Was würde ein orgonomischer Kanzler tun?

Wäre nicht viel zu tun? Lauter „orgonomische“ Gesetze könnten eingebracht und „orgonomische“ Prinzipien angewendet werden! Tatsächlich würde ein „orgonomischer Kanzler“, der diesen Namen verdient, rein gar nichts bzw. weniger als gar nichts tun, d.h. er würde die gesamte Gesetzgebung seit etwa 1973 rückgängig machen, als die „Gesellschaftspolitik“ begann, die normale Politik zu überwuchern.

Die Menschen sollen selbst die Verantwortung für ihr Leben übernehmen und alles, was man tun kann, ist ihnen dabei sowenig Steine in den Weg zu legen wie irgend möglich. Nur ein Beispiel: Es gibt derartig viele Gutmenschen, deren gesamtes Fühlen und Denken dem Wohlergehen der „Unterprivilegierten“ gilt. Gut, schaffen wir den Sozialstaat ab, dann können sie sich frei entfalten und das Elend weitaus effektiver bekämpfen als ineffiziente Bürokratien. Auch die ach so moralischen Christen könnten sich endlich entfalten und „den Armen dienen“!

Alles, was ein genuin orgonomischer Kanzler zu tun hätte, wäre die Bekämpfung der Emotionellen Pest, insbesondere solcher Linker, die gar nicht selbst den „Armen und Entrechteten“ praktisch helfen wollen, sondern das Thema der „sozialen Gerechtigkeit“ nur benutzen, um selbst an die Macht zu kommen.

Gesetze und das gesamte Rechtssystem sind nur ein Ausdruck der gesellschaftlichen Panzerung (individuelle Fälle werden in das Prokrustesbett allgemeiner „Gesetze“ gezwängt!). Sie sollten auf ein notwendiges (!) Mindestmaß zusammengestrichen und die freiwerdenden Kapazitäten einer einzigen Aufgabe gewidmet werden: der Ausmerzung der aktuellen Emotionellen Pest und der Prävention neuer Ausbrüche dieser schlimmsten aller Epidemien.

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9 Antworten to “Was würde ein orgonomischer Kanzler tun?”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Ich war mal wieder im Keller:

  2. David Says:

    Nur Hindernisse beseitigen.

    Die immer und immer schärfere Straf- und Sanktionspraxis seitens der HartzIV Ämter mag man ja von konservativer Seite gut finden, wenn man eine Gesellschaft entwickeln will, die noch extremer konkurrenz- und leistungsorientiert ist als die jetzige.

    Nur: es funktioniert nicht!

    Weil man die Hindernisse bestehen lässt!

  3. David Says:

    OffTopic: beunruhigend

  4. Peter Nasselstein Says:

    Akif ist mein Gott!

    http://der-kleine-akif.de/2016/11/22/trend-schleifing/

  5. Zeitgenosse Says:

    Ein orgonomischer Kanzler würde bzw. müsste vorübergehend zumindest als Diktator regieren. Aus der einfachen Notwendigkeit heraus, dass der Widerstand gegen Reformen zu groß wäre. Das zweite, viel wichtigere, wäre die ECHTE Reform des Bildungs- und vor allem des Geldsystems.

    Was soziales anlangt: eine zivilisierte, hochtechische Gesellschaft würde sehr wohl zB eine bedingungslose Grundversorgung (nicht Grundeinkommen – die Inflation wäre nicht unter Kontrolle zu bringen und es wäre auch sinnfrei) bejahen. Auch aus der neoliberalen Tradition heraus. Der ECHTE Neoliberalismus geht von einem Wettbewerb aus – allerdings müssten ALLE unter gleichen Voraussetzungen starten können (Zitat von Rainer Voss und einigen Volkswirten; selbst Unternehmer und Banker sind mehr und mehr dieser Ansicht).

    Das Bildungswesen sollte per sofort auf das Modell Summerhill umgestellt werden. Es ist zwar nicht das wahre aber zumindest eine Annäherung an einigermaßen orgonomische Prinbzipien. Im Grunde ist dies sogar wichtiger als alles andere. Nur gesunde Menschen könnten mit einer bedingungslosen Grundversorgung richtig umgehen (als Chance und M,öglichkeit der Weiterentwicklung wahrnehmen und nicht mit dem Burger vor Hartz-IV TV zu verbringen) und darüber hinaus mit der echten Freiheit.

