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Besprechung von Andreas Peglau: RECHTSRUCK IM 21. JAHRHUNDERT (Teil 2)

14. August 2017

Im zweiten Teil des Buches wird auf etwa 70 Seiten Reichs Faschismusanalyse von 1933 auf das Jahr 2017 übertragen. Peglaus Analyse ist durchweg nachvollziehbar. Kunststück, denn Reichs Analyse ist noch genauso stichhaltig, wie sie es 1933 war. Auf die Türkei Erdogans kann man sie 1:1 ohne jeden Abstrich übertragen. Peglau macht das für Deutschland und muß deshalb den Kontrast voll aufdrehen, so daß das Bild merkwürdig irreal wird, geradezu „psychedelisch“. Beispielsweise kommt man bei dem Thema „Sexualunterdrückung“ heutzutage nicht sehr weit und muß wirklich alle denkbaren entsprechenden Überbleibsel der autoritären Gesellschaft herbeizitieren. Beispielsweise die Kirche als sexualfeindliche Institution anzuführen, ist geradezu abenteuerlich. Jugendliche und Kinder haben heute mit ganz anderen sexualfeindlichen Instanzen zu kämpfen, etwa die Medien, die ein vollständig unrealistisches Körperbild vermitteln, allgegenwärtige Pornographie und abwegigste Fehlinformationen in Sachen Sexualität, die mit einem „wissenschaftlichen“ Anspruch daherkommen. Kinder- und Jugendpsychotherapeuten werden zurzeit von Patienten geradezu überrannt, die Probleme mit ihrer „Geschlechtsidentität“ haben. „Erfüllende Sexualität und Partnerschaft“ (S. 116) werden heute insbesondere durch den Feminismus gefährdet. Wie viele junge Mädchen verwandeln sich von einem Tag auf den anderen von hoffnungsvollen, rehäugigen zukünftigen Müttern, in häßliche, haßzerfressene, keifende Furien mit grüngefärbten Haaren und ausschließlich zwei „Argumenten“ („Rassist“ und „Sexist“)?

Reich lebte 1931 und 32 in der „Sexhauptstadt der Welt“, Christopher Turner beschreibt das lang und breit in seinen Adventures in the Orgasmatron, doch in Reichs Massenpsychologie des Faschimus findet sich so gut wie nichts über diese Subkultur, – weil sie zur damaligen Zeit massenpsychologisch vollkommen irrelevant war. Heute gibt es zweifellos all das, was Peglau an „rechten Umtrieben“ beschreibt, doch die sind in der antiautoritären Gesellschaft genauso irrelevant, wie es zu Reichs Zeiten Magnus Hirschfelds Transgender-Freaks waren!

Unglaublicherweise bringt Peglau sogar das englische Rotherham vor (S. 73), um die anhaltende Sexualunterdrückung im Westen zu illustrieren. Über viele Jahre wurden dort 1400 ausschließlich indigene Kinder von ausschließlich „asiatischen Männern“ (Pakistani und andere Moslems) sexuell mißbraucht und zur Prostitution gezwungen. Peglau erwähnt das mit keinem Wort, – daß die Täter Moslems waren, daß sie jahrelang unbehelligt agieren konnten, weil die zuständigen Stellen nicht als „rassistisch“ dastehen wollten und daß das ganze überhaupt nur durch den antiautoritären gesellschaftlichen Zerfall der indigenen weißen Gesellschaft möglich war. Stattdessen fragt Peglau, warum die Arbeiterklasse angesichts der „zunehmenden Immigration“ (Fremdwörter sollen immer die Tatsachen verschleiern! „Immigration“!) zur „chauvinistischen Ausgrenzung“ statt zur „Solidarisierung“ schreitet! (S. 60). Er erwähnt Gewaltdelikte in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gewalt von Fußballfans und Anschläge auf sogenannte „Asylantenunterkünfte“ (S. 86). Kein Wort über Moslems, die Dorffeste mittlerweile unmöglich machen, die Fußballspiele, etwa mit türkischen Mannschaften, zu einer buchstäblich lebensgefährlichen Angelegenheit machen und die eine Asylunterkunft nach der anderen kleinschlagen bzw. abfackeln. Kein Wunder, daß im ganzen Buch nirgends der Name „DeMeo“ fällt! Die Ausbreitung der Gewaltkultur „Saharasias“ auf Mitteleuropa!

