Zwischen Kinderfickern

Wenn nicht aktiv, so haben die 68er jedenfalls Kinderfickerei geduldet, diente es doch der „Befreiung“. Man denke nur mal an die Kommune 1 und die Kommune 2 oder an den „Provokateur“ Daniel Cohn-Bendit. Dazu die katholische Tagespost 2008:

Dazu gab es ja eine umfangreiche theoretische Grundlegung. Der marxistische Sexualtheoretiker Wilhelm Reich, der Star der Bewegung, schrieb: „Die Unterdrückung des kindlichen und jugendlichen Liebeslebens hat sich als Kernmechanismus der Erzeugung von hörigen Untertanen und ökonomischen Sklaven erwiesen“.
Das ist in der Tat der Punkt, an dem eine bis dahin eher humane Vorstellung von Befreiung der Sexualität umschlug. Das ist paradox: Das Kind muß zur sexuellen Freiheit gezwungen werden, aber was diese Freiheit sei, das definieren die Erwachsenen. Wenn wir uns ansehen, was in den Kinderläden und Familien passiert, was dokumentiert und theoretisch legitimiert worden ist, dann war 68 bezogen auf die Kinder eine grenzverletzende, keineswegs eine lässige Bewegung. Das ist auch ein Erbe von 1968. Es wurde und wird außer Acht gelassen, daß freie oder befreite Sexualität auch die Freiheit beinhaltet, nein zu sagen, Grenzen zu setzen, sogar, gegebenenfalls, auf Sexualität zu verzichten, im Zölibat zu leben oder eine unspektakuläre Sexualität zu haben oder nicht dauernd und mit jedem über sein Intimleben quatschen zu müssen.

Damals erschien im Stern ein Artikel über die 68er mit dem gleichen Reich-Zitat. Und das wiederum entstammte offensichtlich einem Artikel aus der Zeit von 1991.

2007 erschien im Spiegel ein guter ausgewogener Artikel über Neills Summerhill, in dem auch Reich kurz Erwähnung fand (was in der Berichterstattung über Neill und Summerhill nicht selbstverständlich ist). Es wurde sogar hervorgehoben, daß Summerhill nichts mit „antiautoritärer Erziehung“ zu tun hat.

Der deutsche Buchtitel hängt bis heute wie ein Fluch über der Schule. Dabei hatte Neill den Begriff antiautoritär nie benutzt, sein Motto war „Freiheit, nicht Zügellosigkeit“. Seine Schule war kein experimenteller Kinderladen, seine Schüler kamen klar mit der Freiheit. (…) „Laßt mich bloß in Ruhe mit den deutschen 68ern“, soll Neill oft gewettert haben.

Eine Kritik, die von einer ehemaligen Schülerin angebracht wird, ist sicherlich berechtigt: das Problem in Summerhill sind Lehrer, die ihre eigene Kindheit auf Kosten der Kinder nachholen wollen.

Irgendwo schreibt Neill (leider finde ich das genaue Zitat nicht), daß, wenn er von der Sexualität von Kindern und Jugendlichen spricht, er natürlich davon ausgehe, daß seine Leser wirklich erwachsen sind – und deshalb nicht selbst Interesse an „kindlicher Sexualität“ haben.

Genau das, daß Erwachsene aufgrund einer eigenen unerfüllten Kindheit emotional zurückgeblieben sind, trifft den Nagel auf den Kopf. Die 68er, die nie erwachsen geworden sind, haben ihre neurotische infantile Rebellion ausgelebt. Der Schaden, den diese antiautoritären Wichser der Orgonomie in Deutschland zugefügt haben, ist schier unermeßlich!

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30 Antworten to “Zwischen Kinderfickern”

  1. Robert (Berlin) Says:

    In der katholischen Tagespost wird gezeigt…
    Ich habe Frau Dannenberg einmal in einer Diskussion im Berliner Amerika-Haus über die Kinderladenbewegung erlebt. Sie ist eine reine Denunziatorin, der es in keiner Weise um Wahrheitsfindung geht. Als ich Sie mit Zitaten von W. Reich und A. S. Neill widerlegte, dass jene gegen sexuellen Kindesmissbrauch waren, interessierte es sie überhaupt nicht und sie kam mit irgendeinen irrationalen Blödsinn von pädophilen Weltverschwörern, nur um Eindruck zu schinden. Am Jämmerlichsten war das Gewinsel der zahlreichen Lehrerschaft, die dieser eingebildeten Phrasendrescherin nichts, aber auch überhaupt nichts, entgegenzusetzen hatten. Eine Ansammlung verblödeter Versager, die keine Werte mehr besitzen.

