Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 5)

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

Reich glaubte, dass diese Art von Motor verwendet werden könnte, um Raumschiffe anzutreiben. Dass sie durch Orgonenergie angetrieben werden und im Weltraum enorme Geschwindigkeiten erreichen können, bis zu 10.000 – 15.000 Meilen pro Stunde (rund 16.000 – 25.000 km/h). Sie könnten auch Orgonströme im Universum verwenden, um sich viel schneller fortzubewegen. Er kam zu diesen Schlussfolgerungen, als er die auffallende Ähnlichkeit betrachtete zwischen den Erscheinungen bei Raumschiffen, die in der Literatur von vielen Autoren bei unidentifizierbaren Flugobjekte beschrieben werden, und von Erscheinungen, wie sie in der Natur auftreten sowie bei der Anwendung hoher Orgonenergie-Konzentrationen produziert werden. Er schreibt in einem Papier, das sich in CORE (32) findet:

Tatsachen, die diese Abstraktionen untermauern könnten, schienen nunmehr vorzuliegen, und zwar in einem merkwürdig praktischen Zusammenhang. Die Dinge fügten sich weiter zusammen. Eine Funktion nach der anderen paßte mit dem zusammen, was ich über die „unidentifizierten Flugobjekt“ gelesen hatte. Das vollständige Bild, wie es sich heute darbietet, sieht folgendermaßen aus:

  1. Die „CORE-Menschen“ (CORE = Cosmic Orgone Engineering), wie ich sie genannt habe, waren offensichtlich mit den kosmischen OR[gon]-Ozean herrschenden Funktionsgesetzen völlig vertraut, insbesondere mit der Gravitation als einer Funktion der Überlagerung.
  2. Sie nutzen für den Antrieb ihrer Maschinen die kosmische OR-Energie.
  3. Ihr „blaues Licht“ paßte zur blauen Farbe, wie sie für alle sichtbaren OR-Phänomene charakteristisch ist, für den Himmel, das Protoplasma, das Polarlicht, die Sonnenflecken, für die in der Abenddämmerung erkennbaren Mondgebirgstäler, die Farbe des orgonotischen Leuchtens in „Vacor-Röhren“ usw.
  4. Die Farbveränderungen von blau nach weiß oder rot usw. kannte ich gut aus verschiedenen Untersuchungen von OR-Phänomenen und hatte sie einige Male in Vacor-Röhren direkt vor mir beobachtet.
  5. Die CORE-Menschen „ritten“ offensichtlich mit ihren Raumschiffen auf den großen OR-Strömen des Universums (siehe Die kosmische Überlagerung über „galaktische und Äquatorialströme“).
  6. Die ungeheuren Geschwindigkeiten, die sie erreichten, standen keineswegs im Gegensatz zu den ungeheuren Größenordnungen, auf die ich bei meinen Berechnungen zu den OR-Strömen des Universums in den Jahren 1940 bis 1944 gekommen war. (Es herrschen hier noch viele Lücken und Ungewißheiten. Die Tabellen mit den krx-Zahlensystem befinden sich in meinem Besitz.)
  7. Geschwindigkeiten von 15 000 – oder – 25 000 km/h schienen in Anbetracht dieser Zahlen nicht unmöglich; im Gegenteil: sie schienen geradezu selbstverständlich.
  8. Sie ließen ihre Scheiben im Einklang mit den OR-Wellen rotieren, auf denen sie „ritten“. Rotierende Scheiben beschreiben exakt jene Bewegung, die ich schon vor zehn Jahren als „Kreiselwellen“ (KRW) berechnet hatte, ohne damals irgendeine Ahnung von Raumschiffen zu haben, die auf kosmischen OR-Wellen reiten. Aus diesen Wellen leitete ich damals meine Gleichung für massefreie Energie ab:

    Alles passte gut ineinander, fast zu perfekt für meinen Geschmack. Ich zögerte daher, irgendjemandem etwas davon zu erzählen. Ich machte mir lediglich Sorgen darüber, was mit den Erkenntnissen und Gleichungen geschehen sein mochte, die einer meiner Schüler [William Washington] 1947 bis 1949 angeeignet hatte. Er hatte am OR-Energie-Motor gearbeitet und war 1949 unter rätselhaften Umständen verschwunden.

