Besprechung von Andreas Peglau: RECHTSRUCK IM 21. JAHRHUNDERT (Teil 1)

Der folgende Absatz faßt Andreas Peglaus Buch zusammen:

Je intensiver gesunde Gefühle und gesunde Sexualität weiterhin durch patriarchal-autoritäre Normen und Institutionen, durch Kleinfamilien und Kirchen unterdrückt und pervertiert werden, je schlimmere Erniedrigungen, je mehr Existenzangst der neoliberale Kapitalismus dem hinzufügt, desto mehr destruktives Potential steht zur Verfügung – gerade für „rechte“ Bewegungen. Hier läßt sich die anerzogene Unterwürfigkeit beibehalten; sie muß nur auf Ersatzführer und neue Idole umgelenkt werden. Der seit Kindheit angestauten Wut werden zudem sozial Schwächere, oftmals bereits Ausgegrenzte als Feindbilder präsentiert, an denen man sich ohne größeres Risiko abreagieren kann. (S. 85)

Die erste Hälfte des Buches (50 Seiten), wo es um Reichs Entwicklung bis 1933 geht, dessen Massenpsychologie des Faschismus und, wenn auch sehr kurz, um dessen späteres Schicksal, gehört zum Besten, was ich je über Reich gelesen habe. Hier möchte ich aber sogleich meinen ersten Kritikpunkt anbringen. Die heute verbreitete Version der Massenpsychologie des Faschismus verkleistert durch die wirre Aufteilung in Kapitel, die nicht mit der der Originalversion von 1946 übereinstimmt, daß das Buch aus drei klar voneinander getrennten Teilen besteht: das gering revidierte und mit Zusätzen versehene 1933 erschienene Buch über den Nationalsozialismus, eine Mitte der 30er Jahre verfaßte Abrechnung mit dem Stalinismus und drittens einen Anfang der 40er Jahre verfaßten Abschnitt über die Arbeitsdemokratie. Über diesen letzten Teil verliert Peglau kein einziges Wort! Peglau erwähnt, mit Berufung auf David Boadella, daß Reich am Ende psychisch zunehmend angeschlagener wurde, doch mit keinem Wort wird die Emotionelle Pest erwähnt oder wird erwähnt, daß der McCarthyismus (die „Rechte“ in den USA) bei Reichs Verfolgung keine Rolle spielte.

Wer heute von der Alternative „Kapitalismus oder Klima“ spricht (siehe S. 75), so als würde hier nicht „Wissenschaft“ für bestimmte Interessen manipuliert und instrumentalisiert, ist schlichtweg naiv. Ähnliches ließe sich über die angeblich „lebensbejahende“ Politik der offenen Grenzen sagen, die die Löhne und die Sozialstandards drückt! Übrigens setzt Peglau „Fremdenfeindlichkeit“ durchweg mit „Lebensfeindlichkeit“ gleich (S. 107). Die Biologie sieht das anders – jeder Schimpanse sieht das anders. Ja, jedes Volk auf dem Planeten sieht das anders, bis auf die Weißen. Was sollte daran „lebensbejahend“ sein, nicht für die Interessen der eigenen Gruppe einzutreten? Was sollte daran „lebensbejahend“ sein, Araber mit einem durchschnittlichen IQ von 85 und Afrikaner mit einem von 70 zu Millionen ins Land zu lassen? Was ist daran „lebensbejahend“, sich den Islam ins Land zu holen? Beide Faktoren (niedriger IQ und Islam) sind mit einer Demokratie nicht vereinbar.

In diesem Zusammenhang muß ich eine Stelle im Buch erwähnen, bei der ich laut auflachen mußte. Peglau setzt Demokratie mit „Volksherrschaft“ gleich, was alle Menschen, also auch die Fremden umfasse (S. 103). Der naheliegende Einwand von wegen „Volk“ wird in einer Fußnote abgebügelt: es wäre haltlos von einem ewig abgeschotteten „Staatsvolk“ zu reden, man brauche nur ins Berliner Telefonbuch schauen. Ohne die hier evident werdende „ständige Durchmischung inklusive Zuwanderung“, „dürfte wohl auch heute kein deutscher Staat mehr existieren: Nationalistische ‚Inzucht‘ führt planmäßig zum Aussterben“ (S. 151). Mal abgesehen davon wie abwegig dieser Gedanke bei einem 80 Millionen-Volk ist und daß Peglau hier plötzlich die Biologie anführt: Wie verpeilt ist es, Millionen von Moslems ins Land zu holen, die über viele Generationen hinweg tatsächlich systematisch Inzucht betrieben haben?