Ja, Faschismus ist „nach oben buckeln und nach unten treten“ (siehe S. 94), aber angesichts der „Asylkrise“ wirkt dieses Bild, jedenfalls die Weise, wie es von Peglau benutzt wird, absurd. Sind Arbeiter „faschistisch“, wenn sie sich gegen lumpenproletarische Streikbrecher wenden, die ihnen von den Unternehmern vor die Nase gesetzt werden? Wer ist denn hier autoritätshörig: jene, die 2015 wie blöde an den Bahnhöfen standen, um die Zerstörer des deutschen Sozialsystems enthusiastisch in Empfang zu nehmen, oder die, die gegen die durchgeknallte Politik einer durchgeknallten Führerin protestieren und dabei ihre bürgerliche Existenz aufs Spiel setzen?! Wer ist denn hier der Rassist: Ich, wenn ich mich tierisch über die Neger gelinde gesagt „aufrege“, die in St. Pauli den ganzen Tag über dem Fischmarkt am Pinnasberg und in der Hafenstraße rumlungern, um Drogen zu verticken. Oder ist nicht vielmehr der ein Rassist, der diese Krämer des Todes akzeptiert und sogar romantisiert, aus dem einzigen Grund, weil sie Neger sind?!

Rechtsruck ist eine derartige Verzeichnung der Realität… Reichs Leistung war es bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen früh erkannt und praktisch als einziger „massenpsychologisch“ erfaßt zu haben. Und hier kommt Peglau mit einem massenpsychologisch praktisch komplett blinden Buch.

Ein Totalverriß von Peglaus Buch entspricht nicht meiner Intention. Nicht nur, weil, wie erläutert, am ersten Teil des Buches nichts auszusetzten ist, ganz im Gegenteil, sondern auch, weil angesichts des bevorstehenden Zusammenbruchs des Finanz-, Wirtschafts- und Sozialsystems Deutschlands, für den allein schon die EU und der Euro (Peglaus so heißgeliebte „offenen Grenzen“!) sorgen werden, „1933“ schon bald wieder aktuell sein wird. Jederzeit kann die antiautoritäre Gesellschaft (Pseudo-Expansion) in eine extrem autoritäre Gesellschaft (spastische Kontraktion) umschlagen. Nur eine (leider vollkommen ausgeschlossene) „Machtübernahme“ von „AfD und Pegida“ könnten uns noch vor dieser Katastrophe bewahren. Aber das wäre natürlich nur eine kurzfristige Lösung, denn die bioenergetische Dynamik, die die antiautoritäre Gesellhaft freigesetzt hat, ist nicht mehr aufzuhalten, eine Rückkehr in die angeblich „gute alte Zeit“ ist nicht möglich. Es gibt nur einen langfristigen Weg: erstens (!) die Bekämpfung der Emotionellen Pest und zweitens (!) die Fortführung des Projekts Kinder der Zukunft. Alles, was dazu zu sagen ist, hat Charles Konia in The Emotional Plague gesagt.

Besprechung von Andreas Peglau: RECHTSRUCK IM 21. JAHRHUNDERT (Teil 1)

13. August 2017

Der folgende Absatz faßt Andreas Peglaus Buch zusammen:

Je intensiver gesunde Gefühle und gesunde Sexualität weiterhin durch patriarchal-autoritäre Normen und Institutionen, durch Kleinfamilien und Kirchen unterdrückt und pervertiert werden, je schlimmere Erniedrigungen, je mehr Existenzangst der neoliberale Kapitalismus dem hinzufügt, desto mehr destruktives Potential steht zur Verfügung – gerade für „rechte“ Bewegungen. Hier läßt sich die anerzogene Unterwürfigkeit beibehalten; sie muß nur auf Ersatzführer und neue Idole umgelenkt werden. Der seit Kindheit angestauten Wut werden zudem sozial Schwächere, oftmals bereits Ausgegrenzte als Feindbilder präsentiert, an denen man sich ohne größeres Risiko abreagieren kann. (S. 85)

Die erste Hälfte des Buches (50 Seiten), wo es um Reichs Entwicklung bis 1933 geht, dessen Massenpsychologie des Faschismus und, wenn auch sehr kurz, um dessen späteres Schicksal, gehört zum Besten, was ich je über Reich gelesen habe. Hier möchte ich aber sogleich meinen ersten Kritikpunkt anbringen. Die heute verbreitete Version der Massenpsychologie des Faschismus verkleistert durch die wirre Aufteilung in Kapitel, die nicht mit der der Originalversion von 1946 übereinstimmt, daß das Buch aus drei klar voneinander getrennten Teilen besteht: das gering revidierte und mit Zusätzen versehene 1933 erschienene Buch über den Nationalsozialismus, eine Mitte der 30er Jahre verfaßte Abrechnung mit dem Stalinismus und drittens einen Anfang der 40er Jahre verfaßten Abschnitt über die Arbeitsdemokratie. Über diesen letzten Teil verliert Peglau kein einziges Wort! Peglau erwähnt, mit Berufung auf David Boadella, daß Reich am Ende psychisch zunehmend angeschlagener wurde, doch mit keinem Wort wird die Emotionelle Pest erwähnt oder wird erwähnt, daß der McCarthyismus (die „Rechte“ in den USA) bei Reichs Verfolgung keine Rolle spielte.

