Sexualfeme im Sozialstaat

In seiner Rede an den Kleinen Mann und in anderen Werken hat Reich gegen die „Sexualfeme“ der Schnüffler und Verleumder, der Staatsanwälte, Beamten und „lieben Nachbarn“ angeschrieben. Zwar sind wir heute „liberaler“ geworden und die Institution der, wie Reich sie nannte, „Zwangsehe“ hat ihre Schrecken verloren, doch die Emotionelle Pest organisiert sich von neuem und ist widerlicher und gemeiner als je zuvor: sie hat die bewaffnete Staatsmacht hinter sich und arbeitet mit Erpressung und wirtschaftlichen Sanktionen.

Man denke etwa bei Sozialleistungen an die Veranlagung unverheirateter Paare, die als „eheähnliche Gemeinschaften“ gelten, so daß beispielsweise im Falle der Arbeitslosigkeit die beiden Partner füreinander aufkommen müssen. Wer wirklich nur mit einem Mitbewohner in einer Zweckwohngemeinschaft zusammenlebt, muß beweisen, daß keine „eheähnliche Gemeinschaft“ vorliegt. Was kann damit anderes gemeint sein, als „keine sexuelle Beziehung“? Und gilt das auch für Wohngemeinschaften von Männern? Muß ich jetzt nachweisen, daß ich nicht homosexuell bin? Fällt niemandem auf, wie grundsätzlich unakzeptabel es ist, daß sich der Staat in das Intimleben seiner Bürger einmischt?

Er ist in wirtschaftlicher Not, da das Jobcenter seinen Antrag auf Hartz IV noch nicht bewilligt hat. Von der Sachbearbeiterin, die seine Kontoauszüge durchblättert, bekommt er eine nicht spezifizierte Kontoeinzahlung vorgehalten. Ob nicht doch eine „Bedarfs- und Einkommensgemeinschaft“ mit Herrn Soundso vorliege? Worauf er beteuert, er sei bereits zweimal verheiratet gewesen und gewiß nicht schwul sei! Die Sachbearbeiterin antwortet darauf süffisant, daß sie schon häufiger Kunden hatte, die auf beiden Ufern spielen.

Wie lebensfremd, sexuell verkorkst, moralisch verrottet und niederträchtig muß jemand sein, der sich derartige Gesetze ausdenkt!

Welches Leid hat beispielsweise das Kindergeld geschaffen! Babys werden nicht aus Liebe, sondern aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus produziert. Und das fast ausschließlich von Leuten, die sich zum Wohle der Menschheit lieber nicht fortpflanzen sollten!

Und noch eine Frage: Darf ich eigentlich meinen besten Freund, der sehr vermögend ist, heiraten und damit beispielsweise Anrecht auf Witwenrente erlangen? Oder müssen wir beweisen, daß wir schwul sind? Und darf ich dabei weiter mit meiner Freundin zusammenleben? Die Homoehe ist ungerecht

Hier das Dokument, das beweist, daß sie dich nach deinem Sexualleben fragen, nach der Anzahl deiner Sexualpartner, deren Namen, etc.

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2 Antworten to “Sexualfeme im Sozialstaat”

  1. Robert (Berlin) Says:
  2. Robert (Berlin) Says:

    Dies sind alles Folgen der illegalen Einwanderung. Es entstehen dadurch mehrere Milliarden Euro Zusatzkosten, da müssen die bisherigen Hartzer gegängelt und kurzgehalten werden.

    https://deutsch.rt.com/inland/38586-armutsmaschine-andrea-nahles-neues-hartz/

    http://www.hartziv.org/news/20161024-interne-ba-weisung-harte-bussgelder-bei-hartz-iv.html

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