Peglau will uns aufklären, uns die Augen öffnen, uns Mitgefühl und Solidarität vermitteln, zeigt aber untergründig eine erschreckende Kälte, Kontaktlosigkeit und Ahnungslosigkeit. Peglau erwähnt den GULAG und Hiroshima, warum nicht das weitaus Näherliegendere: den Alliierten Bombenterror und die Vertreibung aus dem Osten? Warum beklagen deutsche Gutmenschen stattdessen den alliierten Bombenterror in Japan oder die Massenvertreibungen im Nahen Osten? Diese komplette Absurdität, für die Peglau offenbar jedes Sensorium fehlt, ist ein Thema der Massenpsychologie, das man mit Hilfe eines Buches aufschlüsseln kann, welches ich am Ende erwähnen werde. Antisemitismus? Der ist heutzutage wohl eher ein Problem der Linken, die geradezu besessen von „Israel und den Palästinensern“ ist. Sich für tote Juden zu „engagieren“ ist billig! Wer nicht zu Israel steht, soll gefälligst von der Shoa und vom Antisemitismus schweigen! Apropos Juden: die Juden von 1933 werden von Peglau mit den heutigen Moslems, Zigeunern, Homosexuellen und Arbeitslosen verglichen! (S. 84). Da zieht sich bei mir wirklich alles zusammen. Es ist auch geschichtsblind: die Juden waren überdurchschnittlich, teilweise geradezu sensationell erfolgreich… Es ist der helle Wahnsinn Reichs Widerstand gegen die NSDAP mit dem heutigen „Antifaschismus“ gleichzusetzen, der durchweg vollständig risikolos und schlichtweg verachtenswert ist. Die organisierte Emotionelle Pest auf deren Seite sich Peglau stellt – im Namen Wilhelm Reichs!

Peglau rückt den Neoliberalismus zumindest in die Nähe des Faschismus. Dagegen stellt er Gleichheit und Gerechtigkeit, so als würden diese sich nicht gegenseitig ausschließen. Das sieht man allein schon daran, daß es einen Sozialstaat nur bei geschlossenen Grenzen geben kann. Von einem „neoliberalen System“ in Deutschland zu sprechen, ist schon deshalb abwegig, weil die Staatsquote bei fast 45% liegt. Ebensogut könnte man von einem sozialistischen System sprechen. Aber ich möchte mich gar nicht auf die Diskussion einlassen, beispielsweise trat Friedrich von Hayek für eine staatliche Grundsicherung ein, sondern darauf hinweisen, daß Peglau eine linke Vision präsentiert, andere eine rechte Vision präsentieren könnten, – diese Visionen an sich aber vollkommen irrelevant sind. Sie sind der jeweilige Ausdruck unterschiedlicher Charakterstrukturen. Erst nachdem diese in ihrer Dynamik durchschaut worden sind, kann man sich daran machen, die Welt jenseits der beiden ideologischen Scheuklappen zu betrachten. Peglau selbst führt Reichs Dreischichten-Modell (Kern, sekundäre Schicht, Fassade) an (beispielsweise S. 105f), kommt aber nicht auf den Gedanken, daß der „Liberalismus“ (gemeint ist der Linksliberalismus und Sozialismus) und damit seine, Peglaus im Buch ausgebreitete Theorien direkter Ausdruck der oberflächlichen Schicht ist. Folgt man Elsworth F. Bakers Ausführungen in Der Mensch in der Falle ist Peglau ein „sozialistischer Charakter“.

Daß Peglau kein einfacher Liberaler ist, wird an seiner grundsätzlich positiven Haltung zur sogenannten „DDR“ deutlich (weil diese grundsätzlich antifaschistisch gewesen sei), insbesondere aber aus folgenden beiden Sätzen, die man mehrmals lesen sollte:

Klare „Verordnungen“ der Führenden gegen faschistoide Tendenzen und entsprechendes Handeln könnten einiges [für die antifaschistische Umerziehung] bewirken – trotz der autoritären Strukturen: Wer sich wünscht, einer Obrigkeit zu folgen, käme dadurch zumindest in Konflikt mit seiner Fremdenfeindlichkeit. (S. 114)

Der Terror des antideutschen Merkel-Regimes, der politischen Korrektheit, der Drohung mit der Vernichtung der bürgerlichen Existenz für bloße Meinungsäußerungen grinst uns an! Peglau, will jedweder Entwicklung nach rechts die Grundlage entziehen (S. 116). Für ihn gibt es nur eine einzige Richtung, die akzeptabel ist. Selbst Die Linke ist ihm mittlerweile zu rechts (S. 85).