Wer heute von der Alternative „Kapitalismus oder Klima“ spricht (siehe S. 75), so als würde hier nicht „Wissenschaft“ für bestimmte Interessen manipuliert und instrumentalisiert, ist schlichtweg naiv. Ähnliches ließe sich über die angeblich „lebensbejahende“ Politik der offenen Grenzen sagen, die die Löhne und die Sozialstandards drückt! Übrigens setzt Peglau „Fremdenfeindlichkeit“ durchweg mit „Lebensfeindlichkeit“ gleich (S. 107). Die Biologie sieht das anders – jeder Schimpanse sieht das anders. Ja, jedes Volk auf dem Planeten sieht das anders, bis auf die Weißen. Was sollte daran „lebensbejahend“ sein, nicht für die Interessen der eigenen Gruppe einzutreten? Was sollte daran „lebensbejahend“ sein, Araber mit einem durchschnittlichen IQ von 85 und Afrikaner mit einem von 70 zu Millionen ins Land zu lassen? Was ist daran „lebensbejahend“, sich den Islam ins Land zu holen? Beide Faktoren (niedriger IQ und Islam) sind mit einer Demokratie nicht vereinbar.

In diesem Zusammenhang muß ich eine Stelle im Buch erwähnen, bei der ich laut auflachen mußte. Peglau setzt Demokratie mit „Volksherrschaft“ gleich, was alle Menschen, also auch die Fremden umfasse (S. 103). Der naheliegende Einwand von wegen „Volk“ wird in einer Fußnote abgebügelt: es wäre haltlos von einem ewig abgeschotteten „Staatsvolk“ zu reden, man brauche nur ins Berliner Telefonbuch schauen. Ohne die hier evident werdende „ständige Durchmischung inklusive Zuwanderung“, „dürfte wohl auch heute kein deutscher Staat mehr existieren: Nationalistische ‚Inzucht‘ führt planmäßig zum Aussterben“ (S. 151). Mal abgesehen davon wie abwegig dieser Gedanke bei einem 80 Millionen-Volk ist und daß Peglau hier plötzlich die Biologie anführt: Wie verpeilt ist es, Millionen von Moslems ins Land zu holen, die über viele Generationen hinweg tatsächlich systematisch Inzucht betrieben haben?

Peglau will uns aufklären, uns die Augen öffnen, uns Mitgefühl und Solidarität vermitteln, zeigt aber untergründig eine erschreckende Kälte, Kontaktlosigkeit und Ahnungslosigkeit. Peglau erwähnt den GULAG und Hiroshima, warum nicht das weitaus Näherliegendere: den Alliierten Bombenterror und die Vertreibung aus dem Osten? Warum beklagen deutsche Gutmenschen stattdessen den alliierten Bombenterror in Japan oder die Massenvertreibungen im Nahen Osten? Diese komplette Absurdität, für die Peglau offenbar jedes Sensorium fehlt, ist ein Thema der Massenpsychologie, das man mit Hilfe eines Buches aufschlüsseln kann, welches ich am Ende erwähnen werde. Antisemitismus? Der ist heutzutage wohl eher ein Problem der Linken, die geradezu besessen von „Israel und den Palästinensern“ ist. Sich für tote Juden zu „engagieren“ ist billig! Wer nicht zu Israel steht, soll gefälligst von der Shoa und vom Antisemitismus schweigen! Apropos Juden: die Juden von 1933 werden von Peglau mit den heutigen Moslems, Zigeunern, Homosexuellen und Arbeitslosen verglichen! (S. 84). Da zieht sich bei mir wirklich alles zusammen. Es ist auch geschichtsblind: die Juden waren überdurchschnittlich, teilweise geradezu sensationell erfolgreich… Es ist der helle Wahnsinn Reichs Widerstand gegen die NSDAP mit dem heutigen „Antifaschismus“ gleichzusetzen, der durchweg vollständig risikolos und schlichtweg verachtenswert ist. Die organisierte Emotionelle Pest auf deren Seite sich Peglau stellt – im Namen Wilhelm Reichs!

Peglau rückt den Neoliberalismus zumindest in die Nähe des Faschismus. Dagegen stellt er Gleichheit und Gerechtigkeit, so als würden diese sich nicht gegenseitig ausschließen. Das sieht man allein schon daran, daß es einen Sozialstaat nur bei geschlossenen Grenzen geben kann. Von einem „neoliberalen System“ in Deutschland zu sprechen, ist schon deshalb abwegig, weil die Staatsquote bei fast 45% liegt. Ebensogut könnte man von einem sozialistischen System sprechen. Aber ich möchte mich gar nicht auf die Diskussion einlassen, beispielsweise trat Friedrich von Hayek für eine staatliche Grundsicherung ein, sondern darauf hinweisen, daß Peglau eine linke Vision präsentiert, andere eine rechte Vision präsentieren könnten, – diese Visionen an sich aber vollkommen irrelevant sind. Sie sind der jeweilige Ausdruck unterschiedlicher Charakterstrukturen. Erst nachdem diese in ihrer Dynamik durchschaut worden sind, kann man sich daran machen, die Welt jenseits der beiden ideologischen Scheuklappen zu betrachten. Peglau selbst führt Reichs Dreischichten-Modell (Kern, sekundäre Schicht, Fassade) an (beispielsweise S. 105f), kommt aber nicht auf den Gedanken, daß der „Liberalismus“ (gemeint ist der Linksliberalismus und Sozialismus) und damit seine, Peglaus im Buch ausgebreitete Theorien direkter Ausdruck der oberflächlichen Schicht ist. Folgt man Elsworth F. Bakers Ausführungen in Der Mensch in der Falle ist Peglau ein „sozialistischer Charakter“.