  2. David Says:

    Als ich Sie mit Zitaten von W. Reich und A. S. Neill widerlegte, dass jene gegen sexuellen Kindesmissbrauch waren, interessierte es sie überhaupt nicht und sie kam mit irgendeinen irrationalen Blödsinn von pädophilen Weltverschwörern, nur um Eindruck zu schinden.

    Leute der Art wie diese Frau Art sind auch am Reden betreffend die so genannte Piratenpartei, es wird gesagt, Schwanz ab, Kinderficker-Partei. – Ich glaube davon nichts, bevor ich das Programm dieser Partei – welche sich unter anderem dafür einsetzt, das Verbot der Glühbirne wieder abzuschaffen – studiert und ein oder zwei Treffen auf regionaler Ebene aufgesucht habe!

    Also bislang glaube ich von solchem Gerede kein Wort!

  3. David Says:

    TV, arte, Nacht von 10. auf 11.Mai d.J., Wiederholung demnächst:

    Unter dem Mantel des Schweigens und Wenn Väter Täter werden

    Genau das, daß Erwachsene aufgrund einer eigenen unerfüllten Kindheit emotional zurückgeblieben sind, trifft den Nagel auf den Kopf. Die 68er, die nie erwachsen geworden sind, haben ihre neurotische infantile Rebellion ausgelebt.

    Dies wird auch in diesen zwei Filmen bestätigt. Der häufigste Täter-Typ (80%) sei unreifer Neurotiker, meist mit unterdurchschnittlicher Intelligenz. Der seltenste Typ (5%) sind brutale sadistische Perverse wie z.B. Fritzl in Österreich.

    Der zweithäufigste Typ sind oft intellektuelle oder hoch gebildete Männer, die manchmal auch ziemlich großes Einkommen und Vermögen haben. Aber nicht nur bei diesem Täter-Typ 2, sondern allen kommt immer heraus, dass die Nachbarn völlig überrascht sind, dem hätten wir das nie zugetraut, die Familie war immer so unauffällig und normal.

    Beim Täter-Typ 2 haben wir oft auch außerordentlich strenge Moralvorstellungen, die z.B. bewirken, dass der Mann der seine Frau nicht mehr liebt, sich nicht etwa eine Geliebte sucht, denn das darf ja nicht sein! Die Folge: das Kind muss als Partnerin für diesen Mann herhalten!

    Keiner der Täter und Opfer in beiden Filmen hatte irgendeinen direkten Bezug zur 68erbewegung. Es passiert also auch überall wo ganz normale Siedlungen und Familien sind. Es kommt dort nur, wie ich glaube, viel, viel seltener heraus!

    Ein gravierender Unterschied zwischen Kommune und Familie besteht nämlich:

    In der Kommune hat das Kind viel mehr Bezugspersonen, es ist daher viel wahrscheinlicher, ja meiner Ansicht nach so gut wie sicher, dass „es“ „herauskommt“, während die Familie wie wir sie kennen ein mehr oder weniger strikt gegen die Außenwelt abgeschlossenes soziales Gebilde ist und daher die Opfer oft schweigen, ein Leben lang, und das was sie erlitten haben, mit ins Grab nehmen.

    Letzteres mag auch mit der Architektur zu tun haben: in den aus Zweigen und Laub gebauten Hütten der Pygmäen etwa, die keinerlei Schallisolierung bieten, ist es schlicht und einfach unmöglich, ein Kind schwer zu misshandeln (z.B. inzestuös zu missbrauchen) ohne dass sofort alle das mitkriegen!

    Und die Architektur mit den Häusern, die aufgebaut sind aus festen Mauern, gelegentlich auch dicken Holzwänden, kommt vom Klima, wobei zwei Zonen betroffen sind:

    einmal in Saharasia, evtl. inklusive Indien und China – und

    zum anderen in der so genannten subpolaren oder „Kalten Zone“ d.h. Russland, Nordeuropa, Kanada, USA Nordstaaten (welch letzterer Lebensstil aber auch von Neuseeland, Australien, Süd-USA übernommen wurde, d.h. in all diesen Gebieten kommen solche Sachen vor und kommen zum Teil niemals heraus!)