Peglau analysiert den tiefenpsychologischen Hintergrund des AfD-Anhängers. Man sollte sich eher fragen, was in jemandem vorgeht, der so etwas bejaht wie das Parteiprogramm Der Linken. Elsworth F. Baker hat diese Frage beantwortet:

Der-Mensch-in-der-Falle

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21 Antworten to “Besprechung von Andreas Peglau: RECHTSRUCK IM 21. JAHRHUNDERT (Teil 1)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    „die nicht mit der der Originalversion von 1946 übereinstimmt“

    War mir bisher noch nie aufgefallen. Besonders die Kapitel über die Arbeitsdemokratie sind im Deutschen untergliederter.

  2. claus Says:

    Das Buch wurde ja mehrfach der Geschichtsschreibung wegen empfohlen.
    Geschichte interessiert mich gerade mäßig. Besonders spannend finde ich hingegen eine aktuelle Philosophendiskussion, in der genau der hier genannte Fehler zutage tritt: Man beruft sich auf eine Weltcommunity der Gerechtigkeit.
    Wenn man mal genau darüber nachdenkt, was denn in vielen Diskursen mit „Gerechtigkeit“ gemeint sein könnte, sollte man auf John Rawls stoßen, ein gründlicher (leider langatmiger) liberaler Denker. Viele der gutmenschlichen Schreiber weisen auf Rawls‘ Gedanken eines ‚Schleiers des Nichtwissens‘ hin und übertragen ihn auf die aktuelle Migration: Gerecht sei daher die Ordnung, die jeder wählen würde, ohne zu wissen, wo er selbst herkommt.
    Tatsächlich ist dies keine Anwendung des Rawls’schen Gedankens auf die Migration. Denn Rawls setzt den Vertragsgedanken voraus: Eine Community hätte hinter dem ‚Schleier des Nichtwissens‘ eine Ordnung für sich zu wählen. Dass es um je meine Community geht, wird regelmäßig (z.B. von Joseph Carens, einem Liebling der Guten) ignoriert.
    Siehe auch:
    https://cellediefreieseite.wordpress.com/2017/06/15/warum-rawls/
    (dort auch Links zu erläuternden PDF’s)

  3. Thomas Says:

    Danke, Peter! Bei diesem „antifaschistischen“ Wahnsinn von Peglau würde mich persönlich interessieren, wann / wo / bei wem er selbst in welcher Form von Reich’scher Therapie war …. auf seiner Website findet man dazu anscheinend keine Infos. Evtl. gibt folgende Aussage von ihm einen Hinweis diesbezüglich:

    „Für unverzichtbar halte ich dennoch weiterhin die Aufarbeitung individueller Lebensgeschichte, das Bewusstmachen von Unbewusstem, auch – aber nicht nur – in therapeutischer Form.“

    • Robert (Berlin) Says:

      2008 erhielt ich meine Approbation als tiefenpsychologischer und psychoanalytischer Therapeut, praktiziere seitdem in Berlin.

      2013 wurde ich an der Berliner Charité zum Dr. rer. medic. promoviert mit einer Arbeit zum Thema „Unpolitische Wissenschaft? Wilhelm Reich und die Psychoanalyse im Nationalsozialismus“, die im selben Jahr im Psychosozial-Verlag Gießen als Buch erschien.

      http://andreas-peglau-psychoanalyse.de/

      • Thomas Says:

        Habe ich gelesen! (Von dort stammt ja auch die zitierte Aussage.) Meine Frage bezügl. seiner eigenen Absolvierung einer „Reich’schen Therapie“ als Patient wird dadurch leider nicht beantwortet.

    • Peter Nasselstein Says:

      Andreas Peglau ist „einfach nur“ Psychoanalytiker und das ist schließlich sien gutes Recht. Außerdem ist „Reichsche Therapie“ kein Qualitätskriterium.

      • Thomas Says:

        Zitat: „Außerdem ist „Reichsche Therapie“ kein Qualitätskriterium.“

        Ist mir natürlich klar! Ich wollte damit einfach sagen, dass mich sein persönlicher Hintergrund als Patient irgendwo im Kontext der (Pseudo-)Orgonomie interessieren würde!