Daß Peglau kein einfacher Liberaler ist, wird an seiner grundsätzlich positiven Haltung zur sogenannten „DDR“ deutlich (weil diese grundsätzlich antifaschistisch gewesen sei), insbesondere aber aus folgenden beiden Sätzen, die man mehrmals lesen sollte:

Klare „Verordnungen“ der Führenden gegen faschistoide Tendenzen und entsprechendes Handeln könnten einiges [für die antifaschistische Umerziehung] bewirken – trotz der autoritären Strukturen: Wer sich wünscht, einer Obrigkeit zu folgen, käme dadurch zumindest in Konflikt mit seiner Fremdenfeindlichkeit. (S. 114)

Der Terror des antideutschen Merkel-Regimes, der politischen Korrektheit, der Drohung mit der Vernichtung der bürgerlichen Existenz für bloße Meinungsäußerungen grinst uns an! Peglau, will jedweder Entwicklung nach rechts die Grundlage entziehen (S. 116). Für ihn gibt es nur eine einzige Richtung, die akzeptabel ist. Selbst Die Linke ist ihm mittlerweile zu rechts (S. 85).

Peglau analysiert den tiefenpsychologischen Hintergrund des AfD-Anhängers. Man sollte sich eher fragen, was in jemandem vorgeht, der so etwas bejaht wie das Parteiprogramm Der Linken. Elsworth F. Baker hat diese Frage beantwortet:

Der-Mensch-in-der-Falle

Der Links-Reichianismus und die Links-„Orgonomie“

29. Juli 2017

Ihr Grundfehler liegt, wie könnte es anders sein, in der Vernachlässigung der soziopolitischen Charakterologie nach Wilhelm Reich, Elsworth F. Baker und Charles Konia. Im Einzelnen:

  1. Die mechanische Übertragung einer Analyse der autoritären Gesellschaft, wie Reich sie bis etwa 1947 vorgelegt hat, auf eine anti-autoritäre.
  2. Die unterschiedslose Vermengung von „Pegida, AfD und Trump“ mit dem Rechtsextremismus (schwarzer Faschismus).
  3. Dabei wird die generelle „Rotverschiebung“ (Konia) der Gesellschaft verkannt, bei der die scheinbare „Mitte“ weit nach links wanderte und deshalb klassisch liberale und traditionell konservative Haltungen plötzlich als „rechtsextrem“ dastehen.
  4. Die Verkennung der heutigen durchweg linksextremen „Rechtsextremismus-Forschung“, die mehr Ausdruck der Charakterstruktur der Autoren ist als „Wissenschaft“. Siehe hier.
  5. Die Verkennung der ökonomischen Gegebenheiten: heute wird die linksextreme Ideologie bzw. die Propaganda für sie von „globalistischen“ Großkonzernen finanziert, die schlichtweg alles tun, um „Pegida, AfD und Trump“ in Schach zu halten. Im Kampf gegen „Pegida, AfD und Trump“ werden ganz konkrete Wirtschaftsinteressen der Superreichen verteidigt. Sie finanzieren und verbreiten den Großteil der „Rechtsextremismus-Forschung“.
  6. Der Verrat an der Arbeiterklasse durch die Intellektuellen, um eigene „psychologische“ (charakterologisch bedingte) Bedürfnisse zu befriedigen: „Ausländerfeindlichkeit“, „Waffengesetze“, „Hate Speech“ stehen für Lohndrückerei und Wohnungsnot, d.h. die Erzeugung willenloser Sklaven für die Reichen und Mächtigen; dafür, daß nur die Bodyguards der Reichen und Mächtigen bewaffnet sind; und schließlich, daß der Protest dagegen, daß das unmittelbare Lebensumfeld der Werktätigen sich zunehmend in eine veritable Hölle verwandelt, durch selbsterhaltende Selbstzensur von vornherein abgewürgt wird.
  7. Es wird nicht zwischen Politik („Staatskunst“, die rational sein kann) und Gesellschaftspolitik unterschieden. Letztere ist immer irrational. Ganz im Gegenteil wird Reich dazu mißbraucht, um im Namen der „Sexualökonomie“ für gesellschaftspolitische Interventionen zu werben bzw. ihnen den Weg zu ebnen.
  8. Das fast schon verächtliche Wegwischen von Reichs Beiträgen über den Roten Faschismus nach ca. 1947. Man lese nur einmal das skandalöse Vorwort zur Korrespondenz von Reich und Neill, Zeugnisse einer Freundschaft. Reichs späte Ausführungen unterscheiden sich prinzipiell in nichts von denen Bakers oder Konias. (Siehe nochmals Punkt 1!)