    Beim Thema Geldwesen ist die Geldschöpfungskompetenz ebenfalls per sofort in die Hände des Staates/Gesellschaft (auch wenn er verschlankt wird automatisch) zurück zu führen. Es ist ein Schuldgeldsystem (was es auch ist derzeit) in einer orgonomischen Gesellschaft nicht aufrecht zu erhalten und auch nicht ein zu sehen. Der Zins sollte jedoch bleiben. Von Umlauferhöhenden Dingen wie das Wörgler Freigeld halte ich zumindest nichts – es funktioniert nur unter bestimmten Situationen und wäre nicht für die Dauer ausgelegt. Ganz wichtig ist noch der Abbau der Bürokratie um Unternehmensgründern di4e Gründung so einfach wie wie möglich zu machen. Dabei wäre ich bei Krediten für die Aufhebung des Zinses sofern es dafür verwendet werden sollte. Eine Beteiligung wäre hier angebrachter als Zinsersatz.

    Thema Orgonomen als Ärzte: der Staat/Gesellschaft hat Sorge zu tragen so viele Orgonomen wie möglich auszubilden und auch zu unterhalten (sehr gutes Einkommen). Dafür MUSS Geld da sein sonst macht das ganze kaum Sinn. Damit wäre ein Orgonom in der Lage bis zu hundert Patienten gleichzeitig zu behandeln was die EP sowie Neurosen planmäßig zurückdrängen würde. Ist natürlich ein Zeithorizont von Jahrhunderten. So realistisch muss man sein.

    Abschließend noch etwas was ALLE Menschen betrifft (die anderen Punkten im übrigen auch): es ist absolut nötig, die Bedrohung durch DOR und Oranur zu beseitigen. Global. Eine planetare Abwehr gegen die als Dor-Menschen bekannten Aliens ist unabdingbar.

    Soviel von mir zu diesem Thema. Mir ist natürlich schmerzlich bewusst, dass die Orgonomie faktisch tot ist und es auch bleiben wird. Aber es ist natürlich eine nette Vorstellung bzgl. einer orgonomischen Welt.

  6. David Says:

    Das folgende facebook-Posting von Anja Weinhold verdient vollständige Zitierung, weil die Verhältnisse genau bezeichnet sind, und zum anderen, weil nicht jeder zum das Anschauen einen fb Account hat.

    https://www.facebook.com/groups/Arbeit.Soziales.BGE/permalink/1804928849749157

    Zitat:

    Mit der FAU haben wir am Donnerstag ein erstes Erwerbslosentreffen gestartet zum Thema Hartz4. Da saßen insgesamt wieder sehr viele Studis ohne Bezug. Dabei kamen wir dann auch auf das Thema BGE. Ich wies darauf hin, dass die Uni Oxford (und andere) ausgerechnet haben, dass in 10-20 Jahren jeder zweite ohne Arbeit ist. Daraufhin schwadronierte man von akademischer Heimarbeit.

    Zitat Ende.

    Über jene vorwiegend geisteswissenschaftlich orientierten Menschen, die gut revoluzzen können aber viel Kontaktlosigkeit haben, wurde hier schon ausführlich gesprochen, auch im Zusammenhang mit den Erkenntnissen von Gunnar Heinsohn.

    Zitat Fortsetzung:

    Was nicht gerne gehört wurde war mein erneuter Verweis darauf, dass der akademische bereich nicht das groß an Arbeitsplätzen ausmacht, sondern die „Knochenjobs“. Landwirte, Maurer, Drucker, Metzger, Müllabfuhr, Tischler, Metaller etc.pp In meiner Branche (Druckbranche) ist das sogar schon längst eingetreten mit der Robotisierung. Es gibt sogar schon Roboter, die Papierstabel anlegen.

    In vielen Druckereien macht man ohnehin nur noch die „Beklopptenarbeit“, weil für den einen Handgriff noch keine Maschine erfunden wurde. Kleine handwerkliche Druckereien gibt es kaum noch, dafür große Buden mit teilweise sklavenähnlichen Beschäftigungsverhältnissen. (ich könnt da auch einige Stories erzählen) Schon jetzt wird jede dritte Vollzeitstelle zur Teilzeitstelle. Es wird ein Heer von Minijobbern erschaffen, doch die Alternative zum Kapitalismus Pur bleibt aus.