  9. Ebenso wie der Raum nicht leer ist, kommt das Licht nicht „von den Sternen und der Sonne zu uns“. Es ist vielmehr eine Folge des Erstrahlens der OR-Hülle des Planeten. Es ist ein lokales Phänomen. Daher gibt es in kosmischen Räumen theoretisch keine Grenze für die Geschwindigkeit, allenfalls eine technische. Dies stimmt mit der scheinbar grenzenlosen quantitativen Steigbarkeit von Energiefunktionen überein, die die geometrischen Proportionen des orgonometrischen „krx-Systems“ charakterisiert. Diese orgonometrischen Berechnungen sind, so scheint es, auf die technologischen Probleme der kosmischen OR-Ströme anwendbar.

Und am 20. November 1953 schreibt Reich in sein Tagebuch (33):

Nach dem Lesen des Keyhoe-Berichts [Donald Keyhoe, The Flying Saucer are Real, New York, Fawcett, 1950]

Zusammenfassung: Stand der Dinge:

  1. Die fliegenden Untertassen sind echt, nach dem Bericht Keyhoes zu urteilen.
  2. Sie verwenden OR[gon]-Energie als Antrieb und zur Beleuchtung: Geschwindigkeit, Farben, Geräuschlosigkeit [eines der grundlegenden Merkmale des Orgonmotors war die Geräuschlosigkeit]
  3. Höchstwahrscheinlich wurden sie im fernen Weltall durch die Atomexplosionen in Unruhe versetzt: Oranur-Effekte.
  4. Sie kommen, um die Störung Ihres Lebens durch Atom Oranur zu untersuchen.
  5. Sie werden von intelligenten Wesen gesteuert, die in Frieden kommen.
  6. Alle DOR-Effekte begannen mit dem Äquinoktium: fliegende Untertassen reiten auf dem galaktischen Strom.
  7. Das Melanor wurde von den galaktischen Wesen auf die Erde gebracht. Nennen wir sie „CORE Menschen“
  8. Sie kennen Oranur und E
  9. Da sie OR benutzen, können sie nicht gepanzert sein
  10. Melanor saugt O2 und H2O auf, das Gestein zerfällt; das Lebendige wird bedrängt.

Nach Reichs Tod wurden keine bedeutenden Forschungsanstrengungen unternommen, um den ursprünglichen Orgonmotor und seine Funktionsweise, einschließlich der Funktion Y, wieder zu entdecken. In der orgonomischen Literatur sind in den letzten Jahren nur sehr wenige Papiere erschienen, und sie konzentrierten sich hauptsächlich darauf, weitere Informationen und Details zu bereits bekannten Themen wie Besonderheiten des von Reich verwendeten elektrischen Motors zu liefern (Western Electric KS-9154) und Hypothesen über die Beschaffenheit des Faktors Y (34).

Die einzige veröffentlichte Forschung, die diesen Weg weiter verfolgte, stammt von Correa und Correa (35). Sie griffen bei der Entwicklung eines, wie es von den Autoren nannten, Energieumwandlungssystems von masseloser Energie in elektrische oder kinetische Energie auf die Arbeit von Tesla, Aspden, De Broglie und Thom zurück und nur teilweise auf die Arbeit von Reich. Sie stellen im US-Patenttext von 2007 die Philosophie ihrer Erfindung dar (36):

Zum Verständnis ist entscheidend, dass die Implikation daraus, dass – abgesehen von lokaler elektromagnetischer Strahlung und thermischer Strahlung, die mit den Bewegungen der Moleküle (thermo-mechanische Energie) verbunden ist –,es wenigstens eine weitere Form der Energiestrahlung gibt, die überall vorhanden ist, sogar im Weltraum in Abwesenheit von Materie … Und zweifellos ist auch diese Strahlung allgegenwärtig und unterliegt nicht relativistischen Transformationen (d.h. Lorentz-Invariante). Es handelt sich nicht um elektromagnetische Strahlung, die aus zufälligen Phasen von transversalen Wellen besteht.

Um das richtig zu verstehen, … diese Energie, die weder elektromagnetisch noch thermisch an sich ist (und sicherlich nicht bloß thermomechanisch), hat dennoch identifizierbare Eigenschaften, die sowohl auf Subtypen, oder Varianten, verteilt sind als auch allen gemeinsam sind.