Die beiden Bedrückungen (Teil 2)

25. Mai 2017

Die innere Dynamik des westlichen Projekts der Befreiung der organismischen Orgonenergie war inhärent „globalistisch“, d.h. alle Grenzen wurden aufgehoben, was wegen der Freiheitsunfähigkeit der Massen mit der Etablierung einer neuen globalen Elite einherging, die entsprechend dieses Projekt immer weiter vorantreibt und jeden, etwa Trump oder die AfD, mit allen Mitteln zu vernichten trachtet, der sich dem entgegenstellt. Diese Elite bildet zunehmend eine eigene Zivilisation aus, die über kurz oder lang sich vollständig von uns Normalsterblichen separieren wird. Genetisch veränderte und technologisch modifizierte Menschen, die nicht mehr sterben müssen und Weltraumkolonien bilden, zeichnen sich am Horizont ab. Die Massen werden ein „Leben“ fristen, wie sedierte Legehennen – gemach, die meisten „Menschen“ sind heute bereits nichts als „sedierte Legehennen“! Die Menschen am unteren Ende der Gesellschaftspyramide werden sich ihrerseits separieren und Clans bilden. Brechen orgonotische Systeme zusammen, reorganisieren sie sich auf einem primitiveren Niveau neu. Hier sind Les Brigandes einzuordnen.

Ich paraphrasiere und zitiere ihr Manifest der zukünftigen Clans (übersetzt von KH): Die Gruppe bestehe seit 12 Jahren. Seit der Zeit, als Joel LaBruyere dazu aufrief, gemeinschaftliche Heimstätten zu bilden im Kampf gegen die bestehende Weltordnung. Wir könnten zwar die Weltordnung nicht ändern, aber wir können uns organisieren um am Rande zu leben und eine neue Gesellschaft zu formen. Das Dasein sei ein individueller Kampf, aber in der Gemeinschaft sei es ein gemeinsamer Kampf. In ihrem Manifest wollen Les Brigandes ihre Erfahrungen darstellen. Nur dank ihres Lebens in der Gemeinschaft konnten sie die notwendige Energie freisetzen, um ein mediales Kampforgan zu schaffen. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus Mitdreissigern, die als Familie mit ihren Kindern zusammenleben. „Wir bündeln unsere Kräfte und Talente in der Gruppe, weil wir das Leben als Individualisten ablehnen, wie es das System aufbürdet.“

Wir wissen, was wir ablehnen und wir wissen was wir wollen: ein reiches und brüderliches Leben teilen und unsere Kinder im gesunden kulturellen Kontext erziehen, den wir für sie schaffen. Das ist unsere positive Art zu kämpfen und so täglich unsere europäische Zivilisation schützen. (…) Das Manifest der Clans ist ein Aufruf, die Kräfte strategisch zu bündeln, weil davon die Zukunft unserer Zivilisation abhängt.

Die Feststellung, daß die westliche Gesellschaft zu nichts anderem mehr fähig ist, als ihre materialistischen Ambitionen zu übermitteln, führt dazu, daß würdige kulturelle Heimstätten von dem Geist gegründet werden müssen, der die europäische Kultur hervorgebracht hat.

Wir müssen die Dinge von Beginn an aufrollen, um die Ursprünge unserer Kultur wiederzufinden. Wir greifen die kranken Wurzeln unserer Zivilisation an. Wenn uns die moderne Welt atomisiert hat. um aus uns konsumorientierte Sklaven zu machen, ist es wesentlich eine organische und brüderliche Gesellschaft wiederzufinden, um ein anständiges Leben zu führen.

Wenn uns die moderne Welt durch den Individualismus geschwächt hat, müssen wir uns vereinen, um wieder Kraft zu gewinnen. Wir wissen, daß die Kraft eines Kollektivs unerläßlich ist, um gegen die soziale wirtschaftliche und kulturelle Unterdrückung durch die moderne Welt zu kämpfen.

Sich mit anderen im Alltagsleben zusammenschließen, um mit Ihnen eine andere Lebensart zu erarbeiten, ist die Voraussetzung um nicht unter dieser Unterdrückung zu leiden.

In unseren Augen ist das die Lösung um nicht vergeblich zu sterben, ohne unseren Kindern ein soziales und geistiges Erbe zu hinterlassen, das diesen Namen verdient. Die Zukunft gehört denen, die die Vorstellungskraft und den Mut haben sich zusammenzutun und nach ihren eigenen Prinzipien zu leben.

