Die Orgonomie ist die Wissenschaft der breiten Volksmassen (Beispiel Astronomie)

Am Ende von Der Krebs beschreibt Reich im Abschnitt „Der Plan ‚Orgonon‘: Über die Möglichkeit der Krebsverhütung“ eine Art „Volksorgonomie“. Einfache Menschen wissen instinktiv vom bionösen Zerfall und der Orgonenergie und im Gegensatz zu den entarteten Wissenschaftlern ziehen sie aus ihrem gesunden Volksempfinden heraus die richtigen Schlußfolgerungen. Dazu im folgenden ein Beispiel aus der Astronomie.

Es gehört zur Folklore der Orgonomie, daß van Goghs Gemälde „Sternennacht“ Reichs Konzept der kosmischen Überlagerung illustriert:

Neulich wollte ich Reichs Konzept der kosmischen Überlagerung anhand der Wolkenformationen des Jupiter aufzeigen, habe aber diesen Blogeintrag schnell aufgegeben, weil die Rohbilder in dieser Beziehung nicht sehr überzeugend waren. Jetzt das: „Volkswissenschaftler“ haben am heimischen Computer mit den Farben und dem Kontrast dieser Rohbilder gespielt und – sind auf die kosmische Überlagerung gestoßen.

Jupiters verwirbelnde Wolkenspitzen, fotografiert von der Juno-Sonde der NASA, sehen aus wie aus einem Traum oder sogar wie ein berühmtes Gemälde. Bürgerwissenschaftlerin Amelia Carolina Sparavigna sah die Ähnlichkeiten zwischen dem Schnappschuß aus der realen Welt und den wirbelnden Mustern, mit denen Vincent van Gogh den Nachthimmel in seinem berühmten Bild „Sternennacht“ darstellte. Sie hat diesen Abschnitt des Gemäldes ersetzt, und das daraus resultierende Bild zeigt die Ähnlichkeiten zwischen Kunst und Natur. (Sparavigna ist nicht der einzige JunoCam-Benutzer, der auf die Ähnlichkeit hinweist.)

Wir haben hier ein herausragendes Beispiel für eine Art „Volkswissenschaft“, die nicht zufällig der Orgonomie so nahe kommt:

Die Rohbilder, die JunoCam auf die Erde zurücksendet, sehen in der Regel nicht nach viel aus, aber sie enthalten Informationen, die mit Hilfe von Bildverarbeitung und Farbkorrektur extrahiert werden können. Die daraus resultierenden Bilder können bestimmte Merkmale in den Wolkenspitzen hervorheben oder simulieren, wie der Planet von nahem auf das nackte menschliche Auge wirken könnte. Das meiste der Arbeit, die in die Verarbeitung der JunoCam Bilder gegangen ist, wurde von Bürgerwissenschaftlern geleistet. Das JunoCam-Team plaziert die Rohbilddateien online und jeder kann sie nehmen, verarbeiten und das Endresultat auf der JunoCam-Website veröffentlichen. Einige Benutzer gehen bei der Verarbeitung ins Extrem und schaffen erstaunliche Kunstwerke, während andere die Bilder so bearbeiten, daß sie neue Details enthüllen und so bei der weiteren Entschlüsselung der Geheimnisse des Planeten helfen.

Ich ermutige den Leser den Links zu folgen und sich die zahllosen Beispiele von kosmischer Überlagerung in der Atmosphäre des Jupiters selbst anzuschauen!

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9 Antworten to “Die Orgonomie ist die Wissenschaft der breiten Volksmassen (Beispiel Astronomie)”

  1. Claus Says:

    Tja, da bin ich eben skeptisch. Es ist zwar verlockend und wohl populär (daher förderlich, was Subventionen betrifft), durch Anschaulichkeit Gedanken nahezulegen; aber nicht unbedingt legitim.

  2. Jonas Says:

    Interessant übrigens, dass es im Deutschen gar keinen Begriff für „citizen scientist“ gibt, so dass Peters Übersetzungen „Volkswissenschaftler“ und „Bürgerwissenschaftlerin“ einigermaßen merkwürdig klingen.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Wie Die Orgonomin neuelich im ACO-Video gesagt hat: JEDER weiß, was mit „Kern“ gemeint ist! Man nöchte hinzufügen: außer vielleicht Psychologen, Psychiater, Soziologen, etc. Die breiten Volksmassen kennen die Wahrheit. Wäre es nach ihnen gegangen, hätten wir nie den Euro eingeführt und gäbe es immer noch den Goldstandard ( https://www.compact-online.de/ex-fed-chef-greenspan-plaediert-fuer-goldstandard/ ) – eingeführt bzw. aufgegeben von sogenannten „Experten“.

    • Claus Says:

      Nee. So einfach ist es eben nicht. Da bin ich zu schwer gepanzert. Intuitiv zustimmungsgeeignete Sätze sind noch keine Erkenntnisse. Sonst gäbe es keinen Unterschied zwischen Metapher und korrekter Beschreibung.

    • Peter Nasselstein Says:

      Worin unterscheidet sch die „Volksorgonomie“ von der, wenn man so will, „wissenschaftlichen Orgonomie“? Das Volk „personifiziert“ und „substanzialisiert“: aus dem Orgon wird „Gott“ (oder noch schlimmer „Götter“) bzw, der „Äther“, ein „Fluidum“.

      • Claus Says:

        Ich würde jetzt nicht versuchen, „Volksorgonomie“ zu präzisieren. Wissenschaftlichkeit begnügt sich langfristig nicht mit Metaphern. Sie kann sich allerdings vorläufig mit Metaphern begnügen, wenn sie das Ziel, diese zu ersetzen, nicht aus dem Auge verliert.
        Der Feind von Wissenschaft ist nicht Metaphorik, sondern Buchglaube: „p ist wahr, weil p beispielsweise im Koran steht oder aus Auslegungen des Koran folgt.“ Dafür ist Empirie irrelevant, und das macht es antiwissenschaftlich.
        Bei der Metapher (z.B. „Kern“ bzgl. Charakter) besteht wenigstens die Hoffnung einer Übersetzbarkeit in empirisch Prüfbares. Aber ich hasse es, sich aus Faulheit einfach mit Metaphern zu begnügen und sich dabei auf sein tiefes Fühlen zu berufen (wie z.B. wenn man sagt, die Schnecke fühle doch ganz gewiss, was man ihr doch ansehe, wenn sie die Fühler einzieht u.dgl. )

  4. Peter Nasselstein Says:

    Wilhelm Reich -Entdecker der Orgon Energie-

  5. Peter Nasselstein Says:

    James DeMeo:

    http://bolenreport.com/scientific-discoveries-wilhelm-reich-repression/

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