  4. Sebastian Says:

    Was für ein massenuntauglicher, realitätsferner Blödsinn gleich im eingangs zitierten Absatz!

    Patriarchal-autoritäre Normen? Wo??? Wir leben in Zeiten bunter Repression! Wer gegen die antiautoritäre Normen, also die politische Korrektheit verstößt, wird zunächst belehrt, bevormundet, eingeschüchtert. Hilft das alles nichts folgen Ausgrenzung, Sanktionierung und In-die-Ecke-Stellung, wenn nicht Angriffe auf Eigentum, Existenz, Leib und Leben. Kein AfD Politiker ist sich seines Eigentums mehr sicher, kein Gastwirt seines Betriebs, sollte er die falschen Gäste bedienen. Linksextreme dürfen Bürgerkrieg spielen.

    Patriarchal-autoritäre Institutionen? Wo??? Wir leben in Zeiten, in denen Google einen Mitarbeiter kündigt, weil dieser seine Meinung gegen antiautoritären Unternehmens-Bürokratismus erhebt! In denen Politiker, Amtsträger, Verbände, Vereine und die Sturmtruppen der Antifa die wirtschaftlichen Existenzen von Menschen zerstören. In denen es nichts Besseres gibt als ein liberaler Linker zu sein, weil einem alle Türen zu den institutionellen Futtertrögen in sämtlichen Medien, in jeder Uni, in jedem Unternehmen und in jeder Behörde offen stehen.

    Unterdrückung von gesunden Gefühlen und gesunder Sexualität durch Kleinfamilien und …. Kirchen?!? Was für einen unfassbar geringen Einfluss haben bitte mittlerweile die Kirchen in Deutschland und was für eine Moral vertreten sie mittlerweile? Nach Ansicht von Papst Franziskus sollten Homosexuelle nicht aus der katholischen Kirche ausgegrenzt werden und auf evangelischen Kirchentagen wird heute Genderismus propagiert. In Kleinfamilien ist der antiautoritäre Erziehungsstil vorherrschend.

    Es ist immer wieder ärgerlich, wie lange und detailreich sich Menschen mit W. Reich beschäftigen können, ohne auch nur die geringste Einsicht in sein Werk zu haben. Wie kann man nur in Zeiten von verordnetem Antifaschismus von einem Rechtsruck faseln?

    Allerdings ist das Buch auch keine Überraschung, wenn man Peglaus „Unpolitische Wissenschaft?“ gelesen hat. Da gibt sich ein Mensch so viel Mühe, recherchiert bis ins kleinste Detail, tauscht sich mit so vielen Menschen über diese Details aus und sieht trotzdem nicht die offensichtliche Inkompatibilität zB zwischen W. Reich und E. Fromm.

    • claus Says:

      Danke, alles treffend.
      „kein Gastwirt seines Betriebs, sollte er die falschen Gäste bedienen“. Habe ich so erlebt bei einem AFD-Stammtisch. Ein Gast (ein älterer, es sind eben nicht nur die jüngeren Antifanten, sondern gerade auch die linksliberalen Opas) wollte die Versammlung durch Störung sprengen, ohne sich vorher in irgendeiner Weise beteiligt zu haben.
      „wie lange und detailreich sich Menschen mit W. Reich beschäftigen können, ohne auch nur die geringste Einsicht in sein Werk zu haben“. Ich glaube, diese Linken denken nicht ‚dialektisch‘ :-)). Die Verhältnisse haben sich so verkehrt, dass begrifflich irgendwie heute das Gegenteil zutrifft.

    • Peter Nasselstein Says:

      Nicht nur sexualökonomisch, auch rein ökonomisch. „Neoliberalismus“ – LOL! Man lese etwa das hier:

      https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/planwirtschaft-laesst-gruessen/

      Alles wird von linker Charakterdynamik bestimmt, praktisch nichts von „rechter“ Wirtschaftsdynamik!

      • Sebastian Says:

        Ich hatte gestern einen Teil von Merkels Wahlkampfrede kurz gehört. Es hat mich wieder einmal bestätigt wessen Geistes Kind sie ist, als sie von ihren sozialistischen Wirtschaftsplänen erzählte.

        Sie stelle sich vor, dass in Zukunft in der Stadt immer mehr mit diesen und jenen Fortbewegungsmitteln verkehrt wird, auf dem Land mit solchen. Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel, Elektroautos usw. So will sie das.

