Posts Tagged ‘Alkoholmißbrauch’

Der verfettete Wilhelm Reich

19. Juni 2017

Reich war in seinen späten Jahren offensichtlich zu dick, hat von jeher exzessiv geraucht und betrieb, nachdem er das Rauchen aufgegeben hatte, Alkoholmißbrauch. In ihren Erinnerungen an Reich schreibt seine ehemalige Sekretärin und zeitweise Geliebte Lois Wyvell zu seiner angeblichen Fettleibigkeit: „Er hat nicht genug gegessen, um einen Kugelbauch zu haben, und meine Vermutung ist, daß er einen Bauch hatte, weil er so tief atmete“ (Lois Wyvell: „Orgone and You: 3. An Extraordinary Ordinary Man“, Offshoots of Orgonomy, No. 3, Autumn 1981, S. 6). Auch erwähnt Wyvell, daß sie und andere Frauen, die sie kannte, aus eigener intimer Einsicht bezeugen können, daß Reich nicht zu fett war. „Zum Zeitpunkt seines Todes wog Reich 82 kg – was einen Gewichtsverlust von etwa 7 kg seit Beginn seiner Haftzeit zeigt“ (Jerome Greenfield: „Wilhelm Reich in Prison“, International Journal of Life Energy, Vol. 2, No. 1, Winter 79-80, S. 47). Reich war 178 cm groß (Myron Sharaf: Fury on Earth, 1983, S. 16).

Schweinefleisch auf dem Nuttengrill

22. Mai 2015

Rauchen ist eine sehr schwere Suchterkrankung. Ich habe Leute gekannt, die buchstäblich lieber gestorben sind, als diese denkbar unappetitliche Angewohnheit aufzugeben. In meinem Blogeintrag über Rauchen und ORANUR wurde dargelegt, daß ein Gutteil dieser Sucht auf ORANUR zurückzuführen ist.

„ORANUR“ ist die Übererregung der Orgonenergie durch Radioaktivität und andere Quellen hochenergetischer sekundärer Energie, etwa Ultraviolett- und Röntgenstrahlung. Der Organismus kann süchtig nach diesem „energetischen Kick“ werden. Das erklärt beispielsweise auch die Sucht nach dem Nuttengrill (auch „Solarium“ genannt), nach dem Fernseher und nach Leuchtstoffröhren und „Energiesparlampen“.

Catherine Mosher vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, New York und Sharon Danoff-Burg von der University at Albany, New York konnten den Zusammenhang zwischen emotionaler Instabilität (Angst, Depression, Hang zu Alkohol- und Drogenmißbrauch) und häufigen Besuchen in Sonnenstudios nachweisen. Die Hautkrebs-Prophylaxe sollte deshalb, so die beiden Forscherinnen, auch die Behandlung der zugrundeliegenden emotionalen Störung umfassen.

Interessanterweise hat die Obama-Administration eine Sondersteuer für Sonnenstudios eingeführt, ähnlich der Sondersteuern für Tabak und Alkohol.

Ich kriege jedesmal einen Stich ins Herz, wenn ich junge Frauen und sogar kleine Mädchen rauchen und trinken sehe und mit unnatürlich dunklem Teint. Es gibt kaum etwas, was der Spannkraft der Haut und des Gewebes mehr schadet als Rauchen und zu viel ultraviolette Strahlung. Mädchen, ihr verwandelt euch in Dörrpflaumen! Und daß eine Frau in ihren empfängnisbereiten Jahren Alkohol zu sich nimmt, geht eh über mein Fassungsvermögen!

Das Tragische an dem ganzen ist, daß Licht und Sonne, Freiheit und Emanzipation durchweg gute Dinge sind. Sie gehören zu der von Reich beschriebenen Sexuellen Revolution, die aus den blaßen, anämischen und zugeschnürten Matronen des 19. Jahrhunderts dem Leben zugewandte Frauen gemacht hat. Doch wie stets wird in der gepanzerten Gesellschaft das sanfte Orgon (OR) durch das „geile“ ORANUR ersetzt, was über kurz oder lang zum abgestorbenen DOR führt.

Diesen Ablauf kann man überall beobachten, etwa in der alle natürlichen Strebungen erdrückenden Pornographisierung der Gesellschaft. Für Sanftheit, Licht, Freude, Leben bleibt kein Platz mehr. Andere Beispiele sind die Verschwörungstheorien und die vermeintliche „Esoterik“. Jede organische Aufklärung über gesellschaftliche Zusammenhänge und die Lebensenergie wird von einem bizarren Dornengestrüpp überwuchert.

Spätestens jetzt wird es so aussehen, als habe ich endgültig den Faden verloren, doch es gehört alles zusammen. Man kann gesellschaftliche Prozesse nur von der Orgonenergie her verstehen. Sie sind Ausdruck der Entwicklung der Orgonenergie!

