Begonien, Orgon und Mikrolaser

In Orop Wüste (S. 25) erklärt Reich das Grün der Pflanzen damit, daß sich das Gelb des Pflanzensafts mit dem Blau der Orgonenergie mischt. Im Herbst werden die Blätter gelb, weil zusammen mit dem Orgon das Blau aus den Blättern schwinde.

Tatsächlich gibt es im dunklen Unterholz des Regenwaldes Malaysias eine Begonienart (Begonia pavonina), die intensiv blauschimmernde Blätter hat. Heather Whitney (University of Bristol) et al. zufolge, gehe diese auffällige Färbung auf die besondere innere Struktur ihrer Chloroplasten, bzw. „Iridoplasten“, zurück. Die „Thylakoidmembranen“ würden sich zu drei oder vier Lagen zusammenschichten, so grünes Licht absorbieren können und dabei blaues Licht reflektieren, die Blätter dementsprechend blau leuchten. Auf diese Weise könnten diese Begonien auch im schummrigen „grünen Dunkel“ am Fuße der Urwaldriesen überleben.

Der Student der Orgonomie muß bei diesen übereinandergeschichteten „Thylakoidmembranen“ an den Orgonenergie-Akkumulator denken. Die besagten Forscher denken an quantenphysikalische Phänomene. Will sagen, es gehe bei den periodischen Nanostrukturen der Iridoplasten nicht nur, wie bei gewöhnlichen Chloroplasten, um rein photochemische Prozesse, sondern um die „photonische“ Kontrolle des Lichtflusses, wie sie etwa in Mikrolasern zur Anwendung kommt.

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Eine Antwort to “Begonien, Orgon und Mikrolaser”

  1. Renate Says:

    Strukturfarben entstehen nicht aufgrund von lichtabsorbierenden Pigmenten, sondern aufgrund von zellulären Strukturen, die das Licht streuen (nicht-schillernde Strukturfarben) oder reflektieren (schillernde Strukturfarben, Schillerfarben). Schillerfarben entstehen genauer gesagt durch die Überlagerung der reflektierten Lichtwellen. Dieses Phänomen nennt man Interferenz.

    http://www.simplyscience.ch/teens-liesnach-archiv/articles/strukturfarben-die-schillernde-farbenwelt-des-tier-und-pflanzenreichs.html

    Pollia condensata ist eine Pflanze, die in den Wäldern Afrikas wächst und bis zu einem Meter gross werden kann. Für die Wissenschaft besonders interessant sind die farbigen Beeren der Pollia. Obwohl die Pflanze eher im Unterholz wächst und daher keine guten Lichtbedingungen hat, leuchten die Beeren auffallend metallisch-blau. Die Beere hat dünne, parallelverlaufende Zellulosefasern in den Zellwänden, die für diesen Farbeffekt verantwortlich sind. Diese Strukturen sind etwa zehntausendmal dünner als ein menschliches Haar. Die Beere behält den metallischen Farbton auch wenn sie bereits am Vertrocknen ist. Die Farbe der Beeren bietet der Pflanze einen biologischen Vorteil. Vögel werden durch die auffällige Färbung auf die Beeren aufmerksam und nutzen diese als Nahrungsquelle. Mit dem Kot werden die Samen ausgeschieden und neue Pflanzen können heranwachsen.

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