Die Dringlichkeit erfordert die Bildung von Clans, um ein würdiges und freies Leben zu führen.

Ich weiß nicht, ob ich mich dem anschließen kann. Für mich wirkt das ganze wie eine Rückkehr der beiden Bedrückungen der Vergangenheit: Clans nehmen dir jede Freiheit, bestimmen Arbeit und Liebe. Währenddessen terrorisiert dich eine vollkommen losgelöste und unberechenbare Elite.

Ohne ein Verständnis der orgonotischen Prozesse, die die Gesellschaft bestimmen, wird es keinen Ausweg aus der gesellschaftlichen Misere geben. Es geht hier nicht darum, von oben herab irgendwelche Leute zu verurteilen oder auch nur belehren zu wollen, sondern einzig um den Hinweis, daß man wissen muß, was man tut. Dazu muß man die Kräfte richtig einschätzen, die unser Zusammenleben bestimmen.

Wie „orgonomisch“ ist der Nationalismus?

2. Mai 2017

Reich hat sein ganzes Leben gegen die Nation angewettert. Als Marxist, der nur den „Klassenstandpunkt“ kennt, sowieso und auch später: die Arbeitsdemokratie ist inhärent übernational, die Grenzen sind künstlich. Erstrecht wenn man sie vom Standpunkt der Orgonenergie her betrachtet: der „pulsierende Orgonsack“ kennt keine „Rassen“, das kosmische Orgon-Ingenieurswesen keine Landesgrenzen.

Nun, es kann unmöglich das als Richtschnur gelten, was Reich geschrieben hat! Ich möchte jedenfalls kein Mitglied einer Sekte sein! Selbst die Frage, was „Reich heute tun würde“, ist gruselig. Zumal Reich selbst sich scharf gegen Fragestellungen, wie: „Was ist der Standpunkt der Orgonomie zu…“, verwahrt hat. Die einzige genuin orgonomische Herangehensweise ist schlicht die Frage, was in einer ganz konkreten Situation jeweils kontaktvoll ist.

Zu Zeiten von Marx und Reich war die Globalisierung fast durchgehend ein Segen. Es war der „weiße Mann“ und niemand sonst, der die Sklaverei und den Aberglauben weitgehend ausgetilgt hat. Seine Medizin hat unzählige Menschenleben gerettet und seine Technik hat verhindert, daß auch noch der letzte Baum auf diesem Planeten zu Feuerholz verarbeitet worden ist. Hingegen war sein Nationalismus nichts als Emotionelle Pest (erst recht die kolonialen Mißgeburten in Gestalt der „nationalen Befreiungsbewegungen“!). Der 30jährige Krieg zwischen 1914 und 1945 war – die Hölle.

Aber heute? Wenn irgendetwas Europa zerreißt, dann ist es die EU, insbesondere der Euro. Wenn irgendetwas für Emotionelle Pest steht, dann ist es die UN. Wenn irgendetwas die tägliche Lebenswelt zerstört, dann ist es die Migration.

Unter diesen Umständen Reich zu zitieren und ihn als Kronzeugen gegen Trump, LePen und die AfD aufzurufen… Sind derartige „Reichianer“ eigentlich vollständig dem sektiererischen Irrsinn verfallen? Geistige Mikroben!

Die Situation erinnert an den Reich der 1940er und 1950er Jahre, der Höllenqualen durchlebt hat, als er sehen mußte, daß die Schriften seiner Wiener und Berliner Zeit von linken „Reichianern“ zitiert wurden, während die Welt einen verzweifelten Abwehrkampf gegen den Roten Faschismus führte.

Wie Reichs MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS ins Gegenteil verkehrt wird

5. April 2017

Angesichts des Aufkommens von Marine LePen, der AFD, dem Brexit und anderer „rechtspopulistischer“ Bewegungen wird gerne auf die Aktualität von Reichs 1933 erschienenem Buch Die Massenpsychologie des Faschismus verwiesen. Reich hätte damals genau das analysiert, was auch heute geschehe. Was damals Antisemitismus war, sei heute die „Ausländerfeindlichkeit“; die Mischung aus Autoritarismus und Rebellion, das nach oben Buckeln und nach unten Treten, der Appell an „einfache Lösungen“ („endlich durchgreifen“!) und das Schwarzweißdenken entspräche heute dem Rechtspopulismus.

