Orgon, ein Epiphänomen

Nehmen wir die Sexualität und den Schlaf: Die Wissenschaft kann beide Phänomene sehr schön rund ohne das Orgon erklären. Es gibt da nur ein kleines Problem. Wenn ich wissen will, ob und wozu Pflanzen Wasser brauchen, begieße ich sie nicht mehr und habe unmittelbar die Antwort auf meine beiden Fragen. Bei Sexualität und dem Schlaf ist das anders. Es gibt Menschen, die ohne jedwede Sexualität hervorragend zurechtkommen und Experimente mit Schlafentzug können nicht eindeutig klären, welche Funktion der Schlaf genau hat. Wenn man mal von der Fortpflanzung absieht, scheinen beide Phänomene so überflüssig zu sein wie das Orgon selbst! Sie treten eh eindeutig erst bei höheren Tieren auf. Und genau hier liegt die Crux. Die Funktionen Energie-Entladung (die Funktion des Orgasmus) und Aufladung (Schlaf) gewinnen erst beim hochenergetischen Menschen eine alles bestimmende Bedeutung.

Astronomie und Meteorologie: In den Lehrbüchern finden sich kaum Lücken, die nach dem Orgon rufen würden, um die kosmischen und atmosphärischen Phänomene zu erklären. Hier ist es wieder ein „Extra“, in dem sich das Orgon zeigt. Beispielsweise können sich Planeten und Monde nach Newton auf allen möglichen Bahnen bewegen, sie kreisen aber um die Zentralkörper aus unerklärlichen Gründen bevorzugt gemäß Bodes Gesetz. Die Neigung der Planeten zur Ekliptik verweist auf den Einfluß des Galaktischen Orgonenergie-Stroms. Es gibt nun mal die diversen orgonotischen Parameter, die sich mit dem Wetter ändern und es gibt nicht zuletzt den Cloudbuster. Was Sternen- und Wettersysteme betrifft, hat Reich dazu ein ganzes Buch geschrieben, Die kosmischen Überlagerung.

Physik und Biologie: Die Quantenelektrodynamik erklärt lückenlos unsere alltägliche Umwelt, Newton und Einstein haben die Gravitation abschließend beschrieben und die Kernphysiker haben die Radioaktivität voll im Griff. Über die Gene läßt sich das Leben chemisch und damit mechanisch erklären. Wo sollte da Platz für das Orgon sein? Das Orgon zeigt sich durchgehend im „Extra“. Das habe ich im einzelnen in meinen Artikeln über ORANUR und Orgonometrie auf http://www.orgonomie.net erläutert.

Ich schreibe das am Abend tief im Wald. Als ich aufblicke, sehe ich zwischen den Bäumen das durch den Sonnenuntergang erregt flimmernde Orgon, in dem ich sitze wie ein Fisch im Wasser. Die Menschheit tut im Moment alles, um ganz praktisch zu beweisen, daß der Wald auch ohne atmosphärische Orgonenergie existieren kann…

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2 Antworten to “Orgon, ein Epiphänomen”

  1. claus Says:

    „Bei Sexualität und dem Schlaf ist das anders.“ Interessanterweise sind beide wohl das schlechthin Unkontrollierbare im Leben. Wir verstehen nicht, in welchen kausalen Zusammenhängen sie stehen. Man könnte nun meinen, das liege an einer Komplexität von Systemen … in diese Richtung denken ja viele, die gerne von Systemen sprechen.
    Ich glaube, was v.a. für das Orgon spricht, sind die Erfahrungen, die Zusammenhänge zwischen Verschiedenstem nahelegen, z.B. SAPA-ORACWirkung; ORACWirkung-Veränderung der Disposition zum Orgasmusreflex in Therapie (siehe in „Der Krebs“, Lassek nahm mal speziell darauf Bezug); dadurch wiederum: SAPA-Orgasmus; u.dgl. Es entwickelt sich ein Gesamtbild. Dieses ist mehr oder weniger unsicher. Aber deswegen braucht man es noch lange nicht zu ignorieren etwa wie eine im Sinne Poppers widerlegte Theorie.
    Du würdest nun wohl sagen: Diese mit „-“ verbundenen Sachen sind auf einer Funktionsebene, Orgon liegt dem zugrunde. Doch jede Redeweise sollte (vom Anspruch her) so weit wie möglich interpretiert sein. Denn das ist eine Sache, durch die sich Wissenschaft von Dichtung unterscheidet.

  2. Peter Nasselstein Says:

    Die sexuelle Revolution aktuell:

    The United States has also seen instances of children punished disproportionately at school for alleged “sexual misconduct”.

    In 2015, a 13-year-old boy from the state of Maryland was arrested for kissing a female classmate at his middle school, the boy telling police he sneaked the kiss on a dare.

    In a widely publicised case from 2013, a six-year-old boy from Colorado was accused of “sexual harassment” and suspended after he kissed a girl – on the hand.

    Die angelsächsische Welt ist krank, krank, krank. Versuch mal mit einem Amerikaner in eine deutsche Sauna zu gehen!

    http://www.breitbart.com/london/2017/08/10/children-as-young-as-five-expelled-from-school-for-sexual-misconduct/

    By the way: Das deutsche Fräuleinwunder. Deutschland war 1945 sexuell weitaus freier als diese kranken Tomys und Amis. Was muß Reich in den USA für eine Provokation gewesen sein!

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