Archive for April 2017

nachrichtenbrief17

30. April 2017

Das Zerstörerische an der Politisierung

29. April 2017

Dr. Charles Konia befaßt sich mit der Ersatzreligion der atheistischen Linken:

Das Zerstörerische an der Politisierung

nachrichtenbrief16

28. April 2017

Orthodoxie und Katholizismus

27. April 2017

Gestern schon wieder Ausführungen über Religion. Gibt es denn nicht wahrhaftig Wichtigeres? Nun, ich persönlich bin über die Religion zur Orgonomie gekommen. Genauer gesagt über Tantra und Bhakti-Yoga, d.h. das Bewußtwerden und die Mobilisierung der inneren Orgonenergie-Ströme („kosmischer Sex und kosmische Liebe“). In der Religion geht es nicht um „Erlösung“, „Gott“, „den Sinn des Lebens“ und den ganzen übrigen Mumpitz, sondern um den Umgang mit der organismischen Orgonenergie. Deshalb gibt es kaum wichtigere Ausführungen als solche religiöser Natur!

Der Osten ist vom orthodoxen „Denken“, d.h. einer bestimmten Art des organismischen Orgonenergie-Haushalts bestimmt. Typisch für den gepanzerten, will sagen „fragmentarisierenden“, Menschen haben der Osten und der Westen nur jeweils einen Teilaspekt der allumfassenden kosmischen Wahrheit erfaßt. Die Orthodoxie legte alles Gewicht auf die göttliche Natur Jesu. Damit hat die Theologie des Ostens zwar eine unvergleichliche Tiefe und Zwangsläufigkeit erlangt, doch – das Wesentliche klammert sie vollständig aus, weshalb sie die Menschen auch nie motivieren konnte gegen das Unrecht, gegen die Emotionelle Pest aufzustehen.

Schaut man sich die orthodoxe Ikonographie an, wird das Jesuskind immer als ernster, allwissender und alleskontrollierender „Erwachsener im Kleinformat“ dargestellt. Eine Identifikation mit dem „Kind der Zukunft“ ist fast unmöglich. Reich hätte sein Buch Christusmord niemals aus östlicher Perspektive schreiben können! Ausschließlich der Katholizismus (und der Protestantismus) macht es überhaupt möglich, sich Jesus als Mensch zu nähern und die Essenz des Christentums zu erfassen, wie es Reich in Christusmord abschließend getan hat.

Heute hat die westliche Kirche mitsamt ihrer krankhaften Theologie ihre Schuldigkeit getan, ist nur noch eine leere Hülle und gehört in den Orkus gestoßen, angeführt von ekligen Gestalten wie Papst Franziskus und den kommunistischen Clowns, die heute den Protestantismus repräsentieren. Fahrt zur Hölle!

Der orthodoxe Funktionalismus

26. April 2017

Ich bin immer wieder verblüfft, wie nahe doch die Orthodoxie dem orgonomischen Funktionalismus steht. Während der Katholizismus von der sozusagen „gradlinigen“ Emanation des Göttlichen geprägt ist (Gottvater zeugt den Sohn, der wiederum den Heiligen Geist schickt) und der Protestantismus mit seiner Kreuzestheologie von einem existentiellen Dualismus, nimmt die orthodoxe Kirche die Dreieinigkeit wirklich ernst. Sie prägt ihr gesamtes Denken. Wie das zum Ausdruck kommt, zeigt folgendes Beispiel:

In der linksliberalen Umweltbewegung ist der Mensch ein schädlicher Fremdkörper in der Natur und sollte am besten verschwinden, während bei den Konservativen sich der Mensch die Natur zum Untertan machen soll. Bei den einen hat die Natur, die zu einer Art Gottheit wird, Priorität, bei den anderen der Mensch, der sich im Auftrag Gottes die feindliche Natur aneignet. Die Auseinandersetzung dieser beider Lager prägt einen Gutteil des gesellschaftspolitischen Diskurses in der westlichen Welt. Die Herangehensweise der Orthodoxie ist eine grundlegend andere. Hier gehen der Mensch und die Natur beide aus dem, wenn man so will, „gemeinsamen Funktionsprinzip“ Gott hervor. Die Natur ist der unantastbare Tempel Gottes und der Mensch der Priester in diesem Tempel.

nachrichtenbrief15

25. April 2017

Wilhelm, rette mich vor der Häßlichkeit!