Im Wesentlichen besteht der erste Subtyp bzw. die erste Variante aus longitudinalen, massefreien Wellen, die elektrische Energie formieren. Sie könnten auch Tesla-Wellen genannt werden, da tatsächlich experimentell gezeigt werden kann, dass Transformatoren vom Tesla-Typ massefreie elektrische Energie in Form von longitudinalen magnetischen und elektrischen Wellen abstrahlen können, die Eigenschaften aufweisen, die nicht auf Photonenenergie oder auf „elektromagnetische Wellen“ reduzierbar sind, …

Man kann den zweiten Subtyp durch die Benennung als massefreie Wärmestrahlung gut kennzeichnen, da er zu Temperaturänderungen beiträgt – und, wie offensichtlich durch die Unmöglichkeit, einen absoluten Nullpunkt der Temperatur zu erreichen, angezeigt, tritt dieser Beitrag unabhängig von der Anwesenheit von Materie bzw. Masse/Energie im Weltraum auf. …

Schließlich kann der dritte Subtyp als latent massefreie Energiestrahlung bezeichnet werden – da er weder Ladung noch thermische oder baroskopische Effekte entfaltet und dennoch für „wahre latente Hitze“ oder für die „intrinsische potentielle Energie“ eines Moleküls verantwortlich ist.

Correa und Correa entwickelten ein Konzept der massenfreien Energie frei von Trägheit, ähnlich dem von Reichs Orgonenergie, und sie könne überall im Weltraum gefunden werden. Sie fanden, daß ihre Eigenschaften zu drei massefreien Energie-Subtypen oder Varianten gehören könnten, die im Einzelnen als strahlende massefreie elektrische Energie, strahlende massefreie thermische Energie und für die latente Wärme verantwortlich definiert sind. Allerdings wurden von den Autoren in ihrem physikalischen Modell zwei andere wichtige Subtypen der kosmischen Orgonenergie nicht erwähnt, nämlich die Variante des Gravitationsfeldes und vor allem des nuklearen Feldes, das Reich für die Entwicklung einer Motorkraft extrem wichtig erschien (37).

Ausgehend von den obigen Annahmen haben Correa und Correa bei der Reproduktion von Reichs Experimenten festgestellt, dass ein Wechselstrominduktionsmotor effizient aus dem Ausgang eines modifizierten Thytraton-Pulsverstärkers des Impulszählers CMB-3A GM von Herbach & Rademan lief; während sie bei der Rekonstruktion der Archäologie der Funktion Y zu dem Schluss gelangten, dass sie einem thermionischen Vollwellenteiler der Delon-, Greibacker- und Latour-Schaltung entsprechen könnte, die nach Art einer Dual-Dioden-Sensorschaltung in RF-Leistungsmessern verwendet wird (38). Jedoch wurde von den Erfindern niemals eine öffentliche Demonstration der Energieumwandlungssysteme und des arbeitenden Äthermotors geliefert.

 

Hinweise:

32. Reich W, OROP Galactic Stream (Hancock, October 22, 1953), CORE, Orgone Institute Press, Vol. VI, No 1-4, July 1954, New York, Seiten 103 und 104.

33. Reich W, Where’s the Truth? Letters and Journals 1948-1957, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus & Giroux, New York, 2012, Seite 134.

34. Reiter AN, Examination of the Western Electric KS-9154 Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002; siehe auch DeMeo J, The Orgone Energy Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002.

35. Correa PN, Correa AN, Experimental Aetherometry, Volume 3: The Orgone Motor and the Aether Motor, Akronos Publishing, Canada, July 2006; siehe auch Correa PN, Correa AN, Energy Conversion Systems, Patent US 7,053,576, 30. Mai 2006; und Energy Conversion Systems, Patent US 7,235,945, 26. Juni 2007.

36. Correa PN, Correa AN, Energy Conversion Systems, Patent US 7,235,945, 26. Juni 2007.

37. Für weitere Informationen über die sekundären Qualitäten der Orgonenergie siehe Maglione R, Methods and Procedures in Biophysical Orgonometry, Gruppo Editoriale l’Espresso, Milan, 2012.

38. Correa PN, Correa AN, Experimental Aetherometry, Volume 3: The Orgone Motor and the Aether Motor (chapters abstracts), Akronos Publishing, Kanada, Juli 2006.

 

Roberto Maglione – schrieb 2 Beiträge im Journal of Psychiatric Orgone Therapy.
Wissenschaftler und Autor in der Orgonomie. Italien
http://www.orgonenergy.org
E-Mail: robert_jumper@yahoo.it.
Abschluss in Bergbautechnik.

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14 Antworten to “Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 5)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    James DeMeo hat leider sehr schlechte Erfahrungen mit den Correas gemacht und ich finde es dubios, dass sie sich sehr mit französischen linken Dekonstruisten beschäftigen.

    http://www.orgonelab.org/correas.htm

    Hier die Publikationen über Reich und seine Forschungen von den Correas:
    http://www.aetherometry.com/Publications_by_Thinker/reich.php

  2. Peter Nasselstein Says:

    Der (pseudo-) wissenschaftliche Jargon der Correas: der Laie wird eingeschühtert und der Fachmann wird verunsichert. Anyway, ich trau mich: für mich klingt das alles schlicht und ergreifend nach – Blödsinn.

