Milo Yiannopoulos und Wilhelm Reich

Milo Yiannopoulos ist eine der Stimmen der libertären Rechten, die maßgeblich daran beteiligt waren, Trump zum Präsidenten zu machen. Als bekennender Schwuler und bekennender Katholik, der gegen Abtreibung ist, ein Antifeminist und Islamophob und dazu sich auch noch gegen den ganzen Genderschwachsinn und gegen die Selbststilisierung der Schwulen als Opfer der Gesellschaft wendet, trieb er die Linke in den USA in die schiere Raserei. Nun wurde er, ein schwuler Jude, der sich ausschließlich von wohlbestückten Negern ficken läßt, von den international(istisch)en Großkonzernen, die die linksliberalen Medien kontrollieren, als Kinderficker denunziert, nachdem das Lebel „Nazi“ irgendwie nicht haften wollte. Es wurden (im übrigen schon seit langem veröffentlichte) Videos zusammengeschnitten, in denen er die Pädophilie verteidigte. Niemand kann das überleben, schon gar kein Schwuler!

Milo hatte eine schreckliche, emotional kalte und einsame Kindheit, wurde von seinem Vater und Mutter kaum beachtet, und fand als 13jähriger schließlich Wärme und Zuneigung bei seinem katholischen Priester. Später bedankte er, das Opfer, sich öffentlich bei diesem Priester, daß der ihn in den schwulen Sex eingeführt hatte. Dieses Bekenntnis war eine Mischung aus Sarkasmus und Stockholm-Syndrom, zu differenziert für eine tumbe Öffentlichkeit, die keinerlei Gespür für Zwischentöne und Tragik hat. Jetzt steht Milo als Verteidiger der Kinderfickerei, wenn nicht sogar selbst als Kinderficker da!

Und das von den Skippy Podestas dieser Welt, die ihre Freizeit damit verbringen kleine Kinder zu Tode zu quälen. Es gibt einen Bereich, der ausschließlich von den Reichen und Mächtigen geprägt wird: moderne Kunst, Design und Architektur. Sie sind die Kunden und entsprechend sieht die Produktion aus: ein Panoptikum der Scheußlichkeiten, des Sadismus und der Nekrophilie. Man gehe in ein Museum für moderne Kunst und man weiß, wie es in den Köpfen unserer Herrscher aussieht. Ein Schwein, das sich in dieser entarteten Kultur wälzt, ist der Journalist und Kulturmanager Christopher Turner, dessen Buch über Reich ich ausführlich rezensiert habe. Danach war er beim Cabinet Magazine, Modern Painters und Icon Magazine, danach Leiter der London Design Biennale.

Er ging damals ähnlich gegen Reich vor, wie man heute Milo erledigt. Turner, der sich im Ekligen und Degenerierten aalt und niemals auch nur ansatzweise eine kritisches Wort über Alfred Kinsey verliert, tut alles, um den vollkommen unschuldigen Reich in die Nähe von sexuellem Kindesmißbrauch zu rücken und dergestalt jene Gestalt endgültig fertigzumachen, die sich vielleicht als einzige dieser Kultur der Kinderficker, Mörder und Satanisten entgegenstellen kann.

In welcher Gedankenwelt sich Turner räkelt, sieht man an seiner letzten Buchbesprechung über Pornotopia.

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11 Antworten to “Milo Yiannopoulos und Wilhelm Reich”

  1. Claus Says:

    Hier noch mal gedruckt (finde ich verarbeitbarer als mit Videos):
    http://www.telegraph.co.uk/news/2017/02/19/claims-sir-edward-heath-paedophile-120-per-cent-genuine-police/

  2. Peter Nasselstein Says:

    Ist ein Fascchingsscherz, lustig gemeint, aber verweist auf etwas: die Legionen der Hölle erheben sich gegen Trump:

    http://www.krone.at/welt/hexen-wollen-trump-mit-einem-fluch-belegen-magie-soll-helfen-story-555963

  3. Peter Nasselstein Says:

    So mancher wird angesichts dieses Blogeintrags und dem etwas chaotischen Ziehen von Verbindungen die Augen verdrehen, doch das ganze geht tief, sehr tief. Milo, Trrum und Reich sind Opfer der gleichen Leute, des abgrundtief bösen Abschaums der Welt. Alex Jones erklärt das ganze hier:

  4. stephan Says:

    Hi,

    ich verfolge deinen Blog seit längerem mit großem Interesse. Was mich aber irritiert ist, dass du einerseits Verschwörungstheorien ablehnst andererseits einen Oberverschwrungstheoretiker wie Alex Jones so in den Himmel lobst. Ist das für dich kein Widerspruch?

