haben, um die Phänomene zu erklären.

Ähnlich sieht es im Bereich der Soziologie aus. Manche vermeintlich „orgonomische“ Gesellschaftsanalysen grenzen an Idiotie, weil Reichs Erkenntnisse, die er in einer autoritären Gesellschaft gewonnen hat, mechanisch auf eine vollkommen andere Gesellschaft, die antiautoritäre, übertragen werden. Ein Beispiel habe ich in Warum die Sexualökonomie heute „rechts“ steht präsentiert.

Und dann ist da dieser wohlfeile Antifaschismus, der mich nur anwidert, – weil er selbst faschistisch ist. Reich innerhalb der antiautoritären Gesellschaf als „Antifaschisten“ rehabilitieren zu wollen, in einem Umfeld des Genderwahns und der Kinderkrippen, der „Antifa“ und grünroter Kinderficker… Allein schon wie vermeintliche „Antirassisten“ das deutsche Volk verachten und angesichts des gegenwärtigen Völkermordes an den Deutschen triumphieren. Versucht man die Geschichte Deutschlands seit 1871 im allgemeinen und Hitler im besonderen zu verstehen, kommen sie mit der „Emotionellen Pest“ und man steht unversehens selbst als „Revisionist“ (sic!) da, weil man sich nicht dem als „Geschichtswissenschaft“ kaschierten Tugendterror unterwirft. Hinterfragt man Grunddogmen der antiautoritären Gesellschaft, etwa indem man behauptet, daß es selbstverständlich Rassen gibt und daß sich die Unterschiede nicht auf die Hautfarbe reduzieren lassen und daß Reich sich hinsichtlich der Vererbungslehre ideologisch verrannt hatte… Man hat damit die „orgonomische“ Weltanschauung verraten, die der ganze Lebensinhalt des Pseudo-Orgonomen ist.

Liest man Reich selbst, wird man gewahr, daß er Einstein nicht nur mit Ätherströmen entgegengetreten ist, sondern vor allem auch mit dem Konzept der „Erstrahlung“, die Fernwirkung beinhaltet. Auch kann man darauf verweisen, daß Reich wiederholt geschrieben hat, daß Hitler in manchen Punkten recht hatte, und daß Reich Deutschland nie mit der Emotionellen Pest gleichgesetzt hatte, wie es manche Historiker implizit tun. Dafür erntet man Entsetzen, wenn nicht puren Haß. Man hat eine enge, kitschige und, ja, pseudowissenschaftliche Weltanschauung hinterfragt, ist Verräter an dem, was diese Herrschaften sich als „Orgonomie“ zusammengebastelt haben, um ihr Leben besser zu bewältigen. Sie wollen Halt im Leben finden, indem sie für alle Lebenslagen sofort mechanische, wohlfeile Erklärungsmuster bereit haben. Reich hat jedoch keine Glaubenslehre hinterlassen, sondern eine Denkmethode.

Sie wollen vor allem eins: daß der Name „Wilhelm Reich“ bekannter wird und sich sein „Gedankengut“ ausbreitet. Diese Wahrheitskrämer würden potentielle Patienten zwar gerne zu einem medizinischen Orgonomen schicken, verweisen sie dann aber mangels Anbietern auch auf Reichianische Körpertherapeuten. Hauptsache es hat irgendwas mit Reich zu tun! Wen kümmert es, daß diese Therapeuten nur Schaden anrichten! Es sind Leute, die Bedenken hinsichtlich des Orgonenergie-Akkumulators in einer ORANUR- und DOR-verseuchten Umwelt fast schon verächtlich von sich weisen. Hauptsache alles entwickelt sich in Richtung auf Reichs „Vision“ einer flächendeckenden Krebsprofilaxe in Der Krebs!

Aber zurück zum Thema meiner Serie über Deutschland und die Emotionelle Pest: Es geht darum, daß Deutschland nach 1871 auf vergleichsweise kleiner Fläche (die „Ostgebiete“ waren schon zur Kaiserzeit unproduktiver Ballast!) sich rasend schnell zu einer der innovativsten und produktivsten Länder der Welt entwickelte, nachdem es ohnehin bereits im Jahrhundert zuvor zur bestimmenden Kulturnation geworden war. Deutschland war auf dem Weg die „Weltmächte“ Frankreich und England zu dominieren. Selbst Amerika war bis zum Zweiten Weltkrieg technologisch kaum ebenbürtig und seine Infrastruktur war über weite Landstriche „Burkina Faso“! Sogar heute, wer kauft schon amerikanische Produkte?

