Igitt: Bornemann

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Igitt: Bornemann

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8 Antworten to “Igitt: Bornemann”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Obwohl Borneman relativ häufig im Fernsehen war, z. B. ‚Der heiße Stuhl‘, gibt es von ihm so gut wie keine Aufzeichnungen. Er war noch vom alten Schlag, d. h. er traute sich noch, unkonventionelle Meinungen zu äußern. Heutzutage würde ihn die politische Korrektheit gnadenlos fertig machen.

  2. Robert (Berlin) Says:

    http://www.lsr-projekt.de/wrb/wrb3.html#borneman

  3. Robert (Berlin) Says:

    http://gestaltleben.wikispaces.com/Ernest+Bornemann

  4. O. Says:

    Die im Video genannten Positionen dürf(t)en den Horizont des Publikums in Sachen sexueller Variationsspiele erweitern, ohne das genaue Andeutungen gemacht worden sind. (abgesehen vom masochistischen Beispiel). Er geht doch von dem normal „neurotischen Charakter“ aus und dessen sexuellen Praktiken, die sehr eingeschränkt sein können, wenn nur die „katholische“ Missionarsstellung versucht wird. So möchte Bornemann auf die dem Charaktertypus entsprechenden „Bedürfnisse“ zu sprechen kommen, die mit dem Standardsexualverkehr nicht abgedeckt sind. Diese Bedürfnisse sind prägenitaler Natur und dadurch im Reichschen Sinne „pervers“, wenn sie nicht zum Akte führen.

    Da Reich den genitalen Orgasmus als Modell für die Funktion des Orgasmus bevorzugt, erscheint es Bornemann ebenso prüde für den Normalbürger (Neurotiker). Reich und Bornemann treffen sich an diesem Punkt nicht in ihrer Betrachtung, sondern reden aneinander vorbei.
    Bornemann wird niemanden zum „Genitalen Charakter“ therapieren, so wie Reich sich nicht mit Erlebensvariationen beim Sexspiel abgibt, wenn er an die Gesundheit des Patienten denkt.
    Welche Meinungen Reich hingegen über die Funktion der Selbstbefriedigung hat, wird in den obigen Links einmal dargestellt. Man kann Reich hier im Theoretischen Recht geben, ihn aber über seine Idee als zu fixiert betrachten, insbesondere wenn es einen moralischen Touch bekommt. Auch ist es wenig überzeugend, wenn man seinen eigenen Standpunkt und seine eigene Erfahrung als die einzig richtige Möglichkeit hinstellt. Dazu neigen vor allem seine „Nachfolger“, die noch keinen Schimmer von Reichs Genitalität erfasst haben, sondern in Ein-Ehe-Beziehungen ihre erste Freundin in anständiger Miossionarsstellung beglücken – nach dem bioenergetischen Crashkurs von Bernd Senf.

    Für Bornemann (und einige andere) ist Reich später zu biologistisch – schlimmer als Freud in „jungen“ Jahren. Diese Kritik wäre für Reich ein willkommener Einwand gewesen, mit dem er sich wie in der Charakteranalyse auseinandersgesetzt hätte. Er hätte daraus vielleicht folgern können, dass das psychische Erleben ihn tatsächlich nicht mehr interessierte, weil er seltenst noch mit Therapie beschäftigt war oder in dieser nur noch bioenergetische Vorgänge fokussierte. Dem würde aber Bakers Hinweise wiedersprechen, dass er sehr wenig mit den Händen eingriff, um Blockaden zu lösen. Was war dann der Inhalt der therpeutischen Gespräche, wenn nicht das psychische Erleben?

  5. Peter Nasselstein Says:

    Neues über Borneman:

    http://www.deutschlandfunk.de/ernest-borneman-sexualitaet-als-motor-einer-besseren.871.de.html?dram:article_id=316715

    • Robert (Berlin) Says:

      „Moderne Lüste. Ernest Borneman – Jazzkritiker, Filmemacher, Sexforscher“
      von Detlef Siegfried (Wallstein Verlag) Das Buch zeichnet Bornemans bewegtes Leben nach und stellt sein Wirken aus sinnesgeschichtlicher Perspektive dar.

  6. Peter Nasselstein Says:

    Bornemann ist hier zu bewundern ab Minute 6:23:

  7. Robert (Berlin) Says:

    04.06.1995 – Todestag von Ernst Bornemann

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