    LG
    stephan

    • Frank Says:

      Ja, das fällt auf.
      Vielleicht ein „Entstehungsprozeß“ 🙂
      Oder der feine Unterscheid zwischen den Theorien und den Theoretikern.
      In vielem hat Peter ja recht, es gibt eben sehr viele durchgeknallte Verschwörungstheoretiker.

    • Peter Nasselstein Says:

      Wir sind beide reifer geworden: Ich habe mich vollkommen von Medien wie der Tagesschau, dem Spiegel, etc. gelöst und er ist so groß geworden, daß er sehr vrsichtig argumentieren muß, d.h. abgesichert durch Quellen, die man nicht einfach googeln kann. Außerdem: im Zweifelsfall war ich stets extremer als er, etwa was UFOs betrifft – mit denen er rein gar nichts zu schaffen hat.

      Nehmen wir 9/11: er hat mich damals extrem irritiert, weil er eine der Hauptstimmen war, die vom Inside Job sprachen, so als hätten die USA (wer genau und wie auch immer) die Türme in die Luft gejagt. Heute sagt er: Indide Job weil merkwürdige Kooperation mit Saudi-Arabien. Genau das habe ich auch immer gesagt.

      Heute finde ich buchstäblich nichts mehr, wo ich was gegen Alex sagen könnte.

  5. Frank Says:

    „So mancher wird angesichts dieses Blogeintrags und dem etwas chaotischen Ziehen von Verbindungen die Augen verdrehen, …“ = Nein, wieder gerade dieses Verbindungsziehen schätze ich sehr!
    Gestern laß ich folgenden Artikel in der „Welt“ – und dachte, wo kann ich ihn hier im Blog anbringen … und heute von Peter diese Vorlage:
    „… von den international(istisch)en Großkonzernen, die die linksliberalen Medien kontrollieren …“!
    ((Am Rande bemerkt: Wer kontrolliert Merkel? Verschwörungstheorien – https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2017/02/16/die-ideologie-der-merkel-republik/))
    https://www.welt.de/wirtschaft/article161702998/Mit-Jeff-Bezos-trifft-Trump-auf-einen-maechtigen-Gegenspieler.html#Comments
    Ein Leserkommentar dazu:
    „Die Aussage, dass sich Bezos mit seinen Milliarden nun die Politik kaufen will, die ihm passt, die finde ich wirklich erschreckend. Wenn der Mann sich nun selbst zur Wahl stellen würde, dann wäre es etwas anderes. Nun aber seine Lobby-Kettenhunde loszulassen und die Abgeordneten zu kaufen, das zeigt wirklich, wie es um die Demokratie in den USA bestellt ist.“
    Unglaublich auch, wie der Welt-Autor diese Einflußnahme nicht einmal ansatzweise hinterfragt.
    Etwas anderes, was mir aufgefallen ist:
    Ich finde, die Vorgänge um Trump sind sehr gut mit der „Machtergreifung Hitlers“ zu vergleichen. Nein, nicht so wie der Mainstream-Denker meinen würde. Genau wie Trump war Hitler gegen das Establishment – und für sein Volk, mit den gleichen „Anfeindungen“, siehe oben. Der Einwand, Hitler sei „gewaltältig“ gewesen, überzeugt mich nicht. Es waren ganz andere Umstände damals, z.B. die kommunistische Bedrohung, innen wie außen.
    Kritik und Verbesserung wie immer herzlich willkommen!

  6. Peter Nasselstein Says:

    Christopher Turner:

  7. Robert (Berlin) Says:

    Tageschau-Fail! Rassist mit Vorliebe für Negerschwänze????

  8. Peter Nasselstein Says:

    In den letzten Tagen haben sie auch versucht David Seaman zu zerstören:

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