Peters Herangehensweise an Verschwörungstheorien

1. Das ganze macht nur Sinn, wenn sich die Verschwörungstheorie einem aufdrängt, nachdem man sie stets von sich gewiesen hat. Man muß von ihr und ihrer Logik überwunden werden: „OK, das sehe ich ein.“ Die meisten Leute WOLLEN etwas glauben und blenden systematisch alles aus, was diesem Glauben widersprechen könnte.

2. Alles hängt von den Quellen ab. Q, Alex Jones & Co. und Assange sind gute Quellen, einfach weil sie Voraussagen getroffen haben, die dann genau so eingetroffen sind. So viele andere haben null Zugang zu Geheimdiensten, den Eliten, etc., „offenbaren“ aber ständig irgendetwas, was null, wirklich null Relevanz hat, Zeitverschwendung ist und vom Wesentlichen ablenkt.

3. Der indirekte Beweis: man schaut nach irgendwas und plötzlich taucht eine Sache im Bild auf, die da gar nicht hingehört und auch gar nicht von irgendjemanden dort willentlich plaziert werden konnte. Im folgenden Beispiel ist das „Bild“ wörtlich zu nehmen. Das Photo von zwei NASA-Wissenschaftlern bei der Arbeit. Denkbar unspektakulär. Niemand denkt sich dabei was. Bis zufällig entdeckt wird, daß da ein Photo der Mondoberfläche auf dem Schreibtisch liegt, von dessen Existenz niemand wissen darf. Es ist übrigens mit der Bombardierung des Mondes 2009 verbunden, um angeblich nach Wasser auf dem Erdtrabanten zu suchen:

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15 Antworten to “Peters Herangehensweise an Verschwörungstheorien”

  1. Sebastian Says:

    Meine Herangehensweise war folgende:

    1. Verschwörungstheorien konsumieren und daran glauben.

    2. Sich mit Verschwörungstheoretikern treffen und feststellen, dass die Masse extrem „seltsam“ ist.

    3. Daraufhin Verschwörungstheorien hinterfragen und zweifeln. Zu den inhaltlich Logischsten kann ich nur sagen: Keine Ahnung, weil

    – zu wenig Infos,
    – zu viel Infos, um mich zeitlich damit zu beschäftigen, oder
    – zu doof, wenn es physikalisch wird.

    Das ist schließlich auch das, was ich am meisten abstoßend an Verschwörungstheoretikern finde – der fehlende Zweifel, die Anmaßung von ihrem Schreibtisch aus die Welt erklären zu können.

    Es ist unstrittig, dass bestimmte Sachverhalte geheim gehalten werden, dass es Geheimbünde gibt usw. Aber was für eine Weltkontrollfantasie darauf aufgebaut wird, ist mMn oft einfach nur eine riesige Ablenkung von der Tatsache der Panzerung und den eigenen Problemen.

  2. Peter Nasselstein Says:

    Sehr gute Zusammenfassung der Q-Informationen:

  3. Frank Says:

    Unter Punkt 3 schon wieder Außerirdische?
    Kürzlich hieß es dazu „Flunked“.

  4. Frank Says:

    Das ist mir zu extrem, auch wenn Peter es am Ende abschwächt. Es gibt sicherlich genug Leute, die nicht „psycho“ („WOLLEN etwas glauben“) an „die Sachen“ rangehen! Die sind einfach cleverer gewesen, als die, die zuerst abgelehnt haben …
    „Stets von sich weisen“ ist strukturell das gleiche wie „etwas glauben wollen“.
    „1. Das ganze macht nur Sinn, wenn sich die Verschwörungstheorie einem aufdrängt, nachdem man sie stets von sich gewiesen hat. … Die meisten Leute WOLLEN etwas glauben und blenden systematisch alles aus, was diesem Glauben widersprechen könnte.“
    Die meisten Menschen sind wohl sowieso psycho = glauben etwas. Die Psycho-Verschwörungsleute sind dann also ganz „normal“.