Ich bestreite in keinster Weise, daß Reichs Analyse noch heute aktuell ist, aber man gehe damit doch bitte in Erdogans Türkei! Worum es Reich zentral ging, war, daß die Menschen gegen ihre eigenen Interessen handelten, sich ausbeuten und als Kanonenfutter mißbrauchen ließen. Wenn heute Menschen sich dagegen wehren, daß ihr Lebensglück dem persönlichen Machtinteresse einer Angela Merkel und den Visionen linker Ideologen geopfert wird – ausgerechnet gegen diese Menschen, die für ihre eigenen Interessen ein- und aufstehen, Reich ins Feld zu führen, ist schlichtweg obszön. Konkret wehren sie sich gegen die biosoziale („emotionale“) Vergiftung ihres unmittelbaren Lebensumfelds durch islamische Herrenmenschen, Zigeuner, Neger, etc., die Zerstörung des Bildungssystems und damit der Zukunftschancen unserer Kinder, die Überforderung der Sozialkassen und vor allem der wachsenden Wohnungsnot für Unter- und sogar Mittelschichtler in den Ballungsräumen. Daß sie dagegen aufstehen und für die eigenen Interessen kämpfen, mit dem Faschismus gleichzusetzen… Geht’s noch?!

Im besten Fall handelt es sich hier einfach um das mechanistische Übertragen von Reichs Analyse der autoritären Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf die so andersgeartete antiautoritäre Gesellschaft Anfang des 21. Jahrhunderts. Im schlimmsten Fall ist es Emotionelle Pest, d.h. Ausdruck des eigenen irrationalen Antiautoritarismus der entsprechenden Autoren. Unbewußt ertragen sie das Lebensglück der anderen nicht und wollen es deshalb zerschlagen, indem sie vorgeben gegen den Faschismus (d.h. das Zerschlagen des Lebensglücks der Massen) aufzustehen. Charakterstrukturell sind sie „liberal“ und ertragen nicht die Mobilisierung der rationalen Aggression im bioenergetischen Kern. Wir können alle krepieren, damit sie sich wohlig und sicher fühlen! Weist man auf diese bioenergetischen Zusammenhänge hin, erklären einem diese „Reichianischen“ Arschlöcher frech, daß das eine groteske Entstellung der Erkenntnisse Reichs wäre bzw. keinerlei Ähnlichkeit mit Reichs Ausführungen habe, man brauche ja nur Die Massenpsychologie des Faschismus zu lesen!

Charles Konia und die Zukunft der Menschheit

4. März 2017

In seinen Blogeinträgen führt Dr. Konia immer wieder aus, daß Politik, d.h. in diesem Zusammenhang die Rückkehr zu den „1950er Jahren“, etwa durch Trump oder die AfD, nicht die Lösung sein kann, weil die charakter-strukturellen Veränderungen im Verlauf der Transformation von einer autoritären zu einer antiautoritären Gesellschaft zu weit fortgeschritten sind. Generell kann die Politik nicht die Lösung sein. Was tun?

Langfristig hat Reich die Antwort gegeben: die Kinder der Zukunft. Aber erstens umfaßt eine Generation 30 Jahre und es braucht viele Generationen, um einen „meßbaren“ Effekt zu haben. Und zweitens ist seit Reichs Zeiten eher ein ständiger Rückschritt zu verzeichnen. Man vergleiche die heutigen fast flächendeckend mit Psychopharmaka gedämpften Zombies, die nichts besseres mit ihrem Leben abfangen können, als jeden Abend vor dem Fernseher oder der Spielkonsole zu sitzen, mit den freien, frischen Menschen noch der 1960er und 1970er Jahre! Als Kind habe ich mein Leben selbst organisiert, bin mit meinen Freunden den ganzen Tag durch Industriebrache, Feld, Wald und Wiese gestreunt, nie wußten meine Eltern, wo ich war – heute schlichtweg undenkbar.

Natürlich kann man trotzdem alles Menschenmögliche tun, damit Reichs Traum sich doch noch materialisiert, etwa für die natürliche Geburt eintreten! Aber sonst? Nichts spricht dagegen sich für „Trump und die AfD“ zu engagieren, zur Schadensbegrenzung und auf daß der gesellschaftliche Zerfall zumindest gestoppt wird! Die eigentliche Lösung liegt aber darin genau das zu tun, was Dr. Konia macht: die Massen auf die biosozialen Zusammenhänge hinweisen, d.h. die Tatsache der Panzerung bekannt machen und was sich aus der Panzerung ergibt. Alles andere ist das leere Gewäsch von „Reichianern“, die Emotionelle Pest. Darunter fallen irgendwelche ach so großartigen „Gesellschaftsmodelle“ irgendwelcher anarchistischen oder kommunistischen „Aktivisten“ (die Avantgarde des Antiautoritarismus) oder der Verweis auf die allheilende Kraft der „Liebe“, Propaganda für Cannabis, etc.pp. Ohne Dr. Konia gäbe es heute keine Orgonomie mehr – und die Menschheit hätte keine Zukunft.