  4. David Says:

    Siehe auch:

    https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2010/04/13/sexueller-kindesmisbrauch/#comment-1145

  5. Robert (Berlin) Says:

    Zu Daniel Cohn-Bendit ein informativer Artikel von Bettina Röhl:

    Vom Wutbürger zum Machtbürger
    Daniel Cohn-Bendit ist eine Art Überpräsident der 68er Bewegung. Seine pädophilen Entgleisungen schaden ihm nicht. Jetzt schwingt er sich zum Oberrichter über Demokratie, Verfassung und die Schweiz auf. Von Bettina Röhl

    http://fact-fiction.net/?p=5646#more-5646

  6. David Says:

    Bei den lesenswerten Leserbriefen habe ich folgenden interessanten Link gefunden:

    http://wireltern.eu/news/die-paedophilenpartei.html

    Ich werde niemals soviel fressen können, wie ich kotzen möchte.

    Ich habe beim Deutschen Bundestag eine Onlinepetition eingereicht, des Inhalts, dass auf Sexuellen Kindesmissbrauch eine Mindeststrafe von zweieinhalb Jahren stehen soll; und wenn der Missbrauch mit Herstellung von Kinderpornografie einhergeht, die Mindeststrafe drei Jahre sein soll.

    Für Kauf und Besitz von Kinderpornografie soll die Mindeststrafe zweieinhalb Jahre sein.

    Begründung: es kann nicht sein, dass so jemand, wie es oft geschieht, mit Bewährung davonkommt.

    Kinderfickerpartei auch hier? Wie ich schon sagte, behaupten einige Leute, die Piratenpartei sei für Kindesmissbrauch und Kinderpornografie.

    Ich persönlich glaube das eher nicht, kann es aber nicht mit letzter Sicherheit sagen.

  7. O. Says:

    Kinderficker gibts an jeder Straßenecke, nur meist erkennt man sie nicht, weil man sich über solche Menschen keine Gedanken macht, insbesondere wenn es alte Säcke sind …

    So sitze ich heute beim Arzt eine fetter, kärftiger Typ kommt mit einem Kind (seinem oder dem seines Kindes) rein und gibt dem Kind erstmal einen Klapps, weil es was essen wollte und er anderer Meinung war. Dann gibt er ihr was zu essen und zeiht ihr nochmal eine über den die Jacke, ohne sie zu treffen. Das Kind lacht und schmiegt sich an ihn. Was soll es anderes machen, als dem Arschloch gegenüber freundlich zu sein, bevor er wohl wieder ausrastet. Ich denke, schlägt der nur einmal kräftig zu, ruf ich die Polizei. Das Kind (ca. 4 Jahre alt) ist an ihrer Teigware und hält es etwas in Richtung des anderen Mannes, der zufällig neben ihr sitzt. Der beugt sich ihr entgegen und öffnet den Mund als wolle er an ihrem Stückchen naschen. Ekelhaft noch ein Kinderficker im Wartezimmer.
    Dann ist der zweite Mann wohl schon so erotisiert, das er auf mein Kind schaut und ganz leise von sich gibt: Hey, schön das du die Mütze ausziehst, so siehts du doch richtig süß aus. – Ich denke ich höre nicht richtig …, er schaut an meinem Kind vorbei und brabbelt noch weiter mit den alten Damen neben uns ohne Sinn und Verstand.

    Ich steh auf und verlass mit meinem Kind den Wartesaal und werde Gott sei Dank von der Schwester gerufen.
    Und in solche Situationen kommt man ständig, ob an der Würstchenbude oder in der U-Bahn oder sonstwo. Und weil das eigene Kind dabei ist, will man die Situation nicht eskalieren lassen.

    Würde man die Polizei holen, wäre das eine Lachnummer für die; es ist ja nichts passiert. Informiert man das Jugendamt mit einer Anzeige wegen vermuteter Kindeswohlgefährdung, können die in so einem Fall gar nichts machen, weil sie nichts in der Hand haben. Und wenn sie es auch schon selber vermuten müssen, passiert ja auch nichts …

    Fährt man in der Situation aus der Haut, ist nicht der Kinderficker dran.
    Sowas ist zum Kotzen und die Typen sind so dreist, dass sie vor den Eltern ihre anzüglichen Bemerkungen machen und die Eltern das Kind nicht in eine unangenehmere Lage bringen wollen.

    Dies ist nur ein Beispiel, was man erlebt, wenn man mit einem Kind unterwegs ist.

  8. David Says:

    Ich denke, schlägt der nur einmal kräftig zu, ruf ich die Polizei.

    Ich habe einmal in einer ähnlichen Situation nicht die Polizei gerufen, aber dem betreffenden Onkel oder Vater doch erheblichen Widerstand entgegen gesetzt.

