Diedrich: Naturnah Forschen (2000)

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Diedrich: Naturnah Forschen (2000)

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2 Antworten to “Diedrich: Naturnah Forschen (2000)”

  1. claus Says:

    „wie sich denn die Orgonenergie nach sich selbst sehnen könne und ob Reich hier nicht seine eigenen Empfindungen in sie hineinprojiziere“
    Natürlich ist Reichs Ausdruck viel zu unklar, um ihn allzu genau nehmen zu können. Das kapiert aber gerade auch Diederichs nicht; ich bin sicher, dass eben das typisch für das Reich-Rezipientenmilieu (meistens linksliberal ) ist. Man muss begreifen, dass psychisches Erleben zwar irgendwie physisch realisiert ist (wie, ist völlig unklar), dass allerdings „sich-sehnen-nach“ eine Bezeichnung für Erleben ist, von der nicht klar ist, ob oder inwiefern sie auch Orgon beschreibt. Dass Orgon sich nach sich selbst sehne, ist eine merkwürdige Formulierung, weil
    „x sehnt sich nach y“
    ein Erleben e1 von x beschreibt, das Ereignis dieses Erlebens jeweils ‚realisiert‘ wird durch physiologische Ereignisse e2, die sich in x abspielen. Was e1 mit e2 zu tun hat, ist ‚DAS Rätsel‘. Dementsprechend sollte man nicht von vornherein eine Beschreibung, die auf e1 zutrifft („sich sehnen nach“), auf e2 beziehen. Orgon wäre aber wohl ein Teil von e2 (der physiologischen Realisierung des Erlebens). Man benennt einen Gegenstand aus e2 (nämlich Orgon) und schreibt ihm etwas zu, was als Eigenschaft eher nur aus e1 bekannt ist (Sehnsucht).
    Dass Sehnsucht mit etwas, das Orgon betrifft, ‚funktionell identisch‘ ist, wäre wiederum erst genauer zu begründen, weist allenfalls in eine Präzisionsrichtung.

  2. O. Says:

    Ingo Diedrichs Diplomarbeit „Orgonomischer Funktionalismus – eine Wissenschaft im Einklang mit der Natur?“ möchte – so der weitere Untertitel „Darstellung und Diskkussion zentraler Positionen und Begriffe bai W.R.“ geben. (Diedrich, undatiertes 90-er Skript, )
    Der Leser mag dies zweimal gelesen haben und erinnert doch an nichts von diesem 141 Seiten langen Werk. Warum diese 12-Wochen-Schrift auch noch einmal als Buch erscheinen musste, ist rätzelhaft.

    Letztlich bleibt es immer dasselbe Problem, Leute reden von Reich und Orgon ohne was davon empfinden zu können.

    „Es ist mir nicht klargeworden, was das Empfinden von der Emotion genau unterscheidet.“ (s. o.)
    „die Organempfindung als die Grundlage einer jeden Wahrnehmung. So wird klar, daß nur ein Forscher als ganze Person tatsächlich wissenschaftlich arbeiten kann und die Emotionen einen wichtigen Platz in der Wissenschaft innehaben müsse.“ (Diedrich S. 143)

    Das CFP scheint hier nicht ausreichend erklärt zu sein. Es reicht eben nicht ohne jede Methodik ein Thema schnell abzuhandeln.

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