  5. Robert (Berlin) Says:

    Meine Herangehensweise:
    1) Könnte es eine Verwirrungskampagne der Geheimdienste sein
    (z. B. flache Erde)
    2) Was sagt der gesunde Menschenverstand, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit
    3) Benutze wissenschaftliche Methoden (bedeutet kein Glauben an die Schulwissenschaft)
    4) Informiere dich möglichst aus mehreren, sich widersprechenden Quellen
    5) Sei nie dogmatisch und sei bereit, bei neuen Fakten deine Meinung zu ändern oder zu relativieren

    Verschwörungstheorien sind eigentlich sehr nützlich, weil man dann seinen eigenen Verstand benutzen muss (Kant). So habe ich mehrmals meine Meinung über die Mondlandung (als Fake) geändert und habe eine Menge über das Thema gelernt, Bücher für und wieder gelesen. Als Nebeneffekt habe ich sogar offizielle Stellen auf Facebook abonniert zum Thema Apollo und Mondlandung.

  6. stephan Says:

    Zu UFOs, Leaks und Whuistleblower

    Ich bin so erstaunt über die Heerscharen von „Ex“-Geheimdienstlern und Militärs, die über abgestürzte UFOs, Alien-Untergrundbasen, geheimen Kontakten und Verträgen der Elite mit ETs nerichten, dass ich da nur zu Skepsis raten kann.
    Psychologische Operationen gab es seit offiziellem Beginn des UFO-Zeitalters
    Das fing schon mit der Analyse der Reaktionen der Bevölkerung auf die Hörspielübertragung von „War of the Worlds“ 1939 an

    https://www.globalresearch.ca/early-psychological-warfare-research-and-the-rockefeller-foundation/30594

    Unter UFOgate sind auf dieser Website einige bekannte UFO- und Entführungsfälle aufgeführt, die Richtung Militär/Geheimdienste deuten

    http://philipcoppens.com/projects.php

    Das mit den indirekten Beweisen ist so eine Sache- NASA, Pentagon und Geheimdienst wissen, dass es eine große Online-Community gibt, da nach Anomalien lechzt und jedes offizielle Interview, Bild, Dokument nach solchen Hinweisen abscannt und dann hypt. Dass die Regierung mit solchen indirekten Beweisen auch ein Spielchen spielen kann ist folglich immer noch möglich.

    Die daraus entstehenden Diskussionen und Theorien wären dann Teil des Spiels und der Vertuschung.

    Ich glaube aber dennoch dass ein genuines UFO-Phänomen (mit möglicherweise intelligentem Hintergrund) existiert.

  7. Robert (Berlin) Says:

    Der Hammer! Der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ wurde vom CIA erfunden, um Kritiker des Kennedy-Mordes unglaubwürdig zu machen.

    „So richtig in Gebrauch genommen hat den Begriff als erstes die CIA. In der Direktive 1035-960 (Concerning of the Warren Report) wies sie ihre Mitarbeiter an, „Kritiker und Forschende des Kennedy-Mordes, die nicht auf der Linie des Warren-Reports mitliefen, nun mit dem Begriff ‚Verschwörungstheoretiker‘, verbunden mit Charaktereigenschaften wie Geldgier und Geltungssucht, zu diffamieren und so unglaubwürdig zu machen“ (Epoch Times, online, 5.8.2017). „Die CIA-Kampagne, welche zum Ziel hatte, den Begriff Verschwörungstheorie populär zu machen und zugleich in Misskredit zu bringen, muss unglücklicherweise als eine der erfolgreichsten Propagandainitiativen der Geschichte bezeichnet werden“, zitierten die Epoch Times Professor Lance DeHaven-Smith von der Universität Texas.“

    http://www.wisnewski.ch/sz-schmaehartikel-die-wahrheit-ist-eine-verschwoerungstheorie/

  8. Peter Nasselstein Says:

    Ich muß hier mal die Reßleine ziehen. Kein vernunftbegabter Mensch kann bezweifeln, daß Oswald schuldig war:

    Verschwörungstheoretiker versuchen immer dies und das herauszupicken, doch ist das derartig lebensfremd…

    • stephan Says:

      du müsstest inzwishen wischen dass nicht wenige dieser „Beweisstücke“ von Bugliosi, einem guten Freund von David Atllee Phillips, nicht so eindeutig sind wie behauptet, wenn niht sogar widerlegt

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