Guardians of the Galaxy

Ja, ich hab‘s getan, das erste Mal in diesem Jahr: einen Film im Fernsehen angeschaut, Guardians of the Galaxy. Es ist immer der gleiche weichbirnige Unsinn. Wird es denn niemals einen Science Fiction-Film geben für Leute, die zumindest einen zweistelligen IQ haben? Der Flug durch die Galaxie ist schlichtweg undenkbar, weil viel zu langwierig. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit! Jedenfalls für außenstehende Beobachter und was bringt es mir, wenn ich zwar praktisch instantan 4 Millionen Lichtjahre überwunden habe, damit aber auch 4 Millionen Jahre in der Zukunft lande, was ich feststelle, wenn ich nach 8 Millionen Jahren wieder „zuhause“ bin! Mal abgesehen von der unvorstellbaren Energie, ncht nur um nur die die Nähe solcher Geschwindigkeiten zu gelangen, sondern auch, um das Raumschiff abzuschirmen. Bereits die Kollision mit einem Staubkorn würde eine gigantomanische Explosion auslösen.

Wenn reisen zwischen Sternensystemen möglich wären, dann nur über Mechanismen (was immer hier auch „Mechanismen“ bedeuten soll!), die den Raum schlichtweg aufheben. Würde der Raum zu nichts, würde das aber auch bedeuten, daß die Grenze zwischen Raum- und „Zeitreisen“ vollends aufgehoben wäre. Es wäre alles schlichtweg unvorstellbar. Zeitreisen sind nämlich nur in einem „Multiversum“ denkbar, in dem alle Variationen eines durch Zeitreisende abgewandelten Ereignisses sich entfalten und so Paradoxa vermieden werden. Schön und gut, aber Physiker vergessen bei solchen Gedankenspielereien gerne ihre eigentliche Profession: das Universum ist real, die Materie, die Energie, die unwandelbaren Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung… Statt das Universum zu einer Chimäre aufzublasen, wäre es rationaler unsere Reisenden zu etwas zu machen, was kaum noch Ähnlichkeit zu „Astronauten“ hat oder den Witzfiguren in Science Fiction-Filmen, sondern schlichtweg unbeschreibbar wäre. Wesen, die beispielsweise immer (!) durch geschlossene Fenster gehen – mitsamt den Menschen, die sie entführen.

Niemals wird ein „Mr. Spock“ oder irgendein anderer Außerirdischer auf unserer Erde landen. Was tatsächlich passieren wird bzw. schon immer passiert ist, werden jene verwirrenden Chimären sein, über die sich alle lustig machen. Das UFO-Phänomen in all seiner Bizarrheit und Ungreifbarkeit entspricht genau dem, was zu erwarten ist, wenn wir nicht die einzige hochentwickelte Zivilisation im Universum sind. Abstruse Horrorfilme kommen der Realität wahrscheinlich weitaus näher als Star Wars oder Star Trek.

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6 Antworten to “Guardians of the Galaxy”

  1. JanDavid Says:

    Man müsste vielleicht mit fünf Prozent der Lichtgeschwindigkeit reisen. Damit dauert der Flug bzw. die Fahrt zu einem fünfzig Lichtjahre entfernten erdähnlichen Planeten tausend Jahre.

    Zwei Probleme müssten für einen so langen Flug eines solchen „Generationenschiffs“ gelöst werden:

    erstens: an Bord braucht man – um die lebensfeindliche kosmische Strahlung zu kompensieren – die ist außerhalb der Neptunbahn, wo der Einfluss des Sonnenwinds aufhört, noch härter – eine starke autonome Orgon-Strahlungsquelle. So ähnlich wie eine SAPA-Kultur, nur viel stärker.

    zweitens: im Generationenschiff – entsprechend einer Stadt mit vielleicht zwanzigtausend Einwohnern, Pflanzen, Vieh, und allem was gebraucht wird – müsste eine matriarchale Gesellschaftsordnung sein. Eine patriarchale Gesellschaftsordnung hält nicht lange genug, es sei denn, es gibt Nachbarn, die man mit Krieg überziehen kann.

    ***

    Davon abgesehen benötigt der Mensch überhaupt die Fähigkeit, Fahrzeuge oder Dinge mit einer Lebensdauer von tausend Jahren zu bauen, was in unserer nicht-nachhaltigen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung auch nicht so einfach ist.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Die russische Solaris Verfilmung finde ich schon anspruchsvoll. Obwohl Lem damit unzufrieden war.

    Jeder der Guardians sieht, weiß, dass das ein Kinderfilm ist und nur der Unterhaltung dient. Ein guter Film ist „Der Marsianer“, der auch wissenschaftlichen Ansprüchen stand hält.

  3. Zeitgenosse Says:

    Nun wie Peter auf orgonomie.net (EA und die Wellenfunktion) bereits ausgeführt hat, gibt es durchaus andere Möglichkeiten interstellare und gar intergalaktische Entfernungen zu überbrücken. Ich spreche vom Tunneleffekt der von den UFOs (die wenigen aussagekräftigen Fälle beweisen das das ganze kein Unfug mehr ist) ja genutzt wird. Das Problem der meisten Physiker liegt einfach im mechanistisch-mysthischem Weltbild begründet. Niemand der Experten kann sich ja auch eine Energie vorstellen, die ohne Arbeitsleistung einen Berg raufläuft (O-Ton Jerome Eden aus „Die kosmische Revolution“) usw.