Die „blaßen, anämischen und zugeschnürten Matronen des 19. Jahrhunderts“ finden sich noch heute in der islamischen Welt. Ich habe mich bereits mit den verheerenden Folgen der flächendeckenden Inzucht in islamischen Ländern befaßt. Eine weitere direkte Auswirkung der sexualökonomisch unhygienischen Zustände in der mohammedanischen Welt ist der Mangel von Vitamin D bei Frauen.

Quellen von Vitamin D sind, neben der Bildung durch Sonneneinstrahlung in der Haut, Kuhmilch und Butter, Pflanzenöl, Seefisch, Hühner- und Schweinefleisch.

Problem ist, daß in der muslimischen Welt Frauen kaum vor die Tür dürfen und wenn, dann nur winterlich eingepackt. Die Leckereien mit hohem Nährwert sind für den Pascha gedacht und Schweinefleisch wird eh nicht gegessen. Auch Seefisch kommt bei Wüstenvölkern eher selten auf den Tisch.

Adekunle Dawodu und Kollegen vom Cincinnati Children’s Hospital Medical Center haben in einer Studie gezeigt, daß schwangere Frauen in Arabien eine ausgesprochen hohe Rate an Vitamin D-Mangel aufweisen. Dawodu führt das Defizit vor allem auf die besondere Kleidung der Araberinnen zurück, die kaum Sonnenstrahlen auf die Haut fallen läßt.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten untersuchte Dawodu Blutproben von 105 Schwangeren. Es zeigten sich keine saisonalen Schwankungen im Gehalt von Vitamin D. Im allgemeinen wird bei Erwachsenen ein Vitamin D-Gehalt von weniger als 50 Nanomol pro Liter Blut als Mangelerscheinung betrachtet. In der Studie zeigten jedoch 76 Prozent der Frauen weniger als 25 Nanomol pro Liter Blut.

Das gefährdet sowohl die Gesundheit der werdenden Mütter als auch die ihrer Babys. Dr. Dawodu:

Vitamin D-Mangel ist weltweit die Hauptursache von Rachitis, jedoch kann Rachitis nur als Spitze des Eisbergs betrachtet werden. Die Forschung zeigt mehr und mehr, daß Vitamin D eine große Bedeutung im Schutz gegen eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen hat – nicht nur diejenigen, die mit Kalzium und Knochen zu tun haben. Es besteht auch die Gefahr eines größeren Risikos für Atemwegsinfektionen und chronische Krankheiten nach der Geburt und später im Leben.

Eine kleine Nachbemerkung: Reich hat die Erkältungsepidemien in der dunklen Jahreszeit auf den geringeren Orgonenergie-Gehalt der feuchten Atmosphäre zurückgeführt. Mit der Kälte haben sie jedenfalls nichts zu tun, da tropische Länder zur Regenzeit ähnliche Krankheitswellen kennen.

Heute führen manche Mediziner diese jahreszeitliche Anfälligkeit für Ansteckungskrankheiten auf die mangelnde Versorgung des Körpers mit Vitamin D in den Monaten mit geringerer Sonneneinstrahlung zurück. Vitamin D scheint unser Immunsystem zu mobilisieren.

Das bringt mich schließlich zum DOR-Pfuhl Depression: Den Augen von Depressiven fehlt das innere Strahlen, das Funkeln, das lebendige Menschen auszeichnet. Sie empfinden alles „grau in grau“ und diese „Trübe“ überträgt sich auf ihre Umgebung.

Das sind keine bloßen Sprachbilder, sondern konkrete bioenergetische Prozesse. Depressive strahlen eine DOR-artige Energie ab, die ihnen selbst aber auch den Menschen in ihrer Umgebung Schaden zufügt (Bernard Grad: „The Laying on of Hands and Life Energy“, International Journal of Life Energy, Vol. 1, No. 2, Spring 1979). Das Energieniveau ist niedrig, der Energiefluß gedrosselt und entsprechend die Energiepotentiale weitgehend eingeebnet. Es ist wie in der Atmosphäre an nebeligen, trüben, „DORigen“ Tagen.

Am Universitätsklinikum Freiburg wurde eine Methode entwickelt, mit der man das subjektive depressive Empfinden des „Grau in Grau“ objektivieren kann.

Schon bei früheren Untersuchungen fanden die Wissenschaftler heraus, daß depressive Menschen Schwarz-Weiß-Kontraste schlechter wahrnehmen als Gesunde. In ihrer aktuellen Studie untersuchten die Freiburger mittels einer speziellen elektrophysiologischen Methode die Antwort der Netzhaut auf alternierende Schachbrettmuster mit unterschiedlichen Kontrasten bei Depressiven und Gesunden. Die Forscher leiteten dabei die Signale der Netzhaut-Sinneszellen direkt ab und konnten so objektiv deren Aktivität messen. Es zeigten sich hoch signifikante Unterschiede: Bei depressiven Menschen reagierten die Netzhautzellen tatsächlich deutlich schwächer, sichtbar an dramatisch kleineren Antwortamplituden in den Ableitungen.