24. April 2017

Ich rätselte bei einer Fahrradtour durch Hamburg weiter über meine alte Marotte: warum mir die Wilhelminische Architektur so überaus gut gefällt, gerade enthusiasmiert, und warum mich alles derartig anwidert, was in den letzten 100 Jahren gebaut wurde. Ein physischer Widerwille, abgrundtiefer Haß und purer Ekel!

Mein Fehler war bisher, daß ich a la Rudolf Steiner von steinzeitlichen Höhlen ausgegangen bin und daß heute diese natürlichen Formen durch mechanische Formen ersetzt wurden. Doch dieser Ansatz ist nicht zielführend. Man muß Häuser anders betrachten, nämlich frei nach Hans Hass (Energontheorie) als zusätzliches Organ, das funktionell dem Federkleid der Vögel, dem Fell der Säugetiere und der Kleidung der Menschen entspricht.

Das Federkleid eines Pfaus oder eines Enterichs, das überbordende Geweih eines Hirsches oder die imposante Mähne eines muskelbepackten Pavian-Paschas sind vollkommen überflüssiger Schnickschnack ohne jede Funktion. Dieser absurde Luxus der Sexprotze signalisiert nur eins: eine überbordende Gesundheit, eine überschwellende Energie, gutes Erbmaterial. Und genau das signalisierte die verschnörkelte, sich in abstruse Einzelheiten verlierende Architektur des imperialen Deutschlands, das vor wirtschaftlicher Kraft schier barst, warum denn auch die Emotionelle Pest alles tat, um das Deutsche Reich wieder zu zerstören.

Die Architektur unter Kaiser Wilhelm läßt mein Herz höher schlagen, weil sie eine hohe orgonotische Ladung signalisiert, Optimismus und Lebendigkeit. Alles was danach kam, ausnahmslos alles, ist eine Architektur des Niedergangs, des Verfalls, des Todes. Die heutigen Städte sind steingewordene Anorgonie. Ausspuck!

Negative träge Masse und das orgonomische Potential

23. April 2017

In Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur habe ich ausgeführt, daß suprafluide Materie, in der es keine einzelnen Teilchen mehr gibt, bzw. die Partikel wie ein Kollektiv, d.h. als Welle funktionieren, dem erstaunlich nahe kommen, was Reich als Orgonenergie beschrieben hat.

M. A. Khamehchi, Khalid Hossain, M. E. Mossman, Yongping Zhang, Th. Busch, Michael McNeil Forbes und P. Engels haben nun in in einem „Einstein-Bose-Kondensat“ sogar „negative Masse“ (träge Masse, nicht schwere Masse!) im Labor erzeugt: „Negative-Mass Hydrodynamics in a Spin-Orbit–Coupled Bose-Einstein Condensate”. Es geht darum, daß, wenn man eine Kraft auf diese Materie ausübt, sie sich nicht nach „F = m x a“ beschleunigt von einem weg bewegt („expandiert“), sondern ganz im Gegenteil auf einen zukommt („kontrahiert“).

Dazu wurden Rubidium-Atome in einem winzigen horizontalen Rohr zusammengequetscht und auf nahe den absoluten Nullpunkt abgekühlt. In diesem Zustand sind die Bewegungen der Atome so korreliert, daß sie sich wie eine einheitliche Welle bewegen. Mit Laserlicht kann man nach gängigem Verständnis die Atome aus dem geöffneten Röhrchen hinausdrücken, doch statt in diese Richtung zu expandieren, kontrahiert das „Einstein-Bose-Kondensat“ in die entgegengesetzte Richtung, „kommt einem entgegen“.

Man muß beim Gegensatz von positiver und negativer (träger!) Masse unwillkürlich an den zwischen mechanischem Potential und orgonomischem Potential denken.

nachrichtenbrief14

22. April 2017

nachrichtenbrief13

21. April 2017