Einige orgonotische Erstrahlungseffekte. Eine vorläufige Mitteilung (1958) (Teil 3)

von David Boadella

Beobachtungen mit Haushaltsglühbirnen (Fortsetzung)

Alle obigen Beobachtungen wurden mit zwei 25 Watt-Birnen (Spacelite und Vesta) gemacht. Ich wollte herausfinden, ob diese Glühbirnen mit Gas oder Vakuum gefüllt sind. Ich wußte, daß die meisten Glühbirnen mit Gas gefüllt sind, und daß das vollständige luftleer Pumpen wegen der Verringerung des Wärmeverlustes, wenn eine Gasfüllung verwendet wird, fast völlig aufgegeben worden ist. Spacelite-Lampen aller Wattleistungen werden in Kartons mit der Aufschrift „gasgefüllt“ verkauft. Ein paar Anfragen ergaben jedoch, daß es üblich ist, die 25-Watt- und 15-Watt-Glühbirnen evakuiert zu lassen (da es offenbar keine Energieeinsparung durch Gasfüllung bei diesen niedrigen Leistungen gibt).

Meine zwei Glühbirnen waren demnach Vakuumbirnen und das Aufleuchten, das ich erhielt, war eine Erstrahlung im Vakuum. Einige theoretische Implikationen werden später diskutiert werden.

Ich entschied mich nun verschiedene Glühbirnen zu testen, um zu sehen, welche Aufleuchteffekte sie haben. Ich arbeitete mit 15 Watt, 40 Watt, 60 Watt, 150 Watt Glühbirnen und mit einer Taschenlampen-Birne. Auch mit einer 25 Watt klaren und einer Vakuumradioröhre von Osram mit drei Elektroden (Triode). Die 15-Watt-Glühbirne brachte Reaktionen, die von den 25-Watt-Glühbirnen nicht zu unterscheiden waren. Die drei gasgefüllten Glühbirnen höherer Energie gaben alle ein viel schwächeres, viel mehr flackerndes und allgemein blasseres Aufleuchten. Die Farbe war wegen der Blässe schwer zu bestimmen. Es schien so etwas wie ein „Weißgrau“ zu sein, ohne die Brillanz der Vakuumbirnen. Die normale Gasfüllung ist 86% Stickstoff und 14% Argon, und die erwartete Farbe des Stickstoffaufleuchtens ist Gelbbraun. So ist es möglich, daß die gasgefüllten Glühbirnen tatsächlich Gelbbraun aufleuchteten, da blasses Gelbbraun und „Weißgrau“ ähnlich genug sind, um Beschreibungen des gleichen Farbeffekts zu sein. Die Trübheit und Uneinheitlichkeit des Aufleuchtens war auffallend. Es war so, als ob das Gas der Erregung „im Wege stand“ und sie hemmte, sie „vernebelte“.

Die Taschenlampe mit geringer Leistung, von der erwartet werden konnte, daß sie wegen ihrer geringen Größe sehr leicht erregbar ist, gab überhaupt kein Aufleuchten.

Die klare 25 Watt-Glühbirne leuchtete ebenfalls mit ausreichender Intensität auf, um den Glühdraht gerade sichtbar zu machen, doch die Lichteffekte schienen weniger hell und weniger klar zu sein als die der matten Glühbirne. Es war, als ob das getrübte Glas als eine Art Schirm fungierte, an dem das Aufleuchten beobachtet werden konnte. Bei der klaren Glühbirne hatte man den Eindruck, daß man ohne Hintergrund durch das Aufleuchten ‚hindurchschaut‘.

Die Triode reagierte ähnlich wie die klare Glühbirne.

Ein weiteres Phänomen wurde zufällig entdeckt. Ich hatte die ursprüngliche Vakuumbirne in eine der beiden Buchsen eines Adaptersteckers und den Neonkolben in die andere gesteckt. Der Stecker war ein praktischer Halter, der der Hand etwas Halt gab. Während ich über die Vakuumbirne strich, gab es einen hellen Blitz beim Neonkolben. Dies geschah etwa dreimal und verschwand dann und ich konnte es nicht wiederholen. Ich dachte, ich hätte versehentlich meine Finger gegen den Neonkolben gerieben, ohne es zu merken. Später am Abend tauchte der Effekt jedoch wieder auf, immer dann wenn die Erstrahlung der Vakuumbirne ausreichend stark war. Dies hatte nichts mit einem Kontakt über den Zwischenraum zwischen den Glühlampen zu tun (ein Abstand von zwei bis drei Zoll), da das Aufleuchten, das man erzielte, wenn die zwei Glühlampen, die dann nicht in ihre Sockel eingesetzt waren, nahe beieinander gebracht wurden, wesentlich schwächer war und weniger wie ein Blitz. Dann entdeckte ich, warum ich den Effekt nicht vorher wiederholen konnte: der Schalter des Adapters war in der falschen Position. Ich konnte nun den Effekt nach Belieben einfach bestehen- oder verschwinden lassen, indem ich den Schalter jeweils ein- oder ausschalte.

Bei den gasgefüllten Glühbirnen wurde mehrmals ein winziger blauer Funke an einem der Anschlußstifte an der Birnenkappe festgestellt; als die Glühbirne gestreichelt wurde und ein winziges Knistern zu hören war.

Ich war bisher nicht in der Lage, das Vakuum oder die gasgefüllte Glühbirne durch Erregen der Neonbirne zu aktivieren, weder durch Annäherung, Kontakt oder durch den Adapterstecker. Noch eine Vakuumbirne durch eine andere.

 

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Some Orgonotic Lumination Effects“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 5 (1958), No. 3, S. 139-150.

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2 Antworten to “Einige orgonotische Erstrahlungseffekte. Eine vorläufige Mitteilung (1958) (Teil 3)”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Orgon-Erstrahlung im Orbit:

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