    Die Vorgeschichte ist: damals wohnte ich in einem größeren, relativ „spießigen“, württembergischen Dorf zwischen Stuttgart und Heilbronn zusammen mit meinem Freund, der schon seit seiner Geburt in eben diesem Dorf lebte.

    Wir waren nicht padophil, aber ein homosexuelles Paar, und daher war mein Ruf in dem Dorf nicht besonders gut.

    Anlässlich eines Dorffestes wurde ein Kind, als ihm etwas weh tat – vielleicht ein Wespenstich – und es schrie, vom Vater/Onkel geschlagen – nur einmal, aber mit großer Kraft. Das geschah an dem Tisch, an welchem auch mein Freund und ich saßen und unsere „Viertele“ (Wein) vor uns hatten.

    Darauf hin sprang ich wütend auf, hob die Faust hoch nach oben und brüllte: „Solange ich hier bin, schlagen Sie das Kind nicht noch einmal! Sonst kriegen Sie Ärger mit mir.“

    Die Folge war, dass am Tisch und auch noch am benachbarten Tisch alle Leute starr vor Schreck oder zumindest vor Erstaunen waren. Daraufhin befürchtete ich, Ärger zu bekommen, vielleicht auch von Seiten der Polizei, die ja beim Dorffest sowieso anwesend war, was aber nicht geschah.

    Jedenfalls dachte ich, jetzt bin ich bei den Leuten in … endgültig untendurch.

    Einige Tage später geschah etwas erstaunliches: mein Freund sagte, er habe beim Einkaufen mitbekommen, dass mein Ansehen in … erheblich angestiegen sei.

    Aus heutiger Sicht würde ich sagen: es handelt sich um eine autoritäre Familie, wobei unbekannt ist, ob das Kind auch sexuell missbraucht wird. Jedoch würde ich sagen, in den „borderlands“ von Saharasia haben wir eigentums-orientierte Gesellschaften, die sagen: mein Kind gehört mir, wie ich es behandle, bestimme ich, und wenn Du mir da drein redest, kriegst Du Ärger.

    Die Befürchtung, jemand könnte die Polizei – gegen mich – aktivieren, war wohl nicht ganz unbegründet, vor allem weil die Erwachsenen dieser Familie – im Vergleich zu mir – ziemlich etabliert und „normal“ aussahen – und ich war ja – bis dato – in … der Außenseiter.

  9. O. Says:

    Gibt es eigentlich einen Beleg dafür, dass die hier gemeinten Kommunarden tatsächlich Kinderficker waren/ sind? Ihr Guru Otto soll ja einer gewesen sein. Eine „homosexuelle“ Neigung wurde zwar angesprochen, aber dann offiziell verneint und als Sicht der anderen dargestellt, ansonsten wurde ja mit wahnsinniger Männlichkeit in Bezug auf Sex mit diversen, ständig wechselnden Frauen geprahlt, mit denen man keine Beziehung eingehen sollte.

  10. O. Says:

    So wie Dieter E. Zimmer im Zeit-Artikel WR interpretiert und dieses Verständnis als das der 68-er hinstellt, wird den Studenten unterstellt sie wollten oder konnte WR nicht verstehen. Aber auch in den 90-ern wurde Reich in Belzig und Berlin in Reich-nahen Kreisen noch als Freifahrtschein zum Ficken missverstanden. Die meisten Reich-Schüler waren aber noch zu verklemmt, um überhaupt mal Sex zu haben, so musste sie dann bei den etwas lockeren sozialisierten Ex-DDR-lern/-innen sich abschauen, wie man einfach mal sich mit jemandem zum Sex verabreden kann.
    Also auch in Berlin wurde noch geglaubt, bei „Reich-Lese-Unkundigen“, die aber durch Vorträge glaubten etwas vom genitlane Charakter verstanden zu haben, man müsse nur ficken und frei fließen. Die Eingewihten wussten natürlich, dass das nichts bringen würde und das man ohne Therapie ohnehin nicht vorankäme.
    Das Problem war aber vielmehr eine taugliche Therapie zu finden, wo doch niemand weit und breit eine Ahnung davon hatte … und so beißt sich die „sexuelle Revolution“ noch in ihren eigenen „Schwanz“ – wenn sie einen hat.🙂

  11. David Says:

    Gibt es eigentlich einen Beleg dafür, dass die hier gemeinten Kommunarden tatsächlich Kinderficker waren/ sind? Ihr Guru Otto soll ja einer gewesen sein.

    Ist damit Otto Muehl gemeint???