        Sie verglich das mit der Entwicklung von der Kutsche zum Dieselmotor. Jetzt eben vom Dieselmotor zum Elektroauto.

        Was für ein debiler Vergleich. Das eine war eine Veränderung aus privater unternehmerischer Initiative, das heute ist ein sozialistischer Plan.

        Die Zerstörung der Autoindustrie nimmt sie billigend in Kauf, denn Merkel meint, dass auch alle Kutschenunternehmen damals untergegangen und andere dafür entstanden sind.

        Merkel weiß eben am besten, wie Wirtschaft funktioniert – und das Publikum applaudiert. Die Big Mama des deutschen Nanny Staates.

  5. Peter Nasselstein Says:

    „Und bei uns will die Politik genau das auch, ob mit Absicht oder aus Blödheit sei dahingestellt.“

    Der unwichtige Schlußsatz eines unwichtigen Artikels: http://www.pi-news.net/deutsche-luegenpresse-trump-schuld-an-nazis-in-virginia/

    Und doch bemerkenswert, denn allgemein kennt man nur zwei Erklärungsmuster für das irrationale Verhalten von Politikern:

    1. materielle Ursachen: sie tun es mit Absicht, weil irgendeine Verschwörung der Wirtschaftsbosse, irgendwelcher geheimnisvvollen „Logen“ oder anderer Mächte dahintersteckt

    2. psychische Ursachen: sie haben zu wenig Information, sind schlecht informiert oder einfach dumm wegen der negativen Auswahl, die nur Volldeppen nach oben kommen läßt

    Was nie ins Blickfeld gerät, sind die emotionalen Ursachen, d.h. daß sie gemäß ihrer Charakterstruktur handeln bzw. nach der Charakterstruktur der Massen, so wie sie ihnen durch die linksliberalen Medien und die linksliberalen Zuträger der Bürokratie und der „Berater“ zugetragen werden.

  6. Peter Nasselstein Says:

    Gute Antwort auf Peglaus unsinnige Aussage re „Inzucht“:

    Aus Sicht der Bunten Republikaner aber war Deutschland schon immer ein Land von Migranten – auch wir Deutsche sind in ihrer Ideologie nur Produkte von Migrationen, auch wenn diese angeblichen Massenmigrationen vergangener Zeiten nach Deutschland zumindest seit Beginn der Geschichtsschreibung nicht nachweisbar sind: Die Ungarn wurden auf dem Lechfeld geschlagen, die Mongolen haben sich freiwillig verzogen, die Handvoll Hugenotten fällt nicht ins Gewicht, und die Polen wurden durch die polnischen Teilungen, also keineswegs durch Migration, zu preußischen Staatsbürgern. Wer also soll denn konkret jemals nach Deutschland migriert sein, bevor ein Haufen bekloppter Irrer im 20. Jahrhundert auf die Schnapsidee kam, mitten in Deutschland Millionen von Türken anzusiedeln?

    http://www.pi-news.net/deutschland-oder-die-republik/

  7. Robert (Berlin) Says:

    Was bedeutet „Rechts“

    Was bedeutet eigentlich der Begriff „rechts“?
    Glaubt man den etablierten Medien und der Politik, bedeutet „rechts“ = „Nazi“. Wenn wir aber in ein älteres Wörterbuch schauen, die Rede ist von Büchern aus der Zeit von 1970 bis 2000, dann wird man erstaunt sein, was tatsächlich unter „rechts“ zu verstehen ist.
    Dort steht zum Beispiel, dass „rechts“ den gleichen Wortstamm wie „richtig“ hat. Außerdem findet sich dort die Wortkette „rechts“, „Recht“ und „richtig“. Folgende Wörter haben den gleichen Ursprung:
    – rechtschaffend,
    – Rechtsprechung,
    – zur Rechten Gottes sitzend,
    – der rechte Weg,
    – rechtes Handeln,
    – aufrechtes Gehen.
    Im Deutschunterricht würde kein Lehrer auf die Idee kommen, seinen Schülern „Linksschreibung“ beizubringen, sondern wie wir alle wissen, mussten wir die „Rechtschreibung“ lernen. Auch bezeichnet man einen Staat als „Rechtsstaat“ uns nicht als „Rechtstaat“ denn es geht nur an zweiter Stelle um das Recht. Vorrangig geht es um „rechts“, wie „richtig“, also um einen rechten, sprich ge-rechten Staat.

