Reich: Where’s the Truth? (2012)

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Reich: Where’s the Truth? (2012)

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6 Antworten to “Reich: Where’s the Truth? (2012)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Obwohl ich erst 1/4 durch habe, finde ich das Buch sehr gut. Am Anfang gleich ein Beitrag zur Beschneidung (da hatten wir gerade das Kölner Urteil) und dann Begriffe wie „pornographische Degeneration“, die sehr genau den heutigen Zustand treffen.
    Dass Reich sich im Prozess hoffnungslos verhedderte und irrational verhielt, wissen wir doch schon seit Jahrzehnten, also warum immer rumjammern, hätte … Reich sich nur anders verhalten, dann… !
    Immerhin gibt es neues Material, wenn auch offenbar stark gekürzt, so dass auch durch Rothländer und Turner sehr viel Neues bekannt wurde, was niemand erwartet hatte, bei dem absoluten Desinteresse an Reich in den letzten 20 Jahren..

  2. O. Says:

    Rechtsprechung hat nichts mit Wahrheit zu tun, sondern geht aus wie das Homburger Schießen, d. h. der Schützenkönig steht vorher fest.

    Das Recht ist das des Stärkeren, das gilt fürs Faustrecht wie für den finanziell Stärkeren. Es hat nichts mit Rechthaben oder im Recht sein zu tun. Die Wissenschaftlichkeit oder die Wahrheit sind irrelevant, ebenso der normale Sprachgebrauch.
    Somit kann an einem schönen Tag das Orgon nicht existieren, wenn die FDA gegen Reich vorgeht und an einem anderen Tag existiert der Begriff Orgon entgegen dem Fachlexikon der Psychologie (Dorsch) als „ein Fachbegriff der Psychologie“ (als Beweis wird das „Psychologische Wörterbuch“ nach Dorsch benutzt, das die Gegenseite zum Gegenbeweis nutzte). Es gibt eben zwei Wahrheiten in der juristischen Welt und die scheinbar „nützlichere“ Partei gewinnt, auch gegen gesetzliche Bestimmungen.
    Wenn man gewinnen will, schmiert man hintenrum den gegnerischen Anwalt.
    Und wenn man jemanden finanziell ruinieren will, zieht man ihn vor Gericht statt ihm die Kugel durch den Kopf zu jagen. (s. Wilhelm Reich)

    Der Titel ist denkbar ungünstig gewählt und zeigt die Schwäche Reichs an die Wahrheit vor Gericht zu glauben. Wer daran glaubt ist ein Idiot.
    Ebenso abstrus ist Reichs Glaube, ein Präsident (Eisenhower), ein Rockefeller oder ein Secret Service (ATIC) würde ihn unterstützen.

    Es ist bedauerlich, dass das Reichmuseum keine relevanten Daten preisgibt, aber es muss eben genauso damit gerechnet werden, dass hier keine unabhängige Auswahl getroffen wurde, sondern staatskonforme Inhalte herausgegeben werden, wie es der FDA gefällt. Schließlich war auch Lassek ab 1998 plötzlicher Freund von Mrs. Higgins, welchen Einfluss dies hatte, ist bisher unbekannt. Er war also nicht nur „Berater“ der Filmindustrie.

  3. O. Says:

    Ich habe gerade mit der Lektüre begonnen und bin auch positiv überrascht – trotz negativem Thema – das es den Herausgebern gelungen ist ein Buch entstehen zu lassen, als habe es Reich gerade geschrieben. Das Hauptthema wird die emotionelle Pest sein, die die „Wahrheit“ vernichten will, so wie es heute geschieht – das Buch könnte gar nicht aktueller sein. Es wird, wie schon hier im Blog betrachtet, der Grund für die angebliche politische Exkommunikation aus der Psychoanalyse noch einmal von Reich klar formuliert – es geht um die Inhalte der Charakteranalyse – und nicht um irgendwelchen kommunistischen Schickschnack.

    Nicht die politische Bühne war sein Problem, sondern die psychologische mit der Psychoanalyse … dies wiederholt sich auch mit der KP.

    Und Reich weiß bereits, warum er keine Chance hat auch nur einen Zentimeter Raum für die Wahrheit zu gewinnen, er weiß dass er scheitern muss und hofft nur, besser zu scheitern als Jesus (s. Christusmord). Das Buch schafft nochmal neue Zusammenhänge zwischen den bisherigen Schriften.
    Reich kann nicht glauben, dass es für seine Forschung keine Unterstützung gibt – so wie heute im Prinzip. Es war richtig, alle Möglichkeiten auszuloten, solange das Vertrauen in die US-Regierung und amerikanische Freiheitskrämerei nicht in eine naive Haltung übergeht.
    Reich kennt auf den ersten Seiten schon die Antwort, warum das Projekt Orgon scheitern wird, doch der Erfolg mit den ORACS scheint ihn trügerisch beflgelt zu haben. – So mal mein erster Eindruck … ich lese erstmal weiter.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Das folgende kurze und, ja, englischsprachige Video fast kurz zusammen, was mich von Reich, Baker, Konia und allen anderen „Reichianern“ radikal trennt: man kann Äonen über Panzerung, die Emotionelle Pest und die Kinder der Zukunft diskutieren, man wird doch schließlich an einem Faktor straucheln: die grundlegenden biologischen („rassischen“) Unterschiede zwischen den Menschen. Japan, eine durch und durch kranke Gesellschaft, ist demokratiefähig, weil der durchschnittliche IQ der Bevölkerung angeborenermaßen sehr hoch ist. Das gleiche gilt in einem etwas geringeren Maße für Deutschland. Aber Länder wie der Irak, Serbien oder Jamaika – vergiß es. Damit sind alle linken und „demokratischen“ und vor alle orgonomisch-sektiererischen Hoffnungen für eine glorreiche Zukunft voll Friede, Freude und Eierkuchen null und nichtig! Alles, was wir tun können, ist uns buchstäblich einmauern und endlich aufhören, anderen Völkern „helfen“ zu wollen. (Ja ja, „Rassismus“… Gutmenschen sind auf verquere Weise die schlimmsten Rassisten!)

    Ich bin kein Reichianer! (Wie jeder vernünftige Mensch bin ich überhaupt kein „-ianer“!)

  5. Peter Nasselstein Says:

    Die zweite Contact with Space-Konferenz steht bevor.

    http://www.contactwithspace-ea.com/arthra/JEden.html

    Die müssen das Eden-Bild von meinem Blog haben.

    • O. Says:

      Contact with Space – ein sehr origineller Titel für eine homepage und eine Konferenz. Also soll jetzt auch der letzte Titel von Reich noch verramscht werden? Die Antwort ist „Yes, why not?“

      Und was kommt inhaltlich rüber? Was kam 1990 in Nizza über Reichs Ea-Forschung rüber? Nichts Bewegendes. Und genauso ermüdend sind die amerkanischen Insider Talks über irgendwelche Leute, was sie wie gesagt haben mögen und ob diese aber zu keinem Beweise geführt haben, also zu nichts, wieder mal und wiederholt und jetzt in zweiter Auflage einer Konferenz, die zugegeben – betrachtet man nicht die Reise- und Übernachtungskosten – wirklich preiswert ist. Geht es um eine Fortsetzung von Edens oder Reichs Anstäzen? Nein, bestimmt nicht.

      Möglicherweise sind Ufos irgendwo gewesen und der Staat will nichts davon wissen, zumindest offiziell … ist das eine Reise wert?
      Nun was könnte die Reise wirklich wert machen? Mir fällt nichts ein. Ich könnte eine Frage stellen – doch welche? 😉

      Was fällt euch ein?

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