Der Erste und der Zweite Weltkrieg und sogar der Kalte Krieg und die EU drehten sich nur um eins: Deutschland zurechtzustutzen und „einzubinden“. Einem „Orgonomen“ kann man damit nicht kommen, denn es paßt nicht in sein Begriffsraster („Emotionelle Pest“, „Schwarzer Faschismus“, „Roter Faschismus“, „Saharasia“). Es paßt nicht in seine Weltanschauung, die auf verblüffende Weise an „Krieg der Sterne“ erinnert: der Kampf für die Republik und gegen das Imperium mit Hilfe „der Kraft“. – Übrigens eine Weltanschauung, die Hitler weitgehend teilte! (siehe Der Blaue Faschismus).

Ökonomisch ist Deutschland der Kern Europas, dem die Peripherie zuarbeitet und in die hinein sich der Kern entlädt (Export). Zunächst versuchte man die Bildung dieses Kerns zu verhindern und dann hat man alles versucht diesen Kern einzudämmen (abzupanzern). Das jeweils ohne Erfolg: aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg ist Deutschland eher gestärkt hervorgegangen. Der Kalte Krieg hat ihm eine jahrzehntelange Ruhephase beschert und die EU ist kaum mehr als eine Freihandelszone für deutsche Produkte.

Ist man erst einmal trotz aller „orgonomischen“ Denkschablonen soweit vorgedrungen, zwingt sich einem der orgonomische (bioenergetische, charakterologische) Hintergrund dieser Dynamik geradezu auf. Nationen wie England, Frankreich, Italien und Griechenland sind urban und zentralistisch organisiert, während Deutschland wegen seiner Abkunft aus dem Römischen Reich Deutscher Nation stets dezentral und ländlich strukturiert war. Das spiegelt sich in der durchschnittlichen Charakterstruktur seiner Bevölkerung und damit seiner Führer wider. Gemäß der Funktion der deutschen Nation als „ökonomischer Kern“ Europas herrschen hier Charakterstrukturen des rechten, konservativen Spektrums vor. (Der Deutsche gilt, bzw. galt, als „unlocker“, d.h. muskulär gepanzert!) An der ökonomischen Peripherie, man nehme nur Frankreich als bestes Beispiel, sind es Menschen des linken, liberalen Spektrums. Die einen produzieren, die anderen konsumieren und verteilen um. Wenn ich dann noch erwähne, daß es in Deutschland eine Bevölkerungsgruppe gab, die fast durchweg liberal strukturiert war, nämlich die Juden, rasten „Reichianer“ endgültig aus.

Es ist unmöglich mit gläubigen Kindern zu diskutieren. Sie haben eine „orgonomische“ Weltanschauung, die reflexartig über das Rückgrat funktioniert.

Es bringt nichts, die Wirklichkeit mit der Massenpsychologie in der Hand zu betrachten und jeweilige Übereinstimmungen abzuhaken. Das ist eine sterile, ideologische und sektiererische Herangehensweise. Man muß stets so vorgehen, wie sich Reich etwa der Mikrobiologie genähert hat: einfach hinschauen was passiert, durchgehende energetische Funktionen identifizieren und so lange warten, bis sich eine ausformulierbare Theorie quasi von selbst aufdrängt.

Mit einer „hydraulischen“ Orgonomie, die alles mit einer Art „Sauce“ erklären will, die wirbelnd das Weltall durchfließt, und einer Orgonomie, die auch Reichs soziologische Theorien zu einer kastrierten Karikatur ihrer selbst macht, will ich nichts zu tun haben. Das ganze ist mittelalterliche Scholastik! Sektenunwesen! Wobei ich mir natürlich bewußt bin, daß ich hier und da kaum anders argumentiert habe, als der typische, beschränkte „Reichianer“, der seine Heilslehre gefunden hat!

soziopol

Zur Rassenfrage

25. Mai 2015

Das erste, was der Arzt in der Gerichtsmedizin auf Band spricht, wenn er eine unidentifizierte Leiche seziert, ist die Feststellung der rassischen Zugehörigkeit, sie kommt gleich nach der Geschlechtszugehörigkeit. Selbst innerhalb von Völkern kann man ziemlich leicht unterschiedliche Typen ausmachen, etwa Bayern (Strauß), Schwaben (Stoiber) und Franken (Beckstein).

Und es gibt nicht nur offensichtliche anatomische Unterschiede, sondern auch physiologische und geistige. Jeder weiß, daß man in einem Chinarestaurant kein Glas Milch bestellen kann. Chinesen sind nicht in der Lage, frische Milch zu verdauen. Nur ein Ignorant kann die Unterschiede im IQ zwischen den Rassen bestreiten.