    In der englischen Sprache, die mit der deutschen Sprache sehr eng verwandt ist, gibt es den Spruch: „Right is right and left is wrong”, was heißt: „rechts ist richtig und links ist falsch.“ Der sprachliche Witz liegt darin, dass „right“ im Englischen nicht nur „rechts“, sondern auch „richtig“ heißt. Anders als im Deutschen hat sich der Wortstamm hier noch nicht in zwei Begriffe aufgespalten.
    Im Buddhismus, der die gleichen sprachlichen Wurzeln hat, wie die deutsche Sprache, ist ein Hauptelement der „Edle Achtfache Pfad“ der laut Buddha zur Erleuchtung führt:
    1. Rechtes Verständnis
    2. Rechtes Denken
    3. Rechte Rede
    4. Rechte Handlung
    5. Rechter Lebenserwerb
    6. Rechte Anstrengung
    7. Rechte Achtsamkeit
    8. Rechte Konzentration
    Wie wir sehen, wurde der Begriff „rechts“ über Jahrtausende positiv assoziiert. Umso erstaunlicher ist, dass speziell in den letzten Jahren, im Zuge der „Political Correctness“ massiv versucht wird, die alte Wortbedeutung von „rechts“ zu eliminieren. Das ist auch der Grund, weswegen man dies in aktuellen Wörterbuch-Ausgaben nicht mehr findet, sondern mit negativen Assoziationen gearbeitet wird. Hier heißt es: „Terror von rechts, Kampf gegen rechts, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus.“
    Schauen wir uns zum Vergleich doch einmal das Wort „links“ an, dann finden wir in älteren Wörterbüchern die Erklärung, dass „links“ den gleichen Wortstamm hat wie „linken“. Außerdem findet sich dort die entsprechende Wortkette: „link“, „linkisch“, „links“. Ferner steht das Wort „links“ im direkten Bedeutungszusammenhang von:
    – täuschen,
    – betrügen,
    – hintergehen,
    – übervorteilen,
    – hinterlistig,
    – falsch.
    Man spricht entsprechend nicht von einem „Linksstaat“, was bedeuten würde, dass dort gelinkt, sprich getäuscht, betrogen und hintergangen wird.
    Interessant ist, dass den meisten Menschen die wahre Bedeutung der eben beschriebenen Begrifflichkeiten gar nicht bekannt ist. So werden speziell dem mittlerweile negativ behafteten Wort „rechts“ andere Wörter angehängt, wie beispielsweise „rechts“ + „Populist“ = „Rechtspopulist“.

    https://www.macht-steuert-wissen.de/2537/die-rechts-linksluege-entlarvt-video/

    • claus Says:

      Was „rechts“ heute bedeutet, steht nicht in alten Wörterbüchern, sondern besteht darin, wie das Wort heute gebraucht wird. Dementsprechend verändern sich Wortbedeutungen. Was du meinst, betrifft die Veränderung von Wortbedeutungen: historische Semantik. Die Verwandtschaft mit „richtig“ ist historisch gegeben, mehr nicht.
      Interessant ist eben, wie sich der Gebrauch von „rechts“ verändert hat – so sehr, dass es nun zur Tugend geworden ist, ‚gegen rechts‘ zu sein.
      Hinzu kommt, dass allen Ernstes zum Denkmainstream gehört, wir hätten gegenwärtig eine Rechtstendenz, obwohl sicher das Gegenteil der Fall ist, die gegenwärtige ‚Rotverschiebung‘ jedoch als Rechtstendenz wahrgenommen wird, weil sich sozusagen die Wahrnehmung nach links verschoben hat.

      (Lange hielt ich selbst an der Behauptung fest, es gebe keinen richtigen inhaltlichen Unterschied zwischen links und rechts. Der wahre Kern dessen, was ich meinte, ist wohl, dass es sich eher um Denk- und Fühlweisen als um Formen rationaler Problemlösungen handelt.)

      • Robert (Berlin) Says:

        „Was du meinst, betrifft die Veränderung von Wortbedeutungen: historische Semantik.“

        Schon auf die Quelle geschaut?

        • claus Says:

          Tschuldigung, OK, war ein Zitat. Ich will auch nicht allzu pingelig sein. Nur, diese Kritik trifft zwar etwas, aber wenn man die Akademixe irgendwo treffen will (wenn!), ist vielleicht Pinkeligkeit mehr angesagt.

  8. Peter Nasselstein Says:

    In orgastischer Glückseligkeit schweben wir in den Volkstod:

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/refugees-welcome-jetzt-auch-auf-rezept/

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