  12. David Says:

    Ich hatte – betreffend sexullen Kindesmissbrauch – behauptet:

    Ein gravierender Unterschied zwischen Kommune und Familie besteht nämlich:

    In der Kommune hat das Kind viel mehr Bezugspersonen, es ist daher viel wahrscheinlicher, ja meiner Ansicht nach so gut wie sicher, dass “es” “herauskommt”,

    während die Familie wie wir sie kennen ein mehr oder weniger strikt gegen die Außenwelt abgeschlossenes soziales Gebilde ist und daher die Opfer oft schweigen, ein Leben lang, und das was sie erlitten haben, mit ins Grab nehmen.

    Nicht mit ins Grab genommen hat Pola Kinski ihre Erlebnisse.

    Im Jahr 2013 erschien ihre Autobiografie „Kindermund“ in welcher sie von schwerwiegendem Missbrauch berichtet.

    Dieser Missbrauch durch ihren Vater, den Schauspieler Klaus Kinski begann als sie 5 war und ging weiter bis sie 19 war. Einmal musste sie sogar die für ihre Vergewaltigung benutzten Kondome in der Apotheke holen. – Geht’s noch?

    Bei der Mutter und deren Lebensgefährten Heinrich ging es Pola – ihrem Buch zufolge – allerdings nicht besser: zwar kein Sexueller Missbrauch, aber immer nur Kälte und Strenge und auch noch – mehr oder weniger – finanzielle Ausbeutung.

    In der Welt, in der wir leben, ist oftmals das Kind zwischen Scilla und Charybdis – wie soll man da bis zum Erwachsenenalter überleben!

    • O. Says:

      Kommunen sind wohl reine Kinderfickvereine, die sind genauso schlimm wie Missbrauchsfamilien.

      • David Says:

        Also ich glaube das nicht; ich glaube – wie schon gesagt – nur dass es viel öfter rauskommt als in Familien oder in Internaten (Odenwaldschule).

  13. David Says:

    Was selbstverständlich not tut, ist die richtige Aufklärung, nicht nur über Sexualität und Fortpflanzung an sich, sondern insbesondere was gut und natürlich ist, und was nicht.

    Wichtig ist auch – etwa in der Schule und hier ist die Gefahr größer wenn Schüler auch über Nacht da sind im Vergleich zur Tagesschule – dass nicht falsche Strukturen da sind.

    Die so genannten „Familien“, in denen die Odenwaldschule organisert ist / war, sind offenbar eine falsche Struktur.

    Unbekannt ist mir auch, wie man umgehen sollte mit etwas, was vom Kind ausgeht – bekanntermaßen sind Kinder neugierig und wissbegierig wie Ratten. Sie explorieren alles in ihrer Umgebung.

    Irgendwie müsste ich einem Kind, das mir an die Wäsche gehen will, klar machen, dass wenn es mir an die Wäsche geht das nicht gut ist, aber ok wenn es mit sich selber spielt.

    Haben nicht auch die matriarchalen, angeblich genital gesunden Indianer ihre Kinder zum Onanieren angehalten?

    Aber vermutlich ist es auch schon wieder pathologisch ein Kind dazu zu drängen und zu stimulieren; jedoch: wenn das Kind von sich aus das macht und dann sofort verstärkt wird, ist es dann ok?

    Fazit: hier – betreffend wie man mit sowas umgeht – großes Unwissen auch bei den Erwachsenen!

    • David Says:

      Ich hatte gesagt:

      aber ok wenn es mit sich selber spielt.

      Und Spiele der Kinder untereinander – die so genannten Doktorspiele?

      Im Einzelfall selbst hier pathologisch wenn etwa der große Bruder mit der kleinen Schwester auf gewaltsame Art umgeht?

      In der Mehrzahl der Fälle aber normal und gesund??

      Auch hier möglicherweise bei den Erwachsenen große Unwissenheit. Mancher mag sich selber – beeinflusst durch Elternhaus, Schule, Kirche sowas strikt verboten haben, manch anderer die Erinnerung an damals verdrängt haben …

      Keine guten Voraussetzungen um mit diesen Dingen richtig umgehen zu können!

      • Robert (Berlin) Says:

        Peter hat hier mal geschrieben, dass Primaten diese kindlichen Untersuchungen stoisch über sich ergehen lassen. Aber in unserer Industriegesellschaft mit ihren Klein- und Halbfamilien ist das nicht mehr realisierbar. Da ist die jetzige Lösung, dem Kind seine Neugier zu verbieten, noch die Beste. Progressive Eltern können ja mit den Kindern zum FKK-Strand gehen, aber da gab es ja auch schon die Kritik, dass Reich seinem Sohn unter der Dusche mittels Unterhose sein Geschlechtsteil nicht zeigen wollte, weil er das für besser hielt.