Die „Bell-Kurve“, der zufolge sich statistisch nachweisen läßt, daß in Amerika und weltweit der ökonomische Status von Menschengruppen mit ihrem Hirnvolumen und angeborenem IQ korreliert, ist stimmig, wie kaum etwas sonst. Das trifft übrigens auch auf den Unterschied zwischen Frauen und Männern zu! Ja, „Statistik“ und man wisse doch gar nicht, was man eigentlich genau messe, wenn man den IQ bestimme, etc.. Schön, aber ich kenne keine andere Theorie, die so augenfällig mit der Realität übereinstimmt. Beispielsweise haben nordamerikanische Universitäten schwer mit dem „Problem“ zu ringen, daß, wenn es ausschließlich um intellektuelle Leistungen ginge, sie fast ausschließlich von Ostasiaten und Juden bevölkert wären. Stattdessen wird nach Rasse sortiert („Affirmative Action“).

Obwohl sich die Menschengruppen schon rein äußerlich mehr unterscheiden als die unterschiedlichen Außerirdischen bei Raumschiff Enterprise wird nicht nur die Existenz der Rassen bestritten, sondern selbst die Erwähnung des Begriffs „Rasse“ als „rassistisch“ gebrandmarkt. Jedenfalls fordert das „Deutsche Institut für Menschenrechte“ die Streichung des Begriffs Rasse aus dem Grundgesetz.

Die Kommissare wollen alles gleichschalten: Klassenunterschiede, Rassenunterschiede und schließlich sogar Geschlechtsunterschiede („Gendermainstreaming“). Ihr Hauptfeind ist dabei die Biologie (der „Biologismus“). Es darf (und kann deshalb) nicht sein, daß Unterschiede im Wohlstand in letzter Instanz aus angeborenen Unterschieden in der Leistungsfähigkeit hervorgehen. Es darf (und kann deshalb) nicht sein, daß sich kleine Mädchen von Anfang an anders verhalten als kleine Jungs. Und von rassischen Unterschieden zu sprechen, ist eh von vornherein intellektueller Selbstmord!

Leider Gottes macht die Biologie linken Träumern immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Wir alle wissen, wie die Stimmung in einer vertrauten Gruppe kippt, wenn Leute hinzutreten, die nicht dazugehören. Ich selbst habe aus unmittelbarer Anschauung miterleben müssen, wie die deutsche Arbeiterkultur durch die Gastarbeiter zerstört wurde. Das Gefühl der Kameradschaft, die komplexe Verständigung durch bloße Blicke, das Gefühl, wie weit man mit dem ständigen Frotzeln gehen kann, das Gefühl der Heimat ging vor die Hunde. Was blieb war freudlose Maloche und einsame Abende im Fernsehsessel.

Menschen bleiben „unter sich“, nur so können sie sich entspannen und sich gehenlassen. Werden sie dazu gezwungen, in einer „multikulturellen Gesellschaft“ zu leben, erstarren sie emotional und ziehen sich in sich selbst zurück. Selbst wenn in amerikanischen Familienserien, in krasser Abweichung von der gesellschaftlichen Realität, sich Schwarz und Weiß treffen, um die Abende gemeinsam unter guten Freunden zu verbringen, spürt man den Krampf, das Aufgesetzte, Unechte. Entsprechend kommt es in Deutschland einfach nicht vor, daß sich deutsche und türkische Familien etwa zu gemeinsamen Feiern treffen. Mein Gott, bereits unterschiedliche deutsche Landsmannschaften haben genug Probleme miteinander!

Derartige Probleme wachsen zweifellos mit dem Grad der Panzerung, da die orgastische Impotenz je nach ihrem Ausmaß die biologischen Impulse verstärkt. So entsteht etwa Fettleibigkeit: der natürliche Appetit wird zum Heißhunger. Entsprechend ist es mit dem Rassismus: das natürliche „Fremdeln“ wird zum faschistischen Rassenhaß. Und genauso wie ein Anorektiker nicht weniger gepanzert ist, sondern nur anders, ist auch der „antirassistische“ Gutmensch alles andere als rational!

