Der Rote Faden: Der rote Parasit

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Der rote Parasit

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8 Antworten to “Der Rote Faden: Der rote Parasit”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Zu Frank gibt es einen guten Eintrag auf Wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Borrom%C3%A4us_Frank
    dazu auch in den Weblinks einen guten Link:
    http://agso.uni-graz.at/nletter/nlfiles/nl12.pdf

    Den Briefwechsel Reich-Eisenstein gibt es auch in:
    „Russen in Berlin 1918-1933: eine kulturelle Begegnung“,
    S. 565. Dietz Verlag 1988.

    Es wäre interessant zu wissen, wie eng Reich mit den Eislers in Verbindung stand.

    Iwan der Schreckliche sah ich in den Achtzigern erstmals im Kino und war von dem Stück angenehm überrascht. Es geht um den Zusammenhalt des Staates und gegen seine Zerstückelung und den Ausverkauf durch die Bojaren (Großfürsten). Auch heute wieder aktuelle Themen.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Überall, wo Reich hinzog, war er eine bewunderte oder gefürchtete Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Es wäre spannend, mehr über seinen Einfluss in den USA mitzukriegen.
    Über das Verhältnis von Thomas Rubinstein zu Annie Reich kann man nur spekulieren, auch warum sie ihn überhaupt geheiratet hat. Womöglich ist sie getäuscht worden und hat erst später begriffen, einen russischen Spion als Mann zu haben.
    Wer weiß?

    • Peter Nasselstein Says:

      Vielleicht hat sie bewußt/unbewußt einen Mann gewählt, der in wirklich jeder Beziehung das diametrale Gegenteil von Reich war? Ja, Spekulation. Lore Reich hat Jim Martin gegenüber ihren Stiefvater als unsportlich, schusselig und als Bücherwurm beschrieben, der sich den ganzen Tag in siner Studierstube einschloß und nie das Haus verließ.

  3. O. Says:

    Ich glaube dass man über die Psyche einer Frau generell nur spekulieren kann, nicht spekulieren muss man über den „Agentenauftrag“ jegliche Exfrauen zu „ehelichen“. Wie sowas funktioniert? Das ist recht einfach. Die Zielperson und ihre „Bedürfnisse“ sind genauesten erfasst und analysiert worden, dann wird der „passende“ Partnertyp dazu gesucht und „zufällig“ in die Nähe der Zielfrau gestellt. Vorzugsweise gibt es mehrere potentielle Partner, die dann nach einander ihr „Glück“ versuchen. Bei irgendeinem passt es dann schon. Die Frau kommt im Leben nicht drauf, das ihr neuer Prinz ein Agent ist und lässt sich auch noch Kinder machen. Selbiges Schema wird auf andere Verwandte der Zielperson angewandt. Und ebenso auf potentiell neue Partnerinnen. Auch „ArbeitskollegInnen“ sind eine beliebte und angewandte Methode.

    Und Frauen wählen auch gerne (ich denke bewußt) Nachfolgemänner, die das Gegenteil ihres zuvor Geliebten waren. In einer Rolle sind Agenten jedoch eher vorsichtig, in der Rolle des Patienten, da fürchten sie doch zu schnell durchschaut zu werden und vor allem, sie könnten auch manipuliert werden oder in positiver Übertragung zum Therapeuten kommen, dieser Konflikt ist schwerlich auszuhalten. Ausnahmen bilden natürlich „Therapeuten“, die als Stümper eingestuft werden, denen kann man mit etwas Schauspielerei schon noch was vormachen.

    Wie man an Zielpersonen, wie Reich, direkt rankommt, bedarf schon etwas mehr Raffinesse; insbeondere wenn sie Bücherwürmer und „Apple-Würmer“ sind und das Misstrauen schon per se wach gerüttelt wurde.

    • Robert (Berlin) Says:

      Die Agenten sind sehr gut ausgebildet. Hat man einen Stab Mitarbeiter, kann man die Vorlieben der Frau feststellen, sie evtl. in eine ausweglose Lage bringen, wo der „Retter“ dann auftaucht.
      Es gibt extra Abteilungen in den Geheimdiensten dazu.

      • O. Says:

        Für mich neu fand ich im Compact Vorttrag, dass der Berliner Verfassungsschutz dem CIA (angeblich nur bis zur Wende) unterstand. Das erklärt, warum auch darüber hinaus, vom Verfassungsschutz nichts zu spüren ist, sondern alles – gleich – nach CIA „riecht“.

        Dadurch dass, die Agenten nicht autonom und individuell handeln, sondern gesteuert (geplant und auf Befehle agierend) handeln, tauchen sie nicht wie in Hollywood eher einzeln auf, sondern meist im Rudel.

        Die Rudelorganisation kontrolliert sich gegenseitig, was sie charakterlich zwar zu (nach außen) attraktiven, aber auch leeren Hüllen werden läßt. Dies kann nach einigen Jahren zum Agenten-Burnout führen, was nicht behandelbar ist, sondern noch durch den Drogenkonsum nur zeitlich überbrückt wird. Jede medizinische Abteilung wird als systemimmanent wahrgenommen und kann somit nicht mehr helfen, da es keine „reale“ Welt für die Agenten gibt, sie kenne ja die von ihnen (mit) aufgebaute und alles beherrschende „Scheinwelt“. Das Gefühl auf der richtigen Seite zu sein, schwindet irgendwann auch. Einen Platz zum Rückzug gibt es nicht. Häufige örtliche Versetzungen oder wechselnde Partnerschaften federn da viel ab, aber können die produzierte (und gewollte innere Leere) nicht mehr füllen.

        Nicht das mich ein Mitleid überkommen würde, jeder ist ja seines eigenen Glückes Schmied – das gilt vorzugsweise für Agenten.
        Mit Agenten meine ich hier die eher unten stehende Hierarchie der Befehlskette, die obere ist eher militärischstrukturell organisert und tut ihren Job, findet in ihrer Vorstellung also auch noch ihre „private Auszeit“, während die andere nicht mehr mental zwischen „Freizeit“ und Arbeit unterscheiden kann. Hier kann nur ein ziviler „Tarnjob“ noch etwas Erdung bringen, wobei der ja auch organisiert ist.

        Über das psychische Schicksal der Kinder solcher Agentenfamilies kann man sich noch einmal gesondert Gedanken machen.
        Insbesondere wenn es für sie auch kein Entrinnen gibt. Daher ist die Paarung mit Normalen oder Zielpersonen, die nichts ahnen, wieder gesundheitsförderlich.

        Ein Trost bleibt für Agenten: Sie fühlen sich auserwählt und etwas besser und klüger als andere, das hält sie lange über Wasser bis die Fassade zu bröckeln beginnt.

        • Robert (Berlin) Says:

          Der bundesdeutsche Verfassungsschutz wurde vom britischen MI6 aufgebaut.
          Die STASI hatte übrigens eine eigene Abteilung für Casanovas, und ich vermute, dass gibt es in jedem besseren Geheimdienst.

  4. Robert (Berlin) Says:

    Sperber versuchte auch Anfangs der dreißiger Jahre, eine „dialektisch-materialische Psychologie“ zu begründen.
    Ich denke, die Anhänger der Boheme haben Reichs Boom Mitte der sechziger Jahren eingeleitet bzw. vorbereitet.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683072.html

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