    • O. Says:

      Kinder, die sich sexualisiert Erwachsenen (Fremden) nähern, sind mutmaßlich missbraucht worden/ werden missbraucht. Dass Kinder Erwachsene anfassen, geht gar nicht, da kann jeder das Kind zurückweisen und sollte signalisieren, dass das ein normaler Erwachsener auch nicht zuläßt. Männer können schon gar nicht mit fremden Kindern kuscheln (ohne in Verdacht zu geraten) während Frauen (z.B. Erzieherinnen) eher mal ein Kind in den Arm nehmen können oder drücken können. – Ein sexuelles Anfassen geht hier auch nicht!
      Ein Erwachsener läßt sich auch von keinem anderen sexuell begrabschen, es sei denn, er will es.
      Leider fehlen oft auch zwischen Erwachsenen klare Grenzen, wenn diese überschritten werden. (Weil viele sexuelle Missbräuche und Übergriffe erlebt haben.)

      Reich hat gezeigt, wie sehr er sich beim eigenen Kind, eben nicht sexuell (mit den Genitalien) präsentiert. Kinder haben ihre eigene Sexualität, in der Erwachsene eigentlich nichts zu suchen haben. Als gegengeschlechtlicher Partner (und gar als Homosexueller) hält man sich bedeckt und bringt auch keine „aufklärerischen“ Sprüche: Nach dem Motto, ich finde es aber gut, dass du dich selbst befriedigst. (Das sollte doch wirklich peinlich sein, ein No-go) Womöglich hierzu noch Tipps geben. ‚Ein Junge wird mit seinem Vater drüber sprechen, wenn er das Kind es will oder eine Mädchen mit der Mutter. Wenn es den Erwachsenen eher peinlich ist, wird es das lassen und sich unter Gleichaltrigen informieren, was sie ohnehin tun.

      Zurückhaltung und Respekt vor dem Körper des Kindes hat keinem Kind geschadet, ein sexualisierte Verhalten oder Klima hingegen sehr. – Eltern, die es verpasst haben, ihr Kind (Baby) häufig zu tragen, in den Armen zu halten, als Mutter das Baby zu Stillen etc., können das nicht später wieder aufholen und schon gar nicht mit „sexualisiertem“ oder „aufklärerischen Verhalten“.

      ________________________________

      Und nun noch eine Breitseite an „Kinderfickertherapeuten“: Körpertherapeuten, die nicht mal wissen was eine „Orgontherapie“ ist, davon gibt es ja sogar ganze Vereine, aber diese „Behandlung“ einem Baby (auch in Anwesendheit der Mutter) angedeihen, sind nicht nur übergriffig, sondern missbrauchen das Baby mit sexueller Übererregung! Auch wenn es nicht zur sexuellen Handlung oder Berührung kommt, hat dies die Qualität von sexuellem Missbrauch, zumindest klarem therapeutischen Missbrauch. Hände weg von dem Baby!
      Das gilt genauso für angeblich Reichianische Babyschreiambulanzen oder „Erste Hilfe“-Grabscherei.

      Als erstes hätten diese „Therapeuten“ sich fragen müssen in der eigenen Therapie, warum sie ein Baby anfassen müssen? Das Thema wurde wohl aber ausgespart, wenn es überhaupt so etwas gab, was man eine Eigentherapie hätte nennen dürfen.

      • Peter Nasselstein Says:

        Wohl kaum eine Arbeit ist sinnvoller, erfolgversprechende und fruhtbarer als die der Babyschreiambulanzen. Mißbrauch ist ausgeschlossen, da die Mütter ja fast immer dabei sind. Hier kippt die Diskussion wirklich ins…

        http://www.schreibaby.de/2011/05/03/schreibaby-ambulanzen-eine-erfolgsstory/

        • O. Says:

          Ich nehme das benutzte unsachgemäße Wort „Kinderfickertherapeuten“ zurück, das ist missverständlich in jede Richtung, gemeint ist, dass bei Babys körperliche Erregungen von Therapeuten provoziert werden, die nur schädlich fürs Baby sein können, was nicht ausreichend konzeptionell reflektiert ist, und ein Baby mit Körpertherapie nicht behandelt gehört. Babys sind kein Experimentierfeld.

          Es sollte ferner jedem Therapeuten klar sein, dass körperliche Erregung mit „sexueller“ identisch ist im Sinne Reichs.

