Der Archipel der Kitas

Die „DDR“ wollte bis Mitte der 1960er Jahre das verwirklichen, was Krypto-Stalinisten auch bei uns einführen wollen: arbeitende Mütter ohne Doppelbelastung, d.h. die staatliche Krippenerziehung. In der „DDR“ sprach man von „Wochenkrippen“. Forschungen, die die negativen Folgen für die emotionale („psychische“) Entwicklung der Kinder zeigten, schränkten den anfänglichen Enthusiasmus der sozialistischen Obrigkeit zwar ein und das Programm wurde in der „DDR“ nicht mehr mit gleicher Vehemenz durchgesetzt, aber entsprechende Forschungsergebnisse wurden in der Folgezeit unterdrückt und die Bindungstheorie, also daß Kinder den unmittelbaren emotionalen Kontakt zur Mutter brauchen, um gesund heranzuwachsen, wurde zum Tabu. Und das, nachdem man herausgefunden hatte, daß sich gravierende Defizite im Vergleich zu normalen Kindern im Bereich Orientierung und Bewegung im Raum, beim Sprachvermögen und Sozialverhalten zeigten.

Die Pädagogin und Dozentin Ute Stary hat die Betroffenen befragt. „Sie schildern“, so Stary, „schwierige Beziehungsverhältnisse zu ihren leiblichen Eltern, daß sie das eher als angespannt empfinden, dieses Verhältnis, daß man sich auch ein stückweit fremd ist. Und daß sie selber Schwierigkeiten haben, in Beziehung zu kommen, sich auf Partnerschaften einzulassen und vor allen Dingen ihren eigenen Kindern gerecht zu werden.“

Die Ergebnisse ihrer Untersuchung hat Ute Stary in einem Fachbuch publiziert. Weitere Forschungsarbeiten zum Thema Wochenkrippe gibt es in Deutschland bislang nicht. Schade, sagt Ute Stary, wäre doch hilfreich, jetzt, wo das Bundesfamilienministerium kräftig in 24-Stunden-Kitas investiert und in die sogenannte Randzeitenbetreuung, abends und nachts.

Sozialisten, etwa der Modju Herbert Marcuse, haben Säuglinge und Kleinkinder schon immer gehaßt. Diese bewegen sich nämlich in jenen Bereichen, gegen die die Sozialisten aufbegehren. Säuglinge und Kleinkinder funktionieren weniger im Zerebrum, als vielmehr im Vegetativum, während die Charakterstruktur des Sozialisten das energetische Orgonom (zu dem das Zentrale Nervensystem gehört) betont, zuungunsten des orgonotischen Systems (zu dem das Autonome Nervensystem gehört). Mit Kindern oder gar Säuglingen kann man keine intellektuellen Debatten führen, sie sind deshalb langweilig und, wenn man so will, „reaktionär“. Diese eklig aus dem Kern heraus lebenden gefühlsduseligen kleinen Wesen, d.h. „Konservative“, gehören solange unter Quarantäne, bis sie zu vollwertigen Menschen herangereift sind, mit denen die Marcuses dieser Welt angeregt über repressive Strukturen debattieren können.

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4 Antworten to “Der Archipel der Kitas”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Noch ein Aspekt: die kleinen Sexsklaven der Elite der elterlichen Kontrolle entziehen:

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/eliten-haben-jetzt-todesangst-analyse-zu-trumps-vorgehen-und-paedogate-2017-a2064015.html

    Unbedingt lesen, ist nicht lang.

  2. Claus Says:

    Blöderweise scheint die AFD ganz versessen darauf zu sein, Kinderbetreuung zu fördern. Vor Ort setzt sie sich sehr für kostenlose KITA’s ein; im Programm wird demgegenüber die traditionelle Familie betont.

  3. Tzindaro Says:

    Children learn much more from other children and the general culture around them than from their parents. In cultures where children are raised by the whole community, as Malinowsky described among the Trobrianders, they grow up to be just about the same as in modern culture where they are raised by a nuclear family.

    Early childhood is not so important as adolescence, when the influence of parents is reduced and peer groups become more important. The experiences of teenagers are much more important than those of infants in determining adult attitudes and values. Infants easily forget things that happened to them. Teenagers do not.

    • Roman Schreiber Says:

      The people raised in day-care say that they find it difficult to relate to their partners, to their parents and to their own kids. Our emotional freedom determines our everyday life much more than attitudes or values. What does it help me to say, I find a loving family very important, but the emotional expression within my familiy is reserved or shallow.

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