    Erhellend ist auch folgendes Kommentar von Jerome Eden mit dem man möglicherweise auch das „Staubkornproblem“ bei hohen Geschwindigkeiten im Raum neutralisieren könnte (was tatsächlich ein Riesenproblem ist wenn man sich die Detonationswucht ansieht die in den Megatonnenbereich geht): Zitat Anfang Für jeden ernsthaften UFO-Forscher ist es offensichtlich, daß diese Eindringlinge aus dem Weltraum ein globales Problem darstellen, das eine internationale Zusammenarbeit erforderlich macht, um es erfolgversprechend angehen zu können. Unsere Militärs sind sich bewußt, daß konventionelle Waffen nutzlos sind gegen die unglaubliche Manövrierfähigkeit und Geschwindigkeit dieser Raumschiffe und gegen die „Kraftfelder“, die sie umgeben. Zitat Ende.

    Zwei Anektdoten diesbzgl. fallen mir noch weiter ein. Erstere bezieht sich auf die Erklärung von WR über die großen Geschwindigkeiten der Objekte. Kreisewelle und vor allem das Sonnenlicht, die als LOKALES Phänomen zu sehen ist. Daher kommt WR auf die Hypothese, dass lediglich technische Grenzen bei Geschwindigkeiten im Raum zu ziehen sind. Davon halte ICH jetzt nicht so viel – allerdings sind die Mechansimen und Wechselwirkungen von Orgonkontinuum und Zeit (Stichwort Zeitdiletation) noch lange nicht ausreichend geklärt.

    Zweiteres bezieht sich auf die bereits oben angesprochene These von PN hinsichtlich eines Tunneleffektes. Zitat Anfang: Zwar hat auch Reich selbst die Bewegung von Ea mit einer Quantengleichung in Zusammenhang gebracht (31:133f), doch ihm ging es um die Beschreibung von Bewegung im Raum, während an dieser Stelle erläutert werden soll, wie Ea mit Hilfe der Orgonenergie den Raum sozusagen „gegenstandslos“ machen können. Im Sinne des in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur beschriebenen ständigen Wechsels zwischen Puls (Quantenteilchen) und Welle (Quantenfunktion), die der Kreiselwelle eigen ist und der Quantenmechanik zugrunde liegt, nutzen sie den Übergang von der (proto-)materiellen Pulsfunktion zur sozusagen „geisterhaften“ (im Raum verschmierten) Wellenfunktion und zurück.(16) Nur auf diese Weise können für die Außerirdischen sowohl die Räume zwischen den Sonnensystemen (und vielleicht auch die Zeiträume, die Vergangenheit und Zukunft trennen) als auch die physikalischen Gesetze auf der Erde ihre grenzensetzende Bedeutung verlieren. Zitat Ende aus EA und die Wellenfunktion

    Jedoch ist hier eine inhärente Einschränkung zu sehen, da diese Art der Nutzung lediglich in Regionen kosmischen Absterbens zu nutzen sei bzw. man in Bereiche der Schizophrenie gelangt. Dies wäre für eine wie auch immer geartete genitale Gesellschaft mMn auf Dauer schädlich. Jedoch gibt es durchaus Hinweise, dass das Orgonenergiekontinuum auf einen CFP nicht nur mit dem menschlichem Geist sondern im Grunde auch mit der Raum-Zeit verwoben ist (siehe diverse Blogbeiträge hier; einfach suchen). Daher dürfte es hier sicherlich noch andere Möglichkeiten geben – zukünftigen orgonomischen Physikern steht es zu dies zu entdecken.

    • Zeitgenosse Says:

      Nachtrag: ein grundsätzliches Problem der mechanomystischen Physik ist es, dass sie immer gegen die Natur operieren müssen mit ihren Vorstellungen und Thesen. Daher werden für Experimente immer größere Energiemengen benötigt um diese Widerstände zu überwinden. Hier verweise ich auf ähnliche Aussprüche von WR und auch des Naturforschers Viktor Schauberger.

  4. Tzindaro Says:

    Forget about movies and TV! Science fiction is written in BOOKS! The watered down versions in movies and TV is not representative of the field.

    Over the past 70 years or so, countless science fiction writers, many of them scientists, and some of them very familiar with orgonomy, have speculated on countless ways to reach other stars. Some of them have delt with the issue of faster than light travel being time travel. Some have brought up the issue of an energy source in space. Some have postulated a generations long voyage in a very large ship. Some have delt with how earthlings and ETs could be similar enough to interbreed successfully.

    Every objection has been thought of and an explanation suggested of how to overcome it. Anyone criticizing the whole science fiction field as unrealistic simply does not know enough about science fiction. The science fiction field has very little to do with the drivel; you see on a screen. It consists of many thousands of books, most of them well written by intelligent, thoughful people well read in several fields of science. And many of them just happen to be familiar with orgonomy as well.

    If there is ever to be a solution to any of the problems of today, it has already been decribed in some science fiction story. If space travel is ever accomplished, it will be by a method used in some science fiction story. If there is any future scientific discovery, it is alread in some science fiction book. That is the function of the science fiction author, to tell us what is going to happen or what can happen. The story line is only to make the education palatable.

    Star Wars is entertainment, not science fiction. Very little science fiction has ever been presented on a screen. You have to READ it.

  5. Jonas Says:

    Zum Thema SF musste ich auf diesem Blog schon öfters an Frank Herberts „Dune“ denken: Die Themen von Verwüstung („Trockenland-Ökologie“), der Expansion von saharasischer Ideologie (man denke an die zahlreichen Islam-Varianten und Dschihads im Dune-Universum), nicht zuletzt die mechanistisch-mystische Perversion der Lebensenergie („Prana-Bindu-Technik“, die „magsiche“ Verwendung von psychedelischen Drogen, in den beiden letzten Büchern auch explizit die Funtkon des Orgasmus).

    Zumindest ist der alten Verfilmung von David Lynch wird die Droge Spice-Melange auch dazu genutzt, „to fold space, that is, travel to any part of the universe without moving“.

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