      • O. Says:

        Nun mag die Diskussion kippen. Wäre es nicht die 5. „Heilige Kuh“ Reichs, die geschlachtet wurde?

        !. Die ORGONTHERAPIE nach Lassek gilt nicht als Abstrusum, sondern gar (s. Wikipedia) als eine „Reichianische Wiederentdeckung“. Dem muss ich hier wohl nichts hinzufügen. Das ist ein in Berlin geschaffenes Faktum und Meilenstein der Geschichtsverfälschung.

        2. Orgonenergie sei als physikalische Interpretation widerlegt und existiere nicht zumindest nach dem Protokoll Mai 1995 der WRG. Hintergrund waren die „wissenschaftlichen Ergebnisse“ des Tutoriums an der FU Berlin von Harrer et al. (vgl. Datendiwan). – Auch dieser Seltsamkeit, der sich Hr. Lassek in diesem Blogg nicht mehr recht erinnern wollte, ist nichts hinzuzufügen, außer dass niemand je die Ergebnisse noch Daten gesehen hat, die Auswertung harrt bis heute einer finanziellen Unterstützung, um sie umsetzen zu können.

        3. Cloudbusting sei laut Bechmann nur sinnvoll unter der Supervision der WRG. Warum ist eigentlich schleierhaft, da so viel Misst mit dieser Technologie von der „WHG“, maßgeblich bestehend aus ca. 40% der WRG Mitglieder., verübt worden ist: Man betrachte den internen Streit hier nicht genannter Personen, ob eine gewisse Operation möglicherweise gefährlich war oder nicht, und die folgende Spaltung der Gruppe in alle Winde mit unkontrollierbaren Spin-off Projekten – ich erinnere nur an „Greening Desert“, Orgonize Africa bis hin zu der Kopie von Don Croft. Heute noch ist das Ausmaß des Unsinnes quasi unbekannt. Mit Reich hat auch dieses gespenstige Treiben nichts zu tun.

        4. Der Orgonakkumulator an sich ein Gerät bei dem nichts hätte schief gehen können, will ich meinen und doch: [zensiert, PN] Das Internet ist auch hier seit dem [!] „orgon“-isiert mit Kristallen, Kegeln, Pyramiden, Decken, Kissen, Doppel-ORACs usw. Da war die Schlachtung des ORAC über die FDA und das FBI noch harmlos dagegen. Über das Channeling von Jesus bis Reich sei besser geschwiegen.

        5. Die fünfte bisher unangetastete „heilige Kuh“ Reichs sind die Kinder der Zukunft, hier verwechselt mit den namensgleichen „Schreiambulanzen“, die mit der „Orgonomischen Ersten Hilfe“ inhaltlich nichts gemein haben. Schreiambulanzen in der Medizin gab es schon lange, bevor sie in Berlin neu erfunden wurde. Ich kritisiere nicht die Schreiambulanzen, die sich um schreiende Kinder kümmern, deren Mütter keinen Zugang zu ihnen mehr haben, dass es als eine Art Krankheit erscheinen mag.
        Gemeint ist definitiv die angebliche „orgonomische“ Version, die sich offiziell auf Eva Reich bezieht. Der der behauptet hat, der Nachfolger von Reichs Werk [nach dem Willen von Eva Reich] zu sein, und dies sei notarielle festgehalten worden (und nicht widerrufen), war an der Ausbildung und „Therapie“ der orgonomischen Baby-Therapeuten beteiligt. Mit der pushenden hochenergetisierenden Tao-Yoga-Technik, die als Lasseks „Orgontherapie“ bekannt ist, und mit Erfahrungen in kathartischen „Reich“-Methoden (besser als Bioenergetik beschrieben) geht der Babytherapeut zur Hand und fasst das Baby an. (Natürlich nicht sexuell!)
        Im Beisein einer völlig verstörten Mutter, die nach Hilfe ringt in ihrer Verzweiflung, wird das Baby einem hohen Energiefeld des „Therapeuten“ ausgesetzt. Kein Zweifel – in der Regel ist das Kind bereits in Not – und muss nun die Aufladung im Feld des Therapeuten zusätzlich ertragen – bis dieser versucht, das energetische Chaos zu harmonisieren, durch (Baby-)-Massage (von Eva Reich) und psychologische Gespräche mit der Mutter während dessen [Kind hört mit!], die ihre Beziehungskrise zum Vater klären muss, der zu diesem Geschehen in der Regel keinen kognitiven Zugang besitzt.
        Nun ist an diesem Bild noch alles ok? Ja, da der Reichianische Gutmensch eine Heilung erwartet und diese propagiert wird, wie in den obigen 4 Fällen (Heiliger Kühe). Nichts wird hinterfragt, nichts kritisiert, seit den 90-ern.
        Doch der aufmerksame Kritiker wird darüber stolpern, dass Wilhelm und Eva wohl mit keinem Wort verkündet haben, dass ein Therapeut befugt sei, das Kind anzufassen.
        Der Ansatz einer Prävention war ein gänzlich anderer: Hände weg vom Kind; die Mutter benötigt Therapie am besten schon vor oder während der Schwangerschaft oder danach. Sie wird unterrichtet in der Baby-Massage (die nicht von WR stammt) und kann sie (alleinig) anwenden. Eva Reich kontrollierte/ supervidierte die sensible Anwendung.
        Dieser kleine, aber wesentliche Unterschied entscheidet über therapeutischen Missbrauch oder nicht. Die Aufladung über die Hände und das Feld des Therapeuten (der hochenergetische Ladung trainiert hat) ist übererregend für die Orgonenergie im Baby, dass noch keinen Charakterpanzer sich aufbauen konnte. Ist es mit dem Übermaß an mobilisierter Energie konfrontiert muss es sich abpanzern, wird kontrahieren und der Zustand wird verschlimmert. Der Unterschied zwischen energetischer und sexueller Erregung ist mit orgonomischem Verständnis funktionell identisch – somit kann von Missbrauch in der „Therapie“ gesprochen werden, ohne dass das Sexualorgan angefasst wird. Therapeutisch ist der Ansatz ein Kunstfehler.