Robert hat in einem Kommentar auf diesem Blog angemerkt:

Die Antirassisten haben eine Reaktionsbildung auf ihre eigenen Impulse, weil sie ihre Haßgefühle gegen Andersartige nicht wahrhaben wollen und ertragen können. Sie bekämpfen an den „Rassisten“ in extrem neurotischer Weise das, was ihre verdrängten feindlichen Impulse sind. Alle werden bei ihnen zu Rassisten, welche die natürliche Ungleichheit der Menschen anerkennen, ohne zu bewerten („höher“ oder „niedriger“). Das macht ihre Irrationalität aus.
Die Ungleichheit der Ethnien und anthropologischen Rassen spielt immer mehr in der Medikamentenforschung eine Rolle.

Daß ein gewisses Ausmaß an „Rassismus“ angeboren und deshalb natürlich ist, zeigt ein überraschendes Forschungsergebnis von Andreas Meyer-Lindenberg (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit) et al.:

Die Zuschreibung bestimmter Merkmale zu einem Menschen aufgrund von Hautfarbe, Religion oder Geschlecht ist allgegenwärtig. So zeigen auch dreijährige Kinder Mißtrauen gegenüber Menschen aus fremden ethnischen Gruppen und bevorzugen Mitglieder der eigenen Gruppe. Dies gilt nicht für Kinder mit Williams-Syndrom, wie die Wissenschaftler nun gezeigt haben. Die Ursache dieser Krankheit ist das Fehlen von 26 Genen auf einem bestimmten Chromosom. Die Patienten haben eine veränderte Kopfform, das sogenannte Elfengesicht, und leiden unter Eß- und Hörstörungen sowie Infektionen und kognitiver Behinderung. Eine Besonderheit ist, daß die Erkrankten oft auch sehr kontaktfreudig sind und offen auf fremde Menschen zugehen: Ihnen fehlt die bei vielen Kinder typische Schüchternheit oder Angst in neuen gesellschaftlichen Situationen.

Es gibt einen Hoffnungsschimmer im Kampf gegen die vermaledeite Biologie!

Mit einem besseren Verständnis der dafür verantwortlichen Gehirnprozesse hoffen die Forscher, Ansätze zu finden, um rassistischen Vorbehalten begegnen zu können: Kontaktfreudiges Verhalten sei ein Mittel gegen rassistische Vorurteile.

Dieser Blog bekennt sich offen zu Israel. Zu solchen „Bekenntnissen“ neulich auf der Achse des Guten: wenn Leute wie ich herausfänden, daß Israel von auf die Nerven gehenden lauten Orientalen, eben Juden, bevölkert ist, würde sich unser schleimiger Philosemitismus sehr schnell ins Gegenteil umkehren!

Klingt überzeugend, der Autor vergißt jedoch, daß dieser Bruch auch mitten durch die israelische Gesellschaft selbst geht, wo orientalische Juden die europäischen Juden schon mal als „Nazis“ titulieren, weil sie sich von oben herab behandelt fühlen. Da wird von säkularen Juden alles getan, damit keine orthodoxen Juden in die Nachbarschaft ziehen, die, wenn sie eine kritische Masse erreicht haben, den Rest der Einwohner mit ihren Forderungen nach Sabbatruhe und ähnlichem terrorisieren. Die sprechen dann von „Antisemitismus“ mitten in Israel!

Bleiben wir beim richtigen Nazi – heute ist das der „Israelkritiker“:

Er leugnet zwar nicht den Holocaust, stellt ihn aber mit der israelischen Behandlung der Palästinenser gleich und reduziert ihn damit auf ein unwesentliches Maß. Er spricht nicht vom jüdischen Blutmordritual, stellt aber israelische Soldaten dar, die genüßlich palästinensische Kinder bei lebendigem Leibe verspeisen. Er wirft den Juden keine volksfeindliche Illoyalität vor, nennt aber den Zentralrat das Sprachrohr Israels. Er grölt nicht „kauft nicht bei Juden! “, fordert aber den Boykott israelischer Waren und Firmen. Er schreit nicht „Juden raus“, bestreitet aber ihr Niederlassungsrecht in ihrem Heimatland Israel. Er sagt nicht, „die Juden sind unser Unglück“, geißelt aber Israel als größtes Hindernis zum Weltfrieden.

Dieser „antizionistische“ Abschaum dominiert heute die öffentliche Meinung, auch die „philosemitische“!