    Zitat Ende.

    Das heißt die Produktivität wächst zwar gewaltig an, jedoch wird der dadurch erzeugte Wohlstand äußerst ungleich verteilt.

    Zitat Fortsetzung:

    Stattdessen wird die Verschäfung der Verhältnisse immer krasser. Die unteren Klassen werden immer größere Konkurrenten untereinander, die soziale Kälte verschärft sich zunehmend und selbst wer es noch schaffen sollte seine 40 Jahre 8 Stunden am Tag zu buckeln kriegt als Lohn dann Grundsicherung statt Rente.

    Zitat Ende.

    Wie schon eben gesagt.

    Zitat Fortsetzung:

    Sowas nenne ich dann „Hochschulahnungslosigkeit“.

    Da muss man noch nicht mal solche Sachen wie Geisteswissenschaften heranziehen. Mein Bruder ist Maschinenbauer. Erst wollte ihn keiner haben weil der Bechlor nicht anerkannt wurde.

    Zitat Ende.

    Übermäßige Bewertung der schriftlich eingereichten Zeugnisse im Verhältnis zu dem, was ein Bewerber tatsächlich kann. Hatte ich hier schon oft angesprochen.

    Zitat Fortsetzung:

    Dann hat er Dilom nebenbei noch nachgeholt und jetzt ist er arbeitslos, weil ein Ingeniuersbüro nach dem anderen zu macht, weil es jetzt wieder ganz schön kriselt im Maschinenbau. Am Ende haben dann auch nur die Arbeit, die jedes Jahr 6 Monate nach China auf Montage gehen für irgendein Sub-Sub-Sub-Subunternehmen.

    Zitat Ende.

    Übermäßige Einschaltung von Subunternehmen und Sub-Sub-Unternehmen deutet hin auf ein zunehmend korruptes Umfeld. Ich sagte übermäßig. Es ist klar, dass ein hochkomplexes Projekt wie etwa eine U-Bahn nicht von einer einzigen Firma bewältigt werden kann.

    Zitat Fortsetzung:

    Und wenn die Autobranche so zusammenkracht wie es sich ankündigt, dann sind das nicht nur die 30.000 Leute in den VW-Werken, sondern auch die Zulieferer und, und, und was da alles noch dranhängt. Es gibt ihn halt nicht mehr „den guten Job“. Mittlerweile ist einfach alles „brotlose Kunst“.

    Zitat Ende.

    Das heißt, die Menschen können die Sicherheit des Einkommens, nach der sie so dringend verlangen, nicht mehr wie früher finden.

    • Zeitgenosse Says:

      Ist auch so. Im Grunde wird die Automatisierung noch stärker werden als viele glauben. Es gibt inzwischen sogar Rechtsanwälte die auf KI basieren – IBM nutzt diese. Mit Kontaktlosigkeit, EP und sonst was hat das alles nichts zu tun. Das nennt sich Fortschritt. Was die Orgonomen dazu sagen weiß ich nicht. Man weiß allerdings, dass die Zukunft so aussieht: 90/10. 90% der Menschen sind für den Arbeitsprozess überflüssig (früher meinte man noch 80/20 – dies wurde inzwischen korrigiert).

      Wie sollte man diese Menschenmassen in Lohn und Brot bringen bzw. halten? Tja, dazu kann ich nichts sagen. Die Orgonomen auch nicht im Grunde. Entweder man macht die gesamte Entwicklung rückgängig und verbietet maschinenarbeit bzw. besteuert diese en masse oder man setzt auf Geburtenkontrolle (nur mehr so viele Menschen die nötig sind). Beides ist zweifelhaft.

      Weiß jemand Alternativen?

      • Zeitgenosse Says:

        Nachtrag: Gefährliche und stupide Arbeiten wieder mit Menschen zu besetzen nur auf Grund einer Darstellung eines Jobs, obwohl Maschinen dies viel effizienter machen könnten, halte ich zumindest für falsch und, sorry dafür, völlig hirnzerfressen.

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