        Fazit: In allen 5 Fällen sind die von Reich aufgestellten Kriterien für das Arbeiten in der Orgonomie grob verletzt worden. Daher sind die „Heiligen Kühe“ nicht verehrt worden, sondern geschlachtet worden. – Letzteres ist nur als Metapher benutzt worden. Reich hatte mit Kühen nichts am Hut und keine Kuh wurde geschlachtet.

  14. Paul Finnegan Says:

    http://www.hermajestysothersecretservice.blogspot.com

    well-known rock singer Anthony Kiedis was a patient of orgonomist Dr. Albert Duvall as a child. That may explain a few things.

    • Peter Nasselstein Says:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Anthony_Kiedis

      • Paul Finnegan Says:

        Survivors of Dr. Duvall and their supporters | Facebook

        “Orgone Box:” A tale of two brothers and therapy | Malcolm J …

        My Personal Experiences with Orgone Therapy

    • Peter Nasselstein Says:

      Also, „Paul Finnegan“ ist Joel Carlinsky, der sich hier wiederholt bei mir einschleimt, um seinem Hobby zu frönen: die Orgonomie zu zerstören. Es geht um den Delphinficker Malcom Brenner: „I hope that my forthcoming book, Growing Up In The Orgone Box: Snapshots From A Reichian Childhood will expose Duvall’s evil and reveal Reich for the fraud he was.“

      https://www.indiegogo.com/projects/orgone-box-book

      • Paul Finnegan Says:

        The fact that I cited Brenner does not mean I agree with him on everything. Only that therapy from Duvall, who has recently been outed as a sadist who tortured children sent to him for orgone therapy might explain why AK is a perpetual adolescent, a middle aged man prancing around on stage half-naked and making a living by trying to attract adolescent girls at the age of 55. He acts as if he got „stuck“ at the age of 12. I speculated that he was traumatized by something at that age and his emotional development stopped then. And his willingness to sleep with a girl in that age group is more reason to suspect that is true.

        Duvall was very much in demands with the Hollywood acting community in the 70s and AK’s father was an actor. He also was into sexual freedom for adolescents, according to AK in his autobiography, who says he was encouraged by his father to sleep with his father’s girlfriend at the age of 12. So it seems likely his father was in therapy himself with Duvall, the „representative“ of orgonomy, or at least the ACO version of it, on the West Coast at that time, and even more likely that he would have sent his son to Duvall for therapy.

        Who is Joel Carlinsky? And why do you think I am him?

  15. Peter Nasselstein Says:

    Erneute Hetze von Rechts gegen Reich – angestachelt durch das linke Gesindel…

    https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/02/linksanarchistische-kinderladen-der-68er-revolutionare-befreiung-durch-kindersex/

  16. O. Says:

    Habe gestern mir das „Behindertenfest“ Woodstock angeschaut, der Vorläufer der kommerziellen „loveparade“ (Drogenparade). ohne worte.

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