    • Zeitgenosse Says:

      Klare Ansage vom Peter. .D

      Was das ganze anlangt: es ist immer erhellend, dass alle diese „Esoterik-Ingenieure“ (ein anderer Ausdruck fällt mir nicht ein) eines niemals können. Ihre Theorien so zu formulieren, dass es alle verstehen (Reich konnte dies) und vor allem: vor Publikum ihre Erfindungen öffentlich zu präsentieren und zwar so, dass sie im lfd. Betrieb gehalten werden können.

      • claus Says:

        „dass alle diese ‚Esoterik-Ingenieure‘ (ein anderer Ausdruck fällt mir nicht ein) eines niemals können. Ihre Theorien so zu formulieren, dass es alle verstehen (Reich konnte dies)“

        Ich habe immer ein Problem mit der Kritik, … könne etwas nicht verständlich ausdrücken. Das ist nun mal so, dass manche Sachverhalte überhaupt erst mit Hilfe einer Fachsprache entdeckt wurden und nur in dieser Fachsprache ausgedrückt werden können. Populäre Darstellungen sind meistens eher bildliche/metaphorische Analogien. Damit muss der Laie leben. Es kann nicht jeder überall mitreden.
        Ich bin ziemlich sicher, dass sich gerade auch Reich manchmal zu viel zutraute. Aus meiner Sicht liegt dessen Plausibilität erst mal in Sachen, die man/ich selbst nachvollziehen kann, nicht jedoch in der Nachvollziehbarkeit aller Schlüsse. Man kann sich z.B. ein Mikroskop nehmen und geglühte und in ‚Nährlösungen‘ getanen Eisenstaub selbst ansehen. Die Interpretation dessen, was man sieht, führt aber in Theorie und ist immer mit Fragezeichen versehen.

        „Esoterik-Ingenieure“ finde ich insofern treffend, als es sich manchmal so anhört, als wollte da mancher mit Fachjargon blenden. Sobald es etwa detailliert um Quantentheorie geht, bilde ich mir keinen Nachvollzug ein, weil das höhere Mathematik erfordert. Lächerlich ist das Eso-Gelaber von ‚Quantenheilung‘ u. dgl.

      • Peter Nasselstein Says:

        Mit meinen 3 „oder 4“ Semstern bin ich nicht gerade der größte „Physiker“, aber ich sollte das ganze doch etwas verstehen – ich tue es nicht… – und kann mich fast schon dem folgenden anschließen:

        https://rationalwiki.org/wiki/Aetherometry

        Man kann „wissenschaftliche“ Sprache auch anwenden, um Lücken zu verschleiern.

        Ist eh alles irrational, denn imgrunde verstehen nur die Correas, was sie da schreiben. Physiker tun es nicht! Laien erst recht nicht. Also was soll das?

        • claus Says:

          Muss man es ‚verstehen‘, oder geht es nicht eher nur darum, mit Rechnungen zu den vorhersagbaren Beobachtungen zu gelangen?

          • Peter Nasselstein Says:

            Wenn man nichts versteht, WEIL ES NUR HOHLE WORTE SIND, ist es keine Physik! Oder wie Feyman es ausgedrückt hat:

