Was ist Tantra?

Der dänische Lama Ole Nydahl hat einmal den „tibetischen Weg zur Buddhaschaft“ wie folgt umrissen: man ziehe die Maske Buddhas so lange über sein Gesicht, bis man schließlich identisch mit der Maske und damit selbst zum Buddha wird. Oder anders ausgedrückt: das authentische, eigene Ich wird durch verinnerlichte „Hierarchien“, d.h. durch das „Über-Ich“ verdrängt (vgl. Die Massenpsychologie des Buddhismus). Jede spontane Regung wird durch Schauspielerei erstickt. Das ist der Kern des Tantrismus.

Wenn sich dies sogar auf die genitale Umarmung ausweitet, – grundsätzlicher kann man die Orgonomie gar nicht negieren. Diese Ausweitung geschieht durch die bewußte Kontrolle der inneren orgonotischen Strömungen. Die stärkste Erregung überhaupt, d.h. die Sexualität, wird gezielt vom Genital weggeleitet und dem Gehirn zugeleitet. Liebe wird in Macht überführt. Crowleys „Magick“.

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