„Rassismus“ ist tief in uns verankert. Selbst bei Reich finden sich schier unglaubliche Sätze wie:

Ich liebe meine Vögel und Rehe und Wiesel, die den Negern nahe sind! Ich meine die Neger aus dem Busch, nicht die Neger aus Harlem in steifen Kragen und Zoot-Zoot-Anzügen! Ich meine nicht die fetten Negerinnen mit Ohrgehängen, denen die behinderte Lust in Fett der Hüften überhing, deren Lust Jesus entdeckte. Ich meine die schlanken, weichen, biegsamen Körper der Mädchen der Südsee, die du, sexuelles Schwein dieser oder jener Armee, bevögelst; die Mädchen, die nicht wissen, daß du ihre reine Liebe wie in einem Bordell in Denver nimmst. (Rede an den Kleinen Mann, S. 94)

Ich glaube nicht, daß in unserer Familie jemals das Wort „Pole“ gefallen ist. Ich kann mich auch sonst nicht erinnern, daß mir von irgendjemanden eine „anti-polnische“ Haltung nahegebracht wurde, trotzdem steckt es in mir. Beispielsweise, daß ich Polen und Aussiedler dezidiert unfreundlich behandele – und mich danach über mich selbst wundere, teilweise über mich selbst entsetzt bin.

Was offenbar stört, wenn ich mich denn selbst verstehen kann, ist ihr serviles Gehabe, das „Unwestliche“, fast schon „Unzivilisierte“, das „Unpreußische“ oder, wenn man so will, „Unhanseatische“.

In dieser Hinsicht fängt mein „Rassismus“ schon bei Süddeutschen, insbesondere Bayern an.

Neulich hat mir ein Mann aus dem Ruhrgebiet, den es nach Hamburg verschlagen hat, gesagt, wie schrecklich kalt und abweisend doch die Menschen hier seien.

Gerade in diesem Moment gehen Berliner, die in Hamburg zu Besuch sind, unter meinem Fenster lang, laut berlinernd, große Show; die Frauen (irgendwo zwischen 50 und 70) grell rot gefärbte Haare und angezogen wie Transvestiten. Ich spüre geradezu wie sich, von mir unkontrollierbar, alles voller Widerwillen in mir zusammenzieht. Ein genuin rassistischer Affekt. „Ich hasse Berlin!“

Es geht beim Rassismus immer nur um das eine: darum, um Reichs Massenpsychologie des Faschismus zu paraphrasieren, „das Nicht-Tiersein, das grundsätzliche Anders-als-das-Tier-sein, immer wieder zu betonen“. Ich bin etwas besseres, ich habe mich unter Kontrolle, ich gebe mich nicht meinen Impulsen hin, bin nicht laut und vulgär – ich bin Hanseat. Oder mit anderen Worten: ich bin asexuell! („Ich bin kein Tier!“)

So schauen wir auf die mediterranen „heißblütigen“ Türken herab – und so schauen sie auf uns „zügellose Schweinefleischfresser“ herab. Diese Haltung ist untrennbar mit Verachtung verbunden, die daraus resultiert,

daß wir Energie vom Becken zum Gesicht hinaufziehen, so daß wir uns überlegen fühlen. Verachtung ist imgrunde eine Ablehnung des Genitale und wird gegenüber einem Objekt ausgedrückt, das wir für sexueller als uns selber halten, oder gegenüber jenen, die sich in sexueller Hinsicht von uns unterscheiden. Das gilt immer, ganz gleich, was oberflächlich der Grund für die Verachtung zu sein scheint. (Elsworth F. Baker: Der Mensch in der Falle, München 1980)

Solange die weit überwiegende Mehrheit der Menschen gepanzert ist und damit unter einer verheerenden Sexualstörung leidet (orgastische Impotenz), wird dieser im wahrsten Sinne des Wortes „hochnäsige“ Rassismus weiter grassieren und Träume von Völkerverständigung, internationaler Solidarität und Multikulturalismus immer wieder in blutige Alpträume umkippen lassen.

Hier ist gleichzeitig auch die Ursache für den „Klassenhaß“ zu finden, etwa die Verachtung eines sauberen, gradlinigen Proletarierkindes wie mich für das halt- und disziplinlose Bürgertum (das sich am verlotterten, inzuchtgeschädigten Adel orientierte) – und umgekehrt, deren Verachtung für einen „ungehobelten Klotz“ wie mich. Dazu gehört auch mein „viszeraler“ Haß auf das stinkende, ungewaschene „Lumpenproletariat“. Siehe dazu meine – Peter, Du alter Wichtigtuer! – Ausführungen in Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.

Man schaue auf das 20. Jahrhundert zurück: jederzeit können sich die Pforten der Hölle öffnen – Jugoslawien und Ruanda sind jederzeit möglich.

Man muß bei der Bundeswehr gewesen sein, um auch nur erahnen zu können, was für ein viehischer Haß auf Frauen, Schwule und Behinderte in der Seele „normaler“ Männer schlummert. Von ihrem Haß auf „Schwarze“ ganz zu schweigen!