            Die Mathematiker befassen sich nur mit der Struktur der Schlußfolgerungen; worüber sie reden, kümmert sie im Grunde wenig. Mehr noch, sie brauchen auch gar nicht zu wissen, wovon sie reden oder, wie sie sich selber ausdrücken, ob ihre Aussagen wahr sind. Lassen Sie mich Ihnen das erklären. Sie stellen die Axiome auf, das und das ist so und dies und jenes so. Was geschieht nun? Der logische Weg ist vorgezeichnet, egal ob Sie wissen, was die Worte das und das bedeuten oder nicht. Voraussetzung ist nur, daß die Aussagen über die Axiome sorgfältig formuliert und vollständig genug sind, damit der Mann, der die Schlüsse daraus zieht, ohne die Bedeutung der Wörter zu kennen, neue Schlüsse in derselben Sprache ziehen kann. Kommt in einem der Axiome das Wort Dreieck vor, wird sich auch in der Schlußfolgerung eine Aussage über Dreiecke finden, ohne daß der Mann, der die Schlüsse gezogen hat, eine Ahnung zu haben braucht, was ein Dreieck ist. Ich aber kann seine Schlußfolgerung von hinten lesen und sagen: »Ein Dreieck ist ein dreiseitiges Gebilde mit den und den Eigenschaften«, und schon weiß ich die von ihm entdeckten neuen Fakten. Mit anderen Worten, Mathematiker bereiten abstrakte Schlußfolgerungen vor, deren man sich bloß zu bedienen braucht, wenn man eine Reihe von Axiomen über die reale Welt aufstellt. Der Physiker dagegen verbindet mit all seinen Sätzen eine Bedeutung – ein äußerst wichtiger Umstand, den Physiker, die von der Mathematik her kommen, oft nicht richtig einschätzen. Physik ist nicht Mathematik, und Mathematik ist nicht Physik. Eine hilft der anderen. Aber in der Physik müssen Sie den Zusammenhang zwischen Wörtern und wirklicher Welt begreifen. Unter dem Strich müssen Sie das, was Sie herausgefunden haben, ins Deutsche übersetzen, in die Welt, in die Kupfer- und Glasblöcke, mit denen Sie Ihre Experimente durchführen. Nur so können Sie feststellen, ob Ihre Schlußfolgerungen zutreffen – ein Problem, das die Mathematik nicht kennt. (Richard P. Feynman: Vom Wesen physikalischer Gesetze, Piper 1993)

          • claus Says:

            Es ist nun mal sehr unklar, was ‚Bedeutung‘ sein soll. In manchen Kontexten, v.a. fachsprachlichen, mag es gar nicht auf ‚Bedeutung‘ ankommen und nur noch die Eignung für Vorhersagen eine Rolle spielen. Der Laie wird ‚Bedeutung‘, Intuition, Vorstellung natürlich vermissen.

  3. Zeitgenosse Says:

    Und sorry: welche weltbewegenden Neuigkeiten beinhaltete nun diese Serie? Am Ende werden einige Fachausdrücke hin und her geworfen aber ansonsten war es nur eine, sicherlich interessante, Auffrischung der geschichte eines Teilaspektes von Reich`s Forschungslebens.

  4. Peter Nasselstein Says:

    http://www.orgonomy.org/aco_living_campus.html

    Autumn is a second spring when every leaf is a flower – Albert Camus

    September 27, 2017

    Dear Friend of Orgonomy:

    With the first days of autumn now upon us, I am excited to tell you about our new ACO Living Campus Project. As you may know, over the past several years we have made an incredible amount of progress improving our Princeton campus by removing „detractors“ (old outbuildings, swimming pool, tree stumps, brush, etc.) and making improvements. After much hard work, we are thankfully now at the point where our property is looking shipshape and we can begin adding „attractors.“ What better way to start than by adding new life to our landscape with trees?

    Early autumn is the perfect time for us to remove several old and unhealthy trees on the property (the last of our „detractors“) and replace them with new ones that will grow strong and grace the landscape for generations to come.

    We have already begun planting new trees with the future in mind. As you can see, our two Red Sunset Maples planted in 2016 are thriving and will bring much enjoyment thanks to their shade and brilliant fall colors in the years to come.

    We invite you to take part in creating our Living Campus. There are two ways to participate:

    General contribution – Give a general contribution to the project, which will be put toward tree purchases and expenses. Any donation, no matter the size, makes a difference.

    Select a tree – Select your favorite tree from those on our website and contribute the listed amount. At the time of planting on the ACO campus, a permanent marker will be placed next to the tree stating the species and year planted, along with your name as donor or, if you wish, the tree can be dedicated to or planted in memory of someone. Our office staff will be in touch with you regarding the wording for your marker.

    To take part, visit our ACO Living Campus Project webpage,

    It is only with your generous help that we can continue to make strides in improving our campus and sharing what we have to offer to the world.

    The ACO is a 501c3 non-profit organization, and all donations are tax deductible. You may send your general contribution to us at the address below, call our office staff at (732) 821-1144, or donate securely online. If you wish to contribute the listed amount for a specific tree, please call our office staff and they will be happy to assist you and answer any questions you may have.

    I hope to see you in the near future at one of the many events at our home and that our ACO Living Campus project will „bear fruit“ so that you will be able to enjoy these beautiful trees with us in the spring.

    Sincerely,
    Peter A. Crist, M.D.
    President

    The American College of Orgonomy
    P.O. Box 490
    Princeton, NJ 08542
    Email: aco@orgonomy.org
    Phone: (732) 821-1144
    http://www.orgonomy.org

  5. Peter Nasselstein Says:

    Der Zusammenhang von Reichs Arbeit über den UFO-Antrieb:

  6. Peter Nasselstein Says:

    Klassische Ea:

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