Rotverschobener Kapitalismus

15. August 2016

Hollywood hat sich gerade mit der „feministischen“ Version der Ghost Busters einen desaströsen Flop eingehandelt und wird kaum je die 300 000 000 Dollar einnehmen, um zumindest eine schwarze Null schreiben zu können. Durch ihre einseitige und einfach nur noch lächerliche Anti-Trump-Berichterstattung verlieren Fernsehsender wie CNN und Tageszeitungen wie die New York Times massiv an Zuschauern bzw. Lesern. Mit ihrer Pro-Asyl- und Anti-AfD-Hetze steuert in Deutschland die BILD-Zeitung ihrem Untergang entgegen. Wo man hinschaut: die Unterhaltungsindustrie und die Medien graben sich aus ideologischer Verblendung das eigene Grab. Man kann sich kaum ausmalen, wieviel Geld Hollywood mit einer patriotischen Großproduktion machen würde! Wieviel Geld die Medien machen würden, wenn sie die schier unglaublichen Machenschaften der Clintons ins Rampenlicht zerren würden! Sex & Crime & und eine sterbende Frau, die Präsident werden will!

Daß die Kapitalisten Milliarden ins Klo spülen, liegt an charakter-strukturellen Gegebenheiten: „horizontal“ hat sich die gesamte Gesellschaft nach links bewegt (Charles Konia spricht von der „Rotverschiebung“) und „vertikal“ sind Menschen desto linker, je weiter sie von der Handarbeit entfernt sind, je „verkopfter“ sie sind, etwa „etwas mit Medien machen“. Das kapitalistische Kalkül der „Kopfarbeiter“ geht nicht auf, weil die Rotverschiebung der „Handarbeiter“ noch nicht so weit gediehen ist, daß sie feministische „ghost buster“, schwule Cowboys oder die Vernichtung der eigenen Ethnie ohne weiteres honorieren würden.

Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.

Warum werden aus Konservativen Linksliberale und umgekehrt?

7. Juli 2016

Anläßlich von Trump in den USA und der AfD in Deutschland ist zu beobachten, wie Konservative sich mit einigem Grausen den Liberalen (in europäischer Nomenklatur den Linken) zuwenden. Beispielsweise als Trump seinen Richter angriff, weil dieser mexikanischer Herkunft und deshalb voreingenommen sei. Diese Aussage Trumps sei, so einige Republikaner, zutiefst „unamerikanisch“ und sie könnten nicht länger in einer Partei bleiben, die einen derartigen Rassisten unterstützt. Das Problem ist nur, daß umgekehrt so etwas in Amerika Gang und Gäbe ist, weil heißen: Schwarze und Hispanics stellen wie selbstverständlich (und ohne konkreten Anlaß, wie bei Trump!) die Objektivität ihrer Richter infrage, wenn diese weißer Hautfarbe sind. Weiße liberals pflichten dem dann zu und unterstützen den Kampf der „Farbigen“ gegen den vermeintlichen Rassismus – der Weißen… Angesichts dieses verlogenen Irrsinns wechseln manche Liberale angewidert zur anderen Seite und werden Republikaner.

Hinter diesem teilweise überraschenden Wechseln der Fronten steht die Bioenergetik: Menschen sind konservativ, weil bei ihnen die muskuläre Abwehr überwiegt. Entsprechend ist Aggression (Energie fließt in die Muskulatur) ein zentrales Thema (Egoismus, Militär und Polizei, Waffen, „Kapitalismus“, „freie Fahrt für freie Bürger“, Nationalismus, etc.). Die Angst vor bioenergetischer Erregung kann dazu führen, daß vormalige Konservative zum rettenden Ufer des Liberalismus schwimmen. Dieses Ufer, um im Bild zu bleiben, ist die okulare Panzerung, d.h. es geht um die Verlagerung von Energie von der Muskulatur ins Gehirn. Statt Aggression haben wir intellektuelle Beschwichtigung vor uns, Altruismus, den Sozialstaat, Drangsalierung durch Umweltschutz, soziale Kontrolle, Political Correctness, etc. Da dieses liberale Denken unsere Kultur beherrscht, folgen ihm auch viele Menschen, die imgrunde eine konservative Struktur haben – bis sie schließlich aufwachen.

Apropos rassistische Richter: man lese diesen Beitrag bis zum Ende.

Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.

Die AfD und Saharasia

27. Juni 2016

Die Broschüre der AfD über den Islam, die Hunderttausendfach verteilt wird, ziert ein vielsagendes Cover. Hier sieht man auf den ersten Blick den Kern der Saharasia-These von James DeMeo: abgesehen von der ekligen Metastase Indonesien, wo der europäische Kolonialismus tragischerweise zu spät gekommen ist, ist die Verbreitung des Islam paßgenau identisch mit „Saharasia“, dem zentralen Kontinente überschreitenden Wüstengürtel, der sich von Casablanca bis vor die Tore Pekings erstreckt. Hier ist das geographische Gebiet, von dem aus die Panzerung und die Emotionelle Pest den Planeten erobert hat und das bis heute das maligne Zentrum des schlichtweg Bösen in dieser Welt ist. Allein schon diese eine Broschüre zeigt, daß keine Partei den Grundwerten der Orgonomie nähersteht als die AfD. Der Kampf gegen die Emotionelle Pest ist das wichtigste, alles andere ist sekundär!

Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.